Kategorie-Archiv: Photovoltaik

EEG Vergütung für Photovoltaikstrom eine Schande!

Der Photovoltaikstrom ist für die atomar/fossilen Stromunternehmen die größte Gefahr. Bei Windenergie haben diese Unternehmen die Möglichkeit sich beim Ausbau zu engagieren. Besonders Offshore bleibt ein Riesen Geschäft für die Konzerne. Ich möchte heute aus der Prognos Studie “Zukunft der bayrischen Stromversorgung” die Folie 6 “Mittlere Gestehungskosten der Erneuerbaren Energien nach Regionen für 20 Jahre” näher anschauen. Dort ist klar zu erkennen die Photovoltaik wird bewusst zu niedrig vergütet um weitere Investitionen in diese Technik zu verhindern zum Schutz der atomar/fossil betriebenen Kraftwerke!

Vergleich Strom Gestehungskosten der Regionen

Zum einen wird darin belegt, dass in Bayern + Baden Württemberg die Photovoltaik bereits die kostengünstigste Erneuerbare Energie ist! Ich gehe davon aus, dass die Kostensenkungen bei der Photovoltaik auch weiterhin noch rasanter wie bei der Windenergie vorangehen werden.

Weiterhin fällt auf dass die EEG Vergütungen wie sie aktuell per Gesetz festgelegt wurden die Photovoltaik massiv benachteiligen. Dazu habe ich die Prognos Zahlen mit den Vergütungen 2015 gegenüber gestellt. Die Biogas und Biomasse Werte können vernachlässigt werden da dort ja nur noch ein minimalster Ausbau erfolgen wird.

Prognos Kostenvergleich mit Einspeisung

Bei der Dachphotovoltaik habe ich nur die bis 10 kWp Vergütungen angeführt. Es wird klar, dass nur durch einen gehörigen Anteil von Eigenverbrauch die Photovoltaikanlage wirtschaftlich betrieben werden können. Obwohl die Vergütung viel niedriger ist wie z.B. bei der Offshore Technik wird somit der Ausbau dieses Segmentes der Erneuerbaren Energien bewusst gebremst. Natürlich sind die Prognos Werte, Durchschnitts Werte und in der Realität gibt es immer wieder Abweichungen die sicherlich tendenziell zu günstigeren Kosten führen. Die Projekte die schlechtere Werte hätten werden in der realen Welt schließlich nicht realisiert…

Bei den Freiflächen ist es ähnlich. Die reine EEG Vergütung deckt gerade mal die Kosten im Süden obwohl die Freiflächen dort die Kostengünstigste Erneuerbare Energie darstellt. Im Norden sind PV Freiflächen nur realisierbar wenn ein Stromabnehmer vor Ort vorhanden ist.

Bei der Windenergie zeigt die Prognos Studie das Nord/Süd Gefälle sehr gut auf. Wenn im Norden an fast jedem Ort ein Windrad betrieben werden kann, sind im Süden die wirtschaftlichen Standorte mit der Lupe zu suchen. Die zweite Vergütungsstufe (4,95 Cent je kWh) wird im Süden sowieso fast nie erreicht. Mit diesem Stufen Vergütungsmodell wird ja versucht die Standortnachteile im Süden auszugleichen. Laut Prognos liegen die Kosten zwischen Süd und Nord bei der Windenergie um ca. 40 Prozent auseinander. Wenn ich die Unterschiede bei Sonnenenergie anschaue sind es “nur” 20 Prozent. Bei der Photovoltaik gibt es aber keinen Ausgleich für Standortnachteile!

Völlig absurd wird es wenn man dann noch die Offshore Windvergütung anschaut. Dort wird acht Jahre lang mit 19 Cent vergütet und erst danach abgesenkt auf die 3,5 Cent. Dem Investor (Konzerne) kann dies aber egal sein, denn nach 8 Jahren sind die Investitionen schon längst eingespielt! Dann kann auf eine EEG Vergütung auch verzichtet werden, da diese Konzerne den direkten Zugang zu den Netzen und den Endverbrauchern haben. Die kleinen Betreiber von PV Anlagen bleiben aber immer Abhängig von den EEG Vergütungen. Sie tragen das Risiko, welches die Konzerne nicht tragen. Deshalb sind die aktuellen Vergütungssätze eine bewußte Vollbremsung für Photovoltaik. Meint jedenfalls der Sonnenflüsterer…

Der Ball liegt bei der Politik!

Ich geh jetzt mal in Urlaub! Die Arbeit ist getan! Die Photovoltaik ist die kostengünstigste Erneuerbare Energie. Da ich jetzt circa zwei Wochen weg bin hab ich mich entschlossen “meine Abgeordneten” vom Kreistag über den Hessischen Landtag bis zum Bundestag den Staffelstab zu übergeben. In einem offenen Brief fordere ich sie auf sich für die Solarenergie zu engagieren.

