Archiv der Kategorie: Photovoltaik

Strom Offensive

Wer jetzt glaubt ich würde mich mit der deutschen Energiepolitik beschäftige irrt gewaltig. In Deutschland läuft der Wahlkampf an und das Thema Energie läuft unter Sonstiges. Bei uns ist die Bundeskanzlerin unumstritten aber ihre Energiepolitik ist katastrophal. In Kenia dagegen ist der Präsident umstritten seine Energiepolitik gilt dagegen als Erfolg. Vor vier Jahren waren nur 23 % der Haushalte am öffentlichen Stromnetz angeschlossen, heute sind es 65 Prozent! Über ein Atomkraftwerk wird schon jahrelang geschwafelt aber realisiert werden Windräder und vor allem Photovoltaik. Wer sich den Artikel in der Süddeutschen reinzieht erkennt mit welchen rigorosen Mitteln diese Fortschritte fast schon erzwungen werden.

Mit diesem Artikel wurde mir aber klar, warum in KIVA regelmäßig hunderte Projekte mit Solarenergie angeboten werden. Aktuell sind von den 935 Kleinkredit Projekten die in Kenia angeboten werden 263 Projekte zumindest mit einem Anteil von Solarenergie. In allen anderen Ländern zusammen sind es gerade mal 43 Solarprojekte die ihre Geldgeber suchen. So geht Energiewende oder besser geschrieben so bekommen die Menschen in Kenia endlich Zugang zu Energie.

Wenn ein Präsident wie in Kenia „auf den Tisch haut“ dann geht was. Was hier in Deutschland sicherlich nicht gehen würde und von mir auch nicht gewünscht wird. Aber wenn Frau Kanzlerin auch noch in die falsche Richtung läuft dann ist es schon bitter. Ich habe mich längst dran gewöhnt, dass ich nur noch kleine Brötchen backen kann. Was bei der Energiewende geht und was nicht, hat Kilian beim „vierten Open Table“ der Energieblogger beschrieben.

Egal was bei rauskommt, ich mach weiter, ich bin sicher in die richtige Richtung zu laufen. Wenn eine Wand kommen sollte, voll dagegen mit meinem Dickschädel kann es nicht schiefgehen.

Deutsch sprachiges KIVA Team

Bei meiner Werbe Aktion für das Solar Kühlschrank Projekt ist mir bewusst worden, was das eigentliche besondere am Klimalotsen Team ist.

Bei uns wird in Deutsch aktiv kommuniziert.

Geschuldet ist dies meiner Schwäche in Englisch aber auf der anderen Seite meinem Wunsch KIVA in Deutschland ein anderes Gewicht zu geben. Zwischen den aktiven KIVA Geldgebern (die teilweise schon zigtausend Dollar verliehen haben) und denjenigen die sich zum ersten Darlehen gerade informieren liegen Welten. Ich werde versuchen diese Wissenslücke ein wenig kleiner zu machen um die deutsche KIVA Gemeinde wachsen zu lassen.

Heute möchte ich mir anschauen was die Werbeaktionen gebracht haben. Zum Beginn der Aktion hatte unser Klimalotsen Team 32 Mitglieder und 5.800 Dollar in Summe verliehen. Durch die Nachricht im KIVA System an diese 32 Mitglieder wurden von vier Klimalotsen Darlehen an Consepción vergeben. Durch die Mail erinnerten sich einige Mitglieder, dass auf ihrem KIVA Konto sich durch Rückzahlungen einige Dollars angesammelt hatten. Sie vergaben deshalb ordentlich weitere Darlehen. Wobei eines dieser Mitglieder auch im Photovoltaikforum aktiv ist. Über das Photovoltaikforum kam ein weiterer Darlehenszuschuss. Dort gibt es auch schon einige Diskussionen zum Thema Kleinkredite und über 25.000 Seitenaufrufe! Sowohl über Twitter als auch Facebook kann ich kein Darlehens Zugang vermelden. Da werde ich zukünftig weniger aktiv werben. Da sind mehr die „Sehleute“ unterwegs und nicht diejenigen die handeln oder gar Kaufleute.

