Enerkite die Drachenbauer brauchen Kröten!

So jetzt sind mal wieder die Geldgeber (Pfeffersäcke?) gefragt! Die geile Truppe der Drachenbauer von Enerkite hat Ihre Geschäftsidee zumindest im Video präzisiert. Vor zwei Jahren auf der Husum Messe konnte ich ja die ersten Ergebnisse schon sehen aber jetzt könnt ihr euch ansehen wie man mit Drachen Geld verdienen kann. Schaut es euch mal an…

Ich weiß jetzt kommen die Bedenkenträger (auch Pfeffersäcke!) die schon alles Wissen warum es nicht geht… aber es geht doch und sehen könnt ihr es hier:

Wer noch nicht kapiert hat wo Drachenstrom sinnvoll eingesetzt werden kann dem empfehle ich die beiden Verkaufsvideos ;-)

Video: Windenergie im Überfluss auch für Blonde!

Oder hier die Männer Version…

 

Gesucht werden 100 registrierte Nutzer die Enerkite cool finden und Interesse signalisieren zwischen 100 und 100.000 Euro zu investieren. Wie gesagt bitte keine Pfeffersäcke sondern Enthusiasten, Vordenker und Macher oder einfach Wind oder Drachenbegeisterte. Natürlich wird dieses Projekt per “Krautfaunding” finanziert! Woher das Geld kommt weiß allein der Wind wäre zu naiv. Schaut euch mal die Beschreibung auf Fundernation an. Diskutiert dort mit dem Drachen-Enthusiasten Alexander Bormann direkt und am Schluss die Bitte, tragt euch bei den “registrierten Nutzern” ein.

Dass ist jedenfalls der aktuelle Stand zur Finanzierung von Enerkite und um es mit Stefan zu sagen: “Bin kein Klugscheißer ich weiß es wirklich!”

Wandmodul oder Guerilla-PV?

Bei meiner Solarmitstreiterin Christine ist die Entscheidung klar. Es ist ein “Wandmodul” und wurde ordentlich beim örtlichen Stromversorger angemeldet. Somit hat Christine alles richtig gemacht und ihr Strom direkt von der Sonne in das eigene Haus hat nix mit Guerilla-PV zu tun. Selbst der Versicherung hat sie das Mini-Kraftwerk gemeldet! Diese Meldung an die Versicherung halte ich allerdings für nicht nötig. Ich sag meiner Versicherung ja auch nicht, dass ich eine Tiefkühltruhe gekauft habe. Na, ja aber es ist toll, dass wir mit Christines “Wandmodul” jetzt ein Vorzeigemodul bei Metropolsolar haben. Wer Christine nicht kennt kann sie im Zeitungsbericht der Rhein Neckar Zeitung mit ihrem Installateur Uwe Bauer sehen.

Da Christine mir Bilder vom Aufbau zur Verfügung gestellt hat möchte ich euch die Montage des Wandmoduls gerne vorstellen…

Da an der Außenwand keine Steckdose vorhanden ist musste ein Loch gebohrt werden. Im Keller wurde ein Leerrohr verlegt.

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Danach wurde ein Stromkabel eingeführt.

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An der Wand wird hinter der Holzverkleidung das Elektrokabel nach oben geführt und die Halterung des Wandmoduls vorbereitet.

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Die Befestigung besteht aus zwei Dreiecken die als Unterkonstruktion fungieren. Auf Bild eins sieht man die Alu-Dreiecke noch am Boden und dann das Balkonmodul bereits installiert von unten fotografiert. Natürlich wird versucht einen optimalen Anstellwinkel zur Sonne zu montieren. Am Modul ist der kleine Wechselrichter angebracht. Der Wechselrichter ist auf dem Bild der Rhein Neckar Zeitung ebenfalls gut zu erkennen.

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Das Modul aus dem Fenster von oben fotografiert sieht natürlich noch schöner aus!
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Das “Neue” Wandmodul (blau) zeigt auch noch schön die “Weiterentwicklung” der PV. Bei den alten Modulen wurden noch Zellen verwendet die nicht die ganze Fläche nutzten und die weißen unproduktiven Flächen waren eine lange Zeit das “Markenzeichen” der monokristallinen Solarmodulen. Lang, lang ist es her…

Noch schöner sieht natürlich Christines neue Hausfassade aus.

