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Flüchtlingspolitik

Mir geht das Video mit dem Mann und seinen vielen Kaugummis nicht aus dem Kopf. Wer sich am Ende des Videos seinen Tisch ansieht und überlegt, was hält die vielen Menschen davon ab aus ihrer Armut zu flüchten und ihr Glück woanders zu suchen, wird ziemlich ratlos dasitzen. Irgendwann werden mehr Menschen unterwegs sein, wenn der Reichtum der wenigen immer krasser und die Anzahl der Armen immer größer wird. Ihre Armut kann ja nicht größer werden.

Es ist unsere Aufgabe diesen Menschen zu helfen dort wo sie zu Hause sind. Hilfe zur Selbsthilfe. Aus meiner Sicht kann dies am besten durch die massenweise zur Verfügung Stellung von Solartechnik geschehen.

Bei Clean Energy habe ich zwei sehr gute Artikel zum Thema gefunden. Beide Artikel wurden vom Geschäftsführer Thorsten Preugschas von Soventix geschrieben. Die Überschrift zum ersten Artikel „Solarstrom in der Flüchtlingspolitik“ finde ich zwar etwas irreführend dafür sind die Aussagen Volltreffer. Noch konkreter wird Herr Preugschas in seinem zweiten Artikel „Eckpfeiler einer europäisch-afrikanischen Solarpolitik“. Da kann ich nur zustimmen. Meine einzige Ergänzung wir sollten nicht nur auf die Gesellschaft für internationale Entwicklung schauen sondern KIVA liegt so nah und wie (fast) jeden Tag erinnere ich an KIVA.

Wenn ich mir die Projektpipeline von Soventix anschaue kann ich nur anmerken, die sind richtig gut unterwegs…

Ohne großen bürokratischen Aufwand einfach einen Anteil (ab 25 Dollar) an einem Projekt finanzieren. O.K. heute war ich nicht in Afrika sondern in Südamerika genauer gesagt in Honduras. Dort habe ich Santos Esperanza beim Kauf einer „solar unit“ unterstützt und wenn sich noch einige finden dann kann sie das Solarsystem demnächst kaufen. Den Kredit will sie in 15 Monaten zurückzahlen. Auf geht’s!

Auch wenn ein Darlehen von 25 Dollar nur in Homöopathischer Größenordnung hilft, so gilt es doch weiter zu machen. Christfried Lenz sieht dies auch so und kämpft für ein Energiewende Beschleunigungskonzept. In seinem Gastbeitrag bei den Energiebloggern könnt ihr dazu mehr lesen.