Kategorie-Archiv: Allgemeines

Atomkraftwerke zu Bratpfannen!

Auch wenn bei mir gerade der Dampf aus den Ohren kommt, möchte ich mir heute nochmals das 2. Infoforums Protokoll anschauen. Es geht um das Freimessen von radioaktiv verstrahltem Material aus den Atomruinen von Biblis. Klar ist nachdem die beiden Atomruinen noch nicht einmal 40 Jahre lang Strom produziert haben, müssen wir die radioaktiv verstrahlten Materialien noch lange, lange, lange sorgfältig behandeln. Unter Punkt 2.1 kann die Präsentation mit dem Titel “Gibt es eine ungefährliche Dosis?” angesehen werden. Ich verweise auf Folie 4 “Biologische Wirkung ionisierender Strahlung”. Da wird von direktere Schädigung von Biomolekülen, Bildung von chemischen Radikalen, absterben von Zellen, Organen, Organismus und DNA Brüchen, Mutationen: Kanzerogenese gesprochen. Da dieses Infoforum ja auf Jahrzehnte die Bürger rund um die Atomruinen informieren soll, frage ich mich was der Bürger der sich Folie 4 anschaut mitnehmen soll? Es kann anscheinend eine Menge passieren wenn Mensch Radioaktivität ausgesetzt ist.

Die Mitarbeiter in den Atomruinen dürfen nach der Info aus Folie 11 das 20-fache an Verstrahlung im Jahr erhalten. Na gut wenn diejenigen das Risiko bewusst eingehen kann ich es akzeptieren. Dass für die nichtsahnende Bevölkerung auch ein Grenzwert festgelegt werden muss ist auch klar und ich kann nicht mitreden wie hoch dieser sein sollte. Aber was mir auf den Keks geht sind die freigemessenen Materialien denen ja noch eine gewisse Radioaktivität anhaftet. Laut den Verlautbarungen auf dem Infoforum werden diese Materialien wenn sie “freigemessen” sind in den ganz normalen Wertstoffkreislauf eingebracht.

Da werde ich kribbelig! In Obrigheim werden freigemessene Materialien auf der ganz normalen Bauschuttdeponie abgeladen. Wo werden denn die Materialien von den Atomruinen in Biblis abgeladen? Gibt es da schon einen Plan? Wäre doch mal nett zu erfahren, welche Kommune von diesen Hinterlassenschaften noch lange was haben. Aber es ist ja nach atomrechtlicher Betrachtung kein radioaktiver Stoff mehr sondern Hausmüll. Also alles prima.

Die freigemessenen Metalle sollen natürlich dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Na prima, dann werden tatsächlich aus den Metallrohren aus den Atomruinen in Biblis Bratpfannen! Die kriegt der Ökobewußte Kunde dann bei Alnatura um sein Biogemüse mit fettarmen Zutaten zubereiten zu können. Vielleicht spart er dann mit den ganz, ganz leicht radioaktiven Pfannen auch noch Energie beim Braten?

Nö, so nicht! Ich meine wir sollten den Bauschutt aus den zurückgebauten Atomkraftwerken nicht in Deutschland unkontrolliert streuen. Dieser radioaktive Dreck sollte auf eigenen Deponien so lange gelagert werden bis nix, aber auch gar nix mehr gemessen werden kann. Ansonsten werden in Zukunft die Verbrauchermärkte an ihren tollen Kassen nicht nur den Barcode scannen, sondern wir werden an diesen Verkaufsstationen Messstationen erhalten die dem verehrten Kunden die Informationen gibt die er möchte. Ob da die Radioaktivität der letzte Wert wäre oder nur der Anfang weiß ich auch nicht. Aber das Vertrauen der Verbraucher schwindet immer mehr und keiner traut keinem mehr und das ist aus meiner Sicht derzeit auch berechtigt. Ich vertraue dem Infoforum in Biblis nicht viel…

Wenn Renè die Windkraftgegner in Stephanshausen rockt!

Gestern hab ich die 6 Hürden der Windbranche in Hessen aufgezeigt. Heute veröffentliche ich eine Rede die in Stephanshausen vom “ausgewiesenen Fachmann” dem  umweltpolitischen Sprecher der FDP Fraktion im hessischen Landtag gehalten wurde. Damit können sich die Windfreunde ein Bild machen, was ihnen auf dem Windbranchentag entgangen ist. Da hat ja die FDP gekniffen und stellte sich dem Forum aller im hessischen Landtag vertretenen Parteien nicht. Deshalb nochmals auch aus meinem Blog recht herzlichen Dank an Janine Wissler, Timon Gremmels, Peter Stephan und Frank Kaufmann dass ihr euch die Zeit genommen habt.
Jetzt aber zu der Lästerrede des umweltpolitischen Sprechers der FDP hier mal ein paar Auszüge:

“Es gibt Menschen die verdienen sich damit dumm und dämlich!”
“Es geht um ganz Deutschland”
“Die Windradlobby wird diesen Kampf verlieren!”
“Windräder rechnen sich nur durch Subventionen!”
“Kein Windrad in Hessen hilft dem Klimaschutz.”
“Die Projektierer machen ihr Projekt und streichen das Geld ein.”
“Kasse machen auf Kosten der Natur.”

