Kategorie-Archiv: Argumente

Die Argumente enthält einzelne Folien aus meinen Vorträgen

Steckdosenmodul von vor 25 Jahren

Damals, ja damals da konnte man noch den Photovoltaikstrom vom Dach direkt indie Steckdose einspeisen. Damals heißt in den Jahren 1990 bis 1993 wurde diese Art Photovoltaikanlagen in Betrieb zu nehmen vom Verein Sonnenkraft Freising propagiert.

Die Netzbetreiber hatten damit kein Problem denn die Photovoltaikanlage rechnete sich nicht und hat somit wenig Nachahmer gefunden. Trotzdem war es damals erlaubt in die Steckdose einzuspeisen. Dies hat mir mein Freund Prof. Ernst Schrimpff gerade in einem Telefongespräch wieder bestätigt. Erst als Jahre später die Anlage auf über ein kWp erweitert wurde, musste die Anlage am Sicherungskasten angeschlossen werden. Netterweise hat Ernst mir die komplette Anlage in Bildern zur Verfügung gestellt.

Beim ersten Foto bitte ich alle Sicherheitsbeauftragten von Solarteuren mal wegzuschauen. Nette Jungs auf dem Dach oder? Leider kenne ich nicht die Namen aber sicherlich sind die meisten auch heute noch im Solargeschäft?Ernst Dach

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Regelenergie wird weniger gebraucht

Wie oft hab ich mir anhören dürfen dass Windstrom und Photovoltaik „Zappelstrom“ wären. Dann hab ich erklärt bekommen, dass der Strom immer dann produziert werden müsste wenn der Verbraucher ihn benötigt. Dies könnten nur die Grundlastkraftwerke, die rund um die Uhr Strom produzieren, gewährleisten.

Mal abgesehen davon dass die Grundlastkraftwerke auch nicht immer verfügbar sind und die Verbraucher nachts auch weniger Strom verbrauchen, zeigt sich jetzt, dass der „Zappelstrom“ weniger zappelt wie angedroht.

Um den „Zappelstrom“ auszugleichen wird am Regelenergiemarkt die benötigte Strommenge gehandelt. Diese gehandelte Menge hat sich um 14% reduziert. Im Jahr 2007 lag der Bedarf noch bei 11.080 MW und hat sich auf heute 9.547 MW reduziert. Es zeigt sich immer wieder, dass sich die Masse der Verbraucher an die Gegebenheiten anpasst. Wir sollten uns deshalb auf den Kern konzentrieren. Die günstigste Art Strom zu erzeugen wird in Zukunft die Photovoltaik sein. In vielen Fällen ist sie es heute schon.Oder wie soll ein Mieter günstiger Strom produzieren wie mit einem Balkonmodul?

Baut Photovoltaik überall dort wo Platz für ein Modul ist. Die Speichertechnik und die Regelungstechnik wird in Folge ganz von alleine kommen. Bei den vielen klugen Köpfen hab ich da überhaupt keine Bedenken.

 

Potentiale Balkonkraftwerke

Ich weiß, kaum haben wir ein Balkonkraftwerk akzeptiert vom Netzbetreiber am Netz denk ich schon wieder über die Potentiale nach. Aber ich bin es Leid die Steckdosenmodule als Spielzeug, Kleinkram oder sonstwie vernachlässigbar zu betrachten. Aus unseren jetzigen Erkenntnissen kann ein Steckdosenmodul locker 10 Prozent des Jahresstrombedarfs eines Einpersonenhaushaltes abdecken!

Wenn ich bedenke, dass ich meine ersten Photovoltaikvorträge gehalten habe zu Zeiten wo der Anteil der Photovoltaik 0,01 Prozent (oder waren es 0,001 Prozent?) der Deutschen Stromproduktion ausmachten, sind diese 10 Prozent schon ein Pfund.

Also mache ich mir mal ein paar Gedanken zum Potential in Deutschland. Weiterlesen

Aktive Information über Radioaktivität

Es ist schon sechs Wochen her dass ich über die Atomruinen in Biblis geschrieben habe. Meine Frage nach den 40 Jahren Messwerte um das AKW wurde auch beantwortet. Es wurde jedes Jahr Null gemessen und somit könne man sich die Grafik ersparen. So steht es jedenfalls im Antwort-pdf des Ministeriums einzusehen unter „Fragen und Antworten aus den Sitzungen“ Stand 8.6.2015 Antwort „Jahreswerte der Umgebungsüberwachung“.

