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Dieser Fight ist vorbei

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Mit dieser Meinung steht Hubertus Grass, der den Blog bei Dialog.Energie.Zukunft moderiert, nicht alleine. Viel zu viele sind dem Glauben verfallen, dass sich alle an den Atomausstiegs Konsens von 2011 halten.

Da spricht meine Lebenserfahrung etwas anderes. Der Käse, ist noch nicht gegessen!

Man kann sich auch die Welt schön schreiben und die Realität ausblenden. Gerade gestern haben die Klimaretter berichtet, dass beim Erörterungstermin um den Rückbau der Atomruine Grafenrheinfeld von Eon nicht ausgeschlossen wurde die Ruine wieder hoch zu fahren. Bei der Anhörung in Biblis (2015) wurde vom RWE Kraftwerksdirektor genau der gleiche Satz verwendet. Wenn also der Moderator vom EnBW verkündet der „Fight wäre vorbei“ hat er die Rechnung ohne RWE und Eon gemacht. Vattenfall wird sich sowieso nur noch um möglichst viel Kohle Abschöpfung in Deutschland kümmern… Denn der „Konsens“ wurde 2011 nur zwischen 4 von 5 im Bundestag vertretenen Parteien erzielt. Konsens mit den Kraftwerksbesitzern gab es nicht! Dafür aber Rechtsstreitigkeiten die den Steuerzahler mehrere hundert Millionen kosten dürften. Weiterlesen

Schon wieder ein unsinkbares Schiff

Nach meiner morgendlichen Lektüre der neuesten „Anti Atom Aktuell“ (AAA) kann ich mir einen Hinweis nicht verkneifen. Leider ist ausgerechnet der Artikel „EnBW auf Werbetour“ nicht online. Darin berichtet Hans Georg Frank von der Infotour der EnBW bei den Stadträten der Kommunen die entlang des Neckars, zwischen Obrigheim und Neckarwestheim, liegen. Bei diesen Kommunen muss ja gute Stimmung für den ersten Castor Transport per Schiff erzeugt werden. Der Brüller des Tages:

Die EnBW spricht von einem „Frachtkrahn mit eigenem Antrieb und der kann nicht untergehen„!

Hoppla!!! KANN NICHT UNTERGEHEN! War da nicht mal was??? Weiterlesen

WENN NICHT JETZT, WANN DANN?

Jetzt mische ich mich schon wieder in die Prokon Geschichte ein, obwohl es mich nichts angeht. Bei meinen eigenen Invests leitete mich nicht das Streben nach der größtmöglichen Rendite, sondern eine andere Energieversorgung die möglich ist!

Wenn ich aber sehe, dass eine Gemeinschaft von ca. 75.000 Menschen (die sich einer Idee verschrieben hatten) ihre Gemeinschaft für ein paar Silberlinge aufgeben könnten, kann ich nicht still sein.

Diese Gemeinschaft gibt man nicht so einfach auf! Euer gemeinsames Ziel war Kraftwerke zu bauen die umweltfreundlich Strom produzieren. Weiterlesen

Prokon – Mitarbeiter + Verpächter

Die „Freunde von Prokon“ kämpfen! Es scheint diesen Menschen um mehr zu gehen als „nur Rendite“. Es ist eine Idee die von der Firma Prokon seit fast 20 Jahren propagiert wird. Wer sich Prokon auf Wikipedia anschaut erfährt viel über die Zeit 2010 bis heute aber die Anfänge werden nicht näher Beleuchtet.

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Prokon Genossenschaft statt EnBW!

Eigentlich hab ich mich schon oft zum Thema Prokon geäußert. Jetzt aber geht es in eine entscheidende Phase die ich als hopp oder top bezeichnen möchte. Wie geht es weiter mit Prokon? Verkauf an EnBW oder Genossenschaft?