Herr Rock dies ist kein Kampf sondern die Energieversorgung der Zukunft. Dass der Rocker angehimmelt wird kann man bei der Ansage erkennen:
“Ihm muss man glauben”.
Liebe Windkraftgegner ich glaube dem Rock nicht. Wir hatten schon mal einen Energie Heilsverkünder von der FDP, der den Windbaum propagierten. Ach so die jüngeren von uns haben davon noch nichts gehört? Ja es war damals im Jahr 2001 und sogar das Internet hat diesen Ausflug der FDP vergessen. Nein doch nicht eine tapfere Homepage hat diesen Schwachsinn noch dokumentiert. Der SFV kennt den Windbaum noch und hatte damals schon einen netten Vergleich aufgestellt. Das moderne Verkehrskonzept sollte auf “fliegende Teppiche” basieren…

Jetzt aber endlich zu dem “enorm wichtigen Redebeitrag”

Da bleibt euch wohl die Spucke weg! Der Renè freut sich schon auf den “Treckerumzug”. Im HR Video wird daraus eine Straßenblockade! Auch hier mein Dank an Timon Gremmels dass er gegen die lächerliche Micky Maus Graphik in diesem Bericht interveniert hat. Ein öffentlich rechtlich finanzierter Sender sollte sich solche verzerrenden Grafiken sparen. Die Vergleiche mit Protesten bei Castortransporten wie sie im HR Bericht gemacht wurden sind absolut lächerlich. Ich war schon bei Castortransporten und sage euch die Treckerchen die da in Stephanshausen rumgefahren sind ähneln eher einem Fastnachtsumzug (da bin ich auch Experte!) und haben nichts aber auch garnichts mit einer Castorblockade zu tun. Dass diese “Eskalation” der Sprache überhaupt stattfindet hat natürlich was mit den Sprüchen von Volker Bouffier zu tun. Er hat ja die Windgegner geradezu aufgefordert diese Art des Protestes anzuwenden…

Anmerkungen des Sonnenflüsterer:
Da auch ich schon Einnahmen durch Windräder hatte, suche ich einen Arzt der mich (natürlich kostenlos) untersucht ob auch ich mich schon “dumm und dämlich verdient habe”. Diese Vorsorgeuntersuchung wäre mir schon sehr wichtig!
Zum Hunderttausendstenmal, die Förderung der Erneuerbaren Energien sind keine Subventionen selbst wenn dies der einfach denkende Renè so selbstverständlich sagt.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich die Windvorrangflächen in Stephanshausen “nur” kurz auf einer Folie (Windbranchentag!) gesehen habe. Auf diesen “ersten Blick” halte ich diese Ausweisung auch für Diskussionswürdig! Aber das Ziel 2% der Landesfläche auszuweisen muss natürlich erfüllt werden, egal wen der Renè noch alles rockt.

Klagegemeinschaft statt Energieversorger

Früher war alles besser!

Na ja da durften uns noch die großen Energieversorger melken wie sie wollten. Heute ist das anders. Das Geschäft mit der Energieversorgung läuft nicht mehr wie gewohnt. Energie bereitzustellen ist nicht mehr so einfach. Plötzlich gibt es Kunden und keine Abnehmer und die Kunden werden dann auch noch zu Selbstversorgern. Da müssen Neue Geschäftsfelder her. Zum Beispiel eine ordentliche Rechtsabteilung die kann schon viel helfen…

Schauen wir uns doch mal die vier großen Energieversorger an. Als erstes die einfachen Fälle wie der schwedische Staatskonzern Vattenfall. Da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen! Wenn die Gewinne nicht mehr stimmen sind die Ruck Zuck aus Deutschland verschwunden. Am Gemeinwohl beteiligen die sich schon lange nicht mehr. Da haben sich die Schweden schon verabschiedet. EEG Umlage sollen schließlich die Bürger bezahlen die wollen doch immer Bürgerenergie. Hauptsache Vattenfall zahlt keine EEG Umlage. Dafür möchen sie allerdings entschädigt werden für den Ausstieg aus der Atomenergie. Da geht man halt mal an das Internationale Schiedsgericht (Investor-Staat-Schiedsverfahren) wegen den Atomruinen Brunsbüttel und Krümmel (Summe unklar, Geschäftsbericht 2011 – Schaden des Ausstiegs 1,18 Mrd. Euro).

Zur EnBW braucht man nicht viel zu sagen. Ob der Deutsche Staat für den Energieversorgungsschlamassel der EnBW aufkommt oder “nur” die schwäbische Hausfrau ist kaum Diskussionswürdig. Es wird allerdings Zeit, dass die BaWü Politik der EnBW klare Vorgaben macht. Mit dem Atomausstieg dort anzufangen wäre mal nicht schlecht. Schließlich haben die noch immer zwei Atomkraftwrke am Netz. Dass die EnBW auch bei der Klage wegen der Brennstoffsteuer dabei ist kann nur als Steuergeldverschwendung gewertet werden.

