Photovoltaik die günstigste Erneuerbare Energie

Die meisten mögen es nicht hören, aber wer sich die aktuellen Vergütungen anschaut muss zugeben die ehemals teuerste Erneuerbare Energie ist inzwischen zum Schnäppchen geworden!

Die Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen (Freiflächen und Nichtwohngebäude) bis 500 kWp erhalten nur noch 8,79 Cent je kWh. Die Anfangsvergütung von Windrädern Onshore liegt bei 8,93 Cent je kWh.

Ich weiß bei guten Windstandorten sinkt diese Vergütung auf 4,87 Cent je kWh nachdem sich die Anlage bezahlt gemacht hat. Aber da muss man sehen, große Photovoltaikanlagen über 500 kWp werden schon gar nicht mehr gefördert! Das wäre so, wie wenn man ein Windrad mit einer Leistung grösser 5 MW nicht mehr mit dem EEG fördern würde! Wenn ich jetzt frage warum wurde die Förderung von großen PV-Freiflächen eingestellt? Gibt es nur diese eine Antwort, Photovoltaik ist zu günstig und schaden den atomar/fossilen, nur deshalb wurde die Förderung gekappt.

Wer meinen Blog liest ich will hier nicht die Windenergie gegen Photovoltaik ausspielen, aber ich möchte auf die kostengünstigste Erneuerbare Energie verweisen. Photovoltaik ist so günstig, weil durch die Mengenmäßige Skalierung die Kosten gesenkt wurden und auch weiterhin gesenkt werden können. Leider ist diese Kostensenkung der Politik ein Dorn im Auge! Wir machen die atomaren und fossilen Energien zu schnell unrentabel. Das mögen diejenigen nicht die von atomar/fossilen Energien leben und das sind viele. Sehr viele!

Da gibt es zum Beispiel eine Firma die sich “Unternehmensberatung” nennt in Wahrheit aber nur Stimmung macht. Bereits in 2008 habe ich mal eine McKinsey-Prophezeiung kommentiert. Damals ging die “Unternehmensberatung” von einem Ölpreis von 57 Dollar im Jahr 2010 aus! Knapp verschätzt würde ich da mal sagen haben sich die “Unternehmensberater” damals in der Einschätzung eines Ölpreises. Schließlich mussten sie ja die komplizierte Aufgabe erfüllen bereits im Jahr 2008 den Preis von 2010 vorherzusagen. Der Ölpreis lag zwischen 70 und 90 Dollar im Jahr 2010. McKinsey sagte auch für 2020 einen Ölpreis von 52 Dollar und für 2030 von 59 Dollar voraus…. Herzlichen Glückwunsch an alle diejenigen die sich solche “Unternehmensberater” nicht leisten können. Wer solche “Unternehmensberater” hat braucht keine Feinde mehr…

Genau dieses Unternehmen macht heute Stimmung wir sollten doch unsere CO2 Ziele reduzieren. Genau das Gegenteil ist richtig, wir sollten schnellstens die kostengünstigste Erneuerbarer Energie auch über 500 kWp im EEG aufnehmen und den Ausbau von Erneuerbarer Energie forcieren. Dann brauchen wir uns auch nicht um den Kurs des Dollars in 20 Jahren sorgen. Denn in zwanzig Jahren wird die Sonnenstrahlung auch noch nichts kosten. Mit dieser Vorhersage bin ich sicherlich um einiges genauer wie die “Unternehmensberater” von McKinsey. Vielleicht sollte ich mich auch McSonnenflüsterer nennen? Hört sich doch noch seriöser an, oder?

Der letzte Atomkraftgegner vor’m AKW Biblis

Ich war mal wieder gefragt, in meiner Rolle, als “Letzter Atomkraftgegner vor dem Atomkraftwerk Biblis”. Ab und an wenn das Sommerloch winkt braucht die lokale Presse den Artikel “Es gibt sie noch, die Atomkraftgegner!”. Dann machen sich die Redakteure auf die Suche und auch in diesem Jahr hatte ich die Ehre im zweistündigen Gespräch meine Sicht der Dinge zu erklären.

