Archiv der Kategorie: Mobilität

Lügen denn eigentlich alle?

Taugen diese Umfragen eigentlich etwas? Der Solarenergie Förderverein hat eine Umfrage erstellen lassen und 70% der Bevölkerung wünschten höchsten Vorrang für die Energiewende! Zumindest veröffentlicht es der Solarenergie Förderverein so auf seiner Webseite. Siebzig Prozent ist eine ganze Menge. Wenn ich bedenke, dass die Saarländische CDU mit 40 % Wählerstimmen höchst zufrieden ist und sich als Wahlsieger feiern lässt.

Die Spitzenkandidatin der Saarländischen CDU wirbt mit „Solidarität mit unseren Diesel Jobs“ und wird gewählt. Glauben die wirklich, dass ein Autokonzern der mit betrügerischer Software eine Umweltfreundlichkeit vorgaukelt, die Zukunft sein kann? Dass Kunden sich diese Betrügerein ewig gefallen lassen? Das wir immer so weiter machen können? Anscheinend ja. Ansonsten müssten wir uns hier in Deutschland ja verändern. Da ich heute gut gelaunt bin schreibe ich mal die lügen nicht, sondern sie sind nur auf beiden Augen blind. Vermutlich wird es ihnen auch noch reichen. Den Wohlstand den wir hier in Deutschland werden sie für sich noch retten können. Ob dies langfristig aber erhalten werden kann, da habe ich meine Zweifel mit solchen Strategien.

Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, egal was die Umfragen sagen. Sie sind einfach kostengünstiger und vor allem überall vorhanden. Das hält auch keine Saarländische CDU Wahlsiegerin auf die sich um Arbeitsplätze sorgt. Während die Arbeitsplätze von der CDU im Saarland krampfhaft in der Diesel Automobilindustrie erhalten werden sollen entstehen sie mit klimafreundlicher Technik in anderen Ländern.

So zum Beispiel in Kenia. In Nicaragua, Zambia oder den Philippinen werden zwar keine neuen Arbeitsplätze geschaffen aber die Investitionen in Erneuerbare Energien gehen ihren Weg. Ohne dass eine hausbackene Politikerin sich Sorgen um die alte Industrieen macht… In diese vier Projekte habe ich am Wochenende „investiert“. Natürlich keine großen Geldsummen aber ich schenke den Menschen Vertrauen, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Hier in Deutschland werden weder die Wähler, die 70% der Umfrageteilnehmer noch die Politiker der CDU ihrer Verantwortung gerecht. Hier in Deutschland wird gerade viel verspielt…

Dass die so hochgelobten Klimaziele dabei verfehlt werden ist der CDU egal. Die Klimakanzlerin möchte erst nach der Wahl über dieses Thema reden. Dann wenn die 70 % sie wieder gewählt haben. Dass wir die Klimaziele verfehlen damit beschäftigt sich der Stromauskunftsblog in seinem Artikel „Goodbye Klimaziele„.

Balkonmodule sind als Guerilla Modul prädestiniert

Momentan macht die Nachricht die Runde die Balkonmodule erreichen einen Durchbruch! Der Kern der Nachricht ist die Akzeptanz eines Netzbetreibers (Westnetz)

„Ab sofort könne jeder Kunde in dem Netzgebiet auf unbürokratische Weise die Solarmodule anschließen. Er müsse dazu nur Namen, Adresse, Leistung und Fabrikat der Module melden. Bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt könnten diese de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden.“

So weit war ich mit der GGEW in 2015 schon einmal! Im Alltag zeigte sich dann, dass noch genügend Möglichkeiten bestehen, die massenweise Installation der Balkonmodule zu verhindern.
So geschieht es derzeit auch bei Westnetz, dass der Mama Konzern „Innogy“ der wiederum die saubere Abspaltung von RWE ist, den Einsatz der Kleinst-PV Anlagen ablehnt. Was soll denn der Modulbetreiber jetzt denken? Auf jeden Fall scheint es möglich zu sein unbedenklich ein Modul an der Schuko-Steckdose zu betreiben. Wir hatten von Anfang an Recht.

