Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft, GGEW AG

Der sperrige Namen “Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft” lässt es schon erahnen. Es handelt sich um ein “uraltes” Unternehmen. Seit 1886 beliefert die “GGEW” bereits Bürger mit Energie. Dort (im Netzgebiet der GGEW) bereiten wir gerade unser zweites “Mikro Photovoltaik System” (MPS) für den Einsatz vor. Doch dieses mal haben wir es nicht mit einem Hausbesitzer zu tun sondern ein engagierte Mieter in einem Hochhaus möchte das MPS installieren. Da kommen natürlich ganz andere Problemchen auf den Tisch! Von wegen Solar2go. Da geht erst mal gar nichts…

Aber zuerst möchte ich auf den Netzbetreiber GGEW AG eingehen. Mit ca. 160 Mitarbeitern ist die GGEW eine der größeren Stadtwerke. Eigentümer sind die Städte an der Bergstraße. Die GGEW ist noch ein “richtiges Stadtwerk” an dem letztendlich die Bürger über die Städte indirekt beteiligt sind. Die GGEW hat laut Geschäftsbericht in den letzten 10-Jahren immer Gewinne eingefahren! Auffällig ist bei der GGEW ihr Engagement auch bundesweit Stromkunden zu gewinnen! Außerdem erweitert die GGEW ihr Stromnetz durch Übernahmen von Konzessionen aus. Ihr Engagement in Erneuerbare Energien GGEW ist ebenfalls auf Expansion ausgerichtet. (das freut mich natürlich ganz besonders!)

Aber noch (24.4.2015) ist die GGEW nicht im Spiel. Wir haben das MPS noch nicht installiert! Obwohl die Idee schon vor zwei Monaten geboren wurde! Wo liegt das Problem. Ich zeige dazu ein Foto!

sicherungskasten_offen_innen

Wie jeder erkennen kann, ist in diesem Sicherungskasten kein Platz mehr vorhanden! Wir benötigen aber einen Einspeisekreislauf! Dies bedeutet, eine Elektroleitung die nur zu einer Steckdose führt! Keinen weiteren Stromabnehmer oder eine zweite Steckdose… Dieser Einspeisekreislauf wird mit 16 Ampere abgesichert. Dann ist das Mikro Photovoltaik System sicher! In den oben gezeigten Sicherungskasten müsste eine weitere Sicherung reingequetscht werden, das geht aber aus Platzgründen nicht…

Also was macht unser Mitstreiter? Jawohl er beauftragt einen Elektriker einen größeren Sicherungskasten zu installieren… Da dies nicht von heute auf morgen passiert müssen wir bis 5.5.2015 bei dieser “Baustelle” warten.

Es zeigt sich solar2go ist nicht so ohne weiteres möglich. Aber dann wäre es ja auch keine Aufgabe für den Sonnenflüsterer…

Trotzdem nochmal das schöne Bild unseres Mikro Photovoltaik Systems bei Nacht…
solar_bei_nacht

Regelmäßige Leser des Blogs haben sicher bemerkt ich habe die Netzbetreiber in Deutschland eingefügt. Dort könnt ihr euch einen Überblick verschaffen wo wir schon aktiv waren. Nach dem anklicken der Buttons könnt ihr von dort auf die Blogbeiträge zu den einzelnen Netzbetreibern kommen. So nach und nach schreibe ich auch über alle Netzbetreiber (bisher nur zwei!) einen Blogbeitrag. Bei 887 Netzbetreibern habe ich aber noch einiges zu tun…

BWE Delegiertenversammlung 2015 in Hannover

Letzten Donnerstag (16.4.2015) war ich in Hannover (Hannover Messe) als Delegierter des Regionalverbandes Südhessen unterwegs. Der Bundesverband Wind Energie hat ja seit ein paar Jahren keine Mitgliederversammlung mehr sondern im höchsten Gremium des Vereins entscheiden die ca. 400 Delegierten. So wie ich es verfolgt habe lag die höchste Beteiligung bei Abstimmungen bei 340 Stimmen. Eine sehr gute Beteiligung muss ich schon sagen.

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Der Bundesverband hat ja seine Zentrale in Berlin. In jedem Bundesland gibt es dann einen Landesverband und in den Flächen Ländern gibt es noch Regionalverbänden. In Hessen zum Beispiel sinnigerweise angepasst an die Genehmigungsbehörden drei Regionalverbände analog den Regierungspräsidien. Regionalverband Nordhessen für RP Kassel, Regionalverband Mittelhessen für RP Gießen und Regionalverband Südhessen für RP Darmstadt.

Im Aufbau sind gerade in den Bundesländern Landesbüros. In Neun Bundesländer kann auf die kompetente Hilfe vor Ort bereits zurückgegriffen werden.

Neben der Geografischen Struktur gibt es noch die Fachgremien. Hier nur ganz kurz die Beiräte:
Anlegerbeirat, Betreiberbeirat, Betriebsführerbeirat, Bürgerwindbeirat, Finanziererbeirat, Hersteller- und Zuliefererbeirat, Juristischer Beirat, Planerbeirat, Sachverständigenbeirat, Windgutachterbeirat und der Wissenschaftliche Beirat.

Doch damit noch nicht genug! Es gibt auch noch Arbeitskreise!
Den AK Direktvermarktung, AK Kennzeichnung, AK Luftverkehr und Radar, AK Naturschutz und Windenergie, AK Netze, AK Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, AK Rotorblatt, AK Tragstrukturen und den AK Weiterbetrieb.

