Balkonmodule gehen ab wie…

Ja was soll ich da schreiben?
Wie eine Rakete? Wie Harry? Wie es die Energieversorger nicht wollen?

Auf jeden Fall erlebe ich bei meinen Mail Aufräumaktivitäten, dass sich am Markt einiges bewegt. Gut, die Energieversorger kriegen dies nicht mit, weil viele Käufer der Plug In Module die Guerilla PV Variante bevorzugen. Mir soll es recht sein. Wer die Bürger mit Bürokratie überzieht muss sich nicht wundern, wenn er den Kontakt zum Bürger verliert. Was kann man auch gegen solch eine schöne Photovoltaikanlage haben?

zwei Module

Der Eigentümer allein soll für sich entscheiden ob er auf diesem Dach Solarmodule zur Stromgewinnung betreibt. Was den Netzbetreiber dies angeht versteh ich nicht! Bevor die Nörgler wieder aktiv werden, ihr wisst ja noch nicht einmal was dies für eine Anlage ist! Eine Plug In Anlage, eine Guerilla PV oder eine Mini-PV über EEG angemeldete Anlage? Da keiner von euch das Rätsel lösen kann, haltet euch mit Kommentaren zurück.

Wichtig ist die beiden Module produzieren Strom, der weder durch Kohlekraftwerke noch durch Atomkraftwerke dreckig erzeugt werden muss. 🙂
Überlandleitungen braucht er auch nicht! Ätsch!

Aber nicht nur neue Photovoltaik Bilder sind in meinem Mailkorb gelandet. Es gibt auch einen neuen Hersteller. Genieße den Tag oder wie der Lateiner sagen würde „Carpe diem„! Genieße den Sonnentag mit einem Minikraftwerk.
Dort bin ich auch auf einen Wechselrichter von der Firma Letrika gestoßen. Scheint ganz interessant zu sein. Auf jeden Fall werde ich den Hersteller in die nächste überarbeitet Auflistung aufnehmen. Aber gemach, so schnell ist der alte Sonnenflüsterer nicht.

Bei meinem Freund Wolfgang Müller vom Solar Informations Zentrum (kurz S-I-Z) hab ich zu meiner Freude eine vollkommen neuen Internetauftritt gefunden. Richtig schön aufgeräumt obwohl Wolfgang ja ein wahnsinnig breites Angebot an alternativen Energien bietet. Ausserdem bietet er das „Oma und Opaleichte“ Solarmodul an. Ich hatte ja angemahnt, dass auf dem Wochenmarkt (Solar2go! eben) kein Mensch ein 1,60 Meter großes Modul kauft. Die „halben Module“ dagegen passen in jedes „größere“ (ich fahr Smart!) Auto. Klasse auch im S-I-Z geht’s mit den Plug In’s voran.

Die Österreicher „Simon“ Minikraftwerke sind ja auch aus der Prototypen Fertigung raus und liefern! Mit „zwei“ Händlern kann man wirklich „alle Händler auf einen Blick“ sehen. Da sind die Österreicher noch ausbaufähig…

Auf jeden Fall zeigt sich die Module werden inzwischen immer professioneller angeboten. Allerdings zeigt sich auch, dass die traditionelle Energiewirtschaft vor sich hin pennt und die Entwicklung verschläft. Für heute soll es mal reichen. Schließlich muss ich auch mal Zeit haben zum recherchieren und meinen Energieausweis für meine „alte fast verkaufte Hütte“ muss ich auch noch abholen. Mit dem Rad bei tollem Sonnenschein!

Wer noch was lesen will kann bei meinen Blogger Kollegen von Top 50 Solar nachlesen wie es zum Namen Guerilla PV kam und wie die Community dieses Thema diskutiert!

2 Gedanken zu „Balkonmodule gehen ab wie…

  1. Daniel

    Die Steckdosenmodule werden kommen! Da können die EVU’s ruhig weiter schlafen, oder das Thema ignorieren, torpedieren, was auch immer. Kooperieren oder gar unterstützen wäre ein cleverer Weg, z.B. als Instrument zur Kundenbindung. Aber da mahlen die Mühlen der Konzerne doch arg langsam. Wir befeuern das Thema gerade mit einer eigenen Kampagne und wollen eine Bevölkerungsgruppe für die Mikro-Photovoltaik begeistern, die bisher eher kaum Bezug zur PV hat. Ob Guerilla mit Stecker oder den laaaaaaaaaaaaangen Weg per Anmeldung und TA-konformer Installation ist dann jedem selbst überlassen. Wir wollen vor allem aufklären, dass es die Technologie gibt, dass sie gut und sicher und rentabel betrieben werden kann. So wie in vielen europäischen Ländern auch.

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  2. John Doe

    Energiewende….
    Für all die, die hohe Stromrechnungen akzeptieren…. bitte, ich machs nicht mehr mit.

    Ich setze daher darauf die Kosten zu drücken. Plan ist eine 520 Wp Anlage aufzubauen. Diese werde ich nach allem was ich hier lese inoffiziell betreiben.
    Solange wir damit die Jahresabrechnung effektiv beeinflussen können ist mir das recht.
    Ich frage mich wieviele wohl solche Anlagen betreiben…wer kann schon sagen, ob es ein Inselsystem ist. Keiner.
    Weiter so denjenigen die sich „Solar2go“ engagieren. Ich hoffe auf positive, überregionale Effekte.

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