Archiv der Kategorie: Bürgerbeteiligung

Kröten und Frösche schlagen Kleinkredit!

Zumindest beim Pressebericht vom Bergsträsser Anzeiger lag der Focus der Berichterstattung bei den Kröten und Fröschen. Dass wir auch Kröten vergeben haben, wurde leider von der Reporterin nicht registriert. Ehrlich gesagt habe ich niemanden von der Presse gesehen.

Aber beim Frühlingsfest des Naturschutzzentrums Bergstraße gab es wie immer sehr viel Aktion für Kinder und Erwachsene. Da ist klar nur wenige kommen in den Genuss einer Presse Erwähnung. Aber was jammere ich, schließlich kann ich hier im Blog alles nachholen. Alles ist jetzt leicht übertrieben, denn ich war vier Stunden vor Ort und habe viele Gespräche zum Thema KIVA Kleinkredite der Klimalotsen geführt. Kredite haben wir natürlich auch wieder vergeben. Dass es lediglich bei vier Krediten blieb lag an der schlechten Internetverbindung.

Froh war ich allerdings, dass sich Adil Oyan die Zeit nahm einen Kredit nach Mexiko zu vergeben. Er ist Grüner Finanzdezernent in Bensheim und hat mit dem Kredit an Maria Irinea bewiesen, dass er auf nachhaltige Entwicklung Wert legt. Wie auf dem Bild zu erkennen ist haben ihn einige Vorschläge von mir, nicht sofort überzeugt. Ich sage mal, der Austausch der Argumente war intensiv. 😉


Die weiteren Kredite wurden von Moritz Müller, Sebastian Seidler und einer Besucherin vergeben. Leider bin ich mir nicht mehr sicher wer welches Darlehen vergeben hat…

Moritz Müller ist der Grüne Direktkandidat der Grünen im Kreis Bergstraße für die Bundestagswahl im Herbst diesen Jahres. Sebastian Seidler hatte eine Vorliebe für einen Kredit in Südafrika aber diesen Wunsch konnte ich am Sonntag leider nicht erfüllen. Bei 2.500 Projekten war keines aus Südafrika dabei. Mal sehen ob ich ihm in nächster Zeit eines empfehlen kann. Er ist der Geschäftsführer vom Naturschutzzentrum Bergstraße und mir war es wichtig, dass er selbst sieht was da mit dem Geld vom Naturschutzzentrum passiert.

Natürlich habe ich gestern und heute ebenfalls Geld verliehen. Gestern war es Juliet von den Philippinen und heute bekam Rosa aus Nicaragua von mir einen kleinen Zuschuss für ihre Solarprojekte.

Mir war nicht klar, dass die neue Energieblogger Seite noch in der „Betaphase“ ist!!! Ich verbreite ja schon länger meine Artikel über die Betaseite…
Erfahren habe ich dies durch einen Artikel von Annika Linke die im SMA Blog schreibt. Ebenfalls neu war mir die Info, dass 3.500 bei den Energiebloggern zugreifen.
Der Sonnenflüsterer lernt halt immer noch Tag für Tag dazu.

Wir betreiben Atomkraftwerke aber Balkonmodule können wir nicht

Gestern habe ich noch davon geschrieben, dass wir in Bensheim einen Netzbetreiber hatten der Balkonmodule ohne „Genehmigung“ und sonstigem Trara akzeptierte. Dies tat er allerdings nicht lange, dann begannen die bürokratischen Anforderungen bei denen ich es Leid bin, sie aufzuzählen. Jedenfalls ist der Balkonmodulmarkt im Bensheimer Stromnetz tot.