Damit ist der Bundesverband WindEnergie aus meiner Sicht der am besten aufgestellte Branchenverband unter den Verbänden der Erneuerbaren Energien. Seine Verbands-Struktur sollte als “Blaupause” für die anderen dienen…

Nochmal zum auf der Zunge zergehen lassen: Neunundzwanzig Verbände die Erneuerbare Energien vertreten! Kein Wunder dass sich die Bundespolitik beschwert und auf “ein Sprachrohr” für die Erneuerbaren Energien drängt. Ich kann das nachvollziehen!

Ich war ja schon oft auf Mitgliederversammlungen und wie bei allen anderen Vereinen gab es auch beim BWE die “Versammlung Exoten” die einen Teil der Zeit aller Delegierten für sich vereinnahmten. Da gibt es die Festredner, den Öko und den Querulant! Teilweise kaum erträglich mit was da unsere Zeit vergeudet wird, aber andererseits der BWE geht damit professionell um. Vor allem das neue elektronische Abstimmsystem war eine Wohltat. Innerhalb zwei/drei Minuten eine Abstimmung durchzuführen und ein Ergebnis an die Wand zu werfen hilft sehr viel.

Heute möchte ich nur auf den Punkt 9 der Tagesordnung eingehen.
“Politische und strategische Weiterentwicklung des BWE und des BEE”.

Von Hermann Albers wurde die Situation (29 Verbände) und die Forderungen quer durch alle Fraktionen des Bundestages geschildert. Vor Wahlen stehen die 29 Verbände Schlange bei den Abgeordneten und versuchen ihre Interessen vorzutragen. Andere Interessenvertretungen wie der BDEW und VKU haben es da einfacher. Sie vertreten die alten/großen Unternehmen (BDEW) der fossilen und atomaren Energieversorgung und haben ihre eingefahrene Struktur. Ähnlich der VKU. Beide Verbände haben die Zeichen der Zeit erkannt und “räubern” immer mehr bei den Unternehmen der Erneuerbaren Branche. Für die Zukunft gilt es den steigenden Anteil der Erneuerbaren Energien auch in der Verbandsstruktur abzubilden. Wie bereits geschildert ist der BWE auf dem besten Weg dies zu realisieren. Bei den 28 anderen jedoch sieht es bitter (dies ist meine persönliche Einschätzung) aus. Als übergeordneter Verband soll der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. sein. Momentan beschreibt sich der Verband: “Der BEE – Stimme für die Erneuerbaren” Ziel muss es sein dass der BEE sich zukünftig aber als “Der BEE – die Stimme für Erneuerbare” platziert!

Dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Jedenfalls hat Hermann Albers eine motivierende Rede vor den Delegierten gehalten und um Rückmeldungen gebeten. Die hat er auch bekommen! In mehr als zehn Redebeiträgen forderten alle Redner einen schnellen Zusammenschluss der Verbände und der BWE (Hermann Albers) soll das Tempo noch erhöhen. Also los geht’s Hermann!

Wie dies gehen soll wird jetzt vom BWE Vorstand ausgearbeitet. Dass der BWE der Schrittmacher sein muss, wird jedem klar wenn er sieht dass der Bundesverband Erneuerbare Energien mit 30.000 Mitgliedern wirbt. Der BWE aber alleine mehr als 20.000 davon stellt.

Der Tag in Hannover hat mir gezeigt, dass der BWE der stärkste Verband der Erneuerbaren Energien derzeit ist und er allein in der Lage ist den Aufbau eines gemeinsamen Bundesverbandes aller Erneuerbaren Energien stemmen kann, aber auch stemmen muss. Ansonsten wird es vor der nächsten Bundestagwahl erneut Schlangen bei den wenigen Bundestagsabgeordneten (die uns überhaupt anhören!) geben um unsere Anliegen vorzubringen. Das zerfledderte Bild der Erneuerbaren Energien muss ein Ende haben. Wir brauchen einen starken Verband der bestens aufgestellt ist.

Die Verbandsstruktur des BWE (Bund, Land, Regional, Beiräte, Arbeitskreise) sollte dafür Vorbild für alle Erneuerbaren sein!

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG

Die e-netz-Südhessen GmbH & Co. KG war der erste Netzbetreiber den wir mit einem Mikro Photovoltaik System (MPS) beehrt haben. Deshalb haben auch wir einige “Stockfehler” gemacht. Es war ein langer Weg bis wir die “vorläufige Betriebsgenehmigung als Pilot” im Netzbereich der e-netz Südhessen bekommen haben.

Aber zuerst ein paar Worte zur e-netz Südhessen. Die e-netz Südhessen ist eine Tochtergesellschaft der HSE AG diese wiederum hat als Anteilseigner die HEAG Holding AG die mit 93,13% über die absolute Mehrheit verfügt. An der HEAG Holding AG wiederum, hält die Stadt Darmstadt einen Anteil von 94,99 Prozent. Wir haben es also mit einem größeren Stadtwerk zu tun.

Bisher war mir die HSE sowohl mit ihren Anti Atom Kampagnen, ihrem Engagement für Erneuerbare Energien als auch beim Verkauf von Ökosstrom durchweg positiv aufgefallen. Beim Mikro Photovoltaik System allerdings gab es einiges was nicht rund lief. Letztendlich hängt das Modul in Mörlenbach und liefert Strom für das eigene Hausnetz.

Die Besonderheiten die wir einhalten mußten sind zum einen der Verwechslungsfreie Stecker. Ausser Betrieb

Da keine Steckdose vorhanden war mußte ein separates Kabel vom Sicherungskasten auf den Balkon verlegt werden. Da der Stecker vom MPS kommend mit drei “Zinken” versehen ist kann er nicht aus versehen in eine normale Schukosteckdose gesteckt werden.

