Kategorie-Archiv: Argumente

Die Argumente enthält einzelne Folien aus meinen Vorträgen

Aktive Information über Radioaktivität

Es ist schon sechs Wochen her dass ich über die Atomruinen in Biblis geschrieben habe. Meine Frage nach den 40 Jahren Messwerte um das AKW wurde auch beantwortet. Es wurde jedes Jahr Null gemessen und somit könne man sich die Grafik ersparen. So steht es jedenfalls im Antwort-pdf des Ministeriums einzusehen unter „Fragen und Antworten aus den Sitzungen“ Stand 8.6.2015 Antwort „Jahreswerte der Umgebungsüberwachung“.

Viel spannender aber ist mein Forderung nach einem „aktiven Informationssystem über RadioaktivitätWeiterlesen

„Das ist verboten!“

Diese Antwort bekam einer unserer Aktiven nachdem er telefonisch sein Plug In beim Netzbetreiber anmeldete!

So werden Stromkunden derzeit noch belogen wenn Sie sich heute schon für eine Dekarbonisierung ihres Stromverbrauchs einsetzen und nicht auf die G7 warten möchten. Plug In Systeme sind nicht verboten, sondern sie sind nicht ausdrücklich erlaubt! Aber an dieser Situation arbeiten wir ja.

Aber dieser Telefonanruf zeigt, auf welchem Wissensstand die Mitarbeiter bei den verschiedenen Netzbetreibern sind und wie das Massenhafte installieren von Plug In Systeme schon im Keim erstickt wird. Weiterlesen

Angela hat es in der Hand

Angela Merkel könnte es richten! Ich bin mir aber sicher sie wird es vermasseln. Ich rede von der German Energiewende dem weltweit beobachteten „Experiment“ der Deutschen. Keinem anderen Industrie Staat wird zugetraut die Atomkraft durch Erneuerbare Energien zu ersetzen. Wenn es einer schaffen kann, dann die Deutschen. Mit diesem Mythos könnten wir gut leben! Wir hätten einen Bonus der sich noch Generationen später vermarkten ließ…
Wir hätten, wenn es Angela und ihre schwarzen Mitstreiter nicht vermasseln würden. Wegen ein paar Euro die angeblich für Photovoltaik zu viel bezahlt werden haben Sie den Ausbau der Erneuerbaren ausgebremst. Weiterlesen

Die widerliche Solarausschreibung

Es ist noch keine drei Jahre her da war die Branche in der Lage an fünf Tagen 150 MW (7.604 MW Jahresinstallation geteilt durch 250 Arbeitstage) Photovoltaik in Deutschland zu installieren!

Proteus-Statistik-Zubau-PV-Leistung-2009-2014

Dass war der Politik zu viel! In den Köpfen dieser Menschen war diese Entwicklung der Erneuerbaren Energien suspekt. Vor allem weil in diesen Köpfen noch Brennstäbe aus der Atomstromproduktion den Platz wegnehmen um wirkliche Neues zu denken!
Da wissen die immer noch nicht wohin mit dem Atommüll und da kommt diese junge Branche und zeigt einfach wie es geht. Da musste ein Riegel vorgeschoben werden.
Eines der Instrumente der Politik ist die Ausschreibung!
Damit wird klar (über 100 Seiten!) vorgegeben wieviel Erneuerbare Energien zugebaut wird. Bei der ersten Ausschreibung waren es Gnädiger weise noch 150 MW warum eigentlich nicht nur drei Projekte? Dann hätte die Politik jedem der eine Ausschreibung gewinnt eine Medaille umhängen können. Hätte tolle Fotos gegeben!

Aber so standen 170 Gebote von Firmen im Raum von denen beim ersten Windhund Rennen sich beim Ausfüllen der Formulare 37 selbst ins Knie geschossen haben!
Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
“ Ein Beispiel ist der Nachweis des Aufstellungsbeschlusses. Reicht eine Kopie des Beschlusses, muss der Bürgermeister im Original unterzeichnet haben oder ist gar die öffentliche Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses erforderlich.“
Ja was nun? Da hätten die 37 Bewerber sich doch mal ordentlich informieren sollen wie das Formular auszufüllen ist…

Dass es dann nur noch 143 Projekte waren juckt in der Politik niemanden. Die Planwirtschaftliche Vorgaben sind ja noch dicke erfüllt! Vierfach überzeichnet! Damit sind die Arbeitsplätze für das nächste Jahr in der Planwirtschaftlichen Zuteilungsabteilung gesichert!

