Radioaktive Messwerte nicht ausreichend!

Gestern wurde von Priska Hintz (Hessische Grüne Umweltministerin) ja die Homepage mit den Messwerten rund um die Atomruinen in Biblis bekanntgegeben. Die Homepage ist ein guter Anfang aber noch lange nicht ausreichend um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Schon gestern bin ich kurz auf die Pressemitteilung der Ministerin eingegangen. Es kann nicht sein, dass durch wortschöpferische Prosa das Infoforum schöngeschrieben wird. Die Forderung nach Veröffentlichung von Messwerten war meine persönliche Forderung bereits beim ersten Infoforum.
Ich bin dort als Anwohner der Atomruinen und nicht als Mitglied des Infoforums!
Ich erhalte keinerlei Vergütung für meine Anwesenheit.
Ich handle im Eigeninteresse und bin niemandem verpflichtet!

Wenn jetzt nach 9 Monaten und vier Sitzungen das erste vorzeigbare Ergebnis präsentiert werden kann, darf dies nicht die Realität verzerren. Die Hälfte der 21 Personen im Infoforum haben “bis Heute” kein Wort an diesen Veranstaltungen gesprochen? Mein spezieller Freund Renè Rock von der FDP und Mitglied im hessischen Landesparlament fehlt meist unentschuldigt! Das Infoforum hat meinem Begehren zugestimmt, dies ist richtig aber der Anstoß kam durch einen “besorgten Bürger”. Mir ist diese “Selbstbeweihräucherung” so wichtig, weil ich keinen Bock habe, die nächsten zehn/zwanzig Jahre den “besorgten Bürger” auf dem Infoforum zu spielen. Es muss klar werden in der Öffentlichkeit, wer sich einbringt der kann was erreichen. Wer es den Gremien überlässt, der ist verlassen! Wir brauchen mehr “besorgte Bürger” und nicht nur Ingo und mich die das Wort ergreifen!

Wenn ich das Wort auf dem Infoforum ergreife werde ich ja auch schon vom Sitzungsleiter (Matthias Schimpf) persönlich angesprochen. Da kann ich auch erwarten, dass meine Anregungen auch mir zugeschrieben werden und nicht dem Infoforum allgemein. Punkt!

Vollkommener Quatsch ist auch die Aussage: “Dieses Gremium wurde von dem Landkreis Bergstraße und der Gemeinde Biblis mit Unterstützung des Umweltministeriums ins Leben gerufen.” Liebes Umweltministerium, dieses Infoforum wurde vom Land Hessen eingesetzt und die Herren Kusicka und Schimpf haben schon mehrfach geäußert, dass sie zwar die Verantwortung aber keinerlei zusätzliche Ressourcen erhalten haben…

Jetzt zu den veröffentlichten Messdaten.
Aus meiner Sicht sind nur die vier Messwerte direkt um die Atomruinen (Nr. 16, 17, 18 und 19) für Anwohner interessant. Dies schreibe ich weil es ein enormer Aufwand ist, jede einzelne Messstation aufzurufen! Was gefordert ist sind längere (derzeit nur ein Tag!) zeitliche Zyklen. Sowie eine Übersicht aller ausgewählten Messstationen. Die Messwerte sind Stundenwerte und damit schon gemittelt. Gemessen wird aber im zehn Minuten Takt! Was nützt einem Anwohner Stundenmittelwerte die ca. 2 Stunden nach der Messung veröffentlicht werden? Da muss bei erhöhten Werten längst gewarnt sein!

Was gemittelte Werte bedeuten müsste doch jedem klar geworden sein bei den Wormser Kläranlagen Werten vom 24.4.2014!

Der Stundenwert lag bei 1,625 was immerhin ein 20-fach höherer Wert wie der Langzeitmittelwert (0,079) war. Der 10-Minuten Wert lag allerdings bei 9,314 dem mehr als 100-fachen des Langzeitmittelwertes! Aufklärung Messwerte

Auch wenn dieser Wert vom Rheinlandpfälzischen Umweltministerium als Messfehler deklariert wurde möchte ich eine schnelle Bereitstellung der Original Messwerte und keine homöopathische Berichterstattung! In Worms wurde auch nie eine ernsthafte Überprüfung vorgenommen. Jedenfalls wurden wir nie informiert ob die “Vermutungen” in irgendeiner Art und Weise gecheckt wurden. Oder ob das Messgerät vielleicht sogar ausgetauscht wurde? Nix, null Info! Transparenz sieht anders aus!!!