Handlungsbedarf haben wir bei den Megawattanlagen und den Steckdosenmodulen. Letztere könnte sich jeder Abgeordnete als Zeichen pro Erneuerbare Energien an sein Haus hängen…

Oder was meint ihr? Hier der Text meines offenen Briefes:

Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende im Bundestag, im Hessischen Landesparlament und im Kreistag Bergstraße,

ich bitte um Weiterleitung dieses offenen Briefes an alle Mitglieder Ihrer Fraktion. Mein Name ist Erhard Renz, einige der Abgeordneten kennen mich persönlich aus meinen Aktivitäten der letzten 15 Jahre.

Ich gehöre zu den 56.000 Menschen die Ihren Arbeitsplatz in der Solarbranche verloren haben. Da ich nur 6 Jahre in der Solarbranche aber davor bereits 37 Jahre in der Automobilbranche gearbeitet habe, kann ich mir eine Frühpension leisten.

Jetzt werde ich erst einmal in Urlaub fahren, denn ich habe mit meinen Freunden aus der Solarbranche unseren Teil der Arbeit erledigt.

Photovoltaik ist inzwischen die kostengünstigste Erneuerbare Energie
Der Ball liegt jetzt bei Ihnen, den politischen Vertretern!

Im August und September haben wir erstmals, dank des EEG, Solarkraftwerke gebaut mit niedrigeren Kosten wie sie derzeit für die Windenergie gezahlt werden. Die Vergütung (Kosten) wurden von ehemals gut 57 Cent auf 8,79 Cent je kWh (für Anlagen bis 500 kWp) verringert. Kostenreduzierung auf ein Sechstel der ehemaligen Kosten!

Leider wird dieser Preis nur für mittlere Kraftwerke vergütet. Große Photovoltaikkraftwerke (über 10 MW), wie sie derzeit weltweit gebaut werden, sind in der Deutschen Förderung nicht mehr enthalten. Warum nicht? Darauf hätte ich gerne von Ihnen eine Antwort.

Wenn Sie die Kosten der Erneuerbaren Energien bemängeln, dann müssen Sie auch Photovoltaik Großkraftwerke in der Förderung berücksichtigen.

Die Diskussionen um das EEG 2014 gingen immer um die Kosten. Wenn aber die Photovoltaik inzwischen die kostengünstigste Erneuerbare Energie ist darf man den Ausbau der PV nicht durch unsinnige Gesetze stoppen.

Wenn Sie jetzt sagen dies wäre nur für die Großinvestoren interessant und vom Bürger bezahlt, dann verweise ich auf die inzwischen technisch einwandfreien Steckdosenmodule. Mit einem Solarmodul inclusive Wechselrichter kann inzwischen jeder Bürger Strom selbst produzieren. Die Module können an den Balkon, im Garten, an der Wand oder auf das Dach selbst auf der Nordseite installiert werden. Kostenpunkt für dieses System ca. 600 Euro. Alle Normen und Sicherheitsvorgaben werden natürlich inzwischen eingehalten. Wer in solch ein Steckdosenmodul investiert belastet die EEG Umlage nicht.
Also woran scheitert es, diese Technik zu fördern?
Sie unterstützen Hartz IV Empfänger mit einer Prämie von 150 Euro für die Anschaffung eines Energiesparenden Kühlschrankes. Warum stellen sie diesen Betrag nicht für den Kauf eines Steckdosenmoduls zur Verfügung? Oder um es noch zukunftsfähiger zu machen geben sie weitere 150 Euro für den Kauf eines kleinen Stromspeichers dazu.

Sie sehen wir die Macher in der Solarbranche haben alles technisch Notwendige getan um eine kostengünstige „Energiewende“ zu schaffen. Wir haben die Technik, jetzt sind Sie als politische Abgeordnete gefragt. Handeln Sie!

Geben Sie auch für Megawatt Photovoltaik Anlagen eine Minimal Vergütung und überlassen Sie den Menschen vor Ort wo diese Anlagen entstehen sollen. Geben Sie dem Bürger ebenfalls eine Unterstützung beim Kauf eines einzelnen Moduls welches er an die Steckdose anschließen kann und hören Sie auf die Photovoltaik auszubremsen. Am besten Sie kaufen selbst als Vorbild ein Steckdosenmodul als Zeichen, dass Sie ein Unterstützer der Energiewende sind.

Der Ruf der Solarbranche ist ramponiert durch Halbwahrheiten in den Medien und negativer Polemik. Die Branche benötigt eine Kampagne die der Solarenergie ihren alten Zauber wieder gibt. Ohne Unterstützung sind weitere Arbeitsplätze und der Anschluss an die Weltspitze der Solarbranche in Gefahr.

