Kategorie-Archiv: Photovoltaik

Plug In Modul – Legal, Illegal oder Scheißegal?

Ich engagiere mich um schnell zu einer 100+x Prozentigen Energieversorgung durch Erneuerbare Energien zu kommen. Weg von atomaren Risiken und fossilen Verschmutzungen. Die derzeitige Politik (z.B. atmender Deckel) zwingt mich dazu mal wieder die Kraft der Menschen von unten zu mobilisieren. Dies möchte ich mit dem Plug In Modul erreichen. Der Kauf und die Inbetriebnahme eines Plug In Systems muss “Oma- und Opaleicht” sein. Ich möchte aufzeigen, dass schon heute ohne EEG Förderung eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom am eigenen Balkon möglich ist. Daran arbeite ich mit meiner Solar2go Kampagne.

Ziel ist es rechtliche Grundlagen, Regeln der Technik und Handlungsempfehlungen für einen legalen Betrieb von Plug In Systemen für das ganze Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu schaffen. Dabei sollen die hohen Sicherheitsanforderungen wie sie in Deutschland üblich sind erhalten bleiben. Ich möchte keine niedrigeren Standards wie z.B. in Holland. Aber diese Beschreibungen müssen erstellt werden. Die Hersteller dieser Plug In Module haben diese Anforderungen einzuhalten ebenso wie die Betreiber der Plug In Systeme. Trotz dieser hohen Anforderungen muss es “Oma- und Opaleicht” sein diese Systeme zu kaufen, nach Hause zu transportieren, dort zu befestigen und legal in Betrieb zu nehmen. Wenn dies nicht “Oma- und Opaleicht” ist sondern mit Hürden belegt wird, vielleicht sogar mit einer Sonnensteuer oder Abregelungs Schnick-Schnack (z.B. 70% Regelung) belegt wird dann kommt automatisch die “Scheißegal” Variante in’s Spiel.

Die Bürger werden diese Plug In Systeme eben einfach installieren und über die Steckdose in ihr eigenes Stromnetz einspeisen. So wie die Bürger auf den Gehweg parken oder im Ort schneller wie 50 km/h fahren. In meiner Heimat der Rheinischen Tiefebene ist es verboten private Brunnen zu schlagen. Bereits in vier-fünf Meter Tiefe stößt man bei uns auf sauberes Grundwasser. Trotz Verbot findet sich auf fast jedem Grundstück ein illegal geschlagener Brunnen. Jeder kennt die Illegalität aber jeder nutzt sie auch und keiner macht was dagegen. Immer wenn extrem Situationen bei uns entstehen, verschärfen diese illegalen Brunnen das Problem. Wenn das Grundwasser absinkt (z.B. wenig Niederschlag) und heißes Wetter die Gärten nach Bewässerung schreien, wird durch das illegale Entnehmen von Grundwasser die Situation verschärft. Umgekehrt wenn es viel regnet nutzt kaum jemand die Brunnen um Wasser aus der Tiefe hoch zu pumen. Die Folgen im Hessischen Ried sind bekannt. Zu niedriger Grundwasserstand – Setzrissschäden / zu hohes Grundwasser – nasse Keller. Da alle Pumpen als illegal angesehen werden, können sie von offizieller Seite nicht für die Behebung der Grundwasserproblematik heran gezogen werden.

Beim Solarstrom wird es auch so (Scheißegal Variante) kommen, wenn keine einfache Regelung (Legal variante) erfolgt. Die Plug In Module werden betrieben und keiner weiß in welcher Anzahl und schon gar nicht in welcher Qualität die Plug In Systeme installiert wurden. Alle schauen weg “der Markt wird sich schon alleine regeln“. Wenn was passiert, dann sind die Betreiber selber schuld.
Der Preis der Plug In Module wird in nächster Zeit weiter sinken. Der gekaufte Strom wird für Haushaltskunden immer teurer werden. Es ist eine Frage der Zeit, dass die Plug In Systeme zum Massenprodukt werden und wenn der legale Betrieb zu kompliziert ist wird die “Scheißegal” Variante angewendet.

Sollte der Gesetzgeber, die Netzbetreiber oder der Fiskus auf die Idee kommen dass der Betrieb von Plug In Modulen Illegal wäre, käme dies einer Bevormundung der Bürger gleich. Jeder Bürger hat ein Grund Recht auf Sonnen Nutzung! Ob ich mit Sonnenenergie meine Haut bräune, den Rasen wachsen lasse oder die Sonnenstrahlen als Energiequelle nutze ist mir überlassen ohne dass mir jemand reinredet oder mich mit Abgaben belastet. Ich möchte keine Solar-Gema die in jedem Haus rumschnüffelt ob die Sonnenenergie illegal genutzt wird!

Da gilt zwar mal wieder der alte Spruch: “Die Sonne schickt uns keine Rechnung”!

Aber wir müssen verdammt aufpassen dass es nicht die Bundesregierung, der Netzbetreiber oder das Finanzamt tut. Deshalb Solar2go!

Die Schaffung einer Regelung wie jeder “Oma- und Opaleicht” die Sonnenenergie ohne staatliche Förderung nutzen kann! Let’ do it!