Da können ja die Spieler, die Manager, die Zocker weiter mitmachen, nur die Bürger nicht…

Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
Ist nicht doch ein Sonderkontingent für die Bürgersolarparks bei den Ausschreibungen notwendig, da diese in der ersten Ausschreibungsrunde nicht zum Zuge gekommen sind?

Wenn Sie mich fragen schon. Den Wettbewerb macht kein Bürger mit.

Ja, so einfach kann Wahrheit sein. Kein Bürger, spielt, zockt oder managt mit seinem Geld. Er ist ja kein Unternehmer sondern nur Bürger und wenn er aufmuckt kriegt er den Sondertitel Wutbürger.

Die Vielfalt der Akteure ist auch den Bach runter gegangen. Eine AG hat einen Zuschlag erhalten der Rest ging an GmbH&Co. KG. Gesellschaften mit beschränkter Haftung!
Wenn dann was schief geht macht man das Licht aus und hinterlässt 25.000 Euro als Sicherheit….
Bürger und Genossenschaften haben keinen Solarpark genehmigt bekommen. Die sind ja so teuer! Die Bürger und Genossenschaften die neuen Geldgeier der Solarbranche. Da werden sich Baake, Gabriel und Merkel freuen. Endlich wurden die Bürger mit ihren teuren Photovoltaik Planungen marktwirtschaftlich erwischt!

Dass alleine drei Unternehmen Sybac, Trianel und IBC Solar 60% des Ausschreibungsvolumen zugeteilt bekommen zeigt doch genug dass es Vielfalt gibt!

Die Flächen auf denen gebaut werden sind auch so richtig Bürgernah. Auf Konversionsflächen (121 MW) und entlang von Autobahn und Schienen (36 MW). Damit geht auch die Pachteinnahmen an den Bürgern vorbei!

So ganz nebenbei mal bemerkt. Das günstigste Angebot liegt bei 8,48 Cent je Kilowattstunde. Dies ist günstiger wie die derzeitige Windenergie Förderung an Land die derzeit bei 8,86 Cent liegt. Geschweige denn der üppigen Förderung von Offshore Strom denn den bekommen die Konzerne ausgezahlt und erreichen locker das Doppelte was Solar oder Wind an Land bekommen!

Die Ausschreibung ist ein bürokratisches Monster, von Monster für Bürokraten! Die Kreativität der Bürger wird mit Füßen getreten und alles unter dem Deckmäntelchen der Energiewende.

Die Ausschreibung der Photovoltaik Projekte ist widerlich aber noch obszöner wird die Ausschreibung der Windenergie Projekte werden. Es wird Zeit, dass wir sagen wir wollen weg von Öl, Kohle und Atom.

 

Energiespeicher von der Natur lernen!

Wie kommt der blöde Löwenzahn durch die Nacht?
Die Antwort ist einfach.
Er speichert die Energie!

Mit solchen einfachen Beispielen hat mich Bene schon immer begeister. Oder sein Spruch: „Öltanker sind getarnte Geldtransporter!
Daraus folgert er dann „Jede Region, die sich überwiegend von außen mit Energie versorgt, ist von Wohlstandsverlust bedroht.

Boah starke Worte, einfach, verständlich und dann noch von einem Vorstand der inzwischen einem Unternehmen vorsteht das 50 Millionen Bilanzsumme vorweisen kann. Das muss schon ein besonerer „Bene“ sein. Na der Nachname bringt dann den Ausgleich. Ein einfacher „Müller“ aber der Mix der machts!

Bene Müller der vor 15 Jahren zusammen mit 19 anderen Bürgern die Firma solarcomplex gegründet hat ist einer der dem Löwenzahn genau auf die Blätter schaut! Wenn ich mich zurück erinnere hab ich zum ersten mal von ihm gehört als Solarcomplex 5 kWp Photovoltaikanlagen verkaufte. Wohlgemerkt „nur“ 5 kWp Anlagen. Da wurde nicht beim Kunden gecheckt ob vieleicht 6,5 kWp oder 7,2 kWp auf die Hütte ging. Nein, Bene hat dem Kunden 5 kWp PV Anlagen verkauft. Da war der Wechselrichter optimiert, die Montage war klar, die Lagerhaltung war einfach. Das Gesamtpaket hat gepasst und kostengünstig. So richtig anders wie alle anderen PV Firmen. Nicht komplex sondern solarcomplex eben!