Ich weiß es gibt andere Menschen die gegen das AKW sind und die Näher als 8 km vom AKW Biblis wohnen. Aber nicht jeder mag sich outen und die Reaktionen sowohl in der Presse als auch privat zu ertragen. Auch dieses Mal hab ich wieder “Rückmeldungen” erhalten. Danke dafür! Ich sag aber trotzdem, dass was meine Meinung ist und was mich bedrückt. Dass was in den Artikel geschrieben wird muss ja auch nicht unbedingt mit dem zweistündigen Gespräch übereinstimmen.

Als Beispiel möchte ich gleich den ersten Satz nehmen. “Biblis hat bundesweit, das beste Informationsforum!” Klar, dass hab ich so gesagt, aber ich hab auch gesagt wir wollten eigentlich einen Beirat (Bensheimer Erklärung) in dem wir Rechte haben und nicht nur informiert werden! Weiterhin habe ich die Protokollierung des Infoforums gelobt. Aus meiner Kenntnis dürfte dies die detaillierteste Protokollierung sein wie sie derzeit praktiziert wird. Trotzdem auch da meine Kritik, dass mit dieser Dokumentation in Zukunft sich kein neuer Interessierter einarbeiten kann. Was darauf hinaus läuft, es werden immer weniger interessierte Bürger zum Infoforum kommen. Ein Infoforum für den Rückbau wird aber noch Jahrzehnte tagen müssen. Es braucht also eine Dokumentation anhand der sich interessierte Bürger einarbeiten können!
Da ist es nun mal erforderlich, dass andere “Als letzter Atomkraftgegner vor dem AKW” einsteigen müssen. Ich kann dies, noch will ich es auf -zig Jahre hinaus tun. Deshalb hier gleich mein Aufruf wer hat Bock diesen tollen Job zu übernehmen? Voraussetzung ist näher als 8 km von den Atomruinen in Biblis zu wohnen und eine gewisse Leidensfähigkeit zu besitzen? Natürlich ist eine gewisse Präsenz bei den Anti-Atom-Demos, Diskussionsrunden und Sitzungen zum Thema nötig um glaubhaft rüber zu kommen. Wie man anhand der drei Bilder im Artikel sieht hat die Südhessen Morgen inzwischen eine stattliche Anzahl von Bilder aus meine Zeit als “Letzter Atomkraftgegner vor’m Atomkraftwerk”. Mal sehen wie viele davon noch folgen werden.

Evergreensolar effiziente Leistung am Einsatzort

ralosHistory 18.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Dass der Wirkungsgrad eines Solarmoduls bei Hitze nachlässt dürfte allgemein bekannt sein.
Durch die Erhitzung der Solarmodule im Laufe des Tages reduziert sich der Wirkungsgrad zur Mittagszeit und erst gegen Nachmittag wenn die Sonne wieder schräg steht oder weniger intensiv scheint kühlen die Solarmodule ab und der Wirkungsgrad steigt wieder an.
Natürlich arbeiten auch alle Hersteller mit Hochdruck an diesem Effekt und versuchen auch bei größter Hitze noch optimalen Ertrag zu erzielen. Bei der Standard Testbedingung wird von einer konstanten Temperatur von 25 Grad ausgegangen.

