Langfristige Tages/Stunden Solarprognose

Wer beim Wetter in die Zukunft schauen möchte ist ziemlich alleingelassen. Vor allem wenn es mehr wie zwei Wochen sind dann finden sich keine belastbaren Werte wie hoch z.B. die Sonneneinstrahlung sein wird. Was müsste man aber tun wenn man den Tagesertrag meiner Photovoltaikanlage für den 15.5.2014 berechnen sollte? Wie es die Energieversorger (EVU) tun möchte ich mal erläutern.

Nehmen wir mal an das EVU geht von einem Jahresertrag von 1.000 kWh aus. Idealerweise (auch um leichter rechnen zu können) ordne ich diesem Ertrag eine installierte Leistung von einem kWp zu. Jetzt geht es auf die unterjährige Verteilung. Nur als Exkurs, bei Biomasse gehen die EVU von einer Grundlast aus egal zu welcher Jahreszeit und Uhrzeit! Bei Windenergie und kleiner Wasserkraft haben sie einen Wert je Monat und diesen aber ebenfalls rund um die Uhr.

Nur bei der Photovoltaik da haben sie Viertelstunden Werte! Da diese Werte natürlich gemittelt sind kommen in diesen “Einspeiseprofilen” keine Spitzenwerte vor. Bei dem Einspeiseprofil welches mir vorliegt ist der Maximal Wert unter 55% für den gemittelten Stundenwert! Dies ist natürlich Quatsch denn eine Photovoltaikanlage kann diesen Wert ohne weiteres übertreffen. In der Vorhersage natürlich nicht! Denn um in meinem Beispiel zu bleiben kann der 15.5.2014 sonnig sein oder aber bedeckt! Seriöse Daten welches Wetter aber in einem Jahr genau an diesem Tag herrscht kann Gott sei Dank (noch?) niemand sagen.

Ich habe also diese Viertelstunden Werte je Monat als erstes mal zu Monatswerten aufaddiert.
Lastgang Jahr Prozentverteilung
Damit kann ich mit meiner 8,88 kWp Photovoltaikanlage natürlich noch wenig anfangen. Deshalb rechne ich mal aus, von was die EVU’s so ausgehen was ich am 15.5.2014 für einen Photovoltaikertrag haben werde!
Lastgang Monatsertrag
Auch hier erkennt man nur, daß im Mai 2014 mit einem täglichen Ertrag von 37 kWh zu rechnen ist! Erst wenn ich die Stundenwerte (aus den Viertelstunden Einspeiseprofilen erzeugt) anschaue, könnte ich mir einen Stromertragsplan für meine Photovoltaikanlage ausgeben!
Lastgang Tagesverteilung
Damit könnte ich jetzt (heute am 15.5.2013!) eine Stunden genaue Planung für den 15.5.2014 machen. Zum Beispiel wann ich eine Waschmaschine voll Wäsche im 60 Grad Waschgang mit meinem eigenen Photovoltaikstrom zum laufen bringen könnte!
Klar wird jetzt jeder sagen, so was kann nicht funktionieren. Tut es auch nicht.

Jedenfalls nicht im kleinen Stil auf der Ebene eines Hauses/einer Photovoltaikanlage, aber und da werden diese Einspeiseprofile eingesetzt, auf der Ebene eines ganzen Verteilnetzbetreibers. Das ganze ist natürlich eine fürchterliche Krücke und hat sicherlich nichts mit den tatsächlichen Einspeisewerten am 15.5.2014 zu tun. Für die Statistik und die langfristige Einkaufsplanung werden diese Werte aber anscheinend verwendet.
Heute hab ich mal richtig Mitleid mit den EVU’s…

Strombilanz April 2013

Nachdem ich vor einem Monat meine erste Viertels Jahres Strombilanz veröffentlich habe folgt nun der April 2013.

