Kategorie-Archiv: Photovoltaik

Überlastung vom Hausnetz

So heute beginne ich mal mit den nächsten tausend Beiträgen. Wir propagieren ja einen eigenen “Einspeisestromkreis” für den Anschluss des Mikro Photovoltaik Systems (MPS) zu verwenden. Dies bedeutet wir haben eine Steckdose die per Kabel zum Sicherungskasten führt und dort mit einer Sicherung mit 16 Ampere abgesichert wird. Wenn es nur diesen einen Anschluss gibt (und keine Mehrfachsteckdose verwendet wird!) kann es zu keiner Überlastung des Hausnetzes kommen. Denn unser MPS liefert bei einem Modul (250 Watt) viel zu wenig Energie um auch nur ansatzweise in die Nähe einer Überlastung zu kommen.

Welche Bedenken gibt es also unser MPS in irgendeine x-beliebige Schuko Steckdose zu stecken. Da wird dann immer schnell von der möglichen Überlastung und dem Brandrisiko geredet. Schauen wir uns mal dieses Risiko an.

Bei all den nachfolgenden Spekulationen muss ich davon ausgehen, dass keine Mehrfachsteckdose verwendet wird. Da durch die Multiplikation von zusätzlichen Stromabnehmern jegliche Vorhersage illusorisch wird. Ich beschreibe auch immer “ein” abgesichertes installiertes Stromkabel.

Wenn eine zweite Steckdose oder ein zweiter Verbraucher am Stromkabel angeschlossen/abgesichert wäre.
Dann kann eigentlich auch nichts passieren. Denn wenn dieser Stromverbraucher mehr Strom ziehen würde wie die abgesicherten 16 Ampere würde immer dann wenn das MPS kein Strom liefert die Sicherung “rausfallen”. Also schließe ich daraus, ein weiterer Verbraucher ist unkritisch.

Wenn mehrere Steckdosen oder weitere Verbraucher angeschlossen/abgesichert wären.
Ja dann wird es kompliziert. Schauen wir uns mal die 16 Ampere Sicherung an. Was “erlaubt” denn diese Sicherung. Unser Stromnetz in Deutschland wird mit 230 Volt betrieben und damit ergibt sich dass wir an diesem Kabelstrang 3.680 Watt (16 Ampere * 230 Volt) anschließen können.

Wir könnten also z.B.
eine Mikrowelle mit 1.900 Watt
ein Staubsauger mit 1.600 Watt
in Summe 3.500 Watt gleichzeitig in “Volllast” betreiben ohne dass die Sicherung “rausfliegt”! Erst wenn ich die Kaffeemaschine (z.B. mit 1.000 Watt) oder den Kühlschrank (mit 300 Watt) am gleichen Stromkreis betreiben will, fliegt die Sicherung raus. Sie bewahrt den Hausbesitzer vor einer “Überhitzung” der Stromkabel und einem möglichen Brand.

Wenn jetzt das MPS bei vollem Sonnenschein 250 Watt in diesen Stromkreis einspeisen würde, könnten an diesem Stromkreis bis zu 3.910 Watt (3.680 Sicherung + 250 PV) Verbraucher angeschlossen werden, ohne dass die Sicherung rausfliegt! Im oben angeführten Beispiel könnte der Kühlschrank (mit 300 Watt) zu der Mikrowelle (1.900 Watt) und dem Staubsauger (1.600 Watt) noch kühlen. Die Sicherung spricht nicht an weil zwar 3.800 Watt an Leistung von den Elektrogeräten abgerufen werden 250 Watt aber direkt vom MPS eingespeist werden und die restlichen 3.550 Watt über das öffentliche Stromnetz (und damit über die Sicherung) gezogen werden.

Durch diese Überlastung des Stromkabels entsteht ein Risiko welches nicht erwünscht ist. Aus meiner Sicht ist in diesem Beispiel das Risiko noch sehr gering, denn die Überschreitung ist weder die Leistung (Watt) stark erhöht, noch ist damit zu rechnen, dass diese Leistung über einen längeren Zeitraum vom Modul geliefert werden kann und auch nicht von den Geräten (Mikrowelle + Staubsauger + Kühlschrank) über einen längeren Zeitraum abgerufen werden.

Die Bedenkenträger weisen jetzt natürlich auf folgende Punkte hin.
a. Es können ja auch mehr MPS Module in die Steckdose einspeisen.
Mit jedem weiteren Modul Erhöht sich natürlich die mögliche Leistung in diesem Stromkreis und damit die “Überhitzung” des Kabels. Deshalb mein Tip ein/zwei Module sind in Ordnung!b. Es können ja auch Elektrogeräte im Einsatz sein, bei denen eine dauerhafte Leistungsabnahme real ist. Zum Beispiel Stromheizung oder Backofen.
c. Die verlegten Stromkabel könnten nicht geeignet sein die erhöhte Leistung aufzunehmen. Solche Kabel dürften vor allem in älteren Häusern noch verlegt sein.
d. Das größte Risiko dürfte aber in den zusätzlich einsetzbaren Mehrfachsteckdosen liegen. Wenn in einer der Steckdosen eine Mehrfachsteckdose angeschlossen wird besteht das Risiko vor allem in der Mehrfachsteckdose. Wenn diese Mehrfachsteckdose noch ein “Billigprodukt” ist welche schon im Normalbetrieb gerade so ausreicht um die Leistung sicher zu verteilen, kann es im “Überlastungsfall” natürlich zu einem erhöhten Brandrisiko kommen. Deshalb hier nochmal “keine Mehrfachsteckdosen” im Stromkreis verwenden an dem das MPS angeschlossen ist!

