Plug In beim Rheinland Pfälzischen Wirtschaftsministerium

So jetzt kann jeder der meint es wäre illegal ein Plug In zu betreiben das Rheinland Pfälzische Wirtschaftsministerium verklagen. Die haben gleich zwei Mikro Photovoltaik Systeme von Wolfgang an der Steckdose. Ich bin mir aber sicher, dass es so weit nicht kommen wird. Der Strom wird vor Ort verbraucht und die Module sind ausserhalb des Gebäudes installiert. Bei Eveline Lemke hat Wolfgang natürlich eine engagierte Protagonistin der Erneuerbaren Energien gefunden die auch ihm einiges zu erzählen hat.
Einweihung Plug-In-Solaranlage 22.05.2015
Foto: Wirtschaftsministerium RLP

Es sieht zwar hervorragend aus wenn die Ministerin eine elektrische Bohrmaschine bedient, aber wer genau hinsieht merkt dass es zwei Steckdosen gibt. Eine zum Einspeisen von den Plug In Modulen und eine zum entnehmen von Strom… So ist es ordentlich. Der eingespeiste Strom läuft über den Sicherungskasten direkt zur Bohrmaschine!

Einweihung Plug-In-Solaranlage 22.05.2015
Foto: Wirtschaftsministerium RLP

Hier das Foto mit allen Beteiligten. Wirtschaftministerin Eveline Lemke, Wolfgang Müller und die beiden Mikro Photovoltaik Systeme.
Einweihung Plug-In-Solaranlage 22.05.2015
Foto: Wirtschaftsministerium RLP

Weitere Fotos findet ihr bei Flickr auf dem Kanal des Wirtschaftsministeriums.

3 Gedanken zu „Plug In beim Rheinland Pfälzischen Wirtschaftsministerium

  1. Martin Jendrischik

    Super! Ich bin großer Fan der Steckdosenmodule, weil ich einen der Pioniere aus diesem Bereich (Holger Laudeley) beruflich gut kenne. Ich plädiere bei den Modulen aber für die Lösungen, die nur dann Strom abgeben, wenn dieser auch wirklich im Haushalt gebraucht wird. Es macht keinen Sinn,immer die Energie zu produzieren und kostenlos ins Netz einzuspeisen.

    Denn: Der lokale Netzbetreiber oder Energieversorger bekommt die Energie quasi geschenkt und verkauft sie für 24 oder 28 Cent an den nächsten Nachbarn weiter. Das kann eigentlich nicht gewünscht sein, wenn man für eine demokratische, dezentral organisierte Energiewende ist.

    Aber es gibt auch einen technischen Grund: Die Planbarkeit muss gegeben sein. Daher sollten Steckdosenmodule auch beim Netzbetreiber angemeldet werden, damit sich dieser erklären kann, warum er real weniger Energie liefern musste als geplant. Das macht bei 5 Modulen noch keinen großen Unterschied, kann aber in der Zukunft noch viel mehr ausmachen!

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  2. Erhard Beitragsautor

    @Julian
    Deine Frage hab ich in einem neuen Blogeintrag beantwortet. Schuko Stecker 🙂

    @Martin
    Die Stromverschenkerei kann durch den Kauf einer Batterie die über eine Schuko Steckdose angeschlossen wird vermieden werden. Ich propagiere dies derzeit nicht, weil ich mich voll und ganz auf die Solar2go Kampagne konzentriere. Aber dein Einwand ist korrekt.

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