Viel spannender aber ist mein Forderung nach einem „aktiven Informationssystem über RadioaktivitätWeiterlesen

„Das ist verboten!“

Diese Antwort bekam einer unserer Aktiven nachdem er telefonisch sein Plug In beim Netzbetreiber anmeldete!

So werden Stromkunden derzeit noch belogen wenn Sie sich heute schon für eine Dekarbonisierung ihres Stromverbrauchs einsetzen und nicht auf die G7 warten möchten. Plug In Systeme sind nicht verboten, sondern sie sind nicht ausdrücklich erlaubt! Aber an dieser Situation arbeiten wir ja.

Aber dieser Telefonanruf zeigt, auf welchem Wissensstand die Mitarbeiter bei den verschiedenen Netzbetreibern sind und wie das Massenhafte installieren von Plug In Systeme schon im Keim erstickt wird. Weiterlesen

Angela hat es in der Hand

Angela Merkel könnte es richten! Ich bin mir aber sicher sie wird es vermasseln. Ich rede von der German Energiewende dem weltweit beobachteten „Experiment“ der Deutschen. Keinem anderen Industrie Staat wird zugetraut die Atomkraft durch Erneuerbare Energien zu ersetzen. Wenn es einer schaffen kann, dann die Deutschen. Mit diesem Mythos könnten wir gut leben! Wir hätten einen Bonus der sich noch Generationen später vermarkten ließ…
Wir hätten, wenn es Angela und ihre schwarzen Mitstreiter nicht vermasseln würden. Wegen ein paar Euro die angeblich für Photovoltaik zu viel bezahlt werden haben Sie den Ausbau der Erneuerbaren ausgebremst. Weiterlesen

Die widerliche Solarausschreibung

Es ist noch keine drei Jahre her da war die Branche in der Lage an fünf Tagen 150 MW (7.604 MW Jahresinstallation geteilt durch 250 Arbeitstage) Photovoltaik in Deutschland zu installieren!

Proteus-Statistik-Zubau-PV-Leistung-2009-2014

Dass war der Politik zu viel! In den Köpfen dieser Menschen war diese Entwicklung der Erneuerbaren Energien suspekt. Vor allem weil in diesen Köpfen noch Brennstäbe aus der Atomstromproduktion den Platz wegnehmen um wirkliche Neues zu denken!
Da wissen die immer noch nicht wohin mit dem Atommüll und da kommt diese junge Branche und zeigt einfach wie es geht. Da musste ein Riegel vorgeschoben werden.
Eines der Instrumente der Politik ist die Ausschreibung!
Damit wird klar (über 100 Seiten!) vorgegeben wieviel Erneuerbare Energien zugebaut wird. Bei der ersten Ausschreibung waren es Gnädiger weise noch 150 MW warum eigentlich nicht nur drei Projekte? Dann hätte die Politik jedem der eine Ausschreibung gewinnt eine Medaille umhängen können. Hätte tolle Fotos gegeben!

Aber so standen 170 Gebote von Firmen im Raum von denen beim ersten Windhund Rennen sich beim Ausfüllen der Formulare 37 selbst ins Knie geschossen haben!
Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
“ Ein Beispiel ist der Nachweis des Aufstellungsbeschlusses. Reicht eine Kopie des Beschlusses, muss der Bürgermeister im Original unterzeichnet haben oder ist gar die öffentliche Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses erforderlich.“
Ja was nun? Da hätten die 37 Bewerber sich doch mal ordentlich informieren sollen wie das Formular auszufüllen ist…

Dass es dann nur noch 143 Projekte waren juckt in der Politik niemanden. Die Planwirtschaftliche Vorgaben sind ja noch dicke erfüllt! Vierfach überzeichnet! Damit sind die Arbeitsplätze für das nächste Jahr in der Planwirtschaftlichen Zuteilungsabteilung gesichert!

