Archiv der Kategorie: Photovoltaik

Tolles Gefühl

Es fühlt sich wirklich gut an wenn man nach Jahren eine Bestätigung erhält. Damit meine ich den zusätzlichen Mehrwert den eine Lärmschutzwand durch Photovoltaikmodule erhält. Die Anumar GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) diesen Zusammenhang untersucht. Ich hatte vor fast zehn Jahren mehr aus dem Bauch heraus mit diesem Vorteil argumentiert. Drei Jahre musste ich ja agieren um die Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen zu können. Damals hatte ich Tarek Al Wazir (Grüne) und Peter Stephan (CDU) zur Taufe eingeladen. Heute haben beide im hessischen Landtag eine schwarz/grüne Koalition. Damals war lange nicht dran zu denken, dass diese Konstellation mal Wirklichkeit wird.

Unvergessen für mich sind auch die vielen Stolpersteine die mir die Bürgerinitiative gegen die Photovoltaikanlage an der Lärmschutzwand zwischen die Füße geworfen haben. Da war es gut wenn sich Politiker*innen hinter mich stellten.

Spektakulär auch die Bemerkung des Hessischen Fischereiverbandes im Rahmen der Anhörung der Verbände. Unvergessen und für mein Gefühl wurde dieses Argument nie getoppt! Hier der Wortlaut in Gänze:

“Wir bedanken uns für die Beteiligung an dem im Betreff genannten Bauleitplanungsverfahren. Die von uns zu vertretenden Belange des Natur- und Umweltschutzes werden von der (im Übrigen bereits realisierten) Photovoltaikanlage nicht berührt.
Insbesondere ist die Entfernung zu den nächsten Oberflächengewässern mit 1,23 bzw. 1,5 km groß genug: Die von Photovoltaikanlagen bereits mehrfach beschriebene Gefahr, dass die schillernden Oberflächen von Wasserinsekten fälschlich als Wasseroberfläche identifiziert und zur (vergeblichen) Eiablage genutzt werden können, ist vorliegend nicht gegeben. Wir haben daher weder Anregungen noch Bedenken.”

Einfach genial oder? Die armen Wasserinsekten legen ihre Eier auf die Photovoltaikmodule… nicht zu fassen!

So, dank der Technischen Hochschule Ingoldstadt wissen wir jetzt dass der Lärmschutz durch PV Module verstärkt wird. Klasse!

Meine Erfahrung mit Lärschutzwänden und Photovoltaik sagt mir aber, dies wird die zuständigen einen Scheiß interessieren. Tschuldigung für die platte Sprache. Aber ich erinnere mich noch an die Worte bei der Einweihung von der Politik. Wegweisend wäre die PV an der Lärmschutzwand in Bürstadt.
Meine Erfahrungen nach dieser Einweihung sind ernüchternd. Die nächste Lärmschutzwand an der ich „probiert“ habe ist bis heute nicht realisiert und schon gar nicht mit PV. Bei Planungszeiten von 30-40 Jahren für eine Straße/Lärmschutzwand ist dieser Ort ohne 100%ige Vorgabe der Politik nichts drin für ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen.

So what, vielleicht in zig Jahren wird es solche Vorgaben für PV an Lärmschutzwänden geben… und wenn dann die Autos noch elektrisch fahren, dann sind wir so weit!

Praxistest abgebrochen

Es hat keinen Wert, der Sonnenflüsterer hat seinen Praxistest mit organischen Solarzellen ergebnislos abgebrochen. Nun ja besonders wissenschaftlich bin ich nicht an das Thema rangegangen. Aber der gute Wille zählt. Zu Beginn hab ich noch ordentlich dokumentiert:

2016-09-13-11-55-10

An meinem rechten Fuß sind leider durch die schlechte Aufnahme nicht die farblichen Abstufungen zu erkennen. Die stammen von meiner Vorurlaubszeit und dem tragen von Sandalen. Deshalb hatte ich zu Beginn unseres Urlaubs noch „Streifenfußrücken“. Mit der Zeit hat sich dies gelegt. Inzwischen sind beide Füße ordentlich braun und sogar ohne verbrannte Zellen davongekommen. Vom Rest des Körpers kann ich dies nicht sagen. Wie immer, der Sonnenflüsterer hat die Sonnenenergie total unterschätzt.

