Das GroKo Sparbuch

Ich hatte als kleiner Steppke auch ein Sparbuch! Es war etwas Besonderes. Jede Freitag hat mir meine Mutter eine Mark (Deutsche Mark!) in die Hand gedrückt und ich durfte am “Schulsparen” teilnehmen. In der Schule bekam ich für die eine Mark zwei “Marken” à 50 Pfennige die ich in eine Karte einklebte. Einmal im Jahr am 30.Oktober war Weltspartag dann schleppte ich voller Stolz meine gefüllten Sparkarten und eine Sammelbüchse vor allem mit roten Münzen zur Sparkasse. Dort reihte ich mich in eine Schlange ein und mein gespartes wurde gezählt und sorgsam in meinem Sparbuch eingetragen. Da dieser Vorgang unspektakulär für mich kleinen Steppke war, gab es von der Sparkasse Geschenke. An ein Lineal kann ich mich noch erinnern…

Die GroKo hat auch so ein Sparbuch das EEG Konto. Da bezahlen die kleinen Leute auch ein. Weiterlesen

Die bürgerliche Atommüllkonferenz

Dank meiner “gewachsenen Abneigung gegen Atomkonzernen” (Zitat aus einem Kommentar hier im Blog!) möchte ich auf das ungelöste Problem der Lagerung von Atommüll eingehen. Bereits 1957 (vor 58 Jahren!) wurde in München der erste Forschungsreaktor in Betrieb genommen. Damals wie heute kann keiner dieser tollen Hechte sagen wie sie den Atommüll über Jahrtausende lagern.
Sie wissen nicht wo,
sie wissen nicht wer das bezahlen soll,
sie wissen nicht wie sie einen Standort in Deutschland finden sollen.
Sie wissen nur, dass Atomkraft toll ist!

Unsere Bundeskanzlerin hatte ja die Laufzeit der Atomkraftwerke dummerweise verlängert. Erst durch den nächsten Kraftwerksunfall in Fukushyma und unter Druck der Bürger, wurde diese Verlängerung wieder stümperhaft zurückgenommen. Angela weiß auch nicht wohin mit dem giftigen hochradioaktiven Müll. Aber wie immer wenn man nicht weiter weiss, sie hat einen Arbeitskreis Endlagerkommission gebildet. Dieser kam jetzt auf die Idee mal eine tolle Showveranstaltung durchzuführen. Haupt Schauspieler sollen die Bürger sein.

Wer sich also an diesem wichtigen Spektakel beteiligen möchte kann sich hier anmelden und kann sicherlich mit Kaffee und Kekse rechnen. Er wird einige (nicht alle 33 Kommissionsmitglieder werden Zeit haben!) der Kommissionsmitglieder persönlich kennenlernen und vielleicht wird man ihn sogar reden lassen und er wird in besorgte Gesichter schauen. Mit viel Glück werden seine Bedenken/Anregungen sogar für nachfolgende Generationen protokolliert.

Die richtige Adresse, für die Menschen die sich Sorgen um die Lagerung von Atommüll machen, wird aber an diesem Tag in Berlin in der Schönhauser Allee 126 im Tagungszentrum Pfefferberg Haus 13 sein. Dort treffen sich diejenigen die schon immer der Meinung waren, wir hätten mit dieser Technik nie anfangen dürfen. An diesen Ort laden ausgestrahlt und die BI Lüchow-Dannenberg ein. Leider ist es mir nicht gegönnt an diesem Tag nach Berlin zu kommen. Wie so oft könnte ich mich klonen um alle Termine die mir wichtig sind wahr zu nehmen.
Aber eines ist klar. Ich rede auch in Zukunft mit, wo die Hinterlassenschaften dieser menschenverachtenden Technik hin kommen soll.

Der Grundsatz den wir für die Lagerung des Mülls benannt haben muß allerdings immer wieder wiederholt werden.

Erst abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland.
Abschalten aller Forschungsreaktoren.
Stilllegen aller Atomfabriken (z.B. Gronau).
Dann eine Bestandsaufnahme wieviel Müll haben wir.