Wer mit mir diesen Weg beschreiten möchte, ich suche immer Mitstreiter…

Ach so noch was. Heute abend schau ich mir in Biblis an wie der strahlende Müll einer falschen Energiepolitik in Castoren verpackt wird! Wir haben inzwischen den ersten Entwurf eines Solar Castors realisiert:

Solar Castor

Das Kästchen wurde ja, wie bereits geschrieben, vom “Dorfschmied” hergestellt. Bei der Beschriftung kann noch mitgeredet werden. Wir suchen die ultimative Beschriftung des Steckerkästchens, dass unbedarfte vor den Gefahren der Sonnenenergie warnt!

Kein Solar Zwerg und kein Guerilla PV Modul

Nein was da auf dem Balkon liegt ist einfach nur ein Plug In Modul was noch nicht an der Steckdose angeschlossen ist.

solar_bei_nacht

Zum Guerilla PV Modul soll es nicht werden. Auch diesem Plug In System werden wählen wir den legalen Weg der Solar Zwerge. Wir werden das Plug In System bei der Bundesnetzagentur anmelden und beim regionalen Netzbetreiber. Der weiß bisher noch nichts von seinem Glück! Vorher soll aber alles ordentlich vorbereitet werden. Denn dieses mal soll es per Schuko Stecker an das Hausnetz angeschlossen werden. Da bin ich mal gespannt! Es darf geraten werden in welcher Stadt das Modul auf seine Inbetriebnahme wartet!

Ein weiteres Modul wurde auch schon an seiner zukünftigen Wirkungsstätte angeliefert und soll ebenfalls demnächst in Betrieb gehen. An vier weiteren Plätzen checken wir gerade die Möglichkeiten. Wie befürchtet hat jedes Plug In Modul seine spezifischen Problemchen. Aber dafür haben wir ja die Solar2go Kampagne ausgerufen. Wir wollen die Problemchen ausfindig machen und aus dem Weg räumen. Wer Lust hat mit zu machen einfach melden. Auch wenn ich momentan durch die Osterfeiertage eine kleine Warteschlange habe, ich gebe mein bestes und melde mich in den nächsten Tagen.

 

Leistungssteigerung durch effizientere Montage

ralosHistory 1.4.2010 (erste Veröffentlichung)

Jetzt sind wir uns sicher. Die März Erträge haben unsere Vermutungen bestätigt. Ab 1.7. werden wir die Montage entsprechend der effizienteren Methode anpassen. Die Unterkonstruktionen sind bestellt und wir sind zuversichtlich, dass wir durch diese Art der Montage den Wirkungsgrad der Installation um ca. 1 Prozent erhöhen können. Durch diese Montage Effizienz sind wir in der Lage die geplante Einspeisereduzierung der Bundesrepublik abzufangen. Die Idee haben wir Florian zu verdanken, dem während seines Praktikums der Effekt aufgefallen ist. Bei dem Studium der Erträge der Photovoltaikanlage Lorentz stellte er einen erhöhten Ertrag in den Morgenstunden auf. Bei gleicher Einstrahlung erzielt die Anlage Lorentz morgens mehr Ertrag wie die anderen Anlagen der Solarakademie. Nachmittags und abends war es genau umgekehrt die Erträge waren geringer wie bei den Anlagen die sich mit der Sonne drehten. Die Anlage “kippt” während des Tages. Morgens ist die rechte Ecke unten abends die linke Ecke unten.
nachgeführte Anlage

Wir haben diese Beobachtung genauestens untersucht und haben folgendes festgestellt. Die Solarzellen der Anlage Lorentz stehen morgens auf der Ecke und die Elektronen die durch die Sonnenstrahlen in Bewegung geraten werden durch die Leiterbahnen im wahrsten Sinne des Wortes “angezogen”. Abends müssten die Elektronen “bergauf” fließen und von der Erdanziehung wie bei einem Gummiband angezogen.

Modul Ecke

Morgens wenn die Leiterbahnen schräg nach unten verlaufen sausen die Elektronen auf dieser “Rutsche” verstärkt durch die Erdanziehung nach unten. Dieser Sog zieht wiederum weitere Elektronen nach und dadurch Erhöht sich letztendlich die Anzahl und die Geschwindigkeit der “geernteten” Elektronen.

Bei der traditionellen Montage sieht es etwas anders aus.

traditionelle Montage

Die Elektronen streben zu den Leiterbahnen und bewegen sich auf der Geraden in Richtung Busbar. Erst auf dem Busbar kommt die Unterstützung der Erdanziehung hinzu und es kommt zur Sogwirkung für die Elektronen. Leider hat dieser Sog keine weiteren positiven Auswirkungen.

Diesen Erdanziehungs Effekt werden wir zukünftig nutzen. Mit unserem RazFaz Untergestell sind wir ab 1.7.2010 in der Lage die Module wie bei der nachgeführten Anlage Lorenz zu montieren. Das heißt die Module stehen auf der “Ecke” und es entstehen völlig neue optische Gegebenheiten. Uns ist natürlich klar, dass nicht jeder Kunde die effiziente Montage möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen die alte traditionelle und die Effizienz Montage anzubieten.