Da können ja die Spieler, die Manager, die Zocker weiter mitmachen, nur die Bürger nicht…

Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
Ist nicht doch ein Sonderkontingent für die Bürgersolarparks bei den Ausschreibungen notwendig, da diese in der ersten Ausschreibungsrunde nicht zum Zuge gekommen sind?

Wenn Sie mich fragen schon. Den Wettbewerb macht kein Bürger mit.

Ja, so einfach kann Wahrheit sein. Kein Bürger, spielt, zockt oder managt mit seinem Geld. Er ist ja kein Unternehmer sondern nur Bürger und wenn er aufmuckt kriegt er den Sondertitel Wutbürger.

Die Vielfalt der Akteure ist auch den Bach runter gegangen. Eine AG hat einen Zuschlag erhalten der Rest ging an GmbH&Co. KG. Gesellschaften mit beschränkter Haftung!
Wenn dann was schief geht macht man das Licht aus und hinterlässt 25.000 Euro als Sicherheit….
Bürger und Genossenschaften haben keinen Solarpark genehmigt bekommen. Die sind ja so teuer! Die Bürger und Genossenschaften die neuen Geldgeier der Solarbranche. Da werden sich Baake, Gabriel und Merkel freuen. Endlich wurden die Bürger mit ihren teuren Photovoltaik Planungen marktwirtschaftlich erwischt!

Dass alleine drei Unternehmen Sybac, Trianel und IBC Solar 60% des Ausschreibungsvolumen zugeteilt bekommen zeigt doch genug dass es Vielfalt gibt!

Die Flächen auf denen gebaut werden sind auch so richtig Bürgernah. Auf Konversionsflächen (121 MW) und entlang von Autobahn und Schienen (36 MW). Damit geht auch die Pachteinnahmen an den Bürgern vorbei!

So ganz nebenbei mal bemerkt. Das günstigste Angebot liegt bei 8,48 Cent je Kilowattstunde. Dies ist günstiger wie die derzeitige Windenergie Förderung an Land die derzeit bei 8,86 Cent liegt. Geschweige denn der üppigen Förderung von Offshore Strom denn den bekommen die Konzerne ausgezahlt und erreichen locker das Doppelte was Solar oder Wind an Land bekommen!

Die Ausschreibung ist ein bürokratisches Monster, von Monster für Bürokraten! Die Kreativität der Bürger wird mit Füßen getreten und alles unter dem Deckmäntelchen der Energiewende.

Die Ausschreibung der Photovoltaik Projekte ist widerlich aber noch obszöner wird die Ausschreibung der Windenergie Projekte werden. Es wird Zeit, dass wir sagen wir wollen weg von Öl, Kohle und Atom.

 

Energiespeicher von der Natur lernen!

Wie kommt der blöde Löwenzahn durch die Nacht?
Die Antwort ist einfach.
Er speichert die Energie!

Mit solchen einfachen Beispielen hat mich Bene schon immer begeister. Oder sein Spruch: „Öltanker sind getarnte Geldtransporter!
Daraus folgert er dann „Jede Region, die sich überwiegend von außen mit Energie versorgt, ist von Wohlstandsverlust bedroht.

Boah starke Worte, einfach, verständlich und dann noch von einem Vorstand der inzwischen einem Unternehmen vorsteht das 50 Millionen Bilanzsumme vorweisen kann. Das muss schon ein besonerer „Bene“ sein. Na der Nachname bringt dann den Ausgleich. Ein einfacher „Müller“ aber der Mix der machts!

Bene Müller der vor 15 Jahren zusammen mit 19 anderen Bürgern die Firma solarcomplex gegründet hat ist einer der dem Löwenzahn genau auf die Blätter schaut! Wenn ich mich zurück erinnere hab ich zum ersten mal von ihm gehört als Solarcomplex 5 kWp Photovoltaikanlagen verkaufte. Wohlgemerkt „nur“ 5 kWp Anlagen. Da wurde nicht beim Kunden gecheckt ob vieleicht 6,5 kWp oder 7,2 kWp auf die Hütte ging. Nein, Bene hat dem Kunden 5 kWp PV Anlagen verkauft. Da war der Wechselrichter optimiert, die Montage war klar, die Lagerhaltung war einfach. Das Gesamtpaket hat gepasst und kostengünstig. So richtig anders wie alle anderen PV Firmen. Nicht komplex sondern solarcomplex eben!

