Einweihung Steinbacher Höhe

4. September 2010

Noch einmal schlafen dann ist die Einweihung des Windparks Steinbacher Höhe. Ich kann nur sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Elke, Bernd und Uwe das erfolgreiche Windkrafttrio aus dem Odenwald. Der vierte realisierte Windpark und wieder werden sie sagen. Es reicht, es war so anstrengend. Diesmal waren es die Prospektprüfer der BAFIN die Uwe dem Wahnsinn näher brachte. Aber die drei gehen Ihren Weg und ich bin mir sicher es wird auch noch ein fünfter folgen… Deren Weg ist zwar windig aber er ist konsequent. Im Nachhinein ärgere ich mich natürlich wieder mal, dass ich an einem der vier Windparks nicht finanziell beteiligt bin. Aber morgen geh ich als Miteigentümer hin. Keine Angst ich zieh keinen Anzug an. :-)

Aber es ist schon ein feierlicher Moment wenn wir vor Ort die Bevölkerung mit einbeziehen. Wenn eine kleine Gemeinde “IHRE” Windräder feiert und es zu keinen Protesten kommt dann ist dies immer wieder eine tolle Sache. Ich freue mich natürlich auf diesen Tag. Sechs Megawatt sind wieder am Netz und haben bereits die erste Million Kilowattstunden Strom produziert. Geil, Geil, Geil,

Wer noch ein paar Impressionen zum Transport der Windräder erleben will kann sich dieses Filmchen ansehen. Die Lautstärke muss nicht unbedingt voll aufgedreht sein. :-)

Bis morgen ich hoffe es sind viele windigen Typen vor Ort die Sonne bring ich mit. :-)

Kleine Windkraft

10. März 2010

Meine ablehnende Haltung bezüglich der kleinen Windkraft stütze ich bisher aus den Erfahrungen der Initiative Windkraft Odenwald (IWO), den Aussagen von mir bekannten Windkraftexperten und aus den Praxis Rückmeldungen. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Da ich aber oft gefragt werde wie diese Technik für das eigene Grundstück einzuschätzen ist möchte ich auf diese neuere Pilotstudie verweisen. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und ist mit Aussagen vieler renommierter Hochschulen und Unis gespickt. Die Studie hat nach meiner Einschätzung einen Umfang wie ich es bei kleinen Windkraftanlagen noch nie gesehen habe. Wer sich also für dieses Thema interessiert sollte dort mal vorbeischauen.

Bei aller Freundschaft zur Windenergie werde ich mir die ganzen Untersuchungen aber nicht reinziehen. Dazu sind mir die kleinen Windkraftanlagen noch zu weit von der Praxistauglichkeit weg. Damit meine ich kleine Windkraftanlagen in der Wohnbebauung. Wenn ein Landwirt weit ab von Nachbarn sich so ein kleines Windrad aufstellt und er tagtäglich in der Nähe des Windrades arbeitet mag es funktionieren. Aber der so oft gehegte Wunschtraum “bei mir bläst der Wind immer” im eigenen Garten eine kleine Windkraftanlage zu errichten ist meines erachtens (noch?) nicht realisierbar.

100% Zustimmung für Windräder

31. Januar 2010

Ihr glaubt nicht, daß es eine 100% Zustimmung für Windräder gibt? Na dann fragt mal eure Kinder. Nehmt sie an der Hand fahrt zu einer Windmühle und zeigt den Kids (je jünger desto eindeutiger) das Windrad. Ihr werdet feststellen es gibt eine 100%ige positive Zustimmung.

Ich höre schon wieder die Gegenargumente.
Ihr könnt ja mal den Gegentest machen. Fahrt mal an das Kohlekraftwerk mit seinen rauchenden Schornsteine. Oder an das Atomkraftwerk mit seinem Wassergraben, Zaun und Stacheldraht.

Kinder sind unvoreingenommen. Sie sehen Windräder unideologisch und entscheiden Windräder sind schön.

Leider gibt es dazu im Internet keine Abstimmung auf die ich verlinken kann.

Kinder entscheiden emotional. Wenn ich Windradgegner höre die ein Windrad nicht schön finden, dann bin ich fest davon überzeugt, daß diese Abneigung sich in den nächsten Generationen verwächst. Windräder werden eine unserer zukünftigen Energiequellen darstellen und jeder hat Energiebedarf. Deshalb werden die kommenden Generationen Windräder in immer größeren Maaßen für schön befinden.

