Schäuble vergleicht Finanzkrise mit Mauerfall

“Die Finanzkrise wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer” sagt Schäuble in Spiegel Online. Da mögen Sie ja recht haben Herr Schäuble. Aber wie wäre es wenn Sie zu den Auswirkungen der Finanzkrise noch die Auswirkungen der Klimaveränderung dazunehmen würden? Dann würden Ihre Ratschläge vielleicht sogar in die richtige Richtung gehen.

“Die Wirtschaft springt gerade wieder an. Da müssen wir dafür sorgen, dass den Unternehmen ausreichend Kredite zur Verfügung gestellt werden können. Dafür brauchen die Banken mehr Eigenkapital – und da sind wir in Deutschland im internationalen Vergleich hintendran. Dafür bietet der Bankenrettungsfonds Hilfen.” Entscheidend ist doch was die Bank mit dem Geld macht. Da wären natürlich die Förderungen der Erneuerbaren Energien oder den Rückkauf der Bürger Ihrer Strom- und Gasnetze zu nennen.

“Die Finanzkrise wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer. Die Gewichte zwischen Amerika, Asien und Europa verschieben sich dramatisch. Und diese Entwicklung ist längst nicht zu Ende.”
Ich sag “”Die Klimakrise wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer und die Finanzkrise zusammen. Die Gewichte zwischen Amerika, Asien und Europa verschieben sich dramatisch. Und diese Entwicklung ist längst nicht zu Ende.”

“Nicht alle haben begriffen, was da schiefgelaufen ist und dass man so nicht weitermachen kann. Da haben viele den Unterschied zwischen einem gesunden Egoismus und Gier nicht verstanden. Diese Raffgier zerstört alles, und mich stimmt sehr nachdenklich, dass sie schon wieder um sich greift.” Klar Schäuble dies kennen wir von der Klimakrise auch.

“Für Banker oder Manager, die rumjammern, weil sie nur vier statt fünf Millionen Euro verdienen, fehlt mir jegliches Verständnis.” Herr Schäuble ich hab kein Verständnis für Nationen die im Überfluß leben und rumjammern wenn Sie den verhungernden Menschen ein paar Krümel abgeben sollen.

“Die Erfolgreichen haben auch eine besondere Verantwortung den Nicht-so-Erfolgreichen gegenüber: Sie müssen vermitteln, dass dieses System fair und gerecht ist. Und dafür braucht es ein gewisses Maß an Zurückhaltung. Damit unsere Gesellschaft zusammenhält, müssen ‘die da oben’ auch Verständnis für ‘die da unten’ haben. Das Gefühl, dass es in der Welt gerecht zugeht, darf nicht immer schwächer werden.” Die Erfolgreichen sind genau die, die das System (Klima) an den Rande des Ruins gebracht haben. Die Zurückhaltung die von Schäuble angesprochen wird könnte sich dermassen äußern, daß die “Erfolgreichen” mit gutem Beispiel voran gehen. In ihren Fabriken Energieeinsparen und Energieeffizienz an erster Stelle der Rationalisierung setzen.

Wenn Herr Schäuble sich mit seinem Umweltminister und Wirtschaftsminister mal zusammensetzen würde und die beiden Krisen Finanz- , Energie- und Klimakrise gemeinsam betrachten würde würdee ihm und seinen Kollegen vielleicht eine Energiesparlampe aufgehen.

Zu hoffen wäre es!

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