Wir haben einen “Einspeisestromkreis” geschaffen. Dies bedeutet es gibt nur die eine Steckdose an der mit 16 Ampere abgesicherten Stromleitung!

Verzichts Erklärung keine EEG Vergütung zu beanspruchen.

Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur läßt sich nicht verhindern und ist ein absolutes muß bei der derzeitigen Gesetzeslage.

Bei der Inbetriebnahme verlangte die e-netz Südhessen noch ein Kästchen um den Stecker/Steckdose damit das versehentliche abziehen des Steckers vermieden wird. Es wurde die Befürchtung geäußert am MPS könnte ein technischer Fehler dazu führen, dass bei gezogenem Stecker noch Spannung auf den “Zinken” anliegt. Gelöst haben wir dieses Problem mit dem “Solar-Castor” der jetzt den Stecker schützt.

Solar Castor

Heute würde ich diese Diskussion nicht mehr eingehen wollen. Der Netzbetreiber kann nach meiner Information nur bis zum Sicherungskasten mitreden. Was innerhalb des Hauses passiert geht ihn eigentlich nichts an. Dass wir einen Inbetriebnahme Termin durchgeführt von 5 Mitarbeitern der e-netz Südhessen akzeptiert haben möge man uns verzeihen. Wir arbeiten daran, dass dies nicht mehr geschieht.

Positiv könnten wir die Installation eines Stromzähler werten den die e-netz Südhessen auf ihre Kosten installierte. Dieser Zähler misst den “Überschussstrom” der vom 250 Watt Modul produziert wird und nicht im Haus verbraucht wird. Dieser Strom geht in das öffentliche Netz. Die mündliche Begründung der e-netz Südhessen “sie hätten schließlich die Strombilanzierungs Pflicht” halte ich bei einem 250 Watt Kraftwerk für ein klitzeklein wenig übertrieben.

Trotzdem sind wir froh, dass wir die “vorläufige Betriebsgenehmigung als Pilot” erhalten haben. Es zeigt, dass vom MPS keine Gefahr für die Menschen vor Ort ausgeht. Leider sind wir bei diesem Netzbetreiber von einem Solar2go noch weit entfernt. Deshalb suchen wir einen weiteren Mitstreiter der bereit ist ein Plug in Modul im Netz der e-netz Südhessen zu betreiben und dann werden wir versuchen weitere Verbesserungen für die Betreiber zu erreichen.

Sollte sich was im Gebiet der e-netz Südhessen bezüglich MPS ändern werde ich es in diesem Artikel ergänzen.

Wer sich vorstellen kann mit zu machen einfach per Kommentar melden. Die Übersichtskarte aller Netzbetreiber findet ihr hier.

Ich war in den Atomruinen!

Als Beweis hätte ich ja gerne ein Foto gezeigt! Aber leider war Fotografieren für Laien verboten! Wir mussten unsere Fotos und Handys abgeben. Nur die Profis die durften filmen und fotografieren. Die haben auch schöne Bilder und Filmchen gedreht. Klar, dass der Sonnenflüsterer andere Dinge beleuchtet hätte. Aber so wurde nix draus! Ich hab keinen Beweis vorliegen. Hä, hä denkste ich bin in einem Filmchen gefühlte 1,5 Sekunden zu sehen…

Aber von Anfang….

RWE hat die IIKWBit gestartet. Die Informations-Initiative “KW Biblis transparent!”
Mein Sonnenschein meinte zwei Tage vor der Veranstaltung wir sollten da auch hingehen! Na, gut ich hab uns angemeldet und prompt eine schriftliche Bestätigung zum “Fokustag” erhalten. Wir sollten Reisepass/Personalausweis mitbringen…

Alle waren überrascht von der Resonanz! Deshalb wurde gleich verkündet, es wird eine weitere Transparenz Veranstaltung geben. Die erste Veranstaltung war mit 75 Besucher voll ausgebucht und wenn wir gewusst hätten, dass die ganze Show drei Stunden dauert hätten wir uns an diesem Abend keinen Handwerker nach Hause bestellt! Als erstes gab es zwei Vorträge. Der Vortrag “Vom Lagerbecken zum Standortzwischenlager” kann bei RWE unter “Der Weg der Brennelemente” eingesehen werden. Besonders schön die Erste Folie! Ein Einfamilienhaus (anscheinend auf einer Hallig gelgen!) mit PV! Daneben Windräder! Dass ich so etwas bei RWE erleben durfte ;-)! Leider waren es Offshore Räder! Doch wieder nix! Je weiter rechts ich auf der Folie schaue umso mulmiger wird es mir! Braunkohlebagger… Na ja …
Ich will mal nicht ungerecht sein, die Präsentation sollte sich mal jeder reinziehen…

Mit gefühlten 5 Kamerateams und einer Unmenge von Pressemitarbeitern war die schreibende Zunft gut vertreten. Auch die RWE Mitarbeiter waren sichtlich überrascht starteten aber gleich ihren ersten Coup und teilten die 75 Besucher in zwei Gruppen ein! Gruppe eins alle Pressevertreter plus ein paar Besucher die “zufällig” vom Kraftwerksdirektor ausgewählt wurden. Wir waren in Gruppe zwei! Schließlich kennt man uns! 😉
Meine Gruppe durfte sich erst noch ein Castor Werbefilmchen (aus dem Jahr 2000 gähn!) anschauen. Die Transparenzoffensive mit “dem Castor Super Werbefilm“. In den dramatischsten Versuchen wird gezeigt egal was passiert:
“Däär Castor hälld!” (theatralische Kommentatorstimme)

Castor brennt – “Däär Castor hälld!
Castor stürzt vom Flugzeug ab – “Däär Castor hälld!
Zug fährt auf Castor – “Däär Castor hälld!
Castor schwimmt in Benzin und Benzin wird entzündet – “Däär Castor hälld!