Erst dann können wir in Ruhe nach einer Lagerstätte (die Bezeichnung Endlagerund ist sowieso lächerlich) für die nächsten Jahre suchen. Vorher keine Transporte von hochradioaktivem Müll.

Dass die Endlagerkommission eigentlich ihre Veranstaltung absagen könnte zeigt diese Grafik.

Kein Mensch hat Vertrauen in diese Kommission!
Selbst wenn diese Kommission einen Ort findet, wie soll dieser Platz jemals umgesetzt werden?
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Wenn es um Atommüll geht, vertrauen die Menschen am meisten denen, die kritisch zur Atomkraft stehen. Das hat eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von .ausgestrahlt ergeben.

Prokon – Mitarbeiter + Verpächter

Die “Freunde von Prokon” kämpfen! Es scheint diesen Menschen um mehr zu gehen als “nur Rendite”. Es ist eine Idee die von der Firma Prokon seit fast 20 Jahren propagiert wird. Wer sich Prokon auf Wikipedia anschaut erfährt viel über die Zeit 2010 bis heute aber die Anfänge werden nicht näher Beleuchtet.

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Prokon Genossenschaft statt EnBW!

Eigentlich hab ich mich schon oft zum Thema Prokon geäußert. Jetzt aber geht es in eine entscheidende Phase die ich als hopp oder top bezeichnen möchte. Wie geht es weiter mit Prokon? Verkauf an EnBW oder Genossenschaft?

Meine klare Aussage und Bitte an alle Anteilseigner von Prokon:

Nehmt das Heft des Handelns in die eigenen Hände

Es wäre nicht gut wenn die vielen, vielen Windmühlen die mit eurem Geld finanziert wurden in die Hände von EnBW kämen. Da kann Herr Frank Mastiaux sich noch so viel Mühe geben. Seine schönen Worte werden bald Schall und Rauch sein. Das mindeste aber was passiert, immer mehr saubere Kraftwerke kommen in die falschen Hände. Bei Prokon wurden Fehler gemacht aber Fehler können korrigiert werden. Aber der “Spirit” eines Unternehmens kann durch kein “Compliance” geschrubbel verordnet werden, sondern es muss gelebt werden. Viele der Geldgeber von Prokon waren/sind gegen Atomkraft und haben deshalb in Windenergie investiert. Jetzt sollen die schönen Windräder für das halbe Geld an den Atomkraftwerksbetreiber gehen. Lasst euch dies nicht gefallen. Steht zu eurer Überzeugung dezentral, erneuerbar in Bürgerhand und lasst die EnBW ihr eigenen Ding machen. Wenn ich mir die Worte vom Vorstandschef anhöre wäre EnBW doch selbst in der Lage Windräder zu bauen. Dann soll er es doch in dem schönen Baden Württemberg tun. Wer hindert ihn daran? Laut seinen Worten kann EnBW doch alles! Nur mit Prokon ginge es noch besser. Aber nur eine Prokon Genossenschaft kann den “Spirit” den die Branche der Erneuerbaren Energien weiterhin braucht versprühen. Wenn wir, diejenigen die von Anfang an die 100% Erneuerbare Energien glaubten, uns nach und nach unsere Pioniere aufkaufen lassen geht unsere gemeinsame den Bach runter. Dass Windwärts und Juwi (teilweise) uns schon entwendet wurden ist schlimm genug.

Schaut euch an mit wem ihr Geschäfte macht.

Schaut euch die Kommentar an von Franz Alt und Hubertus Grass und dann entscheidet euch.

Meine Bitte/Hoffnung/Traum wäre, dass ihr dem Konzern die Stirn bietet und ein Zeichen der Bürger setzt!

Kurz nach der Veröffentlichung meines Blogbeitrags erreicht mich die Pressemitteilung von den Freunden von Prokon. Hier zur Info FvP-Pressemitteilung_20150521

EWR Netz GmbH

Die Abkürzung EWR steht meines Wissens für Elektrizitätswerke Rheinhessen allerdings finde ich auf der Homepage diesen Namen nicht mehr. Es wird anscheinend nur noch die Abkürzung EWR sowohl bei der GmbH als auch bei der Muttergesellschaft der EWR AG verwendet. Damit sind wir auch schon beim Thema.