Wie bereits erwähnt haben mich meine Sucht nach „Boquerones fritos“ und „Pimientos de Padron“ abgehalten mehr über meinen Organischen Solarzellen Praxistest fest zu halten. Was solls. Ich bin mit meiner Prinzessin wieder aus dem Urlaub zurück und widme mich erneut dem Atomausstieg und seine verrückten Auswirkungen. Aber als erstes muss ich mich wieder schlau machen. Passiert ist ja anscheinend an keiner meiner „Fronten“ etwas. Oder etwa doch? Mal sehen erst mal die Mails/Kommentare checken, morgen geht’s dann richtig los.

Dass Quaschnig toppt und Baake floppt, ist jedenfalls für mich, nix Neues!

Organische Solarzellen Praxistest

Es ist so weit ein lang geplanter organischer Solarzellen Praxistest steht beim Sonnenflüsterer an. Eigentlich ist es total unpassend, denn sowohl die Plug In Themen wie auch KIVA laufen gerade ganz toll an. Die Diskussionen bei Plug In sind großartig und heute nachmittag halte ich meinen Motivationsvortrag bei den Klimalotsen im Naturschutzzentrum Bergstraße.

Es waren aber viele Vorbereitungen nötig um diesen Praxistest vozubereiten. Da kann ich zeitlich nicht so nebenbei noch den Blog schreiben. Für einen Artikel wende ich ja eine ganze Menge Zeit auf. Vor allem die Rechtschreibprüfungen und Kommata Setzung verschingen regelmäßig viel Zeit. 😉

Da können es schon mal 2 Stunden täglich werden.

Wenn alles ohne GAU abläuft, plane ich am 26.9. mich wieder um den Blog zu kümmern. Kommentare (auch die heutigen) kann ich bis dahin leider nicht mehr veröffentlichen. Gerade Rainer und Markus sind ja momentan extrem engagiert. Vielen Dank für eure Kommentare.
Ob es dann gleich einen Artikel zum organischen Solarzellen Praxis gibt kann ich noch nicht sagen. Ich versuche aber eine gute Bilder Dokumentation zu erstellen.

Ansonsten muss ich mal schreiben, dass mir meine ganzen Projekte in denen ich meine Zeit stecke mal wieder über den Kopf wachsen. Trotz tabula rasa… / so what Grüne / Framersheim

Ich jongliere mit so vielen Projekten und bei einigen läuft manches mal Monatelang nichts und dann geht es Schlag auf Schlag. Dieser Zeitfresser organischer Solarzellen Test geht aber vor. Ihr dürft aber gespannt sein und wenn ich dann wieder Zeit habe für

Umzug in unsere neueEigentumswohnung (hoffentlich November)
Haus verkaufen (31.12.)
Plug In
KIVA
Energieblogger
Metropolsolar
Bündnis Bürger Energie
Bürstädter Prinzenpaar (Blog) Kampagne 2016 (noch bin ich ja Prinz!)
Bürstädter Grüne (Blog) haben wir gerade begonnen!
BWE Südhessen
Sackschdoahogger Blog meines Fastnachtsverein wird vorbereitet…
und und und ich stelle gerade fest es sind zu viele Themen!

Plug In Module! Es könnte so einfach sein!!!

Derzeit wird ja in stillen Kämmerlein an einer geänderten Norm für Plug In Modulen gearbeitet. Die Diskussionen in den diversesten Medien sind unterirdisch. Dabei könnte es so einfach sein. In Deutschland kennt jeder den Spruch:

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker…

Warum können Plug In Module nicht auch solch einen Hinweis haben?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Energieversorger oder Elektriker…

Warum arbeiten wir nicht dran, dass diesen Spruch jeder in Deutschland kennt?
Warum kann es nicht möglich sein mit diesem Hinweis den Käufer auf die Risiken die von den „Strom Hypochonder“ verbreitet werden hinzuweisen? Oder wie in der Schweiz die „Energie Genossenschaft Schweiz (EGch) in ihrem Internet Auftritt ihr Plug In Modul „ADE!geranium“ bewirbt?

mehrere Plug In Module ADEGeranium

Nein in Deutschland soll das nicht gehen.