Wenn ich mir dann aber noch den aktuellen Artikel beim Bund der Energieverbraucher anschaue, habe ich meine größten Bedenken, dass wir vor einem Durchbruch stehen…
„Der Stecker eines PV-Moduls muss natürlich kindersicher sein, muss also mit der Hand anfassbar sein, auch wenn die PV-Anlage unter Dampf steht, solange der Stecker nicht in eine Steckdose eingesteckt ist.“

Das liest sich so als ob es gefährlich wäre an die Steckerpole eines Plug-In Moduls zu greifen wenn das Modul Strom produziert. Dies ist aber ein Ammenmärchen der ersten Generation vor vermutlich 25 Jahren…

Ich frage mich inzwischen was soll die Anmeldung von einem Solarmodul? Welchen Vorteil hätte der Betreiber solch eines Moduls von der Anmeldung außer Papierkram?
Aus meiner Sicht hat er keinerlei Vorteil. Dann braucht man es auch nicht anzumelden. Kontrollieren kann es auch niemand…

Jedenfalls nicht anmelden, so lange wie die Netzbetreiber nur drauf aus sind ihm Steine in den Weg zu legen.
Ich mache es kurz. Wir haben inzwischen Plug-In Module die alle Richtlinien erfüllen und keine Gefahr weder für Mensch noch für die Hausinstallation noch für das öffentliche Netz darstellen. Am besten ihr kauft euch solch ein Modul und steckt den Schukostecker in die Schukosteckdose und produziert Strom. Mehr nicht, es geht. Es geht wenn man will. Es geht sicher, wenn man will. Auch wenn andere dies Guerilla Methode nennen. Ich betreibe meinen Toaster auch im Guerilla Modus.

Wer sich über die Technik informieren will sollte die DGS PV-Plug Seite informieren dort findet er alle relevanten Hinweise.

Die Energieversorger brauchen nicht zu wundern wenn immer mehr Menschen sich ein Modul einfach an der eigenen Schukosteckdose anschließen. Wer nur blockt und nicht hilft der bleibt außen vor.

Meine „Geld fasten“ KIVA Aktion läuft natürlich noch weiter und ich hatte ein Nicaragua Wochenende denn Pedro, Raúl und Alfredo habe ich in den letzten Tagen unterstützt. Natürlich wollen die drei alle Solarenergie einsetzen.

Was wir mit dem „vielen Balkon-Strom“ der Balkonmodule machen sollen, könnt ihr bei Daniel nachlesen. Die Elektromobilität wird uns noch einige Male überraschen…

Fischkonsum als Gerechtigkeitsfrage

Die TAZ stellte diese Frage Anfang des Jahres und stellte die Forderung des WWF Fischereiexperten Karoline Schacht „Fisch als Delikatesse und nicht als alltägliches Konsumgut“ in den Raum. In der Fastenzeit dürfte dies eine relevante Überlegung sein. Bei einer Weltbevölkerung von über 9 Milliarden Menschen wird die Ernährungsfrage immer wichtiger.

Dieser Bericht ist mir heute Morgen bei der Verleihung meines Fasten-Geldes gekommen. Weiterlesen

Supergeiles Elektrofahrzeug

Was das alles kann!

Da darf ich gar nicht lange überlegen, dass wird richtig flower, power pop of obergeil.
Ich schreibe vom „Vision Van“ von Mercedes-Benz. Da ich 37 Jahre beim Benz in Mannheim „geschafft“ habe und dazu beigetrug x-tausende Dieselmotoren für den Düsseldorfer Sprinter zu bauen, freut mich dies „Vision“ ungeheuer. Ich glaub ich hole meine alte Brotbox wieder raus und fahr „uff de Luzeberg noch Monnem“ zum „schaffe“! Aber leider werden die Mannheimer Kollegen nichts für den „Vision Van“ zuliefern. Deren Kompetenz liegt leider auf anderen Gebieten… Weiterlesen

Elektromotoren – Der E-Truck ist die Königsdisziplin!

Da hab ich doch 37 Jahre lang (von 1970 bis 2007) an der Produktion von Dieselmotoren mitgearbeitet und dann darf ich erleben, dass der „Benz“ auf den Elektromotor umsteigen will.

Im Mannheimer Motorenwerk werden jährlich hundertausende Dieselmotoren (LKW, Busse und Transporter) gefertigt und cirka 3.000 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Für diese Menschen wird es bitter! Denn Elektromotoren sind nicht ihre Kompetenz.