Natürlich bin ich kein Elektriker, aber Praktiker!
Jeder der sein Plug In System an das Hausnetz anschließt muss sich überlegen welche Steckdose er für die Stromeinspeisung verwendet. Ich rate ab an dem verwendeten Kabelstrang eine Mehrfachsteckdose zu verwenden.
Seit ca. 25 Jahren ist z.B. eine ordnungsgemäß installierte Steckdose auf dem Balkon separat mit 16 Ampere abgesichert. Dies, so wurde mir versichert wäre VDE Standard. Ich gehe deshalb davon aus, dass in neueren Häusern auch “moderne” Leistungsfähige Kabel verlegt sind die ohne weiteres ein oder zwei Module (maximal 500 Watt Leistung) zusätzlich vertragen können. Generell kann ich dies natürlich nicht sagen. Die Verantwortung liegt letztendlich bei jedem einzelnen. Eine weitere Möglichkeit das Risiko zu minimieren ist die Sicherung auszutauschen. Statt der 16 Ampere den Stromkreis nur noch mit 10 Ampere abzusichern. Dann ist die “Überlastung” des Stromkabels durch zwei Module ebenfalls ausgeschlossen.

Insgesamt sage ich, man kann ein MPS Modul in den meisten Fällen unbedenklich an einer Steckdose betreiben, aber nur in den meisten Fällen. Wenn ein “Experte” nochmal drüber schaut ist nie verkehrt!

Übrigens wir suchen noch Mitstreiter bei unserer Solar2go Kampagne! Schaut mal rein ob wir euren Netzbetreiber schon im Fokus haben…

Bürgerenergie

Plopp! (Die richtige Sektflasche wird heute Abend mit meinem Sonnenschein geköpft!)

Es gibt einen Grund zum Feiern! Dies ist mein 1.000 Artikel.

Fast sieben Jahre habe ich dafür gebraucht um heute über mein Lieblingsthema Bürgerenergie zu schreiben.

Der Begriff Bürgerenergie wird ja heiß umkämpft und jeder möchte sich für sein Projekt dieses positiv besetzte Wort anwenden. Unbescheiden wie ich in meinen 999 Vorgänger Artikel war, möchte ich mein Projekt ganz eindeutig als “Bürgerenergie pur” bezeichnen.
Solar2go bedeutet ein Bürger produziert mit der Sonne Strom den er selbst verbraucht!
Ohne Förderung, ohne Papierkrieg, ohne Deckelung, ohne EEG, ohne Lärm, ohne bewegende Teile, ohne Umweltverschmutzung, ohne radioaktiven Müll, ohne etwas zu verbrauchen nur einfach so.
Sonne, Modul, Wechselrichter und Kabel zum Hausnetz.

Wie positiv dieser Gedanke aufgenommen wird habe ich in letzter Zeit immer wieder erfahren. Deshalb bin ich sicher wir werden mit diesem Projekt noch viel Spaß haben. Aber auch viel Ärger!

Denn nicht jeder versteht Spaß! Schon gar nicht wenn wir ihm seine beste Einnahmequelle entziehen. Solar2go ist für diejenigen interessant die den höchsten Preis je Kilowattstunde bezahlen und dies sind diejenigen im Grundversorgungstarif! Wer wenig hat, dem nehmen die Stromversorger auch noch viel für eine Kilowattstunde Strom!

Es wird schwer werden bei 15 Millionen Gebäuden in Deutschland 10 Millionen Solar2go Systeme zu platzieren. Vor allem wenn ich bedenke, dass ich momentan gerade mal bei drei Zwergen und drei Guerilla Module angekommen bin!
Aber wer hätte damals am 1.7.2008 gedacht, dass ich es jemals auf eintausend Artikel im Sonnenflüsterer Blog schaffen würde?

Antwort: keine Sau!

