Die rot, grün, gelben Kasper der CDU

Ich befinde mich ja momentan im Karnevalsmodus, sowohl auf der Bühne als auch später (am frühen Morgen in der Bar):

2015-01-25 02.04.04Trotz dieser enormen Belastungen 😉 möchte ich zum Wochenanfang mal wieder politisch werden.
Ich verstehe das politische gehacke der „kleinen“ Parteien untereinander nicht. Zu den kleinen Parteien zähle ich die FDP, Die Linke, die Grünen und die SPD. Das einzige politische Schwergewicht bei uns in Deutschland ist die CDU mit ihrem bayrischen Anhängsel.

Wenn ich die für mich zuständige politische Pyramide mir anschaue, dann bin ich total CDU regiert. Allerdings mit unterschiedlichen Juniorpartnern.

In der Kommune hat die CDU 14 Sitze und arbeitet mit der FDP (3 Sitze) zusammen.
Im Landkreis Bergstraße CDU 30 Sitze und 16 Grünen Sitze.
Das Land Hessen CDU mit 47 Sitzen und 14 der Grünen.Im Bund CDU 311 Sitze und die SPD mit 193 Sitzen.

Bei meinem Thema allerdings der Energiepolitik übernimmt die CDU keinerlei Verantwortung und ihre Koalitionsparteien lassen dies auch noch zu. Karnevalistische Züge nimmt dieses Verhalten momentan an wenn es um die Forderungen von RWE an das Land Hessen geht.

Wir erinnern uns Angela Merkel mit ihrem damaligen FDP Anhängsel hatten sich entschlossen den Atomkraftwerksbesitzer kostenlos eine verlängerte Laufzeit der Schrottreaktoren zu schenken. Kaum war dieses Geschenk ausgeliefert gab es in Fukushima ein Erdbeben und Angela ruderte zurück! Wer schon einmal versucht hat ein Ruderboot innerhalb kürzester Zeit zu wenden weiß, dass dies einiges an Geschick benötigt. Dieses Geschick hatten die damaligen Regierenden anscheinend nicht. Denn die Rechnungen werden den Bürgern momentan präsentiert.

RWE klagt in Hessen und nach und nach kommt ans Tageslicht wie unsachlich die damaligen Regierenden gehandelt haben. Die Umweltministerin Lucia Puttrich hat den Fachleuten einfach das Verfahren aus den Händen genommen. Jetzt wird ein Schriftverkehr zwischen Großmann (damals RWE Vorstand), Pofalla (damals CDU Kanzleramtsminister) und Bouffier (CDU Hessens Ministerpräsident) diskutiert.

Ein im Hessischen Parlament eingerichteter Untersuchungsausschuss soll klären wie die Stilllegung der beiden Atomruinen in Biblis ablief und wer die Verantwortung zu tragen hat.

Der hessische Untersuchungsausschuss würde gerne die Fachleute aus dem Bundesministerium anhören um Licht in das dunkle zu bringen. Dies wird jedenfalls so gegenüber den Bürgern kommuniziert.

Die derzeitige Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erteilt den Mitarbeitern einen Maulkorb. Sie spielt den Schwarzen Peter der schwarz/grünen hessischen Landesregierung zu und verweist auf die Fehler der damaligen schwarz/gelben Landesregierung. Die kleine Anhänge der jeweiligen Regierungen schieben sich momentan gegenseitig den schwarzen Peter zu und merken nicht dass der Schwarze Peter logischer Weise bei der CDU befindet. Die CDU ist und war schon immer der natürliche Gegner der Erneuerbaren Energien. Das Unwort des Jahrzehnts „Energiewende“ ist auf dem Mist der CDU gewachsen und momentan toppt Angela Merkel dieses Wort mit dem Begriff der „Atempause“ der Solarbranche, die in Deutschland längst erstickt ist. Ohne dass die CDU dies bemerkt oder akzeptiert hätte. Sechzigtausend Arbeitsplätze einfach weggeatmet!

Wenn in der Karnevalssitzung was schräg läuft springt der Sitzungspräsident ein. Er sagt seinem Elferrat wo es lang geht und der Büttenredner hat sowieso nur Rederecht. Bei unserer Bundeskanzlerin können wir da lange warten. Sie lässt es laufen. Die Aufklärung wer welchen Mist verzapft hat wird sich noch lange verzögern. Aber ich bin mir sicher irgendwann liegen die Fakten auf dem Tisch. Die Bürger werden die Zeche zahlen. Ich hoffe allerdings nur mit Geld und nicht mit ihrer Gesundheit.

Atomkraft ist und bleibt Menschen verachtend!

TaTaa! Das wars mal wieder für heute nicht aus der Bütt sondern in meinem Blog. Am nächsten Samstag ist wieder die Bütt dran. Ich freu mich schon wieder vor ausverkauftem Haus aufzutreten.

P.S.: Sehe gerade es aktuell weiter…
Twitter Tarek TSG

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