Wohlgemerkt wird reden nicht von Motörchen für PKW’s, sondern von Motoren mit denen Transporter, Busse und Lastkraftwagen angetrieben werden Weiterlesen

Blogparade Elektromobilität

Na dann will ich doch gleich mal in der Blogparade Elektromobilität vom Ingenieurversteher mitmarschieren. Die Blogparade Elektromobilität dient dazu die „Sichtweise der Blogger“ auszutauschen.

Na dann los der Sonnenflüsterer hat ja lange Zeit seines Lebens (37 Jahre) bei einem Automobilhersteller (den mit dem Stern) gearbeitet. Aber als Kaufmännischer Angestellter (Rechnungswesen) und weniger als Techniker. im Gegensatz zum „Ingenieurversteher“ sehe ich die wichtigste Herausforderung für die Elektromobilität den Ladevorgang zu automatisieren. Weiterlesen

Sonnenflüsterer Smart ist Geschichte

Dass war’s nach 184.500 Kilometern habe ich meinen geliebten Sonnenflüsterer Smart abgegeben. Meine Tochter wird ihn durch Potsdam fahren, aber sicherlich demnächst ohne „Sonnenflüsterer“ outfit.

Sonnenfluesterer mit Smart

Schon in den ersten Tagen Potsdam erlebte Sie die „Wirkung“ die Smarti auf die Menschen machte. Kommentare wie „können Sie nicht mal für mehr Sonne sorgen“ oder „was flüstern Sie denn“ hat sie life erlebt.

Für mich war dies schon Gewohnheit denn seit 8 Jahren fahre ich mit Smarti und seiner „Verzierung“ durch die Lande. Ich bin damit immer aufgefallen… Weiterlesen

Forderung: Ende der Energiewende!

Die Macht der Worte sollte niemand unterschätzen und wenn sich momentan alle daran beteiligen die Energiewende voran zu bringen, sollte man mal schauen wann dieses Wort eigentlich (bei Google) entstand.

Dazu verwende ich die Websuche von Google Trends und gebe dort in das Suchfeld „Energiewende“ ein und schon erhält man folgende Grafik:

Insight Energiewende 2015 11

Es ist klar zu erkennen erstmals wurde „Energiewende“ im November 2008 von Google als Suchwort registriert. Richtig los ging es ab April 2011 da erreichte die Google Suche in ihrem Ranking bereits 26 Punkte (100 = Januar 2014) für die Energiewende. Am 11 März ging das Atomkraftwerk in Fukushima hoch! Weiterlesen

Zwei Klassen Gesellschaft

Heute bin ich mal wieder in meiner Heimatstadt unterwegs. Wenn ich über eine 100% Versorgung mit Erneuerbaren Energien rede dann muss auch die Mobilität verändert werden. Eine innerstädtische Mobilität muss den Fußgängern und Radfahrern Vorrang vor den Autofahrern geben. Das Auto muss auf seinen ihm zugewiesenen Raum (Straße, Parkplätze, Grundstück, Garage) begrenzt werden.

Das Thema des Gehwegparkens wird am kommenden Mittwoch mal wieder in Bürstadt diskutiert. Es ist ja fast schon ein unendliches Thema (fast vier Jahre) mit allen möglichen Ergebnissen. An der Gesamtsituation hat sich allerdings nicht viel geändert. Weiterlesen

8. MPS Energie Gespräch Bergstraße Elektromobilität

Leider kann ich aufgrund eines ärztlichen Termins (Nachuntersuchung) das 8. MPS Energie Gespräch Bergstraße nicht moderieren. Dabei hätte mich das Thema enorm interessiert! Elektromobilität von zwei Praktikern vorgestellt. Sowohl Tobias Bucher als auch Klaus Jerwan vom Verein Solarmobil Rhein-Main e.V. sind zwei leidenschaftlicher E-Mobil Fahrer und berichten zum aktuellen Stand.

Das 8. MPS Energie Gespräch Bergstraße findet am 20.3.2015 um 19 Uhr wie immer im Restaurant Stadtgraben in Heppenheim Gräffstraße 8 statt. Weiterlesen