In KIVA konnte ich 100 Geldgeber einzeln über das integrierte Mailsystem (Portfolio / Messages) anschreiben. Nach 100 Nachrichten wurde mein Account erst mal gesperrt und ich konnte leider keine Messages mehr versenden. Inzwischen geht es aber wieder…

Ich kannte in KIVA 70 Geldgeber die bisher keinem Team angehörten. Die habe ich zuerst angeschrieben. Immerhin fünf davon sind inzwischen dem Team Klimalotsen beigetreten. Weitere vier haben ein Darlehen an Consepción gegeben. Danach hab ich 30 KIVA Geldgeber angeschrieben die bereits in mehreren Teams mitgespielt haben. Hier kann ich vier neue Teammitglieder vermelden. Mit einigen dieser KIVA Geldgeber stehe ich im direkten Mailkontakt und kann nur feststellen, es sind viele spannende Menschen in KIVA mit den unterschiedlichsten Zielen unterwegs. Dieses werben bei aktiven deutschen KIVA Nutzern war also erfolgreich und ich werde es beibehalten.

Die Aktion hat dem Team Klimalotsen aber außer neuen Mitgliedern auch einen ordentlichen Schub beim Darlehensvolumen gebracht. Aktuell stehen wir bei über 7.300 Dollar! Ich sag nochmal Danke an alle die dazu beigetragen haben. Morgen bin ich im Naturschutzzentrum und werde den richtigen Klimalotsen davon berichten. Da werden sie staunen was aus den 500 Dollar Projekt inzwischen wurde!

Am wichtigsten war aber, dass Consepciòn ihren Solar Kühlschrank kaufen kann. Ich hatte zwar einen wahnsinns Aufwand aber ich bin sicher: Es hat sich gelohnt!

Wer nicht über die große weite Welt lesen möchte sondern einem Solarprojekt in der Bundeshauptstadt dem empfehle ich den Lichtblickblog. Die bieten dort ZuhauseStrom an!

Ich rette die Welt!

Also bisher ist es mir gelungen. Sie ist noch da „unsere Welt“ und ganz besonders meine wunderschöne Welt die mir mächtig auf den Senkel geht. Was ich alles gerne anders hätte. Aber auf mich hört ja keiner. Oder doch?

Am 4. April hatte ich in KIVA mein tägliches Darlehen (25 Dollar) an Conseptión vergeben. Einer verheirateten Frau mit 5 Kindern die einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und einen kleinen Laden betreibt. Sie suchte 3.075 Dollar für einen Solar Kühlschrank. Aus meiner Sicht ein rundum geiles Projekt. Einzig die etwas „längere Laufzeit“ von 26 Monaten hatte mich verstört. Trotzdem hab ich als zweiter Geldgeber meine Zusage bei KIVA eingestellt.

An den folgenden Tagen habe ich schon gemerkt, hier finden sich wenige Förderer. Ob es am Land liegt kann ich nur vermuten. Zehn andere von mir gesponserten Projekte fanden in dieser Zeit jedenfalls ihre Geldgeber?????
Letzte Woche ging das Projekt dann in die Endphase. Endphase bedeutet nach 25 Tagen werden die nicht vollständig finanzierten Projekte von KIVA gekennzeichnet.

Only 5 days left!
Nach diesen 5 Tagen ist dann Schluss. Damit die Dramatik sich noch steigert werden zuerst die Tage von fünf, vier, drei auf zwei gezählt danach beginnt der Stunden und noch später der Minuten Count Down! Bis zum finalen Ende dann wird das Projekt aus dem System entfernt. Der Bewerber erhält kein Darlehen und diejenigen die schon Geld gegeben hatten erhalten es zurück.

Zur Finanzierung des Solar Kühlschranks fehlten noch 2.500 Dollar! Da für mich dieses Projekt, fast alle Kriterien erfüllt die ich an „Klimafreundliche Projekte“ stelle, habe ich mich entschlossen in den von mir „bespielten“ Kanälen zu werben!

Zum einen habe ich dem Team Klimalotsen im KIVA System eine Nachricht gesendet. Im Blog, im Photovoltaikforum habe ich ebenfalls eine Nachricht hinterlassen. In Facebook und Twitter habe ich Verlinkungen eingestellt. Die erfolgreichste aber auch aufwändigste Aktion war das gezielte, persönliche Anschreiben von deutschen KIVA Geldgebern mit der Bitte um Unterstützung des Projektes und um Beitritt in das Team der Klimalotsen. Dabei habe ich zuerst nur Personen angeschrieben die noch keinem KIVA-Team angehören. In einer zweiten Runde habe diejenigen angeschrieben die mehreren Team angehören. Dies ging eine Zeitlang gut bis ich in KIVA eine Systemmeldung bekommen habe, dass die persönliche Nachricht nicht versendet werden kann. Ich weiß bis jetzt noch nicht woran genau es liegt. Vermutlich checkt das System wie viele persönliche Nachrichten von einer IP-Adresse aus geschickt werden? Ich weiß es nicht werde aber später noch einmal nachhaken. Jedenfalls habe ich ziemlich genau 100 persönliche Nachrichten versendet.

