Wahnwitz mit System

Ja da ist er der 5. im Bunde der Dummbabbler und Deppenkaiser. Ihm ist mal wieder nix zu blöd um die noch so alten Kamellen aufzufrischen. Zum Beispiel das Eisbollen Beispiel von Jürgen Trittin. Ja was wirft den der Hackhauer oder wie er auch heißen mag dem Jürgen vor? Dass der massive Ausbau der PV zu einer Zeit kam als Jürgen nichts mehr zu sagen hatte…
PV Zubau
Schön auch, dass der gute Schnellschreiber weiß wie „wertvoll“ der ganze Strom aus Erneuerbaren Energien in 2013 war nämlich 2 Milliarden Euro! Dass der „Marktpreis“ eben gerade durch die Erneuerbaren Energien gesenkt wurde kommt natürlich in seiner Milchmädchen Rechnung nicht vor. Warum auch!

Gloria von Thurn und Taxi und Daniel Kübelböck produzieren Strom den niemand braucht! Es fährt ein Zug nach nirgendwo kannte ich aber Strom den niemand braucht ist mir neu!

„Im normalen Geschäftsleben sind solche“ Reporter so arm wie Kirchenmäuse, denn wer nicht recherchiert und nur dumm babbelt macht sich zum Deppenkaiser…

9 Gedanken zu „Wahnwitz mit System

  1. Thomas Weigel

    Na der Fleischhauer hat doch gar nicht mal unrecht, was wurde den AKW Befürwortern stets die Milliardensubventionen vor Augen geführt, da ist es nur billig und recht, das man mal dem Michel die Kosten für die Erneuerbaren vorrechnet. Tendenz stark steigend, so ist es leider auch.
    Und wer mal vor Ort bei den Pumpspeicherwerken in Österreich nachfragt, ja die laufen täglich um die überschüssige Energie aus dem deutschen Stromnetz im Sommer aufzufangen bzw. zu verbrauchen und ja, wer mal in Polen nachfragt, bekommt dort die ärgerliche Antwort, das polnische Netz ist an der Überlastungsgrenze, dank deutscher sommerlicher Überschüsse. Klar unsere Nachbarn sind da nicht erfreut, doch auch die inzwischen abebbende Begeisterung der Energiewende sorgt immer noch für Ärger bei den Netzregulierern und Kraftwerksbetreibern im Ausland. Als Trostpflaster kassieren sie ja auch zusätzlich Geld für den „geschenkten“ überschüssigen Strom , und wer zahlt es? Ja.. richtig.

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  2. Erhard Beitragsautor

    Lieber Thomas,

    a. „stark steigende Kosten“ ist ein Irrtum. Wind und Solarstrom werden permanent günstiger und sind inzwischen wirtschaftlich im Vergleich zu neuen fossilen Kraftwerken und atomaren sowieso.
    b. Österreicher kaufen keinen Strom aus Deutschland um damit Wasser den Berg hoch und wieder runter laufen zu lassen! Der Strom der aus Deutschland exportiert wird kommt aus Kohlekraftwerken.
    c. Sommerliche Überschüsse gibt es nicht, der maximale Anteil Erneuerbarer Energien war zum besten Zeitpunkt ca. 60% am Stromverbrauch.

    Wer Märchen erzählen möchte sollte dies Abends am Bett der Kindertun. Aber nicht versuchen durch ständiges Wiederholen von Ammenmärchen den Menschen Angst vor den Kosten der Erneuerbaren Energien machen…

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  3. Rainer

    Oh heilige Einfalt…

    Wie naiv, uneinsichtig oder einfach dumm müssen jene wohl sein die ständig von Kosten der „Erneuerbaren“ faseln und dabei alles was sie dabei aus der Ecke der „Nichterneuerbaren“ kommt entweder gleich ignorieren oder auf jeden Fall nicht „gegenrechnen“ ?

    Je nach dem Bildungsstand fällt Kritik am „System“ sichtbar wenig intelligent aus. Da werden immer die gleichen Formulierungen gebraucht. „Man & frau“ nutzen stets sehr ähnliche Scheinargumente, das die Möglichkeit, es handle sich bei diesen Schreibern und Schreiberinnen schlicht um Lohnschreiber mit unterschiedlichen Identitäten, in vielen Fällen kaum noch übersehbar ist. Oder um schlichte Gemüter, welche einfach nachplappern was da so an Gemeinplätzen zu finden ist.