Wir bitten deshalb unsere Kunden sich die Vorteile der Effizienz Montage vor Augen zu halten und uns zu signalisieren ob die Effizienz Montage gewünscht ist. Den Umbau von bestehenden Anlagen halten wir jedoch noch nicht für angeraten. Der Aufwand für die Demontage und Neuaufbau können durch das eine Prozent Wirkungsgradsteigerung nicht aufgefangen werden. Diejenigen Betreiber denen aber das ökologische Engagement wichtig ist können gerne mit uns reden denn mit den gleichen Solarzellen einen höheren Ertrag zu erzielen, dass muss das Ziel der Systemintegratoren wie Ralos sein.

Ich werde natürlich hier im Blog von der ersten Effizienz Montage berichten und bedanke mich schon einmal bei der Bundesregierung die durch den sich anbahnenden Kostendruck diese Innovative Montagekonstruktion erst ermöglicht hat.

Weil Toaster keinen Strom produzieren …

…darf sie jeder an das Stromnetz anschließen. Da interessiert sich auch niemand für, wie riskant die Teile sind. Schaut selbst: IMG_0571a

Auf vielen Frühstücktischen stehen diese Teile mit einem offenen elektrischen Teil. Das macht aber nix, denn der Toaster verballert ja Energie! Da darf es auch mal ein wenig gefährlicher sein. Dass weiß doch jeder, dass er nicht in die Schlitze greifen darf, da ist es ja auch heiß!

Dem Netzbetreiber ist es wurscht ob in den Häusern Toaster stehen! Wenn wir aber ein Plug In System am Balkon anbringen, dann wird der Netzbetreiber aber hellhörig. Es könnte ja gefährlich sein! Da interessiert es auch nicht dass die VDE Normen eingehalten werden. Der Wechselrichter könnte ja seiner normalen Funktion mal nicht nachkommen, und wenn dann die Sonne scheint und der Stecker aus der Steckdose gezogen ist, ja dann, dann könnte es passieren! Ein unbedarfter langt an den Stecker!!! Eine Gefahr die an den Haaren herbeigezogen ist…

Ich habe viel Verständnis für Sicherheit, aber was zu weit geht, geht zu weit. Ein Toaster verbraucht 1.000 Watt unser Modul produziert maximal 250 Watt. Der Toaster wir richtig heiß und jeder kann mit Messer oder Gabel leicht in die Schlitze reinstochern. Vom Plug In Modul geht im ordnungsgemäßen Betrieb keine Gefahr aus. Weder thermisch noch elektrisch. Auch im inzwischen veröffentlichten Radiobericht von HR4 (25.3. 9:30 Uhr Länge 5:07 min. ab 1:11 min.)  wird vom Netzbetreiber wieder mal nur blumig umschrieben was eingehalten werden muss. Aber der Werbespruch “wir treiben die Energiewende voran” war natürlich wichtig. Ich bin gespannt ob der nächste Netzbetreiber sich ebenso kooperativ anstellt oder ob er noch boxbeiniger im Stall steht. Ich bin gespannt. Wir suchen immer noch Mitstreiter die bereit sind ein Plug In Modul zu betreiben. Einfach hier im Blog sich melden oder aus dem Impressum meine Mail entnehmen und schon stehen die Experten vom Netzwerk Metropolsolar Rhein Neckar mit Rat und Tat zur Seite.

Was ich nicht suche sind die Bedenkenträger die mir Argumente liefern wie es richtig gemacht werden müsste. Wer es weiß soll es selber machen! Ich kümmer mich um die Plug In Module (Solar2go) und mir ist es egal ob es Zwergen Solar oder Guerilla PV Systeme sind. Hauptsache der Strom fließt!  :-)

Wir machen die vier großen Atomkonzerne insolvent.

Der Text aus der Überschrift war mein zweiter Teil der Antwort auf die Frage der Reporterin: “Was ist ihr Ziel?“. Mein Antwort lautete “100% Erneuerbare Energien” und als Nachsatz “Dass heißt: Wir machen die vier großen Atomkonzerne insolvent!“.

Das mag zwar viele irritieren aber ich liebe solche klaren Statements. Es ist nicht mein Ziel alle vier insolvent zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass einzelne große Konzerne überstehen aber dann in der Hand der Bürger und nicht in der Hand von Managern mit Kurzzeitgedächtnis.

Aber von welchem Interview schreibe ich eigentlich? Am letzten Donnerstag war es so weit. Unser erstes offizielles Zwergen Solar Plug In System wurde vom Netzbetreiber in Betrieb genommen. Besser gesagt es wurde es nicht! Wir müssen nacharbeiten. Aber es sind nur noch Nuancen die uns vor dem “uneingeschränkten Pilotbetrieb” trennen.

Als erstes hier der Link zum SWR1 wo man den Bericht (noch vor der “Inbetriebnahme”) nachhören kann. Auch die beiden Mörlenbacher Aktivisten sind auf dem Foto zu sehen.

Nach der misslungenen Inbetriebnahme hat Hermann das System natürlich Ordnungsgemäß ausser Betrieb genommen.

