Archiv der Kategorie: Argumente

Die Argumente enthält einzelne Folien aus meinen Vorträgen

Messdaten online stellen

Immer erst dann wenn „Grenzwerte“ überschritten werden schlagen die Wellen in den Medien hoch. Beim Feinstaub war es gerade mal wieder so. In Stuttgart waren die Feinstaubwerte unterirdisch

Dabei gibt es vom Umweltbundesamt Messwerte die jeder einsehen kann.

„Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren.“

Der kritische Leser erkennt sofort den Pferdefuß, der bei der Veröffentlichung von radioaktiven Werten schon immer mein Hauptargument im Informationsforum in Biblis war.

Der Pferdefuß: Die Fachleute ermitteln mehrmals täglich! Ja, aber die Werte werden erst mit zwei Stunden Verzögerung veröffentlicht. Meine Forderung beim Informationsforum war die Messwerte sofort online zu stellen und bei Grenzwertüberschreitungen die interessierten Bürger zu warnen! Nur dann machen Messwerte Sinn. Denn derjenige der sich in der Nähe der Messstation befindet kann für sich entscheiden ob der dieser extrem Situation weiter ausgesetzt sein will. Ansonsten sind diese Messwerte nur für statistische Aussagen zu gebrauchen. Ich will aber dass Menschen geschützt werden oder sich selbst schützen können.

Als Warnsystem habe ich immer wieder Katwarn gefordert. Ein bestehendes Warnsystem dass mich z.B. vor Starkregen schon gewarnt hat… Aber ich habe keine Rückmeldung bis heute erhalten.

Da darf es den Bibliser Bürgermeister nicht wundern, wenn immer weniger „Öffentlichkeit“ zu den Veranstaltungen kommen. Zumindest möchte er das Format des Infoforums verändern. Da wäre es doch gut wenn als erstes mal meine Fragen vom 4.11.2016 beantwortet würden. Die sind ja im Bergsträßer Mailsystem „verschüttet“ gegangen. Nach meiner Nachfrage auf dem Infoforum, wurde recherchiert und am 23.11. der Eingang meiner Fragen bestätigt und eine „Zwischennachricht in den nächsten Tagen“ angekündigt. Auf die warte ich heute noch. Da bin ich mal gespannt ob Herr Kusicka „schließt nicht aus, dass auch mit den Kritikern über den Neustart geredet wird“.

Da bin ich gespannt ob ich als „Kritiker“ mit einbezogen werden…

Wie wertvoll schnelle Informationen sein können erleben wir derzeit am größten Staudamm der USA. Auch da immer wieder die gleiche Forderung. Messwerte gehören allen Menschen und nicht nur den Fachleuten.

Schnell müsst ihr heute auch sein wenn ihr so wie ich Carolina noch bei ihrem KIVA Solarprojekt unterstützen wollt. Sie braucht nur noch 75 Dollar. Auf geht’s!

Gestern habe ich ja erstmals auf der neuen Plattform der Energieblogger veröffentlicht. So ganz fit bin ich dort noch nicht aber ich möchte nochmals auf das Projekt #nachhaltige100 verweisen. Kilian hat das einen Bericht über das Erste Treffen geschrieben.

 

Mikrokredit statt Soldaten

Mir ist klar, dass weder die Soldaten, noch mein Mikrokredit das Problem in Mali lösen. Aber ich bin mir sicher, dass meine 25 $ die ich der „Seniwe Group“ geliehen habe, eine bessere Investition ist, wie der Beschluss des Bundeskabinetts Soldaten nach Mali zu schicken. Schauen wir uns mal an wo die Soldaten und wo die „Seniwe Group“ aktiv sind.

Mali liegt in Afrika und die Soldaten inclusive einiger Hubschrauber werden in der Stadt Gao eingesetzt. Ich hab wirklich keine Ahnung was die dort mit den vier Transporthubschraubern und vier Tiger Kampfhubschrauber machen. Eigentlich will ich das auch nicht wissen.

Was mich mehr interessiert ist was macht die „Seniwe Group“ mit meinen geliehenen 25 Dollar. Die Chefin „Justin“ ist 51 Jahre alt, hat 11 Kinder und sie verkauft Hirse (millet) und Peanuts. Sie will in 8 Monaten allen die ihr Geld geliehen haben die Summe von 1.025 $ wieder zurückgezahlt haben. (Ursula von der Leyen wird unser Geld nie wieder zurückgezahlt bekommen…)

Beide Projekte liegen gut 700 km Luftlinie auseinander. Wie weit die beiden Projekte vom Denkansatz auseinander liegen weiß ich auch nicht genau. Ich vermute es sind Lichtjahre.

Auf der einen Seite die deutschen Soldaten mit ihren Kampfhubschrauber die auf Jahre hinaus in Mali ohne Plan rumfliegen. Die andere Seite fünf Frauen die eine klare Strategie haben. Sie verkaufen auf dem lokalen Markt ihre Waren. Wenn sie Gewinn erzielen, wollen sie damit in die Bildung ihrer Kinder investieren. Langfristiges denken zum Wohl der nächsten Generation der lokalen Community.

Gut meine 25 $ werden den Kuddel Muddel in Mali nicht gravierend (auch ich handle mit Peanuts!) beeinflussen. Aber ein kleiner Sonnenflüsterer kann eben nur aufzeigen wo der Weg hingehen sollte.
Gehen muss ihn jeder, für sich selbst.