Aber die „solarcomplexer“ können nicht nur einfache Photovoltaikanlagen, sondern die Spezialität von solarcomplex sind Bioenergiedörfer! Klar Biogasanlagen machen die auch. Wasserkraft auch. Windkraft da sind sie noch am planen, aber wer seinen Geschäftssitz in BaWü hat, der hat so seine Probleme mit den Windrädern. Aber klar, ich bin mir sicher wer das Löwenzahn Geheimnis knackt der baut auch Windräder. Dass die solarcomplex noch Holzenergie-Contracting kann zeigt: Die haben den Energiemix drauf!

Jetzt sucht Bene mal wieder Menschen vor Ort die bereit sind ihre Kohle in ein Unternehmen zu stecken dass keine Kohle braucht sondern Kohle, Öl, Gas und Uran ersetzen.

Ich kann nur empfehlen diesem innovativen Unternehme sein Vertrauen und seine Kohle anzuvertrauen. Der Bene machts schon. Hier im Blog hab ich ihn ja schon einmal erwähnt. Da war sein Bild auf dem Plakat für den Kinofilm „Die 4. Revolution“ zwei Plätze neben Hermann Scheer! Ich muss es noch mal schreiben lieber Bene! Zwar bist du zwei Positionen links vom Hermann aber ich bin direkt neben ihm! :lachtot:

Ich war in den Atomruinen!

Als Beweis hätte ich ja gerne ein Foto gezeigt! Aber leider war Fotografieren für Laien verboten! Wir mussten unsere Fotos und Handys abgeben. Nur die Profis die durften filmen und fotografieren. Die haben auch schöne Bilder und Filmchen gedreht. Klar, dass der Sonnenflüsterer andere Dinge beleuchtet hätte. Aber so wurde nix draus! Ich hab keinen Beweis vorliegen. Hä, hä denkste ich bin in einem Filmchen gefühlte 1,5 Sekunden zu sehen…

Aber von Anfang….

RWE hat die IIKWBit gestartet. Die Informations-Initiative „KW Biblis transparent!“
Mein Sonnenschein meinte zwei Tage vor der Veranstaltung wir sollten da auch hingehen! Na, gut ich hab uns angemeldet und prompt eine schriftliche Bestätigung zum „Fokustag“ erhalten. Wir sollten Reisepass/Personalausweis mitbringen…

Alle waren überrascht von der Resonanz! Deshalb wurde gleich verkündet, es wird eine weitere Transparenz Veranstaltung geben. Die erste Veranstaltung war mit 75 Besucher voll ausgebucht und wenn wir gewusst hätten, dass die ganze Show drei Stunden dauert hätten wir uns an diesem Abend keinen Handwerker nach Hause bestellt! Als erstes gab es zwei Vorträge. Der Vortrag „Vom Lagerbecken zum Standortzwischenlager“ kann bei RWE unter „Der Weg der Brennelemente“ eingesehen werden. Besonders schön die Erste Folie! Ein Einfamilienhaus (anscheinend auf einer Hallig gelgen!) mit PV! Daneben Windräder! Dass ich so etwas bei RWE erleben durfte ;-)! Leider waren es Offshore Räder! Doch wieder nix! Je weiter rechts ich auf der Folie schaue umso mulmiger wird es mir! Braunkohlebagger… Na ja …
Ich will mal nicht ungerecht sein, die Präsentation sollte sich mal jeder reinziehen…

Mit gefühlten 5 Kamerateams und einer Unmenge von Pressemitarbeitern war die schreibende Zunft gut vertreten. Auch die RWE Mitarbeiter waren sichtlich überrascht starteten aber gleich ihren ersten Coup und teilten die 75 Besucher in zwei Gruppen ein! Gruppe eins alle Pressevertreter plus ein paar Besucher die „zufällig“ vom Kraftwerksdirektor ausgewählt wurden. Wir waren in Gruppe zwei! Schließlich kennt man uns! 😉
Meine Gruppe durfte sich erst noch ein Castor Werbefilmchen (aus dem Jahr 2000 gähn!) anschauen. Die Transparenzoffensive mit „dem Castor Super Werbefilm„. In den dramatischsten Versuchen wird gezeigt egal was passiert:
„Däär Castor hälld!“ (theatralische Kommentatorstimme)

Castor brennt – „Däär Castor hälld!
Castor stürzt vom Flugzeug ab – „Däär Castor hälld!
Zug fährt auf Castor – „Däär Castor hälld!
Castor schwimmt in Benzin und Benzin wird entzündet – „Däär Castor hälld!

