Atomstrom Lizenzen versteigern

13. Juli 2010

Na toll da hat die Bundesregierung aber schnell reagiert. Der Experte Professor Doktor Justus Haudrauf Haucap hat diesen Vorschlag bei der letzten Anhörung in den Bart genuschelt und schon wird diese schöne neue Lösung in das Sommerloch gezerrt. Atomstrom Lizenzen unter vier Konzernen versteigern.

Versteigerungen wären doch sowieso die Lösung für alles. Zum Beispiel in der Gesundheitspolitik. Täglich werden 10 Herzoperationen versteigert. Wer bereit ist am meisten zu bezahlen der hat einen sicheren Platz im OP.
An jeder Tankstelle werden nur 10 Tankfüllungen pro Tag versteigert. So kriegen wir das CO2 Problem in den Griff und eine Wertschätzung dem Rohstoff Öl gegenüber. Wir könnten die Versteigerung als DokuSoap im Fernsehen zeigen. Natürlich nicht im Ersten oder Zweiten aber bei RTL! Oder Arbeitsplätze werden am Ende des Praktikums im Verhältnis eins zu zehn versteigert. Die neuen wissen nach dem Praktikum ja welch ein Paradies sie am neuen Arbeitsplatz erwartet. Wir könnten auch die Sitze im Parlament versteigern. Dort könnten wir es umgekehrt machen, wir fangen mit einem Monatsgehalt von einem Euro an. Selbst für einen Euro werden sich Leute finden die bessere Gesetze machen. Sie würden ja für die gute Sache arbeiten. ;-)

Die Gesetze werden ja schließlich nicht besser dadurch, dass man den gewählten Personen hohe Diäten zahlt.

Wie sieht denn das Gebot für die Atomstromlizenz aus.
Muss nur ein Betrag je produziertem GWh geboten werden?
Oder muss auch bereits für jeden Leukämiefall geboten werden?
Kriege ich als Anwohner einen Bonus für weitere Leiden angeboten?
Erhalten die PV-Anlagenbesitzer ein Angebot für entgangenen Gewinn?
Kann ich mitbieten und die Lizenz verfallen lassen?

Fragen über Fragen die wir sicherlich während des Sommerlochs (oder arbeitet die Bundesregierung schon am Jahresloch?) noch erklärt bekommen.

Ungewollt “CO2 neutrale” Heizung

30. Dezember 2009

Na ja, ob es wirklich sooo CO2 neutral ist bezweifel ich selbst. Aber ich finde es ist besser als nichts. Ich rede von meinem Gasverbrauch. Schließlich heize ich mit einem Gasbrennwertkessel und koche auch mit einem Gasherd. Dieses Gas wird mir jetzt CO2 neutral geliefert. Von der entega. Also genau genommen ist es stinknormales Erdgas dass ich ganz normal im Brennwertkessel verbrenne. Aabber jetzt kommt’s!

Die entega mein Gasversorger wirkt mit der Photosynthese dagegen!
Die entega pflanzt 65.000 Bäume aber nicht hier im hessischen Ried. Nein da  lauert ja der gefrässige Maikäfer und würde alle 65.000 Bäume auffressen und alles CO2 wieder in die Umwelt pupsen. (Übrigens dürfen die Maikäfer nicht per Hubschrauber mit dem Gift Dimethoat bekämpft werden. Danke Frau Lautenschläger :-) )
Entega pflanzt die 65.000 Bäume in British Columbia das liegt anscheinend in Kanada. Dort wird Regenwald aufgeforstet nach den Standards von ISQ und CCBA was immer die auch garantieren.

Na ja immerhin etwas. Eigentlich wollte ich ja irgendwann Biogas beziehen. Das geht inzwischen auch. Bei naturstrom könnte ich zu 100% Biogas beziehen. Aber 100% Biogas würde bedeuten ich bezahle das doppelte wie bisher und selbst wenn ich 10% Biogas beziehe habe ich jährlich ca. 150 Euro mehr zu bezahlen. Nein danke dann bleib ich lieber bei der entega und hoff die Bäume in Kanada wachsen schnell.

Da ich meinen Ökostrom schon seit 10 Jahren bei Naturstrom beziehe und das Gas jetzt “CO2 neutral” ist fehlt nur noch mein Smart den ich in einen Elektro Smart umtauschen muß. Da mein ehemaliger Arbeitgeber derzeit aber noch 850 Euro monatlich für einen E-Smart verlangt, fahre ich vorerst noch stinknormal. Leider kann auch ich nicht allein die Welt retten.