Eine Verbesserung der Hessischen Veröffentlichung gegenüber der Pfälzischen ist meines Erachtens die Kommentier Funktion. Selbst heute steht der Pfälzische “Messfehler” noch immer unkommentiert auf deren Homepage! Es interessiert keine S.. was da im Netz steht…
Deshalb meine klare Forderung es muss ein Alarmsystem geben!

Ab wann werden die Bürger per Radio informiert?

Ich könnte noch viel schreiben. Über die Tolle Deutschlandkarte vom Bundesamt für Strahlenschutz mit Messdaten. Da gibt es sogar eine “Messstrategie im Notfall” die mir als Bürger wenig nützt wenn ich nix davon erfahre! Ich will wissen wer informiert mich wann und wie ab welchen Messwerten. Ist diese Forderung so schwer zu verstehen?

Es gibt auch noch Fragen über die historischen Messdaten auf die ich zufällig gestossen bin. Auch hier, die Messdaten im Internet sind geduldig. Wenn keiner nachfragt warum sich die Messwerte in zehn Jahren um 10% um die Atomruinen rum erhöht haben?

historische Messdaten

Eines noch.
Es hat sich mal wieder ein feiges anonymes A……. im Kommentarfeld verewigt! Normal lösche ich solchen Mist.

“Name: ein unbedeutender
Mail: un@bedeuten.de

Hey Danke….DU und nur DUUUU bist der aller alller GRÖSSTE!”

Es zeigt mir, nicht nur Freunde der Erneuerbaren Energien lesen den Blog. Das freut mich natürlich. Aber wer nur anonym rumblubbert bleibt immer unbedeutend. Ich verändere aber! Offen und mit Namen!

Dank der Veröffentlichung der Messwerte ist RWE gezwungen sorgfältig zu arbeiten. Jeder Fehler der zu erhöhten Strahlen Werten wird veröffentlicht und kann nicht vertushct werden!
Dies ist mein Ziel und ich werde es erreichen.

Bin ich dass Informationsforum?

Ja so geht es wenn man nicht aufpasst. Da sitz ich mir ehrenamtlich stundenlang im Informationsforum zum Rückbau von Biblis die Beine in den Hintern und hör mir den größten Bananen Quatsch an und wenn ich dann meine Interessen einbringe, dann heißt es “Das Infoforum war’s“!

Nein liebe Parteigenossin Priska, es war der Sonnenflüsterer, der die Forderung bereits bei der ersten Sitzung des Infoforums einbrachte. Messwerte müssen im Internet veröffentlicht werden.

Ich der “Bürger” der nur Fragen stellen darf hat dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht nicht die 21 Personen aus den “gesellschaftlichen Gruppen” von denen einige gut bezahlt und meist ohne Worte im Infoforum rumsitzen. Wobei diejenigen die da sind, noch zu den besseren gehören. Der Vertreter der “gesellschaflichen Gruppe FDP” Renè Rock fehlt ja meist. Als Landtagsabgeordneter hat er natürlich andere Termine.

Danke trotzdem an Priska Hintz, dass auf den letzten Drücker (im März sollte die Veröffentlichung erfolgen) die Daten veröffentlicht wurden. Ich werde mir in nächster Zeit die Homepage genauer ansehen. Natürlich steh ich schon in den Startlöchern mit dem nächsten Schritt nach den veröffentlichten Werten!

Wir brauchen ein Alarmsystem… und auch das hat der Sonnenflüsterer gefordert und nicht das “Infoforum” Frau Ministerin! ;-)

P.S.: Natürlich bin ich stolz wie Bolle, dass meine Forderung zur Sicherheit aller in den nächsten zig Jahren beiträgt!

Weil Toaster keinen Strom produzieren …

…darf sie jeder an das Stromnetz anschließen. Da interessiert sich auch niemand für, wie riskant die Teile sind. Schaut selbst: IMG_0571a

Auf vielen Frühstücktischen stehen diese Teile mit einem offenen elektrischen Teil. Das macht aber nix, denn der Toaster verballert ja Energie! Da darf es auch mal ein wenig gefährlicher sein. Dass weiß doch jeder, dass er nicht in die Schlitze greifen darf, da ist es ja auch heiß!