So ging es eine Weile und die anwesende Besucher Gruppe war hoch beeindruckt. – „Däär Castor hälld!

Danach durften wir die Fotos und Handys abgeben und es ging auf das Gelände der Atomruinen. Vorher allerdings durch die Sicherheitszone. Dies muss man sich so vorstellen wie wenn man am Flughafen gefilzt wird. Vorher waren natürlich unsere Personalausweisnummern notiert worden und dafür durften wir uns einen Helm aussuchen! Blau oder weiß! Wir haben uns beide für weiß entschieden…

Dann ging es über das Kraftwerksgelände an Block „B“ vorbei in Richtung „Standortzwischenlager“. Dort trafen wir auf die schreibende/filmende/fotografierende Zunft. Die waren hoch beeindruckt! „Da ist ganz schön kalt drin!“

Dann durften wir die durch die Tür der Sicherheitsmauer und anschließend tatsächlich in das Standortzwischenlager. Dort gab es leere Castoren und leere Mosaikbehälter zum angaffen! Hab ich auch gemacht! Da diese Behälter noch leer waren war es in dieser Halle auch beschissen kalt! In die Nachbarhalle dort wo das radioaktive Material lag durften wir nicht rein. Dafür gab es eine Life-Übertragung! Von den stehenden Behältern! Während ich dort war, hat sich keiner bewegt!

Für mich war die „Begaffung“ der leeren Behälter schnell zu Ende. Ich musste raus aus dem Gebäude! Mich bedrückt es zu sehen und zu hören was dort erzählt wird.

Für mich war es bedrückend zu sehen wie dieses radioaktive Material beschützt werden muss! Wie giftig muss dieses Zeugs sein, wenn Menschen mit Pistolen bewaffnet um die Halle marschieren müssen?
Wenn Meterdicke Wände diese Behälter abschirmen müssen?
Ich kann dann nix mehr fragen.
Oder hätte ich Fragen sollen wann Menschen sich wieder den ungeschützten Brennstäbe ohne Gefahr nähern können?
RWE hat eine Genehmigung bis 2046 dieses hochgiftige Material in Biblis zu lagern. Dann sagt RWE der Dreck kommt in das „Endlager“.
Ende!
Weiter denkt die RWE nicht!
Dann muss die Politik denken und dass ist eine schwere Denkaufgabe…

Ich wollte nur noch raus.

So und jetzt zur Berichterstattung der Medien. Da ist zum einen die FAZ die den Bibliser Bürgermeister mit dem schönen Spruch zitiert: „Mir wäre es recht, wenn die Castoren so schnell wie möglich in ein Endlager kämen“, sagte Kusicka.

Bilder wurden auch veröffentlich! Auf dem folgenden Foto bin ich nicht zu sehen.Fukushima
Das ist ein Foto aus Fukushima (hier der Artikel dazu!)

Auch in den Artikeln die mit viel Prosa geschrieben wurden findet man mich nicht! Weder beim Südhessen Morgen noch im TIP Verlag. Empfehlen kann ich die Fotoreihe (acht Bilder)  vom Südhessen Morgen da fallen natürlich die schicken Helme auf!
Die mussten getragen werden für den Fall, dass ein Castor umkippt!
Oder so ähnlich!
Jedenfalls sind die Helme weit aus schicker wie die Kopfbedeckungen die in Bürstadt in der Champignonzuchthalle getragen werden müssen! (Die Bürgermeisterin möge mir verzeihen).

Zum Schluss der Beweis: Wir waren tatsächlich drin!

Beim ulitmativen Video Bericht des TIP Verlags mit dem genialen Titel
„Abbau Athomkraftwerk Biblis – Biblis 2015″

Ab Minute 1:16 sieht man meinen Sonnenschein und den Sonnenflüsterer (rechts) mit weißem Helm!
Es war grandios – diese Technik – diese Zukunftsaussichten – dass ich dass noch erleben durfte. „Däär Castor hälld!