So ging es eine Weile und die anwesende Besucher Gruppe war hoch beeindruckt. – “Däär Castor hälld!

Danach durften wir die Fotos und Handys abgeben und es ging auf das Gelände der Atomruinen. Vorher allerdings durch die Sicherheitszone. Dies muss man sich so vorstellen wie wenn man am Flughafen gefilzt wird. Vorher waren natürlich unsere Personalausweisnummern notiert worden und dafür durften wir uns einen Helm aussuchen! Blau oder weiß! Wir haben uns beide für weiß entschieden…

Dann ging es über das Kraftwerksgelände an Block “B” vorbei in Richtung “Standortzwischenlager”. Dort trafen wir auf die schreibende/filmende/fotografierende Zunft. Die waren hoch beeindruckt! “Da ist ganz schön kalt drin!”

Dann durften wir die durch die Tür der Sicherheitsmauer und anschließend tatsächlich in das Standortzwischenlager. Dort gab es leere Castoren und leere Mosaikbehälter zum angaffen! Hab ich auch gemacht! Da diese Behälter noch leer waren war es in dieser Halle auch beschissen kalt! In die Nachbarhalle dort wo das radioaktive Material lag durften wir nicht rein. Dafür gab es eine Life-Übertragung! Von den stehenden Behältern! Während ich dort war, hat sich keiner bewegt!

Für mich war die “Begaffung” der leeren Behälter schnell zu Ende. Ich musste raus aus dem Gebäude! Mich bedrückt es zu sehen und zu hören was dort erzählt wird.

Für mich war es bedrückend zu sehen wie dieses radioaktive Material beschützt werden muss! Wie giftig muss dieses Zeugs sein, wenn Menschen mit Pistolen bewaffnet um die Halle marschieren müssen?
Wenn Meterdicke Wände diese Behälter abschirmen müssen?
Ich kann dann nix mehr fragen.
Oder hätte ich Fragen sollen wann Menschen sich wieder den ungeschützten Brennstäbe ohne Gefahr nähern können?
RWE hat eine Genehmigung bis 2046 dieses hochgiftige Material in Biblis zu lagern. Dann sagt RWE der Dreck kommt in das “Endlager”.
Ende!
Weiter denkt die RWE nicht!
Dann muss die Politik denken und dass ist eine schwere Denkaufgabe…

Ich wollte nur noch raus.

So und jetzt zur Berichterstattung der Medien. Da ist zum einen die FAZ die den Bibliser Bürgermeister mit dem schönen Spruch zitiert: „Mir wäre es recht, wenn die Castoren so schnell wie möglich in ein Endlager kämen“, sagte Kusicka.

Bilder wurden auch veröffentlich! Auf dem folgenden Foto bin ich nicht zu sehen.Fukushima
Das ist ein Foto aus Fukushima (hier der Artikel dazu!)

Auch in den Artikeln die mit viel Prosa geschrieben wurden findet man mich nicht! Weder beim Südhessen Morgen noch im TIP Verlag. Empfehlen kann ich die Fotoreihe (acht Bilder)  vom Südhessen Morgen da fallen natürlich die schicken Helme auf!
Die mussten getragen werden für den Fall, dass ein Castor umkippt!
Oder so ähnlich!
Jedenfalls sind die Helme weit aus schicker wie die Kopfbedeckungen die in Bürstadt in der Champignonzuchthalle getragen werden müssen! (Die Bürgermeisterin möge mir verzeihen).

Zum Schluss der Beweis: Wir waren tatsächlich drin!

Beim ulitmativen Video Bericht des TIP Verlags mit dem genialen Titel
“Abbau Athomkraftwerk Biblis – Biblis 2015″

Ab Minute 1:16 sieht man meinen Sonnenschein und den Sonnenflüsterer (rechts) mit weißem Helm!
Es war grandios – diese Technik – diese Zukunftsaussichten – dass ich dass noch erleben durfte. “Däär Castor hälld!

Am Schluß noch einen Hinweis auf zwei Herren die auch einen Helm tragen…

Plug In Modul – Legal, Illegal oder Scheißegal?

Ich engagiere mich um schnell zu einer 100+x Prozentigen Energieversorgung durch Erneuerbare Energien zu kommen. Weg von atomaren Risiken und fossilen Verschmutzungen. Die derzeitige Politik (z.B. atmender Deckel) zwingt mich dazu mal wieder die Kraft der Menschen von unten zu mobilisieren. Dies möchte ich mit dem Plug In Modul erreichen. Der Kauf und die Inbetriebnahme eines Plug In Systems muss “Oma- und Opaleicht” sein. Ich möchte aufzeigen, dass schon heute ohne EEG Förderung eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom am eigenen Balkon möglich ist. Daran arbeite ich mit meiner Solar2go Kampagne.

Ziel ist es rechtliche Grundlagen, Regeln der Technik und Handlungsempfehlungen für einen legalen Betrieb von Plug In Systemen für das ganze Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu schaffen. Dabei sollen die hohen Sicherheitsanforderungen wie sie in Deutschland üblich sind erhalten bleiben. Ich möchte keine niedrigeren Standards wie z.B. in Holland. Aber diese Beschreibungen müssen erstellt werden. Die Hersteller dieser Plug In Module haben diese Anforderungen einzuhalten ebenso wie die Betreiber der Plug In Systeme. Trotz dieser hohen Anforderungen muss es “Oma- und Opaleicht” sein diese Systeme zu kaufen, nach Hause zu transportieren, dort zu befestigen und legal in Betrieb zu nehmen. Wenn dies nicht “Oma- und Opaleicht” ist sondern mit Hürden belegt wird, vielleicht sogar mit einer Sonnensteuer oder Abregelungs Schnick-Schnack (z.B. 70% Regelung) belegt wird dann kommt automatisch die “Scheißegal” Variante in’s Spiel.