Deshalb lasst euch nicht entmutigen hier ein Auszug aus einem meiner ersten (nachvollziehbaren) Solar-Vorträgen aus dem Jahr 2002.
Bezüglich des Preises einer Beteiligungsmöglichkeit:

Ältester Vortrag 2002

In Worten 6.350 Euro für eine Beteiligung in Höhe von 1 kWp an einer Gemeinschaftsanlage… Wer kann sich daran noch erinnern?
Auf die Frage wie hoch der Photovoltaikanteil an der Gesamtstromproduktion damals war konnte ich mir nie behalten ob es 0,01 Prozent oder nur 0,001 Prozent waren…

Zum Abschluß diesen tollen Tages jetzt doch noch ein schönes Foto von der dritten Solar2go PV Anlage die noch keine 100 Stunden Strom produziert! 20150518_084555[1]

Solar2go Zwischenstand Mai 2015

Es hat sich einiges getan seit dem letzten Bericht vor 10 Tagen. Im Gebiet des Netzbetreibers E-Netz-Südhessen habe ich inzwischen drei neue Kontakte die allerdings alle “speziell” sind!
In Bensheim haben wir ein freundliches Mail vom Netzbetreiber und zwei unpassende Formulare erhalten. Unser Mikro Photovoltaik System (MPS) Betreiber setzt sich die Tage mit dem Netzbetreiber in Verbindung… und das MPS produziert Strom!

In Viernheim haben wir leider Stillstand. Vielleicht findet sich ja ein solarbegeisterter der ein Plug-In Modul installieren will?

Dafür ging es beim Netzbetreiber EWR flott! Da hängt jetzt ein Modul und die Anmeldung soll heute erfolgen… Wie immer bei diesem Stand des Projektes ein unverfängliches Bild vom Modul…20150516_115504

Wobei ich schon froh wäre wenn ich ein ordentliches Bild bekäme… Na, ja das wird auch noch. Jedenfalls war es Rekordverdächtig wie schnell das MPS angeschlossen wurde! Damit haben wir beim dritten Netzbetreiber ein Modul hängen!

Auf der Windpark Gesellschafter Versammlung habe ich vier Interessenten gefunden die sich für Solar2go interessieren. So wie ich es einschätze ist einer dabei der fackelt nicht lange und ich werde bald ein weiteres MPS Bild vorzeigen können.

Wir packen inzwischen sogar in den Netzen “der großen vier” die Installation an! 😉

Mal sehen wie die sich anstellen…

Die in der Schwebe hängenden Projekte addieren sich inzwischen auf einen zweistelligen Betrag an Kontakten und es wird immer komplizierter für mich den Überblick zu behalten…

Leider habe ich auch zwei Projekte eine “Einstellung” zu vermelden und ein weiteres wurde auf Eis gelegt. Es ist also vieles im Wandel. Im “Hintergrund” rotiert das Netzwerk Metropolsolar um die Skalierung unserer Aktion voranzutreiben. Wie immer an dieser Stelle, wer mitmachen möchte einfach melden…

Sonne zum Mitnehmen

So könnte ich ja die Solar2go Kampagne auch nennen. Aber die Sonne kommt ja alleine zu jedem nach Hause keiner muss sie mitnehmen. Also lassen wir es bei Solar2go. Die Kampagne läuft und es ergeben sich die unterschiedlichsten Entwicklungen.

Vom Pilotbetrieb in Mörlenbach gibt es nichts Neues zu berichten die Anlage produziert Strom im “Pilotbetrieb” und der Netzbetreiber…? Ja was macht der eigentlich? Wir wissen es nicht aber vielleicht gibt es ja demnächst eine “unbefristete Genehmigung zum Betreiben eines Balkonkraftwerkes“…

Die freudige Nachricht kommt von einem Balkon aus Bensheim! Das Zwergen Solarkraftwerk zwei ist am Netz, die Bundesnetzagentur ist verständigt und der Netzbetreiber auch. Von beiden noch keine Rückmeldung wobei wir die Meldungen erst vorgestern getätigt haben.

Bei weiteren sechs Netzbetreibern bin ich mit Aktivisten im Gespräch. Ein Modul soll nächste Woche abgeholt und installiert werden. Es tut sich was an den Steckdosen dieser Nation! :-)

Vier weitere Sonnenmenschen haben mit mir Kontakt und wir tauschen gerade Daten aus. Es kann also etwas dauern wenn mich jemand Neu kontaktiert. Aber ich bleibe dran.

Natürlich habe ich auch immer wieder Kontakte bei denen sich Schwierigkeiten ergeben und die Mitstreiter die Flinte ins Korn schmeißen. Dies kann mich aber nicht abhalten weitere Mitstreiter zu suchen. Heute Abend geht es zur Gesellschafterversammlung der “Ravensteiner Höhe GmbH&Co. KG” da suche ich bei meinen Mitgesellschaftern die seit mehr als zehn Jahren im Wind finanziell engagiert sind “Solarzwerge” oder “Guerilla PV’ler” . Für was sich der einzelne entscheidet muss jeder für sich entscheiden.