Am Schluß noch einen Hinweis auf zwei Herren die auch einen Helm tragen…

Leistungssteigerung durch effizientere Montage

ralosHistory 1.4.2010 (erste Veröffentlichung)

Jetzt sind wir uns sicher. Die März Erträge haben unsere Vermutungen bestätigt. Ab 1.7. werden wir die Montage entsprechend der effizienteren Methode anpassen. Die Unterkonstruktionen sind bestellt und wir sind zuversichtlich, dass wir durch diese Art der Montage den Wirkungsgrad der Installation um ca. 1 Prozent erhöhen können. Durch diese Montage Effizienz sind wir in der Lage die geplante Einspeisereduzierung der Bundesrepublik abzufangen. Die Idee haben wir Florian zu verdanken, dem während seines Praktikums der Effekt aufgefallen ist. Bei dem Studium der Erträge der Photovoltaikanlage Lorentz stellte er einen erhöhten Ertrag in den Morgenstunden auf. Bei gleicher Einstrahlung erzielt die Anlage Lorentz morgens mehr Ertrag wie die anderen Anlagen der Solarakademie. Nachmittags und abends war es genau umgekehrt die Erträge waren geringer wie bei den Anlagen die sich mit der Sonne drehten. Die Anlage “kippt” während des Tages. Morgens ist die rechte Ecke unten abends die linke Ecke unten.
nachgeführte Anlage

Wir haben diese Beobachtung genauestens untersucht und haben folgendes festgestellt. Die Solarzellen der Anlage Lorentz stehen morgens auf der Ecke und die Elektronen die durch die Sonnenstrahlen in Bewegung geraten werden durch die Leiterbahnen im wahrsten Sinne des Wortes “angezogen”. Abends müssten die Elektronen “bergauf” fließen und von der Erdanziehung wie bei einem Gummiband angezogen.

Modul Ecke

Morgens wenn die Leiterbahnen schräg nach unten verlaufen sausen die Elektronen auf dieser “Rutsche” verstärkt durch die Erdanziehung nach unten. Dieser Sog zieht wiederum weitere Elektronen nach und dadurch Erhöht sich letztendlich die Anzahl und die Geschwindigkeit der “geernteten” Elektronen.

Bei der traditionellen Montage sieht es etwas anders aus.

traditionelle Montage

Die Elektronen streben zu den Leiterbahnen und bewegen sich auf der Geraden in Richtung Busbar. Erst auf dem Busbar kommt die Unterstützung der Erdanziehung hinzu und es kommt zur Sogwirkung für die Elektronen. Leider hat dieser Sog keine weiteren positiven Auswirkungen.

Diesen Erdanziehungs Effekt werden wir zukünftig nutzen. Mit unserem RazFaz Untergestell sind wir ab 1.7.2010 in der Lage die Module wie bei der nachgeführten Anlage Lorenz zu montieren. Das heißt die Module stehen auf der “Ecke” und es entstehen völlig neue optische Gegebenheiten. Uns ist natürlich klar, dass nicht jeder Kunde die effiziente Montage möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen die alte traditionelle und die Effizienz Montage anzubieten.

Wir bitten deshalb unsere Kunden sich die Vorteile der Effizienz Montage vor Augen zu halten und uns zu signalisieren ob die Effizienz Montage gewünscht ist. Den Umbau von bestehenden Anlagen halten wir jedoch noch nicht für angeraten. Der Aufwand für die Demontage und Neuaufbau können durch das eine Prozent Wirkungsgradsteigerung nicht aufgefangen werden. Diejenigen Betreiber denen aber das ökologische Engagement wichtig ist können gerne mit uns reden denn mit den gleichen Solarzellen einen höheren Ertrag zu erzielen, dass muss das Ziel der Systemintegratoren wie Ralos sein.

Ich werde natürlich hier im Blog von der ersten Effizienz Montage berichten und bedanke mich schon einmal bei der Bundesregierung die durch den sich anbahnenden Kostendruck diese Innovative Montagekonstruktion erst ermöglicht hat.

Radioaktive Messwerte nicht ausreichend!