Die Bürger werden diese Plug In Systeme eben einfach installieren und über die Steckdose in ihr eigenes Stromnetz einspeisen. So wie die Bürger auf den Gehweg parken oder im Ort schneller wie 50 km/h fahren. In meiner Heimat der Rheinischen Tiefebene ist es verboten private Brunnen zu schlagen. Bereits in vier-fünf Meter Tiefe stößt man bei uns auf sauberes Grundwasser. Trotz Verbot findet sich auf fast jedem Grundstück ein illegal geschlagener Brunnen. Jeder kennt die Illegalität aber jeder nutzt sie auch und keiner macht was dagegen. Immer wenn extrem Situationen bei uns entstehen, verschärfen diese illegalen Brunnen das Problem. Wenn das Grundwasser absinkt (z.B. wenig Niederschlag) und heißes Wetter die Gärten nach Bewässerung schreien, wird durch das illegale Entnehmen von Grundwasser die Situation verschärft. Umgekehrt wenn es viel regnet nutzt kaum jemand die Brunnen um Wasser aus der Tiefe hoch zu pumen. Die Folgen im Hessischen Ried sind bekannt. Zu niedriger Grundwasserstand – Setzrissschäden / zu hohes Grundwasser – nasse Keller. Da alle Pumpen als illegal angesehen werden, können sie von offizieller Seite nicht für die Behebung der Grundwasserproblematik heran gezogen werden.

Beim Solarstrom wird es auch so (Scheißegal Variante) kommen, wenn keine einfache Regelung (Legal variante) erfolgt. Die Plug In Module werden betrieben und keiner weiß in welcher Anzahl und schon gar nicht in welcher Qualität die Plug In Systeme installiert wurden. Alle schauen weg “der Markt wird sich schon alleine regeln“. Wenn was passiert, dann sind die Betreiber selber schuld.
Der Preis der Plug In Module wird in nächster Zeit weiter sinken. Der gekaufte Strom wird für Haushaltskunden immer teurer werden. Es ist eine Frage der Zeit, dass die Plug In Systeme zum Massenprodukt werden und wenn der legale Betrieb zu kompliziert ist wird die “Scheißegal” Variante angewendet.

Sollte der Gesetzgeber, die Netzbetreiber oder der Fiskus auf die Idee kommen dass der Betrieb von Plug In Modulen Illegal wäre, käme dies einer Bevormundung der Bürger gleich. Jeder Bürger hat ein Grund Recht auf Sonnen Nutzung! Ob ich mit Sonnenenergie meine Haut bräune, den Rasen wachsen lasse oder die Sonnenstrahlen als Energiequelle nutze ist mir überlassen ohne dass mir jemand reinredet oder mich mit Abgaben belastet. Ich möchte keine Solar-Gema die in jedem Haus rumschnüffelt ob die Sonnenenergie illegal genutzt wird!

Da gilt zwar mal wieder der alte Spruch: “Die Sonne schickt uns keine Rechnung”!

Aber wir müssen verdammt aufpassen dass es nicht die Bundesregierung, der Netzbetreiber oder das Finanzamt tut. Deshalb Solar2go!

Die Schaffung einer Regelung wie jeder “Oma- und Opaleicht” die Sonnenenergie ohne staatliche Förderung nutzen kann! Let’ do it!

Wer mit mir diesen Weg beschreiten möchte, ich suche immer Mitstreiter…

Ach so noch was. Heute abend schau ich mir in Biblis an wie der strahlende Müll einer falschen Energiepolitik in Castoren verpackt wird! Wir haben inzwischen den ersten Entwurf eines Solar Castors realisiert:

Solar Castor

Das Kästchen wurde ja, wie bereits geschrieben, vom “Dorfschmied” hergestellt. Bei der Beschriftung kann noch mitgeredet werden. Wir suchen die ultimative Beschriftung des Steckerkästchens, dass unbedarfte vor den Gefahren der Sonnenenergie warnt!

Kein Solar Zwerg und kein Guerilla PV Modul

Nein was da auf dem Balkon liegt ist einfach nur ein Plug In Modul was noch nicht an der Steckdose angeschlossen ist.

solar_bei_nacht

Zum Guerilla PV Modul soll es nicht werden. Auch diesem Plug In System werden wählen wir den legalen Weg der Solar Zwerge. Wir werden das Plug In System bei der Bundesnetzagentur anmelden und beim regionalen Netzbetreiber. Der weiß bisher noch nichts von seinem Glück! Vorher soll aber alles ordentlich vorbereitet werden. Denn dieses mal soll es per Schuko Stecker an das Hausnetz angeschlossen werden. Da bin ich mal gespannt! Es darf geraten werden in welcher Stadt das Modul auf seine Inbetriebnahme wartet!

Ein weiteres Modul wurde auch schon an seiner zukünftigen Wirkungsstätte angeliefert und soll ebenfalls demnächst in Betrieb gehen. An vier weiteren Plätzen checken wir gerade die Möglichkeiten. Wie befürchtet hat jedes Plug In Modul seine spezifischen Problemchen. Aber dafür haben wir ja die Solar2go Kampagne ausgerufen. Wir wollen die Problemchen ausfindig machen und aus dem Weg räumen. Wer Lust hat mit zu machen einfach melden. Auch wenn ich momentan durch die Osterfeiertage eine kleine Warteschlange habe, ich gebe mein bestes und melde mich in den nächsten Tagen.