Propagieren kann ich nur den legalen Anschluss eines Mikro Photovoltaik Systems (MPS) mit Meldung bei der Bundesnetzagentur und Information des Netzbetreibers. Aber ich freue mich diebisch über jedes Guerilla Modul was installiert wird und wenn ich mit meinen Infos ein klein wenig dazu beigetragen habe freut es mich noch mehr. Dies ist auch bei dem folgenden Guerilla System der Fall.
:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

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Solar2go wörtlich genommen hat ein weiterer Leser des Blogs. Ich musste schon schmunzeln nachdem ich die Bilder vom Solar2go Kraftwerk gesehen habe. Das Mikro Photovoltaik System steht auf dem Balkon, die Leitung läuft durch die ganze Wohnung und der Stecker steckt in der Steckdose in der Küche. Genial einfach! Es funktioniert. Es ist sicher. Es kann jederzeit bewegt werden. Es ist einfach Solar2go!

Leider darf ich die Bilder nicht öffentlich stellen. Da sieht man mal wieder wieviele Bedenken unter den Sonnenmenschen momentan noch herrschen vor denen da oben…

Liebe Leser, dass muss anders werden. Die Menschen dürfen durch unnötigen Bürokratischen Aufwand nicht in die Guerilla PV gedrängt werden! Es muss möglich sein, ein MPS “Oma- und Opaleicht” legal in Betrieb zu nehmen. Dafür engagiere ich mich…

Meine Solaranlagen! Jedenfalls teilweise…

An manchen Tagen hab ich einfach keine große Lust was zum Thema Solarenergie zu schreiben. Heute ist so einer!

Dann schaue ich mal zurück bei welchen Solar Projekten ich schon helfen konnte. Seht mal eine kleine aber feine Auswahl:
Kiva Solar Energy

O.K. mit meinem Blog hat dies nichts zu tun. Schließlich ist der ganze Blog non Profit und meine zinslosen Darlehen (Micro Kredite) die ich für all diese Solar-Projekte gegeben habe, konnte ich nur dank meiner beruflichen Tätigkeiten sponsern. In der Regel werden bei KIVA die Darlehen zu 99% wieder zurück gezahlt. Deshalb brauch es einfach Zeit bis diese Menschen mir mein Geld wieder zurück geben.

KIVA ist einfach Klasse. Mein absolutes Graswurzelprojekt an dem ich mich voller Überzeugung gerne beteilige. Wer sich anschließen möchte ich hab schon einiges über KIVA geschrieben unter anderen auch eine Hilfestellung wie ein “Neuling” zur ersten Kreditvergabe kommt.

Momentan arbeite ich an dem Ziel in jedem Land, in dem KIVA Kredite anbietet, einmal ein Darlehen zu vergeben. Momentan hab ich 79 von 85 Länder erreicht!

Es fehlen noch Botswana, Singapore, Mauritania, Tunisia, Namibia und Vanuatu. Da gibt es aber momentan keine Projekte. Natürlich check ich öfter ob dort was angeboten wird. Mal sehen wie lange es noch dauert bis ich alle unterstützt habe…

Photovoltaik kann jeder – sogar die Großen EVU

Maulhelden sind sie alle! Die vier großen Energieversorger haben es laut ihren Werbeplattformen schon immer drauf gehabt eine Photovoltaik Kraftwerk zu betreiben.

Schauen wir mal bei der EnBW vorbei, dann bekommen wir erklärt, schon 1984 errichtete die EnBW ihre erste Photovoltaikanlage. Wo und wie groß finde ich nicht auf der Seite aber bis 2012 wurden Sechs (ich wiederhole in 28 Jahren waren es sechs Solarparks!) Solarparks umgesetzt!

Noch dürftiger kommt Vattenfall daher. Da werden unter der Rubrik “Infowelt Energie” ziemlich veraltete (EEG Vergütung etwa 15 Cent – richtig ist Juni 2015 werden 12,79 Cent gezahlt!), pauschale Hinweise vermittelt. Preise von 1.700 Euro je kWp sind ziemlich üppig und sollen anscheinend letztendlich doch den potentiellen Investor erschrecken. Die Expertentips erinnern mich eher an die alten Bauernregeln als an Äußerungen von Solarexperten.
Beispiel gefällig?
“Lassen Sie Ihre Anlage alle zwei Jahre von einem erfahrenen Installateur überprüfen. Sein fachkundiger Blick erkennt auch geringe Leistungsverluste frühzeitig – und sichert so Ihre Erträge!”
“Wie viel Sonnenstrom Sie mit Ihrer Anlage erzeugen können, hängt vor allem vom Neigungswinkel und der Ausrichtung des Daches ab. Ideal sind ein Winkel von 30 bis 45 Grad sowie eine Ausrichtung nach Süden oder Südwesten. Fachkundige Solarplaner helfen Ihnen, die zu erwartenden Erträge zu berechnen.”

Jetzt kommen wir zu den dynamischen die seit Neuestem die Energiewende rocken wollen! Zuerst die demnächst geteilte E.ON. Die “Gute Hälfte” wird ja weiter E.ON heißen und sie bietet richtige Solarberatung und das “Rundum-Sorglos-Paket” an. Die nehmen schon richtig Kohle in die Hand um ihr Solarengagement per Werbung bekannt zu machen.