Dem Netzbetreiber ist es wurscht ob in den Häusern Toaster stehen! Wenn wir aber ein Plug In System am Balkon anbringen, dann wird der Netzbetreiber aber hellhörig. Es könnte ja gefährlich sein! Da interessiert es auch nicht dass die VDE Normen eingehalten werden. Der Wechselrichter könnte ja seiner normalen Funktion mal nicht nachkommen, und wenn dann die Sonne scheint und der Stecker aus der Steckdose gezogen ist, ja dann, dann könnte es passieren! Ein unbedarfter langt an den Stecker!!! Eine Gefahr die an den Haaren herbeigezogen ist…

Ich habe viel Verständnis für Sicherheit, aber was zu weit geht, geht zu weit. Ein Toaster verbraucht 1.000 Watt unser Modul produziert maximal 250 Watt. Der Toaster wir richtig heiß und jeder kann mit Messer oder Gabel leicht in die Schlitze reinstochern. Vom Plug In Modul geht im ordnungsgemäßen Betrieb keine Gefahr aus. Weder thermisch noch elektrisch. Auch im inzwischen veröffentlichten Radiobericht von HR4 (25.3. 9:30 Uhr Länge 5:07 min. ab 1:11 min.)  wird vom Netzbetreiber wieder mal nur blumig umschrieben was eingehalten werden muss. Aber der Werbespruch “wir treiben die Energiewende voran” war natürlich wichtig. Ich bin gespannt ob der nächste Netzbetreiber sich ebenso kooperativ anstellt oder ob er noch boxbeiniger im Stall steht. Ich bin gespannt. Wir suchen immer noch Mitstreiter die bereit sind ein Plug In Modul zu betreiben. Einfach hier im Blog sich melden oder aus dem Impressum meine Mail entnehmen und schon stehen die Experten vom Netzwerk Metropolsolar Rhein Neckar mit Rat und Tat zur Seite.

Was ich nicht suche sind die Bedenkenträger die mir Argumente liefern wie es richtig gemacht werden müsste. Wer es weiß soll es selber machen! Ich kümmer mich um die Plug In Module (Solar2go) und mir ist es egal ob es Zwergen Solar oder Guerilla PV Systeme sind. Hauptsache der Strom fließt!  :-)

Atomwaffen – Büchel

Wenn momentan von Atomausstieg geschrieben wird dann steht meist die “zivile Nutzung” dieser Menschenverachtenden Technik im Vordergrund. Wer sich aber mit dieser Materie näher beschäftigt der merkt im Hintergrund gibt es auch die anders Seite diesert Technik. Die militärische Nutzung der “Kerntechnik”. Gerne wird dieses Thema verniedlicht so auch in Wikipedia in der “Liste von Kernwaffentest’s“. Da wird eine Auswahl aller ober und unterirdischen Test’s aufgelistet und die beiden Massaker in Japan (Hiroshima und Nagasaki) werden in der Tabelle noch unter “Name Testreihe Bombe” aufgeführt. Vielleicht kann ja einer der Leser diese makabere Überschrift ändern/ändern lassen? (ich habs mal probiert, sieht aber nicht gut aus?)

Wer in Wikipedia weiter liest stellt fest, diese Test’s wurden/werden vor allem durchgeführt um aufzuzeigen “wir sind eine Macht”, wir können Atombomben zünden. Wie hat ein bekannter Politiker mal zu meinem Entsetzen gesagt: “Es geht immer darum wer hat den längsten!”

Wer jetzt denkt diese Atomwaffen haben mit uns in Deutschland nix zu tun der wird staunen. Mitten in Deutschland lagert die USA noch Atomwaffen. Die scheinen zwar “veraltet” zu sein und zum Entsetzen der Bürger Initiativen, sollen diese Atomwaffen “modernisiert” werden. Damit dies nicht geschieht rufen die Initiativen zur gewaltfreien Blockade an 65 Tagen in Büchel auf. Da diese Blockaden immer wieder gewaltfrei verlaufen wird davon wenig in den Medien zu lesen sein. Schade eigentlich, denn wer Atomausstieg ernst nimmt, der entfernt auch diese Waffen aus Deutschland. Denn Energiewende heißt auch Finger weg von Waffen die Massenvernichtungswaffen und Menschenverachtend sind!

Hier der Flyer der Bügerinitiative und wer möchte kann sich auch auf deren Homepage Büchel Atomwaffenfrei informieren.

Wir machen die vier großen Atomkonzerne insolvent.

Der Text aus der Überschrift war mein zweiter Teil der Antwort auf die Frage der Reporterin: “Was ist ihr Ziel?“. Mein Antwort lautete “100% Erneuerbare Energien” und als Nachsatz “Dass heißt: Wir machen die vier großen Atomkonzerne insolvent!“.

Das mag zwar viele irritieren aber ich liebe solche klaren Statements. Es ist nicht mein Ziel alle vier insolvent zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass einzelne große Konzerne überstehen aber dann in der Hand der Bürger und nicht in der Hand von Managern mit Kurzzeitgedächtnis.

