Archiv der Kategorie: Argumente

Die Argumente enthält einzelne Folien aus meinen Vorträgen

224 Solarprojekte bereits unterstützt!

Während Conny in Österreich 1001 Dächer bis 2020 mit Photovoltaikmodulen beglücken möchte, geht die Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) mit Riesenschritten ohne konkretes Ziel an die Verwirklichung von Solarprojekten. Conny hat derzeit 180 realisierte Dächer vorzuweisen die HEG dagegen kommt schon auf 224 Solarprojekte die sie unterstützt haben.

O.K. der Vergleich hinkt.
Aber es zeigt auch mit welcher Kraft das verleihen von Geld wirkt! Natürlich sind die realen Projekte vor Ort bei Conny in Österreich und die Projekte im Umkreis von Heidelberg wichtig, aber auch die Unterstützung von Solarprojekten in der ganzen Welt kann die Aufgabe von Genossenschaften sein. Innerhalb von zwei Monaten konnten wir diese Projekte weltweit unterstützen… und diesen Projekten habe die HEG und ich uns angenommen.

Am 6.2.2018 habe ich das Go der HEG erhalten und konnte Darlehen für Solarprojekte vergeben. Auf Einladung der HEG konnte ich am 20.3.2018 in Heidelberg berichten wie der Stand der Dinge ist und an den Osterfeiertage konnte ich Vollzug melden. Die zur Verfügung gestellte Geldmenge war verliehen…

Dass mir der Vortrag in Heidelberg Spaß gemacht hat, muss ich nicht extra erwähnen…

Aber anscheinend waren die Genossen der HEG auch zufrieden, sonst hätte Laura Zöckler nicht diesen netten Bericht veröffentlicht.

Natürlich können wir das Tempo (200 Projekte in zwei Monaten) nicht halten. Schließlich müssen die Darlehen erst zurückgezahlt werden um erneut angelegt zu werden. Aber so cirka 20 Projekte dürften monatlich drin sein… Mal sehen.

Ihr könnt die Projekte der HEG verfolgen unter deren KIVA Seite. Dort findet ihr auch deren Motivation warum sie das Crowdfunding von Mikrokrediten unterstützen. Wer genau hinschaut der kann auch den einen Kredit finden der nichts mit Solarenergie zu tun hat!

Mit der Veranstaltung in Heidelberg habe ich den Startschuß für weitere Vorträge abgefeuert. Solltet ihr ein Interesse haben dann meldet euch einfach bei mir.
Werbung für klimafreundliche Crowdfunding Mikroprojekte muss sein!
Meint jedenfalls der Sonnenflüsterer…

Kleinkredit Empfehlungen

In KIVA Kredite zu vergeben ist eigentlich einfach. Du brauchst drei Dinge:

Einen Account bei KIVA
25 Dollar Guthaben in KIVA (oder über Paypal Zugriff auf dein Girokonto)
Zeit, um aus vielen (derzeit 3.791) Projekten nach deinen Ansprüchen eines auszuwählen.

Den Account anlegen habe ich schon mal beschrieben und ist eigentlich auch einfach. Wo ihr 25 Dollar herbekommt kann ich nicht näher beschreiben. Die müsst ihr einfach haben…

Aber wenn ihr klimafreundliche Kleinkredite unterstützen wollt dann empfehle ich euch folgende Starred List (Empfehlungsliste) die wir Klimalotsen in KIVA pflegen. Auf dieser Liste versuchen wir maximal 16 Projekte (eine Seite) anzubieten. Da diese Liste unter meinem KIVA Account gespeichert ist, kann nur ich diese Liste um Projekte erweitern. Mit meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich erklären, welche Projekte ich aussuche für die Empfehlungsliste. Allerdings haben alle Klimalotsen Teammitglieder (derzeit 332!) die Möglichkeit mir ein Projekt vorzuschlagen. Diese vorgeschlagenen Projekte werde ich dann ebenfalls in die Empfehlungsliste aufnehmen.

