KIVA Darlehen laufen leider ohne Erneuerbare Energien

7. Februar 2010

Jetzt vergebe ich schon mehr als ein Jahr lang Minikredite über KIVA an Menschen die ein Darlehen für eine Investition benötigen. Dank der Vorträge die ich halten durfte, konnte ich die Aufwandsentschädigungen über KIVA direkt an Menschen als Darlehen weitergeben. Inzwischen ist eine stattliche Liste von Projekten entstanden und ich fiebere jeden Monat dem Moment entgegen an dem KIVA die zurückgezahlten Raten auf mein KIVA Konto überweist.

 Dann ist es wieder an der Zeit neue Projekt auszusuchen die ich mit unterstütze. Es macht mir jedesmal aufs neue Spaß. Im Laufe der Zeit haben sich meine Auswahlkriterien verändert. Inzwischen sind für mich zwar Taxifahrer, Holzkohleverkäufer oder Kneipen immer noch Projekte die ich versuche mit meinem Geld nicht zu unterstützen. Die positive Auswahl die ich treffe sind Menschen die auf den Fotos einfach lachen. Sie benötigen Geld, es geht ihnen vielleicht nicht besonders gut aber sie schauen positiv in die Zukunft. Das scheint mir eine wichtige Botschaft zu sein die mir diese Menschen entgegenbringen. Dann bin ich schnell dabei und drücke den 25$ Knopf.

Inzwischen habe ich auch ein eigenes Team “New Energy” gegründet. Wer sein Darlehen gibt kann dies einem Team widmen. Wer möchte kann sich auf KIVA unserem Team anschließen und irgendwann wird es auch Erneuerbare Energien zu fördern geben. Wir sind zwar erst 7 Personen von denen ich auch nur zwei persönlich kenne aber anscheinend macht es gemeinsam mehr Spaß. Besonders auf Ekkehard möchte ich verweisen ihn habe ich angesprochen ober er sich vorstellen könnte mit KIVA Lampen von Solux zu finanzieren. Aber leider hat es bisher noch nicht gepasst. Es ist nämlich nicht so einfach die komplette Kette vom Darlehensnehmer bis zum Darlehensgeber zu organisieren. Das Problem sind die “letzten Meter“. Wir suchen Microkreditbanken die einem Kleinunternehmer und/oder dessen Kunden die Kredite für Erneuerbare Energien vor Ort finanzieren. Den Rest würde KIVA dazu beisteuern. Obwohl ich schon eine ganze Reihe von Organisationen angesprochen habe ist es noch keinem gelungen Erneuerbare Energien in KIVA anzubieten.

Auf allen drei Ebenen sind Erneuerbare Energien natürlich noch nicht angekommen. Sowohl die Endkunden in den Südländern haben keine Erfahrung als auch die Unternehmer die gefragt sind Solarlampen und Solarmodule zu verkaufen. Geschweige denn dass es ein entsprechendes Volumen von Kreditnehmern gibt damit eine Micokreditbank bei KIVA mitmacht.

Na ja ich bleibe Optimist und vielleicht findet sich auf diesem Weg jemand der es fertig bringt die Kette zu vervollständigen. Derzeit liegt meine Hoffnung bei Christoph der Beziehungen nach Afghanistan hat. Schließlich möchte ich nicht, daß die Aktion vor 5 Jahren eine Eintagsfliege bleibt.

Eigentlich eine Schande, daß ich dieses Thema noch nicht auf die Reihe gebracht habe…

Sensationelle Energie Diskussionen in Bürstadt

18. März 2009

Dass ich so was in meiner Heimatstadt erleben darf wäre vor 10 Jahren unvorstellbar gewesen. Innerhalb einer Woche wurden in Bürstädter politischen Gremien folgende vier Punkte diskutiert.

1. Nahmwärmenetz
Nachdem die Biogasanlage in Betrieb ist und ordentlich Strom produziert wurden die Pfalzwerke auf das innovative Biogas Kraftwerk aufmerksam. Anscheinend sind weitere Biogasanlagen mit der neuen Technik und eine Zusammenarbeit mit den privaten Investoren geplant. Aber hier in Bürstadt möchten die Pfalzwerke mit den 11.000.000 Kilowattstunden Wärme die derzeit in die Umwelt geblasen werden ein Nahwärmenetz aufbauen. In diesem Nahwärmenetz können 2,5 Millionen kWh Wärme zur Beheizungen von Gebäuden genutzt werden. Für die restlichen 8,5 Millionen kWh Wärme gibt es noch keine Pläne ausser der Anfrage einer Wäscherei die gerne direkt neben der Biogasanlage bauen würde.