Diese Aktionen sind natürlich zeitintensiv und ich konnte parallel dazu die Entwicklung verfolgen. Zwei Tage vor Projektende fehlten wie bereits geschrieben noch 2.500 Dollar!

34 Stunden vor Projektende noch 1.975 Dollar
33 Stunden vor Projektende noch 1.900 Dollar
31 Stunden vor Projektende noch 1.825 Dollar
29 Stunden vor Projektende noch 1.775 Dollar
22 Stunden vor Projektende noch 1.725 Dollar
gestern morgen um ca. 7 Uhr war 11 Stunden vor Projektende und es fehlten noch 800 Dollar!
4 Stunden vor Projektende noch 600 Dollar und dann begann die Zitterparty:

Zwei Stunden vor Ablauf des Projektes hatten 80 Geldgeber zwar 2.750 Dollar zugesagt aber es fehlten noch „325 $ to go“


Eine dreiviertel Stunde vor Projektende setzte bei mir eine gewisse Ruhe ein. Die 125 $ hätte ich kurz vor Schluss selbst noch gegeben aber dies war nicht notwendig auch wenn die Spannung sich noch in die Länge zog.

Nach diesem Screenshot 28 Minuten vor Ablauf der Zeit (100 Dollar fehlten da noch) hat sich ein Geldgeber erbarmt und die letzten 100 Dollar zur Verfügung gestellt.

Wir hatten es geschafft. Consepciòn erhält ihre 3.075 Dollar und kann sich ihren Kühlschrank kaufen. Wir, die 90 Geldgeber, hoffen in den nächsten 26 Monaten unser ausgeliehenes Geld wieder zurück zu bekommen.

Vielen Dank an alle die Geld an Consepción verliehen haben. Ihr seid Klasse!

Für heute reicht es ich berichte in den nächsten Tagen noch mehr von dieser Aktion und werde mich auch auf allen Kanälen nochmal melden. Aber jetzt bin ich erst einmal platt.

Ob ich die Welt gerettet habe weiß ich nicht, aber wenn ich aus dem Fenster schaue, scheint sie noch da zu sein. 😉

Mehr Energie Informationen bekommt ihr natürlich bei den Energiebloggern. Eigentlich bräuchte ich dies doch gar nicht schreiben oder?

Schenken, spenden oder leihen?

Nur noch zehn Stunden wird das Projekt von Consepción auf der KIVA Plattform angeboten. Sie hat 5 Kinder und lebt von landwirtschaftlichen Produkten und betreibt einen kleinen Lebensmittelladen. Sie möchte einen Solar Kühlschrank kaufen und benötigt ein Darlehen in Höhe von 3.075 Dollar. In den letzten 30 Tagen hat sie von aktuell 64 Personen 2.275 Dollar zugesagt bekommen. Es fehlen also noch 800 Dollar und die müssen innerhalb der nächsten 10 Stunden gefunden werden, ansonsten erhalten alle ihr Geld zurück und Consepción kann sich keinen Solar Kühlschrank kaufen. So ist das Leben, nein nicht das Leben sondern die Spielregeln bei KIVA der Internetplattform für Mikrokredite. Ich habe dieses Projekt schon früh unterstützt und bewerbe in den Socialen Medien in den letzten Tagen die Unterstützung des Solar Kühlschranks.

Ich bin gespannt ob wir es noch schaffen ihren Wunsch zu erfüllen. Consepción ist ein Paradebeispiel für KIVA Projekte. Eine Frau betreibt einen kleinen Handel und überlegt sich wie sie ihren Kunden ein besseres Angebot machen könnte. Der Solar Kühlschrank ist die Lösung für ihr Problem. Mehr als 3.000 Dollar sind natürlich auch eine ganz schöne Stange Geld und so nimmt sie ein Darlehen auf. Ich bin mir sicher, sie hat sich lange überlegt ob das Geschäft aufgeht! Schließlich muss sie das Darlehen in den nächsten 26 Monaten zurück zahlen!

Hier liegt genau der Unterschied zu den Projekten bei denen die „Begünstigten“ ein Geschenk oder eine Spende erhalten. Wer eine Geschenk oder Spende erhält sagt Danke und ist froh dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Ob sich das Projekt nachhaltig oder wirtschaftlich darstellt ist für alle irgendwie egal. Alle haben ein gutes Gewissen aber keiner achtet auf die Wirtschaftlichkeit oder die Nachhaltigkeit.