Aber die „solarcomplexer“ können nicht nur einfache Photovoltaikanlagen, sondern die Spezialität von solarcomplex sind Bioenergiedörfer! Klar Biogasanlagen machen die auch. Wasserkraft auch. Windkraft da sind sie noch am planen, aber wer seinen Geschäftssitz in BaWü hat, der hat so seine Probleme mit den Windrädern. Aber klar, ich bin mir sicher wer das Löwenzahn Geheimnis knackt der baut auch Windräder. Dass die solarcomplex noch Holzenergie-Contracting kann zeigt: Die haben den Energiemix drauf!

Jetzt sucht Bene mal wieder Menschen vor Ort die bereit sind ihre Kohle in ein Unternehmen zu stecken dass keine Kohle braucht sondern Kohle, Öl, Gas und Uran ersetzen.

Ich kann nur empfehlen diesem innovativen Unternehme sein Vertrauen und seine Kohle anzuvertrauen. Der Bene machts schon. Hier im Blog hab ich ihn ja schon einmal erwähnt. Da war sein Bild auf dem Plakat für den Kinofilm „Die 4. Revolution“ zwei Plätze neben Hermann Scheer! Ich muss es noch mal schreiben lieber Bene! Zwar bist du zwei Positionen links vom Hermann aber ich bin direkt neben ihm! :lachtot:

Ich war in den Atomruinen!

Als Beweis hätte ich ja gerne ein Foto gezeigt! Aber leider war Fotografieren für Laien verboten! Wir mussten unsere Fotos und Handys abgeben. Nur die Profis die durften filmen und fotografieren. Die haben auch schöne Bilder und Filmchen gedreht. Klar, dass der Sonnenflüsterer andere Dinge beleuchtet hätte. Aber so wurde nix draus! Ich hab keinen Beweis vorliegen. Hä, hä denkste ich bin in einem Filmchen gefühlte 1,5 Sekunden zu sehen…

Aber von Anfang….

RWE hat die IIKWBit gestartet. Die Informations-Initiative „KW Biblis transparent!“
Mein Sonnenschein meinte zwei Tage vor der Veranstaltung wir sollten da auch hingehen! Na, gut ich hab uns angemeldet und prompt eine schriftliche Bestätigung zum „Fokustag“ erhalten. Wir sollten Reisepass/Personalausweis mitbringen…

Alle waren überrascht von der Resonanz! Deshalb wurde gleich verkündet, es wird eine weitere Transparenz Veranstaltung geben. Die erste Veranstaltung war mit 75 Besucher voll ausgebucht und wenn wir gewusst hätten, dass die ganze Show drei Stunden dauert hätten wir uns an diesem Abend keinen Handwerker nach Hause bestellt! Als erstes gab es zwei Vorträge. Der Vortrag „Vom Lagerbecken zum Standortzwischenlager“ kann bei RWE unter „Der Weg der Brennelemente“ eingesehen werden. Besonders schön die Erste Folie! Ein Einfamilienhaus (anscheinend auf einer Hallig gelgen!) mit PV! Daneben Windräder! Dass ich so etwas bei RWE erleben durfte ;-)! Leider waren es Offshore Räder! Doch wieder nix! Je weiter rechts ich auf der Folie schaue umso mulmiger wird es mir! Braunkohlebagger… Na ja …
Ich will mal nicht ungerecht sein, die Präsentation sollte sich mal jeder reinziehen…

Mit gefühlten 5 Kamerateams und einer Unmenge von Pressemitarbeitern war die schreibende Zunft gut vertreten. Auch die RWE Mitarbeiter waren sichtlich überrascht starteten aber gleich ihren ersten Coup und teilten die 75 Besucher in zwei Gruppen ein! Gruppe eins alle Pressevertreter plus ein paar Besucher die „zufällig“ vom Kraftwerksdirektor ausgewählt wurden. Wir waren in Gruppe zwei! Schließlich kennt man uns! 😉
Meine Gruppe durfte sich erst noch ein Castor Werbefilmchen (aus dem Jahr 2000 gähn!) anschauen. Die Transparenzoffensive mit „dem Castor Super Werbefilm„. In den dramatischsten Versuchen wird gezeigt egal was passiert:
„Däär Castor hälld!“ (theatralische Kommentatorstimme)

Castor brennt – „Däär Castor hälld!
Castor stürzt vom Flugzeug ab – „Däär Castor hälld!
Zug fährt auf Castor – „Däär Castor hälld!
Castor schwimmt in Benzin und Benzin wird entzündet – „Däär Castor hälld!

