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Kleinkredit Empfehlungen

In KIVA Kredite zu vergeben ist eigentlich einfach. Du brauchst drei Dinge:

Einen Account bei KIVA
25 Dollar Guthaben in KIVA (oder über Paypal Zugriff auf dein Girokonto)
Zeit, um aus vielen (derzeit 3.791) Projekten nach deinen Ansprüchen eines auszuwählen.

Den Account anlegen habe ich schon mal beschrieben und ist eigentlich auch einfach. Wo ihr 25 Dollar herbekommt kann ich nicht näher beschreiben. Die müsst ihr einfach haben…

Aber wenn ihr klimafreundliche Kleinkredite unterstützen wollt dann empfehle ich euch folgende Starred List (Empfehlungsliste) die wir Klimalotsen in KIVA pflegen. Auf dieser Liste versuchen wir maximal 16 Projekte (eine Seite) anzubieten. Da diese Liste unter meinem KIVA Account gespeichert ist, kann nur ich diese Liste um Projekte erweitern. Mit meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich erklären, welche Projekte ich aussuche für die Empfehlungsliste. Allerdings haben alle Klimalotsen Teammitglieder (derzeit 332!) die Möglichkeit mir ein Projekt vorzuschlagen. Diese vorgeschlagenen Projekte werde ich dann ebenfalls in die Empfehlungsliste aufnehmen.

Erste Priorität haben:

Solarprojekte

Da fast alle Projektbeschreibungen in KIVA von der ursprünglichen Landessprache in Englisch übersetzt werden, kann nur mit englischen Suchbegriffen selektiert werden. Ich suche deshalb mit „Solar“ (Auswahlfeld Keywords) und erhalte aktuell von 3.791 Projekten noch 224 angezeigt. Kamen die 3.791 Projekte noch aus 57 Länder sind die Solarprojekte nur in 6 Länder zu finden.
Kenia (203), Palästina (14), USA (2), Honduras (2), Nicaragua (1) und Dominikanische Republik (1).
Da die Klimalotsen 17% ihrer Darlehen bereits nach Kenia vergeben haben sind alle anderen Länder erst mal Priorität eins! Nach näherer Inspektion der Projekte (im Beispiel Nicaragua und Dominikanische Republik) fallen einige aus der Auswahl. Bei diesen Projekten steht nur solar im Text, aber es wird nicht in ein Solar System investiert.
Der absolute Favorit für die Empfehlungsliste kommt aus Honduras. Gerson möchte ein 100 Watt Solarsystem kaufen uns ansonsten kann ich auf den ersten Blick keinerlei Ausschlusskriterien entdecken. Also drauf auf die „starred Loans“ Liste. Das zweite Projekt aus Honduras fällt leider raus. Santos Julian hat schon ein Solar Panel und möchte jetzt alle möglichen Giftmittel das geht gar nicht!
Keine Chance auf die Empfehlungsliste zu kommen. Tut mir Leid…

Überraschender Weise finde ich bei den zwei USA Projekten ein echtes Solar Juwel! Bei Daisy kann ich nicht erkennen wo im Text das Wort solar vorkommen soll, aber ein „air conditioner“ der über 61 Monate finanziert werden soll, kann es nicht in die Empfehlungsliste schaffen. Delores aus dem „Sunshine State“ Florida dagegen schon. Auch wenn die technischen Details fehlen. Sie erinnert mich an meine erste PV Anlage im Jahr 2000. Ich wollte es einfach und warum sollen wir sie dabei nicht unterstützen. Donald Trump zum Trotz!
Sie kommt auf die Empfehlungsliste der Klimalotsen…

Bei den Palästinenser Solar-Projekten spielt natürlich für viele die politische Situation eine Rolle. Ich möchte mich nicht als Entscheider aufspielen. Deshalb werde ich immer wenn  Solar-Projekte in Palästina angeboten werden eines auf die Empfehlungsliste nehmen. Die Warmduscher (Solarthermie) Projekte würde ich erst zweitrangig in die Liste aufnehmen. Bei den Palästinensischen Projekten geht es meist um viele Dollars. Sie werden auch meist mit richtigen Solar Modulen abgebildet die einen Kredit von 1.000 bis 2.000 Dollar rechtfertigen. Ich schaue dann nach den Laufzeiten die aktuell zwischen 27 und 41 Monaten schwanken. So bin ich auf Fady gekommen. Ihn habe ich aktuell auf der Empfehlungsliste.