 

Prokon der Dritte!

Bei Prokon geht es in die “spannende” Phase. Jedenfalls für mich. Denn ich kann ganz entspannt zuschauen was passiert. Investiert habe ich nie in Prokon aber von Prokon geschrieben schon.

13.1.2014 meine “Einschätzung und Hoffnungen” zum Fall Prokon
14.1.2014 Nachschlag zum ersten Artikel
6.2.2014 Erwähnung bezüglich “Rendite”
17.7.2014 Erwähnung der Prokon Macher (Rodbertus und Investoren)

Leider war es mir nicht gegönnt den Macher von Prokon Carsten Rodbertus persönlich kennen zu lernen. Es ist mir immer wichtig selbst einzuschätzen mit welchen Menschen ich es zu tun habe. Aktuell kann jeder sehen wie mit Matthias Willenbacher in den Medien umgegangen wird. Ich kenne Matthias schon lange und habe ein anderes Bild von ihm. Er ist ein Macher und er wird uns weiter unterstützen auf unserem Weg zu 100% Erneuerbare Energien. Dazu braucht man nicht unbedingt einen Vorstandsposten.
Bei Carsten Rodbertus sehe ich es ähnlich. Sicherlich wurden Fehler gemacht, aber wer solch ein Unternehmen wie Prokon aufbaut der macht auch Fehler. Beiden ist gewiss, sie haben viele Neider und ihre Visionen wurden durch Angela Merkels Energiewendewendewende (sie dreht sich immer noch im Kreis) zerstört.

Ungeachtet der beiden stellt sich die Frage wie geht es weiter. Bei Juwi und der MVV ist “alles klar” die MVV entscheidet. Aber bei Prokon? Da ist es richtig spannend!

Es besteht die Chance, dass “die Freunde von Prokon” es schaffen die Insolvenz zu nutzen um eine “Mega-Genossenschaft” zu organisieren. Ich brauche nicht all die vielen Informationen zu wiederholen. Wer sich in dieses Thema einarbeiten möchte kann dies tun. Aber bitte nicht durch einseitige Presseberichte. (Dieser Satz war ausnahmsweise :-) mal zweideutig. ) Die “alte Prokon” hat sich mit vielen, mit vielen Mächtigen angelegt. Da ist es schwer, für sich “seine eigene Wahrheit” zu finden. Da muss jeder schon möglichst viele Informationen einholen. Natürlich auch auf der Prokon Seite selbst. Oder bei einer der vielen Veranstaltungen.

Ich sehe die Situation folgendermaßen:

An Prokon haben sich sehr viele Menschen mit viel Geld beteiligt. Die meisten von Ihnen sind nicht an der Mega Rendite interessiert, sondern an der Vision von Prokon!
Diese Einschätzung habe ich auch von den Mitarbeitern von Prokon.
Ich gehe auch davon aus, dass die vorhandenen Windparks solide errichtet und gewartet sind.
Es sollte gelingen einen Schnitt zu machen und sich von den Menschen zu trennen, die nur die Rendite im Blick haben. Dies muss geschehen!
Denn nur ein Neuanfang in einer Genossenschaft mit einem vertrauenswürdigen Management kann die Prokon 2.0 wieder in ruhige Fahrwasser führen. Wenn die Prokon 2.0 aber von “Genossen” finanziert werden die sich an ihrer jeweiligen persönlichen Situation orientieren, wird auch die Prokon 2.0 keine Ruhe finden. Die Prokon 2.0 muss sich Gesund schrumpfen. Genossenschaften leben von dem Vertrauen der Geldgeber (Genossen) in ihren Vorstand und in den Aufsichtsrat, aber auch in dem gemeinsamen Ziel! Dieses Ziel ist nun mal bei Genossenschaften nicht die maximale Rendite sondern ein gemeinsames Anliegen. Wenn es gelingt, dies den vielen Prokonern zu vermitteln sehe ich eine gute Chance Prokon 2.0 in einer Genossenschaft zu organisieren. Jedenfalls würde ich dies Prokon und seinen vielen ehrenamtlichen Aktivisten wünschen.

Eine Bemerkung noch zum Abschluss. Ich habe noch keinen Satzungsentwurf für die Genossenschaft gefunden? Wichtig wäre mir, dass jeder Genosse eine Stimme hat, egal wieviele Euros er investiert hat.

Liebe Freunde von Prokon der Sonnenflüsterer drückt euch auf jeden Fall die Daumen und würde sich freuen wenn eine mächtige Prokon 2.0 Genossenschaft entstehen würde.
Die vielen schönen Windräder dürfen nicht in die Hand eines Konzerns fallen.
Die vielen engagierten Freunde der Erneuerbaren Energien dürfen nicht enttäuscht werden, sondern weiter für 100% Erneuerbare Energien streiten.

Bitte engagiert euch für euer gemeinsames Ziel weiter!
Es wird alles Gut, glaubt jedenfalls der Sonnenflüsterer! 😉

Leistungssteigerung durch effizientere Montage

ralosHistory 1.4.2010 (erste Veröffentlichung)