Wir orientieren und nicht an den vielen Menschen die bereit sind sich Gedanken, über ihre eigene Energieversorgung zu machen. Die sich ihre eigene Wohnung anschauen und selbstbestimmt, selbstverantwortlich für sich entscheiden.

Wir orientieren uns an dem letzten Depp/Trottel/Ahnungslosen der ohne Hirn und Verstand agiert. Dass Normen und Gesetze die bisher für eine zentrale atomar/fossile Energieversorgung galten, geändert werden müssen, ist doch klar! Das Ziel heißt eine 100%ige dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren Energien. Wir brauchen einen Wandel den manche Menschen mit Energiewende beschreiben.
Wir stellen Regeln auf die Abschrecken und die keiner lesen geschweige denn verstehen kann. Dann wird noch gedroht mit Haftungsfragen, als ob nicht für jede Tätigkeit des Menschen, er selbst für sich verantwortlich wäre… im wahren Leben jedenfalls.

Gerne verweise ich zum x-ten mal auf Bertha Benz die einfach losgefahren ist und ihren Carl Benz den Erfinder des ersten Autos nicht gefragt hat. Sie hatte keinen Sicherheitsgurt, keinen Führerschein, keinen Airbag und hat in der Apotheke getankt. Sie wollte es und die Normen, Regeln wurden anschließend von Politik und Technikern gemacht. Sie hat auch nicht den Hufschmied gefragt! Diese Pioniere haben wir bei Plug In zu tausenden in Deutschland, jetzt ist es an der Zeit die Norm nach den neusten Regeln der Technik aufzustellen…

Ich will mit meinen Bescheidenen Mitteln Einfluss nehmen auf eine Norm die den Bürger bevormundet und ihn kriminalisiert! Als ob ein Modul mit 250 Watt Spitzenleistung irgendeinen Einfluss auf das Europaweite Stromnetz hätte. Es hat Einfluss auf sein Stromnetz und dafür übernimmt er gerne die Verantwortung!

Wer mich unterstützen will, sollte sich auf der speziell eingerichteten Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. registrieren. Die DGS informiert über die aktuelle Situation beim Thema Plug In. An alle „Strom Hypochonder“ verschont mich mit eurem Kommentar-geplapper macht euer Ding, ich mach meins!

Ich werde immer wieder gefragt warum ich mich für Plug In engagiere.
Als Atomkraftgegner unterstütze ich alle was hilft dies Menschenverachtende Technik abzulösen. Mit meinen Freunden hab ich vor mehr als 10 Jahren die weltgrößte PV Anlage realisiert. Als ehrenamtlicher sind heute solche Projekte nicht mehr zu realisieren. Die Gesetze/Bürokratie und die Regelungswut der Politik und Bürokraten hat dies verhindert. Es ist aber auch ein kleiner Klassenkampf der vielen, kleinen, ärmeren Energiebürger gegen die großen Großkotz Konzerne. Bloggerkollege Björn Katz vom Blog Stromauskunft weist in seinem heutigen Artikel auf dieses Problen hin. Viel Spaß beim lesen.

Klimalotsen vergeben Kleinkredite

Es ist mal wieder so weit. Ich habe einen Auftritt im Natuschutzzentrum Bergstraße. Seit 2004 gibt es diesen Hort der Ruhe! Bis die Kinder kommen und ihren Spaß haben. Dann geht der Punk ab…

Als Referent war ich schon involviert als das Haus noch in Planung war. Wie oft ich dort schon vorgetragen habe kann ich nicht mehr recherchieren. Aber wer „Naturschutzzentrum“ im Suchfeld eingibt findet die drei legendären Candle Light Dinner in den Jahren 2012, 2013 und 2014!

Mann was waren, dass für tolle Abende! Bis auf die Schnaken 2013!

Leider wird dieser Event nicht mehr angeboten. Dafür ist das Programm (pdf) vom Naturschutzzentrum Bergstraße inzwischen proppevoll.

Am Freitag treffen sich die Klimalotsen die aus den Klimafüchsen rausgewachsen sind. Die werden staunen, denn eigentlich wäre ich erst am 14. Oktober dran, aber mein Freund Franz Schreier hat noch „Fertigstellungsproblemchen“ mit seinem neuen aquaponischen Gewächshaus. Da haben wir einfach den Termin getauscht…SL274600

Ich werde den Klimalotsen die Mikrokredit plattform KIVA vorstellen. Aber nicht in einem trockenen Vortrag. Nein jeder der Klimalotsen wird einen Kredit in Höhe von 25 Dollar online vergeben. Das Geld wird vom Solaranlagenverein Bensheim e.V. gespendet. Wir sind ja aktuell dabei den Verein aufzulösen und das „Vermögen“ im Sinne des Vereins weiter zu geben.

