28. Juli 2010
Gestern morgen um kurz nach 6 Uhr bin ich “zufällig”
am Historischen Rathaus von Michelstadt vorbeigekommen.

Auf dem historischen Marktplatz vor dem über 500 Jahre alten Rathaus lagen 126 gelbe Müllsäcke gekennzeichnet mit dem Radioaktiv Zeichen. Symbolischer hätte der Ort nicht gewählt werden können. Auf der einen Seite eines der ältesten Rathäuser Deutschlands auf der anderen der sorgsam von den Michelstädter Bürgern in gelben Säcken gesammelte Müll der letzten vier Wochen.

Der Bürger hat für die Entsorgung des Mülls bereits über den „Grünen Punkt“ bezahlt. Er muss nur noch den Verpackungsmüll ordentlich in Säcke verpacken, zwischenlagern und alle vier Wochen vor die Haustür legen. Dann kommt das Entsorgungsunternehmen und kümmert sich um die Verwertung der Wertstoffe.
Ganz anders sieht es in der Atomwirtschaft aus. Der hochgefährliche radioaktive Müll wird von den Betreibern der Atomkraftwerke einfach an den Staat übergeben. Natürlich kostenlos. Der Staat, besser gesagt die Allgemeinheit kann sich dann tausende von Jahre um den Lebensgefährlichen Dreck der Konzerne kümmern. Die Konzerne sprechen nur vom billigen Atomstrom und verunglimpfen die Erneuerbaren Energien. Da es derzeit weltweit kein Endlager für die strahlenden Fässer gibt wurden 126.000 Fässer in der Asse unfachmännisch eingelagert. Diese Fässer müssen bereits nach wenigen Jahrzehnten aus dem Salzstock geborgen werden. Natürlich auf Kosten der Bürger.

Der Michelstädter Protest macht deutlich wie wir momentan mit unserer Umwelt umgehen. Vor 500 Jahren wurde das Rathaus erbaut eine klitzekleine Zeitspanne im Vergleich zu dem strahlenden Müll den wir unseren Nachfahren aufbürden. Wer kann garantieren, dass die hochgefährlichen radioaktiven Stoffe auf jahrtausende gesichert gelagert werden. Wer übernimmt die Verantwortung?

Der friedliche Protest mit schwarz/gelben Säcken reiht sich in die Vielfältigen Aktionen der Anti-Atom Bewegung ein. Am Montag standen 5.000 Menschen an 60 Büros von CDU/CSU und FDP Bundestagsabgeordneten und schlugen lautstark Alarm. Heute wurde vor einem der ältesten Rathäuser Deutschlands und morgen kann an jedem Ort in Deutschland diese Aktion kopiert werden. Der Protest geht weiter bis alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind. Jeder Tag längere Laufzeit bringt mehr radioaktiven Müll und keiner weiß wohin damit.
Leider hat bisher noch keiner über diese Aktion berichtet. Eigentlich schade ich finde die Aktion Super!
Vielen Dank an diejenigen die sich den Gelben Säcken angenommen haben.
Schlagworte: Atomkraft, CDU, Endlager
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27. Juli 2010
Euphorie! Euphorie! Euphorie! Euphorie! Euphorie!
Hoher Blutdruck, Testosteron, glasige Augen, Gänsehaut und Haare stellen sich.
Jubel, Euphorie und Stolz!
Dass geht ab wie ein Zäpfchen. Ich liebe einfache Aussagen vor allem wenn Sie einfach GEILE Nachrichten bringen:

Wir haben es geschafft!
Jetzt sind wir mit der Photovoltaik auch noch billiger wie Atomstrom. Was Wasser, Biomasse und Windenergie schon lange hinter sich haben hat jetzt auch noch die Photovoltaikbranche geschafft.
Ich bin so stolz auf uns!
Wer es noch nicht kapiert hat kann hier ein paar deutsche Hinweise nachlesen oder die englische Studie sich näher reinziehen. Ich machs nicht. Ich geh jetzt einen feiern! (Hier noch mehr Infos in deutsch)
Ole, Ole wir sind die Champions Ole!
Wir sind billiger wie Atom! Ich flipp aus…Waaahnsinn!
Schlagworte: Atomstrom, Kosten, Photovoltaik
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20. Juli 2010
Wenn man im Geo-Naturpark derzeit wandern geht dann gibt es eine ganz besonder Sehenswürdigkeit. Ich habe das Bild vom “Hausberg” der Bensheimer dem Kirchberg vom Kirchberghäusel aus aufgenommen.