Solarprojekte in Kenia haben bei mir im Blog schon Tradition:
Strom Offensive (16. Mai 2017)
Kenia Sonnenkraft und Atomkraft (27. Mai 2017)
Mythos Solarstrom ist zu teuer (24. Juli 2017)
Energiewende in Kenia (18. Januar 2017)
Es dürften inzwischen schon hunderte Projekte sein die von den Klimalotsen und mir unterstützt wurden. Ich fackele auch heute nicht lange wenn ich ein 50 Dollar Projekte wie jenes von Jamic entdecke und gebe ihr 25 Dollar. Immer egal wie diese 50 Dollar Projekte sind meine Lieblingsprojekte. Die kommen auch nicht auf die Empfehlungsliste, denn die KIVA Community ist sehr schnell bei diesen Mini-Projekten.

Aber aktuell haben wir 203 Projekte in KIVA aus Kenia und leider sind alle kombiniert. Es geht um die Finanzierung von Kunstdünger (fertilizer) was ja noch erträglich wäre, aber auch um Hybridsamen (hybrid seeds) die zusammen mit einem Solarlicht (Modul, Batterie und Lampe) finanziert werden soll. Warum ich keine Hybridsamen Projekte unterstützen möchte wird im Nutzgarten Blog schön beschrieben.
„Mit Hybrid-Saatgut produzieren wir Einwegpflanzen mit hohen Erträgen, schaffen aber massive Abhängigkeiten der Saatgutindustrie.“
Trotzdem nehme ich Kenia Solarprojekte in die Empfehlungslist. Meist nur ein oder zwei Projekte, einfach weil wir keine anderen Solarprojekte haben. Zum Beispiel Mary’s Group. Hier heißt es „to buy cost-efficient maize seeds“ ob es Hybride sind, weiß ich nicht. Ich befürchte der Text wurde nur von einem anderen Übersetzer in’s englische übersetzt. Aber jeder von euch hat ja die Möglichkeit sich aus der Empfehlungsliste ein anderes Projekt auszusuchen…
So das war’s erst mal. Ihr seht einfach ist die Auswahl nicht, aber ich habe den Eindruck es hilft denjenigen die wenig Zeit haben. 😉

Am Ende müsst ihr immer selbst entscheiden! Auch wenn ihr euch ein E-Bike kaufen wolltet helfen euch die Hinweise von Tom Küster zwar, aber letztendlich entscheidet nicht Tom der Energieblogger sondern ihr und damit wünsche ich euch einen schönen sonnigen Tag.

Crowdfunding von Kleinkrediten

Bisher habe ich KIVA nur als Kleinkredit System beschrieben und dabei ganz vergessen dass die Kreditsumme durch Crowdfunding bereitgestellt wird.
Am Beispiel zweier Projekte die ich je mit 25 Dollar unterstützt habe möchte ich die Spanne aufzeigen die in KIVA vorhanden ist.

Jamic und Delores sind zwei Frauen die beide Geld benötigen um sich mit Solarenergie zu versorgen. Dabei sind die Bedürfnisse der beiden Frauen enorm unterschiedlich.
Jamic benötigt 50 Dollar und Delores 3.000 Dollar.
Ich möchte niemandem einen Vorwurf machen denn Delores lebt in USA in einem kleinen Haus und möchte sich eine Solaranlage installieren lassen. Na klar, braucht sie da mehr Geld wie Jamic. Die Kulturen sind nun mal unterschiedlich und es ist schon traurig dass in USA noch Kleinkredite benötigt werden…

Jamic lebt in Kenia auf dem Land. Ihr fehlte bisher das Geld (50 $ !!!) um in ihrem Haus für ausreichend Licht zu sorgen. Ihre Familie hat Kerosinlampen genutzt, trotz der giftigen Dämpfe. Bei Kerosindämpfen besteht die Gefahr an Atemwegserkrankungen zu erkranken.