Als erstes möchte ich die “bekannte” Statistik, um den Monat April ergänzt, zeigen.
Strombilanz 2013 04

Im April fällt als erstes der “geringe” Stromverbrauch (279 kWh) auf. Ich interpretiere dies durch “Jahreszeitlichen weniger Verbrauch”! Unsere Stromeinsparungen können eigentlich noch nicht richtig zur Geltung gekommen sein. Weder die ausgetauschten LED’s, noch die ausgetauschte Zirkulationspumpe (Ups? das habe ich noch gar nicht gebloggt!!! Kommt morgen, versprochen) aber auch der neue Kühlschrank kann eigentlich nicht für die Verbrauchsreduzierung in Frage kommen! Na ja grob geschätzt könnten es doch 10 kWh sein die durch die LED’s und den Austausch der Kühl-Gefrierkombination bereits eingespart wurden… Aber die restlichen 40 kWh führe ich ganz bestimmt auf die Jahreszeit zurück. Silke und ich sitzen die ersten Tage schon auf der Terasse zum Frühstücken oder zum Abendessen. Da sparen wir “mächtig” :-) Strom!

Jetzt aber mal Ernsthaft. Die PV Produktion ist nur “ein wenig” (von 423 kWh im März auf 493 kWh im April) angestiegen. Der Eigenverbrauch hat sich auch bei knapp 200 kWh eingependelt. Der Einkauf hat sich “fast” halbiert gegenüber dem März dies läßt hoffen. Von Autarkie natürlich weit und breit nix zu sehen. Denn exportiert habe ich natürlich auch eine ganze Menge Strom nämlich 285 kWh und damit fast exakt Strom für einen zweiten Haushalt! Ist das nix? Da der Mai sich bisher auch nicht viel Sonnenfreundlicher zeigte wäre ich wirklich mal froh wenn es eine richtig tolle Sonnenzeit gäbe. Ich glaube fräher nannten wir das “Sommer”!

PV in Offenbach Hafen2!

Gestern war ich zur internen Eröffnungsfeier vom Neuen Hafen2 in Offenbach. Sie nennen es Kulturzentrum meinen aber vieles mehr! Geladen war ich, weil die PV Anlage (Bilder bei Hafen2) auf dem Dach durch mein flüstern Realität wurde.

Angesprochen hatte mich Tarek Al Wazir er
“würde gerne eine PV Anlage bauen”! Sie sollte schnell realisiert werden aber die dazugehörige Halle stand noch nicht!
“laut Plan wird die Statik aber die PV Anlage nicht tragen können”!

Auf meinen Einwand dann muß halt verstärkt werden, eröffnete er mir:

“Dafür ist kein Geld da, überhaupt für die Photovoltaikanlage ist auch kein Geld da und überhaupt ist es nicht sein Dach sondern eine starke Truppe die ein Multi-Kulti Projekt trägt”!

Da wurde mir bewußt, dass wird ein richtiges Sonnenflüsterer-Projekt!

Da diese Gruppe, auch trotz einer “unendlich” langen Spenderliste, die PV noch benötigen um durch die Erlöse der PV Anlage auch das neue Gebäude zu finanzieren war klar ich mußte Tareks Wünsche/Ziele auf das Mögliche reduzieren.

Also erklärte ich ihm “Offenbach liegt nicht in der Sahara! In Mittelhessen reicht die Einstrahlung zu einer einkömmlichen Rendite, aber nicht mehr!!!”

Da eröffnete er mir “Ja, wir haben einen nordhessischen Sponsor (SMA) der würde uns den Wechselrichter spenden!”. Na also dass war doch ein Anfang. Ich bat Tarek um eine Bedenkpause zum recherchieren.

Meine Überlegung war, wenn ein Offenbacher einen Südhessen anruft und sagt er hat aus Nordhessen für ein Multi-Kulti Projekt eine Zusage erhalten, muß auch die PV Anlage Multi-Kulti sein!

Also hab ich in der Pfalz angerufen. Mit Matthias Willenbacher (Juwi) gesprochen und siehe da. Matthias (Juwi) beteiligt sich mit einer Spende und liefert die Module. Für die Planung und Montage waren leider keine Kapazitäten mehr vorhanden.

O.K. Nordhessischer Wechselrichter, Pfälzer Module jetzt brauchte ich nur noch einen Montagebetrieb. Da fiel mir natürlich mein Bayrischer (Entschuldigung Andreas!) mein Unterfränkischer Haus und Hof Solarmonteur Heger Energietechnik aus Großostheim ein. Andreas hat ja meine Repowerte PV Anlage montiert und heute Abend werde ich in Großostheim einen Vortrag halten!
Andreas hat sich mit seiner Crew (Klaus und Kai?) um den Hafen2 gekümmert und mir eine Planung und Kostenkalkuation zur Verfügung gestellt.

