Der nächste Atomunfall kommt…

…besser heute als übermorgen!

Diese Aussage ist nicht zynisch sondern logisch.
Wer für den Ausbau der Erneuerbaren Energien eintritt muss sich eingestehen:
dass ganze Geschreibe, Gutachten, Vorträge, Blogbeiträge und was weiß ich noch was schon alles pro Erneuerbare Energien gemacht wurde, bei weitem nicht so viel hilft wie der nächste Atomunfall.
Je schneller der nächste Gau kommt umso besser! Es wäre doch naiv zu denken, nur weil in Deutschland eine Handvoll Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, es weltweit bei über 400 Schrottreaktoren keine Atomkatastrophen mehr gäbe. Es wird sie geben. Die Frage ist nur wann, warum und wo. Eine weitere Frage wird sein, reicht eine Atomkatastrophe aus um weltweit komplett auszusteigen oder brauchen wir noch zwei, drei…. zehn, zwanzig… Atomkatastrophen?
Wohlgemerkt, wenn es nach mir ginge könnten wir weltweit sofort alle AKW abschalten!

Nach Tschernobyl (vor 30 Jahren) entstand (fast nur in Deutschland?!) die AntiAtom Bewegung. Nach Fukushima (vor 5 Jahren) wurden in Deutschland Atomkraftwerke abgeschaltet.

Seit dem Beschluss auch die weiteren acht Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten, werden von der CDU/CSU der Ausbau der Erneuerbaren Energien massivst bekämpft.
Sie denken noch atomar und nicht erneuerbar!
(Natürlich gehören auch FDP und AfD zu diesem Klientel, haben aber Gott sei Dank wenig bis nichts zu bestimmen!)

Die aktuelle Kauderwelsch Nachricht dazu passt genau in meine Aussage, wie die Aussage von Peter Stephan (hessische energiepolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion) von vor dreieinhalb Jahren hier in Bürstadt
“Stephan stellte abschließend noch die interessante These auf, dass man in einigen Jahren, falls das Problem der Endlagerung geklärt sein sollte, wieder über die Kernenergie nachdenken könne.”

Die Anhänger dieser unsäglichen Technik hängen immer noch an ihr und ihnen ist jedes Mittel recht (auch einwirken auf Journalisten) die Erneuerbaren Energien flach zu halten. Diese Menschen überzeugen wir nicht mit Reden, Statistiken und Gutachten da hilft nur die „biologische Lösung„. Wenn dann 2020-2022 das Abschalten der restlichen deutschen AKW’s ansteht wird es spannend…

Dass wir mit weiteren Atomunfällen rechnen müssen zeigt sich auch an zwei weiteren aktuellen Nachrichten.
Da ist zum einen der Mitarbeiter der zu faul ist seinen Job zu machen und einfach Formulare ausfüllt, ohne die notwendigen Sicherheitsprüfungen auch tatsächlich auszuführen. Er bürgt mit seiner Unterschrift die keinen Cent wert ist! Drecksack eben!!! Da war schon immer meine Aussage, dass sicherlich 99,9 % der AKW Mitarbeiter sich ordentlich benehmen und ihr Bestes geben. Aber Nullkommaein Prozent „faule Säcke“ können den Gau ausmachen und die gibt es nun mal in jedem Betrieb.

Die zweite Meldung besagt, dass der Paris-Attentäter Salah Abdeslam auch Bilder und Informationen über das Atomforschungszentrum Jülich in seiner Wohnung hat. Auch Drecksack aber mit politisch/religiösem Hintergrund.

Wer jetzt meint ich möchte hier alle verrückt machen den frag ich warum wurden nach den Anschlägen in Brüssel „alle für den Betrieb nicht unbedingt notwendigen Mitarbeiter zunächst nach Hause geschickt“?
Warum wohl? Alle Betreiber wissen um das menschliche Risiko!

Alle Wissen es!
Der nächste Atomgau wird kommen.
Ob eine Naturkatastrophe vorausgeht, ein Mitarbeiter grad mit seinem Handy beschäftigt ist oder ein Terrorist in den siebten Himmel seiner Glaubensgemeinschaft aufsteigen möchte.
Wie bereits oben beschrieben ich glaube nicht, dass ein Gau ausreicht! Wir werden noch mehrere brauchen. Wenn nicht sogar viele.

Alles andere ist naiv!

Ein Gedanke zu „Der nächste Atomunfall kommt…

  1. heinbloed

    OT
    Betr. Balkonmodule in der EU

    Das EU Parlament hat endlich die EU Kommission aufgefordert Mikrogeneratoren (dazu gehoeren auch Guerilla PV-Anlagen) einheitlich zuzulassen.
    Gefordert wird eine Orientierung an bereits bestehen best practice Methoden ( die gibt es bisher expliizit nur in der Schweiz, Portugal und in den Niederlanden) und eine kostenguenstige und schnelle Umsetzung der Installationen.

    Ab Punkt 20

    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:52013IP0374

    und die offizielle Uebersetzung ins Deutsche:

    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN-DE/TXT/?uri=CELEX:52013IP0374&from=EN

    Jetzt kann es hoechstens noch wenige Jahre dauern …. seufz.
    Aber es geht doch voran.

    Antworten

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