Unser Lieferant Evergreensolar hat dazu einen Vergleich entwickelt in dem er die Leistung am Einsatzort und unter Standard-Testbedingungen nebeneinander stellt.  Die Leistung unter Standard-Testbedingungen wird dabei bei 100% angesetzt.
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Wie aus der Grafik zu erkennen ist erzielen die Evergreen Solar-Module einen Leistungswert von 89,9% (ES-A Serie) und 88,8% (ES Serie) am Einsatzort. Damit erzielt Evergreen Solar bis zu einem Prozent höhere Energieausbeute als andere hochwertige Photovoltaikmodule. Auf den ersten Blick erscheint ein Prozent nicht viel. Aber wenn wir den Jahresertrag von 900 kWh nehmen davon ein Prozent (9 kWh pro Jahr) dies auf 20 Jahre rechnen haben wir 180 kWh Mehrertrag je installiertem kWp. Bei der Vergütung von 0,4675 Euro je kWh ergeben sich auf die 20jährige Laufzeit 84 Euro Mehreinnahmen. Bei einem kWp Preis von 4.200 Euro wären dies also exakt 2 Prozent mehr Erlös auf den Kapitaleinsatz wie durch ein konventionelles Modul.

Auch an diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, dass auch „kleine“ Verbesserungen die auf den ersten Blick nur als minimal erscheinen sich aufsummieren. Bei einer Technik die jeden von der Sonne ankommenden Sonnenstrahl mühsam auffängt und in Strom umwandelt darf bei den Umwandlungsprozessen nur so wenig wie möglich verschwendet werden. Die Summer der „kleinen Verbesserungen“ machen nach 20 Jahre den Unterschied zwischen einem enttäuschten Kunden und einem begeisterten (Ralos)Solarkunden aus.

Dünnschicht Anteile der einzelnen Techniken

ralosHistory 16.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Ausgelöst durch einen Kommentar (Anfrage) habe ich mich mal nach den Mengen der einzelnen Dünnschicht Techniken umgesehen. Die unbestrittenen Champions in der Recherche sind meines Erachtens die Bänker von Sarasin. Deren Studien sind präzise und werden regelmäßig veröffentlicht. Als erstes möchte ich die Auflistung der Hersteller von amorphem Silizium aufzeigen.
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Wie bereits im Kommentar beschrieben verwendet Ralos von den Dünnschichttechniken nur amorphes Silizium (a-si). Wir werden 2009 von den Herstellern ErSol und Moser Baer Module anbieten. Die Tabelle stammt aus dem Sarasin Nachhaltigkeitsbericht von November 2007. Der Ausbau der Technik soll von 79 auf 1.030 MWp (13-fach) innerhalb von 5 Jahren erfolgen.
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Die in 2008 sicherlich am meisten verbauten Dünnschichtmodule dürften von der Firma First Solar stammen. Das Besondere der Module liegt in der garantierten Rücknahme durch First Solar. Dies ist auch notwendig da Cadmium als “hoch giftig” eingestuft ist. Das Cadmium ist zwar durch die Glasscheiben geschützt aber bei Brand und zersplitterten Modulen kann das Cadmium trotzdem in die Umwelt gelangen. Deshalb, läßt Ralos die Finger davon! Auch wenn die Module derzeit kostengünstig zu haben sind. Auch hier ist ein sechsfacher Ausbau in 5 Jahren geplant.

2008 11 06 a

Bei den Herstellern von Kupfer Indium Diselenid (cis) Modulen und anderen ähnlichen chemischen Verbindung kommt man in 2006 von einer sehr niedrigen Basis von nur 10 MWp und steigert sich bis 2010 auf geplante 600 MWp also das 60-fache.

In Summe wären das für 2007 “nur” die gut 500 MWp und für 2008 ca. 1.000 MWp allerdings Stand 11/2007. Vielleicht gibt es ja bald die Sarasin Studie 2008.

25.000 Kronkorken für 2 Jahre Krankenversicherung

In Deutschland? Nöö, aber in Ghana.

Ob es meiner Gesundheit dienlich ist, wenn ich 1.250 Bier-Kästen leersaufetrinke um anschließend mit den 25.000 Kronkorken einem Kind die Krankenversicherung für zwei Jahre zu sichern, wage ich zu bezweifeln!
Aber da die Kronkorken sowieso da sind kann ich sie doch auch sammeln und einer sinnvollen Verwendung zuführen oder?