Mit diesen Unterlagen hab ich Tarek angerufen und er hat mich nach Offenbach zu Andrea eingeladen. Andrea schmeißt den Laden(Hafen2)! Ich hab nur einen Kaffee, ein Stück Kuchen und ca. zwei Stunden gebraucht und Andrea hat dem Projekt zugestimmt. Natürlich hat Tarek da viel mitgeholfen und heute ist die PV Anlage auf dem Dach! Natürlich noch in 2012 wegen der Vergütung!

Mit den Sponsoren Tarek, SMA, Juwi, Heger war dies ein einziges Vergnügen und ich mußte nur flüstern. Nochmals Dank an alle die geholfen haben und ich hab gehört am 1.5.2013 ist offizielle Eröffnung im Hafen2.
Da kann ich aber leider nicht vor Ort sein, wobei in der Nähe bin ich! Aber die Sonne schick ich auf jeden Fall.
Die haben nämlich tolle Ideen!

Dachflächen für PV

Ich glaub es nicht!

In Bayern hat es sich herumgesprochen, daß die Immobilien des Freistaat Bayerns für Photovoltaik geeignet sind! Für einen 1. April Scherz ist es 12 Tage zu spät. Um es als innovativ zu verkaufen ist es aber 10 Jahre zu spät.

„Die Immobilien des Freistaats Bayern sollen für erneuerbare Energien genutzt werden“ hat Dr. Markus Söder am 10.4. auf der Homepage veröffentlicht.

Ich gebe ja zu, damit wird endlich auch in Bayern das notwendige für die “Energiewende” getan. Wer also Dachflächen sucht kann sich an den Ausschreibungen beteiligen. Ich befürchte allerdings, dass da für die lokalen Initiativen wenig übrig bleibt.

Für mich sind diese Dächer natürlich auch uninteressant denn die eine Klausel in der Ausschreibung finde ich schon lustig:

“-Der Nutzer hat dafür zu sorgen, dass bei Bedarf das Dach vom Schnee geräumt wird” :-)

Ist PV Eigenverbrauch ungerecht?

Zu diesem Thema habe ich schon einmal geschrieben aber diesmal möchte ich provokativ feststellen wir Eigenverbraucher von Solarstrom werden ungerecht behandelt. Wir liefern Strom (z.B. 1 kWh) in das öffentliche Netz und wenn wir diese 1 kWh etwas später wieder aus dem Netz entnehmen zahlen wir mehr wie wir bekommen haben. Ich empfinde dies zumindest als ungerecht da ich das Invest für die Produktionsanlage getätigt habe und auch das Risiko trage. Wie ich im Detail zu dieser Aussage komme möchte ich anhand einer Umfangreichen Präsentation demonstrieren:

Zu jeder Folie habe ich eine kurze Erläuterung. Sollte ich etwas falsch sehen würde ich mich über Rückmeldungen freuen.

Folie 1: Auf dieser Folie sieht man die drei Ebenen die eine Rolle spielen. Oben links das Mittelspannungsnetz (braune Linie) die in der bisherigen Welt (ohne Erneuerbare Energien) immer den Strom an das Niederspannungsnetz (lokale Netz in grün) an einer Übergabestation anlieferte. Die Bewohner der Häuser waren “nur” Verbraucher keine Erzeuger.

Folie 2: Jetzt gibt es aber plötzlich Verbraucher die auch Storm erzeugen möchten! Das Haus unten links installiert eine Photovoltaikanlage.

Folie 3: Wenn jetzt die Sonne scheint…

Folie 4: produziert diese Photovoltaikanlage…

Folie 5: eine Kilowattstunde Strom.

Folie 6: Dies bedeutet, dass eine Kilowattstunde Strom weniger vom Mittelspannungsnetz abgenommen wird!

Folie 7: Diese eine Kilowattstunde “versickert” im regionalen Niederspannungsnetz. In irgendeinem der Häuser wird diese Kilowattstunde verbraucht. Wer diesen Solarstrom verbraucht kann nicht festgestellt werden. Wichtig ist aber, dass der Solarstrom so lange im Niederspannungsnetz verbraucht wird, bis die Summe aller Solarstromproduktionen, den momentanen Stromverbrauch überschreiten. Erst dann würde ein Stromexport in das übergeordnete Mittelspannungsnetz erfolgen. Diese Betrachtung schalte ich erst einmal aus, weil diese Situation derzeit noch nicht (zumindest bei mir in Bürstadt) und wenn dann nur wenige Stunden im Jahr vorkommen könnte.

