Atomwaffen – Büchel

Wenn momentan von Atomausstieg geschrieben wird dann steht meist die „zivile Nutzung“ dieser Menschenverachtenden Technik im Vordergrund. Wer sich aber mit dieser Materie näher beschäftigt der merkt im Hintergrund gibt es auch die anders Seite diesert Technik. Die militärische Nutzung der „Kerntechnik“. Gerne wird dieses Thema verniedlicht so auch in Wikipedia in der „Liste von Kernwaffentest’s„. Da wird eine Auswahl aller ober und unterirdischen Test’s aufgelistet und die beiden Massaker in Japan (Hiroshima und Nagasaki) werden in der Tabelle noch unter „Name Testreihe Bombe“ aufgeführt. Vielleicht kann ja einer der Leser diese makabere Überschrift ändern/ändern lassen? (ich habs mal probiert, sieht aber nicht gut aus?)

Wer in Wikipedia weiter liest stellt fest, diese Test’s wurden/werden vor allem durchgeführt um aufzuzeigen „wir sind eine Macht“, wir können Atombomben zünden. Wie hat ein bekannter Politiker mal zu meinem Entsetzen gesagt:Es geht immer darum wer hat den längsten!“

Wer jetzt denkt diese Atomwaffen haben mit uns in Deutschland nix zu tun der wird staunen. Mitten in Deutschland lagert die USA noch Atomwaffen. Die scheinen zwar „veraltet“ zu sein und zum Entsetzen der Bürger Initiativen, sollen diese Atomwaffen „modernisiert“ werden. Damit dies nicht geschieht rufen die Initiativen zur gewaltfreien Blockade an 65 Tagen in Büchel auf. Da diese Blockaden immer wieder gewaltfrei verlaufen wird davon wenig in den Medien zu lesen sein. Schade eigentlich, denn wer Atomausstieg ernst nimmt, der entfernt auch diese Waffen aus Deutschland. Denn Energiewende heißt auch Finger weg von Waffen die Massenvernichtungswaffen und Menschenverachtend sind!

Hier der Flyer der Bügerinitiative und wer möchte kann sich auch auf deren Homepage Büchel Atomwaffenfrei informieren.

Ein Gedanke zu „Atomwaffen – Büchel

  1. Rainer

    Was „Insider“ kaum verwundern dürfte, all diese „feinen Sachen“ benötigen die „friedliche Nutzung“ um überhaupt, oder jedenfalls in den „Genuss“ billiger Ausgangsstoffe zu kommen.

    Sicher könnte das Militär der Länder welche bereits über atomare Waffen verfügen, im notwendigen Maßstab die verschiedenen „Ingredienzien“ die z.B. für den Bombenbau „benötigt“ werden, wenig kostengünstig „erbrüten“ – „anreichern“ usw.

    Doch, warum teuer, wenn es auch billig und in einem viel größeren Maßstab „friedlich“ geht ? Warum teure Hartmetall (z.B. Wolfram) „Wuchtgeschosse“ entwickeln, wenn man gleich tonnenweise ein „Beiprodukt“ von „angereichertem Uran“ erhält. Ein „lobenswerter Recyclingprozess“, der uns erfreuen sollte. Hier kommt „DU“ ins Spiel – „Depleted uranium“ oder in deutsch „abgereichertem Uran“.

    Dieses Material hat einige Eigenschaften (jeder kann sich da selbst schlau machen) welche es beim „Panzer knacken“ geradezu unentbehrlich macht. Recht ungünstig ist die darauf folgende Kontamination der „Schlachtfelder“ die heute durchaus auch urbane Zonen sein können und immer häufiger auch sind. Oder Truppenübungsplätze, wo keine so recht weiß was damit sein könnte… Das Schöne an DU hat, als relativ niederwertiger Alphastrahler „nur“ wenig radioaktive Wirkung – jedenfalls solange man das Zeug nicht „inkorporiert“. Aber die gute Nachricht dabei ist, der Tod auf Raten (und andere unschöne Sachen) kommt „lediglich“, weil Schwermetalle (Uran – alle Isotope gehören zu den schwersten Metallen überhaupt) sowieso sehr, sehr ungesund sind. Viele wissen das von Blei, (übrigens ein irgendwie ein „kaputtes Uran“).

    „World depleted uranium inventory = 1.188.273 Tonnen (Stand 2008) USA : 480.000 / RU : 460.000 / F : 190.000 / UK : 30.00 / UK & D & NL : 16.000 usw. usf. (Zahlen aus dem englischsprachigen WIKI „Depleted uranium” )

    Ach ja, dieses Wundermaterial wird auch in der Panzerung verwendet – die Strahlung ist also nicht das ganz große Kriterium

    Fazit, Mensch unternimmt alles nur erdenkliche, um diesen Planeten „nachhaltig“ von sich selbst zu befreien….

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