Archiv des Autors: Erhard

Überraschung im Naturschutzzentrum

Wenn im Naturschutzzentrum Ferienspiele angesagt sind dürfen die Kinder immer mit Überraschungen rechnen. So auch am letzten Dienstag als ich bei den 25 Kids vorbeischaute. Eigentlich hatte ich mit Veronika ausgemacht ich fang um 13.30 Uhr an, das sollte sich aber spontan verschieben. Zum einen dauerten die am Lagerfeuer gegrillten Würstchen etwas länger und dann kam auch noch mit riesen Getöse ein Bullodzer um die Ecke gefahren. Vom benachbarten Kieswerk gab es ein Angebot den sanften Sandhügel wieder in einen für Kinder interessanten Sandberg zu verwandeln.
Nur ausgerechnet heute am Ferienspiele Tag!
Was den Verantwortlichen den Schrecken in die Augen trieb ließ die Kinderaugen verzücken. Die am Lagerfeuer gegrillten Würstchen wurden zur Nebensache. Dann überfuhr der Bulldozer auch noch den Lederball der mit lautem Knall seinen Geist aufgab. Jetzt war ihm endgültig alle Aufmerksamkeit der Kinder sicher. Kurzerhand beschlossen Veronika und ich wir lassen den Kids die Gaudi beim Bulldozerfestival. Es war dann auch spannend zu beobachten wie der beschauliche Sandhügel sich wieder zu einem Berg auftürmte. Aber auch hier konnte ich erleben wie das vielfältge Angebot für die Kids in diesen spannenden Momenten gerne angenommen wurde. Da stocherte ein Junge im Lagerfeuer, der andere schnitzte mit einem Taschenmesser an einem Stock, ein anderer schraubte an seiner halb fertigen Steinschleuder und selbst im Gebäude werkelten einige Kids weiter an ihren Ton Tieren oder sie filzten Figuren. Dies ist auch das spannende am Naturschutzzentrum, es ist immer für jeden etwas dabei. Nachdem der Bulldozer seine Arbeit getan hatte, musste Veronika nicht lange choregraphieren. Es galt den ersten Sprung vom neuen Sandberg zu dokumentieren.

Bis dieser Sandhügel wieder sanft ansteigt, dürften einige Feste im Naturschutzzentrum vergehen.
Nach dem Sandhüpfer fragte Veronika bei den 25 Kids wer mit mir Mikrokredite vergeben möchte…
Im Nachhinein muss ich sagen, dass war schon eine Frechheit von uns, aber immerhin fünf Jungs sind in den großen Raum gekommen. Ich habe auch gleich gesagt wir machen nur eine kurze Session von 30 Minuten und danach können Sie wieder toben. Schließlich hatte ich eine wichtige Botschaft zu überbringen. Seit der letzten Veranstaltung sind die Klimalotsen wahnsinnig gewachen. Sowohl bei der Vergabe von Krediten als auch bei den Mitgliedern. Doch dies war nicht der „Knüller“ sondern was noch keiner der Kids wusste, wir haben dank einiger Spenden inzwischen ein prall gefülltes KIVA Konto. Mitte Dezember hatte ich das Spendenkonto hier im Blog veröffentlicht. Zu unserer Freude haben einige Spender uns finanziell unterstützt. Allerdings gibt es einen besonders spendablen Geldgeber der uns einen wirklich unerwartet großen Geldbetrag überwiesen hat.
Vielen Dank noch einmal an alle die uns Geld zum Klimafreundichen Verleihen in KIVA spenden.

Natürlich sind 30 Minuten nicht ausreichend um alle diese Spenden in Darlehen umzusetzen. Ich habe mir mit den Kids aber Mühe gegeben. Fünf Darlehen sind es dann doch geworden. Da im Naturschutzzentrum inzwischen ein funktionierender W-LAN zur Verfügung steht konnten wir spontan Darlehen vergeben.
Dabei entstand z.B. folgende Entscheidungskette.
Wir wollen in das ärmste Land der Welt Geld vergeben.
Doch keiner wusste welches Land dies ist!
Dann zeigte ich die KIVA Länderauswahlseite und der Blick der Kids fiel auf Indien.
Aus Indien kannten alle Aishu die acht Monate das Team vom Naturschutzzentrum verstärkte. Inzwischen ist sie wieder zurück in ihrer Heimat. Aber alle wollten der sehr beliebten Aishu eine Freude machen uns so vergaben wir zwei Darlehen nach Indien.