In meiner “geliebten” Nachbarkommune Lampertheim haben sich zwei junge Menschen aufgemacht direkt vor Ort in Ghana zu helfen. Sie sammeln Kronkorken (Flaschendeckel!) und verkaufen diese hier in Deutschland um anschließend mit dem Geld direkt in Ghana vor Ort zu helfen. Geiles Projekt und Kronkorken fallen bei mir, schon mal ab und an, von der Flasche! :-)
Auf Facebook agieren die beiden ebenfalls. Da gibt es eine Menge angelieferter Kronkorken zu sehen! Meine Mini-Sammlung sieht derzeit so aus:
SL275830
Also hab ich mir im Keller eine Tüte aufgehängt und sammle Kronkorken. So eine Art saufen für die Krankenversicherung! Ob ich damit viel Energie einspare weiß ich nicht, aber ich werde mich demnächst mal mit den beiden besprechen vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit auch Solarenergie in ihr Projekt in Ghana zu integrieren? Für Indien und Kenia war ich ja schon vor Jahren aktiv, warum dann nicht in Ghana? Briefmarken sammle ich ja auch schon jahrelang für die Bodelschwinghschen Stiftung Bethel und die Korken von Sekt und Weinflaschen (fallen auch in niedriger Anzahl ;-) bei uns an!) werden auch separat gesammelt… Allerdings kann ich gar nicht sagen wo meine Korken landen? Jedenfalls gibt es auch dafür tolle Projekte.

Also machen wir es!
Wir sammeln Kronkorken!
Aber bitte nicht alle bei mir abliefern, macht ja keinen Sinn wenn in der Nachbarstadt schon eine Sammelstelle eingerichtet ist. Auf geht’s, leitet die Botschafter weiter und sammelt was in den Karton geht!

Jetzt spreng ich das Atomkraftwerk in die Luft!

“Hä, bist du total Wahnsinnig? Da gehen ja die ganzen Lichter aus.”

Die in Bayern haben wirklich Probleme! Sprengen ein Atomkraftwerk (spielerisch!) in die Luft und machen sich sorgen um ihr Licht! Ist denen noch kein Licht aufgegangen?
Jedenfalls beginnt so ein Trailer für das Energiespiel Bayern. Aber nicht genug damit auch in der Kooperationsanfrage für meinen Blog wird damit geworben, dass “nach Fukushima ist Deutschland um einen Ausstieg aus der Kernenergie bemüht”. Na Klasse in Bayern lehrt man also die Kids den Atomausstieg damit zu beginnen, dass man erstmal die Atomkraftwerke in die Luft sprengt! Selbst lässt die Bayrische Landesregierung Atomkraftwerke aber bis 2020 laufen…

Im weiteren Verlauf des Trailers baut der männliche Spieler Windräder und man glaubt es kaum sofort zeigen sich die Bürger nicht einverstanden mit dem Bau der Windräder! “Sie wurden ja nicht eingebunden”. Beim sprengen des AKW’s aber auch nicht? Da kam allerdings aus dem Lautsprecher kein Protestlärm? Ach so die waren alle tot um das AKW herum und die etwas weiter weg wohnen sind geflüchtet aus Bayern oder wie muss ich das verstehen? Schaut es euch selbst mal an…

Ich glaub, ich versteh das Energiespiel Bayern nicht und spielen werde ich es auch nicht. Oder doch ich spiele es, aber erst wenn alle bayrischen Landtags Abgeordneten (inclusive Seehofer) das Spiel einmal gespielt haben und eine Rezession dazu geschrieben haben. Ihr Punkteergebnis sollten sie natürlich auch veröffentlichen. Sozusagen ein Landtagsranking! Nominierungen sind ja gerade modisch. Ich nominiere die Mitglieder des bayrischen Landtags für das “Energiespiel Bayern”.