Ausser Betrieb

Wobei jetzt das Risiko eigentlich erst recht vorhanden ist wenn ich die Hinweise des Netzbetreibers Ernst nehme. Denn das Solarmodul produziert Strom und wenn der Wechselrichter nicht ordnungsgemäß funktionieren würde (was er aber so weit wie wir wissen tut!) könnte Spannung an den Steckerkontakten anliegen. Wenn dann jemand in den Stecker fingern würde… Na, ja so weit wird es nicht kommen. Der Stecker liegt auf dem Balkon von Ute und die Balkontür ist abgeschlossen… Jedenfalls nehmen wir den Hinweis vom Netzbetreiber Ernst und werden um den Stecker und die Steckdose ein Kästchen bauen. Laut Hermann ist in Mörlenbach “der Dorfschmied” schon beauftragt. Als Beschriftung hab ich mir “Solar Castor” gewünscht! Mal sehen was draus wird. Eines ist klar ich berichte!

Vor Ort waren ausser fünf Mitarbeiter des Netzbetreibers und einige Aktiven von Metropolsolar noch der Mörlenbacher Bürgermeister, die Odenwälder Zeitung und ein Reporter vom HR! Leider sind mir noch keine Beiträge bekannt. Das wird aber noch!

Damit kann man sagen wir waren ein hochkompetentes Inbetriebnahme Team! :-)

Zur Technik noch einmal. Das Modul hängt am Balkon und kann nur über die Balkontür erreicht werden. Im Haus wohnen keine Kinder und als “Sicherung” dass niemand den Stecker unbedarf aus der Steckdose zieht hatten wir folgende “Lösung” eingebaut.

IMG_0505

Gut sieht vielleicht nicht so Professionell aus, aber aus unserer Sicht hätte es gereicht. Aus der Sicht des Netzbetreibers nicht. Na, ja da müssen wir halt nacharbeiten…

Inzwischen arbeiten wir aber nicht nur an dem einen Modul sondern durch die intensive Berichterstattungen und auch den Zugriffen hier im Blog unterstütze ich fünf weitere Solar Zwerge in vier verschiedenen Netzen! Natürlich sind wir bei allen noch in den Kinderschuhen aber auch dort geht es voran und wenn wir so weit sind gibt es hier im Blog Neues. Das Zwischenziel heißt “Solar2go” (Plug In Systeme verkaufen wie einen Becher Kaffee!) und das Gesamtziel 100% Erneuerbare Energien. Bis dahin gibt es noch viel zu schreiben im Sonnenflüsterer Blog. ;-)

 

Solar to go mit Kampagnenbild!

Jetzt haben wir auch ein erstes Kampagnenbild für die Solar to go Kampagne!

Kampagnenbild solar2go

Ja ich weiß die großen vier würden mit anderen Bildern die Welt erfreuen. Aber wir sind nicht die großen vier sondern die vier kleinen die etwas Großes vorhaben.

Wir wollen dass Solarsystem zum mitnehmen verkauft werden. Es ist klar wir sind davon von weit weg, aber wir sind auf dem Weg und wer uns kennt der weiß wir werden täglich mehr!

Drei Dinge stehen jetzt auf der Agenda. Das einfachste ich möchte das Modul nur halb so groß! Es passt nicht in meinen Smart! ;-)
Es passt aber auch nicht in viele kleine Fahrzeuge, es ist groß und schwer. Ein 125 Watt Modul und der gleiche Wechselrichter wäre toll. Wer möchte kann sich ja zwei Module kaufen und beide an den Wechselrichter hängen. Aber ein 125 Watt Modul kann tatsächlich von jedem gekauft ins Auto gepackt und nach Hause transportiert werden. Oder im öffentlichen Nahverkehr mitgenommen werden. Das jetztige 250 Watt Modul mit ca. 1,00 Meter auf 1,60 Meter ist da zu unhandlich. Dieses Problem dürfte ein leichtes sein!

Zweitens möchte ich den Verwechslungssicheren Stecker durch einen Schukostecker ersetzen. Technisch sind die beiden Stecker identisch nur den Schukostecker kann ich in jede x-beliebige Steckdose stecken und davor wird gewarnt! Es könnte Stromkreise im Haus geben die durch den Strom aus dem 250 Watt (oder demnächst 125 Watt?) die durch das Plug-In-System “überlastet” (hust, hust) werden! Wir werden sehen welchen Netzbetreiber es diesmal trifft! :-)
Dieses Problemchen dürfte das größte Bröckelchen sein!

Dann sind wir beim dritten Thema! Wir suchen Pioniere die bereit sind ein Plug-In-Modul bei sich zu installieren und den steinigen offiziellen Weg der Anmeldung gehen. Wir unterstützen dabei! Das geht so weit, dass wir noch ein Modul derzeit zur Verfügung haben was wir kostenlos zur Verfügung stellen! Erst wenn das Modul installiert und vom Netzbetreiber genehmigt wurde entscheidet ihr ob ihr das Modul käuflich erwerbt oder wir das Modul abholen und beim nächsten Interessenten aufhängen. Am liebsten hätte ich jemand der im Gebiet eines der folgenden Netzbetreiber wohnt!