Erste Priorität haben:

Solarprojekte

Da fast alle Projektbeschreibungen in KIVA von der ursprünglichen Landessprache in Englisch übersetzt werden, kann nur mit englischen Suchbegriffen selektiert werden. Ich suche deshalb mit „Solar“ (Auswahlfeld Keywords) und erhalte aktuell von 3.791 Projekten noch 224 angezeigt. Kamen die 3.791 Projekte noch aus 57 Länder sind die Solarprojekte nur in 6 Länder zu finden.
Kenia (203), Palästina (14), USA (2), Honduras (2), Nicaragua (1) und Dominikanische Republik (1).
Da die Klimalotsen 17% ihrer Darlehen bereits nach Kenia vergeben haben sind alle anderen Länder erst mal Priorität eins! Nach näherer Inspektion der Projekte (im Beispiel Nicaragua und Dominikanische Republik) fallen einige aus der Auswahl. Bei diesen Projekten steht nur solar im Text, aber es wird nicht in ein Solar System investiert.
Der absolute Favorit für die Empfehlungsliste kommt aus Honduras. Gerson möchte ein 100 Watt Solarsystem kaufen uns ansonsten kann ich auf den ersten Blick keinerlei Ausschlusskriterien entdecken. Also drauf auf die „starred Loans“ Liste. Das zweite Projekt aus Honduras fällt leider raus. Santos Julian hat schon ein Solar Panel und möchte jetzt alle möglichen Giftmittel das geht gar nicht!
Keine Chance auf die Empfehlungsliste zu kommen. Tut mir Leid…

Überraschender Weise finde ich bei den zwei USA Projekten ein echtes Solar Juwel! Bei Daisy kann ich nicht erkennen wo im Text das Wort solar vorkommen soll, aber ein „air conditioner“ der über 61 Monate finanziert werden soll, kann es nicht in die Empfehlungsliste schaffen. Delores aus dem „Sunshine State“ Florida dagegen schon. Auch wenn die technischen Details fehlen. Sie erinnert mich an meine erste PV Anlage im Jahr 2000. Ich wollte es einfach und warum sollen wir sie dabei nicht unterstützen. Donald Trump zum Trotz!
Sie kommt auf die Empfehlungsliste der Klimalotsen…

Bei den Palästinenser Solar-Projekten spielt natürlich für viele die politische Situation eine Rolle. Ich möchte mich nicht als Entscheider aufspielen. Deshalb werde ich immer wenn  Solar-Projekte in Palästina angeboten werden eines auf die Empfehlungsliste nehmen. Die Warmduscher (Solarthermie) Projekte würde ich erst zweitrangig in die Liste aufnehmen. Bei den Palästinensischen Projekten geht es meist um viele Dollars. Sie werden auch meist mit richtigen Solar Modulen abgebildet die einen Kredit von 1.000 bis 2.000 Dollar rechtfertigen. Ich schaue dann nach den Laufzeiten die aktuell zwischen 27 und 41 Monaten schwanken. So bin ich auf Fady gekommen. Ihn habe ich aktuell auf der Empfehlungsliste.

Solarprojekte in Kenia haben bei mir im Blog schon Tradition:
Strom Offensive (16. Mai 2017)
Kenia Sonnenkraft und Atomkraft (27. Mai 2017)
Mythos Solarstrom ist zu teuer (24. Juli 2017)
Energiewende in Kenia (18. Januar 2017)
Es dürften inzwischen schon hunderte Projekte sein die von den Klimalotsen und mir unterstützt wurden. Ich fackele auch heute nicht lange wenn ich ein 50 Dollar Projekte wie jenes von Jamic entdecke und gebe ihr 25 Dollar. Immer egal wie diese 50 Dollar Projekte sind meine Lieblingsprojekte. Die kommen auch nicht auf die Empfehlungsliste, denn die KIVA Community ist sehr schnell bei diesen Mini-Projekten.

Aber aktuell haben wir 203 Projekte in KIVA aus Kenia und leider sind alle kombiniert. Es geht um die Finanzierung von Kunstdünger (fertilizer) was ja noch erträglich wäre, aber auch um Hybridsamen (hybrid seeds) die zusammen mit einem Solarlicht (Modul, Batterie und Lampe) finanziert werden soll. Warum ich keine Hybridsamen Projekte unterstützen möchte wird im Nutzgarten Blog schön beschrieben.
„Mit Hybrid-Saatgut produzieren wir Einwegpflanzen mit hohen Erträgen, schaffen aber massive Abhängigkeiten der Saatgutindustrie.“
Trotzdem nehme ich Kenia Solarprojekte in die Empfehlungslist. Meist nur ein oder zwei Projekte, einfach weil wir keine anderen Solarprojekte haben. Zum Beispiel Mary’s Group. Hier heißt es „to buy cost-efficient maize seeds“ ob es Hybride sind, weiß ich nicht. Ich befürchte der Text wurde nur von einem anderen Übersetzer in’s englische übersetzt. Aber jeder von euch hat ja die Möglichkeit sich aus der Empfehlungsliste ein anderes Projekt auszusuchen…
So das war’s erst mal. Ihr seht einfach ist die Auswahl nicht, aber ich habe den Eindruck es hilft denjenigen die wenig Zeit haben. 😉

