8. März 2010
Jetzt hab ich nochmal was zur Taufe der Photovoltaikanlage an der Lärmschutzwand zu schreiben. Nicht nur, dass Armin Hambrecht bei solchen Anlässen immer seinen köstlichen Bio Prosecco verteilt, nein er hat auch immer noch eine kleine Überraschung. Diesmal war es eine nette Karte mit dem Traum eines Pinguins.

Vielen Dank nochmals an das Team von SolarArt diese kleinen Dinge sind es die mir immer wieder Spaß machen mit euch etwas zu machen. Auf gehts zu Sonni06.
Hat jemand ein Dach für mich?
Schlagworte: Lärmschutzwand, Photovoltaik, SolarArt
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6. März 2010
Ich muß noch einmal auf die Photovoltaikanlage an der Lärmschutzwand eingehen. Dazu habe ich ein Bild von der Taufe der Anlage ausgewählt.

Auf dem Bild sieht man wie die Bürstädter Sonnenbotschafterin Jasmin I schwungvoll die Photovoltaikanlage tauft. Bei Jasmin steht Armin Hambrecht und gibt Tipps. Im Hintergrund links kann man Tarek Al-Wazir (Fraktionsvorsitzender der Hessischen Grünen), Erhard Renz und Ingrid Rathgeber (SPD Bürstadt) sehen.
An der Photovoltaikanlage steht Micha Jost Umweltberater der Stadt Bürstadt.
Mit dem Umweltberater als Massstab (sorry Micha) kann man gut erkennen, daß die Module erst gut einen Meter über dem Boden beginnen. Dies hat natürlich damit zu tun, daß die Häuser und die Begrünung (die frisch gepflanzten Bäume sind auch zu erkennen) eine Verschattung auf die Module werfen würden. Ausserdem sollen Klein-Kinder nicht ohne weiteres an die Solarkabel heran können.
Der Orkan der aus der Richtung der Häuser schräg auf die Solarwand auftraf hat unter den Modulen nach oben gedrückt. Oben zwischen Modulen und Lärmschutzwand ist allerdings nur ein kleiner Spalt der die breite des Aluminium Gestänges (s. Bild) hat. Dadurch wurde der Druck natürlich auf das oberste Module sehr stark. Ein Bild aus der Montagezeit bestätigt dies.