Den Verein gibt es sogar noch im Internet… Drei Einträge hab ich von vor langer, langer Zeit noch gefunden.

Der älteste Hinweis finde ich bei der Grünen Liste Bensheim die zu ihrer 25 jährigen Geburtstagsparty (im Jahre 2003) den Verein ankündigte!

Aber auch das spektakuläre Projekt „SolarBrücke. Obrigheim-Biblis“ wird bei S.U.N e.V. noch erwähnt. Dieser Eintrag müsste aus dem Jahr 2005 sein.

Am Schluß auch noch ein Beitrag aus dem Sonnenflüsterer Blog vom 2008er Schulfest in Bürstadt. Auf dem Bild mit dem Solarkocher sind noch Ralf, Uwe und ich zu erkennen. Auch heute noch sind wir die Vorstände des in Auflösung befindlichen Vereins.

Wie gesagt der Verein wird es den Klimalotsen ermöglichen selbst Verantwortung zu übernehmen und einen Kredit zu vergeben. Ich bin gespannt für welche Projekte sich die Klimalotsen entscheiden werden. Schließlich ist derzeit die Auswahl an Projekten mit 6.160 Projekten riesengroß!

Mit den Klimalotsen werde ich auch ein neues KIVA-Team gründen und hoffe dass mein Bloggerfreund Torsten sich unserem Team anschließt?

Strom Hypochonder

Seit langer, langer Zeit propagiere ich hier im Blog die Steckdosenmodule. Es ist unglaublich was ich in dieser Zeit erlebt habe. Dabei habe ich (bescheiden wie ich bin 🙂 ) nur von einem Modul geschrieben. Bei einem Modul reden wir bei derzeitigem Entwicklungsstand von ca. 300 Watt Spitzenleistung. Jetzt aber soll eine Norm geändert werden. Wohlgemerkt eine „NORM“ und nicht wie viele in ihren Kommentaren schreiben ein „GESETZ“. Die Norm soll vorsehen, dass es bis 600 Watt Solareinspeisung eine Bagatellgrenze geben. Damit könnten zwei Module ( a 300 Watt, oder 3 a 200 Watt) angeschlossen werden. Ich verzichte mal ganz bewusst auf die Anschlussart. Es geht darum eine eigene Norm für Mini-Solar Kraftwerke zu definieren. Ob die Solarzwerge, Plug In, Balkonmodule, Steckdosenmodule oder wie auch immer sie benannt werden sollen, eine Bagatellgrenze eben die dem „Normalo“ die Möglichkeit gibt ein Gerät kostengünstig anzuschließen.

Die Auswüchse die ich dabei erlebt habe (z.B. Solar-Castor er hängt immer noch!) sind erschütternd. Ich bin deshalb sicher es muss so eine Art „Strom Hypochonder“ geben. Strom bedeutet, nur der Fachmann versteht es und wenn der Laie (ich) frägt wird er mit Fach-chinesisch vollgeplappert bis meine Kinnlade mindestens 5 cm tiefer hängt.

Praktisch erklären konnte es mir noch niemand erklären.
Wollen/können die „Strom Hypochonder“ anscheinend auch nicht?

Bisher ist die elektrische Absicherung „einfachst“ geregelt. Elektrische Kreisläufe im Gebäude sind mit einer Sicherung abgesichert die dauerhaft gewährleisten, dass bei der geringsten Überschreitung die Sicherung rausfliegt und kein Strom mehr fließt. Aus die Maus!