Übertroffen wird die Gute E.ON noch von RWE. Da kriegt man das volle Photovoltaik Paket (immerhin 2 kWp)  schon für schlappe 4.990 Euro nachgeschmissen. Da liefert mir die örtliche Apotheke vermutlich drei kWp günstiger… aber was solls. Der Wille zählt und da hat sich RWE ganz schön (Photovoltaik in Deutschland ist wie Ananas züchten in Alaska!) gändert.
So ganz einig ist man sich im Konzern aber noch nicht! Auf der RWE-Business Seite wird die Schreibweise Fotovoltaik verwendet. Meine Meinung ist ja klar es heißt Photovoltaik oder wollen wir uns von der weltweiten Schreibweise und der geläufigen Abkürzung PV verabschieden. Also entweder steht die RWE auch vor der Aufspaltung oder die Konzern Werbeagentur hat noch einiges an Vereinheitlichung zu tun… Wobei das Wort Energiewende bei RWE schon auf Umschalt Offensive geändert wurde. Solch Zeugs haben die eben drauf. Sollten lieber mal ihre alten AKW’s abschalten…

Auslöser für diesen Artikel waren aber nicht dir großen vier sonder die ENTEGA aus Darmstadt. Die bieten jetzt “ENTEGA Solarstrom komplett” an. ENTEGA installiert die Anlage auf eigene Kosten und berechnet für die Nutzung eine monatliche Gebühr. Ein Schelm wer böses dabei denkt! Aber auch hier gilt für mich, egal wer die PV Anlage durch seine Marketing Aktivitäten auslöst, es ist eine gute PV Anlage.

Trotzdem muß ich nachtreten!
Liebe Menschen da draußen vor den Monitoren. Ihr könnt eure Photovoltaikanlagen selbst betreiben. Ihr könnte euch an einen Solateur eures Vertrauen wenden und er wird die PV Anlage ebenfalls seriös planen, installieren und warten. Das könnt ihr alles ohne einen Stromverkäufer eures Vertrauens einzuschalten. Ich möchte nicht nur 100% Erneuerbare Energien sondern ich möchte durch diesen Wandel auch eine höhere Beteiligung der Bürger an den “Kraftwerken”. Deshalb lasst euch nicht über’s “Dach” ziehen und baut Solaranlagen in eigener Regie, auf eigenes Geld!

Die widerliche Solarausschreibung

Es ist noch keine drei Jahre her da war die Branche in der Lage an fünf Tagen 150 MW (7.604 MW Jahresinstallation geteilt durch 250 Arbeitstage) Photovoltaik in Deutschland zu installieren!

Proteus-Statistik-Zubau-PV-Leistung-2009-2014

Dass war der Politik zu viel! In den Köpfen dieser Menschen war diese Entwicklung der Erneuerbaren Energien suspekt. Vor allem weil in diesen Köpfen noch Brennstäbe aus der Atomstromproduktion den Platz wegnehmen um wirkliche Neues zu denken!
Da wissen die immer noch nicht wohin mit dem Atommüll und da kommt diese junge Branche und zeigt einfach wie es geht. Da musste ein Riegel vorgeschoben werden.
Eines der Instrumente der Politik ist die Ausschreibung!
Damit wird klar (über 100 Seiten!) vorgegeben wieviel Erneuerbare Energien zugebaut wird. Bei der ersten Ausschreibung waren es Gnädiger weise noch 150 MW warum eigentlich nicht nur drei Projekte? Dann hätte die Politik jedem der eine Ausschreibung gewinnt eine Medaille umhängen können. Hätte tolle Fotos gegeben!

Aber so standen 170 Gebote von Firmen im Raum von denen beim ersten Windhund Rennen sich beim Ausfüllen der Formulare 37 selbst ins Knie geschossen haben!
Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
” Ein Beispiel ist der Nachweis des Aufstellungsbeschlusses. Reicht eine Kopie des Beschlusses, muss der Bürgermeister im Original unterzeichnet haben oder ist gar die öffentliche Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses erforderlich.”
Ja was nun? Da hätten die 37 Bewerber sich doch mal ordentlich informieren sollen wie das Formular auszufüllen ist…

Dass es dann nur noch 143 Projekte waren juckt in der Politik niemanden. Die Planwirtschaftliche Vorgaben sind ja noch dicke erfüllt! Vierfach überzeichnet! Damit sind die Arbeitsplätze für das nächste Jahr in der Planwirtschaftlichen Zuteilungsabteilung gesichert!

Da können ja die Spieler, die Manager, die Zocker weiter mitmachen, nur die Bürger nicht…

Zitat: Margarete von Oppen im Interview vom PV Magazin
Ist nicht doch ein Sonderkontingent für die Bürgersolarparks bei den Ausschreibungen notwendig, da diese in der ersten Ausschreibungsrunde nicht zum Zuge gekommen sind?

Wenn Sie mich fragen schon. Den Wettbewerb macht kein Bürger mit.

Ja, so einfach kann Wahrheit sein. Kein Bürger, spielt, zockt oder managt mit seinem Geld. Er ist ja kein Unternehmer sondern nur Bürger und wenn er aufmuckt kriegt er den Sondertitel Wutbürger.