Oder aber wenn das Bundeskabinett mal locker die Peanuts Summe von 4,7 Millionen Dollar rausrücken würde, könnten über 4.900 Projekt in KIVA finanziert werden. Hilfe zur Selbsthilfe eben. Die 4.900 Projektleiter wissen am Besten wo und für was sie Geld brauchen. Das ausgeliehene Geld käme sogar zurück!

Ich würde mir auch wünschen dass die Energieblogger wieder aktiver und politischer schreiben würden. Dies vermisse ich hier konkret in Deutschland.

Solarunternehmen unterstützen

Ihr habt es sicherlich schon gemerkt, dass der Sonnenflüsterer im Jahr 2017 auf die kleinen Projekte scharf ist. Aber nicht nur scharf sein, sondern ich will selbst etwas machen. Da mir die Kohle fehlt um in Deutschland richtig fett einzusteigen, hab ich mir ein Unternehmen im Kongo ausgewählt. Gut so wie es aussieht besteht der Laden nur aus zwei Personen aber die sie sind schon seit 2013 im Geschäft. Ich unterstütze mit einem Kleinkredit oder vielleicht ist der Ausdruck, ich leihe der „Famille Muganga Group“ meine täglichen 25 Dollar richtiger!
Natürlich bekomme ich keine Zinsen. Weiterlesen

Bürgerenergie 2017 ohne Subvention möglich

Als erstes ein frohes neues Jahr an alle Leser. Auch im Jahr 2017 will ich mehr oder weniger, im Blog meine Meinung niederschreiben. Ob es euch weiter hilft weiß ich nicht, aber mir hilft es!

Ich will auch keinen Rückblick machen wie es mein Energieblogger Kollege Daniel macht, ich schau nur nach vorn. 😉

Meine Hilflosigkeit gegenüber der Bundespolitik hat mich bewogen aufzuzeigen, dass wir eigentlich schon am Ziel sind. Solarenergie ist so kostengünstig, dass kein anderer Energieträger mithalten kann. Weiterlesen

Versicherungswirtschaft will Guerilla Balkonmodule

Kaum bin ich mal 20 Tage nicht aktiv überschlagen sich die Ereignisse bei den Balkonmodulen… (PVPlug, Guerilla PV, Stecker Geräten). Den größten Überraschungscoup verbuchte Greenpeace-Energy mit einem „Geständnis“ vom Netzbetreiber Westnetz, dass „keine schädlichen oder störenden Rückwirkungen auf unser Elektrizitätsversorgungsnetz erkennbar sind“. Guerillios was wollt ihr mehr? Weiterlesen

PV Plug Preisträger – PV Award

Wuhuu, wir haben den PV Award vom „pv magazin“ erhalten. Das macht Mut denn noch haben wir ja keine Verbesserung der Norm erreicht. Aber es tut gut nach der langen Zeit an Erfolgslosigkeit mal eine Anerkennung zu erhalten. Ich bin froh, dass ich mit meinen „flüstern“ für das Oma und Opaleichte Solarmodul, nach und nach vorankomme. Seit mehr als zwei Jahren bin ich mit Daniel Bannasch und Wolfgang Müller (alle Metropolsolar e.V.) schon unterwegs…

Es ist wahrlich „Ein Gang durch die Institutionen“ wie es das PV Magazin in seiner Laudation beschreibt. Weiterlesen

Es gibt keine 100% Erneuerbare Energien

Das Ziel 100 % Erneuerbare Energien für den Strombedarf, dem Wärmebedarf und der Mobilität ist ein symbolisches. Es kann nicht erreicht werden! Jedenfalls nicht für einen bestimmten Zeitraum gesehen. Wer 100 % Erneuerbare Energien für ein Jahr in Deutschland erreichen will, muss mir erklären wie er verhindern will, dass ein Raucher mit seinem Benzinfeuerzeug sich eine Zigarette ansteckt?

Deshalb ist mein Ziel eine vollständige Versorgung mit Erneuerbaren Energien und deren Export anzustreben. Weiterlesen

Zeitung Lesen kostet 1.269.600.000.000 Euro

Wer sich über die Kosten Belastungen durch Zeitungslesen informieren möchte, hier die Kalkulation wie sie von Welt Redakteuren gemacht würde.

Monats Abo Welt

welt-abo

Im Jahr fallen damit 634,80 Euro an.

Auf 25 Jahre gerechnet sind dies 15.870 Euro!

Damit entstehen für alle Deutschen (ca. 80.000.000) eine Kostenbelastung von

1.269.600.000.000 Euro

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Welt Abo kündigen!

Unter der Serie „Wie kann ich die Kosten der Energiewende an anderer Stelle sparen?“ (die ich gerade vor 5 Minuten begonnen habe).

Heute der neueste Hinweis!

Wenn Sie die monatlichen Kosten von 21,67 Euro an anderer Stelle einsparen wollen.

Dann empfehle ich: Weiterlesen

Energiewende kostet die Bürger 72 Cent oder 520.000.000.000 Euro

Das Ding mit den großen Zahlen ist nicht jedermann Sache.

Der Mann für die großen Zahlen bei der Welt ist Daniel Wetzel. Sein Neuester Gassenhauer ist der Artikel:
„Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal“

So ein richtiger AfD Knaller den sich jeder behalten kann. Fünf, zwo und viele Nullen.

Da der Sonnenflüsterer froh ist, wenn er mal ein Euro geschenkt bekommt, hab ich versucht eine Zahl zu errechnen die er versteht. Weiterlesen