Dass sich dieses Pfund die E.ON nicht entgehen lassen darf (Achtung Ironiemodus an:) sind sie Ihren Aktionären schuldig. (Ironiemodus aus!). Bisher wurden ca. 4 Milliarden Euro Kernbrennstoffsteuer gezahlt, ob diese Summe demnächst auf die Konzernkonten zurücküberwiesen wird ist unklar. Da die Aktionärsstruktur soo schöön breit ist weiß auch keiner so recht wo die Interessen dieser Aktionäre liegen… Deshalb macht das Managment auch was es will.

Meine persönlichen Freunde die RWE (Recht Wenig Erneuerbare!) hat ja so Ihre Erfahrungen mit “Ewigkeitswerten“. Da könnten die Rechtsexperten demnächst gleich von der Kohleabteilung in die radioaktive wechseln. Wie die radioaktiven Hinterlassenschaften demnächst behandelt und vor allem von wem sie bezahlt werden sollen wird am Schluß natürlich von den Rechtsanwälten geklärt. Natürlich mit Unterstützung der “Experten” die uns immer erzählen, dass die Schadstoffbelastung (ob Radioaktive, Luftverschmutzung oder Wasserverschmutzung) für Menschen unbedenklich sind.

Für die Rechtsanwälte wäre der Atomkraftwerke Verschenkungsdeal zwischen den vier Atomkonzernen und der Bundesregierung natürlich Geschäftsschädigend. Ebenso für die “Experten” die haben zwar ebenso wie die “Konzernbosse” weiterhin Beschäftigung aber die Gehälter/Gagen/Tantiemen dürften niedriger werden. Wer will das schon…

 

Drama Sonnensteuer

Ich weiß kein Mensch kann diese elenden Diskussionen um das EEG 2014 noch hören. Da immer über alles diskutiert wird entstehen wahre Monsterdiskussionen und das Detail bleibt auf der Strecke.

Ich bin natürlich anders ich schaue mal ins Detail und schau mir die Eigenverbrauchsmenge und die privilegierte Strommenge an.
Es ist doch verwunderlich, dass die Eigenverbrauchsmenge die im Jahr 2014 immerhin 2.790 Gigawattstunden betragen soll in den nächsten Jahren auf bis auf 5.890 Gigawattstunden im Jahr 2018 mehr als verdoppeln soll! (Quelle: Frankfurter Rundschau)

Ich frag mich immer wie diese zukünftigen Zahlen wohl ermittelt werden? Eine Verdoppelung wie schrecklich, die Bürger entsolidarisieren sich und der klägliche Rest an Stromverbraucher muss die Lasten für Netz etc. alleine tragen. Damit dies nicht geschieht denken unsere Regierungspolitiker über eine Sonnensteuer nach, die nur diejenigen zahlen müssen die aus Sonnenstrahlen Strom machen und ihn unverschämter Weise auch noch selbst nutzen! Wer die Sonnenenergie auf seiner Fläche nicht nutzt, sozusagen verschleudert, muss keine Steuern zahlen. Er erhält also eine Art von Solar Subvention! ;-)

Gleichzeitig schützen unsere Regierungspolitiker die “stromintensiven Unternehmen” weil sie Angst haben diese Unternehmen würden in das Ausland abwandern. Die Arbeitsplätze dieser “stromintensiven Unternehmen” würden dann verloren gehen. In der Argumentation werden aus den “stromintensiven Unternehmen” plötzlich Unternehmen in denen viele Arbeitsplätze vorhanden sind. Welche Art von Arbeitsplätzen wird natürlich nicht diskutiert. Diese Unternehmen dürfen sich aus der Solidargemeinschaft der Energieverbraucher verabschieden. (Wohlgemerkt Begründung – stromintensive Unternehmen!). Zahlen dürfen die Strom sparenden Bürger und mittelständische Unternehmen…

Wenn man die Kilowattstunden sucht, die in 2014 von diesen stromintensiven Unternehmen (fast) Abgabenfrei konsumiert werden darf, stellt man fest:
Dies ist eine ordentliche Summe! Sie summiert sich auf
107.101 Gigawattstunden!

Wie bitte!

Befreit werden 107.101 Gigawattstunden (stromintensive Unternehmen)
Belastet werden 2.790 Gigawattstunden Betreiber von Erneuerbaren Energien mit Eigenverbrauch!

Die stromintensiven verbrauchen das 38-fache an Strom und werden entlastet und diejenigen die in Erneuerbare Energien investieren sollen per Gesetz mit einem Verwaltungsmonster belastet werden?

Liebe Bundesregierung mir reicht es für heute. Ich kann nur sagen:

Ihr habt nicht mehr alle Tassen im Schrank!