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Wobei ich ehrlich sagen muss das Foto in der Rhein Neckar Zeitung ist das beste von allen!

Wer sich für diese Technik interessiert dem kann ich nur das 5. MPS Energie Gespräch Bergstraße am 26.9.2014 um 19 Uhr in Heppenheim im Restaurant Am Stadtgraben in der Gräffstraße 8 empfehlen. Wir haben bereits 15 Anmeldungen und ich bin mir sicher wir werden interessante Gespräche führen. Wolfgang Müller der Geschäftsführer vom Solar Info Zentrum in Neustadt/Weinstraße wird zum Thema „Weltneuheit Steckdosenmodul und Speichersysteme“ sprechen. Er bietet also auch noch zusätzlich zum Solarmodul einen kleinen Stromspeicher an! Damit wird es natürlich noch attraktiver zum Guerilla PV’ler zu werden. Oder? Auf jeden Fall solltet ihr euch anmelden (anklicken und in Liste eintragen) damit wir wissen wie viele Zuhörer kommen.

Atommüllreport

Seitdem am 13. November 1960 das erste AKW in Deutschland kritisch wurde bis zum heutigen Tag ist nicht klar, was passiert mit dem Atommüll. Von den Verantwortlichen wird wenig bis nichts unternommen um den gefährlichen Müll unter Kontrolle zu halten. Wie immer in solchen Momenten sind die atomkritischen Menschen da und tun was zu tun ist. Sie dokumentieren wo in Deutschland schon radioaktiver Müll gelagert wird. Ein mühsamer Prozeß aber wer sich den aktuellen Stand der Recherchen ansieht wird sagen “Hut ab vor den engagierten Anti Atomis“!

In Papierform wurde ja im letzten Jahr bereits der “Sorgenbericht” veröffentlicht. Schon diese Sammlung muß ein enormer Arbeitsaufwand gewesen sein. Was ihr aber jetzt einsehen könnt ist eine wahre Fundgrube von Informationen. Die Seite nennt sich “Atommüll Report” und soll ständig aktualisiert werden. Beim Redaktionsteam finden sich u.a. die beiden “lebenden Anti Atom Lexikas” Peter Dickel und Dieter Kaufmann wieder. Da bin ich mir sicher, die haben ihr wahnsinns Wissen über den Widerstand in Sachen Atom eingebracht. Wie so oft ist das Projekt auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Auf betterplace wurde deshalb das Projekt bis ins Detail vorgestellt und wer möchte kann sich dort vertieft informieren und was noch schöner wäre sich finanziell beteiligen. Bisher sind “erst” 2 Prozent der benötigten Summe (30.000 €uro) gefunden!

Auf jeden Fall ist es wichtig zu dokumentieren wo die radioaktiven Abfälle gebunkert werden. Denn eines ist eines der zentralen Forderungen der Anti AKW Bewegung wir wollen wissen wo der gefährliche Müll gelagert wird und es müssen die höchsten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung eingerichtet werden. Koste es was es wolle. Natürlich finanziert von den Kraftwerksbesitzer! Die letzten beiden Sätze sollten sind natürlich ein Späßchen, zahlen werden die Bürger!

Mit dem Atommüll Report übernimmt die Anti AKW Bewegung nicht zum ersten Mal die Verantwortung für die Profit orientierten Kraftwerksbesitzer und der wegschauenden Politik. Atommüll schadet Ihrer Gesundheit, deshalb reden Sie mit der atomkritischen Bewegung und unterstützt sie.

Geld für Erneuerbare!

Neue Ideen sind nicht das Problem sondern meist die Finanzierung. Bei Erneuerbaren Energien war dies in den letzten Jahren weniger problematisch. Wir konnten viele Projekte finanzieren. Jetzt ist es mir bei KIVA erstmals passiert, dass ein Solarprojekt nicht finanziert wurde. Dazu muss man wissen, dass jedes Pojekt nur 30 Tage zur Finanzierung im KIVA System angeboten wird. Wenn nach diesen 30 Tagen das Darlehen nicht finanziert wurde, werden die zugesagten Gelder wieder an die Darlehensgeber zurückgebucht. Dass die 4.650 Dollar letztendlich nicht als Darlehen zur Verfügung gestellt werden konnten ärgert mich. Es mag sein, dass Honduras bei den Geldgebern nicht so hoch im Kurs steht oder die Rückzahl über 27 Monat zu lange gewählt ist, in jedem Fall ist es ärgerlich dass dieses Projekt jetzt nicht realisiert wird.