Eigentlich haben die Kinder auch eher das Recht über die Zukunft abzustimmen wie die ältere Generation. Schließlich müssen die Kinder viel länger mit den Windrädern leben als die ältere Generation. Unsere Kinder müssten ja auch mit der Umweltverschmutzung durch Öl, Kohle, Atom und Gaskraftwerke leben. Wahrscheinlich ist es deswegen so eindeutig 100% der Kinder sind positiv auf Windräder eingestellt.

Folgerung:

Es wird also eine biologische Lösung, für diejenigen die Windräder nicht schön finden, geben.

Windpark Steinbach

2. Januar 2010

Während es mit der Atomkraft bergab geht wird ein Windrad nach dem anderen gebaut. Ich hab mich auch mal wieder an einem Windrad :freu: beteiligt. Aber nicht an irgendeinem Windrad. Nein, es sind die Windräder Nummer acht, neun und zehn von Elke, Bernd und Uwe.

Ich bezeichne die zwei männlichen Beteiligten ja immer als windigen Brüder, aber Elke dagegen ist die Vertrauenswürdigkeit in Person. Sie macht die Buchhaltung und ich hab ja schon viele Gesellschafterversammlungen abgehockt und kenne keine die “Ihre Zahlen” besser kennt als Elke.

Was veranlasst so einen Sonny Boy wie mich  sein Geld in den Wind zu stecken. Na ja, schließlich war ich vier Jahre Vorsitzender vom BWE Südhessen und bin seit ca. 15 Jahren Mitglied bei der IWO die IrgendWO Windräder bauen will. :-)
Eigentlich vorrangig im Odenwald deshalb auch Initiative OdenWald. Leider ist es mir nie vergönnt gewesen ein Windrad zu initiieren mir blieb immer nur die Sponsoren Rolle.

Aber die windigen Brüder Bernd und Uwe die haben eine Nase für den Wind. Aber auch für die Menschen die vor Ort über Windkraft entscheiden. Deshalb realisieren sie jetzt auch schon ihren vierten Windpark. Den Windpark Steinbacher Höhe.

Natürlich wieder einen Bürgerwindpark.
So wie die Altheimer Höhe da stehen drei Fuhrländer Windräder zu je 1 MW. (da bin ich dabei)
oder der Windpark Hettinger Eulsberg da sind es zwei Fuhrländer zu je 1,5 MW (verflucht da hab ich gepennt und bin nicht dabei)
und der Windpark Ravenstein da drehen sich zwei Repower Räder mit je 1,5 MW. (da bin ich dabei) 

Diesmal gibt es sogar ein Prospekt geprüft von der BaFin (das muss jetzt so sein - Gesetz!). Wenn die wüssten, daß ich Elke, Uwe und Bernd mehr vertraue wie der BaFin! Deswegen lese ich aus Trotz das Prospekt auch nicht! Basta!! Ätsch umsonst geprüft. Na ja leider war es ja nicht umme sondern die haben “uns” viel Geld und Zeit gekostet.

Jedenfalls machen Elke, Uwe und Bernd alles wie gehabt und ich bin sicher es werden wieder alle dabeisein.

Der Invetorix Thomas (der Gierhals will immer nur Ausschüttung, Ausschüttung und nochmal Ausschüttung!), naturstrom, Hans-Peter, Bernd, Christine und wie sie alle heißen. Was weiß die BaFin überhaupt von persönlichem Vertrauen.
Ich freu mich jedenfalls schon auf das erste Treffen wenn die Windräder aufgestellt werden. Diesmal bin ich wieder dabei, denn zwei MW Windräder hab ich noch nicht gesehen wie sie aufgesbaut werden. Ich mach schon mal meinen Sonnenflüsterer Smart startklar.

20 Jahre zurück

9. November 2009

…nein ich schreibe nicht vom Mauerfall sondern von den Gegnern der Windenergie. Wieder einmal ein Fall “wir sind ja nicht gegen Windenergie, aber doch nicht hier bei uns”. Die Gemeinde Schaafheim im Landkreis Darmstadt Dieburg meint mal wieder sie müsste ihr “heiligs Landschaftle” schützen.

Das kommt davon wenn die Landesregierung nicht in der Lage ist einen neuen Regionalplan auf die Beine zu stellen. Dann wird halt nach dem alten Regionalplan Recht gesprochen. Der Regionalplan stammt noch aus dem Jahre 2000 und daran hab ich nicht unwesentlich mitgewirkt. :-)
Im derzeit noch gültigen Regionalplan wurden zwar einige Vorrangfläche aufgrund meines Antrages eingestellt aber leider hat das Regierungspräsidium die Gemeinden nicht mehr eingebunden und damit ist die Vorrangfläche eigentlich nicht Rechtens. Aber damals wurden die restlichen Flächen nicht automatisch für Windenergie verboten.