    Immer der gleiche Tenor, der „Michel“ das Synonym für den unmündigen und obrigkeitshörigen „Bürger“, wird freundlich aufgeklärt. Sicher Aufklärung wäre in vielen Fällen dringend notwendig, aber sind diese Tiraden auch nur im Ansatz „Aufklärung“ über tatsächliche Sachverhalte ? Wohl eher nicht.

    Leiden alle diese „Kritiker“ am Ende unter Legasthenie ? Womöglich unter der Sonderform, welche es den Betroffenen nicht erlaubt das geschriebene Wort zu verstehen ? Nachweislich ist die Schwester der Legasthenie, die Dyskalkulie („Andere Ausdrücke sind Zahlenblindheit, Rechenschwäche und Arithmasthenie sowie besondere Schwierigkeiten im Rechnen und nicht bearbeitete stoffliche Hürden“, gerade unter jenen weitverbreitet, die gerne von den ach so hohen Kosten der Erneuerbaren schwadronieren.

    Wie sonst, könnten sie den Zusammenhang der wohl kaum deutlicher sein könnte bei den Kosten, ja auch solche die schon vom Namen her „Ewigkeitskosten“ (Steinkohlebergbau) sind, jene einfach ignorieren ? Das diese teilweise horrenden Kosten selbstverständlich in einer ordentlichen Rechnung „gegengerechnet“ werden müssen, kann man ignorieren, aber sie sind dennoch weiter präsent und wirksam. Keineswegs bereits Geschichte, sondern sehr gegenwärtig und leider noch immer auch „zukünftig“ wie gerade der „Braunkohletagebau“ – „Tagebau“ – auch wenn man dazu bis 400m tief graben muss. Die „Folgekosten“ dazu können in den von Erhard verlinkten Artikeln nachgelesen werden.

    Da genau unter den oben schon beschriebenen „Kritikern“ sich meist auch jene zusammenfinden, welche von der ach so „preiswerten“ Atomkraft schwärmen, muss ein Zusammenhang der unterirdischen Art bestehen, wie sonst kann man einfach das ignorieren :

    ZITAT FÖS aus „Rückstellungen für Rückbau und Entsorgung im Atombereich Thesen und Empfehlungen zu Reformoptionen“
    „ Die Kosten für Stilllegung/Rückbau und Entsorgung betragen in der mittleren Schätzung ca.34 Mrd. €. Bei Hinzurechnung von Risikorücklagen von 10 Mrd. € sind insgesamt 44 Mrd. € durch die KKW-Betreiber zu finanzieren. Bei Berücksichtigung einer Realverzinsung von 2% können die bisher gebildeten Rückstellungen von 33-34 Mrd. € ausreichen“ ZITATENDE

    Die inzwischen mehr als 1,4 Millionen PV-Anlagen (wenigstens 40% davon kleine dezentrale Anlagen) wurden privat finanziert und soweit es da überhaupt „Risiken“ gibt, werden diese ausschließlich von den Betreibern getragen. Bei der vergleichsweise geringen Anzahl von großen und größten fossiler Anlagen die sich praktisch alle in den Händen der „4er Bande“ befinden, darf die „öffentliche Hand“ – also wir die Steuerzahler – für alles aufkommen, was sich auf der Kostenseite „niederschlägt“. Während die wirklich sehr „erkläglichen“ Gewinne den Eignern zufließen. Da es sich dabei ausnahmslos um AG handelt, dürfte wohl klar sein wo all diese Summen landen. Was ganz dem Szenario der sog. „Sozialen Marktwirtschaft“ entspricht.

    Wieso sind dann die Investitionen – ohne Folgekosten auf der „Betriebsmittelbeschaffungsseite“ – „Milliardensubventionen“ ? Wo sie doch ausschließlich private Investition (in die jeweiligen Anlagen) sind ? Keine oder deutlich geringere teure jährliche Importe für den „Primärenergieverbrauch (PEV)“, der ja auch die Brennstoffe für konventionelle Kraftwerke enthält. Das ist teuer und zugleich schädlich. „Schädlich sein“ sind Gegenwarts- und Zukunftskosten. Alles Kosten die bei der Anschubfinanzierung – was weder rechtlich, noch sonst eine „Subvention“ sein kann – nie gegenübergestellt wird.