Aber von welchem Interview schreibe ich eigentlich? Am letzten Donnerstag war es so weit. Unser erstes offizielles Zwergen Solar Plug In System wurde vom Netzbetreiber in Betrieb genommen. Besser gesagt es wurde es nicht! Wir müssen nacharbeiten. Aber es sind nur noch Nuancen die uns vor dem “uneingeschränkten Pilotbetrieb” trennen.

Als erstes hier der Link zum SWR1 wo man den Bericht (noch vor der “Inbetriebnahme”) nachhören kann. Auch die beiden Mörlenbacher Aktivisten sind auf dem Foto zu sehen.

Nach der misslungenen Inbetriebnahme hat Hermann das System natürlich Ordnungsgemäß ausser Betrieb genommen.

Ausser Betrieb

Wobei jetzt das Risiko eigentlich erst recht vorhanden ist wenn ich die Hinweise des Netzbetreibers Ernst nehme. Denn das Solarmodul produziert Strom und wenn der Wechselrichter nicht ordnungsgemäß funktionieren würde (was er aber so weit wie wir wissen tut!) könnte Spannung an den Steckerkontakten anliegen. Wenn dann jemand in den Stecker fingern würde… Na, ja so weit wird es nicht kommen. Der Stecker liegt auf dem Balkon von Ute und die Balkontür ist abgeschlossen… Jedenfalls nehmen wir den Hinweis vom Netzbetreiber Ernst und werden um den Stecker und die Steckdose ein Kästchen bauen. Laut Hermann ist in Mörlenbach “der Dorfschmied” schon beauftragt. Als Beschriftung hab ich mir “Solar Castor” gewünscht! Mal sehen was draus wird. Eines ist klar ich berichte!

Vor Ort waren ausser fünf Mitarbeiter des Netzbetreibers und einige Aktiven von Metropolsolar noch der Mörlenbacher Bürgermeister, die Odenwälder Zeitung und ein Reporter vom HR! Leider sind mir noch keine Beiträge bekannt. Das wird aber noch!

Damit kann man sagen wir waren ein hochkompetentes Inbetriebnahme Team! :-)

Zur Technik noch einmal. Das Modul hängt am Balkon und kann nur über die Balkontür erreicht werden. Im Haus wohnen keine Kinder und als “Sicherung” dass niemand den Stecker unbedarf aus der Steckdose zieht hatten wir folgende “Lösung” eingebaut.

IMG_0505

Gut sieht vielleicht nicht so Professionell aus, aber aus unserer Sicht hätte es gereicht. Aus der Sicht des Netzbetreibers nicht. Na, ja da müssen wir halt nacharbeiten…

Inzwischen arbeiten wir aber nicht nur an dem einen Modul sondern durch die intensive Berichterstattungen und auch den Zugriffen hier im Blog unterstütze ich fünf weitere Solar Zwerge in vier verschiedenen Netzen! Natürlich sind wir bei allen noch in den Kinderschuhen aber auch dort geht es voran und wenn wir so weit sind gibt es hier im Blog Neues. Das Zwischenziel heißt “Solar2go” (Plug In Systeme verkaufen wie einen Becher Kaffee!) und das Gesamtziel 100% Erneuerbare Energien. Bis dahin gibt es noch viel zu schreiben im Sonnenflüsterer Blog. ;-)

 

Solar to go mit Kampagnenbild!

Jetzt haben wir auch ein erstes Kampagnenbild für die Solar to go Kampagne!

Kampagnenbild solar2go

Ja ich weiß die großen vier würden mit anderen Bildern die Welt erfreuen. Aber wir sind nicht die großen vier sondern die vier kleinen die etwas Großes vorhaben.

Wir wollen dass Solarsystem zum mitnehmen verkauft werden. Es ist klar wir sind davon von weit weg, aber wir sind auf dem Weg und wer uns kennt der weiß wir werden täglich mehr!

Drei Dinge stehen jetzt auf der Agenda. Das einfachste ich möchte das Modul nur halb so groß! Es passt nicht in meinen Smart! ;-)
Es passt aber auch nicht in viele kleine Fahrzeuge, es ist groß und schwer. Ein 125 Watt Modul und der gleiche Wechselrichter wäre toll. Wer möchte kann sich ja zwei Module kaufen und beide an den Wechselrichter hängen. Aber ein 125 Watt Modul kann tatsächlich von jedem gekauft ins Auto gepackt und nach Hause transportiert werden. Oder im öffentlichen Nahverkehr mitgenommen werden. Das jetztige 250 Watt Modul mit ca. 1,00 Meter auf 1,60 Meter ist da zu unhandlich. Dieses Problem dürfte ein leichtes sein!