Damit ist gewährleistet, dass Laien das System nicht überfordern und es zu Überlastungen (Bränden) kommt. Jetzt wollen wir plötzlich in dieses System eine zusätzliche Stromquelle mit max. 600 Watt einbinden.  Die Absicherung funktioniert immer noch „nur eben einen Schnaps“ später. Ich weiß die „Strom Hypochonder“ haben jetzt schon Schnappatmung aber ich mach weiter…

In der „Überlastungszeit“ in der viele Verbraucher am gleichen Stromkreislauf Leistung ziehen und das PV Modul lange auf Höchstleistung produziert, kommt das nächste Problem! Die Leitung kann heiß werden, ach was schreib ich da. Die Leitung wird heiß, sie verkokelt, die Steckdose brennt, das Haus brennt! Spätestens jetzt sind die „Strom Hypochonder“ schon vom PV weg und aus dem Haus gerannt oder den Feuerlöscher geholt. Ich mach aber weiter.

Vorwort.
Damit sich durch ein Plug In Modul eine Risikoänderung ergibt müsste eine Nutzungsänderung vorliegen. Wer also schon zwanzig Jahre in seinem Haus wohnt und seine Elektrogeräte Normgerecht verwendet und bei dem noch nie die Sicherung „rausgeflogen“ ist, bei dem besteht keine Gefahr bei der Nutzung eines Plug-In Moduls (300 Watt). Wenn er seine elektrischen Lebensgewohnheiten nicht verändert. Also z.B. eine Mehrfachsteckdose in den gleichen Stromkreis, steckt oder plötzlich alle seine Stromintensiven Verbraucher an dem einen Stromkreislauf anschließt. Wenn er allerdings öfter schon die Sicherung wieder einstecken musste, Finger weg. Fachmann fragen…

Ich hör schon die „Strom Hypochonder“  sagen ja aber wenn…

… ja aber wenn.
Ich als Laie frag mich wann überhitzt sich denn dieses verfluchte Kabel in der Wand?

Ich greif mal ein Beispiel raus:
Die Kaffeemaschine läuft. ( 1.000 Watt Leistung) die Sicherung hält, das Kabel bleibt kühl!

Brotbackautomat läuft zusätzlich. (950 Watt Leistung)
In Summe 1.950 Watt Leistung, die Sicherung hält, das Kabel bleibt lauwarm (persönliche Schätzung) 😉

Jetzt noch den Toaster dazu. (1.000 Watt Leistung)
In Summe 2.950 Watt Leistung, die Sicherung hält, das Kabel wird warm? (nochmals persönliche Schätzung)

Inzwischen speist das Solarmodul mit 600 Watt in den gleichen Stromkreis ein.
Die Sicherung hält, das Kabel ist immer noch warm. (jedenfalls an bestimmten Stellen) mein ich jedenfalls???

Wenn jetzt der Staubsauger eingeschaltet wird??? (1.000 Watt Leistung)
In Summe 3.950 Watt würde die Sicherung nicht rausfliegen wenn das Solarmodul immer noch 600 Watt liefert.

Aber passieren würde nur eines. Das Kabel wird wärmer! Wieviel hat mir noch keiner erzählt!

Wenn sich zwischen Sonne und Solarmodul eine Wolke schiebt und die Leistung der Module auf 299 Watt sinkt, dann löst die Sicherung aus.
Wohlgemerkt zwischenzeitlich laufen die Kaffeemaschine auf Volllast (1.000 Watt), der Brotbackautomat (Volllast 950 Watt), der Toaster (Volllast 1.000 Watt) und der Staubsauger ebenfalls auf Volllast!

Wie lange es nötig wäre mit einer Belastung des Stromkabels mit 3.950 Watt (Kaffeemaschine, Brotbackautomat, Toaster und Staubsauber) zu agieren und gleichzeitig volle unverschattete Sonneneinstrahlung zu haben damit das Stromkabel kokelt weiß ich nicht. Ich bin mir sicher, dass eine „Toastperiode“ dazu nicht reicht! Wenn die Leistung des Toasts weg ist „kühlt“ das Kabel wieder ab! Wenn der/die Saugerin aufhört Staub zu saugen, kühlt das Kabel ab. Erst wenn der Toast wieder eingeschoben und der Sauger wieder auf Volllast läuft erhitzt sich das Kabel wieder…

Als alter Praktiker kann ich auch nur sagen ich hab kein Brotbackautomat und mein Staubsauger hängt im Keller und ich wohne in Bürstadt, da hab ich seltenst Volllast auf dem Solarmodul… da wird der Test schwierig. Hat das schon mal jemand getestet?