GGEW, KNS Kommunale Netzgesellschaft Südwest, Stadtwerke Schifferstadt, Stadtwerke Frankenthal, Stadtwerke Speyer, EWR Netz GmbH, MVV, Stadtwerke Viernheim, Stadtwerke Heidelberg, Stadtwerke Walldorf oder Stadtwerke Weinheim.
Natürlich könnt ihr euch auch mit mir in Verbindung setzen wenn ihr in einem anderen Netzgebiet wohnt. Lasst uns die Kampagne Solar to go voranbringen. Dies müsste aber das geringste Problemchen sein! Oder? Besprecht das mal morgen früh bei der Klimakonferenz am Kaffeetisch!

P.S.: Inzwischen gibt es weitere Radiobeiträge die mir allerdings noch nicht vorliegen und gleich haben wir einen Termin. Da ist ein weiterer Radiosender auf uns aufmerksam geworden. Solar to go

Wirtschaftlichkeit von Plug In Modulen

Bisher habe ich nur von den technischen, rechtlichen und politischen Hindernissen der Balkonmodulen geschrieben. Heute gehe ich auf die Kosten und die Wirtschaftlichkeit ein. Wobei ich ja mal folgendes geschrieben habe:
Über Geld reden wir nicht! Wer bei dieser Aktion über Kosten redet den frag ich wie wirtschaftlich die Fahrt von Bertha Benz vor 126 Jahren war? Welcher Controller hat diese Fahrt kalkuliert? Mit dem ersten Plug In System ging es nur darum aufzuzeigen, dass es eigentlich keine stichhaltigen Hindernisse gibt. Dies ist uns gelungen.

Wir haben gezeigt, es geht ein Steckdosenmodul technisch und rechtlich einwandfrei anzuschließen. Jetzt müssen auch die Finanzdaten stimmen um aus dem einzelnen Leuchtturmprojekt eine Massenbewegung zu machen. Dabei rede ich nicht von Millionen Stückzahlen sondern ich wäre froh wenn wir 2015 die vierstelligen Installationszahlen erreichen.

Was ein Plug In System kostet ist individuell stark unterschiedlich. Bei unserem Projekt in Mörlenbach war viel ehrenamtliches Engagement im Einsatz. Die Hardware Kosten lagen aber unter 700 Euro brutto. Wer sich überlegt ein Plug In System für sich selbst mal durch zu kalkulieren habe ich hier die aktuelle Preisliste hinterlegt.

So nachdem wir Wissen wieviel unser System kostet (ca. 700 Euro) stellt sich die Frage wieviel Strom produziert das Plug In System?
Die Spitzenleistung von einem Modul liegt bei 250 Watt! Bei optimaler Installation (Südausrichtung, 30 Grad Neigung und vielleicht auch noch manuell nachgeführt!) können 250 Kilowattstunden produziert werden!
Es kann aber auch bei mieser Ausrichtung, schlechter Neigung (Wandmontage!) und Verschattung (z.B. Balkongeländer) zu viel schlechteren Erträgen kommen. Ich setz einfach mal den Wert von 150 Kilowattstunden im Jahr als “dümmste Installation”!
Jetzt brauchen wir noch die Zahl wieviel Strom wir dem Netzbetreiber schenken weil wir den produzierten Strom nicht zeitgleich im eigenen Haus verbrauchen und der gute Ökostrom kostenlos in das öffentliche Netz fließt.
Hier haben wir keine Praxis Zahlen und selbst wenn wären die nicht übertragbar! Wir bräuchten dann ja den Produktionszeitpunkt und die Verbrauchszahlen des Haushaltes. In der jetzigen Phase des Projektes ist dies illusorisch hier belastbare Zahlen zu ermitteln. Ausserdem weigere ich mich bei den paar Kilowatt im Jahr eine 20 Jahre Prognose für eine Kalkulation zu erstellen. Hier heißt es Mut zur Lücke! :-)
Ich reduziere deshalb die produzierte Strommenge auf die genutzte Strommenge auf bestenfalls 240 Kilowattstunden im Jahr und im miesesten Fall auf 140 Kilowattstunden im Jahr.
So jetzt haben wir die Kosten und den Ertrag in Kilowattstunden im Jahr.
Wenn wir jetzt noch wüßten was dem Plug In Betreiber der Strom bei seinem Stromlieferant kostet könnten wir einen Ertrag errechnen.
Der aktuelle Strompreis ist kein Problem, der liegt zwischen 25 bis 30 Cent je Kilowattstunde. Die Preisentwicklung der nächsten 20 Jahre ist das Problem? Da könnte ich jetzt die tollsten Philosophien anstellen. Will ich aber nicht!
Bestenfalls:
Bei 240 Kilowattstunden und einem Strompreis von 30 Cent spare ich im ersten Jahr 72 Euro ein! Bezahlt hab ich 700 Euro!
Dümmste Installation:
Bei 140 Kilowattstunden und einem Stormpreis von 25 Cent sind es nur 35 Euro erspartes aber die gleichen Investitionskosten von 700 Euro!
So jetzt wisst ihr wie die Kostensituation derzeit bei Plug In ist und wer genau rechnen möchte der sollte sich die Stückliste vom S-I-Z anschauen da sind alle Teile aufgeführt die gebraucht werden um das System zu befestigen.

