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Plug In System “ordentlich” anschließen

Heute möchte ich beschreiben wie wir es geschafft haben ein Balkonmodul so anzuschließen, dass es vom Netzbetreiber “achselzuckend” akzeptiert (Zwergen Modul) wurde. Ich gehe nicht auf die Schwierigkeiten ein sondern beschreibe nur die Lösungen. Wir sind froh dass wir den ersten Netzbetreiber so weit haben dass er nicht mehr weiter weiß und das Plug In Modul akzeptiert. Natürlich werden wir an jedem einzelnen Punkt arbeiten und versuchen die Akzeptanz auf das notwendigste zu reduzieren.

Von Björn-Lars (Energieblogger) kam ja der Hinweis, dass die Bundesnetzagentur eigentlich keine Anmeldung verlangt. Also frag ich bei Björn mal nach ob er was Schriftliches hat. Es wäre die erste “Verbesserung” die wir durch unsere “Solar to go” Kampagne erzielt hätten! Denn die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur war eines der unverständlichen Aktionen die wir durchgeführt haben.

Wenn ich von wir schreibe dann meine ich die fünf Aktiven von Metropolsolar die sich dem Thema angenommen haben. Dem Tüftler, dem Elektriker, dem Aktiven vor Ort, der Spinne im Netz, dem Flüsterer der nur viel darüber redet und natürlich der Person bei der wir das Balkonmodul installiert haben.

Über Geld reden wir nicht! Wer bei dieser Aktion über Kosten redet den frag ich wie wirtschaftlich die Fahrt von Bertha Benz vor 126 Jahren war? Welcher Controller hat diese Fahrt kalkuliert? Mit dem ersten Plug In System ging es nur darum aufzuzeigen, dass es eigentlich keine stichhaltigen Hindernisse gibt. Dies ist uns gelungen.

Klar das System speist nicht über eine SchuKo Steckdose (schutz Kontakt Steckdose) sondern über eine Wielandsteckdose (siehe Foto) in das Hausnetz!Wieland Steckdose

Die Steckdose wurde extra gesetzt und mit dem Sicherungskasten über eine eigene Leitung direkt verbunden. Es gibt also keine weitere Steckdose oder einen weiteren Stromabnehmer. Wir nennen dies Einspeisestromkreis im Gegensatz zum Endstromkreis aus dem normalerweise Strom entnommen wird und auch mehrere Geräte angeschlossen werden können. Durch Stillegung von Steckdosen könnte aus einem Endstromkreis auch ein Einspeisestromkreis gemacht werden! Haben wir in diesem Fall aber nicht!

Durch den speziellen Stecker kann das Solarsystem nicht an jede x-beliebige SchuKo Steckdose angeschlossen werden. (Wir meinen es wäre ohne Risiko möglich auch über SchuKo Stecker einzuspeisen da beim ziehen des Steckers in 0,1 Sekunden keine Spannung mehr am Stecker anliegt!). Aber wie gesagt des Netzbetreibers Wunsch war uns Befehl!!!

Die Sicherung im Stromkasten wurde mit 10 Ampere abgesichert.
Das verwendete Plug In System haben wir vom Solar Info Zentrum beschafft. Der verwendete Wechselrichter entspricht dem VDE-AR-N-4105 diese Prüfung hat der Wechselrichter im Februar 2014 erhalten. Wenn ihr deshalb ältere Aussagen über Plug In Systeme seht, geht mal davon aus, dass die damals noch nicht den Wechselrichter von der Firma AE Conversion aus Bielefeld kannten. Die Anlage wird ohne EEG betrieben, dies bedeutet Strom der nicht im Haus verbraucht wird fließt in das Netz ohne Vergütung und ohne dass irgendjemand zählt wieviel Strom die ist!
Der Elektriker bestätigte dem Netzbetreiber die Ordnungsgemäßt Installation des Systems. Die Gebäudebesitzerin hat das komplette System beim Netzbetreiber gemeldet und dieser hat bisher nur mündlich durch den Kommentar “GRUNDSÄTZLICH HABEN WIR NICHTSMEHR DAGEGEN” sein Einverständnis gegeben. Wir gehen deshalb davon aus, das Modul ist legal am Netz! Aber ich bin mir sicher, dass es dazu auch andere Meinungen gibt. Wir jedenfalls machen uns weiter auf den Weg und suchen weitere Interessenten die im Gebie Metropolregion Rhein Neckar zusammen mit uns Plug In Module in Betrieb nehmen. Keine Angst einfach melden mit zwei Interessenten bin ich schon im Kontakt. Wer noch mehr erfahren will der sollte am Freitag in Heppenheim um 19 Uhr im Restaurant “Restaurant Stadtgraben” vorbeischauen. Aber bitte unbedingt anmelden!

Mit Küchenmesser könnte man auch die Schwiegermutter erstechen!

Kein Mensch käme auf die Idee beim Kauf eines Küchenmesser vom Verkäufer den Hinweis zu bekommen: “bitte erstechen Sie damit nicht ihre Schwiegermutter…”

Natürlich ersticht man seine Schwiegermutter nicht und schon gar nicht mit einem Küchenmesser. Aber allem zum Trotz es passiert!