Ja jetzt haben wir das Problem! Viel Geld auf dem Konto und zusammen mit den Kids kommen wir nicht nach mit der Darlehensvergabe… Aber keine Angst der Captain vergibt nach und nach Klimafreundlich Darlehen.
Leider habe ich verpasst mit den Kids eine Diskussion zu führen ob wir den in Massen vorhandenen Projekten aus Kenia, die Solarlampen kombinieren mit Hybridsamen und Kunstdünger, Geld geben wollen!!!
Also habe ich vorerst für mich entschieden wir fördern diese Projekte weiterhin nicht.

Reine Solarprojekte sind derzeit sehr rar gesät! Deshalb habe ich ein weiteres Ziel definiert. Derzeit bietet KIVA Projekte aus 77 Ländern an und wir hatten erst ca. 30 dieser Länder vom Naturschutzzentrum aus bedacht. Ich werde also versuchen in neuen Länder Klimafreundliche Kredite zu vergeben.

Weiterhin versuche ich immer am ersten Mittwoch des Monats um 14 Uhr im Naturschutzzentrum ein für alle zugängliches „KIVA Captains Dinner“ mit der Vergabe von Kleinkrediten durchzuführen. Der erste Termin ist fix am 7. Februar 2018 um 14 Uhr kann jeder vorbeikommen.
Das „Dinner“ wird sich in Grenzen halten aber ich werde da sein und gerne Fragen zu KIVA beantworten und natürlich Kredite vergeben. Mal sehen wie das läuft. 🙂

Heute möchte ich auf die Kollegen von Milk the Sun verweisen die zur Blogparade der Energieblogger einen Artikel onlinge gestellt haben. Viel Spaß!

Wiederholungen

Wie oft muss ein Thema wiedergekäut werden bis gehandelt wird?
Aktuell schreibt die Süddeutsche „Klimawandel macht Überflutungen wahrscheinlicher„. Zitiert werden „Experten“ und „Forscher“ wie Sven Willner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die diversen Zahlen Kunststückchen erspare ich euch und verweise aber auf einen Artikel vom Juli 2016 Klimawandel vor meiner Haustür (Worms).
Dort wird inzwischen schon gehandelt. Es wird diskutiert und verändert was vor Ort zu tun ist, damit die Veränderungen des Wetters nicht zu viele Schäden anrichten. Konkret in Worms. Nicht für die ganze Stadt sondern überspitzt geschrieben „für jeden Kanaldeckel„.

Denn was nützt das unnütze Wissen wie „Allein in Brandenburg erhöhen sich die Hochwasserereignisse in den Jahren 2035 bis 2044 um das Achtfache“, wenn zeitgleich bei Starkregen der Regengulli um die Ecke das Wasser nicht mehr aufnimmt und die Brühe in deinen Keller läuft?

In Worms nennt sich das KLIK (Worms ist dabei) und KLAK (Worms handelt) und die Wormser waren Klimakommune im Juli 2017. Aber wenn die Süddeutsch und das PIK Forschungsinstitut meint, wir müssten mehr vom x-fachen (z.B. BaWü das 15-fache Risiko) wissen, dann sollen sie gerne diese Zahlenmonster wiederholen. Wir brauchen aber keine Zahlenspiele sondern viele KLAK’s wie in Worms die kontinuierlich an dem Problem Klimaveränderung arbeiten. Auch solche GroKoIsten wie Laschet sind verzichtbar.

Dass auch ich mich wiederholen kann möchte ich mit diesem Link auf Kilians Wutblogbeitrag beweisen.

Photovoltaikforum ein Jahr bei KIVA

Ein Jahr ist es jetzt her, dass Jürgen vom Photovoltaikforum über meinen Artikel „Solarstrom nur für Eigenbedarf“ auf Sou aus Kambodscha aufmerksam wurde. Sou hat 850 Dollar für ein Solarmodul (mit Lampe) benötigt und Jürgen hat sich spontan entschieden dieses Projekt zu unterstützen. Damit nicht genug er schrieb auch noch einen Artikel in seinem Photovoltaikforum und er stellte seinem Forum die Frage:

Vielleicht ist heute auch noch jemand so spontan wie ich?