Die Vielfalt der Akteure ist auch den Bach runter gegangen. Eine AG hat einen Zuschlag erhalten der Rest ging an GmbH&Co. KG. Gesellschaften mit beschränkter Haftung!
Wenn dann was schief geht macht man das Licht aus und hinterlässt 25.000 Euro als Sicherheit….
Bürger und Genossenschaften haben keinen Solarpark genehmigt bekommen. Die sind ja so teuer! Die Bürger und Genossenschaften die neuen Geldgeier der Solarbranche. Da werden sich Baake, Gabriel und Merkel freuen. Endlich wurden die Bürger mit ihren teuren Photovoltaik Planungen marktwirtschaftlich erwischt!

Dass alleine drei Unternehmen Sybac, Trianel und IBC Solar 60% des Ausschreibungsvolumen zugeteilt bekommen zeigt doch genug dass es Vielfalt gibt!

Die Flächen auf denen gebaut werden sind auch so richtig Bürgernah. Auf Konversionsflächen (121 MW) und entlang von Autobahn und Schienen (36 MW). Damit geht auch die Pachteinnahmen an den Bürgern vorbei!

So ganz nebenbei mal bemerkt. Das günstigste Angebot liegt bei 8,48 Cent je Kilowattstunde. Dies ist günstiger wie die derzeitige Windenergie Förderung an Land die derzeit bei 8,86 Cent liegt. Geschweige denn der üppigen Förderung von Offshore Strom denn den bekommen die Konzerne ausgezahlt und erreichen locker das Doppelte was Solar oder Wind an Land bekommen!

Die Ausschreibung ist ein bürokratisches Monster, von Monster für Bürokraten! Die Kreativität der Bürger wird mit Füßen getreten und alles unter dem Deckmäntelchen der Energiewende.

Die Ausschreibung der Photovoltaik Projekte ist widerlich aber noch obszöner wird die Ausschreibung der Windenergie Projekte werden. Es wird Zeit, dass wir sagen wir wollen weg von Öl, Kohle und Atom.

 

Energiespeicher von der Natur lernen!

Wie kommt der blöde Löwenzahn durch die Nacht?
Die Antwort ist einfach.
Er speichert die Energie!

Mit solchen einfachen Beispielen hat mich Bene schon immer begeister. Oder sein Spruch: “Öltanker sind getarnte Geldtransporter!
Daraus folgert er dann “Jede Region, die sich überwiegend von außen mit Energie versorgt, ist von Wohlstandsverlust bedroht.

Boah starke Worte, einfach, verständlich und dann noch von einem Vorstand der inzwischen einem Unternehmen vorsteht das 50 Millionen Bilanzsumme vorweisen kann. Das muss schon ein besonerer “Bene” sein. Na der Nachname bringt dann den Ausgleich. Ein einfacher “Müller” aber der Mix der machts!

Bene Müller der vor 15 Jahren zusammen mit 19 anderen Bürgern die Firma solarcomplex gegründet hat ist einer der dem Löwenzahn genau auf die Blätter schaut! Wenn ich mich zurück erinnere hab ich zum ersten mal von ihm gehört als Solarcomplex 5 kWp Photovoltaikanlagen verkaufte. Wohlgemerkt “nur” 5 kWp Anlagen. Da wurde nicht beim Kunden gecheckt ob vieleicht 6,5 kWp oder 7,2 kWp auf die Hütte ging. Nein, Bene hat dem Kunden 5 kWp PV Anlagen verkauft. Da war der Wechselrichter optimiert, die Montage war klar, die Lagerhaltung war einfach. Das Gesamtpaket hat gepasst und kostengünstig. So richtig anders wie alle anderen PV Firmen. Nicht komplex sondern solarcomplex eben!

Aber die “solarcomplexer” können nicht nur einfache Photovoltaikanlagen, sondern die Spezialität von solarcomplex sind Bioenergiedörfer! Klar Biogasanlagen machen die auch. Wasserkraft auch. Windkraft da sind sie noch am planen, aber wer seinen Geschäftssitz in BaWü hat, der hat so seine Probleme mit den Windrädern. Aber klar, ich bin mir sicher wer das Löwenzahn Geheimnis knackt der baut auch Windräder. Dass die solarcomplex noch Holzenergie-Contracting kann zeigt: Die haben den Energiemix drauf!

Jetzt sucht Bene mal wieder Menschen vor Ort die bereit sind ihre Kohle in ein Unternehmen zu stecken dass keine Kohle braucht sondern Kohle, Öl, Gas und Uran ersetzen.

Ich kann nur empfehlen diesem innovativen Unternehme sein Vertrauen und seine Kohle anzuvertrauen. Der Bene machts schon. Hier im Blog hab ich ihn ja schon einmal erwähnt. Da war sein Bild auf dem Plakat für den Kinofilm “Die 4. Revolution” zwei Plätze neben Hermann Scheer! Ich muss es noch mal schreiben lieber Bene! Zwar bist du zwei Positionen links vom Hermann aber ich bin direkt neben ihm! :lachtot:

Strom aus Erneuerbaren Energien soll sich finanziell selbst tragen!