Da ist KIVA anders. Wir diejenigen, die unser Geld zinslos verleihen wir wollen das Geld wieder haben! Wir verzichten zwar auf Zinsen, aber was wir verliehen haben wollen wir wieder zurück. Vom Deutschen Staat wollen wir aber nichts. Denn nur wer spendet der darf dies bei seiner Steuererklärung (hier in Deutschland) geltend machen. Bei KIVA Geld verleihen ist Steuer neutral. Nur wer der KIVA Organisation Geld spendet kann diesen Betrag bei seiner Steuerschuld geltend machen. Am Jahresende erhält er eine „Spendenquittung“ von der KIVA Organisation.

Verschenken wollen wir unser Geld auch nicht. Consepción vor Ort wird sich bestens informieren für ihr Bedürfnis das richtige Gerät zu kaufen. Keine noch so gut strukturierte NGO Gruppe kann diese Entscheidung besser treffen. Wir unterstützen in KIVA also genau diese Menschen die sich Gedanken machen wie sie in Zukunft ihr Leben meistern wollen.

Deshalb glaube ich wir sollten mehr leihen und weniger spenden und weniger verschenken. Ich werde genau die nächsten 10 Stunden verfolgen und hoffe das Consepción ihren Kredit für den Solar Kühlschrank noch zusammen bekommt.

Vielleicht ist es euch auch möglich mit einem kleinen Betrag Consepción zu unterstützen. Die Mindestsumme sind 25 Dollar die könnte doch jeder von euch verleihen… aber meine Erfahrung die ich hier im Blog, auf Twitter und Facebook gemacht habe die socialen Medien sind geduldig. Da entsteht kaum handeln…

Deshalb geht es demnächst weiter wenn ich mein Projekt der Klimalotsen weiter pushe. Die direkte Ansprache… seid gewarnt!

Ein passenden Artikel zur „Spur des Geldes“ findet ihr bei Daniel von Metropolsolar. Viel Spaß beim lesen und leihen.

Kleinvieh macht auch Mist

Oder eine Kuh macht Muh und viele Kühe machen Mühe. Sprüche gibt es genug, aber jedem Spruch sollten auch Taten folgen. Letztes Jahr im August habe ich ein neues KIVA Team, die Klimalotsen ins Leben gerufen. Anfang 2017 habe ich dem Team als Ziel für 2017 ein Darlehensvolumen von 10.000 Dollar gegeben. Heute feiern wir Halbzeit. Wir die Klimalotsen haben 5.000 Dollar an 195 Projekte vergeben.

Klar sind wir Klimalotsen nur ein kleines Staubkorn in der KIVA Welt aber wir sind froh und stolz dabei sein zu können. Die KIVA Community steht ja auch kurz davor ein phantastisches Jubiläum zu feiern. Die KIVA Community wird noch in diesem Jahr die Milliarden Dollar Grenze überschreiten.

Derzeit sind 966,3 Millionen Dollar verliehen worden und täglich werden ca. 200.000 bis 300.000 Dollar neu verliehen. Wie gesagt unsere 5.000 Dollar sind da ein ganz kleines Staubkorn.

Trotzdem freue ich mich persönlich über jedes Projekt dem wir 25 Dollar leihen können. Auch heute wieder ein Super Solarprojekt in Kenia. Josephine benötigt 75 Dollar um sich eine Solarlampe zu kaufen um das Kerosin Licht zu ersetzen. Sie zahlt die 75 Dollar in sechs Raten bis Anfang November 2017 zurück.

Mit den vergebenen Darlehen liegt das Team der Klimalotsen über dem Plan. Bei der Anzahl der Teammitglieder leider nicht. Derzeit sind 29 Teammitglieder dokumentiert und mein Ziel für Ende des Jahres liegt bei 100 Mitgliedern. Nach Ostern werde ich mich um die „Mitgliederwerbung“ intensiver kümmern. Mal sehen was sich da noch machen lässt.

Die Teamwertung in KIVA sieht für uns Klimalotsen sehr gut aus.
Wir liegen in der Teamwertung auf Platz 4.392!

O.K. so berauschend hört sich das nicht an… aber wenn ihr bedenkt, das derzeit über 34.000 Teams gelistet sind, dann haben wir in der kurzen Zeit schon einiges erreicht. Mit jedem 25 Dollar Darlehen steigen wir derzeit gut 10 Plätze nach vorne. Also wer noch Lust hat einfach dem Team Klimalotsen anschließen. Solltet ihr Hilfe benötigen einfach bei mir melden…

Von den Artikeln meiner Energieblogger Kollegen gefällt mir besonders der Titel „Energie von Mensch zu Mensch“ veröffentlicht im technewable Blog von Katja Reisswig. Lesenswert und der Titel Energie von Mensch zu Mensch der passt auch für KIVA. Vielen Dank!