Französisch?

Ich hatte mal wieder die Ehre interviewt zu werden. Diesmal hat sich Claire Stam eine Fachjournalistin mit Themenschwerpunkten Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften aus Frankfurt angesagt. Wie immer in solchen Fällen ist dann ein Gang in unser Bürstädter Cafè Flair (das Cafè ist im Original besser wie die Homepage!) angesagt. In einem lockeren Gespräch (1 Std.) war das Gespräch über alles mögliche was ich so mache im Kästchen und der Block war (fast) vollgeschrieben. Leider komme ich heute erst dazu auf den Artikel zu verlinken. Leider kann ich auch nicht berichten was im Artikel drinsteht. Fleißige Sonnenflüsterer Blog Leser wissen, der Sonnenflüsterer babbelt nur hessisch und spricht keine Fremdsprachen ausser ein wenig hochdeutsch!

Vielleicht findet sich ja jemand der mir kurz flüstern kann was Claire Stam da veröffentlicht hat?

“Einen Strahl kotzen”

Darf man so was sagen? Ja man darf! Wenn sich einem der Magen umdreht und die eigene Hilflosigkeit bewusst wird dann darf man “einen Strahl kotzen” auch sagen. Ich zitiere Karl-Heinz Remmers der sich über Rainer Baake und Agora Energiewende mal “richtig tierisch aufgeregt” hat. Wenn der Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen als “die folge eines unkontrollierten Wachstums” bezeichnet wird dann ist diese Kritik berechtigt. Die Solarbranche hat drei Jahre lang jeweils mehr als 7.000 MW Photovoltaikleistung in Deutschland installiert. Dabei gingen die Kosten für die Solarmodule in ungeahnter Weise in die Knie! Eine Entwicklung die eigentlich erfreulich und sinnvoll ist. Aber die “Apparatschiks” wolle so etwas nicht. Es muss ja ein geplanter Ausbau geben! Gab es eigentlich auch einen geplanten Ausstieg aus dem Schreibmaschinenalter hin zu Computer oder wurde dies durch einen atmenden Deckel auf Computerchips gegängelt?

Was Baake als unkontrolliertes Wachstum bezeichnet war ein massives Ausbildungsprogramm der mittelständischen Solarinstallateure. Wir haben in kürzester Zeit 50.000 Menschen ausgebildet! Das kostete viel, viel Geld was keiner gezählt hat. Jetzt sind diese ausgebildeten jungen Menschen in anderen Sparten wieder unterwegs. Standet Investment würde man in der Großindustrie sagen und einen Prozess gegen die Bundesrepublik anstreben. Aber 50.000 Solarmenschen haben keine Rechtsabteilung. Die Rechtsverdrehungsspezialisten arbeiten ja auch bei RWE und Co. Dort wird ja immer vom Atomausstieg geredet. Ich habe beim Infoforum zum Rückbau der beiden Atomruinen in Biblis die aktuellen Zahlen aus der Ruine gezeigt bekommen.

671 Mitarbeiter – im Jahr 2010
635 Mitarbeiter – im Jahr 2011
494 Mitarbeiter – im Jahr 2012
451 Mitarbeiter – im Jahr 2013
421 Mitarbeiter – im Jahr 2014
399 Mitarbeiter – im Jahr 2015

Ja die wissen schon, dass sie 2015 noch 399 Mitarbeiter haben. Planwirtschaft halt. Wenn ich die Zahlen 2010 mit 2014 vergleiche wurden gerade mal 250 Arbeitsplätze durch die Wandlung zweier Atomkraftwerke in zwei Atomruinen vernichtet. Insgesamt wurden 8 Atomkraftwerke in Ruinen gewandelt sind nach Adam Riese 1.000 Arbeitsplätze! Die immer wieder angeführten Fremdfirmen die in den AKW’s arbeiteten rechne ich nicht mit. In der Solarbranche wurden die Arbeitsplätze z.B. bei den Gerüstfirmen auch nie mitgerechnet.
In der Atomindustrie wird der Verlust von 1.000 Arbeitsplätze als Atomausstieg bejammert.
In der Solarindustrie werden 50.000 Solarjobs dem unkontrollierten Wachstum zugeschrieben.
Ja Kalle ich auch! Ich könnte ko….!

Die Apparatschiks (der Ausdruck gefällt mir ganz besonders…) planen ja schon die nächsten Angriffe. Es wird von einem EEG 3.0 geschrieben!

Der Präsident des CDU Kneipenrates Prof. Dr. Kurt Lauk fordert schon ein EEG 3.0 und die Agora springt auf diesen Zug auf. Dabei finde ich es schon frech/dummdreist oder auch nur lustig wenn die Agora von einem EEG 2.0 schreibt! Liebe Agorianer es gab nie ein EEG 2.0 und es wird nie ein EEG 2.0 geben. Allenfalls könnten unsere Bundestagsvertreter in der Variation EEG 2.18.53 nach x-Gesprächen/Diskussionen/runden Tischen/Entwürfen/Anhörungen einen Dschungelartigen Komplex verabschieden den kein einzelner mehr überblickt und schon gar nicht beherrscht.