So ging es eine Weile und die anwesende Besucher Gruppe war hoch beeindruckt. – „Däär Castor hälld!

Danach durften wir die Fotos und Handys abgeben und es ging auf das Gelände der Atomruinen. Vorher allerdings durch die Sicherheitszone. Dies muss man sich so vorstellen wie wenn man am Flughafen gefilzt wird. Vorher waren natürlich unsere Personalausweisnummern notiert worden und dafür durften wir uns einen Helm aussuchen! Blau oder weiß! Wir haben uns beide für weiß entschieden…

Dann ging es über das Kraftwerksgelände an Block „B“ vorbei in Richtung „Standortzwischenlager“. Dort trafen wir auf die schreibende/filmende/fotografierende Zunft. Die waren hoch beeindruckt! „Da ist ganz schön kalt drin!“

Dann durften wir die durch die Tür der Sicherheitsmauer und anschließend tatsächlich in das Standortzwischenlager. Dort gab es leere Castoren und leere Mosaikbehälter zum angaffen! Hab ich auch gemacht! Da diese Behälter noch leer waren war es in dieser Halle auch beschissen kalt! In die Nachbarhalle dort wo das radioaktive Material lag durften wir nicht rein. Dafür gab es eine Life-Übertragung! Von den stehenden Behältern! Während ich dort war, hat sich keiner bewegt!

Für mich war die „Begaffung“ der leeren Behälter schnell zu Ende. Ich musste raus aus dem Gebäude! Mich bedrückt es zu sehen und zu hören was dort erzählt wird.

Für mich war es bedrückend zu sehen wie dieses radioaktive Material beschützt werden muss! Wie giftig muss dieses Zeugs sein, wenn Menschen mit Pistolen bewaffnet um die Halle marschieren müssen?
Wenn Meterdicke Wände diese Behälter abschirmen müssen?
Ich kann dann nix mehr fragen.
Oder hätte ich Fragen sollen wann Menschen sich wieder den ungeschützten Brennstäbe ohne Gefahr nähern können?
RWE hat eine Genehmigung bis 2046 dieses hochgiftige Material in Biblis zu lagern. Dann sagt RWE der Dreck kommt in das „Endlager“.
Ende!
Weiter denkt die RWE nicht!
Dann muss die Politik denken und dass ist eine schwere Denkaufgabe…

Ich wollte nur noch raus.

So und jetzt zur Berichterstattung der Medien. Da ist zum einen die FAZ die den Bibliser Bürgermeister mit dem schönen Spruch zitiert: „Mir wäre es recht, wenn die Castoren so schnell wie möglich in ein Endlager kämen“, sagte Kusicka.

Bilder wurden auch veröffentlich! Auf dem folgenden Foto bin ich nicht zu sehen.Fukushima
Das ist ein Foto aus Fukushima (hier der Artikel dazu!)

Auch in den Artikeln die mit viel Prosa geschrieben wurden findet man mich nicht! Weder beim Südhessen Morgen noch im TIP Verlag. Empfehlen kann ich die Fotoreihe (acht Bilder)  vom Südhessen Morgen da fallen natürlich die schicken Helme auf!
Die mussten getragen werden für den Fall, dass ein Castor umkippt!
Oder so ähnlich!
Jedenfalls sind die Helme weit aus schicker wie die Kopfbedeckungen die in Bürstadt in der Champignonzuchthalle getragen werden müssen! (Die Bürgermeisterin möge mir verzeihen).

Zum Schluss der Beweis: Wir waren tatsächlich drin!

Beim ulitmativen Video Bericht des TIP Verlags mit dem genialen Titel
„Abbau Athomkraftwerk Biblis – Biblis 2015″

Ab Minute 1:16 sieht man meinen Sonnenschein und den Sonnenflüsterer (rechts) mit weißem Helm!
Es war grandios – diese Technik – diese Zukunftsaussichten – dass ich dass noch erleben durfte. „Däär Castor hälld!