Im neuen Regionalplan möchte man Vorrangflächen ausweisen und alle anderen Flächen dann für Windenergie sperren. Das muss man sich mal vorstellen selbst wenn die Hessischen Regionalpläne ein Prozent ausweisen würden dadurch 99% für Windenergie gesperrt.

Ich möchte mal wieder einen meiner beliebten Vergleiche mit der Autoindustrie machen. Was würden die Hessen sagen wenn es eine festgeschriebene Anzahl von Autos für uns Hessen gäbe? Wenn ich ein Auto anmelden möchte sagt mir der Beamte, es tut uns leid es gibt schon genug Autos in Hessen suchen Sie sich eine Mitfahrgelegenheit oder warten Sie bis ein anderer sein Auto zurückgibt.

Oder wenn wir die Anzahl der Windmühlen an die Anzahl der Autos koppeln würden. Tausend Autos geben ein Windrad! Bisher haben wir ca. 21.000 Windmühlen in Deutschland stehen aber 42 Millionen Autos! Dann dürften wir nochmal 21.000 Windräder bauen aber was dann? Keine Windräder mehr bauen oder noch mehr Autos verkaufen damit wir ein weiteres Windrad bauen dürfen?

Ich wollte nur mal zwei kleine Hinweise geben wie bescheuert die Windkraftdiskussion ist. Wenn wir Strom wollen und vor allem kostengünstigen Strom, dann kommen wir um Windenergie nicht herum. Basta!

Natürlich ist es sinnvoll eine geordnete Planung auch für Windenergie durchzuführen. Ich bin in dem Thema seit 10 Jahren engagiert aber leider muß ich immer wieder erfahren, daß die kommunalen Politiker jedesmal bei Adam und Eva anfangen. Adam und Eva sind in der Windenergie:

Die sind laut.
Da braucht man immer ein Schattenkraftwerk wenn der Wind nicht weht.
Die stehen immer.
Die werden nur zum abzocken gebaut.
Die schreddern Vögel.
Die sehen häßlich aus.

Hab ich in letzter Zeit vor allem bei den Diskussionen und Leserbriefen in Heppenheim wieder ertragen müssen.

Jeden Tag ne andre Sau…

12. Oktober 2009

Seit der Bundestagswahl wird jeden Tag eine andere Sau durch die Republik gejagt. Man kommt kaum nach alles zu lesen was zum Thema Energie geschrieben wird. Geschweige denn wenn man es kommentieren wollte.

Heute wird die Offshore Windkraft Sau von SpOn durch Deutschland gejagt. Es ist so ziemlich alles drin was man befürchten konnte. Die Offshore Windpark Projekte haben die Großen fast alle schon aufgekauft. Wenn nicht dann blockieren sie mit dem Kabelbau zum Windpark. Oder es werden eben keine Windräder für Offshore zur Verfügung gestellt. Dann wird auch mal wieder das Märchen der teuren Windenergie gespielt.

Gestern war es der teure Solarstrom und morgen wird es wieder die Verlängerung der Atomkraftwerke sein. Über die unanständigen Gewinne der vier Großen wird nicht geschrieben. Dabei belasten die Gewinne der Großen vier die Bürger um ein mehrfaches mehr als die Unterstützung der Erneuerbaren Energien.

Auch von den Koalitionsverhandlungen hört man einiges nur nichts konkretes. Es ist die Zeit für diejenigen die nix zu sagen haben aber trotzdem jetzt mal was sagen dürfen. Momentan weiß doch kein Mensch mehr was die schwarz gelbe Nationalmannschaft demnächst für ein Spiel mit uns vor hat.

Ich hab am Wochenende auf einer Messe gestanden und mit einigen Interessenten von Photovoltaikanlagen gesprochen. Jeder hat was anderes gelesen. Alle waren verunsichert und fragen sich ob sie denen in Berlin noch trauen können. Ein prima Klima um aus einer Krise rauszukommen. Vielen Dank liebe Koalitionäre ihr seit und eine große Hilfe…

Windkraftplanung in Heppenheim

4. Oktober 2009

Dass ich die Info-Veranstaltung bezüglich den Windkraftplanungen in Heppenheim besuchen wollte hatte ich bereits angekündigt. Der gut besuchte Vortrag von Jürgen Simon zu dem die Heppenheimer Grünen eingeladen hatten lockte ca. 30 interessierte Bürger.