Die Aussicht geht in das hessische Ried. Im Vordergrund das Industriegebiet von Bensheim im Mittelpunkt das Atomkraftwerk Biblis mit seinen beiden Blöcken links “B” und rechts “A”. Die vier Kühltürme verschleudern ihre Wärmeenergie. Normalerweise wird die Wärme in den Rhein eingeleitet. Bei der derzeitigen Hitzewelle aber ist das Rheinwasser schon derart warm, dass die Wärme vom AKW unerwünscht ist. Deshalb das seltene Bild in Biblis, dass alle vier Kühltürme dampfen.
Welch eine Verschwendung von Energie ohne Nutzen werden zwei Drittel der Energie in die Umwelt abgegeben um ein drittel als Strom in die Leitung zu stopfen. Aufgrund der Restlaufzeiten von Biblis A und B könnte es das letzte mal sein, dass alle vier Kühltürme kühlen. Dann wäre dies ein historisches Bild. Ich werde jedenfalls alles dafür tun.
Ausserdem können die Windfreunde klar sehen es gibt immer noch keine Windräder im hessischen Ried. Die Erklärung warum hat unter anderem damit zu tun, dass der Rauch aus den Kühltürmen senkrecht nach oben steigt.
Wo kein Wind da ist auch kein Rad!
Schlagworte: Atomkraft, Biblis, Laufzeit
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13. Juli 2010
Na toll da hat die Bundesregierung aber schnell reagiert. Der Experte Professor Doktor Justus Haudrauf Haucap hat diesen Vorschlag bei der letzten Anhörung in den Bart genuschelt und schon wird diese schöne neue Lösung in das Sommerloch gezerrt. Atomstrom Lizenzen unter vier Konzernen versteigern.
Versteigerungen wären doch sowieso die Lösung für alles. Zum Beispiel in der Gesundheitspolitik. Täglich werden 10 Herzoperationen versteigert. Wer bereit ist am meisten zu bezahlen der hat einen sicheren Platz im OP.
An jeder Tankstelle werden nur 10 Tankfüllungen pro Tag versteigert. So kriegen wir das CO2 Problem in den Griff und eine Wertschätzung dem Rohstoff Öl gegenüber. Wir könnten die Versteigerung als DokuSoap im Fernsehen zeigen. Natürlich nicht im Ersten oder Zweiten aber bei RTL! Oder Arbeitsplätze werden am Ende des Praktikums im Verhältnis eins zu zehn versteigert. Die neuen wissen nach dem Praktikum ja welch ein Paradies sie am neuen Arbeitsplatz erwartet. Wir könnten auch die Sitze im Parlament versteigern. Dort könnten wir es umgekehrt machen, wir fangen mit einem Monatsgehalt von einem Euro an. Selbst für einen Euro werden sich Leute finden die bessere Gesetze machen. Sie würden ja für die gute Sache arbeiten.
Die Gesetze werden ja schließlich nicht besser dadurch, dass man den gewählten Personen hohe Diäten zahlt.
Wie sieht denn das Gebot für die Atomstromlizenz aus.
Muss nur ein Betrag je produziertem GWh geboten werden?
Oder muss auch bereits für jeden Leukämiefall geboten werden?
Kriege ich als Anwohner einen Bonus für weitere Leiden angeboten?
Erhalten die PV-Anlagenbesitzer ein Angebot für entgangenen Gewinn?
Kann ich mitbieten und die Lizenz verfallen lassen?
Fragen über Fragen die wir sicherlich während des Sommerlochs (oder arbeitet die Bundesregierung schon am Jahresloch?) noch erklärt bekommen.
Schlagworte: Arbeitsplätze, Atomstrom, CO2, Experten
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10. Juli 2010
Jetzt hab ich mir während dieser Hitze tatsächlich die 2:38 Stunden Umweltausschuss angehört/angesehen. Ich kann nur jedem empfehlen sich dieses Frage und Antwortspiel mal anzuschauen. Wie hier argumentiert wird.
Ein paar Anmerkungen möchte ich noch machen.
Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstand der RWE AG z.B. meint Offshore Windkraftanlagen wären “Großtechnische Anlagen” die nur von großen Konzernen finanziert werden könnten. Dazu wären die Gewinne aus den Atomkraftwerken da!
Leider hat RWE bis heute noch keinen Offshore Windpark realisiert…
Dann argumentiert er damit, dass Atomstrom CO2 frei wäre was natürlich eine Lüge ist. Eine Laufzeitverlängerung würde dazu führen dass RWE, EnBW, EON und Vattenfall die CO2 Zertifikate einsacken würden und an andere Länder verkaufen würden. Auf europäischer Ebene gesehen wäre also der Atomstrom aus Laufzeit verlängerten Kraftwerken auf keinen Fall CO2 frei!
Bei der Sicherheitsfrage (1:36:00 Stunde) stottert er rum und meinte auch bei Chemieunfällen wären die Besitzer nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. In meinen Verträgen steht im Kleingedruckten nur was von Nuklearschäden wären nicht versichert von Chemie steht da nix?
Stephan Weil Oberbürgermeister Hannover und Verband kommunaler Unternehmen (VUK) vertritt 700 Stadtwerke. Die decken 10% bei der Stromerzeugung und 54% bei der Stromverteilung zum Kunden ab. Er hat zwei schöne Aussagen gemacht. Wenn Brücken gebaut werden, dann dort wo die Ufer nah beisammen sind. Nicht die Vergangenheit verlängern sondern die Zukunft beschleunigen.
Bei den Stadtwerken wird es am Augenfälligsten. Wo war der Vertreter im Bundestag der Erneuerbaren Energien die 16% Strom einspeisen vertritt? Ich fühle mich nicht vertreten! Auch ich habe in Kraftwerke investiert die vom Weiterbetrieb von AKW’s geschädigt werden, auch wenn keiner in der Runde dies erkannt hat. Meine Photovoltaikanlage hat EEG Vergütung “nur” bis 2022 danach muss ich meinen Strom auf dem “Markt” verkaufen. Wenn AKW’s länger laufen werde ich weniger bekommen!