Bei Westnetz zeichnet sich das gleiche Spiel ab. Greenpeace meldete vor einigen Tagen die Akzeptanz von Westnetz den Balkonmodulen gegenüber. Die Kehrtwende ließ nicht lange auf sich warten. Westnetz untersagt

Ich lach mich kaputt.
Zum x-ten Mal, den Netzbetreiber geht es einen Sch..ßdreck an was ich in meiner Wohnung in die Steckdose stecke!
Ich stecke in meine Steckdose was ich will und ich verantworte es selbst!
IST DAS JETZT KLAR?
Wenn der „Netzbetreiber“ meint ich täte etwas Illegales dann soll er es beweisen!
Da er es nicht beweisen kann, hat er verloren.
Oder will er mit Polizeigewalt in meiner Wohnung eindringen?

Deswegen am besten Plug-In Modul kaufen und installieren. Niemandem sagen dass der Schukostecker in der Steckdose steckt, sondern immer den Hinweis warum sie ein Solarmodul am Balkon hängen haben. Es ist einfach wunderschön ein Modul am Balkon zu haben. Sozusagen Fake-Kraftwerke. Aber in die Steckdose stecken sie den Stecker nicht. Nein, das machen sie nicht.

Niemand hat die Absicht den Schukostecker vom Plug-In, in die Steckdose zu stecken.

Nein wir hängen Solarmodule nur als Mitglieder des Vereins „Unser Dorf soll schöner werden“ an den Balkon.

Während wir allein mit der Schönheit unserer Solarmodule die Energiewende einleiten, sollte es der Bundesregierung, den Netzbetreibern, der Bundesnetzagentur, dem Technologieverband VDE gelingen ein Papier zu beschmieren auf dem steht. Es geht wenn man will. Wenn jemand seinen Verstand einschaltet, kann er ein Plug-In Modul kaufen und es fest montieren und den Schukostecker in die Schukosteckdose stecken. Einfach so und die Erde wird sich weiter drehen.

So einfach wie jeder sich ein Fahrrad kaufen kann und sich draufsetzt und losfährt. Wenn er allerdings den Spargelacker quer fährt, dürfte er auf die Schnauze fallen. Dann ist er vermutlich nicht versichert. Sicher bin ich mir bei dieser Aussage nicht… aber was ist schon sicher?

Ich habe ein Stinkwut über dieses ganze bürokratische Gerede und alle reden ihre Sonntagsreden weiter… Heute sagt Frau Hendricks auf einer dieser Kaffee und Klatsch Veranstaltungen „Bezahlbarer Strom ist Teil der öfft. Daseinsvorsorge„… gut geblubbert aber nix passiert. Es ist einfach schrecklich was momentan in Deutschland für eine Energiepolitik gemacht wird.

Es soll mir keiner sagen ich wäre so schlecht gelaunt, weil das „Geld fasten„, mich nervt. Nein, dies tut es nicht! Jedes dieser 21 Projekte die ich bisher unterstützt habe ist innovativer wie diese Energieversorger deren einziges Ziel ist, sich selbst mit Geld zu versorgen. Von wegen die Bürger mit Energie versorgen…

Heute hat Martin aus Mexico mein Fastengeld bekommen. Jede Wette, er hängt das Modul an sein Haus ohne irgendjemanden schriftlich zu informieren. Einfach so. Der Martin ist sicherlich ein Photovoltaik Guerilla. Recht hat er.

Wer heute von besser gelaunten Energiebloggern was lesen will dem empfehle ich in den tausenden Beiträgen zu stöbern. Aber Vorsicht, das sind noch einige andere Wutartikel vom Sonnenflüsterer zu finden.