    Da wäre noch die Frage, wenn Gewinn (soweit PV-Anlagen tatsächlich Gewinn erzielen), dann ist der Gewinn „gut“ weil wie gewohnt auf die Konten der Monopolisten fließt oder „böse“, weil er breit gestreut bei Familien und Kleinanlegern (Genossenschaften) ankommt ? Für wie blöd muss man seine Mitmenschen „den sagenhaften dt. Michel“ wohl halten, wenn man so argumentiert ?

    Ach ja da wäre noch der „Glaube“, diese solare Energie (PV) würde von unseren Nachbarn „kostengünstig“ ja umsonst verbraten. Allein das zeigt schon wie wenig technisches Verständnis man doch haben muss um munter drauflos quatschen zu können. Was da überall „überquillt“, sind die Ströme aus den, egal was gerade passiert, voll weiter produzierenden fossilen Kraftwerken. Deren Gegenwarts- und Folgekosten werden tatsächlich zu Lasten des „dt. Michel“ produziert. Wer schon das nicht begreift, dem ist ohnedies nicht mit Argumenten beizukommen…

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  4. Thomas Weigel

    @ Rainer
    Ich gebe das komplett gerne zurück und verweise mal auf die Sichtweise aus Österreich,
    http://www.welt.de/wirtschaft/article114590912/Wir-bekommen-beim-Strom-Nachkriegszustaende.html

    @Erhard
    a.) Seltsam, wir hatten in Deutschland noch nie so hohe Stromkosten für die Verbraucher, Anstieg plus 48%, woher dieser Preisanstieg wohl kommen mag?
    b.) Falsch, wir pumpen den überflüssigen und bevorrechtigten Ökostrom ins Netz (das ist so im EEG geregelt, das alle anderen Kraftwerke zuerst vom Netz gehen müssen), trotzdem ist in Spitzenzeiten im Sommer zuviel Strom im Netz, deswegen brauchen wir neben Österreich auch die Schweiz um das Netz auszugleichen bzw. zu stabilisieren.
    c.) Bitte nachrechnen, wir hatten letztes Jahr bereits den Breakeven Tag, indem die Erneuerbaren Energien komplett den Strombedarf decken konnten, bekannterweise laufen aus Stabilitätsgründen trotzdem konventionelle Kraftwerke im Hintergrund um die Schwankungen ausgleichen zu können. Das dürfte doch Energieprofis nicht entgangen sein?

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  5. Rainer

    @ Thomas Weigel

    Nun ja genausowenig wie eine einzige Schwalbe noch keinen Sommer macht, sind die Bedenken des „Chef des österreichischen Verbund-Konzerns“ eine diese komplexe Angelegenheit erklärende Lösung.

    Einmal ganz davon abgesehen, wer die Frösche fragt ob man ihren See (auch aus den nachvollziehbarsten Gründen) „trockenlegen“ sollte, muss über deren Antwort nicht verwundert sein. So auch dieser „Vertreter“ alles muss so bleiben wie es ist. Dabei ist denen die Zukunft völlig egal.

    Nun zum „überflüssigen und bevorrechtigten Ökostrom“. Wie kann etwas was keinerlei laufende Kosten für den Erwerb von „Nachschub“ hat, überflüssig sein ? Das wohl einzige Problem liegt darin, „bevorrechtigt“ wurde nicht wirklich auch voll verwirklicht.

    Ein einfaches Beispiel. Jemand hat eine Tank und bezieht jahrzehntelang seinen „Kraftstoff“ vom Monopolisten seiner „Wahl“. Eines Tages kommt ein Vertreter „auf den Hof“ der bietet „seinen Kraftstoff“ zum Nulltarif an. Lediglich der Transport und eine Beteiligung an den notwendigen Investitionen sind die überschaubaren Kosten. Es wäre naiv, einfach nur das Endprodukt zum völligen Nulltarif zu erwarten.

    Statt nun parallel zum Anwachsen der Lieferungen vom neuen Lieferanten (die Verträge wurden längst paraphiert), beim bisherigen Lieferanten schrittweise die Lieferungen zurückzufahren, versucht dieser „Schlaumeier“ nun beiden „gerecht“ zu werden. Bei den geringen Kosten der neuen Lieferung, ist ja dafür weiterhin genügend „Kohle“ da. Nun weil alles Physik ist, kommt der Tag, wo der Tank schlicht voll ist. Statt nun mit Vernunft die teuren Lieferungen (da kostet ja nicht nur Investition und Transport) zurückzufahren, lässt diese „Intelligenzbestie“ sich vom monopolistischen Altlieferanten „beraten“.

