4.400 Euro für ein kWp im Jahr 2013!

In Deutschland würde dieser Preis im Januar 2013 zu Lachanfällen führen. Vor allem wenn ich von einer 25 MW Freifläche spreche. In Ecuador wird aber momentan genau zu diesem Preis und einer Einspeisevergütung von 30 Eurocent eine Photovoltaikanlage gebaut! Der Investor scheint aus Kanada zu kommen. Na Klasse, mit der Sonne von Ecuador macht ein Investor aus Kanada seine Geschäfte! Leider kann ich nicht erkennen wer die Kosten für die “Einspeisevergütung” von 30 Eurocent trägt. Vermutlich die Bürger von Ecuador…

Zur Erinnerung in den Jahren 2003 – 2005 bauten wir in Bürstadt eine 5 MW Anlage auf dem Dach einer Spedition für 4.600 Euro je kWp!

Hier zeigt sich wieder einmal wie wichtig es ist, dass Bürger vor Ort sich um Ihre Energieautonomie kümmern. Natürlich müssen diese Bürger ein entsprechendes Einkommen haben. Der deutsche Begriff dafür, dürfte Mittelstand sein… In Deutschland wären wir in der Lage eine 25 MW Freiflächenanlage zu 1.000 Euro je kWp zu bauen! Aber nur weil Bürger vor Ort sich um die kosteneffiziente Installation kümmern, weil Banken bereit sind Darlehen zu geben und weil es einen Käufer Markt auf dem Modulmarkt gibt. All dies ist in Ecuador nicht vorhanden. Der Fremdinvestor kommt mit seinem Kapital nimmt sich die Fläche vor Ort, bringt die Technik mit und greift sich 30 Euro Cent je kWh von den Ecuadorischen Bürgern ab. So will ich es nicht! Ich möchte ein dezentrale Energieversorgung mit dem Kapital der Bürger vor Ort die mit einer Verzinsung ihres Kapitals einverstanden sind die einem “ehrbaren Kaufmann” Ehre macht. In Deutschland praktizieren wir dies seit mehr als einem Dutzend Jahren. Dem EEG sei Dank!

Ergänzung!
Ich sehe grad beim Photovoltaik-Guide wurden heute die aktuellen PV Preise für 2012 in Deutschland für eine 100 kWp Anlage veröffentlicht. In Ecuador wird der dreifache Preis gezahlt! Es ist doch klar, daß in Ecuador sich einige ordentlich Geld in die Tasche stecken! Oder?

The same procedure as every year!

Bei Dinner for One kann man ja selbst nach Jahren noch lachen. Was aber die Bundesregierung momentan Jahr für Jahr eine Show abzieht läßt einem das lachen selbst in der Faschingszeit vergessen. In 2012 haben uns die Röslers, Röttgens und Altmaiers ein halbes Jahr lang im ungewissen sitzen lassen. Keiner wußte, wie hoch wird die Einspeisevergütung sein. Ein halbes Jahr konnten keine Aufträge in der Photovoltaikbranche verbucht werden. Jeder Investor wollte schließlich wissen wieviel Einspeisevergütung er die nächsten 20 Jahre bekommen wird.

Jetzt da Peter Altmaier erneut einen unausgegorenen Schnellschuß in die Landschaft schießt, blüht der Branche ein erneuter Auftragseinbruch auf lange Zeit. Inclusive Pleiten, Insolvenzen und verlorenen Arbeitsplätzen. Ich kann mich auch gleich auf Altenteil zurückziehen. Wem soll ich denn noch was über Photovoltaik erzählen? Was soll ich den Interessierten antworten wenn Sie fragen wie es weitergeht? Soll ich Märchen aus der Vergangenheit erzählen?

Egal wie groß oder klein der Misthaufen von Ideen des Peter Altmaier ist, er bewirkt eines: Es wird keine Aufträge mehr für den Bau von Photovoltaikanlagen geben. Wer heute baut kann ja nach seiner Ankündigung mit zusätzlichen Kürzungen rechnen! Bis August 2013 möchte der “EnergieAugust” der Kanzlerin am Gestz rumeiern.

Dann würde der dicke Herr sich bequemen und der Branche sowie den Investoren wieder 6 Monate Zeit geben um Umsatz zu machen. Er hat es auf jeden Fall geschafft der Solarbranche einen erneuten Tiefschlag zu versetzen. Wir können es ihm nur danken in dem wir ihn, seine CDU Kollegen und seinen Regierungspartner aus der FDP abwählen. Vorher wird es keine kontinuierliche Entwicklung der Photovoltaik mehr geben.

Ich bin mir noch nie so belogen/betrogen vorgekommen wie von dieser Regierung die ständig von Energiewende redet aber auf das Energie Ende der Erneuerbaren Energien hinarbeitet!

EEG Umlage für Alle

Ja die umgestaltung unserer Energieversorgung kostet Geld. Langfristig werden die Erneuerbaren Energien natürlich kostengünstiger sein aber jetzt sind Kosten zu tragen die den Ausbau von Erneuerbaren Energien unterstützen. Die Umlage der Mehrkosten aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) wird inzwischen aber nicht mehr von allen getragen. Großverbraucher können sich vor der Finanzierung drücken. In Ordnung wäre es wenn wenige Firmen die eine unverhältnismäßige Last tragen müssten eine Entlastung von der Allgemeinheit erhalten würden. Inzwischen sind es mehr als 2.000 Unternehmen die sich befreit haben und damit denjenigen (du und ich!) die weiterhin die Umlage zahlen zusätzlich belasten. Ich will und kann nicht in den Einzelfällen entscheiden ob eine Befreiung richtig ist aber mich hat es schon interessiert welche Firmen aus meiner Umgebung sind dabei. Meine persönliche Liste ist schon interessant wer da alles dabei ist:

Energie- und Medienversorgung Sandhofer Straße GmbH & Co. KG,Mannheim,Wärme- und Kälteversorgung

Glaskontor GmbH ,Mannheim,Herstellung von Glas und Glaswaren

HEAG mobilo GmbH ,Darmstadt,Schienenbahn

HeidelbergCement AG ,Leimen,Herstellung von Zement, Kalk und gebranntem Gips

Hessenwasser GmbH & Co. KG ,Rüsselsheim,Wasserversorgung

IntelligentPower GmbH & Co. KG, Heppenheim, Elektrizitätsversorgung

Klinik EnergieVersorgungs-Service GmbH, Heidelberg, Elektrizitätsversorgung

Linde Gas Produktions gesellschaft mbH & Co. KG, Worms, Herstellung von Industriegasen

Odenwald Faserplattenwerk GmbH,Amorbach,Herstellung von sonstigen Erzeugnissen aus nichtmetallischen Mineralien a. n. g.

PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH & Co KG,Darmstadt,Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation

Resopal GmbH ,Groß-Umstadt,Herstellung von Kunststoffwaren

Rhein-Neckar-Verkehr GmbH ,Mannheim,Schienenbahn

Sandoz Industrial Products GmbH,Frankfurt,Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen

Sappi Stockstadt GmbH ,Stockstadt,Herstellung von Papier, Karton und Pappe

SCA Hygiene Products GmbH ,Mannheim,Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe

SGL Carbon GmbH ,Frankfurt,Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a. n. g.

Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH,Frankfurt,Schienenbahn

Werhahn Mühlen GmbH & Co. KG,Mannheim,Mahl- und Schälmühlen

Diesen Auszug aus den 2.000 Firmen habe ich mir aus der Gesamtliste vom Onlinedienst Cicero kopiert. Dort kann jeder mal nachschauen wer die Firmen sind die uns die “doppelte Portion” auflasten.

Mich würde schon mal interessieren wie der Zwingenberger Bürgermeister Dr. Holger Habich FDP zu dem Verhalten dieser Unternehmen sagen würde. Die EEG Umlage jedenfalls nennt er schon mal “asoziale Umverteilung“.

Der komplette Satz lautet:
“Und: Ja, ich bin gegen die Subventionierung der Erneuerbaren Energien, weil reiche Leute investieren, dabei sehr viel Geld verdienen, was die Oma mit ihrem Nachtspeicherofen bezahlt. Asoziale Umverteilung von unten nach oben nenne ich das!”

REWE will keine EEG Erhöhung…

…ich will keine REWE Produkte mehr. So einfach kann die Welt sein. Wenn ihr nicht bereit seid für eine saubere Umwelt zu zahlen bin ich auch nicht mehr bereit für euch zu zahlen. Oder anders ausgedrückt: Ich kaufe bei euch nix mehr!
REWE keine EEG Zahlungen

Diese kurze Notiz fand ich in der November Ausgabe der Neuen Energie auf Seite 64.

Mir ist natürlich klar, dass denen Wurscht ist ob ich in Zukunft dort noch einkaufen gehen aber diese Scheinheiligkeit geht einem auf den Senkel! Die Selbstdarstellung sagt natürlich was anderes. Da wird einer auf Nachhaltigkeit gemacht. REWE nein Danke! Sage ich da nur…

Nachhaltig handeln heißt Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen. Die Welt heute so zu behandeln, dass auch unsere Kinder noch Freude an ihr haben werden.

Nachhaltig wäre, wenn ihr euch ohne zu klagen wie alle anderen auch an der Umgestaltung unseres Energiesystems beteiligen würdet. Dazu gehört natürlich auch die EEG Umlage zu zahlen…

Bereits vor 15 Jahren musste gekämpft werden…

Ich mach ja gerade in meinem Haus Platz für meinen Sonnenschein ( :-) ) dabei fallen mir die tollsten Unterlagen in die Finger. Unter anderem auch ein Flugblatt für die Demo in Bonn (damals noch Bundeshauptstadt).
Demo 1997 Bonn

Entschuldigung es war keine Demo sondern eine Kundgebung. Teilgenommen haben 5.000 Menschen und viele, viele Exponate mit Turmteilen, Flügeln und Gondeln wurden nach Bonn gekarrt. Natürlich war ich mittendrin dabei.

Allerdings war das beste an dieser Demo Kundgebung, daß nachmittags auf dem Rednerpult verkündet wurde, daß die Kürzungen der Windvergütungen vom Tisch seien! Es war die einzige Demo Kundgebung bei der ich live ein Ergebnis mit nach Hause nehmen konnte!!!

Bei den Argumenten im Flyer werden die USA und Japan als Vorbilder für den PV Ausbau genannt. Die haben wir inzwischen weit überholt von PV oder Wind in China wußte damals kein Mensch was.

Laßt uns deshalb erneut kämpfen. Kämpfen für eine Zukunft ohne atomare oder fossile Energiegewinnung. Unsere Nachfahren werden es uns danken. Auf geht’s!

(The same procedure as every Year!)

Photovoltaik Zubau

Wer trägt eigentlich die Verantwortung des Photovoltaik Zubaus.
Kann man dem einzelnen der sich eine Photovoltaikanlage kauft einen Vorwurf machen, daß die politisch verantwortlichen den Zubau falsch einschätzen?
Kann man den Montagefirmen einen Vorwurf machen, daß sie sich den Einspeisevergütungen so schnell als möglich anpassen und neue Kundengruppen ansprechen?
Kann man der PV Industrie einen Vorwurf machen, daß sie die Kapazitäten schnell aufbauen um den Bedarf zu decken?

Dies sind alles ganz verständliche Reaktionen der einzelnen Interessengruppen. Wer aber hat die EEG Vergütung eigentlich politisch beschlossen? Was haben diese Beschlüsse an Zubau ausgelöst? Ich hab mal versucht eine Übersicht über die Geschichte des EEG’s aufzubauen.
PV Zubau

Für mich ist klar, die permanente Drohung von FDP/CDU die Vergütung derart drastisch zu reduzieren führte jedes mal zu panikartigen Käufen. Klar, daß die Handwerker und Lobbyisten (auch ich) jedesmal zum Kauf animiert haben. Liebe FDP/CDU das nennt man “Markt”. Wir haben unsere Ware angeboten mit dem Hinweis demnächst gibt es weniger. Wenn ihr allerdings geglaubt habt wir die Solarbranche würden uns an euren blödsinnigen 3.500 MW Deckel halten, dann sag ich euch wir sind nicht in der Planwirtschaft sondern wir agieren am Markt. Die Solarbranche wird auch die neuesten Entwicklungen nutzen um mit den neuen niedrigen Vergütungen auszukommen. Ob die Entwicklungen gesamtpolitisch (in energetischer Gesamtsicht) so sinnvoll sind solltet ihr euch aber überlegen. Ihr könnt aber nicht erwarten, daß die Solarbranche euch diese Überlegungen vordenkt. Damit FDP/CDU dies aber kapieren müssten sie endlich verstehen wie Photovoltaik funktioniert. Sie müssten auch akzeptieren daß zu den 3 Millionen Deutschen Photovoltaikanlagen noch gut und gerne 10 Millionen weitere Photovoltaikanlagen kommen werden. Erst dann werden Photovoltaik Gesetze von FDP/CDU kommen können die eine 100% Energieversorgung durch Erneuerbare Energien fördern.

Hartz IV Empfänger blechen für Photovoltaik

Ja, auch Hartz IV Empfänger zahlen voll für die “Energiewende” die vollen 3,5 Cent (ab 2013 sogar 5,3 Cent) EEG Umlage je verbrauchter Kilowattstunde. Da sollte sich die “Energieintensive” Industrie ein Beispiel dran nehmen, denn die stehlen sich aus der sozialen Verantwortung. Dass diese EEG Umlage aber zu mehr zahlungsunfähigen Stromkunden führt ist ein Märchen. Im BDEW Magazin 3/2012 lese ich da Aussagen von zwei großen Stadtwerken.

Von Michael G. feist (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Hannover) “Wir verzeichnen keine Zunahme der Zahlungsausfälle. Cirka 90% unserer Kunden, die Probleme mit Energiekosten haben, hätten Anspruch auf staatliche Hilfe beim Bezahlen Ihrer Rechnung. Sie brauchen Unterstützung in Form von Beratung auf dem Weg zu den staatlichen Stellen, allein finden sie ihn nicht.”

In die gleiche Richtung Josef Hasler Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE AG Nürnberg. “Wenn man als Indikator die Anzahl der Sperrungen annimmt, so stellen wir bisher kein Wachstum fest. Wir müssen jährlich 5.000 bis 5.000 Kunden Strom und Gas abstellen, die Zahl ist relativ konstant.”

Es ist also ein Märchen erfunden von Politikern und Managern die Energiepolitik gerne auf Stammtischparolen reduzieren. Photovoltaikanlagen Besitzer brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sie sind nicht schuld am Elend von Menschen. Politiker oder Manager sollten sich eher mal überlegen was sie falsch machen, daß wir es nicht schaffen die Anzahl von Menschen die auf Unterstützung durch den Staat angewiesen sind zu reduzieren.

Die Photovoltaik jedenfalls ist eine Energietechnik die mehr Arbeitsplätze schafft als viele anderen Energien.

Hartz IV Empfänger blechen für Photovoltaik

Ja, auch Hartz IV Empfänger zahlen voll für die “Energiewende” die vollen 3,5 Cent (ab 2013 sogar 5,3 Cent) EEG Umlage je verbrauchter Kilowattstunde. Da sollte sich die “Energieintensive” Industrie ein Beispiel dran nehmen, denn die stehlen sich aus der sozialen Verantwortung. Dass diese EEG Umlage aber zu mehr zahlungsunfähigen Stromkunden führt ist ein Märchen. Im BDEW Magazin 3/2012 lese ich da Aussagen von zwei großen Stadtwerken.

Von Michael G. feist (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Hannover) “Wir verzeichnen keine Zunahme der Zahlungsausfälle. Cirka 90% unserer Kunden, die Probleme mit Energiekosten haben, hätten Anspruch auf staatliche Hilfe beim Bezahlen Ihrer Rechnung. Sie brauchen Unterstützung in Form von Beratung auf dem Weg zu den staatlichen Stellen, allein finden sie ihn nicht.”

In die gleiche Richtung Josef Hasler Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE AG Nürnberg. “Wenn man als Indikator die Anzahl der Sperrungen annimmt, so stellen wir bisher kein Wachstum fest. Wir müssen jährlich 5.000 bis 5.000 Kunden Strom und Gas abstellen, die Zahl ist relativ konstant.”

Es ist also ein Märchen erfunden von Politikern und Managern die Energiepolitik gerne auf Stammtischparolen reduzieren. Photovoltaikanlagen Besitzer brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sie sind nicht schuld am Elend von Menschen. Politiker oder Manager sollten sich eher mal überlegen was sie falsch machen, daß wir es nicht schaffen die Anzahl von Menschen die auf Unterstützung durch den Staat angewiesen sind zu reduzieren.

Die Photovoltaik jedenfalls ist eine Energietechnik die mehr Arbeitsplätze schafft als viele anderen Energien.

Alte Module produzieren wieder!

Ich hab ja noch nicht berichtet was ich mit den 54 alten Solarmodulen gemacht habe!

Ich hab die Module verkauf und sie produzieren wieder auf einem anderen Dach umweltfreundlichen Strom.
alte Module auf neuem Dach

Die neuen Besitzer mögen es mir verzeihen, aber auf meinem Dach sahen die Module schicker aus! Aber es geht ja nicht um die Schönheit, sondern es geht um die Produktion von Strom. Das wird zwar auf dem Ostdach auch nicht so gut laufen wie auf meinem Süddach (964 kWh je kWp und Jahr) aber ich gehe mal davon aus, daß ca. 850 bis 900 kWh je installiertem kWp immer noch raus kommen. Das spannende ist ja, daß die hohe Vergütung von 50,62 Cent je kWh mit den Modulen gewandert ist. Dies bedeutet die Käufer meiner PV Anlage erhalten noch bis zum Vergütungsende die “hohe” EEG Vergütung. Das sind immerhin noch mehr als 9 Jahre.

Natürlich haben wir bei der Preisfindung für die Module diese Ertragsgesichtspunkte berücksichtigt. Ansonsten hätte sich die Aktion ja auch nicht gerechnet. Weder für mich noch für die Käufer der alten PV Module. Die ersten Interessenten zu diesm Thema haben sich auch bereits gemeldet und in der Fachpresse wird demnächst auch zu lesen sein wie und warum der Sonnenflüsterer repowert.

Peter Altmaier bei Juwi

Es hätte so ein schöner Tag werden können! Ein Betriebsgebäude nach dem neuesten Stand der Technik. Aber es kam etwas anders…

Für 150 Personen hat sich die Energiewende erledigt. Sie werden uns fehlen 150 handelnde (keine Schwätzer sonder Macher) die aktiv für die Energiewende gearbeitet haben. Juwi möchte sich aus dem Solardachgeschäft zurückziehen. Die Kürzungen der Regierungskoalition sind überzogen und die lange Ungewissheit für die Solarbranche machen es unmöglich so viele Mitarbeiter zu finanzieren.

Aber dann kam noch der Bundesumweltminister der lebende Energiespeicher (Eigenwerbung!) und bespaßte die 5.000 Besucher . Er hat mir endgültig gezeigt, mit dieser Partei ist die Energiewende nicht zu schaffen. Er erzählte vom Jahr 1998 in dem er an einem Windpark lernte, daß Windräder nur wenige Monate brauchen um die Energie zur Herstellung wieder zu produzieren. Was er verschwieg, wie er seit 1998 bei den EEG Abstimmungen im Bundestag gestimmt hat? Ich würde mal sagen er hat immer gegen das EEG gestimmt oder später allen Gesetzen die das EEG abmildern zugestimmt. Er ist halt ein richtiger Energiewendler.

Er sagte ja auch sie (die CDU) hätten die Energiewende und den Atomausstieg eingeleitet. Dass die gleichen vor drei Jahren eine Atom Laufzeitverlängerung beschlossen hatten wurde erneut verschwiegen… Dass wir die Gruftis der alternativen Energien immer wieder vorgehalten bekamen wir könnten die Energieversorgung nicht schnell genug bewerkstelligen kein Wort davon. Wenn wir es behaupteten wurde wir ausgelacht genau von diesen Typen…

Jetzt wo auch dem letzten klar wird die könnten dies schaffen werden wir auf das heftigste bekämpft.

Selbst wenn ich den Radio einschalte wird mir inzwischen eine Solaranlage von EON angeboten. Sogar mit dem Hinweis auf die enorme Erfahrung die dieser Konzern im Energiesektor hat. Ich könnte

Er hat eine fette Show abgeliefert. Dass er von Erneuerbaren nix verstanden hat bezeugt sein läppischer Witz zum Schluß. Blubber Peter meinte er hätte die Sonne aus Berlin mit nach Wörrstadt gebracht. Ich dagegen sage über Wörrstadt lacht die Sonne über Berlin die ganze Welt. Dies sage ich nicht nur beim Vergleich beim Bau eines Flughafens und dem Bau des Juwi Gebäudes. :-)

Herr Altmaier, niemand bringt die Sonne mit sondern die Sonne steht fest wie ein Fels. Wir Menschen müssen akzeptieren, daß diese Sonne nur tagsüber zur Verfügung steht und wir Menschen uns von ihr Abwenden. Diese Abwenden geschieht in zwei Rhytmen täglich und im Jahreszyklus. Darauf kann man sich verlassen, auf die Politiker der Regierungsparteien aber nicht.