Nachdem es die hessische Regierung ja leider nicht auf die Reihe bringt einen Regionalplan zu erstellen ist es folgerichtig, daß die Planer selbst, sich auf die Suche machen nach realisierbaren Projekten.

Dabei wird aber nicht unseriös und ungeplant vorgegangen sondern es werden viele planerische Vorgaben beachtet. Um dies zu verdeutlichen habe ich einige Folien von Jürgen Simon in eine Präsentation gepackt und möchte sie hier vorstellen.

Folie 1
Hier werden die Abstände von den Häusern (Wohnbebauung) und den geplanten Windrädern aufgezeigt. Abstände unter 500 Meter sind nicht erlaubt. Zwischen 500-1.100 Meter sind Einzelfallprüfungen notwendig.

Folie 2
Für die umweltschonende Anbindung der Windräder sind natürlich die vorhandenen Wege entscheidend.

Folie 3
In dieser Karte werden die Standorte der drei Windräder aufgezeigt.

Folie 4
Auf dieser Zeichnung ist zu erkennen, daß nur die Stell-Fläche für den Kran langfristig für die landwirtschaftliche Nutzung ausfällt. Bei Standorten im Wald können auf der restlichen Flächen ohne weiteres niedrig wachsende Büsche gepflanzt werden.

Folie 5
Hier werden die Auswirkungen durch Schall ohne Schallreduktionsmassnahmen dargestellt. Es ist zu erkennen, daß einige Gebäude mit 35 dB(A) “belastet” werden. Die Richtwerte nach Technischer Anleitung (TA) Lärm wären 40 dB(A) bei allgemeinen Wohngebieten.

Folie 6
Bei dieser Folie wird aufgezeigt, daß selbst bei einer höheren Lärmbelastung wie geplant es noch Möglichkeiten gibt die Windkraftanlage zu bestimmten Zeiten im Schallreduzierten Bereich zu fahren. Dies bedeutet die Anlage wird zeitweise mit niedrigerer Leistung gefahren. Dies hätte natürlich Ertragseinbußen zur Folge.

Folie 7
Diese Folie zeigt die maximale Belastung durch Schattenwurf. Es wird berechnet wie lange könnte das Windrad durch Schatten die Häuser stören. Es sind zwei Höchstwerte einzuhalten. Die Jahresbelastung darf 30 Stunden nicht überschreiten und die tägliche Belastung darf maximal 30 Minuten betragen. Das Programm kann jedoch keine Hindernisse mitberechnen. Deshalb muß die Überschreitung (35 Min./Tag) erst noch einmal vor Ort geprüft werden.

Folie 8
Sollte trotzdem einer der Höchstwerte überschritten werden kann das Windrad trotzdem genehmigt werden wenn das Windrad automatisch abgeschaltet wird wenn die Betriebsbedingungen zur Verschattung führen. Da die Betriebsbedingungen klarer Himmer, relevanter Sonnenstand, Wind für den Betrieb und Windrichtung alle passen müssen wird diese Abschaltung seltenst notwendig sein.

Ich hoffe es wird jedem klar, hier wird nicht einfach ein Windrad in die Landschaft geplant um andere Menschen zu ärgern. Hier wird mit modernen Programmen berechnet wo es zu welchen Belastungen von Menschen kommt. Es gilt herauszufinden wo die besten Plätze für unsere zukünftigen Energiegewinnung sind. Voreilige Verurteilung wie hier von der FDP Hessen gemacht führen da nicht weiter. Die FDP sollte lieber ihre Hausaufgaben in der hessischen Regionalplanung machen damit sie endlich mal Kompetenz zum Thema Windkraft aufbaut.

Windkraft an der Bergstraße

14. September 2009

und es gibt sie immer noch. Die Menschen die dran glauben, daß auch an der Bergstraße Windräder stehen können. Ich wäre natürlich sofort dabei. Hier in Bürstadt tut sich ja auch einiges. Aber jetzt gibt es erst einmal eine Infoveranstaltung in Heppenheim. Die Grüne Liste Heppenheim lädt zu einer Infoveranstaltung ein.

Es gibt eine Gruppe die auf der Gemarkung von Heppenheim Windkraftanlagen planen. Natürlich Windkraft an der Bergstraße, da muß der Franz mit dabeisein. Franz Mitsch mit seiner “Schwingungstilgungsfirma” braucht die Möglichkeit seine Entwicklungen hier vor Ort testen zu können. Da wäre ein Heppenheimer Standort eine riesen Chance für ihn und seine Schwingungsexperten.

