Atomstrom Lizenzen versteigern

Na toll da hat die Bundesregierung aber schnell reagiert. Der Experte Professor Doktor Justus Haudrauf Haucap hat diesen Vorschlag bei der letzten Anhörung in den Bart genuschelt und schon wird diese schöne neue Lösung in das Sommerloch gezerrt. Atomstrom Lizenzen unter vier Konzernen versteigern.

Versteigerungen wären doch sowieso die Lösung für alles. Zum Beispiel in der Gesundheitspolitik. Täglich werden 10 Herzoperationen versteigert. Wer bereit ist am meisten zu bezahlen der hat einen sicheren Platz im OP.
An jeder Tankstelle werden nur 10 Tankfüllungen pro Tag versteigert. So kriegen wir das CO2 Problem in den Griff und eine Wertschätzung dem Rohstoff Öl gegenüber. Wir könnten die Versteigerung als DokuSoap im Fernsehen zeigen. Natürlich nicht im Ersten oder Zweiten aber bei RTL! Oder Arbeitsplätze werden am Ende des Praktikums im Verhältnis eins zu zehn versteigert. Die neuen wissen nach dem Praktikum ja welch ein Paradies sie am neuen Arbeitsplatz erwartet. Wir könnten auch die Sitze im Parlament versteigern. Dort könnten wir es umgekehrt machen, wir fangen mit einem Monatsgehalt von einem Euro an. Selbst für einen Euro werden sich Leute finden die bessere Gesetze machen. Sie würden ja für die gute Sache arbeiten. ;-)

Die Gesetze werden ja schließlich nicht besser dadurch, dass man den gewählten Personen hohe Diäten zahlt.

Wie sieht denn das Gebot für die Atomstromlizenz aus.
Muss nur ein Betrag je produziertem GWh geboten werden?
Oder muss auch bereits für jeden Leukämiefall geboten werden?
Kriege ich als Anwohner einen Bonus für weitere Leiden angeboten?
Erhalten die PV-Anlagenbesitzer ein Angebot für entgangenen Gewinn?
Kann ich mitbieten und die Lizenz verfallen lassen?

Fragen über Fragen die wir sicherlich während des Sommerlochs (oder arbeitet die Bundesregierung schon am Jahresloch?) noch erklärt bekommen.

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