Ich werde natürlich sofort eines der über anderen 90 Solar-Projekte unterstützen aber das hilft den Projekten in Honduras natürlich nicht weiter. Die werden jetzt ganz schön enttäuscht sein.

Es erscheint mir auch insgesamt bei KIVA einen Stau an zu finanzierenden Projekten zu geben? Über 6.500 Projekte suchen derzeit Geldgeber. Es ist klar, dass auch KIVA nicht unendlich wachsen kann! Aber es ist doch schade wenn Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen und es scheitert an ein paar Kröten! Beim Honduras Solar Projekt möchten die vier Parteien ein Darlehen in Höhe von 4.650 Dollar! Vier Haushalte die hofften mit einer von ihnen wohlüberlegten Investition ihrem Dasein ein Zukunft zu geben und dann scheitert es an den paar Kröten. Dabei möchten diese Menschen ja kein Geschenk sondern nur ein Darlehen! Eine Startfinanzierung aber keiner gibt Ihnen diese Chance. Mist sage ich da nur! Wenn wir die solar Weltrevolution wollen ist das auch mit Geld verbunden. Geld das benötigt wird um in die Mini-Kraftwerke zu investieren. Der Lohn ergibt sich erst durch eine lange Nutzungszeit aber er wird kommen, deshalb lasst es uns tun. ich jedenfalls werde gleich meine obligatorischen 25 Dollar einem Projekt zukommen lassen…

Elektromagnetische Strahlung – Elektrosmog

ralosHistory 25.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Aus einer konkreten Anfrage möchte ich zum vielgefragten Thema Elektrosmog was schreiben.
Als gesetzliche Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung wird die 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) und die Vor-Norm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 herangezogen.
Da sich die BImSchV und die VDE auf gesicherte pathogene (krankheitsauslösende) Effekte beschränken, werden auch baubiologische Empfehlungen mit berücksichtigt. Damit das Ganze nicht zu trocken wird habe ich die Werte verglichen mit im Alltag vorkommenden elektrischen Geräten.

Elektrosmog wird umgangssprachlich für elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMVU) verwendet. Darunter wird die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die Umwelt und insbesondere den Menschen
verstanden. Neben dem natürlichen Erdmagnetfeld werden elektromagnetische Felder durch eine Vielzahl von Elektrogeräten oder elektrischen Anlagen erzeugt. Hierbei sind je nach Gerät erzeugte Gleichfelder, niederfrequente Wechselfelder und hochfrequente Wechselfelder zu unterscheiden.

Gleichfelder entstehen durch Gleichspannungen oder Gleichströme, z.B. bei Photovoltaikmodulen,

niederfrequente Wechselfelder entstehen z.B. durch das 230 V/50 Hz Stromnetz und alle daran
angeschlossene Verbraucher,

hochfrequente Wechselfelder entstehen z.B. durch Mobilfunkanlagen, Handys und drahtlose
Computerkomponenten

Es ist umstritten ab welcher Dosis die elektromagnetische Strahlung einen schädlichen Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Fest steht, dass elektromagnetische Strahlungen im menschlichen Körper einen Strom induzieren, der ab einer gewissen Stärke zur Reizung von Nerven und Muskelzellen führen kann.

Bei PV-Anlagen kommen die PV-Module, Verbindungsleitungen und Wechselrichter als mögliche Erzeuger von elektromagnetischer Strahlung in Frage.

Die PV-Module erzeugen Gleichstrom also wird ein magnetisches Gleichfeld erzeugt. Bei einzelnen Modulen ist die elektrische Feldstärke so gering, dass bereits nach ein paar Zentimeter nicht mehr nachweisbar. Erst wenn die Module zusammengeschaltet sind wird das Gleichfeld stärker und kann bis zum Abstand von 50 cm höher sein als das natürliche Magnetfeld.