Der alte Fritz Vahrenholt belehrt mal wieder

29. Juli 2009

Wo war er nicht schon alles der gute alte Fritz. Umweltbundesamt Berlin, Umweltministerium Hessen, Umweltbehörde Hamburg, Hamburgische Elektricitäts Werke, Deutsche Shell AG, REpower Systems und jetzt RWE besser gesagt RWE Innogy. Er war noch nie mein Freund und jetzt hat er sich mal wieder belehrend zu Wort gemeldet.

Als erstes informiert er die staunende Zuhörerschaft, daß sich auch die RWE an einem 50 MW solarthermischen Kraftwerk beteiligt. Mit welchem Anteil wird natürlich nicht verraten dafür aber den entscheidenden Vorteil gegenüber der Photovoltaik. Die solarthermischen Kraftwerke können auch nachts, wenn die Sonne längst untergegangen ist, Strom produzieren. Da ist mir doch glatt dieses Bild eingefallen:
Lastgang und Anteil Photovoltaik

Die zukünftige Verbrauchsspitze die nicht durch Solarenergie abgedeckt ist entsteht kurz nach Sonnenuntergang aber nicht spät in der Nacht. Wir brauchen also Kraftwerke die den Sonnenuntergangs peak abdecken. Ob dies durch Saharakraftwerke abgedeckt werden soll halte ich für die falsche Lösung.

Im nächsten Satz pöbelt er mal so nebenbei über die Photovoltaik und schwärmt von dem Ziel 15% Desertec Strom. Hallo alter Fritz unser Ziel ist 100% Erneuerbare Energie dazu hat die PV-Industrie 12% Photovoltaikanteil Europaweit bis 2020 angekündigt. Wie die 15% zusammen kommen würde ich gerne mal detailliert sehen. Warten wir mal ab, wenn Desertec seine ersten Bettelbriefe an die Bundesregierung schreibt ob es dann nur 2 Milliarden jährlich sind.

Au Klasse im nächsten Abschnitt schreibt er was von 25 Cent je kWh. Muss natürlich noch billiger werden. Aber dann kommt gleich die Lösung. Den teuren Strom aus den ersten Kraftwerken könnten ja die Afrikanischen Staaten abnehmen.

Dann Philosophiert er über die “Sicherheit von Investitionen”, “Importabhängigkeit”, “Schaltern die durch bewusste aber auch höhere Gewalt” umgelegt werden können. Auch das viele Wasser in der Wüste wäre ein Problem so der alte Fritz.

Als Einleitung für die wichtige Botschaft wird dann noch ein bißschen Kabelmathematik vorgerechnet um dann in das grandiose Finale überzugehen.

Die überwältigende öffentliche Zustimmung (meinen Blog liest er anscheinend nicht!) darf nicht vor unseren “Schulaufgaben” ablenken. Eine sichere CO2 freie weniger importabhängige Stromversorgung zu garantieren.

Kurz gsagt: Der alte Fritz meint immer noch wir bräuchten Atomkraftwerke.
Hätte er doch auch gleich sagen können ohne den Desertec Umweg. Er wird halt schon alt der Fritz Vahrenholt.

Shell wirbt im National Geographic

20. Juli 2009

Ich geb’s zu meine regelmäßige Lektüre ist der National Geographic nicht. Aber die Ausgabe die sich mit ENERGIE beschäftigt die hab ich mir gekauft. Leider. Denn schon die erste Seite war mit einer Anzeige von Shell gespickt.

National Geographic

“Shell ist stolz darauf, dieses Sonderheft von National Geographic “Energie - Wege in die Zukunft” unterstützt zu haben.”

Da war die Lust weg dieses Sonderheft mit Genuß zu lesen. Ich fühl mich dann immer so manipuliert. Da spricht in der Anzeige der strubbelige Executiv Vice President von “Entscheidungen die Jahrhunderte die Weichen für das Wohlergehen unseres Planeten stellen” als ob Shell sich schon jemals so lange Gedanken gemacht hätte. Bisher haben sie doch immer rausgepumpt was rauszupumpen war und das so schnell wie möglich.
Zumindest gibt der Opa zu, daß “die einfach zu erschließenden Öl und Gasquellen die Nachfrage nicht mehr decken können“. Ob er das sagt um demnächst die Preise wieder anheben zu können?
Nee er wollte nur vorbauen: “Die Gesellschaft wird die Nutzung auch von Ölsanden vorantreiben müssen, auch wenn bei deren Gewinnung mehr Energie verbraucht und mehr CO2 erzeugt wird.” Na Klasse, der Opa versaut uns die Umwelt noch mehr wie derzeit bereits geschehen. Dann singt the one and only “Executive Vice President” das hohe Lied vom Umweltschützer Shell.