Es ist natürlich klar, dass dies nur die erste Grobkalkulation (bei mehreren Modulen wird es günstiger!) für die Leuchtturmprojekte und die “Plug In Guerillas” ist. Aber ich denke auch Bertha Benz ging es nicht um die wirtschaftliche Lösung sondern es ging ihr um den Fortschritt und ihr persönliches “Gutes Gefühl”. Auf gehts ihr Guerillios!

Balkonmodul “genehmigt” – Denen zeigen wir es!

So jetzt haben wir es schriftlich unser Balkonmodul wurde vom Netzbetreiber schriftlich “genehmigt” bisher hatten wir ja “nur” eine mündliche “Akzeptanz! Damit haben wir den Beweis, dass es möglich ist ein Balkonmodul, Plug In System, Wandmodul oder Micro Photovoltaik System egal wie man es benennt sicher und legal an das Stromnetz anzuschließen. Wir nehmen keine Förderung, kein EEG und keinerlei Finanzielle Förderung in Anspruch!

Mail des Netzbetreibers:

“Die Unterlagen sind soweit geprüft und genehmigt !
Wir werden mit Ihrem Installateur  im laufe  der nächsten Woche einen Termin zur Inbetriebnahme vereinbaren .
Da die Anlage die erste ihrer Bauart  im Netzgebiet der ….. ist , werden wir sie als Pilotanlage an das Netz anschließen , bis weitere Netzwirtschaftliche- und Messtechnische Klärungen  auf Bundesebene abgeschlossen sind .
Desweiteren werden wir auf Kosten der ….. einen Zählerwechsel vollziehen , um eine eventuelle Bewertung durch Überschussenergien bewerten zu können .”

Der Netzbetreiber installiert sogar einen Strozähler auf eigene Kosten um die “Überschussenergie” bewerten zu können.
Wir haben ein 250 Watt Modul installiert welches max. 250 Kilowattstunden im Jahr produziert die technisch bedingt zuerst im Haus genutzt werden und nur die “Überschussenergie” wird in das öffentliche Netz eingespeist. Da wird es aber spannend wie der Netzbetreiber die kostenlos gespendete Energie in seiner Bilanz einstellt! ;-)

Genehmigtes BalkonmodulIMG_0317

Parallel dazu hat der SWR2 einen Radiobeitrag zu unserem schönen Plug In Module gesendet. Besonders die schöne (aber nicht ganz gerechtfertige!) Bezeichnung “Stromrebellen von der Bergstraße” läßt ein Grinsen auf meinem Gesicht erscheinen. Hört einfach rein es macht richtig Spaß. Höhepunkt der Hinweis vom 72 jährigen “Urmensch” Friedrich (natürlich Metropolsolar Mitglied!) “Denen zeigen wir’s”

Hier als erstes die Anmoderation von Stephanie Ley:

Überall im Land glitzert es blau auf unseren Dächern!
Rund 1,5 Millionen Solaranlagen haben Häuslebauer zwischen Nordfriesland und der Zugspitze in den vergangenen Jahren installiert. Rein rechnerisch könnten mit der Energie 10 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden, informiert der „Bundesverband Solarwirtschaft“ in Berlin – Rekord in Europa!!! Und doch ist der Markt für die Solarbranche überaus schwierig.
Etliche Unternehmen gingen schon Pleite- nicht nur wegen der Billig-Konkurrenz aus China, sondern vor allem aufgrund immer neuer politischer Rahmenbedingungen. So bremst etwa die Novellierung des „Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ den Photovoltaik-Boom aus, da mit ihr die staatliche Förderung zusammengestrichen wurde. Dennoch wollen sich viele Bürger das „Heft nicht aus der Hand nehmen lassen“ und mit Solarenergie ihren Beitrag zum Klimawandel leisten!!!! Warum also nicht ganz auf staatliche Förderung verzichten und Solarstrom ausschließlich für den Eigenbedarf produzieren, fragen sich etwa die „Stromrebellen von der Bergstraße“. Ihre bahnbrechende Idee: „Solar to go – für jedermann“!

Offen bleibt die Frage: “Was hat Hermann mit den 200 Kerzen und den 100 Gulaschsuppen gemacht!”

Weiter gehts in Bensheim, da freut sich jetzt schon der Netzbetreiber!

Übrigens suchen wir noch Menschen die bereit sind mit uns den nächsten Netzbetreiber mit einem “Solar to go” Modul zu beglücken. Schließlich ist dass Ziel Plug In Module legal bei jedem Netzbetreiber installieren zu können! Einfach melden, wir finden eine Lösung!

Guerilla PV

Ein Modul geht immer habe ich im Artikel vom 11.3.2015 geschrieben. Dass dies nicht die ganze Wahrheit ist hab ich damals nicht geschrieben. Nicht immer macht es Spaß sich dem ganzen geforderten Papierkram des Netzbetreibers, der Bundesnetzagentur oder dem Finanzamt zu widmen. Der Aufwand sich wegen einem Modul diesem Papierterror auszusetzen steht in keinem Verhältnis zu dem was dieser Verwaltungsakt an Vorteilen bietet. Deshalb könnte der Plug In System Käufer ja auf die Idee kommen als PV Guerillio sein Modul zu betreiben. Dass ist viel einfacher… aber leider nicht erlaubt!

