Steckdosenmodul von vor 25 Jahren

Damals, ja damals da konnte man noch den Photovoltaikstrom vom Dach direkt indie Steckdose einspeisen. Damals heißt in den Jahren 1990 bis 1993 wurde diese Art Photovoltaikanlagen in Betrieb zu nehmen vom Verein Sonnenkraft Freising propagiert.

Die Netzbetreiber hatten damit kein Problem denn die Photovoltaikanlage rechnete sich nicht und hat somit wenig Nachahmer gefunden. Trotzdem war es damals erlaubt in die Steckdose einzuspeisen. Dies hat mir mein Freund Prof. Ernst Schrimpff gerade in einem Telefongespräch wieder bestätigt. Erst als Jahre später die Anlage auf über ein kWp erweitert wurde, musste die Anlage am Sicherungskasten angeschlossen werden. Netterweise hat Ernst mir die komplette Anlage in Bildern zur Verfügung gestellt.

Beim ersten Foto bitte ich alle Sicherheitsbeauftragten von Solarteuren mal wegzuschauen. Nette Jungs auf dem Dach oder? Leider kenne ich nicht die Namen aber sicherlich sind die meisten auch heute noch im Solargeschäft?Ernst Dach

Foto von links gesehen Michael Albrecht, Martin Hillebrand, Arne Schrimpff, Werner Hillebrand und Johann Winner. Martin und Werner Hillebrand sind in der Energiegenossenschaft Freisinger Land im Vorstand. (zugefügt am 21.7.2015)

Nachdem ihr den Solargenerator gesehen habt jetzt den Wechselrichter mit Ferraris Zähler und der Einspeisung direkt in die Steckdose.

Ernst Einspeisung

Man beachte vor allem die Installation „im Grünen“ mit nettem Wechselrichtertischchen. Den Wechselrichter kann man schon den 90iger Jahren zuordnen, die Ferraris-Zähler werden weniger sind aber heute noch im Einsatz und die Steckdose ist zeitlos und keiner Zeit zuzuordnen.

Ebenfalls zeitlos ist die Grafik mit der die Freisinger den Bürgern die Technik näher brachten. Einfach einfach. Oder?

Ernst Grafik

So kehren wir heute wieder zurück zu den Anfängen. Wir produzieren Strom auf dem Dach und speisen ihn in die eigene Steckdose ein. So wie damals vor ca. 25 Jahren.

Eine kleiner Rückblick auf meinen Freund Prof. Ernst Schrimpff sei mit diesem Artikel wieder aufgefrischt und auf dem einen Foto ist auch ein „alter Bekannter“ zu erkennen. Rainer Baake! Heute wie damals Staatssekretär. Damals beim Jürgen und heute beim Sigmar…

3 Gedanken zu „Steckdosenmodul von vor 25 Jahren

  1. Erhard Beitragsautor

    Hallo Timon,
    da hast du was falsch verstanden oder ich habs nicht deutlich genug geschrieben! 😉

    Rainer Baake ist im verlinkten Beitrag zu sehen.
    Ernst Schrimpff hat mir inzwischen die Namen der jungen Männer gemailt. Ich hab sie in den Artikel eingefügt.

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  2. Alexander

    Und in den Jahren in denen das sooooo gefährliche selbst gebastelte Steckdosenmodul angeschlossen war, ist das Häuschen wie oft abgebrannt? Wieviele Menschen haben sich tödliche Stromschläge geholt?
    Wie war das mit Atomkraftwerken in den letzten 3 Jahrzehnten?
    Noch Fragen?

    Antworten

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