Bei den Verbindungsleitungen zwischen PV-Modulen und Wechselrichter treten ebenfalls Gleichspannungen und somit magnetische Gleichfelder auf. Um diese bei Bedarf möglichst gering zu halten, empfehlen wir, die beiden Plus- und Minus-Leitung dicht nebeneinander zu verlegen. Dadurch heben sich die Magnetfelder beider Leitungen gegenseitig auf (Reduktionseffekt), so dass sich das elektrische Feld auf den kleinen Bereich zwischen den beiden Leitungen konzentriert.

Im Wechselrichter wird der von den PV-Modulen erzeugte Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom umgewandelt. Hierbei entstehen lediglich niederfrequente Wechselfelder, keine hochfrequenten. Diese Wechselfelder können mit haushaltsüblichen Großgeräten verglichen werden.

Die Messung elektromagnetischer Wechselfelder im 30 cm Abstand ergeben: (Angaben in Feldstärke in V/m)

4 – 8 V/m elektrischer Herd
11 V/m Wechselrichter mit 50 Hz Trafo
12 V/m Bügeleisen
5 – 40 V/m typischer Wohnungswert
10 – 60 V/m Energiesparlampen
60 – 90 V/m Farbfernseher
80 V/m Haarfön
100 V/m Handmixer
110 V/m Kühlschrank
260 V/m Boiler

Grenzwerte und Empfehlungen in V/m 10 m Abstand:

26. BISchV        5.000 V/m
Vor-Norm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 -   6.500 V/m
Baubiologen 20 V/m

Fazit: Die PV-Generatoren und ihre Verbindungskabel zum Wechselrichter erzeugen überwiegend Gleichfelder, die schon in wenigen cm Abstand schwächer als die natürlichen Erdmagnetfelder sind.
Wechselrichter erzeugen am Tag (bei Sonnenschein) in ihrer Umgebung schwache niederfrequente Wechselfelder. Die Feldstärkeemissionen von PV-Anlagen liegen dabei deutlich unter den Grenzwerten der 26. BISchV. Bereits bei einem Abstand von 10 cm werden selbst die wesentlich strengeren baubiologisch empfohlenen Werte unterschritten.
Eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Bewohner durch elektromagnetische Strahlung durch die Photovoltaikanlage kann somit nach heutigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden.

Risiken bei Photovoltaik und deren Versicherung

ralosHistory 24.11.2008 (erste Veröffentlichung)

Ertragsgarantie, garantierte Einspeisevergütung sanfte Technik aber irgendwo muss es doch auch Risiken geben. Für viele Interessenten stellt sich die Frage wo sind denn die Risiken und wie sichere ich mich gegen diese Risiken ab. Aus der Zeitschrift Neue Energie 11/2008 habe ich eine Grafik der Mannheimer Versicherung gefunden in der die prozentualen Kostenanteile der Schadensfälle von 2004 – 2007 aufgezeigt werden.

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Über die Hälfte der Schadenssumme Entsteht durch Feuer und Sturm also “ganz normale” Schadensfälle die bei jedem anderen Wirtschaftsgut auch anfallen können. Damit meine ich, wenn sich jemand einen teuren Wintergarten kauft, dann hat er die gleichen Risiken. Bei Feuer und Sturm kann es ihm passieren, dass er Schäden an seinem Hab und Gut erleidet.

Erst die drittteuerste Schadensklasse Überspannung (Blitzeinschläge) kann als “typischer” Solarstrom Spezialfall angesehen werden. Überspannung entsteht durch Blitzeinschläge in die Anlage aber auch Einschläge in der näheren Umgebung können zu Überspannungen führen. Aber auch diese Schadensfälle würden bei normalen Elektrogeräten entstehen wenn der Blitz in der Nähe des Gebäudes einschlägt. Die DGS schreibt in ihrer Richtlinie “Durch die Montage einer Photovoltaik erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitzeinschlages nicht, sofern die PV-Anlage nicht wesentlich über das Gebäude herausragt”.