Dank KIVA konnte ich beide Projekte mit jeweils 25 $ unterstützen. Bei Delores ist mein prozentualer Anteil (unter 1 %) natürlich äußerst gering. Im Moment hat das Projekt von Delores auch noch Finanzierungsprobleme denn erst 15 Personen haben in Summe 375 $ zur Verfügung gestellt. Da dieses Projekt aber erst seit 3 Tagen im KIVA System eingestellt ist, habe ich noch die Hoffnung dass die KIVA Community mit 1.700.000 Mitgliedern die fehlenden 2.625 Dollar finanzieren. Insgesamt stehen 30 Tage zur Finanzierung zur Verfügung. Das wird schon noch.Vielleicht kann ich ja noch einige animieren sich zu beteiligen.

Verückt ist es natürlich, dass in Amerika Menschen Kleinkredite benötigen… Deshalb habe ich gleich mal getwittert:

Aber wie immer, du kannst auf allen Kanälen meckern aber am Ende musst du selbst etwas tun.
Deshalb denke ich wir sollten Delores in Florida USA unterstützen bei der Finanzierung ihrer PV Anlage. Jedem muss allerdings klar sein, dieses Darlehen wird in 38 Monatsraten zurückgezahlt. Eine ganz schön lange Zeit im Vergleich zu den 8 Monaten nach denen Jamic ihre 50 Dollar zurückzahlt. Auch hier wieder der Vergleich von mir als Aussenstehender. Delores muss ihre Rückzahlungen über die verminderte Stromrechnung finanzieren. Bei Jamic kommt die Ersparnis aus dem gesparten Kerosin was nicht mehr gekauft werden muss. Zusätzlich dürfte das Licht durch Solar heller sein und die Ängste bezüglich Atemwegserkrankung müssten weg sein. Dass Solarenergie in Kenia bereits nach 8 Monaten seine Kosten eingespielt hat (Florida 38 Monate!) finde ich sensationell und zeigt die Potentiale die wir in der PV noch heben können.

Bei Jamic möchte ich allerdings noch auf eine Besonderheit hinweisen. Die 50 Dollar wurden ja nur zur Hälfte von mir beigesteuert. Die zweite Hälfte kamen über das minimalste Crowdfunding was man sich vorstellen kann. Von einer zweiten Person. Sein Name sagt schon dass er ein „Guter Hund“ ist. Hinter Good Dogg verbirgt sich nach meinem Wissen der größte Geldgeber im KIVA System. Er hat bereits über 183.000 Darlehen vergeben. Wenn ich die 25 $ Mindestsumme annehme, reden wir von gut 4,5 Millionen Dollar die von Good Dogg bereits verliehen wurde. Hut ab!

Natürlich hätte Good Dogg oder ich die 50 Dollar an Jamic auch alleine finanzieren können. Aber dies ist ja gerade der Gag. Wir vergeben im Crowdfunding kleine Beträge für die wir keine Zinsen haben wollen. Bei Delores werden wir sicherlich um die hundert Geldgeber benötigen aber durch die kleinen Beträge gehen wir auch ein geringes Risiko ein. Denn das Risiko ob der Darlehensnehmer zurückzahlt oder nicht tragen bei KIVA immer die Geldgebern. Aber keine Angst das prozentuale Risiko hält sich in Grenzen. Bei 1,1 Milliarden Dollar die bereits in KIVA verliehen wurde liegt die Rückzahlungsquote bei 96,9 %!

Das Ausfallrisiko bleibt natürlich im Einzelfall bei 100 % denn wenn Delores etwas zustößt (was ich nicht hoffe) kann die Rückzahlung des gesamten Kredits (3.000 Dollar) ausfallen… Aber auch dann hätte ich ja dank der Crowdfinanzierung nur 25 Dollar „Verlust“.
Bei Jamic besteht dieses Risiko nicht mehr. Denn sie hat bereits zwei Raten von sechs Raten an mich und Good Dogg zurückgezahlt.