Wer steht hinter der EWR Netz GmbH?
Die EWR Netz GmbH gehört der EWR AG und die gehört drei GmbH’s (ganz unten).

95 % EWR Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Worms
2,5 % Stadt Worms Beteiligungs GmbH
2,5 % RWE Rheinhessen Beteiligungs GmbH

Die letzte GmbH gibt auch den Hinweis darauf, dass die RWE AG an diesem Unternehmen beteiligt ist. Wir sind also an einem der vier großen Energieversorgern mit unserem Mikro Photovoltaik System (MPS) dran! Wenn ich es vereinfacht darstelle, dann besitzen die Stadt Worms und RWE je die Hälfte des Unternehmens! Man kann sich also aussuchen ob es ein Unternehmen ist, dass der Kategorie “Bürgerenergie” oder “Konzern” zugeordnet wird.

Wir haben wie bei allen anderen Netzbetreibern ein MPS installiert und an das Hausnetz angeschlossen. Ein echtes “Hybridmodul” Balkonmodul aber auch Steckdosenmodul!20150518_084616[1]

Das Plug In System haben wir bei der Bundesnetzagentur angemeldet und die EWR netz GmbH über das Online Formular informiert. Inzwischen sind wir ja schon routiniert und beide Anmeldungen gingen locker über den Computer.

Da die Anmeldung am 18.5.2015 erfolgte haben wir natürlich noch keine Reaktion aber wir sind zuversichtlich, dass sich demnächst was tut. :-)

Da die EWR netz GmbH auch mein persönlicher Netzbetreiber in Bürstadt ist, bin ich besonders gespannt, wie entspannt das MPS aufgenommen wird.

Überlastung vom Hausnetz

So heute beginne ich mal mit den nächsten tausend Beiträgen. Wir propagieren ja einen eigenen “Einspeisestromkreis” für den Anschluss des Mikro Photovoltaik Systems (MPS) zu verwenden. Dies bedeutet wir haben eine Steckdose die per Kabel zum Sicherungskasten führt und dort mit einer Sicherung mit 16 Ampere abgesichert wird. Wenn es nur diesen einen Anschluss gibt (und keine Mehrfachsteckdose verwendet wird!) kann es zu keiner Überlastung des Hausnetzes kommen. Denn unser MPS liefert bei einem Modul (250 Watt) viel zu wenig Energie um auch nur ansatzweise in die Nähe einer Überlastung zu kommen.

Welche Bedenken gibt es also unser MPS in irgendeine x-beliebige Schuko Steckdose zu stecken. Da wird dann immer schnell von der möglichen Überlastung und dem Brandrisiko geredet. Schauen wir uns mal dieses Risiko an.

Bei all den nachfolgenden Spekulationen muss ich davon ausgehen, dass keine Mehrfachsteckdose verwendet wird. Da durch die Multiplikation von zusätzlichen Stromabnehmern jegliche Vorhersage illusorisch wird. Ich beschreibe auch immer “ein” abgesichertes installiertes Stromkabel.

Wenn eine zweite Steckdose oder ein zweiter Verbraucher am Stromkabel angeschlossen/abgesichert wäre.
Dann kann eigentlich auch nichts passieren. Denn wenn dieser Stromverbraucher mehr Strom ziehen würde wie die abgesicherten 16 Ampere würde immer dann wenn das MPS kein Strom liefert die Sicherung “rausfallen”. Also schließe ich daraus, ein weiterer Verbraucher ist unkritisch.

Wenn mehrere Steckdosen oder weitere Verbraucher angeschlossen/abgesichert wären.
Ja dann wird es kompliziert. Schauen wir uns mal die 16 Ampere Sicherung an. Was “erlaubt” denn diese Sicherung. Unser Stromnetz in Deutschland wird mit 230 Volt betrieben und damit ergibt sich dass wir an diesem Kabelstrang 3.680 Watt (16 Ampere * 230 Volt) anschließen können.