Folie 8: Jetzt schauen wir uns den Stromverbrauch im PV-Haus an der in der Nacht erfolgt.

Folie 9: Wenn jetzt Strom benötigt wird kann der Solarbetreiber den Strom nicht von der PV Anlage beziehen!

Folie 10: Dieser Strom wird aus dem lokalen Stromnetz bezogen und …

Folie 11: diese Kilowattstunde Strom muss aus dem Mittelspannungsnetz bezogen werden.

Folie 12: Hier möchte ich eine Bilanz des Stroms vornehmen.

Folie 13: Unbestritten wurde eine Kilowattstunde vom Mittelspannungsnetz geliefert.

Folie 14: Eine Kilowattstunde wurde von einem der Verbraucher im Niederspannungsnetz verbraucht!

Folie 15: Der Bewohner des “PV Hauses” hat eigentlich keine Kilowattstunde verbraucht die irgendjemand geliefert hat! Er hat eine Kilowattstunde eingespeist und eine entnommen. In Summe null Kilowattstunden!

Folie 16: Jetzt möchte ich die Transportbilanz aufstellen.

Folie 17: Die Solarenergie wurde direkt vor Ort, regional auf die Solarmodule angeliefert :-) !

Folie 18: Die produzierte Kilowattstunde wurde im Niederspannungsnetz transportiert.

Folie 19: Verbraucht wurde diese Kilowattstunde regional, vor Ort in einem elektronischen Gerät.

Folie 20: Nachts muß natürlich der benötigte Strom im “PV Haus” vom Mittelspannungsnetz ins Niederspannungsnetz transportiert werden.

Folie 21: Was wurde jetzt eingespart?

Folie 22: Das Mittelspannungsnetz musste nur eine Kilowattstunde Strom liefern. Wir ersparen uns also “Übertragungskapazität” denn dieser Strom wird ja von irgendwoher geliefert. Aus meiner Sicht, ist dies eine echte Einsparung!

Folie 23: Jetzt möchte ich eine Kostenbilanz aufstellen. Der Einfachheit halber habe ich den lokalen Netzbetreiber mit dem Energieversorger gleichgesetzt. Denn wenn ich jetzt noch die unterschiedlichen Stromlieferanten ins Spiel bringen wird es wieder unübersichtlich und genau dies wollen ja die großen Konzerne. Strom soll nicht durchschaubar sein…
Der Stromverbraucher zahlt für seine verbrauchte Kilowattstunde 27 Cent. Also vollkommen unbeteiligt an der ganzen Verrechnung.
Der PV Anlagenbesitzer zahlt für seine Kilowattstunde ebenfalls 27 Cent erhält aber für seine gelieferte Kilowattstunde “nur” 19 Cent (16 Cent EEG und 3 Cent Umsatzsteuer). Es gibt also drei Rechnungen!

Folie 24: Der Lokale Stromnetzbetreiber hat also 35 Cent auf seinem Konto!

Folie 25: Der Photovoltaikanlagenbesitzer hat eine Kilowattstunde Strom geliefert und eine verbraucht. Auf seinem Bankkonto hat er aber ein Minus von 8 Cent!!!

Folie 26: Derjenige der nichts getan hat darf natürlich für seine Kilowattstunde 27 Cent zahlen…

Ich bin der Meinung, der PV Anlagenbesitzer muß berechtigt werden einen rücklaufenden Stromzähler zu installieren. Bei meiner PV Anlage würde dies bedeuten ich produziere im Jahr ca. 9.000 kWh Strom und ich verbrauche 3.500 kWh in meinem Haus. Dann bleiben noch 5.500 kWh Strom über für die ich eine EEG-Vergütung erwarte. Sonst nichts! Ich möchte keine Strom mehr kaufen müssen schließlich produziere ich mehr wie ich verbrauche. Warum sollte ich also theoretisch Strom einkaufen??? Jetzt freu ich mich auf eine rege Diskussion…

Solarindustrie wird zum Nettoenergieerzeuger!?

Für was amerikanische Unis Zeit haben! Wie wärs wenn ihr mal ausrechnet wann die Atomindustrie, die Kohleindustrie oder die Gasindustrie zum Nettoenergieerzeuger wird! Ich meine zwar dies wäre einfach zu berechnen. Denn ich glaube diese Industrien kommen niemals auf eine Nettoenergieerzeugung.