Sie machen ansonsten die Erfolgsgeschichte „Deutsche Energiewende“ lächerlich. Die Welt schaut auf Deutschland ob das hoch technologisierte Land den Atomausstieg schafft.

Deutschland hat der Welt die Photovoltaik geschenkt.
Wir sollten dieses Geschenk aber auch selbst nutzen!

Nach meinem Urlaub werde ich mich erneut bei Ihnen melden.

Ich bitte die Fraktionsvorsitzenden mir eine Rückmeldung zu geben ob Sie den offenen Brief an die Abgeordneten weitergegeben haben.

Natürlich werde ich den offenen Brief über meine Kanäle entsprechend verteilen

Mit sonnigen Grüßen

Erhard Renz
Gutenbergstraße 8
68642 Bürstadt

www.sonnenfluesterer.de

mehr als 200 Vorträge zum Thema Erneuerbare Energien
2013 Deutscher Solarpreis für persönliches Engagement von Eurosolar
2013 Gründungsmitglied der Energieblogger
2012 Gründungsmitglied des Deutschen Solarbetreiber Clubs e.V.
2012 Repowering der eigenen PV Anlage und Installation eines Stromspeichers
2011 Solarbotschafter bei „Woche der Sonne“
2010 Gründungsmitglied der Energiegenossenschaft Starkenburg e.V.
2009 Initiator Photovoltaikanlage an Lärmschutzwand
2006 Gründungsmitglied von Metropolsolar Rhein Neckar e.V.
2006 Verlierer der Solarwette gegen Landrat des Kreis Bergstraße
2005 Meine Heimatstadt wird Meister der Solarbundesliga
2005 Initiator der Weltgrößten Photovoltaikanlage 5 MW und 23 Mio. Euro Investition.
2005 Gründer der Solar Bürger eG (Energiegenossenschaft)
2005 Landesehrenbrief (Hessen)
2004 Umweltpreis der Stadt Bürstadt
2001 Bau der ersten PV Anlage

Pecha Kucha beim 5. MPS Energie Gespräch Bergstraße

So hab ich mir es vor einem Jahr gewünscht. Wir waren ca. 35 Personen die sich am Freitag Abend in Heppenheim trafen. Dort gab es von Wolfgang Müller allumfassende Infos zu seinem Balkonmodul mit Stromspeicher. Vor seinem Vortrag gab es eine Vorstellungsrunde und von mir den 6 Minuten 40 Sekunden dauernden Pecha Kucha Vortrag. Ich werde diese Art des Vortrags auf den Bergsträßer Energie Gesprächen beibehalten. Auch wenn 20 Sekunden je Folie für mich manchmal kaum ausreichen und 20 Folien in dieser Zeit auch die Zuhörer überfordern. Aber ich möchte ja nur Appetit wecken was alles möglich ist um selbst bei der Energiewende etwas zu tun. Schaut euch selbst die Präsentation an und wenn etwas unverständlich ist einfach kommentieren. Ich halte das schon aus! ;-)

Doch der Appetithappen soll natürlich den Vortrag von Wolfgang nicht in den Schatten stellen. Mich hat das Steckdosenmodul überzeugt. Es war ein Klasse Energie Gespräch nochmals Dank an Wolfgang Müller er hat alles gehalten was versprochen war. Ich bin bereit damit eine Kampagne loszutreten. Allerdings muß ich noch die Füße still halten. Denn vom 5.10.-15.10. bin ich im Urlaub der Sonne etwas näher. Aber danach geht es weiter mit dem wenden der Energie. Das Ziel steht immer noch.

100% Erneuerbare Energien in Bürgerhand!

Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger

ralosHistory 21.10.2008 (erste Veröffentlichung)

Immer gegen Ende eines Jahres wird uns die Frage gestellt ob die Preise im nächsten Jahr sich reduzieren werden. Jetzt fehlt uns natürlich jede Begabung in die Zukunft zu schauen. Deshalb sind Prognosen für das nächste Jahr immer schwierig. Sicherlich werden die weltweiten Entwicklungen auf den größeren Märkten wie Spanien, Italien und China eine große Rolle spielen. Wenn die Modulfirmen dort ihre Produkte zu guten Preisen absetzen können werden die Preise in Deutschland nicht so stark sinken. Aber wie gesagt alles Kaffeesatzleserei…

Was wir allerdings können sind die Preis Entwicklungen der letzten Jahre zu verfolgen.