Wir könnten also z.B.
eine Mikrowelle mit 1.900 Watt
ein Staubsauger mit 1.600 Watt
in Summe 3.500 Watt gleichzeitig in “Volllast” betreiben ohne dass die Sicherung “rausfliegt”! Erst wenn ich die Kaffeemaschine (z.B. mit 1.000 Watt) oder den Kühlschrank (mit 300 Watt) am gleichen Stromkreis betreiben will, fliegt die Sicherung raus. Sie bewahrt den Hausbesitzer vor einer “Überhitzung” der Stromkabel und einem möglichen Brand.

Wenn jetzt das MPS bei vollem Sonnenschein 250 Watt in diesen Stromkreis einspeisen würde, könnten an diesem Stromkreis bis zu 3.910 Watt (3.680 Sicherung + 250 PV) Verbraucher angeschlossen werden, ohne dass die Sicherung rausfliegt! Im oben angeführten Beispiel könnte der Kühlschrank (mit 300 Watt) zu der Mikrowelle (1.900 Watt) und dem Staubsauger (1.600 Watt) noch kühlen. Die Sicherung spricht nicht an weil zwar 3.800 Watt an Leistung von den Elektrogeräten abgerufen werden 250 Watt aber direkt vom MPS eingespeist werden und die restlichen 3.550 Watt über das öffentliche Stromnetz (und damit über die Sicherung) gezogen werden.

Durch diese Überlastung des Stromkabels entsteht ein Risiko welches nicht erwünscht ist. Aus meiner Sicht ist in diesem Beispiel das Risiko noch sehr gering, denn die Überschreitung ist weder die Leistung (Watt) stark erhöht, noch ist damit zu rechnen, dass diese Leistung über einen längeren Zeitraum vom Modul geliefert werden kann und auch nicht von den Geräten (Mikrowelle + Staubsauger + Kühlschrank) über einen längeren Zeitraum abgerufen werden.

Die Bedenkenträger weisen jetzt natürlich auf folgende Punkte hin.
a. Es können ja auch mehr MPS Module in die Steckdose einspeisen.
Mit jedem weiteren Modul Erhöht sich natürlich die mögliche Leistung in diesem Stromkreis und damit die “Überhitzung” des Kabels. Deshalb mein Tip ein/zwei Module sind in Ordnung!b. Es können ja auch Elektrogeräte im Einsatz sein, bei denen eine dauerhafte Leistungsabnahme real ist. Zum Beispiel Stromheizung oder Backofen.
c. Die verlegten Stromkabel könnten nicht geeignet sein die erhöhte Leistung aufzunehmen. Solche Kabel dürften vor allem in älteren Häusern noch verlegt sein.
d. Das größte Risiko dürfte aber in den zusätzlich einsetzbaren Mehrfachsteckdosen liegen. Wenn in einer der Steckdosen eine Mehrfachsteckdose angeschlossen wird besteht das Risiko vor allem in der Mehrfachsteckdose. Wenn diese Mehrfachsteckdose noch ein “Billigprodukt” ist welche schon im Normalbetrieb gerade so ausreicht um die Leistung sicher zu verteilen, kann es im “Überlastungsfall” natürlich zu einem erhöhten Brandrisiko kommen. Deshalb hier nochmal “keine Mehrfachsteckdosen” im Stromkreis verwenden an dem das MPS angeschlossen ist!

Natürlich bin ich kein Elektriker, aber Praktiker!
Jeder der sein Plug In System an das Hausnetz anschließt muss sich überlegen welche Steckdose er für die Stromeinspeisung verwendet. Ich rate ab an dem verwendeten Kabelstrang eine Mehrfachsteckdose zu verwenden.
Seit ca. 25 Jahren ist z.B. eine ordnungsgemäß installierte Steckdose auf dem Balkon separat mit 16 Ampere abgesichert. Dies, so wurde mir versichert wäre VDE Standard. Ich gehe deshalb davon aus, dass in neueren Häusern auch “moderne” Leistungsfähige Kabel verlegt sind die ohne weiteres ein oder zwei Module (maximal 500 Watt Leistung) zusätzlich vertragen können. Generell kann ich dies natürlich nicht sagen. Die Verantwortung liegt letztendlich bei jedem einzelnen. Eine weitere Möglichkeit das Risiko zu minimieren ist die Sicherung auszutauschen. Statt der 16 Ampere den Stromkreis nur noch mit 10 Ampere abzusichern. Dann ist die “Überlastung” des Stromkabels durch zwei Module ebenfalls ausgeschlossen.

