Schlagwort-Archive: E.ON

Balkonmodul

Ich erhalte immer wieder Anfragen und Kommentare zu der Kampagne Solar2Go. Es tut mir Leid aber ich habe diese Aktion eingestellt. Ich möchte diese Fragen/Kommentare nicht mehr beantworten, wir drehen uns im Kreis!

Wir haben genügend Fälle dokumentiert bei denen die Netzbetreiber quer im Stall stehen und entgegen den Hochglanzbroschüren die Energiewende im Kleinsten blockieren. Es gab keinen der Energieversorger der das „Risiko“ eines Solarmoduls angeschlossen an eine Schuko Steckdose akzeptierte. Immer wieder wurden Forderungen nach fachgerechter Installation gefordert und diejenigen die ihr Plug In Modul ordentlich anmelden wollten mit Forderungen überschüttet. Unsere Leute die Guten Willens waren haben allerdings nicht das Geld, die Zeit und das Wissen in entsprechenden Rechtsstreitigkeiten den Betrieb eines Balkonmoduls vor Gericht zu erstreiten. Selbst bei denjenigen die ein Modul installiert und „ordentlich“ gemeldet haben und ablehnenden Schriftverkehr mit ihrem Netzbetreiber hatten „versandete“ irgendwann die Kommunikation mit dem Netzbetreiber. Fazit das Modul hängt noch, produziert noch und keinen interessiert es. So gefährlich kann es wohl doch nicht sein…

Der offizielle Weg einer Normierung ist beschritten. Ich habe mitgeholfen die DGS Seite PVPlug zu füllen und die Gruppe der Fachleute bestärkt sich in die Gremien einzubringen. Da gibt es auch erste Erfolge aber eben nicht den „Gesamtsieg“. Dazu braucht es Zeit, Fachleute und Bürokraten. Wer sich informieren will dem empfehle ich (neben der PV-Plug Seite des DGS) die Seite „Balkonmodul“ von Wolfgang Müller der sich engagiert in den Normungsprozess eingebracht hat. Dort könnt ihr euch bestens informieren. Was allerdings auch geht ist weiterhin eine Guerilla Installation vorzunehmen. Mir sind keine Fälle bekannt wo der Betreiber eines Guerilla Moduls bestraft, angezeigt oder sonstwie belästigt wurde. Also macht es einfach.

Wer sich allerdings auch weltweit den Betrieb von Solarmodulen vorstellen kann dem empfehle ich heute ein KIVA-Projekt im Kongo. Die beiden Mädels machen zwar finstere Gesichter aber sie sind nun mal Händlerinnen, da muss Frau wohl so dreinschauen…. Die brauchen 5.000 Dollar und ich war der erste der 25 zur Verfügung gestellt hat. 🙂

Dass meine Bloggerkollegen von der Stromauskunft jetzt zum erstenmal von einem „virtuellen Sonnenstromkonto“ ausgerechnet von einer E.ON Pressemeldung erfahren haben ist für mich gelinde gesagt „überraschend“. Bei mir hieß dieses Thema bereits vor 5 Jahren Solarstrom Girokonto und bei dem Namen kann sich sicherlich auch jeder vorstellen was damit gemeint ist.

E.ON’s Digital Solution

Da freut man sich doch als Blogger wenn man von E.ON angemailt wird mit dem Betreff:
„Anfrage zur Link-Kooperation“
Was ich dann aber lesen durfte hat mich schon zum schmunzeln gebracht…

Sehr geehrter Herr Renz,

wie Ihnen sicherlich bekannt ist, hat Google seine Bewertungskriterien von Verlinkungen  durch externe Seiten deutlich verschärft.
Dies kann dazu führen, dass Links, die gegen die Qualitätskriterien von Google verstoßen, der verlinkten Seite schaden. Das kann deutliche Nachteile für die verlinkte Seite mit sich bringen.

Auf Ihrer Website existieren leider Links, die von Google-Sicht vermutlich negativ bewertet werden. Weiterlesen

Photovoltaik kann jeder – sogar die Großen EVU

Maulhelden sind sie alle! Die vier großen Energieversorger haben es laut ihren Werbeplattformen schon immer drauf gehabt eine Photovoltaik Kraftwerk zu betreiben.