Jedenfalls die Schlauberger der Stanford Universität haben es in die Schlagzeilen gebracht. Endlich produzieren alle Solarmodule auf der Welt mehr Energie wie derzeit weltweit für die Produktion der neuen Solarmodule benötigt wird. Wobei das Wort produzieren auch schon wieder falsch ist. Die Solarmodule sammeln ja nur die Energie und speisen sie in das Netz ein! Umgekehrt wird die Energie ja in den Modulen gebunden.

Im Photon Newsletter bin ich auf die Stanford Berechnungen gestossen und im Newsletter wird zu Recht beschrieben, dass diese Berechnungen fast nur auf Schätzungen beruhen. Allein wenn die Energierücklaufzeit der Solarmodule niedriger angesetzt würden, wäre die solare Nettoenergieerzeugung bereits vor Jahren erreicht gewesen!

Aber was schreib ich da eigentlich, wen interessiert überhaupt was diese amerikanischen Universitätsgelehrten da veröffentlichen?

Graswurzel Treffen in Mannheim

Es ist mal wieder soweit. Gleich fahr ich los und treffe mich mit vielen Menschen die Ihren Beitrag zur Energieautonomie bringen. Vorbei mit den “luschdischen” Veranstaltungen wo ich zur Unterhaltung beitragen darf aber anschließend nix getan wird. Energiewende eben! Man dreht sich bis einem schwindelig ist und dann sagt man “es ist so kompliziert”!

In Mannheim bei MPS werden wir unsere Erneuerbaren Energien auftanken. In Gesprächen mit den Machern die das unmögliche geschafft haben. Mehr als 20% Erneuerbarer Strom in die Netze zu bringen. Diese Menschen werden heute und morgen die Basis legen um weiteren “Ökostrom” zu produzieren.

Es sind noch Plätze frei. Aber Vorsicht es besteht Ansteckungsgefahr. Wer mit diesen Menschen in Kontakt kommt, könnte infiziert sein und für Energieautonomie streiten. Ich kann aber sagen es macht Spaß kommt vorbei zu einer der kleinsten, aber feinsten KlimakonfeRENZen.

Infos zum DSC e.V. und zu meinem Stromspeicher gibt es natürlich auch. Allerdings erst mogen. Bis dann!

Voller Energie 2013

Es ist mal wieder so weit. MetropolSolar Rhein-Neckar veranstaltet seine jährliche Großveranstaltung in Mannheim. Dieses Mal findet die Veranstaltung am 15. und 16.3.2013 in der Dualen Hochschule (Hans-Thoma-Straße 40 Menseria) Mannheim statt. Jetzt gilt es sich anzumelden (pdf).

Da hat unser Geschäftsführer Daniel Bannasch zusammen mit Ursel Risch ein tolles Programm zusammengestellt. Natürlich bin ich auch wieder zu sehen. Sogar zweimal!

Zum einen werde ich was zum Deutschen Solarbetreiber Club e.V. (DSC) sagen. Dies wird im Bürgerforum stattfinden und zwar am 16.3.2013 um 11 Uhr. Moderiert wird das Bürgerforum von Christine Denz! Mit mir sind Gerd Oelsner LUBW, Karlsruhe, Nico Storz Geschäftsführer fesa Freiburg und Gerrit Horn Vorstand EOR, Kaiserslautern am Start.

Nach einer Kaffeepause gehe ich dann in in die Zukunftsforen und werde im Forum 13 “Innovative Technik” zu meinem Stromspeicher was erzählen. Hier moderiert Prof. Dr. Matthias Rädle von der Hochschule Mannheim. Ebenfalls innovative Techniken stellen Franz Schreier aus Heppenheim (Solar optimierte Gewächshäuser), Wolfgang Müller SIZ aus Neustadt (PV-Balkonmodule) und Timon Schumacher Heat2-Power, Mannheim (Abwärmenutzung zur Stromerzeugung) vor.

Und all dies zu einem äußerst attraktiven Preis. Wer da nicht kommt ist selber Schuld.

Deutscher Solarbetreiber Club e.V.

Ich war mal wieder ein paar Tage abgetaucht. Aber es gab auch viel zu tun ausserhalb des Blogs.