Ebenso wird kein Autokäufer sagen, bitte parken Sie mit dem tollen SUV nicht auf dem Gehweg! Oder bitte fahren Sie mit dem schnittigen Sportwagen nicht zu schnell in der Spielstraße! Trotzdem fahren täglich abertausende zu schnell auf Deutschlands Straßen und Millionen verstellen täglich Fußgängern den Gehweg.

Warum erzähl ich dies? Bei den Plug In Solarmodulen haben die Menschen noch kein Gefühl was legal und was illegal ist. Dies möchte ich heute beleuchten.

Natürlich ist dies keine rechtliche Beratung! Noch nicht mal eine fachmännische! Wer den Sonnenflüsterer liest, der weiß der Sonnenflüsterer hat bestimmte Erfahrungen gemacht, mehr nicht. Wer absolut sicher gehen will soll zum Rechtsanwalt gehen. Wer fachmännische Infos will kann sich die aktuelle Ausgabe (Februar 2015) von Öko Test kaufen. Der Artikel “Kleine Solaranlagen” (S.98 – 103) von meinem Freund Thomas Seltmann gibt seine fachmännischen Kommentare dazu. Bei Thomas findet ihr auch unendlich viel fachmännische Informationen zum Thema Photovoltaik. Die Homepage sieht auf den ersten Blick zwar übersichtlich aus aber sie hat ungeahnte Tiefen. Top Empfehlenswert.

Gehwegparken
Wenn ich einen Schritt von meinem Computer weggehe habe ich diese Aussicht! Zwei Autos die auf dem Gehweg parken. Illegal aber alle Akzeptieren es. Aber wenn ich sage hängt ein Solarmodul an den Balkon und schließt es an den Stromkreis an, dann hagelt es sofort Hinweise es wäre illegal. Ist es aber nicht!

Auch Thomas Seltmann schreibt in seinem Öko-Test Artikel: “Unbestritten ist, dass man solch eine Anlage anschließen und betreiben darf!“. Es geht aber um das wer, wie, was anschließt. Deshalb habe ich mich entschlossen so nach und nach die zwei “extremst” Varianten zu beschreiben wie ein System betrieben werden kann. Natürlich kann keiner dem Balkonmodul ansehen wie es betrieben wird und wer es wie angeschlossen hat. Die Balkonmodule sehen alle gleich aus!1 Plug In

Typisch deutsche Gartenzwergengründlichkeit sind solche Module die alle Normen gerecht werden, vom ordentlichen Elektriker installiert wurden, bei der Bundesnetzagentur angemeldet sind und auch vom Netzbetreiber ein o.k. bekommen haben. Ich hab das mal so dargestellt:

2 Micro PV
Meine fleißigen Zwerge waren aktiv und haben ordentliche Arbeit (Zwergen System) geleistet. Natürlich zeigen sich die Zwerge nie bei Tageslicht und schon gar nicht so, dass Nachahmer auf die Idee kämen es dem ordentlichen Plug In Solarmodul Betreiber nachzueifern. Die Plug In Module sollen ja nach der Denke der Konzerne ein Nischenprodukt bleiben.

Gott sei Dank gibt es auch die Guerilla PV Fraktion. Da sieht die Modulmontage dann anders aus! Ist natürlich nicht erlaubt und sollte nicht nachgemacht werden. Aber ich hab gehört es sollen immer mehr schwarzhaarige Guerillios aktiv sein? Ein Bild davon hab ich auch schon

3 Guerillia PV

Der schwarzhaarige Geselle (links hinter dem Modul ist der Schopf zu sehen) macht sich im dunklen an die Arbeit. Er schraubt an das Solarmodulkabel (Guerilla-PV) einen Schuko Stecker (Panik ), er meldet das Modul nicht bei der Bundesnetzagentur (Schreck! ) und sagt auch nix dem Netzbetreiber (Netzkollaps? ::D:)! Guerilla eben. Macht alles was nicht erlaubt ist!!!

Aber ich muss sagen “auch dass funktioniert” ! Guerilla mäßig eben.
So ähnlich wie falschparken! Natürlich sollte der schwarzhaarige Geselle wissen was er macht! Die Gehwegparker wissen es ja auch! Die parken nur dort wo noch “genügend Platz” für die Fußgänger ist.

Was will ich mit dem merkwürdigen Artikel sagen. Wer es wirklich will kann ein Plug In Modul rechtlich einwandfrei betreiben. Dazu bedarf es einiger Spezialisten und viel Ausdauer. Er wird auf viele Menschen treffen die erzählen dies wäre nicht erlaubt – das muss er aushalten. Aber Bertha Benz hatte in ihrer ersten Fahrt auch nicht ihren guten alten “Carl Benz” mitgenommen. Der war nämlich auch der Meinung das Produkt ist noch nicht fertig. War es auch nicht. Auch heute ist das Auto noch nicht fertig und es werden immer wieder “unsichere” Teile eingebaut!

