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Kubicki lügt!

Eigentlich ist es viel zu Milde ihn nur in der Kategorie Dummbabbler und Deppenkaiser aufzunehmen. Wofgang Kubicki lügt und überschätzt sich selbst wenn er sagt: “Ich bin der letzte, der für längere AKW-Laufzeiten plädiert“.

Wie kann man so unverfroren sein und alle anderen (auch mich!) in die Nähe von Laufzeitverlängerung zu stellen? Da kann er lange warten der Fraktionsvorsitzende der Fast Drei Prozent Partei. Aber Hauptsache mal wieder was dumm gebabbelt und sich zum Deppenkaiser gemacht. Doch wie immer dümmer geht immer und so nimmt die Geschichte ihren Lauf:

„Aber wenn wir die Energiewende bis 2020 nicht hinkriegen sollten, müssen wir doch sehen, wo der Strom herkommt. Und dann sage ich: Doch lieber aus AKW als aus Braunkohlekraftwerken.“

Wenn wir” ist schon eine Frechheit Herr Kubicki! Wann haben Sie mal was für die Energiewende gemacht? Sie haben die Wende immer wieder gedreht aber keinen Schritt voran gebracht!

Welche Energiewende bis 2020? Sie hatten doch noch nie Ziele für 2020 oder täusche ich mich da Herr Kubicki?

Mann bin ich froh, dass die Fast Drei Prozent Partei derzeit nix zu sagen hat bei dem Personal…

Nach der Demo ist vor der Demo!

Natürlich waren wir am Samstag auf der Demo! Ehrensache!! In Mainz und in Wiesbaden.
Der Daniel hat sogar ein Foto getwittert.

Daniel ist der tapfere Mensch der unser Metropolsolar Banner wie Obelix den Hinkelstein durch Mainz und Wiesbaden getragen hat! Ansonsten twittert er und blogt. Immerhin hatten wir gutes Wetter! Entgegen allen Prognosen und selbst ich hatte mich für Regen gewappnet. Dafür entschuldige ich mich bei meiner Freundin der Sonne! Wie konnte ich nur zweifeln! Noch nie sind unsere Anti-Atom Fahnen von Regen naß geworden. Wenn wir in Massen mit der Anti-Atom Sonne winken dann strahlt das einzige sinnvolle Atomkraftwerke das natürlich weit genug weg ist von uns Menschen.

Wir waren viele, schon in Mainz war ich zufrieden wieviele Menschen sich eingefunden hatten. Für ausgestrahlt konnten wir ca. 70 Anti-Atomfahnen gegen Spende unter die Demonstranten bringen. Erst danach konnten wir unsere Demo genießen. Gut es war eine langweilige Latschdemo aber zumindest der Zugweg war interessant. Wir gingen über eine Brücke zum Bahnhof Main-Kastel. Lustig fand ich die netten Orga Leute vom BUND die sich redlich Mühe gaben die Demonstranten daran zu erinnern, dass Sie eine Fahrkarte hatten. Man stelle sich vor in dem proppevollen Zug hätte auf der einen Station ein Fahrkartenkontrolleur versucht die Fahrkarten zu kontrollieren? Die meisten waren ja mit Gruppenticket unterwegs, er hätte maximal zwei Gruppen kontrollieren können… Aber so sind wir, wir demonstrieren streng nach Deutschem Recht! Recht und Ordnung muß sein. Wie Atommüll gelagert ist da kommt kein Kontrolleur die haben auch kein Ticket!

Na ja von der großen Politik hab ich nicht viel gehört. Jedenfalls von denen nicht die gerade die Regierung stellen. Ob die von den 30.000 Demonstranten beeindruckt waren glaube ich auch nicht. Deshalb muß es jetzt nach Berlin gehen. Die Messlatte sind 40.000 Demonstranten die am 10.5.2014 in Berlin für die Energiewende demonstrieren sollten…

Aber dieses mal erwarte ich von den Großen Organisationen mehr Engagement. Es reicht nicht einen Banner drucken zu lassen und eine handvoll Spitzenfunktionäre Medienwirksam hinterher laufen zu lassen. Ich zeig da mal die Seite der Hessischen Grünen. Wer sich die Mitfahrbörse Seite der Energiewende-Demo anschaut stelle fest, von Grünen wurden zwei Busse und eine Zugfahrt (5er Karte!) organisiert.

Ich wiederhole die hessischen Grünen unterstützen die Energiewende-Demo in der hessischen Landeshauptstadt indem sie 2 Busse organisieren und eine Zugfahrt! Hey, wars das? Sind das noch die Grünen die gegen Atomkraft sind?

Aber nicht nur die Grünen auch die anderen Organisationen haben sich voll reingehängt. Der BUND hat 4 Zugfahrten und Attac einen Bus (meine Freunde aus dem Odenwald) organisiert. Linke, Greenpeace und der BWE (mein Landesverband…!) fehlen vollkommen auf der Liste!!!

Sicherlich sind viele angereist ohne sich in der Mitfahrbörse anzumelden. Das ist lobenswert aber wir wollen animieren, wir wollen begeistern und wir wollen viele sein. Da muß mehr passieren. Auf gehts nicht die Köpfe hängen lassen am 10.5.2014 werden wir viele sein und wichtig ist, dass früh mobilisiert wird. Die Züge nach Berlin gehören uns sowieso Sparpreise ab 29 Euro gibt es bei der Bahn also los geht.

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

Windräder sind keine Castoren!

Vom “Alten” Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch war ich ja einiges gewohnt aber Volker Bouffier hat sich wohl von ihm inspirieren lassen. Denn es macht überhaupt keinen Sinn was der Hessische Mini. Präsident da (Bürstädter Zeitung vom 6.3.2014) von sich gibt.
2014 03 06 Bouffier Windräder mit Polizei schützen

2014 03 06 Bouffier Windräder mit Polizei schützen Aussage
“…Windkraftanlagen mithilfe der Bereitschaftspolizei aufstellen.”
Hoppla Herr Bouffier hab ich da was verpasst?

Ich bin seit ca. 20 Jahren in der Windenergie engagiert und habe erlebt wie viele Windräder geplant, installiert und in Betrieb genommen wurden. Bereitschaftspolizei hab ich da niemals gesehen? Liegen Ihnen Informationen vor, dass bei einem der 23.645 in Deutschland installierten Windräder schon jemals ein Bereitschaftspolizist im Einsatz war? Wenn nicht, warum greifen Sie zu solchen Wortspielchen?  Sie sind seit 1991 durchgängig in Hessen Landtagsabgeordneter und haben zusammen mit Ihrer Partei den verschlafenen Ausbau der Hessischen Windenergie mit zu verantworten. In Ihrer Koalitionsvereinbarung mit den Grünen steht, dass die Strommenge aus Erneuerbaren Energien in dieser Legislaturperiode verdoppelt werden soll. Da brauchen Sie neue Windräder. Hören Sie also auf eine negative Stimmung zu produzieren die nicht vorhanden ist.

Windkraftplaner würden niemals ein Windrad mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei an den Standort “durchprügeln” lassen. Ich lade Sie aber gerne mal ein wenn es wieder zu einem Castortransport im Wendland kommt. Dort können Sie sich mal anschauen (hier ein Beispiel) was passiert wenn der Atommüll transportiert und von Bereitschaftspolizisten “geschützt” wird. Diese Erfahrung werden Sie vielleicht noch benötigen denn in Biblis liegt ja noch genügend ähnlicher radioaktiv strahlender Müll der nach Ihrer Meinung ja “irgendwohin” Endgelagert werden muss. Übrigens ist dieser Müll auch unter Ihrer Zustimmung in Biblis entstanden.

Mit Steinen gegen Solaranlagen und mit “Bereitschaftspolizisten Windräder aufbauen” sind Äußerungen die von führenden Hessischen CDU Politiker gemacht werden! In der Kommunikation kann ich nur sagen: Super gemacht diese “Neue Hessische Kommunikation” eine echte Wende in Energiefragen…

Prokon der Zweite

Ich schreibe heute gleich nochmal was zu den Prokon Veröffentlichungen. Zur PROKON Regenerative Energien GmbH selbst und ihrer sicherlich problematischen Entwicklung kann ich wenig sagen. Ausser, dass mir das Wachstum schon immer sehr suspekt war! Ebenso die Wandlung der Windparks GmbH Kommanditanteile in Genussrechte (wobei ich auch hier die Details nie verfolgt habe!) hat mir nicht gefallen. Was aber momentan in den unterschiedlichsten Medien geschrieben wird kann ich nicht für gut heißen.

Fast alle schreiben von den Kleinanleger die ab 100 Euro sich beteiligen können. Die Betonung liegt auf können. Aus eigener Erfahrung (Solar Bürger Genossenschaft e.G.) wird dieses Angebot kaum genutzt. Bei Prokon wird von 75.000 Anlegern (wieso nicht Bürgern?) gesprochen und einem Kapital von 1.400.000.000 Euro (1,4 Milliarden!). Nach meinem Mathematischen Verständnis sind dies im Durchschnitt je Investor 18.667 Euro. Tut mir Leid aber, unter Kleinanleger verstehe ich was anderes..

Auch der Kommentar von Robert, dass PROKON bereits 2011 verurteilt wurde eine irreführende Werbung nicht mehr zu verwenden, hat aus meiner Sicht nichts mit der momentanen Situation zu tun.

Von vielen wird die “hohe Rendite” von 6-8 Prozent als masslos dargestellt. Vielleicht hilft da ein Blick auf den Dax von 2013 dort entwickelten sich die Kurse von ca. 7.700 auf 9.500 Euro!Als das EEG im Jahr 2000 entwickelt wurde hatte die Politik eine Verzinsung der Investitionen von 7-7,5 % beabsichtigt. Mir erscheint es deshalb ohne weiteres möglich wenn ein Winkraftprojektierer zwischen 6 und 8 % an seine Geldgeber ausschütten kann. Langfristig jedenfalls…

Zwischen einem Unternehmen und seinen Geldgebern muß ein gleiches Verständnis vorliegen ansonsten passt es nicht und es kommt zum Crash. Prokon hat seine Genußrechte mit einem hohen Zinssatz angeboten. Das Konzept wie diese Zinsen erwirtschaftet werden sollten war/ist klar ersichtlich. Mit langfristigen Investitionen in Windenergie, Biomasse und Biokraftstoffe. Wenn aber die Geldgeber plötzlich in großer Zahl “kalte Füße” bekommen und kurzfristig ihr Geld zurück haben möchten dann kippt das Finanzierungsmodell des Unternehmens. Ich bin mir sicher, dass viele Energiegenossenschaften in die gleiche Situation kämen wenn in Massen ihre Genossen die Einlagen zurück haben wollten… Wie gesagt ich bin zu wenig im Thema drin aber die “Freunde von PROKON” (die es auch noch gibt!) beschreiben die Situation eben so.

Es hilft auch nix wenn Rechtsanwälte die Risiken an die Wand malen und letztendlich dazu beitragen, dass mehr als 5 % der Anleger ihr Geld frühzeitig zurückfordern! Umgekehrt heißt dies nämlich, dass 95 % der Anleger die Gelackmeierten sind. Sie sind ja davon ausgegangen, dass ihre Mitgeldgeber ebenfalls langfristig engagiert bleiben wollen… Wenn PROKON in die Insolvenz geht werden die 54 Windparks sicherlich nur einen Bruchteil ihres tatsächlichen Wertes erzielen. Damit ist den jetzigen Besitzern wenig geholfen. Verdienen werden an diesen Geschäften die Geier der Finanzbranche die sich Parks zum Schnäppchenpreis aneignen werden…

Ich finde es schade, dass die Solidarität innerhalb der Prokon Geldgeber anscheinend zu bröckeln beginnt. Eine ruhige Aufarbeitung innerhalb des Unternehmens, wie es die Freunde von PROKON derzeit tun, wäre für das Kollektiv der 75.000 sicherlich rentabler…

Zehn Jahre später und noch immer sterben Vögel

Man stelle sich mal vor ein Windkraftplaner baut ein Windrad in der Nähe eines Rotmilans und kümmert sich zehn Jahre lang nicht drum ob die Vögel gefährdet sind oder nicht? Wer meint so etwas wäre in Deutschland nicht möglich den möchte ich auf die mehr als zehn Jahre alte Regelung im Bundesnaturschutzgesetz hinweisen:

“In Deutschland ist der Vogelschutz an Energiefreileitungen seit 2002 gesetzlich vorgeschrieben. Paragraph 53 des Bundesnaturschutzgesetzes von 2002 (seit der Gesetzesnovelle 2009 § 41 BNatSchG) gibt vor, dass alle für Vögel gefährlichen Mittelspannungsleitungen innerhalb einer 10-Jahres-Frist zu entschärfen sind und Neubauten nur noch so konstruiert werden dürfen, dass Vögel gegen Stromschlag geschützt sind”

Ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht der Schutz von Vögel wäre bei der Planung von Windräder zu vernachlässigen aber die Freunde der Rotmilane in Hessen steigt bedrohlich an wenn Windräder geplant werden! Dann tauchen seltsame Naturschützer auf die plötzlich Fledermäuse, Schwarzstörche und Rotmilane beschützen möchten. Oft sind es aber die eigenen Behausungen dieser Menschen die sich eine “unberührte Natur” wünschen.

Dass wir seit zehn Jahren Gesetze haben die eine Umrüstung von Mittelspannungsmasten verlangen ist den wenigsten bekannt. Der Nabu hat jetzt eine Bilanz veröffentlicht in der er die Umsetzung in den Bundesländer erfasst.
Nabu Strommasten Untersuchung
(Strommasten noch immer Todesfalle für Vögel)

Wohlgemerkt zehn Jahre nachdem das Gesetz seine Gültigkeit erlangt hat. Teilweise sind tausende von Masten noch nicht umgerüstet! In Hessen z.B. geht das Landesministerium von einer “fristgerechten Umsetzung” zwar aus, es liegen ihm aber keine Zahlen vor! In Rheinland Pfalz hat man anscheinend die Zahlen und stellt fest 30% der als “gefährlich” eingestuften Masten sind nach zehn Jahren nicht umgerüstet! Da es 58.000 Masten sind hat Rheinland Pfalz derzeit noch an 17.400 Todesfallen in Betrieb.

Aber wenn ein Windrad zusätzlich aufgestellt werden soll, dann diskutieren wir!

Energiewende! Dass ich nicht lache…

Leider war ich eine Woche (gesundheitlich!) ausser Gefecht aber in dieser Woche haben wir sicherlich wieder ein zwei tausend Photovoltaik Anlagen in Deutschland gebaut. Gut so!

Im Wahlkampf kann man sich ja momentan die Augen rot lesen mit den unterschiedlichsten Aussagen zum Thema Energie. Lasst euch nicht blenden. Es sind immer noch die gleichen schwarz/gelben Politiker die vor 3 Jahren die Laufzeit verlängerten. Wenn diese Menschen heute von Energiewende reden dann sind Tricks und Lügen vorprogrammiert. Auch Herr Pfeifer der die Freunde der Solarenergie schon mal Solarmafia nennt ist immer noch unterwegs…

Oder aktuell kämpft die Fast Drei Prozent Partei für 15.000 Menschen die bei einer Unterschriftenaktion verschiedener Bürgerinitiativen gegen Windenergie gesammelt wurden. Gleichzeitig ignoriert sein Hessischer Koalitionspartner Volker Bouffier mehr als 100.000 Stimmen die von Campact zum Thema “günstiger Wohnraum” gesammelt wurden. Demokratie ist halt doch nicht immer die Mehrheit sondern oft die Bedienung von Minderheiten Interessen…

Ich werde mich morgen nach Frankfurt zum 2. Hessischen Windbranchentag aufmachen auch wenn ich noch nicht fit bin. Wer möchte kann gerne vorbeischauen.

In Amerika tut sich anscheinend doch noch was! Fracking soll sich dort selbst erledigen…die neue Brückentechnologie! Der Klapperstorch hat sich glaube ich auch nicht selbst erledigt? Oder?

Am Mittwoch Abend erhalte ich Infos von der Firma Rheinpetroleum zu den Ergebnissen aus den seismischen Untersuchungen in Bürstadt! Das wird spannend!!!

Es wird also immer noch nach Öl und Gas gesucht! Im Jahr 2012 wurden von den 200 größten “fossilen Konzernen” noch 674 Milliarden Dollar für die Suche von Öl, Gas und Kohle ausgegeben. Die weltweiten Investitionen für den Bau sauberer Erneuerbarer Kraftwerken sind es ca. 250 Milliarden Dollar jährlich.

Weltweit also von Energiewende nichts zu sehen. Erst wenn mehr in Erneuerbare Energien investiert wird wie in die Suche von fossilen Vorräten wäre die Energiewende eingeleitet. Noch sind wir weit weg davon und wenn am 22.9. falsch gewählt wird gehts weiter in die falsche Richtung.

Atomkraftwerke muss die Regierung nicht retten!

Da haben die “Kollegen” von der Welt mal wieder einen ordentlichen Stuß geschrieben. Die Regierung muss Atomkraftwerke retten. Ja sapperlott was haben die Wirtschaftsfuzzis der WELT denn für ein Verständnis von Markt?

Wir arbeiten dran mit dem Bau von Windrädern und Photovoltaikanlagen den Strom für unseren Bedarf zu 100% zu decken. Klar brauchen wir auch noch die anderen Erneuerbaren Energien. Aber die Hauptlast der zukünftigen Energieversrogung wird durch Sonne und Wind getragen. Dass bei einer 100%igen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien kein Platz mehr für konventinonelle Kraftwerke sein wird ist doch sonnenklar oder?

Auf dem Weg dahin werden permanent Öl, Gas, Steinkohle, Braunkohle und auch Atomkraftwerke abgeschaltet werden müssen. Wieso sollte die Regierung die Kraftwerke, die abgeschaltet werden müssen, retten?

Wo ist da die Logik?

Die gezeigte Grafik dass der Strompreis an der Börse fällt müsste doch klar aufzeigen, dass momentan zu viele Kraftwerke am Netz sind. Wenn Kraftwerke stillgelegt werden, dann steigt auch wieder der Preis. Lieber Daniel Wetzel so was nennt man Markt. Wenn viel angeboten wird: sinkt der Preis, nimmt man Angebote vom Markt, steigt der Preis.

M – A – R – K – T !!!

Vielleicht sollte die Welt endlich auch für fossil/atomare Kraftwerke mal die Forderung stellen, sie sollen sich am Markt bewähren und nicht nur die Erneuerbaren Energien. Es muß auch klar sein, dass die vier großen Energieversorger weniger Umsatz machen werden! Jedenfalls in den Geschäftsfeldern Stromproduktion und Stromverkauf. Weniger Umsatz heißt dann aber auch weniger Gewinn! Immer nur bezogen auf Deutschland aber über diesen “Markt” reden wir ja auch. Aber dies kann doch auch kein Grund sein, dass die “Regierung” einschreiten “muß“.

Der Umsatz wird von den 600 Energiegenossenschaft übernommen und der Gewinn auch. Wobei die Gewinnmarge der Genossenschaften sich im erträglichen Bereich bewegen. Ebenso die “Gehälter” der Vorstände und Aufsichtsräte dieser Genossenschaften sich wesentlich positiver darstellen wie die Gehälter der Manager…

Dabei will ich es belassen. Das Welt Getöse eine Regierung müsste Atomkraftwerke retten ist Quatsch und sollte als Sommerloch geschripsel entlarvt werden. Da lob ich mir die BILD Alligator-Schildkröte die hat wenigstens ein wenig Unterhaltungswert und ist nicht irgenwelchen Annoncen geschuldet! Oder haben die deutschen Zoos auch da gesponsert?

Windrad gefährlicher als Atomkraftwerk!

Wie gefährlich das Wort Energiewende ist zeigt Horst Seehofer (Mehrfachwender!) mit seiner Forderung, der Abstand eines Windrades zu Wohngebieten soll das zehnfache der Höhe des Windrades sein. Damit würde der Ausbau der Windkraft in Bayern nicht nur gebremst sondern gestoppt. Wobei stoppen bedeutet, da war noch nie viel!
Bei dem permanenten Gejammere aber, dass im Süden zu viele Kraftwerke abgeschaltet werden und Stromtrassen gebaut werden müssten frägt man sich schon was wollen die Jungs in Lederhosen eigentlich? Haben die den Laptop inzwischen weggelegt?

Was 2.000 Meter Abstand zu einem Kraftwerk bedeuten hab ich in einer Google Map Karte am Atomkraftwerk Biblis mal eingezeichnet.
AKW 2.000 Meter Abstand

Wie es bei den bayerischen Atomkraftwerken aussieht kann ich nicht sagen. Aber wenn der Abstand von einem Windrad zum Wohngebiet mindestens 2.000 Meter sein soll, dann frag ich mich schon wie das Atomkraftwerk Biblis an seine Genehmigung gekommen ist. Es wird wohl kein klar denkender Mensch ein Windrad mit einem Atomkraftwerk auf gleicher Höhe stellen wollen? Weder von der Gefährdung noch vom Aussehen!

Ich weiß auch, dass dem Bayrischen Ministerpräsident es um die wunderschöne Landschaft geht, aber auch in Biblis direkt neben dem AKW sind Naturschutzgebiete! Wer jemals an einem Atomkraftwerk und im Gegensatz dazu an einem Windrad stand wird verstehen vor welcher Technik er Angst haben muß. Vom Windrad jedenfalls nicht.

Den Bürgern der Gemeinde Ibersheim jedenfalls geht es seit der Abschaltung von Biblis besser. Sie lagen schließlich im Inneren Ring vom AKW und wußten nicht was mit Ihnen geschieht wenn im AKW was passiert. Damit sich die Blogleser ein Bild verschaffen können wie vor 20 Jahren mit den Bewohnern Umgegangen wurde hier ein Schreiben des damalig zuständigen Ministeriums an eine besorgte Bürgerin.
Jodtabletten_Seite_1

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Wer sich dieses Schreiben durchliest merkt wie wichtig es ist kritische Bürger zu haben. Die den zuständigen Behörden auf die Finger schauen. Wer allerdings 2.000 Meter Abstand zu Wohngebieten für Windräder fordert der sollte sich auch mal überlegen ob die Abstände/Lärmpegel an Straßen/Flughäfen zu Wohngebieten diesen Kriterien ebenfalls entsprechen.
Für Abstände zu Häusern ist die Technische Anweisung Lärm zuständig. Dort wir ddefiniert wie laut eine technische Anlage sein darf. Wenn das Windrad sich leise dreht dann kann das Windrad auch näher an die Wohnbebauung gebaut werden. Natürlich kann auch das “Aussehen” eine Rolle spielen aber dies muß im Einzelfall geklärt werden. Jedenfalls liegt Seehofer mit seiner Forderung mindestens 1.000 Meter daneben.

Energiewende oder Chicorèe!

Natürlich Energiewende würde ich sagen wenn man mich fragt. Wenn man aber Angie fragt könnte es Chicorèe sein.

Ich war ja (dank einer Denkpause durch Telekom) drei Tage nicht online und hab mir nochmals das Buch von Matthias vorgenommen. Die Chicorèe Geschichte zeigt klar auf, wie Angie denkt und warum sie mit dieser Denkweise die Energiewende nicht hinkriegt.

Ihr fehlt das Kochbuch mit einem Rezept!
Da Angie lernfähig ist hab ich noch nicht aufgegeben. Ihr erinnert euch sicherlich noch an den letzten Wahlkampf, da hat Angie auch gesagt sie verlängert die Laufzeit der Atomkraftwerke!

Was hat sie getan? Die Laufzeiten verlängert!

Was hat sie danach getan? Die Energiewende angezettelt.

Angie ist lernfähig und wir müssen ihr sagen wie das Rezept für eine Energiewende aussieht. Sagt ihr nie es geht um Energieautonomie, dieses Wort mag Angie nicht. Mit ihr reden wir über “Ihre” Energiewende. Sagt ihr auch nicht, daß es kein Rezept (ich meine ein einziges!) gibt, sondern es gibt tausende Energieautonomie Rezepte. Jeder muß sein eigenes Rezept erstellen. Ich bin einer der Photovoltaik mag! Natürlich auch Windenergie aber dazu bräuchte ich einen Standort für mein Windrad. Den hab ich aber nicht! Ich bin auch kein Energiesparer oder Öko, nein ich bin der Sonnenflüsterer und ich hab mein eigenes Energieautonomie Rezept. Es ist zwar noch nicht 100% erneuerbar aber ich arbeite dran!
Jeder Bürger, jede Firma, jede Genossenschaft, jede Kommune, jedes Altersheim, jeder Kindergarten …. jeder muß sein eigenes Rezept zur Energiewende suchen, finden und umsetzen. Es muß schmecken und nicht dem Angler sondern dem Wurm!

Angie sieht das anders. Matthias hat das gut beschrieben. Angie sitzt im Flieger und überlegt sich zu Hause mal Chicorèe zu kochen. Sie fragt nicht die Stewardess, nicht den Steward, nicht ihre Mitarbeiter und sie läßt auch nicht den Kapitän über den Lautsprecher einen Hobbykoch ausrufen. Nein Angie geht zum Konzern Lobbyisten der Firma Südzucker!

Schließlich hat Angie gelernt, dass Südzucker in Chile Chicorèe anbaut um Fruchtzucker herzustellen. Angie hat kein Gespür was Ihre Anfrage nach einem Chicorèe Rezept auslöst. Leider hat Matthias nicht beschrieben was tatsächlich im Flieger passierte ich kann mir aber verschiedene Szenarien vorstellen.

Variante “ich kenne einen guten Koch/Köchin”Der Südzucker Vertreter ruft seine Frau/Freund/Mutter an und bittet sie um ihre Empfehlung notiert sich das Rezept und gibt es an Angie weiter.

Variante “Konzern”
Der Vertreter mailt in die Konzernzentrale: “Die Bundeskanzlerin möchte ein Chicorèe Rezept von mir, was soll ich ihr antworten?” In der Konzernzentrale des “weltweit tätigen deutschen Ernährungskonzerns” in Mannheim löst diese Frage Chaos aus. In ca. 8 Stunden landet die Kanzlerin in Deutschland und bis dahin muß das Rezept ihr vorgelegt werden. Der Vorstandsvorsitzende (Dr. Wolfgang Heer) beruft eine Krisensitzung ein. Dr. Lutz Guderjahn zuständig für Produktion/Technik gibt zu bedenken, dass die Methoden von Südzucker nicht auf die Küche von Angie übertragen werden kann! Dr. Thomas Kirchberg zuständig für Agrarrohstoffe meint bevor der Konzern eine Rezept Empfehlung ausspricht müsste geklärt werden wo Frau Merkel die Chicorèe einkauft. Wo der Händler die Chicorèe beschafft und weist auf die verschlungenen Handelswege hin. Seine Empfehlung lautet, Südzucker sollte die Chicorèes am besten selbst anliefern. Allerdings müsste Frau Merkel rechtzeitig Bescheid geben da die Chicorèes in Chile punktgenau angepflanzt werden müssten! Der Controller Thomas Kölbl weist auf die Kosten der Rezeptur hin. Die Kanzlerin könnte sich zwar ein etwas teureres Essen leisten aber aus Konzernsicht wäre es besser ihr ein kostengünstiges Rezept zu empfehlen. Es soll nicht der Eindruck entstehen bei Südzucker würden oppulente Mahlzeiten auf dem Speiseplan stehen. Die Lösung nach der ersten (einstündigen) Sitzung zeichnet sich durch Johann Marihart (Österreich) an. Er empfiehlt die Macht des größten Aktionärs von Südzucker zu nutzen. Die Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG (SZVG) hält 52% des Aktienkapitals der Südzucker AG. Unter den Genossen der SZVG wird doch ein Genosse sein der ein gutes Chicorèe Rezept hat.

Nach einer Sitzungsunterbrechung wird die zweite Sitzung einberufen. Jetzt mit Unterstützung der Abteilungsleiter. Der Kaffeeverbrauch in dieser Sitzung steigt exorbitant! Die Stimmung ist gereizt. Es wird erwogen McKinsey hinzuzuziehen! Oder vielleicht doch den Lafer, Schuhbeck soll auch mal was grünes in der Pfanne gehabt haben. Nach zwei weiteren Stunden Diskussion muß sich der Vorstandsvorsitzende entschuldigen. Er muß dort hin wo selbst der Kaiser (nicht der Beckenbauer) zu Fuß hin muß.

Variante 1
Auf dem Weg dahin trifft er seine Vorstandssekretärin und erklärt ihr das Problem. Wie er gerade in den Konferenzraum zurück will reicht ihm die Vorstandssekreteärin einen Zettel “von meiner Oma” in die Hand. Auf dem Zettel ein wirklich leckeres Chicorèe Rezept!

Variante 2
Dr. Wolfgang Heer trifft niemanden kommt in den Konferrenzraum zuück und in einem Brainstorming aller kompetenten anwesenden Mitarbeiter wird ein Chicorèe Rezept entwickelt.

Es gäbe auch noch andere Varianten, z.B. der Kantinenchef wird hinzugeholt, der Marketingchef gibt sein bestes oder das Nachhaltigkeits Managmentsystem wird zu Rate gezogen.

Auf jeden Fall wird Angie ein Rezept bekommen haben. Ob es geschmeckt hat weiß ich natürlich nicht.

Aber die Konzerngläubigkeit von Frau Merkel wird durch dieses Beispiel deutlich! Für so eine Kleinigkeit wie ein Chicorèe Rezept bemüht Frau Merkel einen Konzern. Wenn dieser die Anfrag von Frau Merkel Ernst nimmt dürfte er ihr diese Empfehlung gar nicht geben da dies sicherlich die Kosten übersteigt die für Geschenke steuerlich erlaubt sind!

Wir müssen ihr für die Energiewende Rezepte geben!
Wir haben diese Rezepte!
Wir müssen Angie erklären dass unser Rezept schmackhafter ist wie ein Konzern Rezept!
Welches Chicorèe Rezept ihr schmeckt weiß ich auch nicht, aber ich will nix unversucht lassen ihr das richtige zu liefern!

Ein Rezept für die Energiewende ist das Buch von Matthias. Damit Angie das Buch auch liest werde ich dafür sorgen dass nicht nur Matthias Buch zu Angie kommt, sondern in die Bücher sollten Rezepte von Chicorèe eingelegt werden. Ich bin mir sicher dann steigt die Chance dass Angie das Buch in die Hand nimmt und das richtige Rezept anwendet. Deshalb mein Motto “Energiewende statt Chicorèe” bringt das unmoralische Angebot mit Chicorèe Rezepten zu Angie! Ich hoffe auf viele Unterstützer…

Dachflächen für PV

Ich glaub es nicht!

In Bayern hat es sich herumgesprochen, daß die Immobilien des Freistaat Bayerns für Photovoltaik geeignet sind! Für einen 1. April Scherz ist es 12 Tage zu spät. Um es als innovativ zu verkaufen ist es aber 10 Jahre zu spät.

„Die Immobilien des Freistaats Bayern sollen für erneuerbare Energien genutzt werden“ hat Dr. Markus Söder am 10.4. auf der Homepage veröffentlicht.

Ich gebe ja zu, damit wird endlich auch in Bayern das notwendige für die “Energiewende” getan. Wer also Dachflächen sucht kann sich an den Ausschreibungen beteiligen. Ich befürchte allerdings, dass da für die lokalen Initiativen wenig übrig bleibt.

Für mich sind diese Dächer natürlich auch uninteressant denn die eine Klausel in der Ausschreibung finde ich schon lustig:

“-Der Nutzer hat dafür zu sorgen, dass bei Bedarf das Dach vom Schnee geräumt wird” :-)