Gestern wurde von Priska Hintz (Hessische Grüne Umweltministerin) ja die Homepage mit den Messwerten rund um die Atomruinen in Biblis bekanntgegeben. Die Homepage ist ein guter Anfang aber noch lange nicht ausreichend um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Schon gestern bin ich kurz auf die Pressemitteilung der Ministerin eingegangen. Es kann nicht sein, dass durch wortschöpferische Prosa das Infoforum schöngeschrieben wird. Die Forderung nach Veröffentlichung von Messwerten war meine persönliche Forderung bereits beim ersten Infoforum.
Ich bin dort als Anwohner der Atomruinen und nicht als Mitglied des Infoforums!
Ich erhalte keinerlei Vergütung für meine Anwesenheit.
Ich handle im Eigeninteresse und bin niemandem verpflichtet!

Wenn jetzt nach 9 Monaten und vier Sitzungen das erste vorzeigbare Ergebnis präsentiert werden kann, darf dies nicht die Realität verzerren. Die Hälfte der 21 Personen im Infoforum haben „bis Heute“ kein Wort an diesen Veranstaltungen gesprochen? Mein spezieller Freund Renè Rock von der FDP und Mitglied im hessischen Landesparlament fehlt meist unentschuldigt! Das Infoforum hat meinem Begehren zugestimmt, dies ist richtig aber der Anstoß kam durch einen „besorgten Bürger“. Mir ist diese „Selbstbeweihräucherung“ so wichtig, weil ich keinen Bock habe, die nächsten zehn/zwanzig Jahre den „besorgten Bürger“ auf dem Infoforum zu spielen. Es muss klar werden in der Öffentlichkeit, wer sich einbringt der kann was erreichen. Wer es den Gremien überlässt, der ist verlassen! Wir brauchen mehr „besorgte Bürger“ und nicht nur Ingo und mich die das Wort ergreifen!

Wenn ich das Wort auf dem Infoforum ergreife werde ich ja auch schon vom Sitzungsleiter (Matthias Schimpf) persönlich angesprochen. Da kann ich auch erwarten, dass meine Anregungen auch mir zugeschrieben werden und nicht dem Infoforum allgemein. Punkt!

Vollkommener Quatsch ist auch die Aussage: „Dieses Gremium wurde von dem Landkreis Bergstraße und der Gemeinde Biblis mit Unterstützung des Umweltministeriums ins Leben gerufen.“ Liebes Umweltministerium, dieses Infoforum wurde vom Land Hessen eingesetzt und die Herren Kusicka und Schimpf haben schon mehrfach geäußert, dass sie zwar die Verantwortung aber keinerlei zusätzliche Ressourcen erhalten haben…

Jetzt zu den veröffentlichten Messdaten.
Aus meiner Sicht sind nur die vier Messwerte direkt um die Atomruinen (Nr. 16, 17, 18 und 19) für Anwohner interessant. Dies schreibe ich weil es ein enormer Aufwand ist, jede einzelne Messstation aufzurufen! Was gefordert ist sind längere (derzeit nur ein Tag!) zeitliche Zyklen. Sowie eine Übersicht aller ausgewählten Messstationen. Die Messwerte sind Stundenwerte und damit schon gemittelt. Gemessen wird aber im zehn Minuten Takt! Was nützt einem Anwohner Stundenmittelwerte die ca. 2 Stunden nach der Messung veröffentlicht werden? Da muss bei erhöhten Werten längst gewarnt sein!

Was gemittelte Werte bedeuten müsste doch jedem klar geworden sein bei den Wormser Kläranlagen Werten vom 24.4.2014!

Der Stundenwert lag bei 1,625 was immerhin ein 20-fach höherer Wert wie der Langzeitmittelwert (0,079) war. Der 10-Minuten Wert lag allerdings bei 9,314 dem mehr als 100-fachen des Langzeitmittelwertes! Aufklärung Messwerte

Auch wenn dieser Wert vom Rheinlandpfälzischen Umweltministerium als Messfehler deklariert wurde möchte ich eine schnelle Bereitstellung der Original Messwerte und keine homöopathische Berichterstattung! In Worms wurde auch nie eine ernsthafte Überprüfung vorgenommen. Jedenfalls wurden wir nie informiert ob die „Vermutungen“ in irgendeiner Art und Weise gecheckt wurden. Oder ob das Messgerät vielleicht sogar ausgetauscht wurde? Nix, null Info! Transparenz sieht anders aus!!!