Lasst uns deshalb mit “Solar to go” den Plug In Modulen den Weg ebnen immer mit dem Blick die Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. Aber auch nicht blind den Behörden oder Konzernen zu vertrauen die sicherlich wissen was sie wollen. Ich will was anderes wie Konzerne und Netzbetreiber!
Den ersten Netzbetreiber haben wir so weit, dass er Plug In akzeptiert! Andere werden folgen. Helft dass dieser Vorgang schnell über die Bühne geht um den Plug In Modulen einen Massenmarkt zu öffnen!

Ich will 100% Erneuerbare Energien dezentral und da sind die Plug In Module eine Super Sache! Wer Bock auf mehr hat am kommenden Freitag erzähl ich mehr dazu!

Offshore Windpark Butendiek liefert Strom

Ich könnte heulen! Da liefert “mein Offshore Windpark” Strom und ich darf nur zuschauen! Nun ja, wie immer übertreib ich ein klitzeklein wenig, wenn ich schreibe “mein Offshore Windpark” schließlich waren wir mehr als 8.800 Butendieker die den Offshore Windpark bauen wollten. Damals vor 14 Jahren!

Es sollte ein echter Bürgerwindpark geben wie an Land eben. Die Gemeinschaft von 9 schleswig-holsteinischen Bürgern gegründet suchte 20.000 “Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste des Landes Schleswig-Holstein” die bereit waren 250 Euro zu investieren.
Klar, dass der Sonnenflüsterer als “Gast des Landes Schleswig-Holstein” sich einen Anteil sicherte und dabei sein wollte. Ich hatte bewusst nur einen Anteil gezeichnet weil wir ja möglichst vielen Bürgern und Bürgerinnen die Chance geben wollten dabei zu sein.
Am Schluss waren es dann mehr als 8.800 die mindestens einen Anteil gezeichnet hatten und in Summe waren die 20.000 Anteile gezeichnet worden.
Ich will hier nicht die Höhen (Einer der ersten Offshore Windparkgenehmigung!) und die Tiefen der letzten 14 Jahre einzeln durchgehen denn inzwischen befindet sich die Butendiek GmbH & Co. KG in der “Auflösung”. Wir die über 8.800 Bürger und Bürgerinnen dürfen nur noch zusehen wie die neuen Eigentümer z.B. wpd der Marguerite Fund, Siemens Financial Services, Industriens Pension (IP), Pensionskassernes Administration (PKA), CDC Infrastructure und die ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) sich die inzwischen verdoppelte Vergütung in die Taschen stecken dürfen.
Auch wenn wir die Investitionshöhe in 2001 gnadenlos unterschätzt (350-400 Millionen Euro) unterschätzt haben. Der Inbetriebnahmezeitpunkt nur von euphorischen Windfreunden auf 2006 veranschlagt werden konnte.
Wir sind damals das Projekt mit Erneuerbarem Elan angegangen und wenn wir die entschlossene politische Unterstützung gehabt hätten wäre der Offshore Windpark heute mit BürgerInnen realisiert.
Aber die Politik und die Banken glauben ja nicht an ihre Bürger.
Politik vertraut Banken, Pensionsfonds vertrauen Politiker und Banken vertrauen Pensionsfonds.
Ob das Wort vertrauen durch Abhängigkeit ersetzt werden muss kann sich jeder selbst überlegen. Jedenfalls sind die Bürger draußen und schauen zu wie hinter verschlossenen Türen die Renditen verteilt werden. Noch auf der Husum 2010 hatten wir die Hoffnungen dass der Windpark in den Händen der BürgerInnen bleibt. Inzwischen ist dies alles Schall und Rauch!

Photovoltaik im World Wide Web

Seit sieben Jahre schreibe ich Artikel in Blogs und beschäftige mich mit Photovoltaik im Internet. Es gab immer ein kommen und gehen von Erwartungen und Befürchtungen. Heute möchte ich dank Google Trends (Insight) einen Rückblick auf die letzten zehn Jahre geben. Mit diesem Tool kann die Google Suche ausgewertet werden. Am Beispiel von “Photovoltaik” möchte ich den zeitlichen Verlauf der Abfragen im Netz aufzeigen. Google Trends zeigt nach Eingabe des Trend Wortes (im Beispiel “Photovoltaik”) eine Grafik an in der derjenige Monat mit den meisten Suchaufrufen des Trend Wortes mit 100 gesetzt wird. Bei “Photovoltaik” war dies der September 2009. Wenn ihr mit dem Zeiger über die Grafik fahrt blendet Google Trends die Zahlen ein.
Ihr seht also dass bereits 2004 (so lange kann Google Trends zurückschauen!) lagen die Zugriffe ca. auf dem Level “50” vom Topwert im Sep. 2009. Aktuell sind wir davon weit entfernt! Gerade mal ein Viertel (“27″ Jan. 2015) der Suchanfragen nach dem Wort Photovoltaik wie vor 5 Jahren! Kein Wunder, dass die Branche keine neuen Kunden gewinnt! Wer heute eine größere Anschaffung (z.B. Photovoltaik) macht der sucht im Netz! Wenn aber nur noch ein Viertel des Höchstwertes nach dieser Technik suchen, dann hat sich was verändert! Ich zeige mal den Verlauf des Wortes “Smartphone” auf:
Damit dürfte wohl klar sein dass bei der Photovoltaik etwas passiert ist! Die Politik hat mit Absicht die Photovoltaik mit allen Mitteln in den Abgrund gestürzt. Dazu wurden Begriffe wie Strompreisbremse, Deckel und Atempause kreiert. Der Erfolg des politischen Angriffs kann mit Google Trends klar aufgezeigt werden.