Deshalb wird das schärfste Schwert (Verunsicherung!) gegen die Erneuerbaren Energien weiter gewetzt und ein EEG 3.0 wird kommen, zum Leidwesen der noch verbliebenen Mitarbeiter in der Arbeitsintensiven Branche der Erneuerbaren Energien.
Ja Kalle ich auch! Ich könnte ko….!

Rückbau Atomruine Biblis

Gestern Abend war es soweit das Infoforum informierte “die Bürger” über den Rückbau der Atomruinen in Biblis.

Originaltext aus dem Geschäftsordnungs Entwurf:
“Das Informationsforum verfolgt das Ziel, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in der Region in institutionalisierter Form über Fragen des Rückbaus der kerntechnischen Anlagen am Standort Biblis umfassend und transparent zu informieren.”

Natürlich war ich vor Ort und habe mich auch zu Wort gemeldet. Obwohl es schwierig ist dem Fachchinesisch der “Experten” immer zu folgen…
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Mir sieht man sicherlich meine Besorgnis an…

Enttäuschend für mich war die schwache Beteiligung der “gesellschaftlichen Gruppen” bei einer “Kampfabstimmung” waren nur 16 von 22 “gesellschaftlichen Gruppen” anwesend! Da die meisten fehlenden Persönlichkeiten dem politischen Spektrum zuzuordnen sind möchte ich doch mal darauf hinweisen:
“Ihr braucht euch nicht bei der Europawahl über eine niedrige Wahlbeteiligung aufregen wenn ihr selbst nicht in der Lage seit euren Job zu machen!”. Natürlich hätte es auch gutgetan wenn mehr Bürger wie die ca. 100 anwesenden da gewesen wären.

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Besonders enttäuschend waren die Anwesenheitszeiten der politischen Vertreter aus dem hessischen Landtag von FDP und CDU. Schließlich waren FDP und CDU für die Verlängerung der Laufzeit verantwortlich und für den verkorksten zweiten “Atomausstieg”.
Die FDP kam zu spät und ging zu früh, wobei die FDP ja auch in der Regel zu energetischen Fragen keinerlei Input bringt. Mich ärgert dieses Verhalten da ich einen Sitz für die angrenzenden Kommunen (Lampertheim, Bürstadt, Einhausen und Groß-Rohrheim) gefordert hatte. Dies aber abgelehnt wurde weil das Gremium dann zu groß würde. Jetzt stell ich fest ein Teil des Gremiums sieht sich nur als Lückenfüller und Platzhalter. Dies muss natürlich anders werden!

Schön dass mein Darmstädter Freunde zur Verschönerung des Raums beigetragen haben.
2014-05-27 17.02.20

Es gäbe viel zu berichten aber ich warte noch ab bis die Unterlagen im Netz stehen dann wird sicherlich vieles besser zu erläutern sein.

Meine Frage die ich stellte bezog sich auf mein fehlendes Vertrauen in das bisher vorgestellte Abbau Szenario. Ich bin Anwohner (8 km Luftlinie von der Atomruine entfernt) und das “viele Papier”, “die Paragraphen” sind mir suspekt. Ich forderte Messstationen rund um die Atomruinen zur Messung der Radioaktivität und im Wasser Auslauf Kanal. Diese Messinstrumente sind neutral zu betreiben und die Messergebnisse sind zeitnah zu realisieren und öffentlich zugänglich (im Internet) zu Veröffentlichen. Der nette Herr von der Atomaufsichtsbehörde hat natürlich auf die gute bisherige Praxis (Lachanfall!) verwiesen. Aber immerhin wird dieses Thema auf dem nächsten Infoforum unter dem Tagesordnungspunkt “Umgebungsüberwachung” näher beleuchtet.

Meine zweite Frage was ein “biologisches Schutzschild” sei wurde wie von mir erwartet mit der Antwort “es ist Beton” beantwortet. Wenn es Beton ist sollte man es auch Beton nennen! Oder sollen wir zukünftig sagen wir bauen an das Windrad nicht mehr ein Fundamente dran sondern stellen das Windrad auf ein “biologisches Schutzschild”?

Deshalb auch der Begriff “Atomruine” und nicht “Atomkraftwerk” die Zeiten sind vorbei, dass in Biblis ein Atomkraftwerk stand es ist und bleibt eine Ruine die abgebaut werden muss. Der Abbau und die Lagerung der radioaktiven Materialien muss aber so sicher wie möglich für die Anwohner gestaltet werden. Die Erfahrungen der Bibliser mit der längeren Lagerung von Lebensmittel sind dazu allerdings nicht ausreichend! (Man beachte Bild zwei Fasslagerung und Bild drei Container!)

KIVA statt Klimaschutzfond!