Dies war auch dem Prof. Dr. Justus Haucap Heinrich Heine Universität neu. Dafür meinte er man sollte die Lizenzen für die Atomstromproduktion versteigern. Bei vier deutschen Atomkraftwerksbetreibern kann ich nur sagen absolut lächerlich was der Prof. da von sich gibt. Vier potentielle Steigerer mit bekannten Produktionsstandorten, den kann ich nicht für voll nehmen…
Auf die kostenlosen CO2 Zertifikate in Milliardenhöhe weist Prof. Dr. Uwe Leprich hin. Er kennt auch keine seriöse Studie zu flexibel fahrbaren AKW’s und weist zu recht auf die immer noch Millionen Nachtspeicheröfen hin. Wenn Atomkraftwerke regelbar wären, würde es Sinn machen diese Nachts runter zu regeln und mit dem Unsinn Nachtspeicheröfen Schluß zu machen.
Rainer Baake Deutsche Umwelthilfe e.V. hat eine wunderschöne Definition von Grundlast. Da Erneuerbare Energien eine Vorrangige Einspeisung genießen sind die Erneuerbaren Energien die Grundlast! Alle anderen Energien müssen nur noch die Lücke zum Verbrauch schließen.
Ausserdem weist er auf die EEG Umlage erhöhenden Minuspreise hin. Kraftwerksbesitzer haben also einen weiteren Grund warum sie Ihre Atomkraftwerke nicht runterfahren wenn Wind und Sonne ausreichend vorhanden wären.
Für den Schluß hab ich mir Prof. Dr. Ing. Alfred Voß aufgehoben. Er spricht von 50 bis 140 Milliarden Kostenentlastung für die Stromverbraucher. Kostenentlastung setzt voraus dass die Preise von den Atomkraftwerksbetreibern an die Kunden gesenkt werden. Dann würde es eine massive Wechselwelle von Stromkunden der Stadtwerke zu den großen vier geben. Die Stadtwerke haben ja schließlich keine Milliardenvorteile.
Der Prof.Dr.Ing. spricht auch noch zusätzlichen Gewinnen von 40 bis 160 Milliarden für die Atomkraftwerksbesitzer. Dies bedeutet die kaufen dann die maroden Stadtwerke auf.
Den Höhepunkt der Anhörung findet sich bei 1:45:00 wo der Prof.Dr.Ing. von höheren externen Kosten bei der Photovoltaik wie bei Atomstrom spricht. Ich bin dafür ihm einen Platz in der Irrenanstalt zu reservieren aber im Bundestag hat er als Experte keinen Platz verdient.
Schlagworte: Atomkraft, Grundlast, Laufzeit
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9. Juli 2010
“Sonnenwand” kommt vor Gericht
so stehts im Südhessen Morgen zu lesen. Na ja nicht direkt die Solaranlage steht vor Gericht zur Diskussion sondern das Verfahren wie der Bebauungsplan geändert wurde. Denn von dem Wohngebiet wurde ein ca. 5 Meter breiter Streifen (ca. 500 Meter lang) als Sondergebiet für Erneuerbare Energien ausgewiesen.
Mehr als eine “fehlerhafte Abwägung” konnte den Klägern und deren Anwalt nicht entlockt werden. Schade eigentlich, dass die Kläger nicht bereit sind ihre Bedenken der Öffentlichkeit darzulegen. Aber spätestens am 26.8.2010 wird in Kassel vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof offengelegt werden was an der Umwidmung denn falsch gelaufen war. Mir wurde übrigens vorgeworfen ich hätte nicht alle Fakten von Anfang auf den Tisch gelegt.
Ein Sondergebiet zur Energiegewinnung gehöre ebenso wenig direkt neben ein Wohngebiet wie ein Industriegebiet. Auch dieser Hinweis versetzt mich in erstaunen wenn man bedenkt, dass hinter der Lärmschutzwand sich derzeit eine Bundesstraße befindet die demnächst vierspurig ausgebaut wird. Im überarbeiteten Erneuerbaren Energien Gesetz wird ausdrücklich eine Bebauung im Umkreis von 110 Metern um Straßen und Schienen befürwortet.
Es gibt halt immer mindestens zwei Seiten von denen aus man die Sache betrachten kann.
Schlagworte: Hessen, Lärmschutzwand, Sonnenwand
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7. Juli 2010
“RWE-Vorstand Schmitz erklärte, der vor allem von den Konzernen vorangetriebene Ausbau der erneuerbaren Energien sei sehr kostenintensiv.”
Es gibt Momente im Leben da könnte ich vor Zorn schreien. Heute wars mal wieder soweit. Da holt sich der Ausschuß für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mal wieder Experten zu einer Anhörung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Natürliche werden dann die Experten von RWE eingeladen. Wenn die dann von Atomkraft reden habe ich noch Verständnis. Aber wenn sie sich den Schuh der Erneuerbaren Energien anziehen dann geht das zu weit.
Die großen vier Stromkonzerne haben vom ersten Tag des EEG bis heute diejenigen bekämpft die Erneuerbare Energien ausbauen. Es ist Ihnen nicht gelungen alles zu verhindern, aber vieles. Ich will nicht alle Windräder, Photovoltaikanlagen und Wasserkraftwerke kennenlernen die verhindert wurden. Ich will auch nicht das viele Geld wissen was für Sinnlose Gutachten etc. ausgegeben werden musste um die Propaganda gegen Erneuerbare Energien zu wiederlegen.
Aber diese verdrehte Darstellung wie sie von Rolf Martin Schmitz vorgenommen wurde ist nicht akzeptabel.
Derzeit liegt der Anteil Erneuerbarer Energien an der gesamten Stromproduktion in Deutschland bei ca. 16%. Wie es bei den großen vier Energieversorgern aussieht hat die Zeitschrift Ökotest im Januar 2010 veröffentlicht.