Ein weiterer schöner Gimmick ist die geografische Verteilung des Suchwortes, von wo der Begriff am häufigsten aufgerufen wurde!

Logo hat jeder gewusst in Bayern natürlich. Aber wie war der zeitliche Verlauf? Den kann ich leider nicht hier im Blog abbilden den müsst ihr in Google Trends  anschauen. Wenn ihr bei der Deutschlandkarte “Veränderung im Zeitablauf” anklickt könnt ihr euch die zeitliche Abfolge des Suchwortes über die zehn Jahre anzeigen lassen.

Wenn ich es kurz beschreibe ist es so, dass im Süden (hauptsächlich Bayern) der Hype begann. Auf Westdeutschland schwappte die Photovoltaiksuche in 2009 über und den Osten erreichte die Photovoltaik erst 2011.

Die Auswertung kann mit individuellen Parametern noch beliebig eingeschränkt werden. Spielt einfach mal mit dem Tool es kommen ganz interessante Erkenntnisse dabei raus.

Vielleicht wird manchem damit klar was es bedeutet wenn Google solche Informationen schon kostenlos im Netz zur Verfügung stellt was dieser Konzern für Möglichkeiten hat aus Massendaten Erkenntnisse zu gewinnen…

Windkraft Rekorde in 2014

Für mich waren die Zubau Zahlen der Windbranche nicht überraschend. Wenn die Politik ein gut funktionierendes System (EEG-Vergütung) verlässt und ein Gesetz ab 2017 erlässt in dem ein Neues System “blumig umschrieben” wird, dann muss niemand sich wundern dass alle Projektierer versuchen noch im alten System ihre Windkraftanlagen zu bauen. Mit dem realisierten Bau der Windparks sichern sich die Projektierer eine gesicherte Vergütung für die nächsten 20 Jahre. Wer seinen Windpark erst in 2017 fertigstellt kann heute nicht sagen ob er seinen Strom verkaufen kann. Das Geschäftsmodell ist von der Politik bewusst noch nicht festgelegt! Damit werden sich Windparkprojektierer nur noch mit Windparks beschäftigen die eine reale Realisierungschance bis Ende 2016 haben. Alle anderen Projekte liegen auf Eis! Wir werden deshalb auch 2015 und 2016 weitere Zubau Rekorde in der Windenergie erleben. Dafür wird der Absturz in 2017 auf 2.500 MW für die Branche fürchterlich sein! Nun ja Angela Merkel nennt dies dann die Wind Atempause.

Schauen wir uns mal die Statistiken für die gesamte Republik an.Deutschland bis 2014
Quelle: Bundesverband Wind Energie e.V.

Der Zubau Rekord in 2014 ist fast um 50% höher wie der Rekord aus dem Jahr 2002 damals mit 3.247 MW. So wie ich es auf der Länderseite des BWE recherchieren konnte war der “Knaller” Zubau in Schleswig-Holstein zu vermelden. In Summe wurden dort 1.303 MW zugebaut! Nur mal so als Vergleich, in Hessen sind insgesamt 1.181 MW insgesamt installiert!

Schleswig Holstein
Quelle: Bundesverband Wind Energie e.V.

Als nächstes möchte ich die Südländer Bayern, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und Hessen miteinander vergleichen. Dazu habe ich die Werte vom BWE in einer Zubau Grafik verwandelt.

Windenergie Zubau von 2000-2014

Zu erkennen ist der negativ Extremist Baden Württemberg (rote Linie) die auf niedrigstem Zubau Niveau vor sich hindümpeln. Da wirken immer noch die teuflischen Windkraftverdammungen vom Ex Ministerpräsidenten nach. Der Grüne Vorzeige Ministerpräsident hat da noch einiges zu tun.
Die Hessen (blaue Linie) kraxeln langsam in die Höhe. Trotzdem ist der Zubau in keinster Weise geeignet die Ziele des Hessischen Energiegipfels zu erreichen. Auch hier haben die Grünen Hessischen Minister Tarek Al Wazir und Priska Hinz noch einige Hausaufgaben zu bewältigen um dem Anschluss an den Bundesweiten Ausbau überhaupt noch hin zu kriegen. Immer dran denken auch in Hessen ist 2017 erst mal Schluß mit Windrad Zubau!
Für mich die Überraschung waren die Zubau Zahlen aus Bayern (grüne Linie)! Alle Achtung Herr Drehhofer da wird mir mal wieder klar dass mein Solarfreund Professor Ernst Schrimpff schon vor mehr als 10 Jahren mit folgender Aussage recht hatte:

“Wenn man uns Bayern vorschreiben will was gut und schlecht ist dann stellen wir uns auf stur. Nur deshalb war die Photovoltaik in Bayern so erfolgreich”. Zitat aus einem Vortrag in 2004 von Ernst in Berlin auf der Regiosolar.