Eine Verbesserung der Hessischen Veröffentlichung gegenüber der Pfälzischen ist meines Erachtens die Kommentier Funktion. Selbst heute steht der Pfälzische „Messfehler“ noch immer unkommentiert auf deren Homepage! Es interessiert keine S.. was da im Netz steht…
Deshalb meine klare Forderung es muss ein Alarmsystem geben!

Ab wann werden die Bürger per Radio informiert?

Ich könnte noch viel schreiben. Über die Tolle Deutschlandkarte vom Bundesamt für Strahlenschutz mit Messdaten. Da gibt es sogar eine „Messstrategie im Notfall“ die mir als Bürger wenig nützt wenn ich nix davon erfahre! Ich will wissen wer informiert mich wann und wie ab welchen Messwerten. Ist diese Forderung so schwer zu verstehen?

Es gibt auch noch Fragen über die historischen Messdaten auf die ich zufällig gestossen bin. Auch hier, die Messdaten im Internet sind geduldig. Wenn keiner nachfragt warum sich die Messwerte in zehn Jahren um 10% um die Atomruinen rum erhöht haben?

historische Messdaten

Eines noch.
Es hat sich mal wieder ein feiges anonymes A……. im Kommentarfeld verewigt! Normal lösche ich solchen Mist.

„Name: ein unbedeutender
Mail: un@bedeuten.de

Hey Danke….DU und nur DUUUU bist der aller alller GRÖSSTE!“

Es zeigt mir, nicht nur Freunde der Erneuerbaren Energien lesen den Blog. Das freut mich natürlich. Aber wer nur anonym rumblubbert bleibt immer unbedeutend. Ich verändere aber! Offen und mit Namen!

Dank der Veröffentlichung der Messwerte ist RWE gezwungen sorgfältig zu arbeiten. Jeder Fehler der zu erhöhten Strahlen Werten wird veröffentlicht und kann nicht vertushct werden!
Dies ist mein Ziel und ich werde es erreichen.

Bin ich dass Informationsforum?

Ja so geht es wenn man nicht aufpasst. Da sitz ich mir ehrenamtlich stundenlang im Informationsforum zum Rückbau von Biblis die Beine in den Hintern und hör mir den größten Bananen Quatsch an und wenn ich dann meine Interessen einbringe, dann heißt es „Das Infoforum war’s„!

Nein liebe Parteigenossin Priska, es war der Sonnenflüsterer, der die Forderung bereits bei der ersten Sitzung des Infoforums einbrachte. Messwerte müssen im Internet veröffentlicht werden.

Ich der „Bürger“ der nur Fragen stellen darf hat dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht nicht die 21 Personen aus den „gesellschaftlichen Gruppen“ von denen einige gut bezahlt und meist ohne Worte im Infoforum rumsitzen. Wobei diejenigen die da sind, noch zu den besseren gehören. Der Vertreter der „gesellschaflichen Gruppe FDP“ Renè Rock fehlt ja meist. Als Landtagsabgeordneter hat er natürlich andere Termine.

Danke trotzdem an Priska Hintz, dass auf den letzten Drücker (im März sollte die Veröffentlichung erfolgen) die Daten veröffentlicht wurden. Ich werde mir in nächster Zeit die Homepage genauer ansehen. Natürlich steh ich schon in den Startlöchern mit dem nächsten Schritt nach den veröffentlichten Werten!

Wir brauchen ein Alarmsystem… und auch das hat der Sonnenflüsterer gefordert und nicht das „Infoforum“ Frau Ministerin! 😉

P.S.: Natürlich bin ich stolz wie Bolle, dass meine Forderung zur Sicherheit aller in den nächsten zig Jahren beiträgt!

Wirtschaftlichkeit von Plug In Modulen

Bisher habe ich nur von den technischen, rechtlichen und politischen Hindernissen der Balkonmodulen geschrieben. Heute gehe ich auf die Kosten und die Wirtschaftlichkeit ein. Wobei ich ja mal folgendes geschrieben habe:
Über Geld reden wir nicht! Wer bei dieser Aktion über Kosten redet den frag ich wie wirtschaftlich die Fahrt von Bertha Benz vor 126 Jahren war? Welcher Controller hat diese Fahrt kalkuliert? Mit dem ersten Plug In System ging es nur darum aufzuzeigen, dass es eigentlich keine stichhaltigen Hindernisse gibt. Dies ist uns gelungen.