Aus diesem Blickwinkel kam der Sturm verfing sich unter den Modulen und drückte gegen das oberste Module. Allerdings nicht oben am Modul sondern gegen die unteren Halter. Ziemlich in der Mitte des oberen Moduls verläuft eine Kante der Gabionen Wand. Dort staute sich der Wind und drückte gegen die Module. Wir sind deshalb zuversichtlich, daß durch das anziehen der Schrauben mit dem berechneten Drehmoment die Festigkeit gegeben ist.
Mir sind diese Ausführungen sehr wichtig. Wir sind verpflichtet ständige Verbesserungen an unseren Anlagen durchzuführen. Alles was die Qualität verbessert und die Kosten senkt oder die Leistung erhöht ist gefragt. Diese Photovoltaikanlage ist die erste an einer Gabionenwand. Wir müssen die Erkenntnisse aus diesem Bau verwenden um bessere Anlagen zu bauen. Besser wäre z.B. von Anfang an eine Lärmschutzwand mit integrierter PV zu planen. Aber daran arbeite ich ja.
Vielleicht noch zum Namen wäre was zu sagen Sonni05 gehört zur Reihe von mir initiierten PV Gemeinschafts Anlagen die von SolarArt realisiert wurden. Leider sind es nur 5 bisher geworden. Ich wollte ja mal Christine mit Ihrer SUN Reihe einholen. Aber ich glaube die emsige Grüne aus dem Odenwald werde ich nie einholen die S.U.N. Reihe ist schon bei Projekt 27 alle Achtung.
Inzwischen hat SolarArt auch Sonni05 auf der Homepage beschrieben mit weiteren Details viel Spaß dabei.
Schlagworte: Bürstadt, Lärmschutzwand, SolarArt
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21. Februar 2009
Gestern abend war ich in Kürnbach zu einem Vortrag eingeladen. Ausgelöst wurde dieser Kontakt durch einen meiner Vorträge vor ca. 3 Jahren in Böblingen. H. Grahm hat mich gebeten Infos zur Finanzierung einer Bürgersolaranlage zu geben. Vor Ort fand ich allerdings eine kleine aber bestens informierte Gruppe von Aktivisten vor. Wer möchte kann sich die Vortragsfolien hier (ohne mein gebabbel
) ansehen:
(leider werden einige Folien nicht korrekt dargestellt ich lasse trotzdem die Präsentation online.)
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Schlagworte: Energieversorgung, Kiva, SolarArt, Vorträge
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7. November 2008
Christine Denz und Erhard Renz
wir beide hatten uns mal wieder in Strümpfelbrunn im Landgasthaus Odenwald getroffen. In dieser Gaststätte trifft sich die Initiative Windkraft Odenwald (IWO) sicherlich seit mehr als zehn Jahren zum gemeinsamen Plausch.
Christine und ich waren an diesem Tag nicht besonders gut drauf. Wir brüteten mal wieder was aus…
Christine musste die Verlängerung vom AKW-Obrigheim verkraften und ich tüftelte an dem Problem, daß kein Mensch sich 30.000 Solarmodule vorstellen kann.
Ob es an der guten Küche oder nur an der guten Strümpfelbrunner Luft lag jedenfalls haben wir das Grundgerüst der Solarbrücke gestrickt. Wir wollten durch Öffentlichkeitsarbeit weitere Mitstreiter finden, Bürgersolaranlagen initiieren und trotzdem die Atomkraftwerke nicht aus den Augen verlieren. Also erfanden wir die Solarbrücke vom Atomkraftwerk Obrigheim zum Atomkraftwerk Biblis.

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Schlagworte: Biblis, IWO, Pulli, SolarArt, Solarbrücke
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20. Oktober 2008
Im Jahr 2003 organisierte der Solaranlagenverein Bensheim e.V. eine Bürgersolaranlage.

Mit zehn kWp Leistung stellt diese Anlage eine kleinere Bürgersolaranlage dar. Aber der Weg dorthin war steinig und schwer.
Nachdem die Finanzierung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carl Benz Stadions mit der GmbH & Co. KG von uns nicht noch einmal angewandt werden sollte haben wir eine andere Art der Finanzierung gesucht. Über Christine Denz und dem Verein S.U.N. e.V. bin ich auf Armin Hambrecht mit seiner Firma SolarArt aufmerksam geworden. Armin hatte ein besondere Finanzierungsmethode entwickelt. Die gemeinschaftliche PV-Anlage. Bei unserer Anlage auf dem Kindergarten Villa Kunterbunt bedeutete dies, daß wir vier Investoren fanden die zusammen die 10 kWp finanzierten. Allerdings hat jeder der vier Investoren eine eigene PV-Anlage denn SolarArt dokumentiert jedem Eigentümer seine eigenen Solarmodule verbindet diese Solamodule mit einem eigenen Wechselrichter und jeder Eigentümer hat einen eigenen Einspeisezähler. Das hat einige Vorteile z.B. kann jeder seine Anlage finanzieren und abschreiben wie er mag. Jeder könnte seine Anlage weiterverkaufen und es gibt keine zusätzliche Gesellschaften die zu gründen und zu unterhalten sind. Jeder ist sein eigener Herr.
Jedenfalls hat es geklappt. Wir konnten die Anlage bauen und sie produziert jetzt schon fünf Jahre zuverlässig Strom und die Kindergartenkinder freuen sich über eine schöne Solaranlage.
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Schlagworte: Bürstadt, gemeinschaftliche PV-Anlage, SolarArt
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