Der PV Guerillio kauft sich ein Plug In System welches die Norm der VDE-AR-N 4105 (z.B. das System von S-I-Z) erfüllt. Soviel Sicherheit muss selbst bei Guerillios sein!
Dann schraubt er einen Schuko Stecker an das System! Den muss er sich allerdings selbst kaufen denn bei der Auslieferung von S-I-Z ist ein “Verwechslungssicherer” Stecker vorgesehen. Dann sucht er einen Einspeisestromkreis und steckt den Stecker rein! Guerilla PV installiert! Schneller geht’s nicht! Achtung ist aber nicht legal, ist eben formal nicht o.k…

Technisch sollte man auch nicht die erst beste Steckdose verwenden sondern da gilt es schon sorgfältig vorzugehen. Das Problem liegt in den verlegten Kabeln im Haus. Diese sollten nicht überlastet werden! Einen Stromkreis mit nur einer Steckdose wäre ideal! Wenn in dieser einzelnen Steckdose das Plug In Modul angeschlossen wird, wäre dies ein “Einspeisestromkreis“! Auf keinen Fall an diese einzelne Steckdose einen Mehrfachstecker einstecken! Wenn jetzt kein Uralt-Kabel (von vor dem zweiten Weltkrieg) verlegt ist und die Sicherung im Sicherungskasten 16 Ampere absichert ist es technisch o.k. Das Plug In System hat eine Stromstärke von ein Ampere.

Sollten im Haus nur Stromkreise mit mehreren Verbrauchsmöglichkeiten (z.B. Steckdosen und elektrische Geräte) verlegt sein kann der Guerillio zu verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen greifen. Er könnte die Sicherung dieses Stromkreises von 16 Ampere durch eine mit 10 Ampere ersetzen. Dadurch würde die Sicherung bereits bei einer Stromstärke von 10 Ampere auslösen. Die Belastung des Stromkabels könnte dann maximal den 10 Ampere aus dem öffentlichen Netz und einem zusätzlichen Ampere aus dem Plug In System betragen und somit von dem Kabel keine Gefahr ausgehen. Oder aber es gibt einen Stromkreis mit mehreren Steckdosen bei denen alle Steckdosen bis auf die eine “Einspeisesteckdose” stillgelegt werden. Dazu können einfach die überflüssigen Steckdosen entfernt oder mit einem Deckel verschraubt werden.

Natürlich bekommt ein Guerillio für den Strom, den er selbst nicht verbrauchen kann und der unabänderlich in das öffentliche Netz fließt, keine EEG Vergütung. Aber so sind sie halt die Guerillios! Wobei auch hier noch eine Fußangel zu beachten ist. Wenn ein Stromzähler installiert ist ohne Rücklaufsperre, dann läuft der Stromzähler rückwärts! Dass dies nicht Gesetzeskonform ist brauch ich nicht extra zu erwähnen! Wenn aber die Neueren Stromzähler mit Rücklaufsperre im Haus vorhanden sind, dann läuft der Strom in das öffentliche Netz, zwar immer noch, aber der Zähler registriert dies nicht! Wir reden hier über Schätzungsweise 20 kWh (immer ein Modul mit 250 Watt voraus gesetzt!) im Jahr! Wenn der Zähler rückwärts läuft dann wird bei hoher Sonnenstrahlung (und wenig Eigenbedarf) Strom in das öffentliche Netz eingespeist der später dann wieder entnommen wird. Zählertechnisch ergibt sich in Summe zwar ein Nullsummenspiel. Aber die Peanutszähler meinen es wäre eine “Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB)” bei rücklaufenden Zähler!

Ja, ja wenn der Netzbetreiber Zähler installiert die auch Stromrückflüsse zählt sich anschließend beschwert dass diese Funktion auch in Betrieb genommen wird! :-) :-) :-) Da kann ich nur grinsen… Aber ihr wisst ja, so was macht man nicht!

Guerilla PV geht und wird praktiziert, genauso wie auf den Gehwegen geparkt wird, in Städten schneller gefahren wird wie 50 km und mit Küchenmesser werden Schwiegermütter erstochen. Die Welt ist voller Guerillios!

Bei meiner letzten Diskussion zu diesem Thema hatte ich gefragt ob beim Autokauf der Verkäufer auf die Straßenverkehrsordnung hinweist? Ober er dem Käufer mit erhobenem Finger sagt: “Im Ort aber nie über 50 km/h fahren!”. Darauf hin kam der Einwand, dafür gäbe es die Führerscheinprüfung. Guter Hinweis und ich war auch ziemlich perplex aber heute hätte ich die Antwort. Ein Auto kann man auch ohne Führerschein kaufen. Vermutlich kann man ein Auto auch ohne Führerschein bei der Versicherung versichern lassen.

Was ich meine ist wir müssen über Plug In Module viel mehr Wissen an die Menschen bringen. Wir müssen aber auch die Netzbetreiber dazu bringen klar zu definieren, was sie von den Plug In Modul Betreibern für Unterlagen wollen. Ob die Bundesnetzagentur jedes 250 Watt in seiner Datenbank braucht zweifle ich auch an. Die Politik muss natürlich die Rahmenbedingungen stricken und die Verbände (z.B. VDE) sollten mal ihre Regeln der Technik auf den Neuesten Stand bringen.