Ethisch- ökologisch Geld anlegen und vorsorgen

Eine ganz wichtige Frage für jeden Menschen ist die Frage wo er „in guten Zeiten“ überschüssiges Geld ethisch- und ökologisch „hinlegen“ kann um für schlechtere Zeiten vorzusorgen. In unserer heutigen Zeit ist es ja einfacher als zu den Zeiten der Jäger und Sammler. Die hatten an Tagen mit fetter Beute, nur die Möglichkeit sich den Magen voll zu schlagen, weil das Essen in ein paar Tagen verdorben war. Geld dagegen verdirbt in der Regel nicht oder nur ein wenig durch Inflation. Geld kann im Sparstrumpf zwischengelagert werden und später genau so frisch wie am ersten Tag gebraucht werden. In unserer Gesellschaft gibt es natürlich Beruf für die Sparstrumpfverwaltung den Banker. Wer ein paar Kröten übrig hat kann diese einer „Bank“ auf der sich das Geld ausruhen soll leihen. Dein Geld ruht sich allerdings nur für den Geldgeber aus, die Bank lässt das Geld richtig arbeiten. Bei normalen Banken kann es eine ganz schön dreckige Angelegenheit sein. Da kann schon mal die Finanzierung von Atomkraftwerken, Kohlekraftwerke, Waffengeschäfte oder Ölplattformen in Naturschutzgebieten sein. Alles Dinge die der einzelne Bürger mit seinen paar Kröten niemals finanzieren würde. Eine Bank die viele kleine Kröten gesammelt hat und gut bezahlte Manager als Verwalter beschäftigt, die tun solche Dinge schon mal…

Meine Bank die GLS macht so etwas nicht. Die meinen Geld ist für die Menschen da und damit haben sie echt. Natürlich hat meine Bank auch viele Tipps und Möglichkeiten wie überschüssiges Geld für später gelagert werden könnte, schaut euch einfach deren Homepage an. Wer auf einen ganzen tausender sehr lange „verzichten“ kann dem würde ich zum Beispiel die BioBoden Genossenschaft empfehlen…

Aber eigentlich wollte ich heute ja auf eine kleine Broschüre (24 Seiten pdf) der Verbraucherzentrale Bremen verweisen. In dieser wird anschaulich beschrieben was eine ethisch ökologische Geldanlage alles beinhaltet. Natürlich gibt es auch weiterführende Links und Empfehlungen. Einzig die etwas spärliche Erklärung zu Prokon finde ich Kritik würdig. Aus der Prokon Geschichte müssen Lehren gezogen werden. „Der Fall Prokon“ ist bis heute nicht sauber aufgearbeitet und schon gar nicht ist klar, dass sich Prokon als Beispiel für verlorenes Anlagekapital eignet.

Meine Ergänzung dazu (wie könnte es anders sein) ist natürlich die Möglichkeit sein überschüssiges Geld (zumindest zum Teil) auf einem KIVA „Sparkonto“ zwischen zu lagern.
Es dürfte die persönlichste Geldanlage sein. Gut es gibt keine Zinsen in Form von Geld! Im Gegenteil es kommt schon mal vor, dass man sein Geld nicht zurückbekommt…
Aber wo steht geschrieben dass ethisch ökologische angelegte Geld sich vermehren muss? Kann der Sinn der hinter dem geschaffenen Wert nicht höher sein als die in Dollar ausgezahlte Rendite? Könnte sein, meint jedenfalls der Sonnenflüsterer. Deshalb lest die Broschüre und einen Teil eurer ethisch ökologischen Geldanlage legt ihr auf einem KIVA Konto an und natürlich werdet ihr Teammitglied bei den Klimalotsen. Ich habe mich heute entschlossen das kenjanische Projekt „Esj Escee Jubilee Gas“ zu unterstützen. Die wollen schon in 4 Monaten mir das Geld zurück zahlen! Das hat die KIVA Communitiy so sehr überzeugt, dass die 4.900 Dollar in kürzester Zeit beisammen waren…

Auch auf die Gefahr, dass die Kollegen vom Stromauskunftsblog mit meiner Meinung nicht konform gehen möchte ich euch deren Artikel zur EEG Ausschreibung empfehlen. Sie zitieren einen Spiegel Artikel mit folgender Aussage:
„Erstens ist die Solarenergie gegenüber der Windkraft im industriellen Maßstab hierzulande in der Regel gar nicht konkurrenzfähig.“

