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Wiederholungen

Wie oft muss ein Thema wiedergekäut werden bis gehandelt wird?
Aktuell schreibt die Süddeutsche „Klimawandel macht Überflutungen wahrscheinlicher„. Zitiert werden „Experten“ und „Forscher“ wie Sven Willner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die diversen Zahlen Kunststückchen erspare ich euch und verweise aber auf einen Artikel vom Juli 2016 Klimawandel vor meiner Haustür (Worms).
Dort wird inzwischen schon gehandelt. Es wird diskutiert und verändert was vor Ort zu tun ist, damit die Veränderungen des Wetters nicht zu viele Schäden anrichten. Konkret in Worms. Nicht für die ganze Stadt sondern überspitzt geschrieben „für jeden Kanaldeckel„.

Denn was nützt das unnütze Wissen wie „Allein in Brandenburg erhöhen sich die Hochwasserereignisse in den Jahren 2035 bis 2044 um das Achtfache“, wenn zeitgleich bei Starkregen der Regengulli um die Ecke das Wasser nicht mehr aufnimmt und die Brühe in deinen Keller läuft?

In Worms nennt sich das KLIK (Worms ist dabei) und KLAK (Worms handelt) und die Wormser waren Klimakommune im Juli 2017. Aber wenn die Süddeutsch und das PIK Forschungsinstitut meint, wir müssten mehr vom x-fachen (z.B. BaWü das 15-fache Risiko) wissen, dann sollen sie gerne diese Zahlenmonster wiederholen. Wir brauchen aber keine Zahlenspiele sondern viele KLAK’s wie in Worms die kontinuierlich an dem Problem Klimaveränderung arbeiten. Auch solche GroKoIsten wie Laschet sind verzichtbar.

Dass auch ich mich wiederholen kann möchte ich mit diesem Link auf Kilians Wutblogbeitrag beweisen.

Klimawandel vor meiner Haustür

Nein, damit meine ich nicht den „Starkregen“ der mich gestern von der Terrasse während des Abendessens in die Wohnung scheuchte.2016-07-12 19.12.59

Nein es geht um den Klimawandel vor meiner Haustür, belegt durch ein Gutachten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für unsere Nachbarstadt Worms. Da Worms nur 7 km neben Bürstadt liegt dürften alle Klimawandel Aussagen des DWD auch für Bürstadt gelten. Uns trennt ja nur der Rhein und eine Landesgrenze. Die Landesgrenze hat mit dem Klimawandel natürlich nichts zu tun. Der Rhein schon. Meine Befürchtungen sind nun mal Hochwasserschäden auch für uns Bürstadt. Schließlich ist die Hochwasser Rekordmarke am Ortseingang Zeuge einer Überschwemmung. Damals (1882) brach zwar der Schutzdamm (der inzwischen verstärkt und erhöht wurde) und es gab keinerlei Retentionsflächen aber mir erschien dies bisher als die größte Bedrohung für mich und meine Heimatstadt. Weiterlesen