100 Milliarden Dollar sollen ab 2020 jährlich fließen!

Wer hat sich denn solch einen Mist ausgedacht? Auch wenn der “Durchbruch” bei den Klimafinanzen gerade gefeiert (vermutlich mit Sekt, Fingerfood und Häppchen) wird. Es kann sogar schon eingezahlt (Girokonto?) werden. “Deutschland soll mit einem substanziellen Beitrag vorangehen”. Ende 2015 soll es zu einem weltweiten Klimaabkommen führen. Wie Klasse! Dann haben die Damen und Herren von 2009 an bis Ende 2015 getagt um ein Papier zu verabschieden! Den Damen und Herren würde ich gerne den Tip “KIVA” geben. Da kann man dass was in Jahrelangen Diskussionen auf Papier festgehalten wird tun! Da braucht man keine 100 Milliarden Dollar jährlich sondern 25 Dollar! Wobei man die 25 Dollar auch wieder zurückbekommt!

Das wäre aber sicher nicht im Sinne der Damen und Herren. Da versickert ja nichts auf dem Weg zum Bedürftigen und auf dem zurück zum Geldgeber. Es gibt ja auch keine Kaffeekränzchen mit Fingerfood. Nöö da muss der Geldgeber sich online anmelden und aus vielen Menschen die eine eigene Idee haben eine aussuchen und sich entscheiden! Das ist nicht so einfach wie es sich anhört! Aus aktuellem Anlass habe ich gerade mal wieder einen Kredit (keine 100 Milliarden!) sondern 25 Dollar (ich gebe immer nur 25 Dollar!) vergeben. Leider gab es keinen der für ein Solarprojekt Geld suchte! Immerhin suchen derzeit mehr als 3.000 Projekte eine finanzielle Unterstützung…

Ich hab mich heute Morgen für eine “bunte Truppe” aus Mali entschieden. So wie ich es verstehe Fischhändlerinnen. Das ist zwar kein Klimaschutzprojekt wie es der Greene Climate Fund fördern will aber es soll heute ja nur ein Beispiel sein was machbar ist. Diese sieben Fischverkäuferinnen wissen am besten wie sie ihr Leben nachhaltig gestalten können. Die brauchen keinen Rat von einem “Greene Climat Fund” sondern sie brauchen einen Kredit über 5.925 Euro den sie in 8 Monaten zurückzahlen wollen. Bei uns würde man sagen es sind Kleinunternehmer die normalerweise von keiner Bank einen Kredit bekämen. Wir KIVA’ner wissen aber, dass genau diese Kleinunternehmer ihren Kredit wieder zurückzahlen. Ich bin da zuversichtlich…

Die Mali Truppe war mein 699 Kredit den ich vergeben habe und die überwiegende Anzahl von Krediten wurde zurückgezahlt. Mit macht diese Förderung von aktiven Menschen Spaß und ich finde wir sollten viel direkter unser Geld einsetzen und nicht über x-Kaffeekränzchen-Organisationen Unterstützung organisieren. Nur der direkt Bezug zu “meinen” Kreditnehmern zeigt mir immer wieder wie gut es mir hier geht und dass geben auch Spaß machen kann.

Schön wäre es natürlich wenn mehr Solarprojekte im Angebot wären aber die Entwicklung ist positiv…

Windparkeinweihung Großer Wald

Na ja ein Windpark der im “Großen Wald” eingeweiht wird hört sich im ersten Moment nicht so prickelnd an. Aber da braucht man sich keine Gedanken zu machen es ist ein Windpark Made by “Elke, Bernd und Uwe“! Ich glaub die könnten Windräder im “tiefen Tal” planen, bauen und betreiben und wir “Kommanditisten” wären immer noch zufrieden…

Konkret bin ich seit 13,5 Jahren als Kommanditist (Geldgeber) bei Windparks Made by “Elke, Bernd und Uwe” dabei und ich bin bis heute zufrieden. Die haben es einfach drauf! In BaWü sind ja 5 Windräder zu je 3,2 MW ein neuer Rekord und dementsprechend war die politische Prominenz beim Fest vor Ort. Dass auch der örtliche Pfarrer die Windräder segnet dürfte ebenso eine nicht alltägliche Einweihungsfeier bestätigen. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat diesen Event der von den Bürgern hervorragend angenommen wurde entprechend gewürdigt.

Zum Windpark gibt es nicht viel Zusätzliches zu sagen. Wie immer haben Elke, Bernd und Uwe ihren “Neuesten” Windpark mit allen Ertragszahlen transparent im Netz stehen.

Dank dem Haus und Hoffotograf Christian Meixner gibt es einige Bilder zu meiner kleinen Ansprache zu der ich mich zwei Tage vor der Einweihung entschlossen hatte. Ich habe meinen Dank für die lange Zeit bei Elke, Bernd und Uwe ausgesprochen in der sie immer Zuverlässig, Fair und transparent zu ihren Kommanditisten waren. Die Kommanditistenversammlung von Elke, Bernd und Uwe sind ein Genuss! Aber auch das Einweihungsfest!