Insgesamt sage ich, man kann ein MPS Modul in den meisten Fällen unbedenklich an einer Steckdose betreiben, aber nur in den meisten Fällen. Wenn ein “Experte” nochmal drüber schaut ist nie verkehrt!

Übrigens wir suchen noch Mitstreiter bei unserer Solar2go Kampagne! Schaut mal rein ob wir euren Netzbetreiber schon im Fokus haben…

Bürgerenergie

Plopp! (Die richtige Sektflasche wird heute Abend mit meinem Sonnenschein geköpft!)

Es gibt einen Grund zum Feiern! Dies ist mein 1.000 Artikel.

Fast sieben Jahre habe ich dafür gebraucht um heute über mein Lieblingsthema Bürgerenergie zu schreiben.

Der Begriff Bürgerenergie wird ja heiß umkämpft und jeder möchte sich für sein Projekt dieses positiv besetzte Wort anwenden. Unbescheiden wie ich in meinen 999 Vorgänger Artikel war, möchte ich mein Projekt ganz eindeutig als “Bürgerenergie pur” bezeichnen.
Solar2go bedeutet ein Bürger produziert mit der Sonne Strom den er selbst verbraucht!
Ohne Förderung, ohne Papierkrieg, ohne Deckelung, ohne EEG, ohne Lärm, ohne bewegende Teile, ohne Umweltverschmutzung, ohne radioaktiven Müll, ohne etwas zu verbrauchen nur einfach so.
Sonne, Modul, Wechselrichter und Kabel zum Hausnetz.

Wie positiv dieser Gedanke aufgenommen wird habe ich in letzter Zeit immer wieder erfahren. Deshalb bin ich sicher wir werden mit diesem Projekt noch viel Spaß haben. Aber auch viel Ärger!

Denn nicht jeder versteht Spaß! Schon gar nicht wenn wir ihm seine beste Einnahmequelle entziehen. Solar2go ist für diejenigen interessant die den höchsten Preis je Kilowattstunde bezahlen und dies sind diejenigen im Grundversorgungstarif! Wer wenig hat, dem nehmen die Stromversorger auch noch viel für eine Kilowattstunde Strom!

Es wird schwer werden bei 15 Millionen Gebäuden in Deutschland 10 Millionen Solar2go Systeme zu platzieren. Vor allem wenn ich bedenke, dass ich momentan gerade mal bei drei Zwergen und drei Guerilla Module angekommen bin!
Aber wer hätte damals am 1.7.2008 gedacht, dass ich es jemals auf eintausend Artikel im Sonnenflüsterer Blog schaffen würde?

Antwort: keine Sau!

Deshalb lasst euch nicht entmutigen hier ein Auszug aus einem meiner ersten (nachvollziehbaren) Solar-Vorträgen aus dem Jahr 2002.
Bezüglich des Preises einer Beteiligungsmöglichkeit:

Ältester Vortrag 2002

In Worten 6.350 Euro für eine Beteiligung in Höhe von 1 kWp an einer Gemeinschaftsanlage… Wer kann sich daran noch erinnern?
Auf die Frage wie hoch der Photovoltaikanteil an der Gesamtstromproduktion damals war konnte ich mir nie behalten ob es 0,01 Prozent oder nur 0,001 Prozent waren…

Zum Abschluß diesen tollen Tages jetzt doch noch ein schönes Foto von der dritten Solar2go PV Anlage die noch keine 100 Stunden Strom produziert! 20150518_084555[1]

Solar2go Zwischenstand Mai 2015

Es hat sich einiges getan seit dem letzten Bericht vor 10 Tagen. Im Gebiet des Netzbetreibers E-Netz-Südhessen habe ich inzwischen drei neue Kontakte die allerdings alle “speziell” sind!
In Bensheim haben wir ein freundliches Mail vom Netzbetreiber und zwei unpassende Formulare erhalten. Unser Mikro Photovoltaik System (MPS) Betreiber setzt sich die Tage mit dem Netzbetreiber in Verbindung… und das MPS produziert Strom!