Ich mach das schon

Ja ich mach das schon jahrelang was der BSW in seiner angedachten Branchenkampagne „Ich mach das. Jetzt!“ versucht, in’s Leben zu rufen. Recht haben sie die Profis in Berlin.

Natürlich können die Profis nicht wie ich zu Hause sitzen und immer nur wenn ich Lust dazu habe einen Blogartikel schreiben. Nein, die Berliner müssen das Profihaft machen. Dazu wird eine Branchen Kampagne ins Leben gerufen. Momentan läuft die Kampagnen Aquise und wenn die Kampagne durchfinanziert ist startet sie durch. Es soll Kampagneninstrumente geben, eine Kampagnenreichweite soll abgesteckt werden um über das virale Marketing mit umfangreichem Infomaterial die Fachpresse und besonders wichtig die Massenmedien zu erreichen. Der Kampagnenclaim (mich bitte nicht fragen was damit gemeint ist…) vermittelt dem potentiellen Kunden das Gefühl: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um in Solar zu investieren. Der BSW sucht noch Teilnehmer die „Ich mach das. Jetzt!“ unterstützen. Na klar bin ich dabei. Natürlich nicht offiziell. Ich mach das schon und unterstütze natürliche diejenigen die „Ich mach das. Jetzt!“ erst machen. Weiterlesen

Kleinkredite werden zurückgezahlt oder auch nicht!

Bisher habe ich ja immer von der Vergabe von Kleinkrediten geschrieben. Jetzt nach gut 5 Monaten möchte ich mal auf den Stand der damaligen Kredite von den Klimalotsen schauen. Dazu rufe ich bei KIVA das Portfolio der Klimalotsen auf und erhalte eine Übersichtskarte.

Auf der Übersicht ist zu erkennen, es gibt Projekte die teilweise schon zu 57 Prozent zurückgezahlt sind. Weiterlesen

Lügen denn eigentlich alle?

Taugen diese Umfragen eigentlich etwas? Der Solarenergie Förderverein hat eine Umfrage erstellen lassen und 70% der Bevölkerung wünschten höchsten Vorrang für die Energiewende! Zumindest veröffentlicht es der Solarenergie Förderverein so auf seiner Webseite. Siebzig Prozent ist eine ganze Menge. Wenn ich bedenke, dass die Saarländische CDU mit 40 % Wählerstimmen höchst zufrieden ist und sich als Wahlsieger feiern lässt.

Die Spitzenkandidatin der Saarländischen CDU wirbt mit „Solidarität mit unseren Diesel Jobs“ und wird gewählt. Glauben die wirklich, dass ein Autokonzern der mit betrügerischer Software eine Umweltfreundlichkeit vorgaukelt, die Zukunft sein kann? Weiterlesen

Kröten und Frösche schlagen Kleinkredit!

Zumindest beim Pressebericht vom Bergsträsser Anzeiger lag der Focus der Berichterstattung bei den Kröten und Fröschen. Dass wir auch Kröten vergeben haben, wurde leider von der Reporterin nicht registriert. Ehrlich gesagt habe ich niemanden von der Presse gesehen.

Aber beim Frühlingsfest des Naturschutzzentrums Bergstraße gab es wie immer sehr viel Aktion für Kinder und Erwachsene. Da ist klar nur wenige kommen in den Genuss einer Presse Erwähnung. Aber was jammere ich, schließlich kann ich hier im Blog alles nachholen. Alles ist jetzt leicht übertrieben, denn ich war vier Stunden vor Ort und habe viele Gespräche zum Thema KIVA Kleinkredite der Klimalotsen geführt. Kredite haben wir natürlich auch wieder vergeben. Dass es lediglich bei vier Krediten blieb lag an der schlechten Internetverbindung. Weiterlesen

Wir betreiben Atomkraftwerke aber Balkonmodule können wir nicht

Gestern habe ich noch davon geschrieben, dass wir in Bensheim einen Netzbetreiber hatten der Balkonmodule ohne „Genehmigung“ und sonstigem Trara akzeptierte. Dies tat er allerdings nicht lange, dann begannen die bürokratischen Anforderungen bei denen ich es Leid bin, sie aufzuzählen. Jedenfalls ist der Balkonmodulmarkt im Bensheimer Stromnetz tot.

Bei Westnetz zeichnet sich das gleiche Spiel ab. Weiterlesen