Am Ende müsst ihr immer selbst entscheiden! Auch wenn ihr euch ein E-Bike kaufen wolltet helfen euch die Hinweise von Tom Küster zwar, aber letztendlich entscheidet nicht Tom der Energieblogger sondern ihr und damit wünsche ich euch einen schönen sonnigen Tag.

Crowdfunding von Kleinkrediten

Bisher habe ich KIVA nur als Kleinkredit System beschrieben und dabei ganz vergessen dass die Kreditsumme durch Crowdfunding bereitgestellt wird.
Am Beispiel zweier Projekte die ich je mit 25 Dollar unterstützt habe möchte ich die Spanne aufzeigen die in KIVA vorhanden ist.

Jamic und Delores sind zwei Frauen die beide Geld benötigen um sich mit Solarenergie zu versorgen. Dabei sind die Bedürfnisse der beiden Frauen enorm unterschiedlich.
Jamic benötigt 50 Dollar und Delores 3.000 Dollar.
Ich möchte niemandem einen Vorwurf machen denn Delores lebt in USA in einem kleinen Haus und möchte sich eine Solaranlage installieren lassen. Na klar, braucht sie da mehr Geld wie Jamic. Die Kulturen sind nun mal unterschiedlich und es ist schon traurig dass in USA noch Kleinkredite benötigt werden…

Jamic lebt in Kenia auf dem Land. Ihr fehlte bisher das Geld (50 $ !!!) um in ihrem Haus für ausreichend Licht zu sorgen. Ihre Familie hat Kerosinlampen genutzt, trotz der giftigen Dämpfe. Bei Kerosindämpfen besteht die Gefahr an Atemwegserkrankungen zu erkranken.

Dank KIVA konnte ich beide Projekte mit jeweils 25 $ unterstützen. Bei Delores ist mein prozentualer Anteil (unter 1 %) natürlich äußerst gering. Im Moment hat das Projekt von Delores auch noch Finanzierungsprobleme denn erst 15 Personen haben in Summe 375 $ zur Verfügung gestellt. Da dieses Projekt aber erst seit 3 Tagen im KIVA System eingestellt ist, habe ich noch die Hoffnung dass die KIVA Community mit 1.700.000 Mitgliedern die fehlenden 2.625 Dollar finanzieren. Insgesamt stehen 30 Tage zur Finanzierung zur Verfügung. Das wird schon noch.Vielleicht kann ich ja noch einige animieren sich zu beteiligen.

Verückt ist es natürlich, dass in Amerika Menschen Kleinkredite benötigen… Deshalb habe ich gleich mal getwittert:

Aber wie immer, du kannst auf allen Kanälen meckern aber am Ende musst du selbst etwas tun.
Deshalb denke ich wir sollten Delores in Florida USA unterstützen bei der Finanzierung ihrer PV Anlage. Jedem muss allerdings klar sein, dieses Darlehen wird in 38 Monatsraten zurückgezahlt. Eine ganz schön lange Zeit im Vergleich zu den 8 Monaten nach denen Jamic ihre 50 Dollar zurückzahlt. Auch hier wieder der Vergleich von mir als Aussenstehender. Delores muss ihre Rückzahlungen über die verminderte Stromrechnung finanzieren. Bei Jamic kommt die Ersparnis aus dem gesparten Kerosin was nicht mehr gekauft werden muss. Zusätzlich dürfte das Licht durch Solar heller sein und die Ängste bezüglich Atemwegserkrankung müssten weg sein. Dass Solarenergie in Kenia bereits nach 8 Monaten seine Kosten eingespielt hat (Florida 38 Monate!) finde ich sensationell und zeigt die Potentiale die wir in der PV noch heben können.