Schauen wir mal bei der EnBW vorbei, dann bekommen wir erklärt, schon 1984 errichtete die EnBW ihre erste Photovoltaikanlage. Wo und wie groß finde ich nicht auf der Seite aber bis 2012 wurden Sechs (ich wiederhole in 28 Jahren waren es sechs Solarparks!) Solarparks umgesetzt!

Noch dürftiger kommt Vattenfall daher. Weiterlesen

Strom aus Erneuerbaren Energien soll sich finanziell selbst tragen!

Natürlich müssen sich Investitionen rechnen. Doch bereits bei der Frage wie schnell sich das Geld für die Investition wieder im Geldbeutel sein soll scheiden sich die Geister. Bei Konzernen sollen die Euros schon mal nach 3 bis 4 Jahren wieder in der Kasse klingeln. Vom Bürger wird erwartet es kann schon 14 Jahre dauern bis er seine mühsam ersparten Euros wieder im Säckel hat. Bei der EEG „Erfindung“ im Jahr 2000 gingen die Politiker von einer Rendite von 7-7,5% aus die jedem Investor zustehen soll wenn er als „Unternehmer“ in Erneuerbare Energien investiert. Diese „Traumrenditen“ sind inzwischen vorbei. Weiterlesen

Gaskraftwerk stilllegen? Warum nicht verkaufen?

Der Energiemarkt ist verrückt! Diese Erkenntnis liegt mir schon lange vor. Aber es erstaunt mich immer wieder, wie es die Konzerne schaffen aus Mücken Elefanten zu machen und sich bei der Politik die Taschen mit Euros vollstopfen lassen. Dieses mal erstaunen mich die Berichte über das „Stillegen“ des Gaskraftwerkes in Irsching. Betrieben wird dieses Kraftwerk von E.on, der Frankfurter Mainova, N-Ergie aus Nürnberg und die Darmstädter HSE. Wohlgemerkt nur ein „Stilllegen“ kein abbauen und schon gar nicht ein verkaufen. Da wird mal wieder richtig geklappert. Im Spiegel und beim Bayrischen Rundfunk wird mal wieder richtig Stimmung gemacht. Die Betreiber drohen und die Politik haut sich Gegenseitig mal ordentlich auf die Köppe. Weiterlesen

2015 wird ein Gutes Jahr!

Denn wir schalten in Deutschland mindestens ein Atomkraftwerk (Grafenrheinfeld) ab! E.ON hat dies zumindest am 28.3.2014 hier angekündigt (Link auf Wunsch von E.ON entfernt 14.12.2015) . Wer das Kleingedruckte liest weiß was solche Presseberichte Wert sind, nämlich nix! Aber trotzdem ich plane schon mal für den Mai ein Freudenfest! Nachdem vor mehr als drei Jahren (am 6.8.2011) die letzten Abschaltungen in Deutschland getätigt wurden bin ich Hoffnungsvoll!!! Weiterlesen

Die Zukunft der abgebrannten Energien

Seit sich die Nachricht vom „radikal“ verändernden E.on Konzern verbreitet, berichten die unterschiedlichsten Medien gerade so als ob es eine andere Alternative gegeben hätte. Der Vorstandschef steht schließlich ca. 60.000 Mitarbeitern vor. Er hat 31 Milliarden Schulden im Konzern und soll für den Rückbau der Atomkraftwerke weitere 14,5 Milliarden irgendwann mal flüssig machen. Für seinen Kohlestrom kriegt er Jahr für Jahr weniger und im Geschäft mit den Erneuerbaren Energien sind die Renditen nicht in „AG-Höhe“ zu erwirtschaften. Weiterlesen

Klagegemeinschaft statt Energieversorger

Früher war alles besser!

Na ja da durften uns noch die großen Energieversorger melken wie sie wollten. Heute ist das anders. Das Geschäft mit der Energieversorgung läuft nicht mehr wie gewohnt. Energie bereitzustellen ist nicht mehr so einfach. Plötzlich gibt es Kunden und keine Abnehmer und die Kunden werden dann auch noch zu Selbstversorgern. Da müssen Neue Geschäftsfelder her. Zum Beispiel eine ordentliche Rechtsabteilung die kann schon viel helfen…

Schauen wir uns doch mal die vier großen Energieversorger an. Weiterlesen