Ich hab mal wieder was Neues angefangen. Wobei der “Anfang” schon länger her ist. Zusammen mit einem Dutzend Solargetriebenen habe ich den Deutschen Solarbetreiber Club e.V. gegründet.

Wer jetzt glaubt dies war ein einfaches unterfangen der irrt gewaltig. Wir wollen schließlich keinen Club der in einigen Jahren bei hunderten Mitglieder “hängenbleibt” sondern wir wollen tausende Mitglieder. Bei mehr als einer Million Photovoltaikanlagen in Deutschland müsste dies doch machbar sein. Es waren viele Fragen zu identifizieren, zu diskutieren, zu beschließen und in die Satzung zu integrieren. Wobei unsere Gründungsmitglieder aus dem ganzen sonnigen Deutschland sich zusammensetzen und die meiste Kommunikation über Telefonkonferenzen stattfand.

Dass ich jetzt der Vorsitzende des Vereins bin war von meiner Seite aus nicht geplant. Aber wie immer wenn es was zu tun gibt und keiner den Hut in den Ring wirft muß ich meine Mütze werfen. Das war schon immer so!

Natürlich sind wir Gründungsmitglieder nicht in der Lage alleine aufzubauen. Wir haben habe den rechtlichen Rahmen geschaffen. Jetzt ist es an der Zeit, daß sich viele nach Ihren Möglichkeiten einbringen. Jeder mit seinen Talenten und finanziellen Möglichkeiten. Wir hatten immer wieder Diskussionen welcher Interessenverband unserer Satzung und unserer Zielsetzung als Vorbild dienen könnte. Wir haben keinen gefunden der die Besonderheiten der Photovoltaik auch nur annähernd abdeckt. Wer an den ADAC denkt wird sich vorstellen könnnen, dass wir uns nicht an einem Verein orientieren können der derzeit 20 Millionen Mitglieder hat und ein Potential von 40 Millionen Pkw vorweisen kann. Das Leistungsspektrum des Automobilverbandes kann allerdings auch auf die Photovoltaik übertragen werden. Natürlich langfristig gesehen…

Gestern ist mir allerdings die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. in die Finger gefallen die auf den ersten Blick mit 2 Millionen möglichen Waldbesitzer ein ähnliches Potential hat. Auch dort gibt es Waldbesitzer mit Mini Waldflächen und Waldbesitzer mit großem Waldbesitz. Da wir derzeit nur das Dutzend Gründungsmitglieder sind und nach dem ersten Aufruf sich mehr als 100 Interessenten gemeldet haben werden wir am nächsten Wochenende in Berlin besprechen wie wir die Interessenten in unsere Arbeit einbinden können.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit vielen sonnigen Menschen und die Diskussionen die wir führen müssen um in Zukunft in Berlin wahrgenommen zu werden. Es gibt viel zu tun, fangen wir an und diskutiert mit auf unserer Plattform im Photovoltaikforum.

Ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien kompliziert?

Er ist komplex.” Meint zumindest Prof. Dr. Claudia Kempfert.

Ich bin da ganz anderer Meinung. Jeder einzelne kann ganz einfach auf seinem privaten Haus eine Photovoltaikanlage bauen. Mit einem zusätzlichen Stromspeicher dazu, reduziert er seinen Stromverbrauch den er sich ausserhalb seines Grundstückes zukaufen muß auf ca. ein Drittel. Je nach Größe des Daches kann er zusätzlich (zeitversetzt) noch genügend Strom “exportieren” sprich verkaufen für diejenigen die keine PV Anlage auf ihrem Dach haben.

Diese Handlung kann jeder für sich entscheiden ob er diese Investition machen möchte. Wir haben noch mindestens zehn mal so viele Dachflächen (wie bisher bebaut) auf denen noch keine Photovoltaikanlage installiert ist.

Mit diesen Photovoltaikanlage bringen wir natürlich die Netze ganz schön ins rotieren. Aber sind wir mal ehrlich, dieses ewige gequatsche mit wenn und aber geht mir auf den Senkel. Setzen wir doch einfach diese ganzen Bedenkenträger unter Druck, indem wir so viele Solarmodule auf die Dächer installieren, dass überhaupt keine Zeit mehr bleibt um zu Blubbern sondern die Zeit genutzt werden muß um zu handeln. Gründe dafür gibt es genug.