Archiv für die Kategorie „Politik“

Umfrage zu Laufzeiten von Atomkraftwerken

Samstag, 28. August 2010

Es gab mal wieder eine Umfrage zu Laufzeiten von Atomkraftwerken.

Umfrage Laufzeiten für Atomkraftwerke

Ich geh mal davon aus, dass die Tagesschau ein ordentliches Tool im Einsatz hat bei dem mehrfaches Abstimmen unterbunden wird. Die maximal Verlängerungs Forderung von 28 Jahren wird garnicht erst abgefragt. Daran erkennt man, dass diese Forderung nur ein Papiertiger ist ähnlich wie die Forderung Atomkraftwerke abschalten sofort. Ich meine mit sofort am nächsten Tag.

Wenn ich mir die “Realo” Extremen anschaue dann wollen 13,7% eine mindest Verlängerung von 15 Jahren aber die doppelte Anzahl will eine frühere Abschalten wie derzeit im Gesetz festgelegt. Für die Röttgersche Acht Jahres Verlängerung können sich auch nur 8% erwärmen die sechsfache Zustimmung bekommt der “weiter so wie es ist” Wunsch.

Es gibt also 20% Zustimmung für eine Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke. Von 20% träumt inzwischen die FDP nicht mehr die CDU sollte aber vor 20% Angst haben. Auch wenn die momentane Umfrage des Politbarometers grad mal wieder eine Besserung der Stimmungslage für die CDU ausweist.

Die Umfrage der Tagesschau zeigt zum x-ten mal. Atomkraft hat keine Mehrheit in Deutschland. Wenn die Regierung dies mißachtet muß sie mit massivem Widerstand rechnen. Diesen Widerstand werde ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Die Zeit der Energiewende ist gekommen. Dass muss auch die CDU einsehen.

Es lebe die Solare Weltrevulotion die demokratisch erreicht wird!

Bebauungsplan Sonnenwand für unwirksam erklärt

Freitag, 27. August 2010

Gestern war die Verhandlung am Verwaltungsgericht in Kassel wegen der Klage von Anwohnern gegen die Photovoltaikanlage an der Lärmschutzwand in Bürstadt. Nun bin ich ja nur ein Macher der versucht in die richtige Richtung zu gehen. Weg von Großkraftwerken hin zu erneuerbaren Energien. Die Idee an einer Lärmschutzwand eine Photovoltaikanlage zu bauen ist eigentlich trivial und ich habe bisher “Grundsätzlich” immer Zustimmung erhalten.

Dass es “im Detail” dann immer Menschen gibt denen diese Planung ausgerechnet an “diesem Ort” nicht gefällt kenne ich aus der Windkraft zur Genüge. Aber auch bei der Photovoltaik finden sich immer mehr Situationen wo es um solche Fragen geht. Bei mehr als 500.000 Photovoltaikanlagen wäre es auch ein Wunder wenn es nicht einzelne Streitobjekte gäbe.

Der hessische Verwaltungsgerichtshof hat nun den Bebauungsplan als unwirksam erklärt und mündlich zwei Begründungen angesprochen. Zum einen die Störung durch Lichtreflexion habe unser Fachgutachter zwar erkannt im Bebauungsplan wurde dieses Problem aber “nicht ordnungsgemäß” gelöst. Wir haben also wieder ein Problem mit der Ordnung. Das Gericht selbst gibt aber zu, dass dieses Verfahren juristisches Neuland betritt und bundesweite Bedeutung hat. Wie hätte da die Gemeinde “Ordnungsgemäß” entscheiden sollen wenn selbst die Gerichte noch keine Ordnung erkennen?

Die zweite Kritik des Gerichtes geht auf die Begründung des Bebauungsplanes, die von einer konkreten Photovoltaikanlage ausgeht, ein. In der Festsetzung wird aber nur von einem allgemeinen Sondergebiet ausgegangen. Für mich (als rechtlicher Laie) sind das nur Wortspielchen die man sicherlich heilen kann.

Wie gehts weiter?
Als erstes wird die schriftliche Begründung abgewartet und dann sehen wir weiter.