Bei Jamic möchte ich allerdings noch auf eine Besonderheit hinweisen. Die 50 Dollar wurden ja nur zur Hälfte von mir beigesteuert. Die zweite Hälfte kamen über das minimalste Crowdfunding was man sich vorstellen kann. Von einer zweiten Person. Sein Name sagt schon dass er ein „Guter Hund“ ist. Hinter Good Dogg verbirgt sich nach meinem Wissen der größte Geldgeber im KIVA System. Er hat bereits über 183.000 Darlehen vergeben. Wenn ich die 25 $ Mindestsumme annehme, reden wir von gut 4,5 Millionen Dollar die von Good Dogg bereits verliehen wurde. Hut ab!

Natürlich hätte Good Dogg oder ich die 50 Dollar an Jamic auch alleine finanzieren können. Aber dies ist ja gerade der Gag. Wir vergeben im Crowdfunding kleine Beträge für die wir keine Zinsen haben wollen. Bei Delores werden wir sicherlich um die hundert Geldgeber benötigen aber durch die kleinen Beträge gehen wir auch ein geringes Risiko ein. Denn das Risiko ob der Darlehensnehmer zurückzahlt oder nicht tragen bei KIVA immer die Geldgebern. Aber keine Angst das prozentuale Risiko hält sich in Grenzen. Bei 1,1 Milliarden Dollar die bereits in KIVA verliehen wurde liegt die Rückzahlungsquote bei 96,9 %!

Das Ausfallrisiko bleibt natürlich im Einzelfall bei 100 % denn wenn Delores etwas zustößt (was ich nicht hoffe) kann die Rückzahlung des gesamten Kredits (3.000 Dollar) ausfallen… Aber auch dann hätte ich ja dank der Crowdfinanzierung nur 25 Dollar „Verlust“.
Bei Jamic besteht dieses Risiko nicht mehr. Denn sie hat bereits zwei Raten von sechs Raten an mich und Good Dogg zurückgezahlt.

Jetzt hoffe ich mal auf die Sonnenflüsterer Community, helft Delores auch wenn es ein Darlehen nach Florida Amerika ist. Aber Solarier sind doch weltweit vereint, oder?

KIVA Crowdfunding für Kleinkredite ist ein Möglichkeit weltweit klimafreundliche Projekte zu unterstützen. Damit wir hier in Deutschland voran kommen schließe ich mich der EnergieAgentur NRW an, wir brauchen Ausbildung, Ausbildung und nochmal Ausbildung. Deshalb schaut euch mal die vier Ecken Methode an.

Banken sind pervers

Geld ist auch nicht mehr das was es mal war!

Letzten Freitag habe ich meine Rente beantragt! 🙂
Als ich am 1.9.1970 beim Benz in Mannheim begonnen habe zu arbeiten sagte man mir: „Geld arbeitet“. Das arbeitende Geld hat damals am Jahresende einen Zins abgeworfen. Anscheinend ist Geld inzwischen arbeitslos und bekommt noch nicht einmal mehr Hartz IV! Sonst könnte es nicht sein, dass die Geldprofis (das sollte ein Witz sein) nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. In der heutigen Zeit gibt es Negativzinsen! Wenn ich das vor 47 Jahren in meiner Ausbildung zum Industriekaufmann gesagt hätte wäre ich aus der Schule geflogen. Im Kapitalismus dürfte es so etwas eigentlich nicht geben. Gibt es aber. Die Deppen im Anzug wissen nicht, was sie mit Geld mache sollen… deshalb legen sie es in Tresore und haben Angst es käme jemand und würde es klauen. Die spinnen… Weiterlesen

Ich mach das schon

Ja ich mach das schon jahrelang was der BSW in seiner angedachten Branchenkampagne „Ich mach das. Jetzt!“ versucht, in’s Leben zu rufen. Recht haben sie die Profis in Berlin.

Natürlich können die Profis nicht wie ich zu Hause sitzen und immer nur wenn ich Lust dazu habe einen Blogartikel schreiben. Nein, die Berliner müssen das Profihaft machen. Dazu wird eine Branchen Kampagne ins Leben gerufen. Momentan läuft die Kampagnen Aquise und wenn die Kampagne durchfinanziert ist startet sie durch. Es soll Kampagneninstrumente geben, eine Kampagnenreichweite soll abgesteckt werden um über das virale Marketing mit umfangreichem Infomaterial die Fachpresse und besonders wichtig die Massenmedien zu erreichen. Der Kampagnenclaim (mich bitte nicht fragen was damit gemeint ist…) vermittelt dem potentiellen Kunden das Gefühl: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um in Solar zu investieren. Der BSW sucht noch Teilnehmer die „Ich mach das. Jetzt!“ unterstützen. Na klar bin ich dabei. Natürlich nicht offiziell. Ich mach das schon und unterstütze natürliche diejenigen die „Ich mach das. Jetzt!“ erst machen. Weiterlesen

Lügen denn eigentlich alle?