2008 12 13

Der Bundesverband Solarwirtschaft ermittelt regelmäßig die durchschnittlichen Verkaufspreise und veröffentlicht diese auf seiner Homepage. Wie aus dieser Grafik abzulesen ist haben sich die Preise um mehr als 15% reduziert obwohl sich die Einspeisevergütungen im selben Zeitraum “nur” um zehn Prozent reduziert haben. An dieser Erhebung kann man ableiten, dass die Branche sicherlich auch 2009 in der Lage sein wird die Kosten entsprechend zu senken um weiterhin dem Kunden eine attraktive Verzinsung anbieten zu können.

Bei dieser Statistik wird allerdings ein breites Spektrum betrachtet. Da Anlagen bis zu 100 kWp in die Statistik einfließen reden wir um eine Investition von ca. 400.000 Euro. Dass bei dieser Größenordnung ein geringerer kWp Preis gezahlt wird als bei einer 5 kWp Anlage dürfte jedem klar sein. Die Grundbotschaft stimmt allerdings 15% Preisreduktion in zwei Jahren. Das sollen uns die fossilen und atomaren Energien erst mal nachmachen…

Mikro PV Anlage!

Elektroinnungsfachbetriebe dürfen Mikro PV Anlagen an die Elektroanlage anschließen! So jedenfalls Franz Koller (Vorstandsmitglied der Elektroinnung NOK) in seinem Leserbrief in der Rhein Neckar Zeitung.
2014 09 24 Balkonmodul Leserbrief
Jetzt hab ich noch einen Namen “Mikro PV Anlage” für ein einzelnes Solarmodul welches an das eigene Stromnetz angeschlossen wird.

Ob Balkonmodul, Guerilla PV, Mikro PV Anlage, Steckdosenmodul oder Wandmodul es geht derzeit um das einfache anschließen einer kleinen PV-Anlage an das eigene Stromnetz! Es zeigt sich dass unser 5. MPS Energie Gespräch Bergstraße morgen (26.9.2014) den Nerv der Szene getroffen hat. Interessenten bitte unbedingt im Doodle anmelden. Wir stellen entsprechend die Stühle im Saal!

Klar dass bei dem kostengünstigen Strom aus einem Solarmodul auch die Elektroinnung ihren Anteil am Kuchen haben möchte. Ich geb H. Koller ja Recht, ich würde mein Guerilla Modul natürlich nur von einem Fachmann installieren lassen. Aber verboten ist es nicht wenn Mann/Frau (auf eigenes Risiko) ein Modul anschließt. Ich lasse mal ganz bewußt weg, wie der Anschluß getätigt wird! ;-)

Bei meinem Artikel über Christines “Balkonmodul” hat Stefan ja Fragen im Kommentarfeld gestellt. Die “gute Frau” berichtet gern was sie gemacht hat. Das “Balkonmodul” wurde beim örtlichen Netzbetreiber, wie eine “große” PV-Anlage mit dem gleichen Formular angemeldet. Erst nach der “Genehmigung” (ich weiß aber nicht wie die erfolgte?) durfte gebaut werden…

Das “Balkonmodul” wurde nicht als EEG Anlage gemeldet und hat keinen Anspruch auf Vergütung. Sollte das Modul mehr Strom produzieren wie im Haus benötigt wird fließt der Strom ins öffentliche Netz. Dieses Stromgeschenk wird nicht gezählt und damit auch nicht vergütet. Für die Techniker es wird ein Zähler mit Rücklaufsperre benötigt. Dieser läßt zwar den Stromfluß (aus dem Haus in das öffentliche Netz) zu zählt aber diesen Strom nicht!

Da die Einspeiseleistung dieses “Balkonmoduls” so klein ist (max. 250 Watt!) verzichtet der Netzbetreiber auch auf die “Prüfung der Netzstabilität” und auf das Einspeisemanagement. Beim Einspeisemanagement wird ja die Abregelung der Anlage oder die Reduzierung der Spitzenleistung auf 70% gefordert…

Ich kann mich nur der Aufforderung vom DGS anschließen:

“Bürger! Baut Guerilla-PV Anlagen auf jeden Balkon, auf jedes Dach! Blockiert die Energiekonzerne durch direkte Solarstromnutzung”

2014 09 24 Steckdosenmodul DGS

Übrigens hat die “gute Frau” schon auf den Leserbrief reagiert und wartet auf Veröffentlichung:

Leserbrief „Alles im grünen Bereich!“

Ich bedanke mich bei Herrn Koller, dem Vorstandsmitglied der Elektro-Innung NOK, für seine ergänzenden Hinweise in Hinblick auf die Installation eines Solarsteckdosensystems, auch Mikro-PV-Anlage genannt. Selbstverständlich  dürfen alle Arbeiten mit dem Solarsteckdosensystems nur im Rahmen der technischen und gesetzlichen Bestimmungen geschehen. Auf diese wird in unseren Vorträgen und in allen Selbstbaukursen, die von verschiedener Seite angeboten werden, in aller Deutlichkeit hingewiesen.  Die Vorschriften umfassen z. B. sowohl eine Einbaugenehmigung des örtlichen Stromversorgers (in Mosbach sind dies die Stadtwerke) sowie den endgültigen Anschluss der Anlage durch einen Fachbetriebs des Elektrohandwerks. Nur autorisierte Fachleute dürfen diese Verbindung durchführen. Der Selbstbau bezieht sich lediglich auf „ungefährliche“ Maßnahmen wie Montagen und Anschlussfertigungen, bei denen man nicht mit gefährlichen Strom- bzw. Spannungsstärken in Berührung kommen kann.

Den Verantwortlichen von S.U.N. e. V. ist das Gefahrenpotential der Arbeit mit elektrischem Strom in vollem Umfang bewusst. Und wir legen großen Wert darauf, hier immer mit dem notwendigen Verantwortungsbewusstsein  tätig zu sein. Wir freuen uns über die gute langjährige Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk und sind sicher, dass dafür auch in Zukunft Grund bestehen wird. Denn Ziel unseres Vereins ist nicht nur die Stärkung der regenerativen Energien, sondern uns liegt auch das Prinzip der Regionalität sehr am Herzen!

Wer sich über das Solarsteckdosensystem informieren möchte, ist zu den nächsten Vorträgen eingeladen: am 8. Oktober, 19 Uhr, in Buchen im Hotel „Prinz Carl“ und am 22. Oktober, 19 Uhr, in Sinsheim-Ehrstädt im Hotel „Kamps“. Weitere Informationen unter www.sun-ev.de.

Christine Denz, Mosbach, S.U.N.-Vorsitzende

Ihr seht, Metropolsolar mach Ernst mit der Informationskampagne zu den Balkonmodulen, Guerilla PV, Mikro PV Anlagen, Steckdosenmodulen oder Wandmodulen.
Wir organisieren ständig Energie Gespräche in unserer Region. Wo, wann, wer mit wem könnt ihr auf der Homepage Energie Info erfahren. Am besten den Newsletter bestellen. Noch besser ist aber sich schon morgen in Heppenheim zu der Solar Guerilla Infoveranstaltung kommen. Unbedingt anmelden…

Elektroautos fahren demnächst mit der Sonne

ralosHistory 10.12.2008 (erste Veröffentlichung)

Atomkraftwerke abschalten, keine neuen Kohlekraftwerke bauen und jetzt auch noch Autos elektrisch betreiben.

Wo soll denn der ganze Strom herkommen?
Diese Fragen kriege ich oft schon im hysterischen Tonfall gestellt. Die Antwort lautet wir werden mit den erneuerbaren Energiequellen diesen Bedarf decken können.
Heute würde ich gerne die Elektromobilität beleuchten.

Derzeit fahren mehr als 40.000.000 Automobile (PkW’s) in Deutschland. Bis auf eine Handvoll Prototypen werden bis 2010 keine nennenswerte Stückzahlen elektrisch in Deutschland fahren. Von den Grünen werden für 2020 allerdings dann schon eine Mio. Elektroautos gefordert. Bis 2030 werden von verschiedenen Seiten (z.B. DGS) ca. zehn Millionen Elektroautos ins Spiel gebracht.

Ein Elektro Smart verbraucht derzeit auf 100 km nur 12 kWh Strom. Ich rechne mal mit 20 kWh auf 100 km dies würde bedeuten, dass ein Elektro Fahrzeug bei 15.000 km Fahrleistung 3.000 kWh Strom verbraucht. (Dazu benötigt man ca. 30 qm Photovoltaikmodule!)
Eine Million Autos (im Jahr 2020) würden dann 3.000.000.000 kWh Strom verbrauchen.
Drei Milliarden Kilowattstunden sind 3 Terawatt Stunden (3TWh) Strom.

Selbst VW Chef Winterkorn meint man benötigt dafür Atomstrom. “Man müsse über Atomkraft neu nachdenken“. Ich sage verlorene Zeit, wir müssen Solarenergie ausbauen. Denn nach der Sarasin Studie werden wir 2020 mehr als 80 GW Photovoltaikkraftwerke in Deutschland installiert haben. Bei einem Ertrag von 900 kWh pro installiertem kWp gibt das 72.000.000.000 kWh (72 TWh) Stromertrag im Jahr. Die 3 TWh mehr Strom für eine Million Elektroautos sind also wirklich kein Problem.
Ich sehe das als Rechenungenauigkeit auf die nächsten 12 Jahre an…