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Solarlampen für Indien und Kenia

8. März 2009

Bereits im Oktober 2004 organisierte ich mit Ralf Löffler vom Solaranlagenverein Bensheim Solarleuchten für Indien. In der eingebundenen Präsentation kann man die Entwicklung von der Spende bis zu den leuchtenden Augen der Kinder verfolgen.

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Auf der 1. Folie sind die Akteure hier in Deutschland zu sehen. Von links zur Hälfte sieh man noch Arno Eul von der Karl Kübel Stifung er brachte die Teile nach Indien. Dr. Claudia Warning die damalige Leiterin der Karl Kübel Stiftung. Armin Hambrecht der Geschäftsführer von SolarArt und Landrat Matthias Wilkes mit einer Solarleuchte. Ralf Löffler der Vorsitzende des Solaranlagenvereins Bensheim. Im Hintergrund (wie immer) Claus Rothenbach von der Fa. Ralos und meine Wenigkeit.

Folie 2 zeigt das Solar Set von der Fa. Solarart gesponsert. Hier wurde versucht mit Teilen die auch im Land vor Ort gekauft werden können zu arbeiten.

Folie 3 das Modul und die Lampen waren eine Spende von Ralos. Hier hatten wir auf die Lampen des Vereins Solux gesetzt.

Auf Folie 4 ist das Einsatzgebiet der Solarlampen eingetragen. Die Einzelteile wurden der Gruppe vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Karl Kübel Stiftung hat in Indien vorher bei den betreuten Frauengruppen angefragt wer sich dafür interessiert.

Ab Folie 5 sind die Bilder aus Indien die von Arno Eul uns zur Verfügung gestellt wurden. Hier wird das kleine Solarmodul auf dem Dach installiert.

Folie 6 das Solarmodul auf dem Dach.

Folie 7 im Haus steht die Ladestation für die Solarlampen. Hier werden die Lampen aufgeladen. Das aufladen der Lampen kann als Dienstleistung von der Solarmodul Verwalterin durchgeführt werden. Als Bezahlung kann der gleiche Preis angesetzt werden wie für Kerosin ausgegeben würde.

Folie 8 zeigt die Frauen bei der Überreichung der Solarlampen. Die Skepsis den Lampen gegenüber ist in den Gesichtern abzulesen.

Folie 9 hier schlägt die Stimmung für die Lampen um. Auch wenn das Licht dazu genutzt wird um länger arbeiten zu können so bedeutet es doch mehr Einkommen.

Folie 10 aber auch zum essen hilft eine Solarlampe man stelle sich vor im dunkeln zu essen. Wir reden hier davon, daß das Auge mit isst.

Folie 11 zeigt die Kinder beim lesen lernen. Eines der wichtigsten Funktionen der Solarlampe.

Folie 12 da die Solarlampe tragbar ist kann jetzt mit “gutem Gefühl” auch nachts von einem Dorf zum anderen gelaufen werden.

Folie 13 oder aber im Schein der Lampe kann die kleine Dorfgemeinschaft eine Besprechung abhalten.

Folie 14 nach den ersten Erfahrungen mit der Solarlampe sind die Frauen schon stoz auf Ihre Solarleuchten.

Letzte Folie. Wer in diese leuchtenden Augen schaut kann erahnen was die Solarleuchten für diese Kinder bedeuten.

Diese Aktion in Zusammenarbeit mit der Karl Kübel Stiftung war ein voller Erfolg den ich jetzt gerne im größeren Stil wieder beleben würde.

Dazu möchte ich die Finanzierung der Solarlampen über KIVA organisieren wenn möglich in einem eigenen KIVA-Energie Team. Finanzierung bedeutet bei KIVA wir geben einen zinslosen Kredit der zurückgezahlt wird. Für die Organisation und die Micro Kredit Bank vor Ort sind allerdings Zinsen zu bezahlen.

Allerdings fehlt dazu noch die Organisation vor Ort.

Es macht nur Sinn Solarleuchten zu finanzieren wenn wir vor Ort “Techniker” haben die von der Wartung und dem Service der Lampen leben können. Ich werde also mit Kiva Kontakt aufnehmen würde mich allerdings auch freuen wenn sich weitere Solarfreunde schon bei mir melden würden damit wir die CO2 Einsparung mit Hilfe von KIVA an die Energie unterversorgte Welt bringen können.