Die reißerische Überschrift der Bild Bürstädter Zeitung “Droht sogar der Abriß?” ist unangebracht und wenig hilfreich. Auch der Wunsch von Herrn Schöcker “Wir wollen, dass das Ding abgerissen wird” scheint mir unangebracht. Der Südhessen Morgen war da gnädiger. Wir brauchen Lösungen und keine Auseinandersetzungen bei denen sich die Kontrahenten wie Kleinkinder mit Sand beschmeißen…

Weiss Angela Merkel schon alles über Solarenergie?

Mittwoch, 18. August 2010

Dann würde Sie doch nicht zum Atomkraftwerk fahren? Warum informiert Frau Merkel sich über die Auslaufenergie und holt sich keine Informationen über die Zukunftstechnologie Photovoltaik? Traut Sie sich nicht mehr unter die sonnigen Menschen?

Liebe Frau Bundeskanzlerin,

bevor Sie Ihren Kopf vollmüllen von radioaktiven Informtionen lade ich Sie recht herzlich zur Besichtigung einer Photovoltaikanlage ein. Ich traue mir zu Ihnen noch einiges an Informationen zum Stand und Entwicklung der wichtigsten Energiequelle der Zukunft zu geben. Als Sonnenflüsterer möchte ich Ihnen aufzeigen was wir von Ihnen erwarten im neuen Energiekonzept.

Es kann doch wohl nicht sein, dass Sie sich weiterhin bei Atomkraftwerken, “hocheffizienten Gaskraftwerken” und bei einem Kohlekraftwerksneubau informieren aber nicht bei der Photovoltaikbranche?

Wir sind inzwischen die Innovativste Branche mit den dramatischsten Kostenreduzierungen. Hier bei uns gibt es Neuigkeiten. Das Atomkraftwerk können Sie sich wirklich sparen da gibt es nix neues da reicht ihr Wissen aus dem Physikstudium von 1973 bis 1978 vollkommen aus. Auch bei der Endlagertechnik hat es seitdem nichts neues gegeben.

Aber die Wunderwelt der Photovoltaik bringt ständig Neuigkeiten und Optimierungen. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Ihnen diese Veränderungen von Ihren Fachleuten rübergebracht werden biete ich Ihnen eine angenehme Führung an.

Wie wärs an der Photovoltaikanlage an der Lärmschutzwand zum Beispiel. Da können wir auch gerne über die Akzeptanz der Bürger von Kraftwerken vor Ort uns ein Bild machen.

Ich fände es jedenfalls schade wenn ihre jetzige Energiereise ohne die Photovoltaik eine “unvollständige Energiereise” würde. Ihr Energiekonzept wäre ohne die Informationen der Photovoltaik von Anfang an als lückenhaft anzusehen.

Das wollen wir doch beide nicht. Weder Sie die Bundeskanzlerin noch ich der Sonnenflüsterer…

Eine Regierung sollte wissen was sie will…

Dienstag, 3. August 2010

Heute vor einem Jahr hatte ich noch Hoffnung, dass der schwarz gelbe Kelch an mir vorübergehen würde. Leider hat die Demokratische Mehrheit gemeint sie müssten einer Kombination von schwarz gelb oder genauer CDU, CSU und FDP die Möglichkeit einer Regierungsbildung geben. Dieses Trio hat sich dann “schnell” mit einem Koalitionsvertrag zur Zusammenarbeit geeinigt. Danach herrschte Friede, Freude Eierkuchen!

Das solare rumgeeiere möchte ich heute nicht nochmals beleuchten sowohl die Kürzungen, Aussetzungen bei der Solarwärme noch die unqualifizierte Änderung des EEG waren Meisterleistungen der Regierung. Ich möchte mich mal wieder der Atomfrage widmen. :-)

Eigentlich sollte man meinen, dass sich Parteien auf den Moment vorbereitet haben ab dem Sie die Regierungsmehrheit haben. Denn wenn Parteien dann noch nicht wissen was sie wollen was hat denn der Wähler dann gewählt? Eine Verpackung ohne Inhalt? Jedenfalls beauftragte das Dreigestirn erst einmal ein Energie Konzept für die Bundesrepublik.