Zweitens möchte ich den Verwechslungssicheren Stecker durch einen Schukostecker ersetzen. Technisch sind die beiden Stecker identisch nur den Schukostecker kann ich in jede x-beliebige Steckdose stecken und davor wird gewarnt! Es könnte Stromkreise im Haus geben die durch den Strom aus dem 250 Watt (oder demnächst 125 Watt?) die durch das Plug-In-System “überlastet” (hust, hust) werden! Wir werden sehen welchen Netzbetreiber es diesmal trifft! :-)
Dieses Problemchen dürfte das größte Bröckelchen sein!

Dann sind wir beim dritten Thema! Wir suchen Pioniere die bereit sind ein Plug-In-Modul bei sich zu installieren und den steinigen offiziellen Weg der Anmeldung gehen. Wir unterstützen dabei! Das geht so weit, dass wir noch ein Modul derzeit zur Verfügung haben was wir kostenlos zur Verfügung stellen! Erst wenn das Modul installiert und vom Netzbetreiber genehmigt wurde entscheidet ihr ob ihr das Modul käuflich erwerbt oder wir das Modul abholen und beim nächsten Interessenten aufhängen. Am liebsten hätte ich jemand der im Gebiet eines der folgenden Netzbetreiber wohnt!

GGEW, KNS Kommunale Netzgesellschaft Südwest, Stadtwerke Schifferstadt, Stadtwerke Frankenthal, Stadtwerke Speyer, EWR Netz GmbH, MVV, Stadtwerke Viernheim, Stadtwerke Heidelberg, Stadtwerke Walldorf oder Stadtwerke Weinheim.
Natürlich könnt ihr euch auch mit mir in Verbindung setzen wenn ihr in einem anderen Netzgebiet wohnt. Lasst uns die Kampagne Solar to go voranbringen. Dies müsste aber das geringste Problemchen sein! Oder? Besprecht das mal morgen früh bei der Klimakonferenz am Kaffeetisch!

P.S.: Inzwischen gibt es weitere Radiobeiträge die mir allerdings noch nicht vorliegen und gleich haben wir einen Termin. Da ist ein weiterer Radiosender auf uns aufmerksam geworden. Solar to go

Wirtschaftlichkeit von Plug In Modulen

Bisher habe ich nur von den technischen, rechtlichen und politischen Hindernissen der Balkonmodulen geschrieben. Heute gehe ich auf die Kosten und die Wirtschaftlichkeit ein. Wobei ich ja mal folgendes geschrieben habe:
Über Geld reden wir nicht! Wer bei dieser Aktion über Kosten redet den frag ich wie wirtschaftlich die Fahrt von Bertha Benz vor 126 Jahren war? Welcher Controller hat diese Fahrt kalkuliert? Mit dem ersten Plug In System ging es nur darum aufzuzeigen, dass es eigentlich keine stichhaltigen Hindernisse gibt. Dies ist uns gelungen.

Wir haben gezeigt, es geht ein Steckdosenmodul technisch und rechtlich einwandfrei anzuschließen. Jetzt müssen auch die Finanzdaten stimmen um aus dem einzelnen Leuchtturmprojekt eine Massenbewegung zu machen. Dabei rede ich nicht von Millionen Stückzahlen sondern ich wäre froh wenn wir 2015 die vierstelligen Installationszahlen erreichen.

Was ein Plug In System kostet ist individuell stark unterschiedlich. Bei unserem Projekt in Mörlenbach war viel ehrenamtliches Engagement im Einsatz. Die Hardware Kosten lagen aber unter 700 Euro brutto. Wer sich überlegt ein Plug In System für sich selbst mal durch zu kalkulieren habe ich hier die aktuelle Preisliste hinterlegt.