Wir haben gezeigt, es geht ein Steckdosenmodul technisch und rechtlich einwandfrei anzuschließen. Jetzt müssen auch die Finanzdaten stimmen um aus dem einzelnen Leuchtturmprojekt eine Massenbewegung zu machen. Dabei rede ich nicht von Millionen Stückzahlen sondern ich wäre froh wenn wir 2015 die vierstelligen Installationszahlen erreichen.

Was ein Plug In System kostet ist individuell stark unterschiedlich. Bei unserem Projekt in Mörlenbach war viel ehrenamtliches Engagement im Einsatz. Die Hardware Kosten lagen aber unter 700 Euro brutto. Wer sich überlegt ein Plug In System für sich selbst mal durch zu kalkulieren habe ich hier die aktuelle Preisliste hinterlegt.

So nachdem wir Wissen wieviel unser System kostet (ca. 700 Euro) stellt sich die Frage wieviel Strom produziert das Plug In System?
Die Spitzenleistung von einem Modul liegt bei 250 Watt! Bei optimaler Installation (Südausrichtung, 30 Grad Neigung und vielleicht auch noch manuell nachgeführt!) können 250 Kilowattstunden produziert werden!
Es kann aber auch bei mieser Ausrichtung, schlechter Neigung (Wandmontage!) und Verschattung (z.B. Balkongeländer) zu viel schlechteren Erträgen kommen. Ich setz einfach mal den Wert von 150 Kilowattstunden im Jahr als „dümmste Installation“!
Jetzt brauchen wir noch die Zahl wieviel Strom wir dem Netzbetreiber schenken weil wir den produzierten Strom nicht zeitgleich im eigenen Haus verbrauchen und der gute Ökostrom kostenlos in das öffentliche Netz fließt.
Hier haben wir keine Praxis Zahlen und selbst wenn wären die nicht übertragbar! Wir bräuchten dann ja den Produktionszeitpunkt und die Verbrauchszahlen des Haushaltes. In der jetzigen Phase des Projektes ist dies illusorisch hier belastbare Zahlen zu ermitteln. Ausserdem weigere ich mich bei den paar Kilowatt im Jahr eine 20 Jahre Prognose für eine Kalkulation zu erstellen. Hier heißt es Mut zur Lücke! :-)
Ich reduziere deshalb die produzierte Strommenge auf die genutzte Strommenge auf bestenfalls 240 Kilowattstunden im Jahr und im miesesten Fall auf 140 Kilowattstunden im Jahr.
So jetzt haben wir die Kosten und den Ertrag in Kilowattstunden im Jahr.
Wenn wir jetzt noch wüßten was dem Plug In Betreiber der Strom bei seinem Stromlieferant kostet könnten wir einen Ertrag errechnen.
Der aktuelle Strompreis ist kein Problem, der liegt zwischen 25 bis 30 Cent je Kilowattstunde. Die Preisentwicklung der nächsten 20 Jahre ist das Problem? Da könnte ich jetzt die tollsten Philosophien anstellen. Will ich aber nicht!
Bestenfalls:
Bei 240 Kilowattstunden und einem Strompreis von 30 Cent spare ich im ersten Jahr 72 Euro ein! Bezahlt hab ich 700 Euro!
Dümmste Installation:
Bei 140 Kilowattstunden und einem Stormpreis von 25 Cent sind es nur 35 Euro erspartes aber die gleichen Investitionskosten von 700 Euro!
So jetzt wisst ihr wie die Kostensituation derzeit bei Plug In ist und wer genau rechnen möchte der sollte sich die Stückliste vom S-I-Z anschauen da sind alle Teile aufgeführt die gebraucht werden um das System zu befestigen.

Es ist natürlich klar, dass dies nur die erste Grobkalkulation (bei mehreren Modulen wird es günstiger!) für die Leuchtturmprojekte und die „Plug In Guerillas“ ist. Aber ich denke auch Bertha Benz ging es nicht um die wirtschaftliche Lösung sondern es ging ihr um den Fortschritt und ihr persönliches „Gutes Gefühl“. Auf gehts ihr Guerillios!