Vom Hessischen Energiegipfel ins Tal der Tränen

Angeregt durch eine Pressemitteilung von Timo Gremmels (SPD) möchte ich mich ebenfalls zu den Hessischen Entwicklungen nach dem Energiegipfelchen äußern. Bereits während des Energiegipfelchens habe ich mich ja schon gewundert wie wenig Ehrgeiz Frau Puttrich hatte „das mögliche“ zu tun. Jetzt sehen wir, daß auch ohne zusätzliche Unterstützung von der Hessischen Landesregierung die Hessen immer noch pro Photovoltaik agieren. Zu Zeiten des Energiegipfelchens (vor gut einem Jahr) hatte Hessen 920 MW Photovoltaikleistung installiert. Inzwischen sind es laut Energymap.Info immerhin schon 1.347 MW (Stand 10/2012) die wir in Hessen installiert haben. In einem Jahr also mehr als 400 MW Photovoltaik installiert. Wenn wir „weiter so“ also jedes Jahr 400 MW hinzu installieren sind in 5 Jahren die restlichen 2.000 MW auch in Hessen am Netz! Frau Puttrich hat aber nur 3.300 MW bis 2020 als Ziel ausgegeben. Dies würde mal wieder bedeuten Frau Puttrich muß die Solarenergie weiter bekämpfen!

Ich für mein Teil meine, es wäre genug. Ende 2013 sollten wir dem traurigen Schauspiel ein Ende bereiten und schwarz/gelb auch in Hessen abwählen. Für die Energieautonomie ist dies die schlechteste Farbkombination die man sich vorstellen kann.
Meint jedenfalls der Sonnenflüsterer…

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