Verfahren eingestellt!

Das Verfahren aus dem Jahre 2010 wurde endlich eingestellt.

Mir wurde vorgeworfen eine „Öffentliche Aufforderung zu Straftaten i.V.m. Störung öffentlicher Betriebe i.V.m. Störung öffentlicher Betriebe“ vorgenommen zu haben. Ausser der „Beschuldigtenanhörung“ vom 29.10.2010 habe ich niemals wieder was von offizieller Seite gehört.

Jetzt am 24.4.2013 habe ich endlich von der „Einstellung des Verfahrens“ erfahren.
Einstellung des Verfahrens

Zu diesem Fall möchte ich nichts näheres berichten. Ich weiß von Verurteilungen in ähnlichen Fällen und „eingestellt“ ist nicht für immer aus der Welt. Allerdings aufgrund der aktuellen Diskussionen im Bundestag zum „Endlagersuchgesetz“ möchte ich zwei Anmerkungen machen.

Erstens es gibt kein Endlager. Die hochradioaktiven (hochgiftig wäre vielleicht besser beschrieben!) Abfälle werden auf lange, lange Zeit von unseren Nachfahren behütet werden müssen. Wegschließen und vergessen gilt nicht!

Zweitens so lange wie in Deutschland weiter Atommüll produziert wird, werde ich gegen den Transport von Atommüll protestieren! Erst abschalten, schauen wieviel radioaktiver Dreck da ist und dann die Behütung des Drecks organisieren. Da wäre ich dann bei der Diskussion „wohin mit dem Dreck“ dabei. So aber nicht!

Trotzdem danke dass dieses Verfahren eingestellt wurde! 🙂

Ein Gedanke zu „Verfahren eingestellt!

  1. Rainer

    Da lieber Erhard, wird Dir das hier „besonders gut gefallen“

    [Zitat Quelle] http://www.fr-online.de/energie/atomares-endlager-biblis-einmal-biblis-und-retour,1473634,22396764.html

    „Wegstrecke spricht gegen Biblis“
    Ein Sprecher Bouffiers sagte auf FR-Anfrage zu der Diskrepanz von dessen Äußerungen, Altmaier und die Länderchefs hätten sich darauf geeinigt, „bei Transporten die kürzesten Wegstrecken zu wählen“. Das spreche gegen Biblis. Biblis liegt weiter entfernt von der französischen Grenze, über die noch fünf Castoren aus der Atomfabrik La Hague kommen sollen, als etwa das baden-württembergische AKW Philippsburg.

    Die grün-rote Regierung in Stuttgart hat wie die rot-grüne in Schleswig-Holstein signalisiert, Castoren aufzunehmen. Beide machen aber zur Bedingung, dass auch andere Länder sich beteiligen. „Das ist eine Frage der gerechten Lastenverteilung“, so der grüne Kieler Umweltminister Robert Habeck. 21 Castoren kommen ab 2015 noch per Schiff aus dem britischen Sellafield. Altmaier peilte hierfür eine Lagerung am schleswig-holsteinischen AKW Brunsbüttel an der Elbe oder am niedersächsischen AKW Unterweser an. Die rot-grüne Regierung in Hannover lehnte den Unterweser-Plan jedoch postwendend ab.

    Die Atomexpertin der Bundestags-Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, kritisierte „Bouffiers Wende“. Sie sei „unsolidarisch“. Eine Lösung des Atommüll-Problems werde es nur bei fairer Lastenverteilung geben. Platz für die Castoren wäre in Biblis auf jeden Fall – von 135 Stellplätzen im Lager werden auch langfristig 33 nicht benötigt. Derzeit sind erst 51 belegt.
    [/ Zitat]

    Einen „besseren“ Beweis ein praktisch unlösbares Problem geschaffen zu haben, kann wohl kaum geliefert werden. Dabei reden alle im Moment lediglich über die „Abfälle“ welche bei der Produktion von Atomstrom „anfallen“. Was wird erst mit den gigantischen Mengen, welche sich beim „Rückbau“ ergeben werden (F hat schon mal potentiell 58 davon) ?

    Offenbar halten es sehr viele für durchaus akzeptabel „denen nach uns“ neben einer langen Kette von ebenfalls gefährlichen Hinterlassenschaften ein praktisch unlösbares Problem zu hinterlassen. Bei dem mangelhaften „Kurzzeitgedächtnis“ welche unsere „Informationsgesellschaft“ auszeichnet, wird in nur wenigen Generationen keiner mehr wissen wo „das Zeug“ (Originalton Winfried Kretschmann Ministerpräsident von BW) geblieben ist. Etwa so wie höchst gefährliche Sondermülldeponien schon „nachhaltig“ aus dem Fokus der Mitbürger geraten sind. Einige Siedlungen mit sonderbaren Erkrankungen ihrer unwissenden Bewohner hat es ja da schon nachweislich gegeben…. Wer (relativ harmlos) gern auch mal seine Hütte „Im Entenpfuhl“ (Gemarkumsname) baut, wird später sicher auch gern auf angenehm vorgewärmtem Untergrund siedeln.

    Nein, ich glaube nicht an das langfristige Überleben dieses „Homo Sapiens“ – was lt. Pons „sapiens“: „verständig, vernünftig, klug, weise, einsichtsvoll“ bedeutet oder gleich ein „Weiser, Philosoph“ – aber auch „Feinschmecker“ was mir ganz besonders befremdlich vorkommt, wenn ich so betrachte was da so derzeit zweibeinig „kreucht und fleucht“.

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