Jetzt hoffe ich mal auf die Sonnenflüsterer Community, helft Delores auch wenn es ein Darlehen nach Florida Amerika ist. Aber Solarier sind doch weltweit vereint, oder?

KIVA Crowdfunding für Kleinkredite ist ein Möglichkeit weltweit klimafreundliche Projekte zu unterstützen. Damit wir hier in Deutschland voran kommen schließe ich mich der EnergieAgentur NRW an, wir brauchen Ausbildung, Ausbildung und nochmal Ausbildung. Deshalb schaut euch mal die vier Ecken Methode an.

Ein Jahr Klimalotsen

Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich das Team Klimalotsen in KIVA angelegt habe.Mit über 700 Kleinkrediten und einer Darlehenssumme von über 19.000 Dollar kann sich das Ergebnis sehen lassen. Wir sind mit 91 Teammitgliedern eines der größten deutschen KIVA-Teams und ich sehe deshalb mit Freude der Zukunft entgegen. Vor allem weil mir die Ideen für das Wachstum der Klimalotsen nicht ausgehen. 😉

Die nächste Aktion ist ja bereits angekündigt und läuft! Beim Barcamp der Energieblogger werde ich meine KIVA Klimalotsen vorstellen. Aber es soll ja nicht beim vorstellen bleiben sondern die Teilnehmen sollen teil nehmen am Geld verleihen im Sinne der Klimalotsen…

Mal sehen wie die Energieblogger und die Teilnehmer des Barcamps (am 26.+27.10.2017) mitziehen… Weiterlesen

Kleinkredite funktionieren auch bei Vorträgen

Gleich zweimal hatte ich das Vergnügen das KIVA System bei Veranstaltungen vorzustellen. Zum einen in Bensheim beim BUND Bensheim und in Mannheim beim 2. Barcamp von Metropolsolar Rhein Neckar.

In Bensheim hatte ich leichtes Spiel denn ich wurde von Jan von den Klimalotsen und Veronika vom Naturschutzzentrum unterstützt. Die beiden hatten das Vergnügen zwei Kleinkredite (50 Dollar) zu vergeben. Sie einigten sich gemeinsam auf ein Projekt und zur Freude aller Anwesenden, erreichte das Darlehensvolumen genau die 10.000 Dollar Grenze!

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Strom Offensive

Wer jetzt glaubt ich würde mich mit der deutschen Energiepolitik beschäftige irrt gewaltig. In Deutschland läuft der Wahlkampf an und das Thema Energie läuft unter Sonstiges. Bei uns ist die Bundeskanzlerin unumstritten aber ihre Energiepolitik ist katastrophal. In Kenia dagegen ist der Präsident umstritten seine Energiepolitik gilt dagegen als Erfolg. Vor vier Jahren waren nur 23 % der Haushalte am öffentlichen Stromnetz angeschlossen, heute sind es 65 Prozent! Über ein Atomkraftwerk wird schon jahrelang geschwafelt aber realisiert werden Windräder und vor allem Photovoltaik. Wer sich den Artikel in der Süddeutschen reinzieht erkennt mit welchen rigorosen Mitteln diese Fortschritte fast schon erzwungen werden. Weiterlesen

KIVA Kleinkredit Mitstreiter gesucht

Ich wandle mich ja derzeit immer mehr vom Sonnenflüsterer zum Kleinkreditflüsterer oder besser ausgedrückt zum Klimalotsen Captain. Nach den beiden letzten Statistikberichten (Kleinvieh und Tausend Mikrokredite) zu meinen KIVA Aktivitäten möchte ich jetzt in eine neue Phase eintreten.

Mein eigenes Engagement mit mehr als eintausend Kleinkrediten werde ich in gewohnter Weise weiterführen. Die Strategie ist dabei klar. Wenn möglich ein Kleinkredit an Frauen aus Afrika die eine PV Anlage kaufen wollen, möglichst mit kurzer Laufzeit des Kredites und immer nur 25 Dollar von mir. Meine Einlage bei KIVA werde ich, wie bisher auch, mit meinen Aufwandsentschädigungen für mein politisches Engagement oder für Vortragsentschädigungen auffüllen.
Ich werde auch noch konsequenter anstatt von Geschenken zu Geburtstagen, Weihnachten, Hochzeiten etc. Kiva Cards verschenken.