Ich stelle euch einfach mal die Bilder zur Ansicht.

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Hier sitz ich noch mit meinem Sonnenschein im Festzelt und höre (insgesamt 1 Stunde!) meinen Vorrednern mehr oder minder interessiert zu!
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Mein Einstieg zu meinem Redebeitrag bezog sich auf den Gag von Landrat Brötel (CDU) der meinte beim Frühschoppen der Anlieger Kommunen würde jeder Redner der mehr als “Prost” sagt als Schwätzer deklariert. Ich erinnerte H. Brötel dran dass er mehr als Prost (und alle Nachredner ebenfalls nicht!) gesagt hat, aber nicht zum trinken auf das tolle Projekt aufgefordert hat!
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Ich hab es aber…(Man achte auf die Vorfreude meinerseits!)

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Im Festzelt stieß ich mit diesem Ansinnen auf viel Zustimmung!

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Danach allerdings musste ich einiges loswerden. Vor allem habe ich Elke, Bernd und Uwe gedankt für die fünf Windparks die von Ihnen inzwischen geplant, gebaut und betreut werden.
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Natürlich dauert es nicht lang und ich hab mich in Rage geredet…(Achtung die GroKo hat nix gutes vor…)

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Um dann schnell überzuleiten zu den “Pfeffersäcken” in Berlin und dann komm ich richtig in Schwung…

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Erwischt hat es diesmal die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) die für die letzteren Windparks von Elke, Bernd und Uwe eine Prospektprüfung durchführten! Natürlich gegen richtig viel Kohle! Da kann ein Kommanditist ganz schön sauer werden wenn es um’s Geld geht! Ich brauch das Geschwafel der Berliner Pfeffersäcke nicht!

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Leider hatte das Rednerpult keinen ordentlichen “Klopfplatz” aber in dem Moment hält den Sonnenflüsterer nix mehr…

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Hier ist mein Zusage an Elke, Bernd und Uwe! Auf meinen Bierdeckel hab ich denen bereits zugesichert. Mein Sonnenschein und ich wir sparen schon für den nächsten Windpark!
Wir sind dann wieder dabei.
Wir brauchen kein Prospekt und wir brauchen keine Berliner Pfeffersäcke die eine Prospektprüfung durchführen. Wir sind einfach dabei! Denn die Menschen unseres Vertrauens (Elke, Bernd und Uwe) die kann man nicht “prüfen” nein man muss sie erleben. Basta!

Im Laufe des Tages haben sich viele Kommanditisten mir angeschlossen und gesagt natürlich wären sie beim nächsten Windpark von Elke, Bernd und Uwe wieder dabei.

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Bei Elke, Bernd und Uwe fanden meine Worte erfreuliche Reaktionen und ich hoffe ich konnte den drei es ein wenig schmackhaft machen noch einen! Nur noch einen! Einen klitzekleinen Windpark zu planen, bauen und betreiben…(schaun mer mal!)

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Danach ging es im Festzelt noch lange “hoch her” und die verschiedensten Blaskapellen der Gegend machten richtig hörbaren Wind im Zelt.

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Und Bernd mit seinem Grünen Körbchen mit meinem kleinen Dankeschön (Spargel und Erdbeeren) machte noch so manche Runde mit den vielen Besuchern.

Elke, Bernd und Uwe ich sag nochmals Dankeschön für das tolle Fest.

Am Freitag sehen wir uns ja schon wieder zur Gesellschafterversammlung “Windpark Ravensteiner Höhe” im Schloß Merchingen

Vermutlich höre ich dann wieder diesen gefürchteten Satz der uns Kommanditisten schlaflose Nächte bereitet: “Leider war der Wind nicht so stark wie im Prospekt angenommen!”

Nehmt euch schon mal viel Zeit wir übernachten dieses Mal im Schloß und haben viel Zeit und viel Durst! Prost auf Elke, Bernd und Uwe und deren Windparks!

Die SPD muß Sigmar Gabriel stoppen!

Liebe Freunde der SPD jetzt wird es hart.
Es gibt immer eine Grenze und die hat Sigmar Gabriel gerade überschritten!
Was Sigmar beim Empfang der rheinland-pfälzischen Landesregierung von sich gegeben hat lässt das Fass überlaufen. Ihr Lieben Freunde der SPD und der Erneuerbaren Energien müsst Sigmar Gabriel stoppen!
2014 05 17 RMP Gabriel auf Konfrontationskurs
Ich übernehme mal Zitate aus dem Bericht der Rhein Main Presse vom 17.5.2014.

“Bei einer vernünftigen Energiewende hätte man erst die Netze ausgebaut und dann die klimafreundlichen Energieanlagen. Wir machen das in Deutschland umgekehrt”.

