Eins geht immer!

Ein Solarmodul kann jeder installieren oder installieren lassen! Deshalb habe ich mich in letzter Zeit so engagiert für die Realisierung von Solar to go eingesetzt. An jedem Haus, in jeder Mietwohnung ob Land oder Stadt ein Plätzchen findet sich immer um ein Solarmodul in der Größe 1 Meter auf 1,60 Meter pro Haushalt zu installieren. Jeder kann es und für jeden macht es Sinn! Ohne EEG Vergütung nur zur Stromproduktion für seinen eigenen Gebrauch! Die Sonne liefert die Energie und das Plug In Solarsystem wandelt die Sonne in Wechselstrom für den eigenen Haushalt. Ohne viel Papierkram, nur bei der Installation sind einige Dinge zu berücksichtigen.

Vor allem auf der elektrischen Seite sind einige Dinge zu beachten, aber wer es wirklich will der kann diese Voraussetzungen auch erfüllen.

Bei „Solar to go“ verzichten wir bewusst auf die EEG Einspeisung indem wir das Solarsystem nicht fest mit dem Haus verbinden. Die Einspeisung erfolgt über einen Stecker. So kann jederzeit das Plug In Solarsystem von einem Mieter in die neue Wohnung mitgenommen werden. Einfach Stecker aus der Steckdose raus und das Solarsystem mitgenommen. Bisher haben wir einen „verwechslungsfreien“ Stecker verwendet, der nur in die dafür vorgesehene Steckdose passt. In anderen Ländern ist es bereits möglich auch über eine Schuko Steckdose einzuspeisen. Bei unserer Installation haben wir eine Absicherung des Einspeisestromkreises von 16 Ampere auf 10 Ampere herabgesetzt. Damit erreichen wir, dass die Sicherung bereits bei einer Stromstärke von 10 Ampere auslöst! Der Stromkreis wird unterbrochen beim Überschreiten von 10 Ampere. Wenn es bisher möglich war an dieser Steckdose Geräte zu betreiben die eine Stromstärke von bis zu 16 Ampere benötigten, dann ist dies natürlich eine Einschränkung. Aus unserer Sicht aber eine akzeptable. Wenn das Plug In System bei Sonneneinstrahlung zusätzlich 1 Ampere zur Verfügung stellt könnte maximal Geräte bis zu 11 Ampere betrieben werden ohne dass die Sicherung auslöst. Da die verlegten Kabel bisher schon bis 16 Ampere ausgelegt waren kann es zu keiner gefährlichen Überlastung kommen. So jedenfalls verstehe ich die Sache…

Wir verwenden trotzdem noch einen „Einspeisestromkreis“ also ein Stromkabel an dem nur eine Steckdose angeschlossen ist. Damit kann nur das Plug In Solarsystem an den Einspeisestromkreis angeschlossen werden.

Würde eine normale Schukosteckdose verwendet könnte dieser Einspeisestromkreis dadurch umgangen werden, durch das einstecken einer Mehrfachsteckdose! Wir gehen aber davon aus, dass unsere Plug In Solarsystem Käufer wissen auf was sie sich dann Einlassen.

Sollte kein separat abgesicherter Einspeisestromkreis in der Wohnung vorhanden sein, könnte dieser durch stilllegen von Steckdosen und weiterbetrieb von nur einer Steckdose erzeugt werden. Es geht also immer!

Natürlich muss der Wechselrichter (AEconversion) die Regeln der Technik (TAB, VDE-AR-N 4105) erfüllen. Damit ist z.B. gewährleistet, dass beim ziehen des Steckers bereits nach 0,1 Sekunden kaum noch Spannung auf den beiden Kontaktstiften anliegt.

Der überschüssige Strom fließt immer in das öffentliche Netz! Verboten ist es einen Stromzähler weiter zu benutzen der sich im Einspeisefall rückwärts dreht. Er muss ersetzt werden durch einen Stromzähler mit Rücklaufsperre. Dann fließt zwar immer noch der Strom in das öffentliche Netz, aber der Zähler nimmt dies nicht zur Kenntnis. Damit gibt es auch keine Vergütung für diesen Strom. Der lokale Netzbetreiber bedankt sich für diese Stromspende.

Der Plug In Käufer erhält vom Verkäufer (z.B. Solar Info Zentrum (S-I-Z)) ein Anzeigeformular für den Netzbetreiber, welches der Plug In Solarsystem Betreiber an den Netzbetreiber senden muss. Aber dies ist ja nur Formsache. Entscheidende Voraussetzungen sind die Nutzung des Einspeisestromkreises und die Erfüllung der VDE-AR-N 4105 um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Neben dem elektrischen ist natürlich auch die ordnungsgemäße Anbringung zu beachten. Aber da möchte ich aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten heute nicht drauf eingehen. Eines kann ich aber schon verraten. Eines der nächsten Module wird nicht am Balkongeländer installiert werden. Da die Balkonnutzung durch die Mietergemeinschaft erst genehmigt werden müsste und dafür haben wir momentan keine Zeit. Schließlich wollen wir möglichst schnell viele Netzbetreiber testen wie sie mit Plug In Solarsystem Betreibern umgehen…

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