Natürlich müssen sich Investitionen rechnen. Doch bereits bei der Frage wie schnell sich das Geld für die Investition wieder im Geldbeutel sein soll scheiden sich die Geister. Bei Konzernen sollen die Euros schon mal nach 3 bis 4 Jahren wieder in der Kasse klingeln. Vom Bürger wird erwartet es kann schon 14 Jahre dauern bis er seine mühsam ersparten Euros wieder im Säckel hat. Bei der EEG “Erfindung” im Jahr 2000 gingen die Politiker von einer Rendite von 7-7,5% aus die jedem Investor zustehen soll wenn er als “Unternehmer” in Erneuerbare Energien investiert. Diese “Traumrenditen” sind inzwischen vorbei. Aber das Zinsniveau allgemein ist ja auch auf einem Tiefpunkt.

Bei meiner “Zielgruppe” für das Mikro Photovoltaik System (MPS) gehe ich davon aus, dass es “Pioniere” sind denen die Wirtschaftlichkeit nicht im Vordergrund steht. Trotzdem werden natürlich Zahlen erwartet.

Die technische Seite ist klar. Wir empfehlen die Installation von einem Solarmodul mit einer Spitzenleistung von ca. 250 Watt. Als maximalen Ertrag setzen wir 250 Kilowattstunden im Jahr an. Die “dümmste Installation” müsste immer noch 150 Kilowattstunden im Jahr bringen!  Der Kaufpreis liegt auch ziemlich sicher bei 700 Euro. Jetzt gibt es noch zwei Unbekannte! Wieviel vom produzierten Strom wird im eigenen Haushalt genutzt und wieviel Cent spare ich für jede nicht eingekaufte Kilowattstunde Strom ein.

Bei der ersten Rückmeldung aus unserem ersten  legal angeschlossenen MPS lag der Nutzungsgrad bei 80%! Wobei diese Zahl (ca. ein Monat Betrieb!) noch keine richtige Basis ist. Da die Hausbesitzerin berufstätig ist, sind eben wenige Verbraucher tagsüber in Betrieb. Natürlich spielt auch der Abrechnungsmonat eine erhebliche Rolle. Also ist dieser Wert sehr individuell zu sehen.

Was aber setzen wir an als Strompreis? Zum einen gibt es Menschen die dem günstigsten Stromtarif akribisch hinter her sind. Da wäre bei mir in Bürstadt ein Angebot mit 24,1 Cent derzeit möglich. Oder nehme ich meinen Öko Tarif von Naturstrom (26,3 Cent je kWh)? Oder setzt ich gar den Grundversorgungspreis (ebenfalls bei mir 26,4 Cent je kWh) an?

Danach kommt die spannende Frage wie entwickelt sich der Strompreis in den nächsten 20 Jahren! Erhöht sich der Preis jährlich um ein Prozent? Zwei, oder drei? Es gibt da ein Unternehmen welches Vorweggeht und dieses Unternehmen (kein unbekannter in der Branche!) verkauft in einer Top beworbenen Aktion auch Stromspeicher… und die sollen 6% Strompreissteigerung in ihren Wirtschaftlichkeitsberechnungen einrechnen…

Na dann tu ich das doch auch!

Bei dem Vorweggeher Unternehmen entwickelt sich der Strompreis von 26,4 Cent bei einer 6% Strompreissteigerung auf 80 Cent je kWh innerhalb der nächsten 20 Jahre! Wer dem nicht glaubt kann auch 3% ansetzen, dann kommen wir “nur” noch auf 46,2 Cent je kWh.

Wenn ich diese Zahlen über 20 Jahre verwende komme ich auf folgende Minimal und Maximal Ertragszahlen. Bei der schlechtesten Annahme von einer Produktion von 150 kWh im Jahr die nur zu 80% genutzt werden kann (sind je 120 kWh) und einer Strompreissteigerung von “nur” 3 % auf Basis des günstigsten Stromanbieters ergibt sich eine Einsparung von 775,92 Euro.

Das Maximum sieht so aus, dass ich 250 kWh im Jahr produziere und auch im Haus nutze und eine Strompreissteigerung von 6% ansetze auf Basis des teuren Grundversorgers vermeide ich Kosten von 2.324,25 Euro. Bereits im zehnten Jahr sind meine Ausgaben wieder eingespielt.

Wie man sieht gibt es eine ganz schön große Spanne!