Ähnliches gilt für den Schneedruck wenn durch hohe Schneelasten die Rahmen der Solarmodule sich verbiegen. Problematisch hierbei sind tauende und wieder gefrierende Wetterlagen. Es muss schon eine Menge Schnee auf den Modulen liegen um durch Druck den Rahmen des Moduls zu verbiegen. Große Photovoltaikflächen schützen eher das Dach vor hohen Schneelasten da durch die Glasfläche der Schnee schneller ins Rutschen kommt.

Diebstahl und Böswilligkeit können auf dem eigenen Einfamilienhaus in der Regel ausgeschlossen werden. Gestohlen und zerstört wird meist nur auf Dächern die “anonym” sind.

Der geringe Hagel Anteil an der Schadenssumme zeigt, dass die Module durch das spezielle Hartglas doch sehr gut geschützt sind. Obwohl diese Schadensklasse die häufigste Befürchtung von Photovoltaik Interessent ist.

Ich habe ja schon mehrfach hier im Blog meine Meinung zu Versicherungen geäußert. Bei einem selbst bewohnten Haus würde ich die Versicherung der Photovoltaikanlage in die bestehende Gebäudeversicherung mit aufnehmen. In dieser sind dann je nach Versicherung schon einige Schadensfälle zu einer günstigen Versicherungsprämie enthalten. Nur bei Investitionsobjekten im größeren Stil da würde ich zu einer speziellen Photovoltaik Versicherung raten

Mobilitäts Innovationen

Es freut mich natürlich immer wieder als Frühpensionär von meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem “Benz aus Monnem” oder für diejenigen die dem südhessischen nicht mächtig sind, dem Daimler Konzern zu hören. Diesmal war es die Zeitschrift “Next” die mich auf die innovative Homepage aufmerksam machte.

Da staune ich mal wieder, wie weit die Gedanken der Entwickler gehen und vor allem der zwar etwas langatmigen aber innovativen Sätze vom Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche. (Ihm hab ich meine Frühpensionierung zu verdanken. Nochmals Danke Dieter!) ;-)

“Vor 125 Jahren haben wir die erste Kutsche ohne Pferd gebaut. Und jetzt kommt bald die Kutsche ohne Kutscher.”

Oder der Ausspruch: “Autonome Fahrzeuge werden einfach um vieles besser sein”. Alleine schon weil: “Am Ziel aussteigen – und der Wagen parkt sich selbst: Nichts macht die Aussicht auf den Autopiloten verlockender.”

Aber nicht nur die Sprüche sondern auch die realen Ergebnisse die von der Entwicklungsabteilung vorgezeigt werden können sind Klasse. Die “erweiterte Realität” auf neudeutsch augmented reality ist mir dabei zum ersten Mal so richtig bewusst geworden. Ob dabei die Frontscheibe des Autos als “Bildschirm” dient oder die Netzhaut des Auges von “Google Glass” direkt bespielt wird. Eines der angedeuteten Gags (ohne großartigen Nutzen!?) wird folgendermaßen beschrieben: “Warum sollten wir nicht an einem trüben Tag oder auf einer langen Fahrt die Umgebung verschönern? Wir könnten im November die Bäume blühen lassen oder am Straßenrand eine römische Ruine zum virtuellen Leben erwecken:”

Mann da merk ich wieder mal was alles gehen wird wenn wir es möchten. Oder die digitale Taucherbrille mit der man im städtischen Freibad abtaucht und eine tropische Welt voller Unterwasserpflanzen, Fische und Muscheln “vorgegaukelt” (oder heißt es dann vorgegoogelt?) bekommt.

Auf jeden Fall finde ich es enorm spannend was meine Kollegen da alles andenken. Deshalb viel Spass es lohnt sich allemal auf deren Homepage rumzustöbern.