Jetzt sind wir uns sicher. Die März Erträge haben unsere Vermutungen bestätigt. Ab 1.7. werden wir die Montage entsprechend der effizienteren Methode anpassen. Die Unterkonstruktionen sind bestellt und wir sind zuversichtlich, dass wir durch diese Art der Montage den Wirkungsgrad der Installation um ca. 1 Prozent erhöhen können. Durch diese Montage Effizienz sind wir in der Lage die geplante Einspeisereduzierung der Bundesrepublik abzufangen. Die Idee haben wir Florian zu verdanken, dem während seines Praktikums der Effekt aufgefallen ist. Bei dem Studium der Erträge der Photovoltaikanlage Lorentz stellte er einen erhöhten Ertrag in den Morgenstunden auf. Bei gleicher Einstrahlung erzielt die Anlage Lorentz morgens mehr Ertrag wie die anderen Anlagen der Solarakademie. Nachmittags und abends war es genau umgekehrt die Erträge waren geringer wie bei den Anlagen die sich mit der Sonne drehten. Die Anlage “kippt” während des Tages. Morgens ist die rechte Ecke unten abends die linke Ecke unten.
nachgeführte Anlage

Wir haben diese Beobachtung genauestens untersucht und haben folgendes festgestellt. Die Solarzellen der Anlage Lorentz stehen morgens auf der Ecke und die Elektronen die durch die Sonnenstrahlen in Bewegung geraten werden durch die Leiterbahnen im wahrsten Sinne des Wortes “angezogen”. Abends müssten die Elektronen “bergauf” fließen und von der Erdanziehung wie bei einem Gummiband angezogen.

Modul Ecke

Morgens wenn die Leiterbahnen schräg nach unten verlaufen sausen die Elektronen auf dieser “Rutsche” verstärkt durch die Erdanziehung nach unten. Dieser Sog zieht wiederum weitere Elektronen nach und dadurch Erhöht sich letztendlich die Anzahl und die Geschwindigkeit der “geernteten” Elektronen.

Bei der traditionellen Montage sieht es etwas anders aus.

traditionelle Montage

Die Elektronen streben zu den Leiterbahnen und bewegen sich auf der Geraden in Richtung Busbar. Erst auf dem Busbar kommt die Unterstützung der Erdanziehung hinzu und es kommt zur Sogwirkung für die Elektronen. Leider hat dieser Sog keine weiteren positiven Auswirkungen.

Diesen Erdanziehungs Effekt werden wir zukünftig nutzen. Mit unserem RazFaz Untergestell sind wir ab 1.7.2010 in der Lage die Module wie bei der nachgeführten Anlage Lorenz zu montieren. Das heißt die Module stehen auf der “Ecke” und es entstehen völlig neue optische Gegebenheiten. Uns ist natürlich klar, dass nicht jeder Kunde die effiziente Montage möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen die alte traditionelle und die Effizienz Montage anzubieten.

Wir bitten deshalb unsere Kunden sich die Vorteile der Effizienz Montage vor Augen zu halten und uns zu signalisieren ob die Effizienz Montage gewünscht ist. Den Umbau von bestehenden Anlagen halten wir jedoch noch nicht für angeraten. Der Aufwand für die Demontage und Neuaufbau können durch das eine Prozent Wirkungsgradsteigerung nicht aufgefangen werden. Diejenigen Betreiber denen aber das ökologische Engagement wichtig ist können gerne mit uns reden denn mit den gleichen Solarzellen einen höheren Ertrag zu erzielen, dass muss das Ziel der Systemintegratoren wie Ralos sein.

Ich werde natürlich hier im Blog von der ersten Effizienz Montage berichten und bedanke mich schon einmal bei der Bundesregierung die durch den sich anbahnenden Kostendruck diese Innovative Montagekonstruktion erst ermöglicht hat.

Radioaktive Messwerte nicht ausreichend!

Gestern wurde von Priska Hintz (Hessische Grüne Umweltministerin) ja die Homepage mit den Messwerten rund um die Atomruinen in Biblis bekanntgegeben. Die Homepage ist ein guter Anfang aber noch lange nicht ausreichend um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Schon gestern bin ich kurz auf die Pressemitteilung der Ministerin eingegangen. Es kann nicht sein, dass durch wortschöpferische Prosa das Infoforum schöngeschrieben wird. Die Forderung nach Veröffentlichung von Messwerten war meine persönliche Forderung bereits beim ersten Infoforum.
Ich bin dort als Anwohner der Atomruinen und nicht als Mitglied des Infoforums!
Ich erhalte keinerlei Vergütung für meine Anwesenheit.
Ich handle im Eigeninteresse und bin niemandem verpflichtet!

Wenn jetzt nach 9 Monaten und vier Sitzungen das erste vorzeigbare Ergebnis präsentiert werden kann, darf dies nicht die Realität verzerren. Die Hälfte der 21 Personen im Infoforum haben “bis Heute” kein Wort an diesen Veranstaltungen gesprochen? Mein spezieller Freund Renè Rock von der FDP und Mitglied im hessischen Landesparlament fehlt meist unentschuldigt! Das Infoforum hat meinem Begehren zugestimmt, dies ist richtig aber der Anstoß kam durch einen “besorgten Bürger”. Mir ist diese “Selbstbeweihräucherung” so wichtig, weil ich keinen Bock habe, die nächsten zehn/zwanzig Jahre den “besorgten Bürger” auf dem Infoforum zu spielen. Es muss klar werden in der Öffentlichkeit, wer sich einbringt der kann was erreichen. Wer es den Gremien überlässt, der ist verlassen! Wir brauchen mehr “besorgte Bürger” und nicht nur Ingo und mich die das Wort ergreifen!

Wenn ich das Wort auf dem Infoforum ergreife werde ich ja auch schon vom Sitzungsleiter (Matthias Schimpf) persönlich angesprochen. Da kann ich auch erwarten, dass meine Anregungen auch mir zugeschrieben werden und nicht dem Infoforum allgemein. Punkt!