Für Spielefreaks mach dieses Spielchen eine schöne Abwechslung (für 10 Minuten?) sein, aber mit Energiewende, glaub ich (auch wenn ich es noch nicht gespielt habe), hat das nix zu tun.
Klar Bayern muss was tun um die Energiewende tatsächlich hinzukriegen. Noch laufen die Atomkraftwerke Grafenrheinfeld, Grundremmingen und Isar/Ohu und wenn das Bayrische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie meint Geld ausgeben zu müssen so ist ihre Verantwortung.
Wer bei Windrädern einen unbegründeten Abstand gesetzlich vorgibt hat das Wort Energiewende nicht verstanden. Der Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung sollte sich an Geräuschen und an den Auswirkungen auf die Landschaft orientieren. Eine pauschale Regelung, Zehn mal die Höhe des Windrades, muss als Abstand zur nächsten Wohnbebauung eingehaltenwerden, ist absurd. Bayern kassiert (dank seiner engagierten Bürger!) derzeit das meiste Geld aus der EEG Umlage. Die bayrischen Photovoltaikanlagen ziehen durch die EEG-Umlage viel Geld aus den anderen Bundesländern ab. Es wäre sinnvoller endlich auch Windräder zu bauen, Atomkraftwerke (aber ordentlich abschalten und zurückbauen) abzuschalten und nicht Energiewendespielchen für die Kids programmieren zu lassen. Dieses Spielchen fände ich in Ordnung wenn die Bayern tatsächlich ein Politisches Energiewende Programm aufsetzen würden, aber so ist es leider nur ein Gimmick!

Tut mir Leid für die netten Leute von der Social Media Agentur (ihr habt sehr nette Mails geschickt) aber das Produkt finde ich im bayrischen Umfeld für nicht angebracht.

#glskoop Die GLS Blog-Kooperative

Stolz wie Bolle!

Ich bin bei der GLS Blog Kooperative dabei!

Die GLS Gemeinschaftsbank eG stellte am 15.4.2014 in ihrem Blog einen Aufruf ins Netz und suchte 10 “Neugierige” BloggerInnen. Na klar, dass ich da meine Bewerbung auch hinschicken musste! Die Mail ging um 9:02 Uhr raus! Der Sonnenflüsterer ist nun mal ein Frühaufsteher.

Zufällig wurde am Tag drauf mein Interview als GLS Mitglied im Blog veröffentlicht. Dann hörte ich lange nix mehr von der #GLSkoop nur dass sich viele Blogger beworben hatten. Am letzten Donnerstag dann die frohe Kunde ich bin dabei! Zusammen mit 17 anderen BloggerInnen wurde ich als #glskoop Blogger benannt. Entgegen des GLS-Blog Artikels wurden die 18 BloggerInnen nicht ausgewürfelt sondern einem Auswahlverfahren unterzogen. Schön, jetzt sitz ich zuhause und warte auf das was da kommt!

Boah ist dass eine tolle Mannschaft was sich in dem auserwählten Kreis tummelt

dasnuf.de; wirres.net; www.anti-uni.com; www.jawl.net; der-kleine-horror-garten.de; salatwerkstatt.de; www.junaimnetz.de; www.dieweltanalysieren.de; www.papatogo.de;e13.de; www.sustainyourfuture.com; fruehstueckbeiemma.blogspot.com; www.texterella.de; www.muenchen-querbeet.de; madiko.com; www.schaeferweltweit.de; www.architexturbuero.de

Da bin ich ja wieder mal so richtig exotisch. Sowohl mit meinen Themen als auch mit meinem “einfachen Blog”. Die haben ja teilweise richtig tolle Seiten mit allem Schnick-Schnack! Leider kann ich noch nicht erkennen wer für welches Gebiet schreiben soll. Das wird in dieser Woche sicherlich noch veröffentlicht. Natürlich würde ich gerne meine Blogger-Nachbarn kennenlernen. Jedenfalls gibt es wieder viel zu lesen und deshalb fass ich mich heute wieder mal kurz. Ihr habt jetzt ja erst mal viel zu lesen. Bei den KollegInnen der #glskoop. Ach so eine eigene Twitterliste gibt es auch schon, die Zwitscherliste der #glskoop könnt ihr hier einsehen. (was es alles gibt in der Welt des Internet’s!)