Es ist also ein Unterschied was der Landesfürst schwätzt und wie der bayrische Bürger handelt!

Dass Politik und Bürger gemeinsam den Ausbau kontinuierlich stemmen können zeigt Rheinland Pfalz (graue Linie). Dort kann seit 2010 ein kräftiger Ausbau der Windräder verfolgt werden.

Sicherlich gäbe es noch weitere Bundesländer die näher Beleuchtet werden könnten aber für mich als Südhessen sind die vorgestellten Entwicklungen real greifbar. Es ist aber auch für mich klar ersichtlich dass dieser Ausbau nur das letzte Aufbäumen vor dem grandiosen Absturz in 2017 ist. Wie soll eine Ausschreibung funktionieren die nur 2.500 MW im Jahr zubauen will? Wie soll eine regionale Verteilung der Genehmigung erfolgen wenn nachweislich der Wind unterschiedlich weht? Die schwarz/rote Koalition hat keine Antworten und ihre “klammheimliche Freude” über den Absturz der Onshore Windenergie und damit der Bürgerprojekte höre ich jetzt schon! Wie hat heute Morgen Thorsten Grantner (Umweltgutachter) auf Twitter so schön geschrieben:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, eine Atempause ist eine Pause ZUM Atmen, nicht VOM Atmen!

Die Windbranche muss endlich realisieren dass demnächst (2017) ihr die Luft zum Atmen genommen wird. Das Instrument der Ausschreibung führt direkt in die Arbeitslosigkeit von vielen Windparkprojektierer und lokalen Bürger Energie Gesellschaften.

Sondersitzung des Infoforums!

und das Ministerium lebt doch! So würde ich es umschreiben wenn ich mir das Ergebnis der letzten Sitzungen des Infoforums zum Rückbau der Atomruinen in Biblis anschaue.

Klar ich als Anwohner brauche eine Mords Geduld aber die Taktik der kleinen Schritte zeigt erste Erfolge. Schon bei der ersten Sitzung am 27. Mai 2014 hatte ich die Online Veröffentlichung von Messwerten rund um die beiden Atomruinen gefordert. Diese Forderung hab ich bei der zweiten Sitzung am 1. Juli 2014 untermauert und im Protokoll wurde dies folgendermaßen festgehalten:

- Es wird eine unabhängige, zeitnahe Messung in kürzeren Zeitintervallen als
1 Std. gefordert.

In der näheren Umgebung rund um das KKW Biblis wird die Ortsdosisleistung an 16 Stellen permanent behördlich gemessen (Hessisches Kernkraftwerk-Fernüberwachungssystem, siehe TOP 2 Umgebungsüberwachungsprogramm). Diese Messungen erfolgen im 10-Minuten-Takt und werden zu einem radiologisch sinnvollen Stundenwert umgerechnet. Die Messergebnisse werden automatisiert ausgewertet und lösen beim Überschreiten festgelegter niedriger Schwellenwerte eine sofortige behördliche Überprüfung aus.

Nachdem inzwischen das dritte Infoforum und der von den EinwenderInnen abgebrochene Erörterungstermin stattfanden, kommt das Ministerium langsam aus seiner Schockstarre. Nachdem der Verein Atomerbe Biblis e.V. eine Sondersitzung des Infoforums beantragte gibt es erste Hoffnungen auf Realisierung von unseren Wünschen.

Wer jetzt der Hoffnung ist in Biblis gäbe es bei der nächsten Sitzung ein frei zugängliches WLAN den muss ich enttäuschen. Diese High-Tech Gemeinde sieht sich leider nicht in der Lage den Teilnehmer des Infoforums den Zugang zum Netz per WLAN einzurichten. Hier möchte ich nur sagen, Herr Kusicka (Bürgermeister von Biblis) wenn sie wirklich Innovative Firmen zum Ansiedeln nach Biblis holen wollen, sollten Sie in der Lage sein im Bürgerzentrum einen frei zugänglichen WLAN einzurichten…

Nein, die Grüne Hessische Umweltministerin Priska Hinz kündigt (sie twittert!) die Veröffentlichung von Messwerten an!Twitter Priska Hinz