Wenn ich mir die 2,1% Erneuerbare Energien von RWE an der eigenen Stromproduktion sehe und mir die Sprüche im Bundestag ansehe dann vermute ich, dass der gute Mann aus dem Vorstand gelinde gesagt seine eigenen Zahlen nicht kennt. Oder er lügt! Dass könnte natürlich auch sein.
Vielleicht bin ich auch etwas voreilig denn ich hab mir noch nicht die 2 Stunden und 38 Minuten dauernde Anhörung “angehört” heute geht aber das Fußballspiel vor. Vielleicht demnächst mal. Wer schon mal vorschauen möchte hier könnt ihr euch das antun…
Schlagworte: Atomkraft, Ökostrom, RWE
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6. Juli 2010
…und konventionelle werden abgebaut!
Aber diesen Nachsatz veröffentlicht der Spiegel nicht. Beim Spiegel wird der Rückbau von Atom und Kohle schlichtweg ignoriert. Die beiden Grafiken die von der EU veröffentlicht wurden nimmt man natürlich auch nicht. Lieber schaltet Spiegel ein Bild mit mehreren Windrädern. Schauen wir uns doch mal die neu installierten aber auch die stillgelegten Kraftwerkskapazitäten an:

Schön zu erkennen ist zum einen dass die Photovoltaik bereits an dritter Stelle der Neuinstallationen liegt. Wobei die “Schätzungsschwankungen” bei der Photovoltaik in der Größenordnung von 0,5 GW liegt. Dies entspricht dem Zuwachs an Biomasse Kraftwerke!
Auf der Stillegungsseite fallen die Kohle und die Atomkraftwerke auf. Bei beiden Techniken wurden Europaweit mehr Kraftwerke stillgelegt als installiert. Von wegen Renaissance der Atomkraft - wie immer eine Lüge der Energie Konzerne.
Ich hör schon wie mir wieder die alte Binsenweisheit vorgehalten wird aber nachts scheint keine Sonne und die Photovoltaik produziert keinen Strom. Nein das tut sie nachts auch nicht. Aber…