Nun ja, nach drei Stunden hatte Sou ihr Geld und einige aus dem Photovoltaikforum haben sich zum ersten Mal bei KIVA engagiert. Inzwischen ist die Diskussion im Photovoltaikforum auf 146 Artikel auf 15 Seiten angewachsen! Aufgerufen wurden diese Diskussionen über 38.000 mal…

Mitte November 2017 wurde diese Diskussion zu unübersichtlich und mit Joe-Haus fand sich ein engagierter Solarist der eine neue Diskussion startete! Dort gibt es inzwischen 78 Beiträge und es finden sich immer wieder Menschen die erstmals sich bei KIVA engagieren.

Eine genaue Bilanz ist nicht möglich aber bei den Klimalotsen sind einige Teammitglieder die sicherlich aktive die dem Photovoltaikforum zuzuordnen sind.
Aber was wurde aus Sou?

Sie hat inzwischen 11 Raten (390 Dollar) pünktlich zurückgezahlt und nach weiteren 13 Raten hat sie ihren Kredit im Februar 2019 vollständig getilgt. Hoffe ich jedenfalls 🙂

Die Moral von der Geschicht!

Hätte ich nicht im Artikel von meinem Kredit geschrieben und hätte Jürgen keine Diskussion im Photovoltaikforum angefangen hätten einige Menschen von KIVA nichts erfahren.
Hätte, hätte Fahrradkette…

Am 24.7.2017 habe ich eine Zwischenbilanz mit 19 unterstützten Projekten im Photovoltaikforum veröffentlicht! Inzwischen dürften es viel, viel mehr Projekte sein. Daran ist zu erkennen, es hat sich gelohnt und natürlich werden Jürgen, Joe-Haus und ich weiter von KIVA berichten. Immer in der Hoffnung es engagieren sich weitere Menschen bei KIVA und verleihen 25 Dollar.

Auch wenn es immer wieder nur kleine 25 Dollar Schritte sind, so sind dies Schritte in die richtige Richtung. Da bin ich froh, dass mir inzwischen das Alltagsgeplapper der deutschen Volksparteien nicht mehr die Ruhe raubt. Bei Kilian Rüfer dagegen sieht es anders aus. Der hat ganz schöne Wut auf die GroKo die noch gar keine GroKo ist…

 

Mein KIVA Sparbuch

Trara hier ist es:

Mein virtuelles KIVA-Sparbuch!
Angekündigt habe ich es ja bereits Mitte November ab 2018 jeden Monat 25 Euro auf mein KIVA Sparbuch zu überweisen. Es hat zwar einiges an organisatorischen Aufwand gekostet aber letztendlich war mir von vornerein klar, hier soll in der Praxis aufgezeigt werden:
Mit einem KIVA Konto kann man auch Geld ansparen.
Der Anfang ist gemacht. Pünktlich am 1.1.2018 habe ich die ersten 25 Euro zur Verfügung gestellt. Da ich noch keinen Weg gefunden habe 25 Euro auf das KIVA Konto zu überweisen, habe ich 25 Dollar über PayPal von meinem Girokonto (natürlich bei der GLS) abgebucht. Der Dollarkurs lag 1,16016 und somit habe ich auf meinem KIVA Sparbuch 25 Dollar (21,55 Euro) und in meiner virtuellen Euro Kasse noch 3,45 Euro die ich in den nächsten Monat mitnehme.

Mein KIVA Sparbuch sieht somit momentan noch sehr einfach aus!

Den Spezialisten fällt sofort auf, ich habe natürlich die 25 Dollar als Darlehen verliehen. Es freut mich natürlich, dass am 1.1.2018 gerade mal wieder ein Solarkühlschrank zu finanzieren war. Edgar aus Nicaragua benötigte 2.650 Dollar und ich hab ihm meine 25 Dollar von meinem Sparbuch dazu gegeben. Den Rest hat er von 94 anderen Geldgebern erhalten. Unter diesen Geldgebern waren in Summe 5 Klimalotsen beteiligt und damit waren wir das Team mit den meisten Geldgebern. 🙂

Das einzige Manko bei der Kreditvergabe ist die Laufzeit mit 26 Monaten! Bei einem normalen Sparbuch wäre dies natürlich anders. Aber genau deshalb habe ich ja mit meinem KIVA Sparbuch Projekt begonnen um auf die Unterschiede zu einem „normalen“ Sparbuch aufmerksam zu machen. Jedenfalls möchte Edgar in 8 Raten (Repayment schedule – anklicken) seinen 2.650 Dollar Kredit zurückzahlen. Die erste Rate wird im Mai 2018 fällig.

