Balkonmodul „genehmigt“ – Denen zeigen wir es!

So jetzt haben wir es schriftlich unser Balkonmodul wurde vom Netzbetreiber schriftlich „genehmigt“ bisher hatten wir ja „nur“ eine mündliche „Akzeptanz! Damit haben wir den Beweis, dass es möglich ist ein Balkonmodul, Plug In System, Wandmodul oder Micro Photovoltaik System egal wie man es benennt sicher und legal an das Stromnetz anzuschließen. Wir nehmen keine Förderung, kein EEG und keinerlei Finanzielle Förderung in Anspruch!

Mail des Netzbetreibers:

„Die Unterlagen sind soweit geprüft und genehmigt !
Wir werden mit Ihrem Installateur  im laufe  der nächsten Woche einen Termin zur Inbetriebnahme vereinbaren .
Da die Anlage die erste ihrer Bauart  im Netzgebiet der ….. ist , werden wir sie als Pilotanlage an das Netz anschließen , bis weitere Netzwirtschaftliche- und Messtechnische Klärungen  auf Bundesebene abgeschlossen sind .
Desweiteren werden wir auf Kosten der ….. einen Zählerwechsel vollziehen , um eine eventuelle Bewertung durch Überschussenergien bewerten zu können .“

Der Netzbetreiber installiert sogar einen Strozähler auf eigene Kosten um die „Überschussenergie“ bewerten zu können.
Wir haben ein 250 Watt Modul installiert welches max. 250 Kilowattstunden im Jahr produziert die technisch bedingt zuerst im Haus genutzt werden und nur die „Überschussenergie“ wird in das öffentliche Netz eingespeist. Da wird es aber spannend wie der Netzbetreiber die kostenlos gespendete Energie in seiner Bilanz einstellt! 😉

Genehmigtes BalkonmodulIMG_0317

Parallel dazu hat der SWR2 einen Radiobeitrag zu unserem schönen Plug In Module gesendet. Besonders die schöne (aber nicht ganz gerechtfertige!) Bezeichnung „Stromrebellen von der Bergstraße“ läßt ein Grinsen auf meinem Gesicht erscheinen. Hört einfach rein es macht richtig Spaß. Höhepunkt der Hinweis vom 72 jährigen „Urmensch“ Friedrich (natürlich Metropolsolar Mitglied!) „Denen zeigen wir’s“

Hier als erstes die Anmoderation von Stephanie Ley:

Überall im Land glitzert es blau auf unseren Dächern!
Rund 1,5 Millionen Solaranlagen haben Häuslebauer zwischen Nordfriesland und der Zugspitze in den vergangenen Jahren installiert. Rein rechnerisch könnten mit der Energie 10 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden, informiert der „Bundesverband Solarwirtschaft“ in Berlin – Rekord in Europa!!! Und doch ist der Markt für die Solarbranche überaus schwierig.
Etliche Unternehmen gingen schon Pleite- nicht nur wegen der Billig-Konkurrenz aus China, sondern vor allem aufgrund immer neuer politischer Rahmenbedingungen. So bremst etwa die Novellierung des „Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ den Photovoltaik-Boom aus, da mit ihr die staatliche Förderung zusammengestrichen wurde. Dennoch wollen sich viele Bürger das „Heft nicht aus der Hand nehmen lassen“ und mit Solarenergie ihren Beitrag zum Klimawandel leisten!!!! Warum also nicht ganz auf staatliche Förderung verzichten und Solarstrom ausschließlich für den Eigenbedarf produzieren, fragen sich etwa die „Stromrebellen von der Bergstraße“. Ihre bahnbrechende Idee: „Solar to go – für jedermann“!

Offen bleibt die Frage: „Was hat Hermann mit den 200 Kerzen und den 100 Gulaschsuppen gemacht!“

Weiter gehts in Bensheim, da freut sich jetzt schon der Netzbetreiber!

Übrigens suchen wir noch Menschen die bereit sind mit uns den nächsten Netzbetreiber mit einem „Solar to go“ Modul zu beglücken. Schließlich ist dass Ziel Plug In Module legal bei jedem Netzbetreiber installieren zu können! Einfach melden, wir finden eine Lösung!

6 Gedanken zu „Balkonmodul „genehmigt“ – Denen zeigen wir es!

  1. Thomas

    Hallo,

    Glückwunsch zur Pilotanlage und zum gelungenen Radio Beitrag. Haben Sie einen Link oder ein Dokument wo Information zum “Solar to go” Modul zu finden sind?

    /Thomas

    Antworten
    1. Erhard Beitragsautor

      Hallo Thomas,

      am besten beim beim Solar Info Zentrum (S-I-Z) anrufen 06327 978680 oder Mail an „info(ät)s-i-z.de“
      Infos gibt es hier im Blog natürlich noch einiges am besten mit „Plug In“ suchen…

      Viel Spaß dabei

      Antworten
  2. heinbloed

    „Der Netzbetreiber installiert sogar einen Strozähler auf eigene Kosten um die “Überschussenergie” bewerten zu können.“

    Rumpelstilzchen: „Ach wie gut dass niemand weiss … :)“

    Wie weit ist eigentlich das EU-Parlament mit den Minianlagen gekommen? Die hatten letztes Jahr einen Plan zur EU-Vereinheitlichung der Anschlussgenehmigungen, ist da was draus geworden?
    Und welcher Ausschuss ist zustaendig?

    Danke.

    Antworten
    1. Erhard Beitragsautor

      Auf europäischer Ebene bin ich (Gott sei Dank!) nicht aktiv. Mir reicht es, sich mit den regionalen Netzbetreibern zu beschäftigen…

      Ich glaube aber, dass die nichts auf die Reihe kriegen werden. Die Plug In Module sind in verschiedenen europäischen Ländern (z.B. Holland) schon lange erlaubt.
      Der Deutsche Sicherheitsstandard (so wird mir jedenfalls erzählt) sei höher wie in Holland. Die Steckdose ist „doppelt abgesichert“ in Holland nur einmal…

      Es könnte aber auch sein, dass hier die Lobby der Netzbetreiber einfach stärker ist…

      Antworten
  3. Elektron

    Hallo,

    war es nun eine wirklich Plug&Play Installation, oder musste vor Ort Sicherungen/Leitung/Steckdosen/… montiert werden, also einen Eingriff in die Elektroinstallation?
    Wenn Ja, wer hat entschieden, dass Änderungen vorgenommen werden müssen?
    Wenn Ja, wer hat die Installation vorgenommen?

    Gruß Elektron

    Antworten
    1. Erhard Beitragsautor

      Hello Elektron,

      wir mussten einen Einspeisestromkreis installieren und haben einen Verwechslungssicheren Stecker (Wielandstecker) verwendet.
      http://www.sonnenfluesterer.de/2015/03/das-plug-in-system-von-s-i-z/

      Wir arbeiten aber an der „Solar2go“ Variante! Das geht aber nur Scheibchenweise!

      Wichtig ist durch diese Installation, wir haben den Beweis, dass vom Plug In System keine Gefahr ausgeht! Jetzt gehen wir dran mit einem Schukostecker zu arbeiten… Wir suchen Freiwillige 😉

      Antworten

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