Sicherlich sind die meisten „Strom Hypochonder“ nicht bis zu dieser Zeile gekommen und möchten einem „Anti Atom Junkee“ keine Kommentare schreiben. Verschont mich damit. Ich bin unbelehrbar. Ich kämpfe für die Bagatellgrenze damit Bürger ihre Energieversorgung einfachst in die eigene Hand nehmen können. Wir brauchen eine Norm die vieles was „normal“ ist regelt und eine „BEDIENUNGSANLEITUNG“ in der dem Laien verständlich erklärt ist was geht und wann er die Fachleute hinzuziehen sollte. Ein schönes Beispiel von meinem neuen Toaster den ich bei Aldi für 29,90 Euro erstanden hab… Da geht’s doch auch. Norm und Bedienungsanleitung. Ich werde nach einer gewissen Plug In Eerholungsphase wieder drüber schreiben. Ich glaub ich bin total erschöpft…

Bitte haltet die Menschen nicht für blöd.

Für Freaks empfehle ich den Artikel von Torsten der sich mit der Frage beschäftigt: Wenn der Toaster den Strom bestellt… darf dann ein Steckdosenmodul angeschlossen sein? (der letzte Teil des Satzes hab ich ergänzt!) 🙂

Die erste öffentliche Bewertung der Steckdosen Modul Norm

Im PV Magazin wurde die erste Kommentierung des „Balkonmoduls“ veröffentlicht. Marcus Vietzke Koordinator der AG Stecker-PV der DGS – Berlin Brandenburg e.V. wurde interviewt.
Für mich der wichtigste Satz:
„Während in der restlichen EU, der Abschnitt 551.7.2 auch die Einspeisung in Endstromkreise – etwa über die übliche Haushaltssteckdose erlaubt, wird diese Möglichkeit in Deutschland nicht zugelassen, ohne sinnvolle Begründung. Weiterlesen

Der Normentwurf zu Plug In ist da!

Der erste Normentwurf wurde am Freitag veröffentlicht. Anders als erwartet, war die DKE/UK 221.5: Zukunftsfähige Elektroinstallationen schneller.

DIN VDE 0100-551-1 (VDE 0100-551-1): 2016-09
Errichten von Niederspannungsanlagen –
Teil 5-55: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Andere Betriebsmittel –
Abschnitt 551: Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen – Anschluss von Stromerzeugungseinrichtungen für den Parallelbetrieb mit anderen Stromquellen einschließlich einem öffentlichen Stromverteilungsnetz

Erscheinungsdatum: 2016-08-26
Einspruchsfrist: 2016-12-26

ist für jeden (nach Anmeldung) unter www.entwuerfe.normenbibliothek.de einsehbar. Weiterlesen

Fehlstart der Steckdosenmodul Norm?

Mist jetzt hab ich doch tatsächlich einen Fehlstart hingelegt. Vor zwei Tagen, habe ich die Veröffentlichung eines Norm Entwurfes für Plug In Steckdosenmodule, angekündigt. Daraus wurde aber nichts. Jedenfalls hab ich nix gefunden! Im ganzen Internet nicht und ich hab genau gesucht…

Vielleicht liegt es daran, dass der Normentwurf vom DKE-Arbeitskreis unter dem Titel: „Einspeisung elektrischer Energie in Endstromkreise von Kundenanlagen durch Erzeugungsanlagen mit verwendungsfertigen Steckverbindern“ lautet. Alles klar? Weiterlesen

Blogchain die Datenwurst

Die Blogchain geistert durch das World Wide Web und wenn das ein Energiethema ist, dann muss auch der Sonnenflüsterer seinen Senf dazugeben. Senf ist gut, denn die Blogchain ist eine Art von Datenwurst. Ich gebe zu von Würsten und Senf hab ich mehr Ahnung wie von Blogchain. Obwohl ich schon viel dazu gelesen habe. Ich habe in meiner aktiven Arbeitszeit die Ablösung von der Lochkarte als Datenträger, bis zur Einführung von SAP Rechnungswesen System im Daimler Konzern bundesweit gestaltend mitgemacht. Aber eine Datenwurst die auf 5.000 Rechnern gleichzeitig abgespeichert wird überfordert meinen alten haarlosen Kopf!
Was ich bisher so gesehen habe zum Thema möchte ich mal aufzeigen. Weiterlesen