Wenn ich dann ihrem Link folge und mich durch die Dokumente wühle stelle ich fest. Das Ministerium hatte schon zum Termin des 3. Infoforums eine Präsentation vorbereitet in dem die Veröffentlichung der Messwerte angekündigt wird! Nur weil keine Zeit war wurde diese Info nicht veröffentlicht! Da sag ich nur, Jungs und Mädels da habt ihr was verpennt! Warum kann keiner vom Ministerium aufstehen und den für die Anwohner wichtigen Satz sagen: “Die zeitnahe online Veröffentlichung wird vorbereitet!” Nein, die hochbezahlten Beamten sind dazu nicht in der Lage! Erst Monat später wird so getan (siehe Überschrift Präsentation) als ob diese Präsentation bereits auf dem 3. Infoforum gezeigt wurde! Wurde sie aber nicht!!! Jetzt Monate später ist auch nur eine kleine Präsentation da aber wann die Messungen online gestellt werden wird mit keinem Wort erwähnt. Blockade halt wie immer! Ich zieh euch aber noch die Würmer aus der Nase…

Sicherheitshalber habe ich mir die Präsentation gleich mal gesichert und online gestellt.

Als erstes bin ich mal stolz wie Bolle, dass meine Frage zu einem greifbaren Ergebnis führt! Es bestätigt mein Vorgehen in kleinen Schritten mit gezielten Fragen den Irrsinn der Atomkraft zu zerlegen.
Ich weiß natürlich, dass die kümmerliche Präsentation (Entschuldigung liebes Umweltministerium) noch sehr wenig greifbares liefert. Aber wer mich kennt weiß, dass ich daran arbeiten werde.
Ich möchte natürlich wissen in welchem Turnus wird aktualisiert, was passiert wenn erhöhte Werte gemessen werden und wann/wie wird die Bevölkerung informiert/alarmiert!
In dem veröffentlichten Protokoll der offenen Fragen schlummert auch noch meine Zweite Frage an das Info Forum. Da scheinen sich die BeamtInnen ja ganz schön die Zähne dran auszubeißen.
“Stellungnahme: Eine Kurz-Übersicht zu diesem Thema wird derzeit vom Umweltministerium vorbereitete und rechtzeitig vor der kommenden Sitzung des Informationsforums zur Verfügung gestellt. Sollte hierzu von Seiten des Informationsforums Diskussionsbedarf in einer der kommenden Sitzungen bestehen, sind die Vertreterinnen und Vertreter des Umweltministeriums
wie bisher gerne zu weiteren Ausführungen bereit.”
Dabei wollte ich doch nur (vor einem halben Jahr!) wissen ob der Bericht von Monitor (WDR) der Wahrheit entspricht…

Kostengerechtigkeit im Hessen Forst

Ich hätte auch schreiben können, “Wie verlogen die Politik argumentiert…”! Es geht um die “Waldbetreuung” des Hessischen Unternehmens “Hessen Forst” für die Privatwaldbesitzer. Aufmerksam wurde ich auf diesen Sachverhalt durch meine Recherche zum hessischen Windräder Zubau 2014!
Während auf Bundesebene ein Zuwachs von über 50% von 2.998 MW im Jahr 2013 auf ca. 4.750 MW zu verzeichnen ist kann Hessen nur auf einen Zuwachs von 16% blicken! Der Zubau liegt auf niedrigem Niveau in 2013 bei 184 MW und in 2014 bei 214 MW. All diese Zahlen können beim Bundesverband Windenergie (BWE, Bund, Hessen) eingesehen werden.
Hessen verliert also immer mehr den Anschluss beim Windkraftausbau. Die Bemühungen der Landes-Grünen fruchten noch nicht…

Wer sich die Hessische Windsituation anschaut, stellt fest wir haben die Region Frankfurt und die Rheinische Tiefebene als No-Go für Windkraft. Die eine Region ist zu dicht besiedelt und die andere hat zu wenig Wind.
Was Hessen hat ist eine riesige Waldfläche! Von mehr als 21.000 Quadratkilometern sind mehr als 40% (8.400 Quadratkilometer) mit Wald bedeckt!

Beim Wald kann ich mich gut an Diskussionen mit Hessischen CDU Landtagsabgeordneten erinnern die sagten: “die Pacht für Windstandorte muss natürlich ausgereizt werden Hessen Forst muss wirtschaftlich handeln”. Es könne keine Vorteile für lokale Planer oder Bürgerprojekte geben. Wer die höchste Pacht zahlt der bekommt den Standort! Wenn aber Planer von irgendwoher in der Welt in das schöne Hessen kommen und den Bürgern nur das Windrad vor die Nase setzen wollen, dann geht dies nur gegen den Widerstand der Bürger!

Jetzt stelle ich fest, dass durch die schwarz/grüne Landesregierung eine Gesetzesänderung bei der Privatwaldbetreuung in der Mache ist.

Was sich erst mal kompliziert anhört ist einfach erklärt. Hessen Forst betreut eine Vielzahl der kommunalen Waldflächen und der Gemeinschaftswälder in Hessen. Es ist von 390.000 Hektar die Rede.

Hessen-Forst nahm in diesem Geschäftsfeld in 2013 lediglich 730.000 € Erlöse ein. Dem gegenüber steht ein Kostenaufwand von mehr als 7.3 Mio. €.