In Viernheim haben wir leider Stillstand. Vielleicht findet sich ja ein solarbegeisterter der ein Plug-In Modul installieren will?

Dafür ging es beim Netzbetreiber EWR flott! Da hängt jetzt ein Modul und die Anmeldung soll heute erfolgen… Wie immer bei diesem Stand des Projektes ein unverfängliches Bild vom Modul…20150516_115504

Wobei ich schon froh wäre wenn ich ein ordentliches Bild bekäme… Na, ja das wird auch noch. Jedenfalls war es Rekordverdächtig wie schnell das MPS angeschlossen wurde! Damit haben wir beim dritten Netzbetreiber ein Modul hängen!

Auf der Windpark Gesellschafter Versammlung habe ich vier Interessenten gefunden die sich für Solar2go interessieren. So wie ich es einschätze ist einer dabei der fackelt nicht lange und ich werde bald ein weiteres MPS Bild vorzeigen können.

Wir packen inzwischen sogar in den Netzen “der großen vier” die Installation an! 😉

Mal sehen wie die sich anstellen…

Die in der Schwebe hängenden Projekte addieren sich inzwischen auf einen zweistelligen Betrag an Kontakten und es wird immer komplizierter für mich den Überblick zu behalten…

Leider habe ich auch zwei Projekte eine “Einstellung” zu vermelden und ein weiteres wurde auf Eis gelegt. Es ist also vieles im Wandel. Im “Hintergrund” rotiert das Netzwerk Metropolsolar um die Skalierung unserer Aktion voranzutreiben. Wie immer an dieser Stelle, wer mitmachen möchte einfach melden…

10. MPS Energie Gespräch Bergstraße Speichertechnologien

Wir haben mal wieder ein tolles Thema und einen noch tolleren Refernten für unser Metropolsolar Energie Gespräch Bergstraße.

MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. lädt am Freitag, den 29. Mai um 19 Uhr zum MPS Energie Gespräch Bergstraße ein. Das Energie Gespräch findet im Restaurant „Am Stadtgraben“ in Heppenheim, Gräffstraße 8 statt.
Thema “Speichertechnologien für die Energiewende: was gibt es, was kost es und was wird es geben?“.
Referent ist: Prof. Dr. Matthias Rädle, er leitet seit 15 Jahren das Institut Prozessmesstechnik&Innovative Energiesysteme an der Hochschule Mannheim. In dem von ca. 40 Ingenieuren mit ca. 50 mittelständischen Firmen Entwicklungsprojekte durchgeführt werden.

Sein Impulsvortrag für den Abend:
„Eigentlich ist die Energiewende gelöst – wenn es nicht das lästige Problem des Energieangebotes zum falschen Zeitpunkt gäbe. Im Rahmen des Vortrages werden für ein Eigenheim, für ein Wohnviertel und einen Industriebetrieb an Technikbeispielen und Kostenbetrachtungen erläutert, was man so kennt und was man vielleicht noch nicht so kennt.” Mutig erzählt der Vortragende, was er in Zukunft erwartet und welche aktuell hochmodernen und gesellschaftsfähigen Fehlentwicklungen er sieht. Können auch klassische Energien und vorhandene Infrastrukturen, die hohe Investitionen verschlungen haben, in eine Energiezukunft einbezogen werden?

Ihr könnt sicher sein, dass Matthias spannendes zu berichten hat. Wer ihn kennt, weiß auch, da wird kein Auge trocken bleiben.

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zu Diskussion mit fließendem Übergang zu Stammtischgesprächen bei Essen und Trinken.

MetropolSolar Rhein-Neckar e. V. lädt bereits zum 10. Mal zum MPS Energie Gespräch ein. Der Verein ist ein finanziell und politisch unabhängiges Netzwerk für 100% Erneuerbare Energien in der Region.