    Der rät im zur Abkehr von dem zwar kostenlosen „neuen Stoff“, dessen Lieferung einziger „Nachteil“ ist, nicht in gewohnter Weise zur Verfügung zu stehen. Das bisherige System müsste also angepasst werden. Nur, zu bestimmten, nun zeitlich beschränkten „Terminen“ können – ja müssen – allerdings allenfalls „mittelfristig“ – weiter vergleichsweise kleine Kontingente vom alten Lieferanten bezogen werden. Darauf ist der „Altlieferant“ weder vorbereitet noch Willens sich anzupassen.

    Diese Zusammenhänge haben sehr renommierte wissenschaftliche Institute bereits mehrfach nachgewiesen. Was aber einfach von den Entscheidungsträgern (die „wir“ uns gewählt haben) ignoriert wird. Klar, das muss dies, wie jedes Vorhaben nicht nur bis ins Detail geplant werden, sondern auch stets weiter Angepasst werden. Ein „Zurück“ kann es angesichts der steigenden Nachfrage nach fossilen „Brennstoffen“ nie mehr geben. Die Gründe dafür kann jeder selbst herausfinden.

    Hilfreiche Thesen für das „einfach weiter so“ :

    Was wirklich hilft (um „alles beim Alten zu lassen“), ist jede Begrenztheit von irdischen Ressourcen schlicht abzulehnen. Was ich nicht sehe, gibt es nicht.

    Was besonders hilfreich ist, menschliches Tun hat keinerlei Einfluss auf die „Natur“ – Ordre de Mufti – es gibt keinerlei menschliche Beteiligung am schnell voranschreitenden Klimawandel.

    These Nummer Drei, es ist sinnvoll bei der Energieerzeugung im Verhältnis 1 : 3 alles zu verbrennen, was ich mit höchsten Kosten aus der Erde pressen kann – gern auch heraus schaufeln.

    Sonne ist zwar zu wenigstens 99% sowieso für jedes Leben verantwortlich, doch die abstruse Idee, nun noch diese Energie anzuzapfen um womöglich in eine natürlich Kreislaufwirtschaft einzumünden, ist lediglich Ideologie von Spinnern.

    Es ist noch Kohle da ! Für bis zu 500 Jahren (bei den derzeitigen Verlustraten) danach – mein Gott, das sind 7 bis 8 menschliche Generationen – lang hin – was muss uns interessieren wie die das später mal „managen“.

    Erdöl und Erdgas hat eine „etwas geringere Reichweite“ – aber es werden ja täglich „irgendwo“ neue riesige Vorkommen vermutet – gelegentlich auch entdeckt. Wer vom „Peak Oil“ redet ist ein ideologischer Spinner.

    Nun diese „Thesen“ könnte ich nahezu endlos fortsetzen. Ein Blick in die Leserkommentare unserer Qualitätsmedien, liest sich wie ein Märchenbuch. Voll der irrsinnigsten Behauptungen. Bloß nicht tatsächlich selbst recherchieren ! Könnte ja zu der Erkenntnis führen, ops die Welt ist gar keine Scheibe….

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  6. Rainer

    „Erneuerbare Energien verursachen nicht nur Kosten“

    So lautet ein Untertitel der Umweltinstitut München e.V. der versucht die „Strompreislügen“ zu enttarnen.

    Nun kann jeder gerne selbst dort nachlesen was da zusammengetragen wurde. Jeder reagiert auf längere Texte anders. Die Einen wollen zwar „kompetent mitreden“, wollen aber andererseits nicht den mühsamen Weg der Selbstrecherche gehen. Andere lesen alles was ihnen unter die Augen kommt und versuchen daraus eigene Schlüsse zu ziehen. Egal was man / frau so „anstellt“, es ist immer auch eine Frage nach Lüge und Wahrheit. Hilfreich kann diese nunmehr 2tausend Jahre alte Frage sein : „Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil?)“. Wobei allerdings bei den vorherrschenden ideologischen Grabenkämpfen vorschnell auf allein diese Frage reduziert wird.