So nachdem wir Wissen wieviel unser System kostet (ca. 700 Euro) stellt sich die Frage wieviel Strom produziert das Plug In System?
Die Spitzenleistung von einem Modul liegt bei 250 Watt! Bei optimaler Installation (Südausrichtung, 30 Grad Neigung und vielleicht auch noch manuell nachgeführt!) können 250 Kilowattstunden produziert werden!
Es kann aber auch bei mieser Ausrichtung, schlechter Neigung (Wandmontage!) und Verschattung (z.B. Balkongeländer) zu viel schlechteren Erträgen kommen. Ich setz einfach mal den Wert von 150 Kilowattstunden im Jahr als “dümmste Installation”!
Jetzt brauchen wir noch die Zahl wieviel Strom wir dem Netzbetreiber schenken weil wir den produzierten Strom nicht zeitgleich im eigenen Haus verbrauchen und der gute Ökostrom kostenlos in das öffentliche Netz fließt.
Hier haben wir keine Praxis Zahlen und selbst wenn wären die nicht übertragbar! Wir bräuchten dann ja den Produktionszeitpunkt und die Verbrauchszahlen des Haushaltes. In der jetzigen Phase des Projektes ist dies illusorisch hier belastbare Zahlen zu ermitteln. Ausserdem weigere ich mich bei den paar Kilowatt im Jahr eine 20 Jahre Prognose für eine Kalkulation zu erstellen. Hier heißt es Mut zur Lücke! :-)
Ich reduziere deshalb die produzierte Strommenge auf die genutzte Strommenge auf bestenfalls 240 Kilowattstunden im Jahr und im miesesten Fall auf 140 Kilowattstunden im Jahr.
So jetzt haben wir die Kosten und den Ertrag in Kilowattstunden im Jahr.
Wenn wir jetzt noch wüßten was dem Plug In Betreiber der Strom bei seinem Stromlieferant kostet könnten wir einen Ertrag errechnen.
Der aktuelle Strompreis ist kein Problem, der liegt zwischen 25 bis 30 Cent je Kilowattstunde. Die Preisentwicklung der nächsten 20 Jahre ist das Problem? Da könnte ich jetzt die tollsten Philosophien anstellen. Will ich aber nicht!
Bestenfalls:
Bei 240 Kilowattstunden und einem Strompreis von 30 Cent spare ich im ersten Jahr 72 Euro ein! Bezahlt hab ich 700 Euro!
Dümmste Installation:
Bei 140 Kilowattstunden und einem Stormpreis von 25 Cent sind es nur 35 Euro erspartes aber die gleichen Investitionskosten von 700 Euro!
So jetzt wisst ihr wie die Kostensituation derzeit bei Plug In ist und wer genau rechnen möchte der sollte sich die Stückliste vom S-I-Z anschauen da sind alle Teile aufgeführt die gebraucht werden um das System zu befestigen.

Es ist natürlich klar, dass dies nur die erste Grobkalkulation (bei mehreren Modulen wird es günstiger!) für die Leuchtturmprojekte und die “Plug In Guerillas” ist. Aber ich denke auch Bertha Benz ging es nicht um die wirtschaftliche Lösung sondern es ging ihr um den Fortschritt und ihr persönliches “Gutes Gefühl”. Auf gehts ihr Guerillios!

Balkonmodul “genehmigt” – Denen zeigen wir es!

So jetzt haben wir es schriftlich unser Balkonmodul wurde vom Netzbetreiber schriftlich “genehmigt” bisher hatten wir ja “nur” eine mündliche “Akzeptanz! Damit haben wir den Beweis, dass es möglich ist ein Balkonmodul, Plug In System, Wandmodul oder Micro Photovoltaik System egal wie man es benennt sicher und legal an das Stromnetz anzuschließen. Wir nehmen keine Förderung, kein EEG und keinerlei Finanzielle Förderung in Anspruch!

Mail des Netzbetreibers:

“Die Unterlagen sind soweit geprüft und genehmigt !
Wir werden mit Ihrem Installateur  im laufe  der nächsten Woche einen Termin zur Inbetriebnahme vereinbaren .
Da die Anlage die erste ihrer Bauart  im Netzgebiet der ….. ist , werden wir sie als Pilotanlage an das Netz anschließen , bis weitere Netzwirtschaftliche- und Messtechnische Klärungen  auf Bundesebene abgeschlossen sind .
Desweiteren werden wir auf Kosten der ….. einen Zählerwechsel vollziehen , um eine eventuelle Bewertung durch Überschussenergien bewerten zu können .”

Der Netzbetreiber installiert sogar einen Strozähler auf eigene Kosten um die “Überschussenergie” bewerten zu können.
Wir haben ein 250 Watt Modul installiert welches max. 250 Kilowattstunden im Jahr produziert die technisch bedingt zuerst im Haus genutzt werden und nur die “Überschussenergie” wird in das öffentliche Netz eingespeist. Da wird es aber spannend wie der Netzbetreiber die kostenlos gespendete Energie in seiner Bilanz einstellt! ;-)

Genehmigtes BalkonmodulIMG_0317

Parallel dazu hat der SWR2 einen Radiobeitrag zu unserem schönen Plug In Module gesendet. Besonders die schöne (aber nicht ganz gerechtfertige!) Bezeichnung “Stromrebellen von der Bergstraße” läßt ein Grinsen auf meinem Gesicht erscheinen. Hört einfach rein es macht richtig Spaß. Höhepunkt der Hinweis vom 72 jährigen “Urmensch” Friedrich (natürlich Metropolsolar Mitglied!) “Denen zeigen wir’s”