Ansonsten werden wir immer mehr solcher Plug In Module, installiert von zwielichtigen Guerillios, sehen:3 Guerillia PV

Das Plug In System von S-I-Z

Die Solar to go Kampagne ist nur möglich weil es eine entsprechende technische Weiterentwicklung in der Photovoltaik gegeben hat. Wobei die Technik bei den größeren EEG Photovoltaikanlagen gang und gebe war! Weiterhin ist wichtig dass die Plug In Systeme ohne EEG Förderung installiert werden. Sie rechnen sich also, obwohl die kleinste Photovoltaik Einheit durch die anfallenden Fixkosten (u.a. Mini Wechselrichter, Vertriebskosten, Beratungskosten) natürlich nicht an die Kosten Effektivität der großen PV System ( z.B. 5 kWp Dachanlage :-) heran kommen können!).
Nur bei Plug In Modulen die mit einem Mini Wechselrichter ausgestattet und über einen Stecker an das Stromnetz angeschlossen werden können, war die VDE (VDE-AR-N 4105) konforme Absicherung nicht integriert. Dies führte vor allem im Jahr 2013 zu diversen Schreiben in denen die Plug In Technik als gefährlich propagiert wurden.
Da wird z.B. vor den “steckerfertigen Erzeugungsanlagen” von der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE) gewarnt. Die EnBW informiert alle im Installateursverzeichnis der EnBW eingetragene Firmen, dass “Durch Fehler im integrierten Wechselrichter kann an den freiliegenden Kontakten des Steckers eine lebensgefährliche Spannung anliegen, die bei Berührung zu einem tödlichen Stromschlag führen kann.”

Mein persönlicher Favorit ist der Brief des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HmWVL) der seine Erkenntnisse an das Rheinland Pfälzische LDEW weitergibt. Das HmWVL schreibt von den Bayern und dem VBEW ab. Dieses Verfahren nennt man im Kindergarten “stille Post“.

Dass inzwischen (12.2.2014 siehe download Firma S-I-Z) vom Wechselrichter Hersteller AEconversion die Zertifizierung für die VDE-AR-N-4105 erfüllt wurde, wollen viele nicht akzeptieren. Die Firma S-I-Z hat dies aber erkannt und um den Wechselrichter ein vollständiges Plug In System entwickelt, dass aus meiner Sicht als “Solar to go” taugt.

Aber nicht nur der Wechselrichter ist neuartig sondern auch der Rahmen der 250 Watt Solarmodule. Dieser 60 mm Rahmen eignet sich besonders als einfache und kostengünstige Montage an den unterschiedlichsten Orten. Ob an der Fassade, Balkongeländer, Dach oder Terrasse es findet sich immer eine Möglichkeit mit Hammerkopfschrauben das Modul “Sturmfest” zu befestigen.

Da die Rechtslage derzeit noch unklar ist hat sich S-I-Z entschlossen nicht “serienmässig” an die Schuko Steckdose anzuschließen, sondern die Auslieferung des Plug In Systems erfolgt ohne den Stecker. Empfohlen wird für eine rechtskonforme Installation der Verwechslungssichere “Wieland Stecker”.Wieland Steckdose

Damit ist gewährleistet dass der “Plug In unerfahrene Betreiber” das Solarsystem an den falschen Stromkreis anschließt. In anderen Ländern ist man mit diesem Problem unkritischer und wir arbeiten daran. Aber vorerst ist die Situation so wie sie ist! Wer sich nicht diesen Vorgaben unterwirft muss das Plug In System auf eigene Verantwortung als Guerilla PV System betreiben. Mit Solar to go wollen wir aber die Legalisierung der Plug In Module erreichen, um zu einem Massenmarkt für Solar Plug In Systeme zu kommen. Ziel ist immer noch 100% Erneuerbare Energien und da gehören auch Mini Solarsystem dazu!

Die Firma S-I-Z propagiert zum Plug In Solarsystem noch den Akkuspeicher für die Steckdose. Dieses Produkt bewerbe ich in der Solar to go Kampagne nicht, da ich denke, dass jeder der möchte sich diese Batterie kaufen und über die Steckdose anschließen kann. Da gibt es aus meiner Sicht keinen rechtlichen Klärungsbedarf! Oder doch? Egal, ich kann mich nicht um alles kümmern.

Mein Thema ist die Photovoltaik so weit zu bringen, dass ein Solar to go System im vorbeihgehen gekauft und zuhause durch Laien (IKEA Prinzip) angeschlossen werden kann. Dies wird vom Plug In System der Firma S-I-Z erfüllt.

Ich möchte allerdings anmerken dass ich Solar to go pushe und wenn es weitere Plug In Systeme gibt die den Anforderungen der Netzbetreiber entsprechen würde ich diese Systeme auch hier im Blog aufführen. Da mir derzeit keine bekannt sind bleibt es erst mal dabei. Solar to go und das S-I-Z Plug In System stehen gemeinsam den Netzbetreibern auf den Füssen!