Für 2030 gesehen: 10 Mio. Elektro Autos oder 30 TWh Stromverbrauch stehen lt. Sarasin ca. 340 GW installierte Photovoltaikanlagen in Deutschland oder jährlich 306 TWh Photovoltaikstrom Ertrag dagegen… Ich glaube eher, dass der günstige Solarstrom bis 2030 auf die Automobilhersteller einen Druck ausübt, dass wir eher 20 Mio. elektrisch betriebene Autos (auch kein Problem) haben werden. Rein Mengenmäßig kein Problem, aber bei der Speicherung da müssen wir in den nächsten Tagen nochmal genauer hinschauen…

Wir können also ohne weiteres Atomkraftwerke abschalten, wir brauchen keine Kohlekraftwerke bauen und das bisschen Elektro Mobilität können wir auch noch mit erneuerbaren Energien darstellen. Technisch kein Problem nur: Wir müssen es auch wollen!!!

Photovoltaik Erträge mit besonderen Dachneigungen und Ausrichtungen

ralosHistory 28.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Nachdem ich das Letzte mal was zu der “einfachen” Auswertung von Photovoltaikanlagen geschrieben habe möchte ich mit dem gleichen Datenbestand speziellen Dachneigungen und Ausrichtungen beschreiben.
Grundlage ist wieder die Ertragsdatenbank des SFV. Nachdem die Postleitzahlen (z.B. 68000 – 69999) gekennzeichnet sind sollte diesmal der Knopf mit “Spezielle Orientierungen und Neigungen” gedrückt werden. Jetzt werden zwei Abfragen verlangt.
Zum einen die Ausrichtung des Daches. Dank der Kompassrose kann sich jeder sehr leicht die Angaben für sein eigenes Dach ermitteln. Wenn das Dach genau nach Süden ausgerichtet ist, dann sind 180 Grad anzugeben. Für die Auswahl sollte man ruhig größere Abstände (z.B. 225 Grad bis 270 Grad) angeben.
Ebenfalls bei der Neigung der Dächer kann man dank dem kleinen Bildchen die Neigungsgrade leicht für sein eigenes Dach abschätzen. Auch hier sollte man eine Spanne (z.B. 25 – 45 Grad) von bis angeben um eine relevante Anzahl von Dächern in der Auswertung zu haben. Diese Vier Angaben sind nötig damit das Programm aus dem Datenbestand von ca. 10.000 Solaranlagen die entsprechenden Einträge selektieren kann. Wenn jetzt der Knopf “Alle Jahre mit Auswahl einer Einzel-Datenansicht” gedrückt wird erhält man für jedes Jahr eine Übersicht.

Um einen Vergleich mit einer anderen Neigung oder Ausrichtung zu ermöglichen kann jetzt ein zweiter Bildschirm eröffnet (Strg+N) werden und in der Auswahl eine andere Dachausrichtung (z.B. 25 – 45 Grad)gewählt werden. Auch hier wieder den gleichen Auswahlknopf drücken und man erhält jetzt aus der gleichen Gegend (68-69999) mit der gleichen Neigungstoleranz (25-45 Grad) nur die Dächer mit einer anderen Dachausrichtung angezeigt.

Jetzt kann man sich in Ruhe die Jahreserträge beider Auswertungen vergleichen. Zu meiner Überraschung haben bei den beschriebenen Auswertungen die nach Süd-Ost ausgerichteten Dächer einen um ca. 5 % höheren Jahresertrag erzielt wie Süd-West Dächer. Aber na ja auch für mich hat die Photovoltaik noch täglich neu Erkenntnisse auf Lager.

Wandmodul oder Guerilla-PV?

Bei meiner Solarmitstreiterin Christine ist die Entscheidung klar. Es ist ein “Wandmodul” und wurde ordentlich beim örtlichen Stromversorger angemeldet. Somit hat Christine alles richtig gemacht und ihr Strom direkt von der Sonne in das eigene Haus hat nix mit Guerilla-PV zu tun. Selbst der Versicherung hat sie das Mini-Kraftwerk gemeldet! Diese Meldung an die Versicherung halte ich allerdings für nicht nötig. Ich sag meiner Versicherung ja auch nicht, dass ich eine Tiefkühltruhe gekauft habe. Na, ja aber es ist toll, dass wir mit Christines “Wandmodul” jetzt ein Vorzeigemodul bei Metropolsolar haben. Wer Christine nicht kennt kann sie im Zeitungsbericht der Rhein Neckar Zeitung mit ihrem Installateur Uwe Bauer sehen.

Da Christine mir Bilder vom Aufbau zur Verfügung gestellt hat möchte ich euch die Montage des Wandmoduls gerne vorstellen…

Da an der Außenwand keine Steckdose vorhanden ist musste ein Loch gebohrt werden. Im Keller wurde ein Leerrohr verlegt.