Am Schluß noch einen Hinweis auf zwei Herren die auch einen Helm tragen…

Leistungssteigerung durch effizientere Montage

ralosHistory 1.4.2010 (erste Veröffentlichung)

Jetzt sind wir uns sicher. Die März Erträge haben unsere Vermutungen bestätigt. Ab 1.7. werden wir die Montage entsprechend der effizienteren Methode anpassen. Die Unterkonstruktionen sind bestellt und wir sind zuversichtlich, dass wir durch diese Art der Montage den Wirkungsgrad der Installation um ca. 1 Prozent erhöhen können. Durch diese Montage Effizienz sind wir in der Lage die geplante Einspeisereduzierung der Bundesrepublik abzufangen. Die Idee haben wir Florian zu verdanken, dem während seines Praktikums der Effekt aufgefallen ist. Bei dem Studium der Erträge der Photovoltaikanlage Lorentz stellte er einen erhöhten Ertrag in den Morgenstunden auf. Bei gleicher Einstrahlung erzielt die Anlage Lorentz morgens mehr Ertrag wie die anderen Anlagen der Solarakademie. Nachmittags und abends war es genau umgekehrt die Erträge waren geringer wie bei den Anlagen die sich mit der Sonne drehten. Die Anlage “kippt” während des Tages. Morgens ist die rechte Ecke unten abends die linke Ecke unten.
nachgeführte Anlage

Wir haben diese Beobachtung genauestens untersucht und haben folgendes festgestellt. Die Solarzellen der Anlage Lorentz stehen morgens auf der Ecke und die Elektronen die durch die Sonnenstrahlen in Bewegung geraten werden durch die Leiterbahnen im wahrsten Sinne des Wortes “angezogen”. Abends müssten die Elektronen “bergauf” fließen und von der Erdanziehung wie bei einem Gummiband angezogen.

Modul Ecke

Morgens wenn die Leiterbahnen schräg nach unten verlaufen sausen die Elektronen auf dieser “Rutsche” verstärkt durch die Erdanziehung nach unten. Dieser Sog zieht wiederum weitere Elektronen nach und dadurch Erhöht sich letztendlich die Anzahl und die Geschwindigkeit der “geernteten” Elektronen.

Bei der traditionellen Montage sieht es etwas anders aus.

traditionelle Montage

Die Elektronen streben zu den Leiterbahnen und bewegen sich auf der Geraden in Richtung Busbar. Erst auf dem Busbar kommt die Unterstützung der Erdanziehung hinzu und es kommt zur Sogwirkung für die Elektronen. Leider hat dieser Sog keine weiteren positiven Auswirkungen.

Diesen Erdanziehungs Effekt werden wir zukünftig nutzen. Mit unserem RazFaz Untergestell sind wir ab 1.7.2010 in der Lage die Module wie bei der nachgeführten Anlage Lorenz zu montieren. Das heißt die Module stehen auf der “Ecke” und es entstehen völlig neue optische Gegebenheiten. Uns ist natürlich klar, dass nicht jeder Kunde die effiziente Montage möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen die alte traditionelle und die Effizienz Montage anzubieten.

Wir bitten deshalb unsere Kunden sich die Vorteile der Effizienz Montage vor Augen zu halten und uns zu signalisieren ob die Effizienz Montage gewünscht ist. Den Umbau von bestehenden Anlagen halten wir jedoch noch nicht für angeraten. Der Aufwand für die Demontage und Neuaufbau können durch das eine Prozent Wirkungsgradsteigerung nicht aufgefangen werden. Diejenigen Betreiber denen aber das ökologische Engagement wichtig ist können gerne mit uns reden denn mit den gleichen Solarzellen einen höheren Ertrag zu erzielen, dass muss das Ziel der Systemintegratoren wie Ralos sein.

Ich werde natürlich hier im Blog von der ersten Effizienz Montage berichten und bedanke mich schon einmal bei der Bundesregierung die durch den sich anbahnenden Kostendruck diese Innovative Montagekonstruktion erst ermöglicht hat.