So das wars in diesem Monat von meinem KIVA Sparbuch! Ups fast hätte ich es vergessen, natürlich ist mein KIVA Sparbuch auch Mitglied bei den Klimalotsen und vergibt seine Kredite für das Team!

 

Super Jahr

Nach Weihnachten und Neujahr sowie drei Wochen Blogabstinenz ist es schwer wieder den Einstieg zu finden. Dabei kann ich mich nun wirklich nicht beschweren.
Mir geht es super gut!

Ich wünsche euch allen, dass euch das Jahr 2018 ähnliche tolle Erlebnisse bringt wie mir das Jahr 2017. Natürlich werden jetzt einige sagen, der Sonnenflüsterer hat gut lachen, seit Dezember 2017 erhält er sein „bedingungsloses Grundeinkommen“ in Form von Rentenzahlungen. Nein es sind die vielen anderen Erlebnisse die mich vollkommen beruhigt in das Jahr 2018 starten lassen.

Zum Beispiel:
Nach langer Suche, habe ich ein Ranking für meinen Blog gefunden bei dem ich angemeldet bin und so nach und nach auch verstehe was da abläuft. Das Ranking der Triodos BankDie nachhaltigen Einhundert„. Ich brauche solch eine „neutrale“ Rückmeldung wie ich von außen gesehen werde. Den Sonnenflüsterer Blog schreibe ich jetzt seit Juli 2008 (Ups demnächst zehnjähriges…) und die Rückmeldungen in Kommentaren, Gesprächen oder sogar durch aktives Handeln an mich ,sind zu spärlich um sich immer wieder neu zu motivieren… Deshalb ein Ranking! Es motiviert!!!
Vor allem natürlich wenn es bergauf geht 🙂

Bei den nachhaltigen Einhundert auf Platz 43 reicht mir vollkommen. Den Ehrgeiz unter die Top Ten zu kommen habe ich nicht. Aber rausfallen aus den Top 100 geht garnicht! 😉

Wobei ich ehrlicherweise natürlich auf meine BloggerfreundInnen den Energiebloggern schiele.

Da ist die aktuelle Oberklasse zu nennen.
Daniel Bönnighausen (Platz 6),
Cornelia Daniel (Platz 10),
Andreas Kuehl (Platz 13) und
Kathrin Hoffmann (Platz 19).

Dann die „Mittelklasse“ mit meiner Wenigkeit (Platz 43),
Kilian Rüfer (Platz 50) und
Susanne Ehlerding (Platz 60).

Immerhin sieben Energieblogger (von 26) im Ranking der Einhundert Nachhaltigen Personen in den sozialen Netzwerken. Mal sehen ob wir da nicht noch potential haben. 🙂

Weiteres Beispiel – meine Klimalotsen!
Vor 16 Monaten habe ich mit 500 Euro und einer Gruppe Jugendlicher begonnen. Inzwischen haben wir über 200 Teammitglieder die in über 1.300 Mikrokredit Projekte  über 44.000 Dollar verliehen haben. 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
Im Gegensatz zum Triodos Ranking habe ich bei den KIVA Klimalotsen klare Ziele!

Am Ende des Jahres möchte ich mit den Klimalotsen über 100.000 Dollar als Kleinkredite in klimafreundliche Projekte verliehen haben. Da ich selbst dieses Ziel nicht erreichen kann benötige ich dazu natürlich Unterstützung. Deshalb ist mein Ziel das Team zu erweitern um, am Ende des Jahres, mehr Mitglieder zu haben wie das KIVA Team Berlin! Die sind derzeit das zweit größte deutsche Team im KIVA Ranking mit 253 Mitgliedern. Auch hier muss ich klar sagen, das deutsche Top Team Kiva Team Germany spielt mit 2.170 Teammitgliedern in einer anderen Liga.

So die Ziele sind gesetzt, jetzt kann das Jahr 2018 kommen.