Fakt ist dagegen, dass in der letzten Solarenergie Ausschreibung, die PV für 6,26 Cent je kWh den Zuschlag bekam! Die Anfangsvergütung für Windenergie liegt aber bei 8,29 Cent je kWh. (siehe Tweet von Jörg Ebel).
Es ist richtig die gemeinsame Ausschreibung von Wind und Solar mit Äpfel und Birnen zu vergleichen, aber die generelle Überlegenheit der Windenergie gegenüber der PV ist nicht vorhanden. Wenn dieses Mistgesetz tatsächlich Wind und Solar in einen Topf wirft dann sind die Ausführungsbestimmungen ausschlaggebend ob nur Windräder im Norden den Zuschlag bekommen oder ob Solaranlagen in Bayern den Zuschlag zugespielt bekommen.

Ich könnte es auch einfacher sagen: Ausschreibung ist unnötige Bürokratie.

Balkonmodul

Ich erhalte immer wieder Anfragen und Kommentare zu der Kampagne Solar2Go. Es tut mir Leid aber ich habe diese Aktion eingestellt. Ich möchte diese Fragen/Kommentare nicht mehr beantworten, wir drehen uns im Kreis!

Wir haben genügend Fälle dokumentiert bei denen die Netzbetreiber quer im Stall stehen und entgegen den Hochglanzbroschüren die Energiewende im Kleinsten blockieren. Es gab keinen der Energieversorger der das „Risiko“ eines Solarmoduls angeschlossen an eine Schuko Steckdose akzeptierte. Immer wieder wurden Forderungen nach fachgerechter Installation gefordert und diejenigen die ihr Plug In Modul ordentlich anmelden wollten mit Forderungen überschüttet. Unsere Leute die Guten Willens waren haben allerdings nicht das Geld, die Zeit und das Wissen in entsprechenden Rechtsstreitigkeiten den Betrieb eines Balkonmoduls vor Gericht zu erstreiten. Selbst bei denjenigen die ein Modul installiert und „ordentlich“ gemeldet haben und ablehnenden Schriftverkehr mit ihrem Netzbetreiber hatten „versandete“ irgendwann die Kommunikation mit dem Netzbetreiber. Fazit das Modul hängt noch, produziert noch und keinen interessiert es. So gefährlich kann es wohl doch nicht sein…

Der offizielle Weg einer Normierung ist beschritten. Ich habe mitgeholfen die DGS Seite PVPlug zu füllen und die Gruppe der Fachleute bestärkt sich in die Gremien einzubringen. Da gibt es auch erste Erfolge aber eben nicht den „Gesamtsieg“. Dazu braucht es Zeit, Fachleute und Bürokraten. Wer sich informieren will dem empfehle ich (neben der PV-Plug Seite des DGS) die Seite „Balkonmodul“ von Wolfgang Müller der sich engagiert in den Normungsprozess eingebracht hat. Dort könnt ihr euch bestens informieren. Was allerdings auch geht ist weiterhin eine Guerilla Installation vorzunehmen. Mir sind keine Fälle bekannt wo der Betreiber eines Guerilla Moduls bestraft, angezeigt oder sonstwie belästigt wurde. Also macht es einfach.

Wer sich allerdings auch weltweit den Betrieb von Solarmodulen vorstellen kann dem empfehle ich heute ein KIVA-Projekt im Kongo. Die beiden Mädels machen zwar finstere Gesichter aber sie sind nun mal Händlerinnen, da muss Frau wohl so dreinschauen…. Die brauchen 5.000 Dollar und ich war der erste der 25 zur Verfügung gestellt hat. 🙂

Dass meine Bloggerkollegen von der Stromauskunft jetzt zum erstenmal von einem „virtuellen Sonnenstromkonto“ ausgerechnet von einer E.ON Pressemeldung erfahren haben ist für mich gelinde gesagt „überraschend“. Bei mir hieß dieses Thema bereits vor 5 Jahren Solarstrom Girokonto und bei dem Namen kann sich sicherlich auch jeder vorstellen was damit gemeint ist.

Energiearmut – Bangladesch zeigt wie es geht!