Wind- und Sonnenstrom im Verlauf des Jahres 2008

ralosHistory 15.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V. veröffentlicht regelmäßig die Prognosen für Strom der nach dem EEG vergütet wird.
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In dieser Statistik wird mit der roten Linie aufgezeigt wie hoch der prognostizierte Stromanteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Deutschen Stromproduktion ist. Die blaue Linie zeigt den prognostizierten durchschnittlichen Euro-Wert der je produzierter erneuerbarer kWh Strom vergütet wird.

Bei der roten Linie fällt auf, dass in den Wintermonaten der Anteil höher ist. Dies ist den 22 GW Windkraftanlagen geschuldet die natürlich im Winter mehr Strom produzieren als im Sommer. Dass wir allerdings im Dezember 2008 bereits mehr als 22 % durch erneuerbare Energien erzeugen überrascht selbst einen Optimisten wie mich. Die Delle im Sommer ist “unser Arbeitgeber” in den nächsten Jahren. Wir müssen mehr Photovoltaik installieren damit wir das “Sommerloch” der Windenergie ausfüllen.

Die blaue Kostenlinie zeigt natürlich klar auf, dass die Windenergie derzeit die weitaus kostengünstigere Variante darstellt. Es ist ja auch klar für eine kWh Windstrom gibt es derzeit 8 Cent für Photovoltaikstrom 46 Cent. Aber ich möchte auch mal klarstellen, dass Windstrom bereits seit 1991 wirtschaftlich gefördert wird und Photovoltaik erst seit 2000. Diese zehn Jahre technische Entwicklung fehlen der PV-Industrie. In zehn Jahren werden wir den Steckdosenpreis längst geschlagen haben denn Photovoltaik wird frei Haus geliefert.

Da im Sommer der Photovoltaikstrom einen höheren Anteil hat ist auch der durchschnittlich vergütete Strompreis für EEG Strom höher. Aber auch hier bewegen wir uns mit weniger als 15 Cent noch unter dem “Verkaufspreis” von ca. 20 Cent je kWh.

Photovoltaik Ertragsabschätzung anhand real erzielten Erträgen

ralosHistory 13.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Das A und O jeder Photovoltaik Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sind die Erträge die mit einer Photovoltaikanlage erzielt werden. Wie viele Kilowattstunden Ertrag wird meine Photovoltaikanlage tatsächlich erzielen? Dies ist die meist gestellte Frage und es gibt viele Antworten. Deshalb werde ich in nächster Zeit ein paar Hilfen zu den Ertragsabschätzungen geben. Die Zukunft kann keiner vorhersagen und deshalb lohnt sich ein Blick zurück auf Anlagen die bereits seit Jahren in Ihrer Nachbarschaft installiert sind. Der Solaranlagen Förder Verein (SFV) hat vor einigen Tagen die 10.000 PV Anlage in seiner Datenbank vermelden können. Die eingegebenen Erträge sind für alle frei einzusehen und können von allen Interessenten ausgewertet werden.

Da man keiner Statistik glauben soll außer man hat sie selbst gefälscht  gebe ich noch ein paar Hinweise und Tipps zur Auswertung dieser Daten:

Wenn Sie keine Ahnung haben welche Photovoltaik Erträge in Ihrer Gegend erzielt werden, können Sie die “Regionale Ertragsübersichten (PLZ-Bereich 01-99)” nutzen. Hier können Sie aus allen 10.000 gespeicherten Photovoltaikanlagen diejenigen aussuchen die aus Ihrer Gegend (ersten beiden Stellen der Postleitzahl) stammen.