“Shell verbessert seine Energieeffizienz,
Shell investiert in Windparks,
Shell arbeitet an Biokraftstoffen der nächsten Generation, ohne Konkurrenz zu Nahrungspflanzen,
Shell ist Partner von Regierungen bei Pilotprojekten für die unterirdischen Speicherung von CO2,
Shell fördert Programme zur Begrenzung des CO2 Ausstoßes,
und Shell fördert den Handel mit Emissionsrechten.”

Mir reichts ich les das Heft nicht.

Mein blog ist CO2 neutral

15. Juni 2009

Egal was kommt mein Blog war schon immer CO2 frei. Wenn es mir allerdings gelingt bei der kaufDA Aktion mit reinzukommen, dann ist mein Blog CO2 positiv wenn es sowas gibt. Egal ob neutral oder positiv auf jeden Fall nicht schädlich fürs Klima.

Wie ich das beweisen will? Na da hab ich doch sogar eine Urkunde für:

10 Jahre Ökostrom von Naturstrom

Na da hab ich ja eine Menge Vorsprung vor der kaufDA Truppe. Schließlich war ich einer der ersten bei Naturstrom nicht nur als Kunde sondern auch als Aktionär und Lieferant. :-)

Aber natürlich bin ich auch bei kaufDA dabei den einen Baum nehm ich auch noch mit.

In mein Haus lass ich nur Ökostrom und Photovoltaikstrom.

Danke an betterandgreen von denen hab von der Aktion erfahren.
Noch was wer immer noch nicht umgestiegen ist, der kann die Wechselwelle nutzen. Da werden insgesamt 100.000 Wechsler gesucht.

Unterirdische Lagerung von CO2

2. Mai 2009

Ich hab ja schon vor längerer Zeit über die üblen Vorhaben von Energiekonzernen und Politik geschrieben. Jetzt gibt es mal wieder einen schönen Aufklärungsfilm dazu. Ich wünsche viel Spaß:

Natürlich empfehle ich die Petition zu unterschreiben. Wer mich sucht ich bin Nr. 654. Es kann doch wohl nicht sein, daß die vier Geldmöpse den Reibach machen und wir das Risiko tragen und dafür auch noch zahlen dürfen.

Fiat kauft Opel!

23. April 2009

Ihr werdet es nicht glauben aber ich kenne schon den neuen Firmenname!

Damit sich die Opelaner nicht zurückgestuft fühlen wird ihr Namenszug zuerst genannt.

“Opiat”

Ich finde den neuen Name gut gelungen. Mit dem Slogan: Kauf Opiat denn du kannst nicht genug davon bekommen.

Vor allem wenn man sich die Neuigkeiten des neuen Superkonzerns anschaut. Jedes Opiat Fahrzeug wird mit einem Duftbäumchen ausgestattet. Natürlich hat der Kunde die Wahl zwischen verschiedenen Duftnoten.
“Schwarzer Afghane”, “Roter Libanese” und “Grüner Türke” sind standardmäßig als Duftbäumchen zu erhalten. Durch die ständige Benebelung innerhalb der Karosse findet man die Unsinnigkeit der Abwrackprämie und den Zusammenschluß zweier halb Bankrotter Firmen ganz cool.
Gegen Aufpreis kann das Duftbäumchen gegen ein rotes Pferdchen ausgetauscht werden. Hier gibt es die Duftnoten “Ferrari”, “Manta” und “Altöl”. Hier hebt sich der erfahrene Autofahrer gegen die Masse der Duftbäumchenfahrer ab.

Da sich die Produktpalette der ehemaligen Firmen ähneln und eine Überproduktion im Rahmen des möglichen liegt, wurden sofort Verhandlungen mit der Bundesregierung aufgenommen. Im dritten Konjunkturpaket sollen die PkW von Opiat direkt nach der Produktion gegen eine Stillstandsprämie (SSP) stillgelegt werden. Natürlich soll die SSP von Opiat zur besseren Finanzierung schon für eine Monatsproduktion im voraus eingefordert werden.  Die dadurch erzielten Energieeinsparungen durch vermiedene Fahrzeugkilometer kann gleich gegen CO2 Zertifikat getauscht werden.

Jetzt langts aber für heute. Ich stehe aber auch unter Strom (natürlich erneuerbarer). Vielen Dank an Andy für das sagenhafte Lob in seinem Blog(energynet) von heute. Das motiviert natürlich. Inzwischen hab ich natürlich bei TiB (Thüga in Bürgerhand) einen Anteil gezeichnet. Dabeisein ist alles.