    Nun ich bin seit 2011 Betreiber einer vollkommen selbst finanzierten PV-Anlage (Teil meiner über Jahrzehnte angesparten privaten Alterssicherung). Mein Vertrauen in den Rechtsstaat ist im Kern ungebrochen. Somit kann ich mich auf auf das EEG soweit verlassen, wie es für alle Verträgen gilt „Pacta sunt servanda (lat.; dt. Verträge sind einzuhalten) ist das Prinzip der Vertragstreue im öffentlichen und privaten Recht.“

    Wo könnte also mein „Cui bono?“ liegen ? Habe ich etwas zu gewinnen, wenn ich mich an der Fortführung einer „Energiewende“ einsetze, welche, was meine Vorteile aus dem Vertrag angeht, nicht in Gefahr sehe ? Im Grund könnte es mir doch völlig gleichgültig sein, ob das weitergeht oder eben nicht. Wenigstens bis 2032 wo mein Vertrag vereinbarungsgemäß endet. Zu diesem Zeitpunkt bin ich theoretisch 87 Jahre alt und die Chance dieses Datum nichtmehr zu erleben ist sowohl „statistisch“, wie auch sonst eher groß. Meine Frage „Cui bono?“ zielt also auf jeden der da noch lebt und alle die eventuell auch danach noch auf diesem Planeten existieren können.

    Wem jedoch die Zukunft seiner und aller Kinder, Enkel usw. vollkommen, buchstäblich am A… vorbeigeht, wird meine Motive eher nicht verstehen und mir und allen andern welche die selben Motive haben, eine dümmliche Lobbypolitik unterstellen, wie das bei den Gegnern jeder Kreislaufwirtschaft tatsächlich der Fall ist. Man / frau muss nicht zwangsläufig eigenen Kinder haben, um die Verantwortung für das Ganze zu empfinden.

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  7. Rainer

    Weiterführung zum vorhergehenden Kommentar :

    <CITE="Erneuerbare Energien verursachen nicht nur Kosten – Umweltinstitut München e.V.“
    Der Ausbau der erneuerbaren Energien kostet Geld. Im einzelnen sind das in 2012 voraussichtlich 12,7 Mrd. Euro EEG-Differenzkosten, sowie 0,39 Mrd. Euro Ausgleichs- und Regelenergiekosten und 0,06 Mrd. Euro Netzausbaukosten bezogen auf 2010.

    Im Vergleich zu Atomstrom sind die Kosten aber transparent und nachvollziehbar. Und der Ausbau sorgt für konkrete Mehrwerte. So werden Umweltschäden in Milliardenhöhe vermieden, allein 5,8 Mrd. Euro in 2010 nach Aussagen des Umweltbundesamts. Der Preis-senkende Effekt durch die Vermarktung an der Börse betrug 2009 3,1 Mrd. Euro. Die vermiedenen Energieimporte (Strom) lassen sich mit 2,5 Mrd. Euro beziffern. Der dezentrale Ausbau sorgt für Beschäftigung, Einkommen und Steuereinnahmen. Auf 8,9 Mrd. Euro beziffert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) /3/ diese Wertschöpfungskette für das Jahr 2011. Dabei erwirtschaftet die Installation und der Betrieb von Photovoltaikanlagen mehr als die Hälfte der gesamten Wertschöpfung. An zweiter Stelle folgt die Windenergie. Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirkt wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit erneuerbaren Energien versorgen, sparen nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgen auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen – und das kommt letztlich auch allen Verbrauchern wieder zugute.

    💡 Hier nun eine Zusammenfassung der enthaltenen Daten – da diese teilweise aus unterschiedlichen Jahren stammen, dürften spätere Ergebnisse abweichen, allerdings nicht signifikant :

    HIER WEITER zur Grafik und weiter dort zu sicher interessanten Links zum Thema (in „22.Februar 2014)

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  8. Rainer

    Der Titel „Wahnwitz mit System“

    Regt mich doch gar sehr an. Wenn auch zur Abwechslung zur Betrachtung von „Sachwertorientierten nachhaltigen Geldanlagen“

    Auf einen Link verzichte ich. Schon an anderer Stelle habe ich es gewagt, mathematische Grundkenntnisse als erforderliches Rüstzeug für alle zu fordern, welche gern ihr Geld „arbeiten lassen wollen“. Kann „Geld“ arbeiten ? Nun wer den Gedanken des „Zinseszins“ in jeder Konsequenz als verwirklichbar ansieht, wird zu diesem „Schluss“ kommen.

    Da wir hier meist von Strom reden, ist in diesem Zusammenhang wohl eher ein „Kurzschluss“ gemeint. PROCON eine andere Unternehmung, welche von 8% redet, ist wohl jedem inzwischen geläufig. Nun was bedeutet es wenn jemand – eigentlich egal wer – von „Bei einer Laufzeit von 5, 10 oder 15 Jahren haben Sie die Chance auf 4 bis 8 % Zinsen“ redet – müsste was passieren ?