Taugen diese Umfragen eigentlich etwas? Der Solarenergie Förderverein hat eine Umfrage erstellen lassen und 70% der Bevölkerung wünschten höchsten Vorrang für die Energiewende! Zumindest veröffentlicht es der Solarenergie Förderverein so auf seiner Webseite. Siebzig Prozent ist eine ganze Menge. Wenn ich bedenke, dass die Saarländische CDU mit 40 % Wählerstimmen höchst zufrieden ist und sich als Wahlsieger feiern lässt.

Die Spitzenkandidatin der Saarländischen CDU wirbt mit „Solidarität mit unseren Diesel Jobs“ und wird gewählt. Glauben die wirklich, dass ein Autokonzern der mit betrügerischer Software eine Umweltfreundlichkeit vorgaukelt, die Zukunft sein kann? Weiterlesen

Ethisch- ökologisch Geld anlegen und vorsorgen

Eine ganz wichtige Frage für jeden Menschen ist die Frage wo er „in guten Zeiten“ überschüssiges Geld ethisch- und ökologisch „hinlegen“ kann um für schlechtere Zeiten vorzusorgen. In unserer heutigen Zeit ist es ja einfacher als zu den Zeiten der Jäger und Sammler. Die hatten an Tagen mit fetter Beute, nur die Möglichkeit sich den Magen voll zu schlagen, weil das Essen in ein paar Tagen verdorben war. Geld dagegen verdirbt in der Regel nicht oder nur ein wenig durch Inflation. Geld kann im Sparstrumpf zwischengelagert werden und später genau so frisch wie am ersten Tag gebraucht werden. In unserer Gesellschaft gibt es natürlich Beruf für die Sparstrumpfverwaltung den Banker. Wer ein paar Kröten übrig hat kann diese einer „Bank“ auf der sich das Geld ausruhen soll leihen. Dein Geld ruht sich allerdings nur für den Geldgeber aus, die Bank lässt das Geld richtig arbeiten. Bei normalen Banken kann es eine ganz schön dreckige Angelegenheit sein. Da kann schon mal die Finanzierung von Atomkraftwerken, Kohlekraftwerke, Waffengeschäfte oder Ölplattformen in Naturschutzgebieten sein. Alles Dinge die der einzelne Bürger mit seinen paar Kröten niemals finanzieren würde. Eine Bank die viele kleine Kröten gesammelt hat und gut bezahlte Manager als Verwalter beschäftigt, die tun solche Dinge schon mal… Weiterlesen

Über Geld spricht der Bischof nicht

Ja der Kölner Bischof der spricht nicht über Geld. Wer viel Geld hat der spricht nicht gerne über sein Handeln. Dass ist schade und ich als nicht katholischer kann es auch nicht ändern. Natürlich hoffe ich dass die Correctiv.org mit ihrer Klage Transparenz in das christliche Geschäft bringen. Schließlich hat der Boss vom Bischof in seiner Enzyklika von einer ökologischen Umkehr geschrieben. Da wäre es doch schön wenn sich dies in den Geldanlagen der katholischen Kirche wiederspiegeln würde. Oder? Weiterlesen

Messdaten online stellen

Immer erst dann wenn „Grenzwerte“ überschritten werden schlagen die Wellen in den Medien hoch. Beim Feinstaub war es gerade mal wieder so. In Stuttgart waren die Feinstaubwerte unterirdisch

Dabei gibt es vom Umweltbundesamt Messwerte die jeder einsehen kann.

„Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren.“

Der kritische Leser erkennt sofort den Pferdefuß, Weiterlesen

Mikrokredit statt Soldaten

Mir ist klar, dass weder die Soldaten, noch mein Mikrokredit das Problem in Mali lösen. Aber ich bin mir sicher, dass meine 25 $ die ich der „Seniwe Group“ geliehen habe, eine bessere Investition ist, wie der Beschluss des Bundeskabinetts Soldaten nach Mali zu schicken. Schauen wir uns mal an wo die Soldaten und wo die „Seniwe Group“ aktiv sind. Weiterlesen