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Danach wurde ein Stromkabel eingeführt.

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An der Wand wird hinter der Holzverkleidung das Elektrokabel nach oben geführt und die Halterung des Wandmoduls vorbereitet.

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Die Befestigung besteht aus zwei Dreiecken die als Unterkonstruktion fungieren. Auf Bild eins sieht man die Alu-Dreiecke noch am Boden und dann das Balkonmodul bereits installiert von unten fotografiert. Natürlich wird versucht einen optimalen Anstellwinkel zur Sonne zu montieren. Am Modul ist der kleine Wechselrichter angebracht. Der Wechselrichter ist auf dem Bild der Rhein Neckar Zeitung ebenfalls gut zu erkennen.

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Das Modul aus dem Fenster von oben fotografiert sieht natürlich noch schöner aus!
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Das “Neue” Wandmodul (blau) zeigt auch noch schön die “Weiterentwicklung” der PV. Bei den alten Modulen wurden noch Zellen verwendet die nicht die ganze Fläche nutzten und die weißen unproduktiven Flächen waren eine lange Zeit das “Markenzeichen” der monokristallinen Solarmodulen. Lang, lang ist es her…

Noch schöner sieht natürlich Christines neue Hausfassade aus.

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Wobei ich ehrlich sagen muss das Foto in der Rhein Neckar Zeitung ist das beste von allen!

Wer sich für diese Technik interessiert dem kann ich nur das 5. MPS Energie Gespräch Bergstraße am 26.9.2014 um 19 Uhr in Heppenheim im Restaurant Am Stadtgraben in der Gräffstraße 8 empfehlen. Wir haben bereits 15 Anmeldungen und ich bin mir sicher wir werden interessante Gespräche führen. Wolfgang Müller der Geschäftsführer vom Solar Info Zentrum in Neustadt/Weinstraße wird zum Thema „Weltneuheit Steckdosenmodul und Speichersysteme“ sprechen. Er bietet also auch noch zusätzlich zum Solarmodul einen kleinen Stromspeicher an! Damit wird es natürlich noch attraktiver zum Guerilla PV’ler zu werden. Oder? Auf jeden Fall solltet ihr euch anmelden (anklicken und in Liste eintragen) damit wir wissen wie viele Zuhörer kommen.

Geld für Erneuerbare!

Neue Ideen sind nicht das Problem sondern meist die Finanzierung. Bei Erneuerbaren Energien war dies in den letzten Jahren weniger problematisch. Wir konnten viele Projekte finanzieren. Jetzt ist es mir bei KIVA erstmals passiert, dass ein Solarprojekt nicht finanziert wurde. Dazu muss man wissen, dass jedes Pojekt nur 30 Tage zur Finanzierung im KIVA System angeboten wird. Wenn nach diesen 30 Tagen das Darlehen nicht finanziert wurde, werden die zugesagten Gelder wieder an die Darlehensgeber zurückgebucht. Dass die 4.650 Dollar letztendlich nicht als Darlehen zur Verfügung gestellt werden konnten ärgert mich. Es mag sein, dass Honduras bei den Geldgebern nicht so hoch im Kurs steht oder die Rückzahl über 27 Monat zu lange gewählt ist, in jedem Fall ist es ärgerlich dass dieses Projekt jetzt nicht realisiert wird.

Ich werde natürlich sofort eines der über anderen 90 Solar-Projekte unterstützen aber das hilft den Projekten in Honduras natürlich nicht weiter. Die werden jetzt ganz schön enttäuscht sein.

Es erscheint mir auch insgesamt bei KIVA einen Stau an zu finanzierenden Projekten zu geben? Über 6.500 Projekte suchen derzeit Geldgeber. Es ist klar, dass auch KIVA nicht unendlich wachsen kann! Aber es ist doch schade wenn Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen und es scheitert an ein paar Kröten! Beim Honduras Solar Projekt möchten die vier Parteien ein Darlehen in Höhe von 4.650 Dollar! Vier Haushalte die hofften mit einer von ihnen wohlüberlegten Investition ihrem Dasein ein Zukunft zu geben und dann scheitert es an den paar Kröten. Dabei möchten diese Menschen ja kein Geschenk sondern nur ein Darlehen! Eine Startfinanzierung aber keiner gibt Ihnen diese Chance. Mist sage ich da nur! Wenn wir die solar Weltrevolution wollen ist das auch mit Geld verbunden. Geld das benötigt wird um in die Mini-Kraftwerke zu investieren. Der Lohn ergibt sich erst durch eine lange Nutzungszeit aber er wird kommen, deshalb lasst es uns tun. ich jedenfalls werde gleich meine obligatorischen 25 Dollar einem Projekt zukommen lassen…

Elektromagnetische Strahlung – Elektrosmog

ralosHistory 25.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Aus einer konkreten Anfrage möchte ich zum vielgefragten Thema Elektrosmog was schreiben.
Als gesetzliche Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung wird die 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) und die Vor-Norm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 herangezogen.
Da sich die BImSchV und die VDE auf gesicherte pathogene (krankheitsauslösende) Effekte beschränken, werden auch baubiologische Empfehlungen mit berücksichtigt. Damit das Ganze nicht zu trocken wird habe ich die Werte verglichen mit im Alltag vorkommenden elektrischen Geräten.