Während hier in Deutschland nur ungern über „Energiearmut“ geredet wird, wird überall in der Welt an Lösungen gearbeitet. Schon Ende letzten Jahres habe ich diesen Bericht aus Bangladesch bei energyload gefunden. Man stelle sich vor, eine Solaranlage beliefert Nachbarn mit Strom. Was wir hier in Deutschland dann für ein Geschrei haben. Die nutzen das öffentliche Stromnetz dann müssen sie auch dafür bezahlen. Sie sollen auch für die Übertragungsnetze zahlen. Die Umsatzsteuer natürlich auch und die EEG Umlage sowieso.
Was weiß ich was unsere Bürokratenmonster sich noch einfallen lassen…
In real stellt sich dann das „öffentliche Stromnetz“ als 10 Meter Kabel raus die bereits in der Erde liegen…

In Bangladesch wurde dagegen pragmatisch ein Gleichstromnetz für zehn Haushalte aufgebaut. Sicherlich kein Konzept für uns in Deutschland, aber die Idee Strom auch produktionsnah zu verbrauchen die muss verfolgt und unterstützt werden. Die Energiearmut in Bangladesch kann damit in kleinen Schritten angegangen werden. In Deutschland wird lieber über Energiearmut geredet und in Wahlkampfzeiten immer wieder gern mal spekuliert was zu machen wäre. Aktuell berichtet die taz über die sozialdemokratischen Erinnerungsschwächen in Berlin bezüglich ihrer Ankündigungen zum Thema Energiearmut. Es ist eine never ending Story weil niemand die bestens bezahlenden Stromkunden wirklich aus der Energiearmut führen will. Kunden denen der Strom abgestellt wurde sind alle im Grundtarif und zahlen den höchsten Tarif. Ich fordere schon jahrelang jedem dieser Menschen statt den Strom abzustellen ein PV Plug In Modul an die Außenwand zu hängen. Aber auf mich hören die in Berlin ja nicht… die machen lieber Leuchtturmprojekte…

Mein Leuchtturmprojekt des Tages wird in Nicaragua von Ismael errichtet. Bei den Energiebloggern habe ich heute keine spezielle Empfehlung. Die sind gerade etwas veröffentlichungs faul. Sucht euch am besten einen Artikel aus dem bunten Strauß der Energieblogger aus.

Henri’s Solar Kiosk wird zum mobilen WiFi

Am 26.11.2014 hab ich Henri aus Ruanda bereits einen KIVA Kredit für sein Solar Kiosk gegeben. Das Projekt war damals schon spektakulär da er 10.000 Dollar wollte und dies auch von 274 KIVA Geldgeber zur Verfügung gestellt bekam. Davon konnte er 10 Kioske finanzieren. Die 10.000 Dollar hat Henri pünktlich wie angekündigt in 17 Monaten zurückgezahlt!

Dass Henri die Öffentlichkeitsarbeit beherrscht, zeigte sich bereits Anfang 2015 da konnte ich hier im Blog über ihn berichten.

Jetzt gibt es wieder Neuigkeiten er hat sein Kiosk technisch überarbeitet und versucht erneut über Crowd Finanzierung das Geschäft anzukurbeln. Schaut es euch an. Bei Greentec Capital hab ich den Bericht gefunden und finanziell könnt ihr Henri bei StartSomeGood unterstützen. Von mir wird es keine finanzielle Unterstützung geben da ich eingeschworener KIVA’ner bin und nicht x-verschiedene Konten einrichten möchte. Aber natürlich werde ich Henri weiter beobachten ich sage ihm eine sonnige Zukunft voraus. 😉

Meine heutigen 25 Dollar während des 40 tägigen Geld Fastens hab ich Navy aus Kambodscha versprochen. Wenig spektakulär aber ihr „Field Partner“ finde ich besonders empfehlenswert. Kamworks Solar Power nennt sich selbst „number 1 solar energy company“ in Kambodscha. Nur so wird das was mit der solaren Weltrevolution.