Damit wir besser planen können, bitte unbedingt anmelden unter: http://doodle.com/fpvatz599pfgped5#table

Gerne erinnere ich mich an unser Treffen in Einhausen am Spezial Gewächshaus von Franz Schreier. Das war vor fast zwei Jahren…
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Erstes Pilotprojekt Energieautoarkes Gewächshaus! Bei Nacht sah es noch besser aus…

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Die speziellen Bewohner des Gewächshauses die unter anderem durch ihren Stoffwechsel zum Gelingen des Gesamtprojektes Beitragen waren besonders “Handzahm”…

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Was dass wohl für Bewohner sind?

Sonne zum Mitnehmen

So könnte ich ja die Solar2go Kampagne auch nennen. Aber die Sonne kommt ja alleine zu jedem nach Hause keiner muss sie mitnehmen. Also lassen wir es bei Solar2go. Die Kampagne läuft und es ergeben sich die unterschiedlichsten Entwicklungen.

Vom Pilotbetrieb in Mörlenbach gibt es nichts Neues zu berichten die Anlage produziert Strom im “Pilotbetrieb” und der Netzbetreiber…? Ja was macht der eigentlich? Wir wissen es nicht aber vielleicht gibt es ja demnächst eine “unbefristete Genehmigung zum Betreiben eines Balkonkraftwerkes“…

Die freudige Nachricht kommt von einem Balkon aus Bensheim! Das Zwergen Solarkraftwerk zwei ist am Netz, die Bundesnetzagentur ist verständigt und der Netzbetreiber auch. Von beiden noch keine Rückmeldung wobei wir die Meldungen erst vorgestern getätigt haben.

Bei weiteren sechs Netzbetreibern bin ich mit Aktivisten im Gespräch. Ein Modul soll nächste Woche abgeholt und installiert werden. Es tut sich was an den Steckdosen dieser Nation! :-)

Vier weitere Sonnenmenschen haben mit mir Kontakt und wir tauschen gerade Daten aus. Es kann also etwas dauern wenn mich jemand Neu kontaktiert. Aber ich bleibe dran.

Natürlich habe ich auch immer wieder Kontakte bei denen sich Schwierigkeiten ergeben und die Mitstreiter die Flinte ins Korn schmeißen. Dies kann mich aber nicht abhalten weitere Mitstreiter zu suchen. Heute Abend geht es zur Gesellschafterversammlung der “Ravensteiner Höhe GmbH&Co. KG” da suche ich bei meinen Mitgesellschaftern die seit mehr als zehn Jahren im Wind finanziell engagiert sind “Solarzwerge” oder “Guerilla PV’ler” . Für was sich der einzelne entscheidet muss jeder für sich entscheiden.

Propagieren kann ich nur den legalen Anschluss eines Mikro Photovoltaik Systems (MPS) mit Meldung bei der Bundesnetzagentur und Information des Netzbetreibers. Aber ich freue mich diebisch über jedes Guerilla Modul was installiert wird und wenn ich mit meinen Infos ein klein wenig dazu beigetragen habe freut es mich noch mehr. Dies ist auch bei dem folgenden Guerilla System der Fall.
:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)

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Solar2go wörtlich genommen hat ein weiterer Leser des Blogs. Ich musste schon schmunzeln nachdem ich die Bilder vom Solar2go Kraftwerk gesehen habe. Das Mikro Photovoltaik System steht auf dem Balkon, die Leitung läuft durch die ganze Wohnung und der Stecker steckt in der Steckdose in der Küche. Genial einfach! Es funktioniert. Es ist sicher. Es kann jederzeit bewegt werden. Es ist einfach Solar2go!

Leider darf ich die Bilder nicht öffentlich stellen. Da sieht man mal wieder wieviele Bedenken unter den Sonnenmenschen momentan noch herrschen vor denen da oben…

Liebe Leser, dass muss anders werden. Die Menschen dürfen durch unnötigen Bürokratischen Aufwand nicht in die Guerilla PV gedrängt werden! Es muss möglich sein, ein MPS “Oma- und Opaleicht” legal in Betrieb zu nehmen. Dafür engagiere ich mich…