Wirtschaftlichkeit

Dies sind die nackten Zahlen! Wie der Strompreis sich tatsächlich entwickelt weiß niemand. Ob Angela Merkel noch mehr Kosten auf die Kleinen Stromabnehmer verteilt? Ob Sigmar Gabriel noch mehr stromintensive Unternehmen von der EEG Umlage befreit? Ob die großen Konzerne noch viele Offshore Windräder bauen die vom Kleinabnehmer finanziert werden? Ob z.B. E.ON aufgesplitterte Bad Energie Uniper demnächst insolvent ist und die Rückbaukosten der Atomkraftwerke sowie die Lagerung des Atommülls über den Strompreis verrechnet werden weiß ich nicht.

Da ich nicht davon ausgehe, dass die Große Koalition demnächst die sinnvolle Mikro Photovoltaik Systeme begünstigt, kann auch sofort in diese Technik investiert werden. Mit begünstigt meine ich keine finanziellen Begünstigungen sondern die technischen und bürokratischen Hürden.

Wer sich aber ein Solar2go MPS an den Balkon hängt der kann beruhigter auf diese Entwicklungen schauen. Vor allem ist doch die Botschaft, wenn alles richtig gemacht wird, kann ein Solar2go MPS sich richtig rentieren. Oder?

 

Kommt die GESA?

Wer schon mal auf Demonstrationen war kennt die GESA als Gefangenen Sammelstelle. Ich meine aber mit GESA die “Gesellschaft für Solare Ausnutzungsrechte” angelehnt an die GEMA die für die Nutzung von “Musik” die Rechte der Komponisten/Musiker vertritt.

Da bisher von atomar als auch fossilen Verbrennungskraftwerken Steuern gezahlt wurden, müssen natürlich diejenigen die sich der kostenlosen Energiequelle bedienen zukünftig den Ausfall der Steuereinnahmen übernehmen. Wo kämen wir denn hin wenn sich jeder der kostenlosen Solarenergie bedient? Dann wären die vielen Stromnetze nicht ausgelastet! Richtig unsolidarisch ist es die Energie die auf das eigene Dach, an die eigene Hauswand und durch das offene Fenster in das Haus gelangt einfach steuerfrei zu nutzen!
Wer noch Kohle, Öl und Gas verfeuert muss dann alleine für den Transport und Infrastruktur aufkommen und die Sonnen Sozialschmarotzer sitzen im steuerfreien solar-energetisch beheizten/elektrisierten Haus. Dies ist ein Fall für die GESA Gesellschaft für Solar Ausnutzungsrechte!

Die EEG Umlage ist so negativ besetzt! Die Einnahmen (mehr als 6 Cent je kWh – allerdings nur von Bürgern und nicht von energieintensiven Unternehmen!)  erhöhen sich ständig und Ausgaben für Erneuerbare Energien reduzieren sich. Das EEG-Konto quillt über (derzeit 4,7 Milliarden Euro!) und Sigmar Gabriel kann gar nicht schnell genug weitere energieintensive Unternehmen von der Umlage freistellen.  Das Problem ist die Bürger zahlen zu viel und die Unternehmen können leider nicht schnell genug das Geld vom Konto abheben! 😉
Deshalb ist ein neuer “wirtschaftlicher Verein” analog der GEMA mehr als überfällig!

Deshalb wird ein weiterer sozialökologischer Umverteilungs Verein (analog GEMA)  gegründet. Die einfache Formel lautet wieviel Quadratmeter Fläche sind in ihrem Besitz! Ein einfaches Beispiel soll aufzeigen, dass der sozialökologische Ansatz gerecht ist. Wer ein Grundstück von 500 qm besitzt zahlt im Jahr 500 Euro für die uneingeschränkte Solare Nutzung. Ganz einfach! Oder?
Was er mit der Solarstrahlung macht ist ihm selbst überlassen! Da wir in einem Wohlstandsstaat leben ist weiter zu erwarten, dass die meisten Menschen diese Energie nicht kommerziell nutzen. Sie werden sich einfach bei besonders hoher Einstrahlung im Garten (oder auch Balkon, Terrasse) leicht bekleidet “in die Sonne” legen. Diese Art der Sonnenstrahlen Nutzung erfreut sich einer hohen Beliebtheit. Obwohl die Volllast Nutzungsstunden sehr niedrig sind.
Ob es eine Befreiung von der Abgabe für verschattete Grundstücke geben soll wird im Kanzleramt noch verhandelt. Da sind vor allem die Schattenminister gefragt.
Wie dem Wärmeklau begegnet werden soll, ist ebenfalls noch unklar. Mehrfach wurden schon PKW Besitzer (vor allem SUV’s) gesichtet, die absichtlich ihren PKW in der Sonne auf öffentlichen Plätzen “aufladen” und die eingesammelte Wärme schnell in die eigene Garage zu fahren! Vorschläge nehmen die Schattenminister gerne entgegen.

Bevor es so weit kommt möchte ich die solar Nutzung zur alltäglich unkomplizierten Nutzung bringen. Einfach ein Solarmodul kaufen, an den Balkon hängen und den Stecker in die Steckdose rein. Energie vom eigenen Balkon für die eigene Wohnung. Solar2go und keine GESA!
Die Nutzung der Sonnenenergie ist ein Grundrecht die jedem Bürger zusteht.