Sowohl bei Henri als auch bei Navy kann das „gesamt System“ noch übersehen werden, bei uns in Deutschland dagegen stehen wir vor einer digitalen Revolution. Frank vom EnWiPo Blog schreibt über die aktuellsten Entwicklungen. Aus eigener Erfahrung sage ich, da läuft noch viel Wasser den Rhein runter, bis wir gut kommunizierende Heizungsanlagen in unseren Häusern haben. Wer sich bei Frank die „RWE-Grafik“ anschaut der kann erahnen wie komplex die Thematik ist…

Über Geld spricht der Bischof nicht

Ja der Kölner Bischof der spricht nicht über Geld. Wer viel Geld hat der spricht nicht gerne über sein Handeln. Dass ist schade und ich als nicht katholischer kann es auch nicht ändern. Natürlich hoffe ich dass die Correctiv.org mit ihrer Klage Transparenz in das christliche Geschäft bringen. Schließlich hat der Boss vom Bischof in seiner Enzyklika von einer ökologischen Umkehr geschrieben. Da wäre es doch schön wenn sich dies in den Geldanlagen der katholischen Kirche wiederspiegeln würde. Oder? Weiterlesen

KIVA Mikrokredit first

Das wird mein 1.189 Artikel im Sonnenflüsterer Blog und ab und an ist es Zeit sich neu zu besinnen. Um nicht lange um den heißen Brei zu schreiben, ich werde mich auf nachhaltige Mikrokredite in KIVA konzentrieren. In den letzten zwei Monaten habe ich ja fast in jedem Artikel auf ein KIVA Projekt verwiesen. Für all diese Projekte habe ich jeweils 25 $ verliehen. Die Rückmeldungen dazu sind durchweg positiv aber auch mit viel Unwissen behaftet. Die Hemmschwelle in KIVA ein Darlehen zu vergeben ist enorm groß.
Der Wunsch KIVA in Deutscher Sprache anzubieten ist nicht realistisch. Weiterlesen

Windenergie Investoren sind in Torschlusspanik

Wer jemals in seinem Leben ein langfristiges Projekt angegangen ist weiß, es gibt viele Möglichkeiten dass der Terminplan aus den Fugen gerät. Windkraftplaner können davon ein Lied singen. Die längsten Planungszeiten können schon mal im Extrem 10 Jährchen betragen. Da die CDU im Jahrestakt versucht den Ausbau Erneuerbaren Energien zu bremsen und auf den St. Nimmerleins Tag zu verschieben entstehen die merkwürdigsten Situationen.

Mit dem EEG 2014 wurden für die Windenergie, Ausschreibungen angekündigt. Bis zum 31.1.2017 konnten noch Bauanträge für Projekte gestellt werden mit der Option Einspeisevergütung nach dem EEG zu bekommen. Danach gibt es nur noch bundesweite Ausschreibungen. Es müsste eigentlich jedem klar gewesen sein, dass jeder Windkraftplaner der ein Projekt begonnen hat, für dieses Projekt bis zum 31.1.2017 eine Genehmigung anstrebt. Mit allen Mitteln. Was heißen will, er hat seit 2014 bis heute Mitarbeiter auf seine laufenden Projekte angesetzt um unbedingt diesen Termin zu halten. Wenn die Baugenehmigung nicht vorliegt kann hier im Süden Deutschlands derzeit keiner sagen ob wir noch einen Zuschlag für Windprojekte erhalten… Weiterlesen

Messdaten online stellen

Immer erst dann wenn „Grenzwerte“ überschritten werden schlagen die Wellen in den Medien hoch. Beim Feinstaub war es gerade mal wieder so. In Stuttgart waren die Feinstaubwerte unterirdisch

Dabei gibt es vom Umweltbundesamt Messwerte die jeder einsehen kann.

„Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren.“

Der kritische Leser erkennt sofort den Pferdefuß, Weiterlesen