Vollkommener Quatsch ist auch die Aussage: “Dieses Gremium wurde von dem Landkreis Bergstraße und der Gemeinde Biblis mit Unterstützung des Umweltministeriums ins Leben gerufen.” Liebes Umweltministerium, dieses Infoforum wurde vom Land Hessen eingesetzt und die Herren Kusicka und Schimpf haben schon mehrfach geäußert, dass sie zwar die Verantwortung aber keinerlei zusätzliche Ressourcen erhalten haben…

Jetzt zu den veröffentlichten Messdaten.
Aus meiner Sicht sind nur die vier Messwerte direkt um die Atomruinen (Nr. 16, 17, 18 und 19) für Anwohner interessant. Dies schreibe ich weil es ein enormer Aufwand ist, jede einzelne Messstation aufzurufen! Was gefordert ist sind längere (derzeit nur ein Tag!) zeitliche Zyklen. Sowie eine Übersicht aller ausgewählten Messstationen. Die Messwerte sind Stundenwerte und damit schon gemittelt. Gemessen wird aber im zehn Minuten Takt! Was nützt einem Anwohner Stundenmittelwerte die ca. 2 Stunden nach der Messung veröffentlicht werden? Da muss bei erhöhten Werten längst gewarnt sein!

Was gemittelte Werte bedeuten müsste doch jedem klar geworden sein bei den Wormser Kläranlagen Werten vom 24.4.2014!

Der Stundenwert lag bei 1,625 was immerhin ein 20-fach höherer Wert wie der Langzeitmittelwert (0,079) war. Der 10-Minuten Wert lag allerdings bei 9,314 dem mehr als 100-fachen des Langzeitmittelwertes! Aufklärung Messwerte

Auch wenn dieser Wert vom Rheinlandpfälzischen Umweltministerium als Messfehler deklariert wurde möchte ich eine schnelle Bereitstellung der Original Messwerte und keine homöopathische Berichterstattung! In Worms wurde auch nie eine ernsthafte Überprüfung vorgenommen. Jedenfalls wurden wir nie informiert ob die “Vermutungen” in irgendeiner Art und Weise gecheckt wurden. Oder ob das Messgerät vielleicht sogar ausgetauscht wurde? Nix, null Info! Transparenz sieht anders aus!!!

Eine Verbesserung der Hessischen Veröffentlichung gegenüber der Pfälzischen ist meines Erachtens die Kommentier Funktion. Selbst heute steht der Pfälzische “Messfehler” noch immer unkommentiert auf deren Homepage! Es interessiert keine S.. was da im Netz steht…
Deshalb meine klare Forderung es muss ein Alarmsystem geben!

Ab wann werden die Bürger per Radio informiert?

Ich könnte noch viel schreiben. Über die Tolle Deutschlandkarte vom Bundesamt für Strahlenschutz mit Messdaten. Da gibt es sogar eine “Messstrategie im Notfall” die mir als Bürger wenig nützt wenn ich nix davon erfahre! Ich will wissen wer informiert mich wann und wie ab welchen Messwerten. Ist diese Forderung so schwer zu verstehen?

Es gibt auch noch Fragen über die historischen Messdaten auf die ich zufällig gestossen bin. Auch hier, die Messdaten im Internet sind geduldig. Wenn keiner nachfragt warum sich die Messwerte in zehn Jahren um 10% um die Atomruinen rum erhöht haben?

historische Messdaten

Eines noch.
Es hat sich mal wieder ein feiges anonymes A……. im Kommentarfeld verewigt! Normal lösche ich solchen Mist.

“Name: ein unbedeutender
Mail: un@bedeuten.de

Hey Danke….DU und nur DUUUU bist der aller alller GRÖSSTE!”

Es zeigt mir, nicht nur Freunde der Erneuerbaren Energien lesen den Blog. Das freut mich natürlich. Aber wer nur anonym rumblubbert bleibt immer unbedeutend. Ich verändere aber! Offen und mit Namen!

Dank der Veröffentlichung der Messwerte ist RWE gezwungen sorgfältig zu arbeiten. Jeder Fehler der zu erhöhten Strahlen Werten wird veröffentlicht und kann nicht vertushct werden!
Dies ist mein Ziel und ich werde es erreichen.

Bin ich dass Informationsforum?

Ja so geht es wenn man nicht aufpasst. Da sitz ich mir ehrenamtlich stundenlang im Informationsforum zum Rückbau von Biblis die Beine in den Hintern und hör mir den größten Bananen Quatsch an und wenn ich dann meine Interessen einbringe, dann heißt es “Das Infoforum war’s“!

Nein liebe Parteigenossin Priska, es war der Sonnenflüsterer, der die Forderung bereits bei der ersten Sitzung des Infoforums einbrachte. Messwerte müssen im Internet veröffentlicht werden.

Ich der “Bürger” der nur Fragen stellen darf hat dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht nicht die 21 Personen aus den “gesellschaftlichen Gruppen” von denen einige gut bezahlt und meist ohne Worte im Infoforum rumsitzen. Wobei diejenigen die da sind, noch zu den besseren gehören. Der Vertreter der “gesellschaflichen Gruppe FDP” Renè Rock fehlt ja meist. Als Landtagsabgeordneter hat er natürlich andere Termine.

Danke trotzdem an Priska Hintz, dass auf den letzten Drücker (im März sollte die Veröffentlichung erfolgen) die Daten veröffentlicht wurden. Ich werde mir in nächster Zeit die Homepage genauer ansehen. Natürlich steh ich schon in den Startlöchern mit dem nächsten Schritt nach den veröffentlichten Werten!

Wir brauchen ein Alarmsystem… und auch das hat der Sonnenflüsterer gefordert und nicht das “Infoforum” Frau Ministerin! 😉

P.S.: Natürlich bin ich stolz wie Bolle, dass meine Forderung zur Sicherheit aller in den nächsten zig Jahren beiträgt!