Nach der Auswahl des Postleitzahlenbereichs muss nur noch der Knopf “Alle Jahre zur Region” angeklickt werden. Jetzt wird für die vergangenen Jahre je eine Übersicht angezeigt. Die Monatswerte sind erst einmal uninteressant. Aber die Jahreswerte am rechten Bildschirmrand die sollte man sich anschauen. Ich empfehle die mittlere Reihe “Regionaler Durchschnitt (kWh pro kWpeak) für den Vergleich heranzuziehen. Hier werden die Erträge je installiertem kWp gemittelt und nicht pro Anlage wie in der dritten Zeile. In der dritten Zeile wird gemittelt je Anlage. Dies bedeutet die Erträge jeder kleinen ”Bastleranlage” wird gleich gewichtet wie eine “Investoren PV Anlage“. Da die “Bastleranlagen” oft unter ökologischen und nicht ökonomischen Gesichtspunkten gebaut werden sind die Beträge der Zeile drei meist niedriger.

Genau aus diesem Grund sind die Erträge die beim Solaranlagenverein eingegeben werden tendenziell konservativ zu betrachten. Wer mit diesen Erträgen rechnet liegt auf der sicheren Seite. Als Beweis möchte ich die Erträge meiner privaten Anlage den Erträgen aus dem Postleitzahlenbereich “68″ gegenüberstellen.

Meine Anlage             SFV PLZ 68         Anzahl Anlagen
Jahr 2002                877                      801                        12
Jahr 2003             1.134                   1.032                        16
Jahr 2004                956                      909                        28
Jahr 2005                995                      956                        60
Jahr 2006                987                      960                        63
Jahr 2007                990                      961                        74
Summe                 5.939                   5.619
Schnitt                     989                      936

Meine Anlag ist optimal nach Süden ausgerichtet, verschattungsfrei und mit einer idealen Neigung versehen. Deshalb habe ich sehr gute Erträge gegenüber dem Durchschnitt vom SFV. Dieser Mehr Ertrag wird immer weniger da die neueren Anlagen natürlich mit neuester Top-Technik ausgestattet sind und gegenüber meiner inzwischen acht Jahre alten Anlage bessere Erträge erzielen.
So jetzt haben Sie aus Ihrer Gegend die Erträge aus den letzten Jahren und sie können sich einen Durchschnittswert selbst ermitteln. Am besten die Jahreserträge durch die Anzahl der Jahre dividieren und schon haben sie einen Top Ertragswert aus der Praxis.
Natürlich können mit der SFV Datenbank noch viele andere tolle Dinge ausgewertet werden aber dazu mehr demnächst. Für heute muss dieser Quick Tipp reichen.

Motivationsfilm für Kleinkredit

Ich bin ja schon einigen Jahre auf KIVA aktiv und vergebe Mikro-Darlehen. Da die Darlehen immer wieder zurückgezahlt wurden konnte ich inzwischen mehrere hundert Darlehen vergeben. Das hört sich viel an, ist es aber nicht weil ich meist die Minimalsumme von 25 Dollar vergebe!

Da ich auch schon einige motiviert habe ebenfalls als Geldgeber einzusteigen sind dadurch inzwischen auch schon mehr als 100 Darlehen entstanden.

Natürlich bin ich mit meinen Beiträgen “nur ein kleines Licht” wenn ihr euch die Summen anschaut die über KIVA seit 2005 gelaufen sind. Die Summe aller Darlehen übersteigt inzwischen 600 Millionen Dollar! Wer mehr wissen möchte im Blog einfach nach KIVA suchen ich hab schon einige Anleitungen geschrieben. Oder mich halt anmailen. Ich helfe gern. Denn mein Problem von Anfang an bis heute ist, dass die Homepage “nur” auf englisch vorhanden ist…

Auch der Neueste Motivationsfilm von KIVA liegt mir nur auf Englisch vor aber ich empfehle in trotzdem, denn eigentlich ist es ganz einfach… schaut selbst!

Wie gesagt wer Bock hat ebenfalls diesen Menschen direkt zu helfen einfach melden. Momentan sind eine ganze Menge Menschen im System eingetragen die gerne ein “Solar charging system” kaufen wollen. Wäre doch toll wenn durch diesen Artikel diese Solarsysteme eine Finanzierung finden würden.