Als Teamcaptain der Klimalotsen habe ich als Ziel bis Ende des Jahres in Summe 10.000 Dollar mit 100 Teammitgliedern zu vergeben. Die 10.000 Dollar scheinen wir locker zu erreichen, denn derzeit liegt die verliehene Darlehenssumme schon bei 5.700 Dollar. Bei den Teammitgliedern liege ich erst bei 30 (Ziel: 100 bis Ende 2017!) und damit ist klar ich muss mich mal um neue Mitglieder kümmern.
Es gibt allerdings auch einen aktuellen Anlass mein Engagement für KIVA zu erhöhen.

Ich beobachte derzeit, dass sich die Projekte mehren, die nach 30 Tagen nicht finanziert wurden. Weiterlesen

Mein tausendster Kleinkredit

Man sollte meinen, irgendwann wird es langweilig einen Kleinkredit in Höhe von 25 Dollar zu vergeben. Momentan ist es bei mir genau umgekehrt. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß eines von tausenden (derzeit 5.765) Projekte auszusuchen und zu unterstützen. So auch heute Morgen.

Einfach ein tolles Bild von Roseline aus Kenia. Sie will sich eine Solarlampe kaufen für 75 Dollar! Weiterlesen

Kleinvieh macht auch Mist

Oder eine Kuh macht Muh und viele Kühe machen Mühe. Sprüche gibt es genug, aber jedem Spruch sollten auch Taten folgen. Letztes Jahr im August habe ich ein neues KIVA Team, die Klimalotsen ins Leben gerufen. Anfang 2017 habe ich dem Team als Ziel für 2017 ein Darlehensvolumen von 10.000 Dollar gegeben. Heute feiern wir Halbzeit. Wir die Klimalotsen haben 5.000 Dollar an 195 Projekte vergeben.

Klar sind wir Klimalotsen nur ein kleines Staubkorn in der KIVA Welt aber wir sind froh und stolz dabei sein zu können. Die KIVA Community steht ja auch kurz davor ein phantastisches Jubiläum zu feiern. Weiterlesen

Kernfusion hilft Idah nicht!

Aber ein Kleinkredit von 50 Dollar schafft es innerhalb kürzester Zeit den energetischen Wunsch von Idah aus Kenia zu ermöglichen. Sie kauft sich einen neuen Ofen mit dem sie weniger Kohlen verbrennt. Die Beschreibung ist etwas widersprüchlich zur Überschrift aber ich bin mir sicher bei dem Projekt wird weniger gelogen wie bei Iter.

Selbst wenn Bernard Bigot nicht lügt so phantasiert er doch. Schon der einleitende Satz vom Energieexperten der Welt „Der Forschungsreaktor Iter soll das Energieproblem der Menschheit lösen.“
Welch eine Überschätzung. (in Südhessen würde man sagen: Großmaul!)
Ein Forschungsreaktor soll das Energieproblem der Menscheit lösen… Weiterlesen

Lügen denn eigentlich alle?

Taugen diese Umfragen eigentlich etwas? Der Solarenergie Förderverein hat eine Umfrage erstellen lassen und 70% der Bevölkerung wünschten höchsten Vorrang für die Energiewende! Zumindest veröffentlicht es der Solarenergie Förderverein so auf seiner Webseite. Siebzig Prozent ist eine ganze Menge. Wenn ich bedenke, dass die Saarländische CDU mit 40 % Wählerstimmen höchst zufrieden ist und sich als Wahlsieger feiern lässt.

Die Spitzenkandidatin der Saarländischen CDU wirbt mit „Solidarität mit unseren Diesel Jobs“ und wird gewählt. Glauben die wirklich, dass ein Autokonzern der mit betrügerischer Software eine Umweltfreundlichkeit vorgaukelt, die Zukunft sein kann? Weiterlesen