“Wir subventionieren erneuerbare Energie mit 22 Milliarden Euro pro Jahr. Dagegen war die Subventionen der Steinkohle ein Schnäppchen”

“Zu Beginn der Energiewende haben unsere europäischen Nachbarn interessiert geschaut, was wir machen. Heute halten uns weite Teile der Welt für verrückt”

Wenn Sigmar bei der Überarbeitung des EEG Fehler gemacht hätte (das hat er auch bisher!) wäre dies für mich noch zu ertragen gewesen. Dass er jetzt aber auch den Ausbau Erneuerbaren Energien als falsch bezeichnet ist wohl unverfroren! Ich weiß nicht ob er was raucht oder trinkt oder schnupft, egal was: Er nimmt auf jeden Fall zu viel davon!

Klar zu Beginn der Energiewende haben alle auf Deutschland geschaut. Wir haben Arbeitsplätze in der Wind und Solarenergie geschaffen. Eine Entwicklung wie es niemand (außer Hermann!) vorhergesehen hatte. Zubau Zahlen die jährlich getoppt wurden. Es passte einfach! Atomausstieg und Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dann kam der Eiertanz!

Laufzeitverlängerung!
Fukushyma!Energiewende mit tölpelhaftem Atomausstieg!
Einführung des Ausgleichsmechanismus!
Ausweitung der Industrieprivilegien!

Dieser Eiertanz wurde von schwarz/gelb verursacht und ist verantwortlich für die 6,24 Cent je Kilowattstunde die von kleinen Stromkäufern zu zahlen ist.

Dann kam Siggi und ich dachte schwarz/rot wird besser wie schwarz/gelb!

Wo der Siggi die 22 Milliarden hernimmt kann ich nicht sagen. Mir liegen nur jährliche Zahlungen von unter 20 Milliarden vor! Dass diesem Geld eine Gegenleistung gegenüber steht vergisst der Siggi zu erwähnen! Dass Siggi aber von “Subventionen” spricht zeigt, dass Pop-Siggi in den letzten 14 Jahren anscheinend immer die Kopfhörer im Parlament aufhatte! Es wurde mehrmals auf europäischer Ebene höchstrichterlich geklärt dass die EEG Förderungen keine Subventionen sind. Jetzt gräbt Siggi diesen alten Treppenwitz aus!

Dass der Siggi auch noch meint wir müssten Vernünftigerweise erst die Netze ausbauen um weitere klimafreundliche Energieanlagen zu bauen ist oberfrech! War die rot/grüne Energiewende unvernünftig? Siggi trampelt auf den Erfindern des EEG rum ohne selbst eine vernünftige Lösung vorweisen zu können!

Wir bauen seit 14 Jahren Kraftwerke!
Wir erhalten durchschnittlich eine Rendite von 7 – 7,5% zugestanden.

In all den Jahren (Vierzehn an der Zahl!) hätten die Netzbetreiber die Netzinfrastruktur ausbauen können. Staatlich unterstützt mit einer garantierten Rendite von mehr als 9 Prozent. Warum Siggi, warum haben die Netzbetreiber ihren Job nicht gemacht?
Ich verstehe auch nicht warum dem Siggi plötzlich die Idee kommt wir müssten Netze ausbauen. Seit 2005 sitzt er im Bundestag und diesen Schwerpunkt konnte ich bei der SPD bisher nicht erkennen? Wusste Siggi damals schon wo in 2014 die Kraftwerke stehen? Das hätte er ja damals wissen müssen wenn er vorsorglich die Netze hätte bauen wollen?

Mich erstaunen diese Aussagen und möchte auf das hessische Wahlprogramm der SPD verweisen. Dort sind innovative Ideen (u.a. von Thorsten Schäfer Gümbel) aufgezeigt worden.

“Die Energiewende wird zu einem zweiten Wirtschaftswunder in Deutschland – wenn jetzt die Weichen richtiggestellt werden. Wir sehen im vollständigen Umstieg auf eine Versorgung aus Erneuerbarer Energie und der gleichzeitigen Steigerung der Energieeffizienz eine große wirtschaftliche Chance für Hessen, die wir aktiv gestalten wollen.”

“Wir sind überzeugt: Nur die Energiewende garantiert langfristig stabile Energiepreise. Durch die Endlichkeit der fossilen Energieträger wie Kohle und Gas würde es ohne Energiewende zu erheblichen Kostensteigerungen im Energiebereich kommen, so wie die Kostensteigerungen der letzten Jahre vor allem auf die steigenden Kosten fossiler und atomarer Energieträger zurückzuführen sind.”

Es wird Zeit, dass die Masse der SPD Politiker die einen Echten Wandel im Energiesystem wollen, dem Siggi Einhalt gebieten. Die obigen drei Sätze sind eines SPD Wirtschaftsministers nicht würdig. Es ist auch unwürdig die 100 Vorschläge aus den Ländern einfach vom Tisch zu wischen. Vielleicht sollte sich die SPD überlegen ob sie nicht lieber den Siggi vom Tischt wischt.

Mit Siggi wird das nix, bei der nächsten Bundestagswahl!