Die jetzige Landesregierung möchte für diese “Betreuungsleistung” mehr Geld. Klar dass es auch auf diesem Gebiet Lobbyisten gibt die anderer Meinung sind! Auf deren Argumente möchte ich aber nicht eingehen.

Ich frage mich warum Politik bei Erneuerbaren Energien immer so verlogen auf “den Markt” verweist? Warum sollen Erneuerbare Energien sich an einem Markt bewähren den es an vielen anderen Stellen mit Absegnung durch die Politik auch nicht gibt? Warum sponsert jeder Hesse pro Kopf jährlich 12 Euro für die Waldpflege von Privatwald?

Wer in Hessen Wald besitzt trägt derzeit nur 10% der Unterhaltungskosten! Ich frage die Leser, wieviel zahlen Sie wenn Sie ihr Kind in den Kindergarten bringen? Wie hoch ist der städtische Zuschuss beim Freibad? Auch 90% wie bei den Waldbesitzern? Kann ich meine Solaranlage von “Hessen Solar” betreuen lassen für 10% der Wartungs und Überwachungskosten? Wenn ja sollte mir dieser Mensch schleunigst die Adresse geben ich hätte Bedarf!

Wir brauchen in Hessen schnell eine Lösung wie die besten Windradstandorte bebaut werden. Da müssen die Besitzer von Waldflächen und die Kommunen vor Ort an einen Tisch. Dort müssen die optimalen Windflächen erarbeitet werden, in einem gemeinsamen Prozess, bei dem jeder von den Pachteinnahmen partizipieren kann. Bei der Auswahl wer die Windräder betreibt müssen lokale Gesellschaften oder aber sogar die Kommunen selbst bevorzugt werden. Dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien eben. Wer da von Märkten und Strombörsen schwätzt der findet es auch normal Privatwaldbesitzer von 90% der Kosten zu befreien und die Bürger mit den Kosten zu belasten…

Stellungnahmen zu PV Ausschreibungen

Was nützt es wenn sich die verschiedensten Institutionen zu Wort melden dürfen wenn sich keiner die Mühe macht die Beste Lösung zu finden? Ich habe eine unvollständige Sammlung von Anmerkungen zur Freiflächenausschreibung hier aufgeführt:
Erneuerbare Energie Magazin für Erneuerbare Energien, Dr. Florian Valentin Rechtsanwalt spezialisiert auf Energierecht ( hier Zusammenfassung), BEE Bundesverband Erneuerbare Energien (16 Seiten), Grüne Bundestag ,
BWE Jan Hinrich Glahr BWE Vizepräsident und Hans Josef Fell.

Das Bundeskabinett scheren solche Hinweise von ausgewiesenen Fachleuten nicht. Die machen ihr Ding, sie führen die Energiewende bewusst an ihr Ende. Mit dieser Verordnung zur Einführung von Ausschreibungen bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen wird ein weiterer Sargnagel für die schnelle 100% Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien eingeschlagen. Sigmar Gabriel preist diese Verordnung in den höchsten Tönen und merkt nicht wie sehr er sich in einem planwirtschaftlichen Energiewendelchen verirrt! Er redet schon von 2017 als ob er wüßte dass die PV Ausschreibung in Deutschland ein Erfolg wird. Es ist ein bürokratisches Monster welches Bürger abschrecken wird sich zu engagieren.

Natürlich gibt es auch schon eine kleine Zusammenfassung wer was zu der BMWI Verordnung geschrieben hat. Dem IWR sei Dank dass wir weitere Stunden unseres Lebens für die Energiewende mit dem Lesen von guten Hinweisen verbringen können. Auch bei PV Magazin, bei meinem Blogger-Kollegen Björn und nicht zu vergessen Eurosolar können weitere Minuten zur Erweiterung des eigenen Horizontes aufgewendet werden.

Andere handeln derweil!
In China wird massiv die Photovoltaik ausgebaut! China bumps! Dort bumpst es richtig! Schaut euch mal das Bild in dem Artikel an. Dezentrale Energie direkt auf den Häusern und nicht wie bei uns, Windräder mitten ins Meer…
Dort wird der Ausbau der kostengünstigen Photovoltaik betrieben, in Deutschland werden unsägliche Verordnungen (104 Seiten) geschrieben wie man die gefährliche Photovoltaik in typisch deutsch geordnete Bahnen lenken kann.

Da wird es richtig zur Nebensache wenn die Atomenergie von der Windenergie weltweit überholt wird! Wie ich bereits vor einem halben Jahr angekündigt habe, sind die Deutschen Zubauzahlen von Windenergie in 2014 sensationell und sie werden auch 2015 und 2016 sensationell sein! Selbst BaWü ist aus seinem Windschlaf erwacht und die Grün/Rote Landesregierung hat die Energiewende in BaWü in die richtige Richtung gestellt. Aber auch dort wird 2017 von Sigmar Gabriel die Ausschreibung eingeführt und dann ist auch bei der Windenergie der Wind aus den Segeln genommen. Die Ausschreibung macht die Bürgerenergiewende kaputt! Warum lassen wir uns dies gefallen?