auch bei der Bilanzierung der neu installierten und stillgelegter Kraftwerke liegt der Zubau der Photovoltaik an dritter Stelle. Hier ist ganz deutlich zu erkennen, dass nur Kohlestrom und Atomstrom weniger produziert werden. Dies alles hätte man weitaus prominenter verkünden können. Aber leider begnügt sich Spiegel Online mit einer Botschaft. Die ist zwar positiv aber wir wollen auch die zweite Nachricht hören.
Kohle und Atom werden weniger und das ist gut so!
Schlagworte: Atomkraft, Kohle, Photovoltaik
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5. Juli 2010
Jetzt ist es offiziell wir werden am 18.9.2010 in Berlin wieder in großer Zahl demonstrieren. Eine Große AntiAtom Demo gleich nach den Sommerferien wenn die Bundesregierung meint die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern werden wir vor Ort in Berlin sagen:
Atomkraft, nein Danke!
Wir verlängern keine Laufzeiten von Atomkraftwerken und wir verlängern auch die Laufzeit dieser Regierung nicht. Im Gegenteil die Laufzeit der Bundesregierung und die der Atomkraftwerke sollte verkürzt werden.
Dies werden wieder viele Menschen in Berlin zeigen. Aber es braucht keiner zu denken damit hätten wir es geschafft. Im November wird es Castor Transporte geben an denen wir erneut aufzeigen können dass radioaktiver Abfall weder transportiert noch neu produziert werden darf.
Es wird eins/zwei Wochen vor dem tatsächlichen Castor Transport nach Gorleben ebenfalls eine bundesweite Großaktion geben. Wir werden die möglichen Castoren Strecken “kennzeichnen” indem wir an den möglichen Strecken aktiv sind. Die Aktivitäten sollen bunt sein. Vom Brückenfest, Bahnhofskennzeichnung, Chorgesang, Fanfarengruppen, Chearleader Tanz bis zu politischen Veranstaltungen der Parteien an den möglichen Strecken ist alles erwünscht. Die Strecke ist lang und an jedem Bahnhof oder an jeder Brücke kann was ablaufen.
Wir sind viele!
Wir sind bunt!
Wir sind kreativ!
Wir sind unberechenbar!
Deshalb werden wir beim Castortransport auch vor Ort sein. Dort wo der Castor rollt. Dort können wir sein. Überall x-tausenmal quer.
und wem die Deutschlandfähnchen an den Autos zu langweilig werden dem empfehle ich ausgestrahlt!
Schlagworte: Berlin, Castor, Gorleben
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28. Juni 2010
Es muss riesig sein. Wenn man der Bild glaubt dann macht es uns ein wenig unabhängiger von den Ölscheichs. Es ist ja auch eine gigantische Menge von der man spricht.
300 Millionen Barrel und jedes Barrel hat 159 Liter.
Fette Beute! Jedenfalls denkt man das.
Wieviel Barrel werden denn eigentlich täglich auf der Welt verbraucht?
Die Internationale Energie Agentur hat dazu eine Statistik parat.
Da lese ich wir verbrauchen weltweit ca. 87 Millionen Barrel Öl am Tag. Das heißt 300 dividiert durch 87 gibt noch nicht einmal 4 Tage reicht dieses RIESEN ÖLFELD um den Ölbedarf dieser Welt zu decken. Wie hat mal ein Bänker gesagt: Peanuts!
Liebe Bild bitte schreibt doch mal, dass heute tausenmal mehr Solarenergie auf der Erde angekommen ist wie wir weltweit benötigen und die gleiche Menge kommt morgen wieder! So wie es aussieht wird es noch Milliarden Jahre weitergehen. Wie nennt ihr denn so ein Energiequelle wenn ein 4 tages Bedarf schon ein Riesen Ölfeld darstellt?
Schlagworte: Öl, Solarenergie
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