Darauf warten momentan alle. Allerdings hindert dies niemanden aus diesen drei Parteien schon mal zu artikulieren wie lange die Laufzeit der alten Atomkraftwerke zu verlängern sind. Das Spektrum dieser Äußerungen ist beeindruckend:

Es gibt einen Stadtrat die wollen sogar SOFORT aussteigen! In Landshut und die CSU ist dabei!
Der Saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) warnt davor die Laufzeit (ohne Bundesrat) zu verlängern!
Der Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) könnte sich mit 8 Jahren mehr zufrieden geben.
Zehn Jahre sollten es bei Björn Thümler (CDU) schon sein.
Das reicht dem Bayrischen Umweltminister nicht. Hans-Peter Friedrich (CSU) meint 15 Jahre aber nicht pauschal für alle.
Natürlich darf Mappus (CDU) aus Baden Württemberg nicht fehlen. Schließlich hat er nächstes Jahr Wahl. Bei ihm sollen es schon 17 Jahre sein. Oder 15 plus X dafür würde er auch ein “Skalp” opfern? Hat wohl zu viel Karl May in seiner Jugend gelesen.
Kein Sommerloch Thema ohne Brotherle (Brüderle FDP) für den die 15 bis 20 Jahre eine “signifikante Laufzeitverlängerung” sind.
Natürlich kommt Unterstützung aus den Lobbyverbänden zum Beispiel der weltbekannte Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie (LVI) die meinen so um die 20 Jahre müsste schon verlängert werden.
Oder die Vereinigung bayrischer Wirtschaft (vbw) “braucht 20 Jahre besser noch um 30 Jahre” leider geht aus dem Artikel nicht hervor ob die nur die Raucher Wirtschaften vertreten oder ob auch die Nichtraucher Wirtshäuser (in Bayern die Mehrheit) vertreten werden.
Die unbegrenzte Laufzeit predigt der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) er meint so lange Kraftwerke sicher sind können sie weiterlaufen. Zwei Minuten bevor sie unsicher werden könnte man sie ja vorsichtshalber endgültig abschalten…

Sicherlich ist diese Übersicht noch Lückenhaft aber ich hab mir bei der Sammlung schon Mühe gegeben. Da kann ich nur sagen der Wähler hat sicherlich das bekommen was er wollte. Eine klare Richtung wo die Reise hingeht. Oder auch nicht wenn der Bundesrat was anderes meint oder das ganze vor den Gerichten geklärt werden muss.

Ach so Angela hat auch mal was gesagt. Sogar vor der Wahl:

Atomstrom Lizenzen versteigern

Dienstag, 13. Juli 2010

Na toll da hat die Bundesregierung aber schnell reagiert. Der Experte Professor Doktor Justus Haudrauf Haucap hat diesen Vorschlag bei der letzten Anhörung in den Bart genuschelt und schon wird diese schöne neue Lösung in das Sommerloch gezerrt. Atomstrom Lizenzen unter vier Konzernen versteigern.

Versteigerungen wären doch sowieso die Lösung für alles. Zum Beispiel in der Gesundheitspolitik. Täglich werden 10 Herzoperationen versteigert. Wer bereit ist am meisten zu bezahlen der hat einen sicheren Platz im OP.
An jeder Tankstelle werden nur 10 Tankfüllungen pro Tag versteigert. So kriegen wir das CO2 Problem in den Griff und eine Wertschätzung dem Rohstoff Öl gegenüber. Wir könnten die Versteigerung als DokuSoap im Fernsehen zeigen. Natürlich nicht im Ersten oder Zweiten aber bei RTL! Oder Arbeitsplätze werden am Ende des Praktikums im Verhältnis eins zu zehn versteigert. Die neuen wissen nach dem Praktikum ja welch ein Paradies sie am neuen Arbeitsplatz erwartet. Wir könnten auch die Sitze im Parlament versteigern. Dort könnten wir es umgekehrt machen, wir fangen mit einem Monatsgehalt von einem Euro an. Selbst für einen Euro werden sich Leute finden die bessere Gesetze machen. Sie würden ja für die gute Sache arbeiten. ;-)

Die Gesetze werden ja schließlich nicht besser dadurch, dass man den gewählten Personen hohe Diäten zahlt.

Wie sieht denn das Gebot für die Atomstromlizenz aus.
Muss nur ein Betrag je produziertem GWh geboten werden?
Oder muss auch bereits für jeden Leukämiefall geboten werden?
Kriege ich als Anwohner einen Bonus für weitere Leiden angeboten?
Erhalten die PV-Anlagenbesitzer ein Angebot für entgangenen Gewinn?
Kann ich mitbieten und die Lizenz verfallen lassen?

Fragen über Fragen die wir sicherlich während des Sommerlochs (oder arbeitet die Bundesregierung schon am Jahresloch?) noch erklärt bekommen.

Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Samstag, 10. Juli 2010

Jetzt hab ich mir während dieser Hitze tatsächlich die 2:38 Stunden Umweltausschuss angehört/angesehen. Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses Frage und Antwortspiel mal anzuschauen. Wie hier argumentiert wird.

Ein paar Anmerkungen möchte ich noch machen.

Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstand der RWE AG z.B. meint Offshore Windkraftanlagen wären “Großtechnische Anlagen” die nur von großen Konzernen finanziert werden könnten. Dazu wären die Gewinne aus den Atomkraftwerken da!
Leider hat RWE bis heute noch keinen Offshore Windpark realisiert…
Dann argumentiert er damit, dass Atomstrom CO2 frei wäre was natürlich eine Lüge ist. Eine Laufzeitverlängerung würde dazu führen dass RWE, EnBW, EON und Vattenfall die CO2 Zertifikate einsacken würden und an andere Länder verkaufen würden. Auf europäischer Ebene gesehen wäre also der Atomstrom aus Laufzeit verlängerten Kraftwerken auf keinen Fall CO2 frei!
Bei der Sicherheitsfrage (1:36:00 Stunde) stottert er rum und meinte auch bei Chemieunfällen wären die Besitzer nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. In meinen Verträgen steht im Kleingedruckten nur was von Nuklearschäden wären nicht versichert von Chemie steht da nix?

Stephan Weil Oberbürgermeister Hannover und Verband kommunaler Unternehmen (VUK) vertritt 700 Stadtwerke. Die decken 10% bei der Stromerzeugung und 54% bei der Stromverteilung zum Kunden ab. Er hat zwei schöne Aussagen gemacht. Wenn Brücken gebaut werden, dann dort wo die Ufer nah beisammen sind. Nicht die Vergangenheit verlängern sondern die Zukunft beschleunigen.

Bei den Stadtwerken wird es am Augenfälligsten. Wo war der Vertreter im Bundestag der Erneuerbaren Energien die 16% Strom einspeisen vertritt? Ich fühle mich nicht vertreten! Auch ich habe in Kraftwerke investiert die vom Weiterbetrieb von AKW’s geschädigt werden, auch wenn keiner in der Runde dies erkannt hat. Meine Photovoltaikanlage hat EEG Vergütung “nur” bis 2022 danach muss ich meinen Strom auf dem “Markt” verkaufen. Wenn AKW’s länger laufen werde ich weniger bekommen!

Dies war auch dem Prof. Dr. Justus Haucap Heinrich Heine Universität neu. Dafür meinte er man sollte die Lizenzen für die Atomstromproduktion versteigern. Bei vier deutschen Atomkraftwerksbetreibern kann ich nur sagen absolut lächerlich was der Prof. da von sich gibt. Vier potentielle Steigerer mit bekannten Produktionsstandorten, den kann ich nicht für voll nehmen…

Auf die kostenlosen CO2 Zertifikate in Milliardenhöhe weist Prof. Dr. Uwe Leprich hin. Er kennt auch keine seriöse Studie zu flexibel fahrbaren AKW’s und weist zu recht auf die immer noch Millionen Nachtspeicheröfen hin. Wenn Atomkraftwerke regelbar wären, würde es Sinn machen diese Nachts runter zu regeln und mit dem Unsinn Nachtspeicheröfen Schluß zu machen.

Rainer Baake Deutsche Umwelthilfe e.V. hat eine wunderschöne Definition von Grundlast. Da Erneuerbare Energien eine Vorrangige Einspeisung genießen sind die Erneuerbaren Energien die Grundlast! Alle anderen Energien müssen nur noch die Lücke zum Verbrauch schließen.
Ausserdem weist er auf die EEG Umlage erhöhenden Minuspreise hin. Kraftwerksbesitzer haben also einen weiteren Grund warum sie Ihre Atomkraftwerke nicht runterfahren wenn Wind und Sonne ausreichend vorhanden wären.

Für den Schluß hab ich mir Prof. Dr. Ing. Alfred Voß aufgehoben. Er spricht von 50 bis 140 Milliarden Kostenentlastung für die Stromverbraucher. Kostenentlastung setzt voraus dass die Preise von den Atomkraftwerksbetreibern an die Kunden gesenkt werden. Dann würde es eine massive Wechselwelle von Stromkunden der Stadtwerke zu den großen vier geben. Die Stadtwerke haben ja schließlich keine Milliardenvorteile.

Der Prof.Dr.Ing. spricht auch noch zusätzlichen Gewinnen von 40 bis 160 Milliarden für die Atomkraftwerksbesitzer. Dies bedeutet die kaufen dann die maroden Stadtwerke auf.

Den Höhepunkt der Anhörung findet sich bei 1:45:00 wo der Prof.Dr.Ing. von höheren externen Kosten bei der Photovoltaik wie bei Atomstrom spricht. Ich bin dafür ihm einen Platz in der Irrenanstalt zu reservieren aber im Bundestag hat er als Experte keinen Platz verdient.

RWE Maulheld im Bundestag

Mittwoch, 7. Juli 2010

“RWE-Vorstand Schmitz erklärte, der vor allem von den Konzernen vorangetriebene Ausbau der erneuerbaren Energien sei sehr kostenintensiv.”

Es gibt Momente im Leben da könnte ich vor Zorn schreien. Heute wars mal wieder soweit. Da holt sich der Ausschuß für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mal wieder Experten zu einer Anhörung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Natürliche werden dann die Experten von RWE eingeladen. Wenn die dann von Atomkraft reden habe ich noch Verständnis. Aber wenn sie sich den Schuh der Erneuerbaren Energien anziehen dann geht das zu weit.

Die großen vier Stromkonzerne haben vom ersten Tag des EEG bis heute diejenigen bekämpft die Erneuerbare Energien ausbauen. Es ist Ihnen nicht gelungen alles zu verhindern, aber vieles. Ich will nicht alle Windräder, Photovoltaikanlagen und Wasserkraftwerke kennenlernen die verhindert wurden. Ich will auch nicht das viele Geld wissen was für Sinnlose Gutachten etc. ausgegeben werden musste um die Propaganda gegen Erneuerbare Energien zu wiederlegen.

Aber diese verdrehte Darstellung wie sie von Rolf Martin Schmitz vorgenommen wurde ist nicht akzeptabel.

Derzeit liegt der Anteil Erneuerbarer Energien an der gesamten Stromproduktion in Deutschland bei ca. 16%. Wie es bei den großen vier Energieversorgern aussieht hat die Zeitschrift Ökotest im Januar 2010 veröffentlicht.
Stromkonzerne mit niedrigem Ökostrom Anteil

Wenn ich mir die 2,1% Erneuerbare Energien von RWE an der eigenen Stromproduktion sehe und mir die Sprüche im Bundestag ansehe dann vermute ich, dass der gute Mann aus dem Vorstand gelinde gesagt seine eigenen Zahlen nicht kennt. Oder er lügt! Dass könnte natürlich auch sein.

Vielleicht bin ich auch etwas voreilig denn ich hab mir noch nicht die 2 Stunden und 38 Minuten dauernde Anhörung “angehört” heute geht aber das Fußballspiel vor. Vielleicht demnächst mal. Wer schon mal vorschauen möchte hier könnt ihr euch das antun…

Renditen von 10 bis 12 Prozent sind International üblich

Montag, 31. Mai 2010

Jetzt haben wir es mal wieder klar gesagt bekommen. Während die Renditen bei Photovoltaik sich in einer Größenordnung von 7 Prozent bewegen soll, dürfen die Netz Monopolisten schon mal den Internationalen Standard von 10 bis 12 % fordern. Wenn diese Forderungen nicht erfüllt werden dann gibt es halt keinen Netzausbau. So einfach ist das.

Wie lange lassen wir uns noch von den großen erpressen?

Wie brauchen den Netzausbau um die gewaltigen Mengen an Erneuerbaren Strom in Deutschland zu verteilen. Dieser Netzausbau muss endlich Fahrt aufnehmen und darf nicht durch diejenigen verhindert werden die nur eines im Sinn haben. Ihre Monopole aufrecht zu erhalten. Wenn die Netze nicht umgebaut werden um die Millionen Kraftwerke der Zukunft aufeinander abzustimmen werden die Monopolistischen Strukturen mit ihren erpresserischen Methoden bestand haben.

Dies ist aber das letzte was ich möchte…

Vortrag in Bensheim

Donnerstag, 13. Mai 2010

Zu einer Informations- und Diskussionsabend mit dem „Sonnenflüsterer“ Erhard Renz aus Bürstadt lädt die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim für Montag, den 17. Mai 2010 um 20.00 Uhr in den Nebenraum des Restaurants Präsenzhof in Bensheim in der Bahnhofstraße ein.

Alternative Energien entwickeln sich in Deutschland schneller als erwartet. Nur eine kleine Gemeinde im Kreis Bergstraße weigert sich seine Atomkraftwerke stillzulegen. Obwohl es einen Atomkonsens gibt versucht der Besitzer der Kraftwerke durch allerhand Tricks sein vor zehn Jahren schriftlich gegebenes Versprechen zu umgehen. Der Konzern verweigert sich selbst einer Planung was mit seinen Mitarbeitern nach dem abschalten geschehen soll. Trotzdem stehen die Mitarbeiter hinter ihrem Konzern. Die Nachbargemeinden dagegen setzen auf Sonne. Die Sonnenstadt Bürstadt eine Botschafterin für Solarenergie und in Groß Rohrheim entstehen durch eine große Solarfirma Arbeitsplätze. In diesen Städten wird die Zukunft eingeleitet und trotzdem bleiben die Ängste eines radioaktiven GAU’s. Wie sich solch ein radioaktiver GAU auswirkt könnte eine Luftballonaktion von campact aufzeigen. Es steht jedoch noch nicht fest ob die Aktion „Tödliche Nachbarn“ tatsächlich in Biblis stattfindet. Am Montag  Abend erfahren Sie mehr vom „Sonnenflüsterer“ Erhard Renz.

Bundesregierung ohne Konzept

Sonntag, 11. April 2010

Ich habe von CDU/CSU/FDP seit dem Bundestagswahlkampf nur eines zum Thema Atomkraft gehört. Die Laufzeit muß verlängert werden. Na ja als alter Demokrat muss ich das akzeptieren, dass andere eine Meinung haben die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann. Inzwischen muss ich allerdings feststellen, dass ausser den Sprüchen “Brückentechnologie”, “Wir brauchen noch Atom” oder “Die Erneuerbaren Energien sind noch nicht so weit” keine belastbaren Daten dahinterstehen.

Jetzt sind die Jungs und Mädels schon mehr als ein halbes Jahr im Amt und sie verweisen immer noch auf die “in Auftrag gegebene Berechnung” die erst im Herbst diesen Jahres vorliegt. Es sind Berechnungen die von CDU/CSU/FDP in Auftrag gegeben werden. Da weiß jeder Auftragnehmer welches Ergebnis gewünscht ist. Na Klasse!

Da treten Menschen ein Amt an und verkünden erst einmal Stammtischparolen und geben Berechnungen in Auftrag. Als ob es solche Berechnungen nicht schon gebe. Von CDU/CSU/FDP am 28.8.2002 in Auftrag gegeben.

Standortbestimmung für Kernkraftwerke
gemäß dem von CDU/CSU und FDP definierten Szenario „fossil-nuklearer Energiemix“ der Enquete-Kommission „Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung“ des Deutschen Bundestages.

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Wer sich nicht die ganze Studie anschauen möchte kann das Ergebnis als Deutschlandkarte sich hier ansehen.
Enquete Komission CDU FDP Atomkraftszenario

Laut Studie müssten 60 Atomkraftwerke in 2050 am Netz sein. Ich denke mir bei den neueren Berechnungen von CDU/CSU/FDP wird ein ähnlicher Schwachsinn rauskommen wie hier in dieser Studie.

Ich sehe das anders: “Es gibt keine Alternative zum Atomausstieg. Jedenfalls nicht hier in Deutschland“.

Wir haben ein anderes Verständnis von Sicherheit wie andere.
Wir sind Vorreiter für eine neue Technik der Energiegewinnung.
Wir haben die kreativen Köpfe die solch einen Wandel stemmen können.
Wir brauchen Politiker die uns in diesem Wandel begleiten, die wissen wo es hingeht und die uns unterstützen und keine die nochmal ein halbes Jahr rechnen müssen um uns anschließend noch behindern.