Wir lassen uns viel zu viel gefallen von denen die nur den Profit sehen und nicht die Natur und die Menschen die eigentlich in den Vordergrund gehören! Hier ein aktuelles Beispiel von der Firma die auf dem IrRWEg ist und bleibt!

Für mich zeigt sich klar wir können so nicht weiter machen. Dieses Klein-Klein von vielen kleinen Organisationen, Bloggern und Lobbyisten. Wir brauchen etwas Neues! Einen kleinen Denkanstoß dazu hier aber wen interessiert denn das? Wer liest denn so viele Links durch? Kein Mensch und trotzdem sag ich euch, wir müssen was tun!

Denn diesmal gilt die Ausrede nicht, wir wussten davon nix!

 

Einfuhr Preisentwicklung bei Energieträgern

Ich habe mir erlaubt die Grafik “Index der Einfuhrpreise” des Statistischen Bundesamtes um den Energieträger Sonne zu erweitern. Schließlich höre ich ständig wir Solarfreunde sollten uns dem Markt stellen. Also habe ich mir die Mühe gemacht und in der Grafik die Preientwicklung der Solarstrahlung seit dem Basisjahr 2010 einzutragen.

Einfuhrpreise Sonne

Die rote Solarlinie zeigt die Kontinuität der letzten Jahren. Ohne besondere Hellseherische Fähigkeiten zu besitzen gehe ich mal für die nächsten hundert Jahre davon aus, dass sich daran nichts ändert. Vielleicht sogar die nächsten tausend Jahre.

Damit ist aber auch schon alles gesagt zum Thema wie geht es weiter bei der Solarenergie. Sie wird weiter kostenlos auf das Dach geliefert. Ob die politischen Gierhälse ihre Steuern auf diesen Energieträger in Zukunft erhöhen weiß ich natürlich auch nicht. Vermutlich ja, aber wenn dann bitte auf alle Flächen und nicht nur auf die Flächen, die Solarenergie zu Strom umwandeln. Unter dieser Voraussetzung wäre ich sogar für die Sonnensteuer!

Halt eines wäre noch zu sagen. Für Zocker, Glücksspieler und Gaukler ist die Solarenergie natürlich nicht zu gebrauchen. Diese Typen tummeln sich bei den anderen Energieträgern. Da wird munter gezockt auf steigende oder fallende Preise. Hauptsache der Kurs ändert sich. Irgendwie wird dann immer dran verdient. Bis der Kunde merkt wo der reale Preis liegen könnte ist schon die nächste Sau durchs Dorf gejagt und keiner kann sagen was eigentlich Sache ist. Erklärungen warum, wieso und weshalb werden auch täglich geliefert und keiner reflektiert warum die Vorhersagen von gestern so grottenschlecht waren.

Welche Tragik wenn Öl und Gas nicht mehr geschachert werden könnten! Wer verliert denn dann? Der Häuslebesitzer sicher nicht. Wieviele Statistiker verlieren dann ihren Arbeitsplatz? Gut die Einfuhrpreise für Kakao und Kaffee müssen immer noch dokumentiert werden. Dann bleiben die Arbeitsplätze im Statistischen Bundesamt ja doch erhalten. Obwohl die Einfuhrpreise so toll vorhergesehen werden können sind die Arbeitsplätze hoch volatil und ich hoffe dass bei den eventuell anstehenden betriebsbedingten Kündigungen keiner meiner BloggerfreundInnen ist! Ach so noch was: Es sind keine Betriebsbedingten Kündigungen sondern die Auswirkungen einer Bundeskanzlerin die den Mitarbeitern der Solarbranche eine Atempause verschrieben hat.

Wer hat das Modul zerstört?

Da wird doch nicht der Roland Koch jemanden motiviert haben das Modul zu zerdeppern? Bei meiner privaten PV Anlage hatte ich ja bereits das Verbotsschild aufgestellt an der Lärmschutzwand gibt es diesen Hinweis nicht und schwupps schon hat irgend ein Id… ein Solarmodul zerdeppert.

Defektes Solarmodul

Die Solaranlage steht jetzt gut 5 Jahre an der Lärmschutzwand und ich hab auch schon lange nichts mehr von den Gegnern gehört nachdem das Verwaltungsgericht in Kassel den Bebauungsplan für ungültig erklärte hat sich nix bewegendes mehr ereignet.

Ich selbst laufe auch nur alle paar Monate an der Sonnenwand vorbei und bemerke wenig Veränderung. Dass jetzt ein einzelnes Modul eindeutig durch einen Steinwurf zerstört wurde ist das einzig berichtenswerte. Wie auf der untersten Modulreihe zu erkennen ist wächst schon Moos über die Photovoltaikanlage die einst die Gemüter erzürnte

Da möchte ich doch hoffen dass die “Merkelsche Atempause der Solarbranche” nicht mehr so lange anhält und wir bald wieder 7 GW Photovoltaik jährlich installieren. Wenn dann ab und an ein Modul dank der Kochschen Anleitung kaputt geht soll es mir egal sein.