Hier als erstes die Anmoderation von Stephanie Ley:

Überall im Land glitzert es blau auf unseren Dächern!
Rund 1,5 Millionen Solaranlagen haben Häuslebauer zwischen Nordfriesland und der Zugspitze in den vergangenen Jahren installiert. Rein rechnerisch könnten mit der Energie 10 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden, informiert der „Bundesverband Solarwirtschaft“ in Berlin – Rekord in Europa!!! Und doch ist der Markt für die Solarbranche überaus schwierig.
Etliche Unternehmen gingen schon Pleite- nicht nur wegen der Billig-Konkurrenz aus China, sondern vor allem aufgrund immer neuer politischer Rahmenbedingungen. So bremst etwa die Novellierung des „Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ den Photovoltaik-Boom aus, da mit ihr die staatliche Förderung zusammengestrichen wurde. Dennoch wollen sich viele Bürger das „Heft nicht aus der Hand nehmen lassen“ und mit Solarenergie ihren Beitrag zum Klimawandel leisten!!!! Warum also nicht ganz auf staatliche Förderung verzichten und Solarstrom ausschließlich für den Eigenbedarf produzieren, fragen sich etwa die „Stromrebellen von der Bergstraße“. Ihre bahnbrechende Idee: „Solar to go – für jedermann“!

Offen bleibt die Frage: “Was hat Hermann mit den 200 Kerzen und den 100 Gulaschsuppen gemacht!”

Weiter gehts in Bensheim, da freut sich jetzt schon der Netzbetreiber!

Übrigens suchen wir noch Menschen die bereit sind mit uns den nächsten Netzbetreiber mit einem “Solar to go” Modul zu beglücken. Schließlich ist dass Ziel Plug In Module legal bei jedem Netzbetreiber installieren zu können! Einfach melden, wir finden eine Lösung!

Atomrückstellung, Geheimniskrämerei und RWE als Billiger Jakob!

So, so die Bundesregierung zweifelt an der Sicherheit der Atom Rückstellung! So jedenfalls suggeriert es die Überschrift von Spiegel Online. Im Artikel findet sich dann aber keine Aussage von der Bundesregierung sondern nur viel “man weiß nicht genau” was in den Gutachten tatsächlich steht. Aber die liebe Bundesregierung hat mal wieder eine “positive” Schlagzeile.

Ich als Anwohner der beiden Atomruinen in Biblis sehe das Ganze etwas anders. Ich erwarte einen sicheren Rückbau der Atomruinen! Koste es was es wolle!

Mir ist es egal wer zahlt, vor allem weil ich sicher bin, dass letztendlich die Kosten doch durch die Bürger getragen werden.

Damit ich verstehe wie es derzeit rechtlich aussieht hab ich mir die Studie vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) angeschaut. In der Studie “Atomrückstellungen für Stilllegung, Rückbau und Entsorgung” von 10/2014 kann hier eingesehen werden. Die Erkenntnisse sind mal wieder erschreckend widerlich wie mit dem Thema Atomkraft umgegangen wird.

Zwei Zitate aus der Studie:
“Der Bundesrechnungshof hat 2011 die bisherige Rückstellungspraxis kritisiert und weist darauf hin, dass keine staatliche Stelle die Höhe der Rücklagen fachlich beurteilen und damit feststellen könne, ob sie ausreichend sind.” (Seite 8)
“Im Koalitionsvertrag 2013 der Schwarz-Roten Koalition auf Bundesebene hatte insbesondere die SPD in Richtung einer Fondslösung verhandelt. Im Ergebnis wurde letztlich folgende Formulierung im Koalitionsvertrag aufgenommen:
„Wir erwarten von den Kernkraftwerksbetreibern ihre Mitwirkung an der Energiewende und die Wahrnehmung ihrer Verantwortung für die geordnete Beendigung der Kernenergienutzung. Ziel ist es damit, in Deutschland die Sicherheit des Restbetriebs der Kernkraftwerke und ihrer Entsorgung auch finanziell zu sichern und sozialverträgliche Lösungen für die Beschäftigten zu finden. Wir erwarten, dass die Kosten für den Atommüll und den Rückbau der kerntechnischen Anlagen von den Verursachern getragen werden. Über die Realisierung der rechtlichen Verpflichtungen der Energie-versorgungsunternehmen wird die Bundesregierung mit diesen Gespräche führen.“ (CDU/CSU/SPD 2013)” (ebenfalls Seite 8)
Hier ist zu bemerken, dass die Anwohner keine Berücksichtigung finden, aber für die Beschäftigten “sozialverträgliche Lösungen” zu suchen sind! Eine geordnete Beendigung ist mir nicht ausreichend, ich erwarte den “sichersten” Rückbau!