Meine klare Aussage und Bitte an alle Anteilseigner von Prokon:

Nehmt das Heft des Handelns in die eigenen Hände

Es wäre nicht gut wenn die vielen, vielen Windmühlen die mit eurem Geld finanziert wurden in die Hände von EnBW kämen. Da kann Herr Frank Mastiaux sich noch so viel Mühe geben. Seine schönen Worte werden bald Schall und Rauch sein. Das mindeste aber was passiert, immer mehr saubere Kraftwerke kommen in die falschen Hände. Bei Prokon wurden Fehler gemacht aber Fehler können korrigiert werden. Aber der „Spirit“ eines Unternehmens kann durch kein „Compliance“ geschrubbel verordnet werden, sondern es muss gelebt werden. Viele der Geldgeber von Prokon waren/sind gegen Atomkraft und haben deshalb in Windenergie investiert. Jetzt sollen die schönen Windräder für das halbe Geld an den Atomkraftwerksbetreiber gehen. Lasst euch dies nicht gefallen. Weiterlesen

Photovoltaik kann jeder – sogar die Großen EVU

Maulhelden sind sie alle! Die vier großen Energieversorger haben es laut ihren Werbeplattformen schon immer drauf gehabt eine Photovoltaik Kraftwerk zu betreiben.

Schauen wir mal bei der EnBW vorbei, dann bekommen wir erklärt, schon 1984 errichtete die EnBW ihre erste Photovoltaikanlage. Wo und wie groß finde ich nicht auf der Seite aber bis 2012 wurden Sechs (ich wiederhole in 28 Jahren waren es sechs Solarparks!) Solarparks umgesetzt!

Noch dürftiger kommt Vattenfall daher. Weiterlesen

Klagegemeinschaft statt Energieversorger

Früher war alles besser!

Na ja da durften uns noch die großen Energieversorger melken wie sie wollten. Heute ist das anders. Das Geschäft mit der Energieversorgung läuft nicht mehr wie gewohnt. Energie bereitzustellen ist nicht mehr so einfach. Plötzlich gibt es Kunden und keine Abnehmer und die Kunden werden dann auch noch zu Selbstversorgern. Da müssen Neue Geschäftsfelder her. Zum Beispiel eine ordentliche Rechtsabteilung die kann schon viel helfen…

Schauen wir uns doch mal die vier großen Energieversorger an. Weiterlesen

Atomausstieg sorgt für Verluste bei EnBW

Wie gewonnen so zeronnen hätte man auch als Überschrift wählen können. Aber nein die Presse (z.B. SPON) schlägt sich natürlich auf die Seite der Anzeigenschalter und verbreitet die Sichtweise des Konzerns.

Was die EnBW momentan angeblich verliert, hat EnBW vor gut einem Jahr erst geschenkt bekommen. Man hätte auch schreiben können “Gehe zurück auf Los ziehe keine 4.000 ein”.

Aber um genau die 4.000 gehts mal wieder. Die Konzerne mit ihrem genialen Kurzzeitgedächtnis (max. 3 Monate bis zur nächsten Pressekonferenz) haben natürlich längst vergessen, daß die Milliardengeschenke von schwarz/gelb erst vor kurzem übergeben wurden und erwarten von schwarz/gelb natürlich mal wieder Steuergeschenke aufgrund der neuesten Lage. Solche Art von Unternehmer liebe ich. Blutsauger wäre sicherlich das richtige Wort! Weiterlesen

Strom Quersubventionierung

Die EnBW verteuert ihren “Heizstrom“!

Merkwürdigerweise beschreibt die TAZ die Erhöhung des Strompreises für Wärmepumpen und Elektro Öfen als Beendigung einer Quersubventionierung. Wenn die TAZ tatsächlich dieser Meinung ist, dann wäre der Verkauf von Strom an Großabnehmer zu vergünstigten Konditionen immer eine Quersubventionierung. Gar nicht auszudenken was passiert wenn rauskommt zu welchen Preisen Großabnehmer ihren Strom beziehen. Oder noch konkreter wenn mal einer berechnet wenn alle den gleichen Preis je Kilowattstunde bezahlen würden, wieviel billiger würde dann der Strom für die Kleinabnehmer. Oder nochmal anders beschrieben, wie hoch subventionieren die Kleinabnehmer die Großabnehmer? Weiterlesen