Energiewende das Karussell dreht sich weiter

Wer gedacht hat mit dem EEG 2014 wird es ruhig an der Front des Umbaus unseres Energiesystems der hat sich getäuscht. Es wird eigentlich immer wilder! Die Lobbyisten der konventionellen Energien laufen durch die Drehtüren der Bundesregierung wann und so oft sie wollen! Während die Freunde der Erneuerbaren Energien bitten und betteln müssen.
Reuters berichtet: Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat einer Umfrage zufolge über Probleme mit der Energiesicherheit Ja was haben sie denn? Nix genaues erfährt man nicht, im Artikel. Aber Reuters liegt “in Auszügen” die Umfrage vor. Wenigstens vollständige Sätze hätte ich von Reuters erwartet. Dass die Chinesen uns den Rang ablaufen war schon lange klar. Mehr Solarthermie, mehr Windenergie und mehr Photovoltaik installieren die Chinesen schon lange als wir Deutschen. Aber unsere Story war doch so schön! Aber lang ist es her…

Aktuell erreicht mich die Nachricht, dass die Windparkeröffnung am kommenden Sonntag in Freiensteinau von einer Gegendemo begleitet wird. Natürlich komme ich vor Ort zu meinem Freund Michael (Fa. Luftstrom) der bereits 2009 bei der Einweihung von Demonstranten beehrt wurde… Auch damals war ich vor Ort und hab mir die “Argumente” der BI’s angehört. Vermutlich werden es immer noch die gleichen “Argumente” sein die ich dort am Sonntag zu hören bekommen. Ich geh mal davon aus, dass die Gegner in diesen fünf Jahren sich an der Veränderung unserer Energieversorgung nicht aktiv beteiligt haben. Da dies nur eine Vermutung ist werde ich mal nachfragen…

Im Artikel der Kinzigtal Nachrichten findet man jedenfalls nur eine “lose Sammlung” von Gegenargumenten. Hauptsache mal auf den Grünen Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir draufgeklopft. Dass wir einen Hessischen Energiegipfel hatten auf dem die angeprangerten Zahlen beschlossen wurden, ignorieren die Freunde des “schönen Ausblicks”. Sie werden trotzdem das alte Lied “die Grünen sind die Schuldigen” singen. Dass die Veränderung der Energieversorgung ein muss ist haben diese Menschen noch nicht begriffen. Da greift wieder mal mein Begriff der “biologischen Lösung“! Anders wird es da nicht gehen…

Tarek al Wazir hat sich auf seiner Sommertour auch auf der Neutscher Höhe bei der Energiegenossenschaft Starkenburg sehen lassen. Dort war das Windrad so leise, dass die Geräusche von den drei Flügeln durch die Kühlung am Fuß des Windrads übertönt wurden… Leider hatte Tarek wenig Zeit und ich konnte nicht mit ihm reden und am Sonntag wird es vermutlich noch schwieriger werden. Bei 700 angekündigten Windkraftgegnern wäre es nett wenn sich viele meiner Freunde und Bekannte auch mal als Freunde der Windenergie in Freiensteinau sehen lassen würden. Also auf geht’s am Sonntag nach Freiensteinau! Ich gebe mir auch noch Mühe die Wolken vor der Sonne zu vertreiben und regnen wird es schon gar nicht wenn der Sonnenflüsterer kommt!

Sammlung: Netzkollaps

Ja das Netz wird den schnellen Wandel von zentraler Stromeinspeisung in dezentrale Erneuerbare Energien nicht aushalten. Das Netz bricht zusammen. Wie oft habt ihr das schon gehört? Ich kann es nicht sagen jedenfalls hab ich mich entschlossen eine Sammlung der Netzkollaps Meldungen zu sammeln. Mal sehen was wir so alles finden…
Ich glaub ja schon selbst dran, dass es irgendwann mal passieren wird!
Warum auch nicht? In solchen Situationen fällt mir immer die A-Klasse meines geliebten Ex-Arbeitgebers Daimler ein. Kurz vor dem Verkaufsstart der A-Klasse kam ein Elch (Elchtest) und ließ das Auto aus der Spur kommen. Der Konzern baute damals kurzerhand das ESP in alle Fahrzeuge der A-Klasse ein. Durch diese “Fahrdynamikregelung” haben sich nach einhelliger Meinung der Fahrzeughersteller die Unfälle reduziert. Oft muß halt erst das Unglück tatsächlich passieren damit gehandelt wird.

Aber zurück zu den Prophezeiungen des Netzkollapses.