    Nicht zum ersten mal um herauszufinden was nach X Jahren passiert, wenn jemand „per anno“ auf seine „Einlage“ einen bestimmten Zinssatz bekommt, gibt es eine einfache Methode das herauszufinden. Ganz dumm, leider ist „Zinseszins“ nur eine anderes Wort für „Exponentiell“. Wer damit hantiert, sollte erklären können wie eine Verdoppelung des ursprünglichen Kapitals realistisch zu einem doppelten Realwert führt und nicht nur zu einer Verminderung der Kaufkraft der betroffenen Währung im selben Zeitraum.

    Ich beteilige mich also am Bau von PV-Anlagen mit der Summe X und dadurch entsteht (der Einfachheit halber ist die sofort voll betriebsfähig am Tag meiner Einlage) bei 10 Jahren Laufzeit und der „nachhaltigen Vermehrung“ ist bei den vereinbarten 8%/a bereits nach ca. 8,75 Jahren eine 2. PV-Anlage aus dem Zinseszins entstanden oder eben nur die Summe, welche zum Start diese 1. Anlage repräsentiert ?

    Wenn sich viele daran beteiligen auch gleich entsprechend mehr Anlagen. Oder ist einfach nur mehr Geld da ? Da es weltweit inzwischen mehr Leute gibt, welche allein durch wunderbare Geldvermehrung ihr „täglich Brot“ verdienen, als reale Wertschöpfer, kommen mir da immer mehr Zweifel. Geld – Papiergeld – hat einen sehr geringen Nährwert und angesichts der Anzahl der Hände die es täglich berühren, ist es wohl auch etwas unappetitlich….

    Nun da Geld ein Tauschmittel ist, tausche ich eben mein Geld einfach gegen „Reales“ ein (nicht gemeint ist damit der Brasilianische Real). Werde ich immer mehr dafür erhalten, wenn alle ständig das Geld vermehren ? Ist nicht genau das Gegenteil der Fall ? Wer an den zweifelhaften „Wert“ des Geldes glaubt, wird mit Geld immer weniger Energie kaufen können, am Ende gar keine mehr. Drum prüfe ob tatsächlich jeder Cent auch in eine reale PV oder WKA – in etwas „Erneuerbares“ umgewandelt wird oder ob die Ansage x % eher auf das Gegenteil hindeutet.

    Einfach mal 70 durch den „angestrebten Zinssatz“ teilen um zu sehen wann „sich“ das Kapital verdoppelt – vervierfacht – verachtfacht – versechzenfacht – 2 „hoch X“ ist die Antwort (der Faktor) ….

    Ach ja, leider gilt diese Botschaft bei allem was sich „prozentual vermehrt“ – Bevölkerungszunahme = 1,3 % in ~54 Jahren brauchen wir doppelt so viele Arbeitsplätze, Krankenhäuser, Nahrung, Energie – eben von allem das Doppelte – wer noch jung genug ist wird es erleben 😯

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  9. Erhard Beitragsautor

    @Thomas
    a. Die „hohen“ Kosten haben die verschiedensten Ursachen. z.B. beteiligen sich die „Energieintensiven Firmen“ nur marginal an den Kosten für die Umgestaltung unseres Energiesystems. Der Bürger zahlt, wurde übrigens auch erst in den letzten Jahren (schwarz/gelb) massivst ausgebaut.

    b+c.) kann ich so beantworten, dass bis heute der Rekord an Ökostrom Produktion am Verbrauch bei ca. 60% lag! http://www.stromseite.de/strom-nachrichten/oekostrom-anteil-an-stromversorgung-erreicht-rekord_33382.html Dies bedeutet dass selbst in der kurzen Zeit (vermutlich Stunden) in denen der Ökostromanteil seinen höchsten Wert hatte, noch 40% des Stroms aus konventionellen Kraftwerken kam. Es bestand also bis heute (24.2.2014!) noch nie der Zwang in Deutschland Strom aus Erneuerbaren Energien zu exportieren.
    Wenn exportiert wird dann aus ökonomischen Gründen weil sich mit dem Verkauf von Strom Gewinne machen lassen…
    Noch nie wurde ein Kraftwerksbesitzer gezwungen seinen Strom an andere Länder zu verkaufen, geschweige denn den Strom zu verschenken…

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