Dass es den Konzernen nicht um den sichersten sondern um den billigsten Rückbau geht bekommen wir ja immer wieder von den Konzernangestellten vorgehalten. Zum Beispiel nachzulesen im Wortprotokoll vom Erörterungstermin zum Rückbau der beiden Atomruinen in Biblis.
“Wir leben in einem Rechtsstaat, und da wahren wir auch die Rechte unserer Aktionäre. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Mehr ist dem an dieser Stelle nicht hinzuzufügen. – Danke schön.” (Seite 71)

Aus der Studie möchte ich auf Abbildung 1 hinweisen.Niedrige Rückstellungen

Hier kann die Entwicklung der Rückstellungen der vier großen Atomkonzerne für den Rückbau und die Stilllegung in Euro je kw verglichen werden.
Als erstes fällt auf.

RWE erhöhte seine Rückstellungen als einziger Konzern nicht!

RWE hat die niedrigsten Rückstellungen bisher gebildet!

Ich könnte als Anwohner der beiden Atomruinen von RWE befürchten dass RWE die billigste Art des Rückbaus anwendet und dafür auch noch nicht viel Geld als Rückstellung in die Bilanz eingestellt hat.
Wenn die RWE so ein günstiges Rückbau/Stilllegungsverfahren kennt, wäre es da nicht im Sinne der Aktionäre den anderen drei Atomkraftwerksbetreibern ein kostengünstiges Angebot zu unterbreiten und aus dem Rückbau/Stilllegung von Atomkraftwerken ein Geschäft zu machen? Sozusagen Synergieeffekte? Denn eines ist doch auch klar, irgendwelche Menschen müssen den Rückbau/die Stilllegung auch machen. Da wären Experten vielleicht besser wie jedes Mal mit Anfängern den Rückbau die Stilllegung anzugehen? Der Nebeneffekt wäre dann ja auch, dass die bisherigen Rückstellungen (36 Milliarden Euro) vielleicht weiter reichen denn die FÖS schätzt die Rückbau/Stilllegungskosten ja bereits auf 48 Milliarden Euro. Um aber all diese auftauchenden Fragen besser verstehen zu können müsste die Informationspolitik der Konzerne verbessert werden. Deshalb habe ich an das Infoforum wieder einmal eine einfache Frage gestellt:

“Wer prüft eigentlich ob die Rückstellungen ausreichend sind, und sich die Anwohner auf den geplanten Rückbau zeitlich/finanziell verlassen können?”

Mal gespannt was ich diesmal für eine Antwort erhalte!

Unabhängig von den merkwürdigen Rückstellungen der vier Atomruinen Konzernen führt FÖS auf Seite 5 der Studie folgende Aussage aus:
“Der kumulierte wirtschaftliche Vorteil aus den Rückstellungen im Zeitraum 1970 bis 2014 beträgt nominal 65 Mrd. EUR; in Preisen 2014 sind dies 79 Mrd. EUR.”

Da sage mir nochmal einer die Erneuerbaren Energien wären die Kostentreiber im Energiebereich!

 

Energieblogger in Wikipedia

Die Energieblogger sind relevant!
Um in Wikipedia erwähnt zu werden muss Mann/Frau/Organisation relevant sein. Diese Relevanz haben die Energieblogger inzwischen erreicht und die Erwähnung in Wikipedia ist der Lohn.

Energieblogger in WikipediaEs freut mich, dass wir die Hürden überwunden haben und in der Online-Enzyklopädie erwähnt werden. Sicherlich war der Grundstein die Verleihung des Deutschen Solarpreises 2014 in Witten. Dieser Preis wird gerade von Eurosolar erneut ausgeschrieben. Bis zum 30.6.2015 können noch Vorschläge bei Eurosolar eingereicht werden. Da ich in den letzten beiden Jahren den Solarpreis entgegen nehmen konnte, dürfte ich aus dem Rennen sein! Aber mal sehen ich bin mir sicher, dass ich einige von den Neuen Preisträger kenne. Man kennt sich schließlich in der Solar Szene.

Der Artikel in Wikipedia über die Energieblogger erscheint mir noch etwas spartanisch. Leider kann ich das Tool Wikipedia selbst nicht bedienen aber sicherlich findet sich jemand aus unserer Community der sich auskennt und einige Aktionen der rührigen Energie Querköpfe in die Enzyklopädie einträgt.

Meint jedenfalls der Sonnenflüsterer…