Ich werde alles tun um nächste Woche dabeizusein. Aber derzeit ist mein Terminkalender dicht bestückt und ein paar Faltblätter “Glaubst du das wirklich” muß ich auch noch verteilen. :-)

RTL Hessen - Umstrittene Windkraft

27. April 2009

Heute war ich mal wieder wie in alter Zeit für die Windkraft unterwegs. Die hessischen Grünen (Tarek Al Wazir) haben ihren Aktionsplan vorgestellt und der Fernsehsender RTL Hessen wollte ein paar Originalbilder. Da Joachim Wierlemann (Bundesverband Windenergie Landesvorsitzender) und Manfred Gose (Vorsitzender Südhessen) beruflich nicht entbehrlich waren musste ich mal wieder ran. Freundlicherweise standen uns die Neutscher-Windräder offen.

Die Windräder drehen sich jetzt schon 14 Jahre im Wind und auch heute gaben Sie ein wunderbares Bild ab.

Zwei Windräder auf der Neutscher Höhe

Vom Standort der dritten Anlage habe ich die beiden anderen Räder aufgenommen. Es sind drei Tacke mit 600 kW Leistung. Es gab bei den Filmaufnahmen natürliche einiges zu lachen. Vor allem durfte ich die Leiter in der Windmühle zumindest bis zum ersten Podest hoch und wieder runterklettern. Natürlich unter ständiger Beobachtung mit der Kamera. Wie ihr wisst bewege ich mich ja wie ein Wiesel auf der Leiter…

Leider hat keines dieser Einstellungen den Weg in den Bericht gefunden. Auch einige Statements von mir wurden rausgeschnippelt. Insgesamt sind wenig Fakten in den Bericht reingekommen. Am Ende sind zwei Sätzchen geblieben. Na ja wenns der Sache hilft. Man beachte, die Aufnahmen wurden direkt unter den Windrädern gemacht und die Räder drehten sich ordentlich. Von wegen Windräder sind laut…

Aber hier der Link zur Nachrichtensendung bei RTL Hessen. Aber nur anschauen wenn ihr noch nichts anderes vorhabt immerhin ist der Beitrag 1,57 Minuten lang…

Naturschutzzentrum Bergstrasse

14. April 2009

Ein Hort der Ruhe und Entspannung kann das Naturschutzzentrum Bergstrasse sein. Es kann aber auch Halli Galli mit vielen Kindern sein die sich austoben, spielen, basteln, stöbern, forschen, lesen und basteln. Das kommt halt drauf an was bei Veronika und ihrem Team grad auf der Tagesordnung steht. Für Kinder ist es auf jeden Fall ein geniales Gelände. Ich kann nur empfehlen bei gutem Wetter mal dort voreizuschauen. Die Kleidung sollte so gewählt werden, daß die Kleinen sich mal richtig austoben können. Wasser, Schlamm, Sand und Farben sind in ausreichender Menge vorhandem um jedes Sonntagskostüm uralt aussehehn zu lassen. Wer mal wieder einen richtigen spannenden Kindergeburtstag feieren möchte sollte sich dort mal anmelden. Es wird ein unvergesslicher Geburtstag werden…

Für mich ist das Naturschutzzentrum eine immer wieder gern besuchte Plattform bei der ich viele Gleichgesinnte finde. Bei einem Öko -Bier, -Kaffee, -Kuchen oder -Wein läßt es sich gut diskutieren aber auch genießen. Was dort im Terminkalender alles angeboten wird passt nicht auf die bekannte “Kuhhaut”. Das neueste Angebot sind Podiumsdiskussionen die an Sonntag Vormittagen angeboten werden.

Der nächste findet am Sonntag den 26.4.2009 um 11 Uhr statt. Thema “Ziele des Geo-Naturparks und Schutz vor Natur und Landschaft: Konsens oder Konflikt?

Ich werde vermutlich dort nicht teilnehmen könne obwohl ich gerne einige Fragen zur Windkraft losgeworden wäre. Aber ich werde vermutlich in Neckarwestheim dringender gebraucht…

Aber am 29.11.2009 um 11 Uhr bin ich sicherlich im Naturschutzzentrum. Denn dann steht mein Thema auf der Tagesordnung: “Die Energie der Zukunft” Klimaveränderung, Ressourcenverknappung und Umweltbelastung.

Mehr wird noch nicht verraten. Aber ich glaube Veronika wird uns was schönes zum knabbern und zum runterspülen hinstellen. :-)

P.S.: Der letzte Öko Kuchen war genial…