16.10.2010 Energie Agentur warnt
Netz droht Kollaps durch Solarstrom-Ausbau

Aber es gibt sie wirklich die Netzausfälle dank Sonnenstrom! Jeder kennt doch Dietershofen, den Ortsteil von Oberschönegg.
18.5.2011 Strahlender Sonnenschein sorgt für Stromausfall
Zweihundertsiebenundsechzig Einwohner waren ohne Strom. Oder besser geschrieben der Transformator konnte die Sonnenstromproduktion nicht aufnehmen. Strom war ja auf den Dächern der Gemeinde, aber eben nicht im Netz!

Der Schaden hielt sich wohl in Grenzen. Jedenfalls scheint inzwischen das Problem gelöst zu sein und der Sonnenstrom wird aus der Gemeinde exportiert, was ja im Sinne des Erfinders ist. Wenn wir Öl aus dem anderen Ende der Welt in unsere Keller transportieren können, werden unsere Techniker doch in der Lage sein das bißchen Solarstrom in die nächste Gemeinde zu exportieren!!!

Momentan geistert ja der Super Solar Gau (Sonnenfinsternis!) durch einen Artikel des Spiegels ausgelöst durch das Netz. “Eine partielle Sonnenfinsternis könnte nach SPIEGEL-Informationen die Netze gefährden.” Am 20. März 2015 ist es soweit. Ich empfehle Getränkevorräte, Lebensmittel, Toilettenpapier zu horten. Es wird schrecklich werden. Wir werden (allerdings nur partiell) zwei Minuten und 27 Sekunden vom Mond von der Sonne ausgesperrt! Landwirte planen schon im Jahr 2015 komplett in Urlaub zu fahren und nicht auszusäen! Die Landschaft wird versteppen. Vermutlich jedenfalls…

14.4.2011 Bild Zeitung
Ministerium warnt vor Strom-Kollaps
Damals waren es noch die geringe Anzahl (sechs!) von laufenden Atomkraftwerken und die vielen AKW’s die nicht produzieren würden. Sogar Auswirkungen auf die Nachbarländer wurden an die Wand gemalt. Da bin ich aber froh, dass die Wand sehr, sehr geduldig ist…

Natürlich freue ich mich über weitere Links die ich nach und nach hier einarbeiten werde. Ich bin mir sicher dieser Beitrag wird enorm an Länge gewinnen.

Unbewohnbar dank Atomkraft?

Da ich nur 8 km von den beiden Atomruinen in Biblis entfernt wohne setze ich mich natürlich immer wieder mit der wahrscheinlichkeit von Atomunfällen auseinander. Ich könnte stundenlang lesen wenn ich den vielen schlauen Mathematikern trauen würde. Da gibt es den unabhängigen Denker Blog aus Karlsruhe, Der die wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls mit Lottospielen vergleicht. Die FAZ läßt auch einige Experten zu Wort kommen die u.a. die Sprache als Problem orten. Aber auch die IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkreiges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) sehen das Risiko bei 16%!

Also hab ich mit meine eigenen Gedanken gemacht. Es gibt mehr als 400 AKW’s auf der Erde. Damit ich leichter rechnen kann nehme ich mal 500 an!
In Fukushima und Tschernobyl sind meines Wissens die Unfälle so groß gewesen, dass im Umkreis von 8 km kein normale Leben mehr möglich ist. Damit wir hier keine Diskussion bekommen. Die Werte meines Besitzes (z.B. Haus, Auto) dürften gegen null gehen. Dass die Versicherung der AKW Betreiber lächerlich gering sind hab ich ja schon mal geschrieben

In Fukushima standen mal 6 Atomkraftwerke von denen 4 durch Erdbeben zerstört wurden. In Tschernobyl waren es 4 Atomkraftwerke und eines davon erzeugte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

Als alter Controller beim Benz in Mannheim kann ich jetzt den Dreisatz ansetzen und sagen:
Wenn es 500 Atomkraftwerke gibt und um 10 Atomkraftwerken die Umwelt so zerstört wurde, dass dieser Lebensraum unbewohnbar ist, dann liegt das Risiko für mich bei 2%! Da in Biblis 2 Atomruinen stehen wären es sogar 4%! Gottseidank sind es keine laufenden Atomkraftwerke mehr in Biblis, sondern nur noch Ruinen die zurückgebaut werden müssen.

Das sind ja strahlende aussichten…