Im Team Geld verleihen

Immer wieder wird die Frage an mich gerichtet, warum soll ich mich einem KIVA-Team anschließen. Warum nicht wäre die einfachste Antwort.
Es kostet nichts und ist mit keinerlei Verpflichtung verbunden. Aber bringt es auch was?

Zum einen gibt es einen Austausch innerhalb des Teams. Bei den Klimalotsen erfolgt dies in Deutsch. In KIVA können die Teams untereinander kommunizieren. Meist sind es Tips von einem Teammitglied an die anderen und die Bitte dieses Projekt ebenfalls zu sponsern. Oder aber es werden Anfragen gestellt wie die Abläufe im KIVA System sind.

Die Klimalotsen haben in diesem Jahr sehr viele Mitglieder dazugewonnen und einige davon sind auch in anderen Teams nocht Mitglied. Vom KIVA System her gesehen ist dies kein Poblem. Ich kenne Geldgeber die in 100 Teams Mitglied sind. Ob es wirklich hundert sein müssen wage ich zu bezweifeln, aber bis zehn Teams kann schon sinnvoll sein. Denn die Zielrichtung der Teams sind ja unterschiedlich und wer die Zeit aufwenden kann, der sollte sich bei mehreren Teams informieren. Er erhält bei allen Zugriff auf die internen Nachrichten und hat somit Informationen aus allen Teams die ihm nahestehen.

Bei jedem Darlehen was ihr vergebt könnt ihr dann immer noch entscheiden welchem Team der Kredit (rein statistisch) zugeordnet wird. Wenn ihr eure ausgewählten Kleinkredite aufruft (Basket) seht ihr bei jedem Projekt das Auswahlfeld.

Im Beispiel seht ihr (rein zufällig) das Team der Klimalotsen. Wenn ihr in mehreren Teams angemeldet seid könnt ihr dieses Feld aufklappen und ein anderes Team auswählen…

Jetzt stellt sich natürlich die Frage welches Team wird vom KVA System bevorzugt angezeigt? Auch dies könnt ihr fest einstellen und zwar euer Portfolio aufrufen. Unter eurem Portraitfoto „My teams“ auswählen dann erhaltet ihr eine Liste von euren Teams bei denen ihr als Mitglied gelistet seid.

Wenn ihr jetzt rechts vom Team auf das kleine Dreieck klickt bekommt ihr eine Auswahl.

Jump to Message Board – hier kommt ihr zu den aktuellsten Teamnachrichten
Go to overview – hier geht es zum Überblick der Teamseite
Set a preferred team – hier legt ihr euer bevorzugtes Team fest (Klimalotsen 😉 )
Quit Team – wenn ihr ein Team verlassen wollt hier einfach klicken…

Jeder kann für sich entscheiden ob er zusätzlich zum KIVA Nachrichtensystem alle Teaminfos an seine hinterlegte Mailadresse geschickt bekommt. Geregelt werden solche Vorgaben wieder über Portfolio / Settings / Email Settings hier könnt ihr regeln welche Nachrichten weitergeleitet werden sollen. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht dass dieses System manchmal erst Tage später aussendet… Aber dies soll euch nicht abhalten wenn ihr in KIVA Geld verleiht trotzdem einem Team beizutreten.

Ich möchte noch auf die Blogparade der Energieblogger hinweisen. Thema der Blogparade „Disruptionen in der Energiewirtschaft“. Natürlich werde ich auch einen Beitrag beisteuern. Aber ich glaube erst im nächsten Jahr! 😉

Spenden statt verleihen

In den Gesprächen, Mails oder Vorträgen bekomme ich öfter den Hinweis, der Aufwand für die Vergabe der KIVA-Darlehen ist denjenigen zu viel. Das KIVA System finden Sie aber gut und könnten sich auch vorstellen Geld dafür zu geben.

Na als her damit! 🙂

Dafür habe ich natürlich auch eine Lösung. Wer Geld spenden möchte kann dies gerne auf eines der nachfolgenden Konten einzahlen. Ihr erhaltet dann eine Spendenquittung für die Steuer ausgestellt. Eure Spende wird dann ohne Abzüge direkt auf die KIVA-Konten überwiesen und für klimafreundliche Projekte eingesetzt.

Aktuell kann ich euch zwei Konten anbieten.

Zum einen natürlich die Klimalotsen im Naturschutzzentrum Bergstraße.