Solarlampen für Indien und Kenia

8. März 2009

Bereits im Oktober 2004 organisierte ich mit Ralf Löffler vom Solaranlagenverein Bensheim Solarleuchten für Indien. In der eingebundenen Präsentation kann man die Entwicklung von der Spende bis zu den leuchtenden Augen der Kinder verfolgen.

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Auf der 1. Folie sind die Akteure hier in Deutschland zu sehen. Von links zur Hälfte sieh man noch Arno Eul von der Karl Kübel Stifung er brachte die Teile nach Indien. Dr. Claudia Warning die damalige Leiterin der Karl Kübel Stiftung. Armin Hambrecht der Geschäftsführer von SolarArt und Landrat Matthias Wilkes mit einer Solarleuchte. Ralf Löffler der Vorsitzende des Solaranlagenvereins Bensheim. Im Hintergrund (wie immer) Claus Rothenbach von der Fa. Ralos und meine Wenigkeit.

Folie 2 zeigt das Solar Set von der Fa. Solarart gesponsert. Hier wurde versucht mit Teilen die auch im Land vor Ort gekauft werden können zu arbeiten.

Folie 3 das Modul und die Lampen waren eine Spende von Ralos. Hier hatten wir auf die Lampen des Vereins Solux gesetzt.

Auf Folie 4 ist das Einsatzgebiet der Solarlampen eingetragen. Die Einzelteile wurden der Gruppe vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Karl Kübel Stiftung hat in Indien vorher bei den betreuten Frauengruppen angefragt wer sich dafür interessiert.

Ab Folie 5 sind die Bilder aus Indien die von Arno Eul uns zur Verfügung gestellt wurden. Hier wird das kleine Solarmodul auf dem Dach installiert.

Folie 6 das Solarmodul auf dem Dach.

Folie 7 im Haus steht die Ladestation für die Solarlampen. Hier werden die Lampen aufgeladen. Das aufladen der Lampen kann als Dienstleistung von der Solarmodul Verwalterin durchgeführt werden. Als Bezahlung kann der gleiche Preis angesetzt werden wie für Kerosin ausgegeben würde.

Folie 8 zeigt die Frauen bei der Überreichung der Solarlampen. Die Skepsis den Lampen gegenüber ist in den Gesichtern abzulesen.

Folie 9 hier schlägt die Stimmung für die Lampen um. Auch wenn das Licht dazu genutzt wird um länger arbeiten zu können so bedeutet es doch mehr Einkommen.

Folie 10 aber auch zum essen hilft eine Solarlampe man stelle sich vor im dunkeln zu essen. Wir reden hier davon, daß das Auge mit isst.

Folie 11 zeigt die Kinder beim lesen lernen. Eines der wichtigsten Funktionen der Solarlampe.

Folie 12 da die Solarlampe tragbar ist kann jetzt mit “gutem Gefühl” auch nachts von einem Dorf zum anderen gelaufen werden.

Folie 13 oder aber im Schein der Lampe kann die kleine Dorfgemeinschaft eine Besprechung abhalten.

Folie 14 nach den ersten Erfahrungen mit der Solarlampe sind die Frauen schon stoz auf Ihre Solarleuchten.

Letzte Folie. Wer in diese leuchtenden Augen schaut kann erahnen was die Solarleuchten für diese Kinder bedeuten.

Diese Aktion in Zusammenarbeit mit der Karl Kübel Stiftung war ein voller Erfolg den ich jetzt gerne im größeren Stil wieder beleben würde.

Dazu möchte ich die Finanzierung der Solarlampen über KIVA organisieren wenn möglich in einem eigenen KIVA-Energie Team. Finanzierung bedeutet bei KIVA wir geben einen zinslosen Kredit der zurückgezahlt wird. Für die Organisation und die Micro Kredit Bank vor Ort sind allerdings Zinsen zu bezahlen.

Allerdings fehlt dazu noch die Organisation vor Ort.

Es macht nur Sinn Solarleuchten zu finanzieren wenn wir vor Ort “Techniker” haben die von der Wartung und dem Service der Lampen leben können. Ich werde also mit Kiva Kontakt aufnehmen würde mich allerdings auch freuen wenn sich weitere Solarfreunde schon bei mir melden würden damit wir die CO2 Einsparung mit Hilfe von KIVA an die Energie unterversorgte Welt bringen können.