Elektrosmog wird umgangssprachlich für elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMVU) verwendet. Darunter wird die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die Umwelt und insbesondere den Menschen
verstanden. Neben dem natürlichen Erdmagnetfeld werden elektromagnetische Felder durch eine Vielzahl von Elektrogeräten oder elektrischen Anlagen erzeugt. Hierbei sind je nach Gerät erzeugte Gleichfelder, niederfrequente Wechselfelder und hochfrequente Wechselfelder zu unterscheiden.

Gleichfelder entstehen durch Gleichspannungen oder Gleichströme, z.B. bei Photovoltaikmodulen,

niederfrequente Wechselfelder entstehen z.B. durch das 230 V/50 Hz Stromnetz und alle daran
angeschlossene Verbraucher,

hochfrequente Wechselfelder entstehen z.B. durch Mobilfunkanlagen, Handys und drahtlose
Computerkomponenten

Es ist umstritten ab welcher Dosis die elektromagnetische Strahlung einen schädlichen Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Fest steht, dass elektromagnetische Strahlungen im menschlichen Körper einen Strom induzieren, der ab einer gewissen Stärke zur Reizung von Nerven und Muskelzellen führen kann.

Bei PV-Anlagen kommen die PV-Module, Verbindungsleitungen und Wechselrichter als mögliche Erzeuger von elektromagnetischer Strahlung in Frage.

Die PV-Module erzeugen Gleichstrom also wird ein magnetisches Gleichfeld erzeugt. Bei einzelnen Modulen ist die elektrische Feldstärke so gering, dass bereits nach ein paar Zentimeter nicht mehr nachweisbar. Erst wenn die Module zusammengeschaltet sind wird das Gleichfeld stärker und kann bis zum Abstand von 50 cm höher sein als das natürliche Magnetfeld.

Bei den Verbindungsleitungen zwischen PV-Modulen und Wechselrichter treten ebenfalls Gleichspannungen und somit magnetische Gleichfelder auf. Um diese bei Bedarf möglichst gering zu halten, empfehlen wir, die beiden Plus- und Minus-Leitung dicht nebeneinander zu verlegen. Dadurch heben sich die Magnetfelder beider Leitungen gegenseitig auf (Reduktionseffekt), so dass sich das elektrische Feld auf den kleinen Bereich zwischen den beiden Leitungen konzentriert.

Im Wechselrichter wird der von den PV-Modulen erzeugte Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom umgewandelt. Hierbei entstehen lediglich niederfrequente Wechselfelder, keine hochfrequenten. Diese Wechselfelder können mit haushaltsüblichen Großgeräten verglichen werden.

Die Messung elektromagnetischer Wechselfelder im 30 cm Abstand ergeben: (Angaben in Feldstärke in V/m)

4 – 8 V/m elektrischer Herd
11 V/m Wechselrichter mit 50 Hz Trafo
12 V/m Bügeleisen
5 – 40 V/m typischer Wohnungswert
10 – 60 V/m Energiesparlampen
60 – 90 V/m Farbfernseher
80 V/m Haarfön
100 V/m Handmixer
110 V/m Kühlschrank
260 V/m Boiler

Grenzwerte und Empfehlungen in V/m 10 m Abstand:

26. BISchV        5.000 V/m
Vor-Norm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 -   6.500 V/m
Baubiologen 20 V/m

Fazit: Die PV-Generatoren und ihre Verbindungskabel zum Wechselrichter erzeugen überwiegend Gleichfelder, die schon in wenigen cm Abstand schwächer als die natürlichen Erdmagnetfelder sind.
Wechselrichter erzeugen am Tag (bei Sonnenschein) in ihrer Umgebung schwache niederfrequente Wechselfelder. Die Feldstärkeemissionen von PV-Anlagen liegen dabei deutlich unter den Grenzwerten der 26. BISchV. Bereits bei einem Abstand von 10 cm werden selbst die wesentlich strengeren baubiologisch empfohlenen Werte unterschritten.
Eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Bewohner durch elektromagnetische Strahlung durch die Photovoltaikanlage kann somit nach heutigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden.