V.I.P. Team

Very Important Person (V.I.P.) auf deutsch eine sehr wichtige Person, diesen Status hat sich das Team der Klimalotsen inzwischen redlich verdient. Im KIVA System sind über 1,7 Millionen Geldgeber registriert. Diese Geldgeber sind teilweise in über 35.000 Teams organisiert. Wobei einige dieser Teams sind „Karteileichen“ die noch keine Darlehen vergeben haben. Aber über 10.000 Teams haben bereits mehr als 1.000 Dollar verliehen. Da das Klimalotsen Team in seiner 20 monatigen Existenz (seit Aug. 2016) schon 143.125 $ verliehen hat liegt es im KIVA Ranking der Teams auf Platz 350 (von 35.874 Teams) und gehören somit zu dem einen Prozent an Teams, die das meiste Geld verliehen haben.

Klar dass sich dieser Erfolg rumspricht und ich immer öfter angesprochen werde ob ich nicht über KIVA reden möchte. Natürlich findet sich immer ein Weg um dies zu realisieren. Bei diesen Veranstaltungen finden sich auch meist neue Teammitglieder, denn KIVA überzeugt!

Die Kreditvergabe bei den Klimalotsen vom Naturschutzzentrum dagegen wird immer entspannter. Die Jungs (leider haben wir derzeit keine Klimalotsin!!!) sind cool drauf und überraschen immer wieder mit ihren Argumentationen.

Beim letzten Treffen konnten drei Darlehen vergeben werden. Ich hatte drei Projekte vorgeschlagen und die Jugendlichen gefragt ob Sie auch ein Projekt aus Indien unterstützen wollten. Indien deshalb, weil wir erst vor kurzem Aishu nach acht Monaten Freiwilligen Dienst in Ihre Heimat verabschiedeten. Aishu lebt in Indien und die Kids waren sofort begeistert und beschlossen ein Darlehen nach Indien zu vergeben. Wir selektierten in KIVA indische Projekte und schauten uns die ersten Projekte an. Sofort erkannen die Klimalotsen, da werden ja einige Projekte „gematcht„. Dies bedeutet wenn wir dem Projekt 25 Dollar geben dann gibt ein uns unbekannter Gönner weitere 25 Dollar für dieses Projekt. Damit war die erste Auswahl getroffen. Nach vielen weiteren Diskussionen wurde Monaben eine 48 Jahre alte Frau als Klimalotsen förderwürdig befunden. Ausschlaggebend für die Klimalotsen waren die Grundnahrungsmittel die von Monaben gekauft und verkauft werden sollen. Bei den drei zur Auswahl stehenen Solarprojekte wurde die „Händlerin“ ausgeschlossen. Die Argumentation: sie verkauft so viele andere elektronische Geräte (Radio, Fernseher etc.) da sind die Solamodule nicht ausreichend…
Am leichtesten hatte es Fadel aus Palestina da er das Solarmodul für Energiegewinnung braucht um Autos zu reparieren und reparieren das fanden die Klimalotsen prima. Bei Rin aus Cambodia dagegen gab es einige Bedenkenträger. Der braucht ja nur Licht in so einer Hütte ist das nicht notwendig…!!! Aber schon gab es widerrede von den anderen Klimalotsen wie wichtig Licht für diese Menschen ist und so hatten wir das dritte Darlehen an diesem Tag vergeben. Leider sind momentan alle drei Projekte noch nicht vollständig finanziert, vielleicht kann ja einer der Leser diesen Zustand beenden. 😉

Das nächste Monatstreffen der Klimalotsen findet auswärts statt und somit treffe ich die Klimalotsen Jugendlichen erst wieder am 15.6.2018. Allerdings werde ich wie gehabt mein monatliches Captains Dinner am 2.5. und am 6.6. jeweils um 14 Uhr im Naturschutzzentrum durchziehen. Ausserdem steht noch ein Vortrag am8.6.2018 bei der Windpark Ravenstein Gmbh&Co. KG auf deren Gesellschafterversammlung an.

Ja V.I.P. Team wird man nur wenn man was macht…

Mir machen diese positiven Geschichten viel mehr Spaß wie die ständigen Insolvenzmeldungen aus der deutschen Solarbranche. Nur gut dass ich eine Energieblogger (hier der Stromauskunft Blog) habe die sich auch um diese politischen Armutsgeschichten kümmern.

 

224 Solarprojekte bereits unterstützt!

Während Conny in Österreich 1001 Dächer bis 2020 mit Photovoltaikmodulen beglücken möchte, geht die Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) mit Riesenschritten ohne konkretes Ziel an die Verwirklichung von Solarprojekten. Conny hat derzeit 180 realisierte Dächer vorzuweisen die HEG dagegen kommt schon auf 224 Solarprojekte die sie unterstützt haben.

O.K. der Vergleich hinkt.
Aber es zeigt auch mit welcher Kraft das verleihen von Geld wirkt! Natürlich sind die realen Projekte vor Ort bei Conny in Österreich und die Projekte im Umkreis von Heidelberg wichtig, aber auch die Unterstützung von Solarprojekten in der ganzen Welt kann die Aufgabe von Genossenschaften sein. Innerhalb von zwei Monaten konnten wir diese Projekte weltweit unterstützen… und diesen Projekten habe die HEG und ich uns angenommen.

Am 6.2.2018 habe ich das Go der HEG erhalten und konnte Darlehen für Solarprojekte vergeben. Auf Einladung der HEG konnte ich am 20.3.2018 in Heidelberg berichten wie der Stand der Dinge ist und an den Osterfeiertage konnte ich Vollzug melden. Die zur Verfügung gestellte Geldmenge war verliehen…

Dass mir der Vortrag in Heidelberg Spaß gemacht hat, muss ich nicht extra erwähnen…

Aber anscheinend waren die Genossen der HEG auch zufrieden, sonst hätte Laura Zöckler nicht diesen netten Bericht veröffentlicht.

Natürlich können wir das Tempo (200 Projekte in zwei Monaten) nicht halten. Schließlich müssen die Darlehen erst zurückgezahlt werden um erneut angelegt zu werden. Aber so cirka 20 Projekte dürften monatlich drin sein… Mal sehen.

Ihr könnt die Projekte der HEG verfolgen unter deren KIVA Seite. Dort findet ihr auch deren Motivation warum sie das Crowdfunding von Mikrokrediten unterstützen. Wer genau hinschaut der kann auch den einen Kredit finden der nichts mit Solarenergie zu tun hat!

Mit der Veranstaltung in Heidelberg habe ich den Startschuß für weitere Vorträge abgefeuert. Solltet ihr ein Interesse haben dann meldet euch einfach bei mir.
Werbung für klimafreundliche Crowdfunding Mikroprojekte muss sein!
Meint jedenfalls der Sonnenflüsterer…

Kleinkredit Empfehlungen

In KIVA Kredite zu vergeben ist eigentlich einfach. Du brauchst drei Dinge:

Einen Account bei KIVA
25 Dollar Guthaben in KIVA (oder über Paypal Zugriff auf dein Girokonto)
Zeit, um aus vielen (derzeit 3.791) Projekten nach deinen Ansprüchen eines auszuwählen.

Den Account anlegen habe ich schon mal beschrieben und ist eigentlich auch einfach. Wo ihr 25 Dollar herbekommt kann ich nicht näher beschreiben. Die müsst ihr einfach haben…

Aber wenn ihr klimafreundliche Kleinkredite unterstützen wollt dann empfehle ich euch folgende Starred List (Empfehlungsliste) die wir Klimalotsen in KIVA pflegen. Auf dieser Liste versuchen wir maximal 16 Projekte (eine Seite) anzubieten. Da diese Liste unter meinem KIVA Account gespeichert ist, kann nur ich diese Liste um Projekte erweitern. Mit meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich erklären, welche Projekte ich aussuche für die Empfehlungsliste. Allerdings haben alle Klimalotsen Teammitglieder (derzeit 332!) die Möglichkeit mir ein Projekt vorzuschlagen. Diese vorgeschlagenen Projekte werde ich dann ebenfalls in die Empfehlungsliste aufnehmen.

Erste Priorität haben:

Solarprojekte

Da fast alle Projektbeschreibungen in KIVA von der ursprünglichen Landessprache in Englisch übersetzt werden, kann nur mit englischen Suchbegriffen selektiert werden. Ich suche deshalb mit „Solar“ (Auswahlfeld Keywords) und erhalte aktuell von 3.791 Projekten noch 224 angezeigt. Kamen die 3.791 Projekte noch aus 57 Länder sind die Solarprojekte nur in 6 Länder zu finden.
Kenia (203), Palästina (14), USA (2), Honduras (2), Nicaragua (1) und Dominikanische Republik (1).
Da die Klimalotsen 17% ihrer Darlehen bereits nach Kenia vergeben haben sind alle anderen Länder erst mal Priorität eins! Nach näherer Inspektion der Projekte (im Beispiel Nicaragua und Dominikanische Republik) fallen einige aus der Auswahl. Bei diesen Projekten steht nur solar im Text, aber es wird nicht in ein Solar System investiert.
Der absolute Favorit für die Empfehlungsliste kommt aus Honduras. Gerson möchte ein 100 Watt Solarsystem kaufen uns ansonsten kann ich auf den ersten Blick keinerlei Ausschlusskriterien entdecken. Also drauf auf die „starred Loans“ Liste. Das zweite Projekt aus Honduras fällt leider raus. Santos Julian hat schon ein Solar Panel und möchte jetzt alle möglichen Giftmittel das geht gar nicht!
Keine Chance auf die Empfehlungsliste zu kommen. Tut mir Leid…

Überraschender Weise finde ich bei den zwei USA Projekten ein echtes Solar Juwel! Bei Daisy kann ich nicht erkennen wo im Text das Wort solar vorkommen soll, aber ein „air conditioner“ der über 61 Monate finanziert werden soll, kann es nicht in die Empfehlungsliste schaffen. Delores aus dem „Sunshine State“ Florida dagegen schon. Auch wenn die technischen Details fehlen. Sie erinnert mich an meine erste PV Anlage im Jahr 2000. Ich wollte es einfach und warum sollen wir sie dabei nicht unterstützen. Donald Trump zum Trotz!
Sie kommt auf die Empfehlungsliste der Klimalotsen…

Bei den Palästinenser Solar-Projekten spielt natürlich für viele die politische Situation eine Rolle. Ich möchte mich nicht als Entscheider aufspielen. Deshalb werde ich immer wenn  Solar-Projekte in Palästina angeboten werden eines auf die Empfehlungsliste nehmen. Die Warmduscher (Solarthermie) Projekte würde ich erst zweitrangig in die Liste aufnehmen. Bei den Palästinensischen Projekten geht es meist um viele Dollars. Sie werden auch meist mit richtigen Solar Modulen abgebildet die einen Kredit von 1.000 bis 2.000 Dollar rechtfertigen. Ich schaue dann nach den Laufzeiten die aktuell zwischen 27 und 41 Monaten schwanken. So bin ich auf Fady gekommen. Ihn habe ich aktuell auf der Empfehlungsliste.

Solarprojekte in Kenia haben bei mir im Blog schon Tradition:
Strom Offensive (16. Mai 2017)
Kenia Sonnenkraft und Atomkraft (27. Mai 2017)
Mythos Solarstrom ist zu teuer (24. Juli 2017)
Energiewende in Kenia (18. Januar 2017)
Es dürften inzwischen schon hunderte Projekte sein die von den Klimalotsen und mir unterstützt wurden. Ich fackele auch heute nicht lange wenn ich ein 50 Dollar Projekte wie jenes von Jamic entdecke und gebe ihr 25 Dollar. Immer egal wie diese 50 Dollar Projekte sind meine Lieblingsprojekte. Die kommen auch nicht auf die Empfehlungsliste, denn die KIVA Community ist sehr schnell bei diesen Mini-Projekten.

Aber aktuell haben wir 203 Projekte in KIVA aus Kenia und leider sind alle kombiniert. Es geht um die Finanzierung von Kunstdünger (fertilizer) was ja noch erträglich wäre, aber auch um Hybridsamen (hybrid seeds) die zusammen mit einem Solarlicht (Modul, Batterie und Lampe) finanziert werden soll. Warum ich keine Hybridsamen Projekte unterstützen möchte wird im Nutzgarten Blog schön beschrieben.
„Mit Hybrid-Saatgut produzieren wir Einwegpflanzen mit hohen Erträgen, schaffen aber massive Abhängigkeiten der Saatgutindustrie.“
Trotzdem nehme ich Kenia Solarprojekte in die Empfehlungslist. Meist nur ein oder zwei Projekte, einfach weil wir keine anderen Solarprojekte haben. Zum Beispiel Mary’s Group. Hier heißt es „to buy cost-efficient maize seeds“ ob es Hybride sind, weiß ich nicht. Ich befürchte der Text wurde nur von einem anderen Übersetzer in’s englische übersetzt. Aber jeder von euch hat ja die Möglichkeit sich aus der Empfehlungsliste ein anderes Projekt auszusuchen…
So das war’s erst mal. Ihr seht einfach ist die Auswahl nicht, aber ich habe den Eindruck es hilft denjenigen die wenig Zeit haben. 😉

Am Ende müsst ihr immer selbst entscheiden! Auch wenn ihr euch ein E-Bike kaufen wolltet helfen euch die Hinweise von Tom Küster zwar, aber letztendlich entscheidet nicht Tom der Energieblogger sondern ihr und damit wünsche ich euch einen schönen sonnigen Tag.

Crowdfunding von Kleinkrediten

Bisher habe ich KIVA nur als Kleinkredit System beschrieben und dabei ganz vergessen dass die Kreditsumme durch Crowdfunding bereitgestellt wird.
Am Beispiel zweier Projekte die ich je mit 25 Dollar unterstützt habe möchte ich die Spanne aufzeigen die in KIVA vorhanden ist.

Jamic und Delores sind zwei Frauen die beide Geld benötigen um sich mit Solarenergie zu versorgen. Dabei sind die Bedürfnisse der beiden Frauen enorm unterschiedlich.
Jamic benötigt 50 Dollar und Delores 3.000 Dollar.
Ich möchte niemandem einen Vorwurf machen denn Delores lebt in USA in einem kleinen Haus und möchte sich eine Solaranlage installieren lassen. Na klar, braucht sie da mehr Geld wie Jamic. Die Kulturen sind nun mal unterschiedlich und es ist schon traurig dass in USA noch Kleinkredite benötigt werden…

Jamic lebt in Kenia auf dem Land. Ihr fehlte bisher das Geld (50 $ !!!) um in ihrem Haus für ausreichend Licht zu sorgen. Ihre Familie hat Kerosinlampen genutzt, trotz der giftigen Dämpfe. Bei Kerosindämpfen besteht die Gefahr an Atemwegserkrankungen zu erkranken.

Dank KIVA konnte ich beide Projekte mit jeweils 25 $ unterstützen. Bei Delores ist mein prozentualer Anteil (unter 1 %) natürlich äußerst gering. Im Moment hat das Projekt von Delores auch noch Finanzierungsprobleme denn erst 15 Personen haben in Summe 375 $ zur Verfügung gestellt. Da dieses Projekt aber erst seit 3 Tagen im KIVA System eingestellt ist, habe ich noch die Hoffnung dass die KIVA Community mit 1.700.000 Mitgliedern die fehlenden 2.625 Dollar finanzieren. Insgesamt stehen 30 Tage zur Finanzierung zur Verfügung. Das wird schon noch.Vielleicht kann ich ja noch einige animieren sich zu beteiligen.

Verückt ist es natürlich, dass in Amerika Menschen Kleinkredite benötigen… Deshalb habe ich gleich mal getwittert:

Aber wie immer, du kannst auf allen Kanälen meckern aber am Ende musst du selbst etwas tun.
Deshalb denke ich wir sollten Delores in Florida USA unterstützen bei der Finanzierung ihrer PV Anlage. Jedem muss allerdings klar sein, dieses Darlehen wird in 38 Monatsraten zurückgezahlt. Eine ganz schön lange Zeit im Vergleich zu den 8 Monaten nach denen Jamic ihre 50 Dollar zurückzahlt. Auch hier wieder der Vergleich von mir als Aussenstehender. Delores muss ihre Rückzahlungen über die verminderte Stromrechnung finanzieren. Bei Jamic kommt die Ersparnis aus dem gesparten Kerosin was nicht mehr gekauft werden muss. Zusätzlich dürfte das Licht durch Solar heller sein und die Ängste bezüglich Atemwegserkrankung müssten weg sein. Dass Solarenergie in Kenia bereits nach 8 Monaten seine Kosten eingespielt hat (Florida 38 Monate!) finde ich sensationell und zeigt die Potentiale die wir in der PV noch heben können.

Bei Jamic möchte ich allerdings noch auf eine Besonderheit hinweisen. Die 50 Dollar wurden ja nur zur Hälfte von mir beigesteuert. Die zweite Hälfte kamen über das minimalste Crowdfunding was man sich vorstellen kann. Von einer zweiten Person. Sein Name sagt schon dass er ein „Guter Hund“ ist. Hinter Good Dogg verbirgt sich nach meinem Wissen der größte Geldgeber im KIVA System. Er hat bereits über 183.000 Darlehen vergeben. Wenn ich die 25 $ Mindestsumme annehme, reden wir von gut 4,5 Millionen Dollar die von Good Dogg bereits verliehen wurde. Hut ab!

Natürlich hätte Good Dogg oder ich die 50 Dollar an Jamic auch alleine finanzieren können. Aber dies ist ja gerade der Gag. Wir vergeben im Crowdfunding kleine Beträge für die wir keine Zinsen haben wollen. Bei Delores werden wir sicherlich um die hundert Geldgeber benötigen aber durch die kleinen Beträge gehen wir auch ein geringes Risiko ein. Denn das Risiko ob der Darlehensnehmer zurückzahlt oder nicht tragen bei KIVA immer die Geldgebern. Aber keine Angst das prozentuale Risiko hält sich in Grenzen. Bei 1,1 Milliarden Dollar die bereits in KIVA verliehen wurde liegt die Rückzahlungsquote bei 96,9 %!

Das Ausfallrisiko bleibt natürlich im Einzelfall bei 100 % denn wenn Delores etwas zustößt (was ich nicht hoffe) kann die Rückzahlung des gesamten Kredits (3.000 Dollar) ausfallen… Aber auch dann hätte ich ja dank der Crowdfinanzierung nur 25 Dollar „Verlust“.
Bei Jamic besteht dieses Risiko nicht mehr. Denn sie hat bereits zwei Raten von sechs Raten an mich und Good Dogg zurückgezahlt.

Jetzt hoffe ich mal auf die Sonnenflüsterer Community, helft Delores auch wenn es ein Darlehen nach Florida Amerika ist. Aber Solarier sind doch weltweit vereint, oder?

KIVA Crowdfunding für Kleinkredite ist ein Möglichkeit weltweit klimafreundliche Projekte zu unterstützen. Damit wir hier in Deutschland voran kommen schließe ich mich der EnergieAgentur NRW an, wir brauchen Ausbildung, Ausbildung und nochmal Ausbildung. Deshalb schaut euch mal die vier Ecken Methode an.

Die Heidelberger Energiegenossenschaftsklimalotsen

Energiegenossenschaften sind eine meiner Leidenschaften, auch wenn ich leider nicht in der Lage bin das Tagesgeschäft zu machen… Aber gründen konnte ich!
Damals zum Beispiel 2005 eine der ersten „neuen Energiegenossenschaften“ Die Solar-Bürger-Genossenschaft. In Freiburg sind die Solar-Bürger noch sehr aktiv und ihr könnt euch so wie ich dort jederzeit beteiligen.

Seit letztem Jahr bin ich auch Mitglied bei der Heidelberger Energiegenossenschaft eG mit denen ich seit Jahren schon Kontakt hatte. Ich hab sie immer die „jungen Wilden“ betitelt. Genau mein Stil. So geht Kommunikation…

Im November haben sich die Heidelberger den KIVA-Klimalotsen angeschlossen und kräftig klimafreundliche Kleinkredite für Solaranlagen in ärmeren Regionen zu Vergeben. Jetzt revanchiere ich mich und halte in Heidelberg einen Vortrag (am 20.3.2018 um 18 Uhr) über Mikrokredite. Die Veranstaltung ist öffentlich und jeder kann kommen und live erleben wie wir ein (oder mehrere) Darlehen vergeben. Die Einladung findet ihr auf Homepage der HEG und wenn möglich meldet euch über das Doodle an. Oder ihr geht auf Facebook da haben die jungen Wilden eine Veranstaltung angelegt da könnt ihr euch ebenfalls anmelden oder auch die Veranstaltung teilen. Ich würde mich freuen viele von euch begrüßen zu dürfen.

Eine weitere Möglichkeit sich über die KIVA-Klimalotsen zu informieren wäre das Frühlingsfest am 25.3.2018 von 14-18 Uhr im Naturschutzzentrum Bergstraße. Da könnt ihr eure Kinder/Jugendlichen mitbringen, das Gelände vom Naturschutzzentrum ähnelt einem Kinderparadies (wenn das Wetter gut ist siehe Frühlingsfest 2012!).

Weil ich auch investieren erwähnt habe, verlinke ich gerne auf Kilian Rüfer’s Blog der die neue Website Nachhaltig investieren empfiehlt. Mal sehen wann dort die erste Rezension eines KIVA Projektes erscheint. 🙂

Es geht weiter, … wie bisher!

Nein keine Angst ich verfalle nicht in den alten Wahn und schreibe über Politik. Dass nach einem langen Aussitzer von Angela Merkel die SPD Mitglieder mit großer Mehrheit entschieden haben „sie gehen in eine große Koalition“ ist ihre Entscheidung.
Ich schreibe dazu der Wahlbürger wollte das damals am Wahltag nicht.
Die SPD damals auch nicht.
Na ja was der Wähler will kriegt er eben nicht, aber es ist doch tröstlich dass in vier Jahren erneut nach unserem Willen gefragt wird.
Wahlen sind eine Farce wenn der Wähler keine Wahl hat!

Mein Thema ist und bleibt der Mikrokredit. Meine „Atempause“ hier im Blog ist natürlich der fünften Jahreszeit geschuldet. Wer mich näher kennt weiß ich brauche jeden Morgen sehr, sehr lange um mir das Konfetti aus dem wallenden Haar zu entfernen.

Mir was es in letzter Zeit wichtig in KIVA neue Mitglieder für das Team der Klimalotsen zu finden und darin war ich sehr erfolgreich. Am Ende des letzten Jahres hatten wir 212 Teammitglieder aktuell zählen wir 309 Teammitglieder. Damit sind wir in Deutschland im Mitgliederranking das zweitgrößte Team. Bei den vergebenen Darlehen stehen wir vor der Überschreitung eines historischen Wertes. Die 100.000 Dollar Grenze werden wir demnächst überschreiten. Wann kann ich überhaupt nicht abschätzen. Es kann heute sein oder erst Ende nächster Woche. Ich habe es nicht in der Hand (nicht auf dem Konto!), aber einer der 308 anderen Teammitglieder wird sicherlich bald dafür sorgen…

100.000 Dollar sind eine Menge Geld. Vor allem wenn wir uns ansehen wir haben mit einer Gruppe Jugendlicher am 28.8.2016 und 500 Dollar auf dem Konto angefangen…

Noch wichtiger finde ich, dass ich inzwischen eine Empfehlungsliste in KIVA pflege. Diese kann jeder einsehen. Wer schnell mal einen Kredit Klimafreundlich vergeben will, kann dort nachschauen. Ich versuche dort maximal zehn Projekte aufzulisten die „klimafreundlich“ sind (sein könnten).

Ich muß hier im Blog erst wieder langsam in Fahrt kommen. Es gibt vieles Neues zum Thema Mikrokredite und KIVA. Für heute möchte ich es damit belassen.

Natürlich möchte ich noch auf einen Beitrag meiner Energieblogger Kollegen verweisen. Ich hasse dieses Thema zwar (Energiesparen), aber Tom Küster von der Energieagentur NRW berichtet von steigendem Energieverbrauch der Haushalte. Zum x-ten mal möchte ich den Hinweis geben. Energiesparen ist unsexy und lenkt nur ab vom Ziel 100% Erneuerbare Energien.

Überraschung im Naturschutzzentrum

Wenn im Naturschutzzentrum Ferienspiele angesagt sind dürfen die Kinder immer mit Überraschungen rechnen. So auch am letzten Dienstag als ich bei den 25 Kids vorbeischaute. Eigentlich hatte ich mit Veronika ausgemacht ich fang um 13.30 Uhr an, das sollte sich aber spontan verschieben. Zum einen dauerten die am Lagerfeuer gegrillten Würstchen etwas länger und dann kam auch noch mit riesen Getöse ein Bullodzer um die Ecke gefahren. Vom benachbarten Kieswerk gab es ein Angebot den sanften Sandhügel wieder in einen für Kinder interessanten Sandberg zu verwandeln.
Nur ausgerechnet heute am Ferienspiele Tag!
Was den Verantwortlichen den Schrecken in die Augen trieb ließ die Kinderaugen verzücken. Die am Lagerfeuer gegrillten Würstchen wurden zur Nebensache. Dann überfuhr der Bulldozer auch noch den Lederball der mit lautem Knall seinen Geist aufgab. Jetzt war ihm endgültig alle Aufmerksamkeit der Kinder sicher. Kurzerhand beschlossen Veronika und ich wir lassen den Kids die Gaudi beim Bulldozerfestival. Es war dann auch spannend zu beobachten wie der beschauliche Sandhügel sich wieder zu einem Berg auftürmte. Aber auch hier konnte ich erleben wie das vielfältge Angebot für die Kids in diesen spannenden Momenten gerne angenommen wurde. Da stocherte ein Junge im Lagerfeuer, der andere schnitzte mit einem Taschenmesser an einem Stock, ein anderer schraubte an seiner halb fertigen Steinschleuder und selbst im Gebäude werkelten einige Kids weiter an ihren Ton Tieren oder sie filzten Figuren. Dies ist auch das spannende am Naturschutzzentrum, es ist immer für jeden etwas dabei. Nachdem der Bulldozer seine Arbeit getan hatte, musste Veronika nicht lange choregraphieren. Es galt den ersten Sprung vom neuen Sandberg zu dokumentieren.

Bis dieser Sandhügel wieder sanft ansteigt, dürften einige Feste im Naturschutzzentrum vergehen.
Nach dem Sandhüpfer fragte Veronika bei den 25 Kids wer mit mir Mikrokredite vergeben möchte…
Im Nachhinein muss ich sagen, dass war schon eine Frechheit von uns, aber immerhin fünf Jungs sind in den großen Raum gekommen. Ich habe auch gleich gesagt wir machen nur eine kurze Session von 30 Minuten und danach können Sie wieder toben. Schließlich hatte ich eine wichtige Botschaft zu überbringen. Seit der letzten Veranstaltung sind die Klimalotsen wahnsinnig gewachen. Sowohl bei der Vergabe von Krediten als auch bei den Mitgliedern. Doch dies war nicht der „Knüller“ sondern was noch keiner der Kids wusste, wir haben dank einiger Spenden inzwischen ein prall gefülltes KIVA Konto. Mitte Dezember hatte ich das Spendenkonto hier im Blog veröffentlicht. Zu unserer Freude haben einige Spender uns finanziell unterstützt. Allerdings gibt es einen besonders spendablen Geldgeber der uns einen wirklich unerwartet großen Geldbetrag überwiesen hat.
Vielen Dank noch einmal an alle die uns Geld zum Klimafreundichen Verleihen in KIVA spenden.

Natürlich sind 30 Minuten nicht ausreichend um alle diese Spenden in Darlehen umzusetzen. Ich habe mir mit den Kids aber Mühe gegeben. Fünf Darlehen sind es dann doch geworden. Da im Naturschutzzentrum inzwischen ein funktionierender W-LAN zur Verfügung steht konnten wir spontan Darlehen vergeben.
Dabei entstand z.B. folgende Entscheidungskette.
Wir wollen in das ärmste Land der Welt Geld vergeben.
Doch keiner wusste welches Land dies ist!
Dann zeigte ich die KIVA Länderauswahlseite und der Blick der Kids fiel auf Indien.
Aus Indien kannten alle Aishu die acht Monate das Team vom Naturschutzzentrum verstärkte. Inzwischen ist sie wieder zurück in ihrer Heimat. Aber alle wollten der sehr beliebten Aishu eine Freude machen uns so vergaben wir zwei Darlehen nach Indien.

Ja jetzt haben wir das Problem! Viel Geld auf dem Konto und zusammen mit den Kids kommen wir nicht nach mit der Darlehensvergabe… Aber keine Angst der Captain vergibt nach und nach Klimafreundlich Darlehen.
Leider habe ich verpasst mit den Kids eine Diskussion zu führen ob wir den in Massen vorhandenen Projekten aus Kenia, die Solarlampen kombinieren mit Hybridsamen und Kunstdünger, Geld geben wollen!!!
Also habe ich vorerst für mich entschieden wir fördern diese Projekte weiterhin nicht.

Reine Solarprojekte sind derzeit sehr rar gesät! Deshalb habe ich ein weiteres Ziel definiert. Derzeit bietet KIVA Projekte aus 77 Ländern an und wir hatten erst ca. 30 dieser Länder vom Naturschutzzentrum aus bedacht. Ich werde also versuchen in neuen Länder Klimafreundliche Kredite zu vergeben.

Weiterhin versuche ich immer am ersten Mittwoch des Monats um 14 Uhr im Naturschutzzentrum ein für alle zugängliches „KIVA Captains Dinner“ mit der Vergabe von Kleinkrediten durchzuführen. Der erste Termin ist fix am 7. Februar 2018 um 14 Uhr kann jeder vorbeikommen.
Das „Dinner“ wird sich in Grenzen halten aber ich werde da sein und gerne Fragen zu KIVA beantworten und natürlich Kredite vergeben. Mal sehen wie das läuft. 🙂

Heute möchte ich auf die Kollegen von Milk the Sun verweisen die zur Blogparade der Energieblogger einen Artikel onlinge gestellt haben. Viel Spaß!

Wiederholungen

Wie oft muss ein Thema wiedergekäut werden bis gehandelt wird?
Aktuell schreibt die Süddeutsche „Klimawandel macht Überflutungen wahrscheinlicher„. Zitiert werden „Experten“ und „Forscher“ wie Sven Willner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die diversen Zahlen Kunststückchen erspare ich euch und verweise aber auf einen Artikel vom Juli 2016 Klimawandel vor meiner Haustür (Worms).
Dort wird inzwischen schon gehandelt. Es wird diskutiert und verändert was vor Ort zu tun ist, damit die Veränderungen des Wetters nicht zu viele Schäden anrichten. Konkret in Worms. Nicht für die ganze Stadt sondern überspitzt geschrieben „für jeden Kanaldeckel„.

Denn was nützt das unnütze Wissen wie „Allein in Brandenburg erhöhen sich die Hochwasserereignisse in den Jahren 2035 bis 2044 um das Achtfache“, wenn zeitgleich bei Starkregen der Regengulli um die Ecke das Wasser nicht mehr aufnimmt und die Brühe in deinen Keller läuft?

In Worms nennt sich das KLIK (Worms ist dabei) und KLAK (Worms handelt) und die Wormser waren Klimakommune im Juli 2017. Aber wenn die Süddeutsch und das PIK Forschungsinstitut meint, wir müssten mehr vom x-fachen (z.B. BaWü das 15-fache Risiko) wissen, dann sollen sie gerne diese Zahlenmonster wiederholen. Wir brauchen aber keine Zahlenspiele sondern viele KLAK’s wie in Worms die kontinuierlich an dem Problem Klimaveränderung arbeiten. Auch solche GroKoIsten wie Laschet sind verzichtbar.

Dass auch ich mich wiederholen kann möchte ich mit diesem Link auf Kilians Wutblogbeitrag beweisen.

Photovoltaikforum ein Jahr bei KIVA

Ein Jahr ist es jetzt her, dass Jürgen vom Photovoltaikforum über meinen Artikel „Solarstrom nur für Eigenbedarf“ auf Sou aus Kambodscha aufmerksam wurde. Sou hat 850 Dollar für ein Solarmodul (mit Lampe) benötigt und Jürgen hat sich spontan entschieden dieses Projekt zu unterstützen. Damit nicht genug er schrieb auch noch einen Artikel in seinem Photovoltaikforum und er stellte seinem Forum die Frage:

Vielleicht ist heute auch noch jemand so spontan wie ich?

Nun ja, nach drei Stunden hatte Sou ihr Geld und einige aus dem Photovoltaikforum haben sich zum ersten Mal bei KIVA engagiert. Inzwischen ist die Diskussion im Photovoltaikforum auf 146 Artikel auf 15 Seiten angewachsen! Aufgerufen wurden diese Diskussionen über 38.000 mal…

Mitte November 2017 wurde diese Diskussion zu unübersichtlich und mit Joe-Haus fand sich ein engagierter Solarist der eine neue Diskussion startete! Dort gibt es inzwischen 78 Beiträge und es finden sich immer wieder Menschen die erstmals sich bei KIVA engagieren.

Eine genaue Bilanz ist nicht möglich aber bei den Klimalotsen sind einige Teammitglieder die sicherlich aktive die dem Photovoltaikforum zuzuordnen sind.
Aber was wurde aus Sou?

Sie hat inzwischen 11 Raten (390 Dollar) pünktlich zurückgezahlt und nach weiteren 13 Raten hat sie ihren Kredit im Februar 2019 vollständig getilgt. Hoffe ich jedenfalls 🙂

Die Moral von der Geschicht!

Hätte ich nicht im Artikel von meinem Kredit geschrieben und hätte Jürgen keine Diskussion im Photovoltaikforum angefangen hätten einige Menschen von KIVA nichts erfahren.
Hätte, hätte Fahrradkette…

Am 24.7.2017 habe ich eine Zwischenbilanz mit 19 unterstützten Projekten im Photovoltaikforum veröffentlicht! Inzwischen dürften es viel, viel mehr Projekte sein. Daran ist zu erkennen, es hat sich gelohnt und natürlich werden Jürgen, Joe-Haus und ich weiter von KIVA berichten. Immer in der Hoffnung es engagieren sich weitere Menschen bei KIVA und verleihen 25 Dollar.

Auch wenn es immer wieder nur kleine 25 Dollar Schritte sind, so sind dies Schritte in die richtige Richtung. Da bin ich froh, dass mir inzwischen das Alltagsgeplapper der deutschen Volksparteien nicht mehr die Ruhe raubt. Bei Kilian Rüfer dagegen sieht es anders aus. Der hat ganz schöne Wut auf die GroKo die noch gar keine GroKo ist…

 

Mein KIVA Sparbuch

Trara hier ist es:

Mein virtuelles KIVA-Sparbuch!
Angekündigt habe ich es ja bereits Mitte November ab 2018 jeden Monat 25 Euro auf mein KIVA Sparbuch zu überweisen. Es hat zwar einiges an organisatorischen Aufwand gekostet aber letztendlich war mir von vornerein klar, hier soll in der Praxis aufgezeigt werden:
Mit einem KIVA Konto kann man auch Geld ansparen.
Der Anfang ist gemacht. Pünktlich am 1.1.2018 habe ich die ersten 25 Euro zur Verfügung gestellt. Da ich noch keinen Weg gefunden habe 25 Euro auf das KIVA Konto zu überweisen, habe ich 25 Dollar über PayPal von meinem Girokonto (natürlich bei der GLS) abgebucht. Der Dollarkurs lag 1,16016 und somit habe ich auf meinem KIVA Sparbuch 25 Dollar (21,55 Euro) und in meiner virtuellen Euro Kasse noch 3,45 Euro die ich in den nächsten Monat mitnehme.

Mein KIVA Sparbuch sieht somit momentan noch sehr einfach aus!

Den Spezialisten fällt sofort auf, ich habe natürlich die 25 Dollar als Darlehen verliehen. Es freut mich natürlich, dass am 1.1.2018 gerade mal wieder ein Solarkühlschrank zu finanzieren war. Edgar aus Nicaragua benötigte 2.650 Dollar und ich hab ihm meine 25 Dollar von meinem Sparbuch dazu gegeben. Den Rest hat er von 94 anderen Geldgebern erhalten. Unter diesen Geldgebern waren in Summe 5 Klimalotsen beteiligt und damit waren wir das Team mit den meisten Geldgebern. 🙂

Das einzige Manko bei der Kreditvergabe ist die Laufzeit mit 26 Monaten! Bei einem normalen Sparbuch wäre dies natürlich anders. Aber genau deshalb habe ich ja mit meinem KIVA Sparbuch Projekt begonnen um auf die Unterschiede zu einem „normalen“ Sparbuch aufmerksam zu machen. Jedenfalls möchte Edgar in 8 Raten (Repayment schedule – anklicken) seinen 2.650 Dollar Kredit zurückzahlen. Die erste Rate wird im Mai 2018 fällig.

So das wars in diesem Monat von meinem KIVA Sparbuch! Ups fast hätte ich es vergessen, natürlich ist mein KIVA Sparbuch auch Mitglied bei den Klimalotsen und vergibt seine Kredite für das Team!