CO2 Speicher auf Kosten Aller

24. Februar 2009

Wie immer bei Großprojekten möchten die Herren Manager natürlich kein Risiko tragen. Risiken sind von der Allgemeinheit zu tragen und den :god:Managern muß gehuldigt werden. Alle die momentan sich von den CO2 freien Kohlekrafwerken benebeln lassen, sollten sich vielleicht mal vorstellen was passiert wenn unter ihrer Heimat CO2 eingelagert werden könnte.

Wenn dann noch die Kohlkraftwerksbetreiber ihr CO2 dort einlagern wollen. Ja dann, dann wird es kritisch. Denn die Herren möchten, daß für die Genehmigung das Bergrecht angewendet wird. Ja dann kannste deine Hütte gleich verschenken. Die ist nix mehr Wert. Bergrecht bedeutet für wichtige Dinge im Leben kann enteignet werden. Zum Beispiel kann deine komplette Heimat weggebaggert werden. Du bekommst dann eine neue Heimat.

Aber du kannst ja ruhig oben schlafen wenn unten CO2 eingelagert wird. CO2 macht ja keine Geräusche. Man riecht es auch nicht wenn der Speicher leck ist. Mann/Frau erstickt nur.
Die Erben können sich freuen denn die ersten 20 Jahre nach der Stilllegung haftet noch die Betreiber danach aber Vater Staat. Zwanzig Jahre zieht sich sicherlich der Rechtsstreit in die Länge wenn man Geld von Kohlekraftbetreibern will…
Ausserdem sind deine nachfolgenden Generationen sicher wenn Väterchen Staat die Verantwortung nach 20 Jahren übernimmt. (Kenn ich das nicht von Asse?)

Das ganze bekommen wir aber nur wenn wir uns mit 6,5 Milliarden Euro beteiligen damit wir anschließend wenn die Technik funktioniert den Managern Beifall klatschen :freu: können wenn sie diese tolle Technik exportieren. Vattenfall hat nach dem 8,5 Milliarden Nuon Deal natürlich unser Geld schon ausgegeben. Die Firma IrRWEg möchte uns noch eine 500 km lange “Klimaschutzpipeline” an der vom Nabu Knabenkraut angepflanzt werden darf und vom BUND ein weiteres grünes Band dokumentiert wird.

Damit BUND und Nabu erst gar nicht auf die Idee kommen gegen die “GRÜNE Klimaschutzpipeline” zu agieren wird natürlich ein beschleunigtes Zulassungsverfahren angewendet. Bei diesem Verfahren sind die Rechte der Öffentlichkeit eingeschränkt. Öffentlichkeit stört ja nur in der Demokratie. Die vom  IrRWEg  wissen schon was gut für den Aktionär und den Managern ist.

Es ist erschütternd wenn ich mit ansehen muß wie unseren großen Energiekonzerne sich das nächste große Faß aufmachen. Sie werden sich gnadenlos draus bedienen. Wir dürfen finanzieren (6,5 Milliarden), das Risiko (körperlich, finanziell) tragen und uns trotzdem von denen die Umwelt versauen lassen. Denn die CO2 Einlagerung gilt ja nicht für 100% des CO2 sondern nur für einen Teil.

Sind unsere Politiker blind wenn sie so etwas zulassen? :motz:

1. Mannheimer Energiewende Infotag

23. Februar 2009

Nachdem die Aktionen gegen den 9. Kohleblock des Großkraftwerk Mannheims diesen Block anscheinend nicht verhindern werden wir ihn einfach unwirtschaftlich machen. Wir werden so viele Kraftwerke mit erneuerbarer Energie bauen, daß dieses CO2 Monster stillstehen wird. So einfach ist das. Damit wir diese Botschaft in die Welt hinausposaunen können wird am 14.3.2009 der 1. Mannheimer Energiewende Infotag stattfinden.
1. Mannheimer Energiewende Infotag
Ich freu mich schon richtig drauf. Wer will mich aufhalten. Photovoltaikanlagen brauchen keine Genehmigung. Wir brauchen nur Dächer. Das bißchen Geld und Solarmodule kommt dann von alleine.

Wer es noch nicht glaubt muß halt kommen. Im Workshop “Erneuerbare Energien” werde ich aufzeigen wie wir den Kohlesaurus 9 in Mannheim zum schwitzen bringen. Aber auch alle anderen Großkraftwerke werden sich auf kürzere Laufzeiten (Vollaststunden) einrichten müssen. Denn Wind und Sonne liefern immer dann wenn sie wollen.

Mehr Infos was sonst noch beim 1. Mannheimer Energiewendetag passiert findet ihr im Nein zu Block 9 Blog.