Sie diskutieren regelmäßig welchem Projekt sie ihr Geld geben möchten. Wenn ihr also der jungen Gruppe etwas spenden wollt hier die Kontoverbindung:

Naturschutzzentrum Bergstraße gGmbH
DE26 5095 0068 0002 0587 90
Betreff: Zweckgebundene Spende Kiva

Wer eine Spende haben möchte bitte noch Name und Anschrift auf dem Beleg vermerken.

Die zweite Gruppe sind die Energieblogger  deren Konto beim letzten Barcamp in Kassel durch Spenden aufgefüllt wurde.

Wer den Enegiebloggern eine Spende für KIVA zukommen lassen möchte kann diese Bankverbindung nutzen:

Auch hier gilt Betreff: Zweckgebundene Spende Kiva
und wer eine Spendenquittung haben möchte, bitte noch Name und Anschrift auf dem Beleg vermerken.

Also einfacher können wir es euch nicht machen. Ihr übwerweist einmal Geld auf eines der oben genannten Konten und wir übertragen die Euros per Paypal auf das entsprechende KIVA Konto und vergeben von dort klimafreundliche Kredite.

Kohlekraftwerke begraben!

Auf der Husum Wind Messe habe ich ein Leseexemplar der E&M Energie & Management mit nach Hause genommen. Ein ganz besonderer Artikel „Kohle in Europa erlebt Absturz“ kam von Stefan Sagmeister. In dem Artikel berichtet er dass drei Viertel der zwischen 2005 und 2008 in Europa angekündigten Kohlekraftwerke nicht realisiert wurden. Die Daten wurden von der Universität Cambridge erstellt und sollte auf der Internetseite www.euractiv.com verfügbar sein. Leider habe ich sie nicht gefunden….

Aber auch die Grafik allein ist selbsterklärend!

Oft ist es ja schwer die Erfolge der Erneuerbaren Energien darzustellen aber diese Grafik zeigt doch klar auf, die geplanten Investitionen wurden nur zu einem Viertel realisiert. Mich freut es natürlich wenn wir diese 37.819 MW nicht gebauten Kohlekraftwerke heute auch nicht abschalten müssen.

Dass es in der Geschichte der atomar/fossilen Kraftwerken schon ähnliche Fehlplanungen gab habe ich schon am 15 Februar 2009 hier im Blog geschrieben…

Im Jahr 2002 hatten FDP und CDU 60 Atomkraftwerke in Deutschland geplant! Auch da bin ich froh, dass wir diese Reaktoren verhindern konnten. Leider war die MVV in 2009 nicht so schlau und hat das Kohlekraftwerk Block 9 gebaut. Heute wären sie froh wenn sie auch dieses Kraftwerk nie realisiert hätten.

Ja die Erneuerbaren Energien werden immer wieder unterschätzt.

Vielleicht sollten alle Energieversorger sich mal das Buch von Tony Seba reinziehen. Ich meine es ja nur gut mit euch, liebe Energieversorger. Denn die strandet Investments zahl ich als Bürger am Ende leider (verfluchter Mist) meist mit.

Neustart Informationsforum AKW Biblis

Mal so zwischendurch kein Kleinkredit sondern ein offener Brief an die hessische Umweltministerin Priska Hinz den ich gestern abgeschickt habe…

Offener Brief

Hallo Frau Hinz,

bevor das von allen ungeliebte Informationsforum AKW Biblis vollständig in der Versenkung verschwindet, würde ich Ihnen gerne meine persönlichen Vorschläge unterbreiten.

Seit Beginn des Informationsforums bin ich als Anwohner (8 km) regelmäßiger Besucher der Veranstaltungen in Biblis. Dabei muss ich nach zehn Foren feststellen, auch nach dem vielbeschworenen Neustart fehlt es dem Informationsforum an Ernsthaftigkeit und Professionalität. Weiterlesen

Energieblogger sind Kleinkreditgeber

Endlich finde ich Zeit über das Ergebnis der Energieblogger Aktion zu schreiben. Lange vor dem Barcamp renewables hatte ich ja schon die Werbetrommel für KIVA gerührt und exemplarisch einen Kredit (an Mercy) vergeben. Mercy hat bisher pünktlich alle ihre Raten bezahlt und wir haben von den 25 Dollar bereits 10,50 $ wieder auf unserem Konto drauf. Tolle Sache – oder? Weiterlesen